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An alle mit Angst-Panik-Syndrom

CearooQ-Linle hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben!

Seit einiger Zeit litt ich unter einem Angst-Panik-Syndrom, das bei mir wie bei vielen mit einer plötzlichen Panik-Attacke begann: während des Autofahrens bekam ich urplötzlich so ein unheimliches Gefühl, danach Herzrasen, Zittern, so daß ich mitten auf der Straße stehen bleiben mußte! Als ich es dann bis nach Hause geschafft hatte, versuchte ich mich zuerst zu beruhigen, jedoch wurde es nicht besser, so daß mich mein Freund in die Notaufnahme brachte, wo ein EKG gemacht wurde, Blutuntersuchung, Blutdruck gemessen usw. 1 Liter Kochsalzlösung am Tropf, da ich sehr wenig getrunken und gar nichts gegessen hatte, dafür aber 4 Tassen Kaffe und ´ne halbe Schachtel Zigaretten intus hatte. Diagnose: Kreislaufprobleme wegen Flüssigkeitsmangel. Nach ca. 1 Stunde ging´s mir wieder gut, und ich konnte nach Hause. Das mulmige Gefühl wurde ich jedoch in der nächsten Woche nicht mehr los, und exakt 1 Woche später, an exakt derselben Stelle, bekam ich die Beschwerden wieder. Diesmal jedoch fuhr ich sofort heim, aber es wurde nicht besser. Ich legte mich hin,trank etwas, versuchte mich zu beruhigen, aber es ging einfach nicht. Daß ich da eine Panikattacke vom Feinsten hatte, wußte ich leider noch nicht. Ich dachte wirklich, mein letztes Stündlein hätte geschlagen, rief meinen Freund zu mir, er solle bei mir bleiben und bitte mit mir reden, weil ich ständig befürchtete, daß ich ohnmächtig oder gar sterben würde. Nach ca. 20 Minuten war dann der verständigte Notarzt da und nahm mich wieder mit ins Krankenhaus. Dort dasselbe Spiel, EKG, Bluttest usw., und war wieder nix! Also durfte ich wieder heim. In den darauffolgenden Tagen war ich noch 4 mal in der Notaufnahme, bis sie mich sogar stationär auf die psychiatrische Abteilung bringen wollten, wogegen ich mich aber heftig wehrte. Ich hatte doch keinen an der Waffel!!

Ich rannte von Arzt zu Arzt, ließ mich von Kopf bis Fuß untersuchen, das volle Programm. Alles was man feststellte, war ein leises systolisches Geräusch am Herzen (was,wie ich heute weiß,viele Menschen ohne gravierenden Grund haben und absolut kein Grund zur Besorgnis ist). Leider beruhigte mich das nicht im geringsten, sondern bestärkte mich noch in dem Denken, daß ich nun sicherlich was am Herzen habe und bestimmte bald sterben werde. Also ging die Odyssee weiter, ohne gravierende Befunde. Was sich natürlich verstärkte, waren die extremen Muskelverspannungen und dadurch auch Rückenschmerzen, die natürlich (wie könnte es auch anders sein!), immer wieder auch "Herzschmerzen" verursachten.Diese Schmerzen aber kamen von der Brustwirbelsäule, durch Wirbelblockaden (aber vom Feinsten!), und durch die Zwischenrippen-Nerven erzeugt, und sich einfach nur anfühlten wie "Herzschmerzen". Zudem immer wieder ein Herzstolpern, vor allem, wenn ich extrem unter Stress stand. Das Ganze war mittlerweile für mich zu einer Katastrophe geworden! Ich stand morgens schon damit auf, in mich hinein zu hören, und ging abends damit schlafen. Und wenn man ständig so in sich hineinhört, dann bemerkt man unter Garantie immer wieder irgendein Mißempfinden, d. h., mal sticht es hier, mal zuckt dort ein Muskel usw. Und dazu dieser ewige Schwindel. Und zu alledem bekam ich auch noch "Atemnot", d.h. ich hatte das Gefühl, ich könnte nicht genügend Luft einatmen, daß da irgendwie noch mehr reingehen könnte. Und je mehr ich das versuchte, um so verspannter wurde ich, mein ganzer Brustkorb war verspannt und der Nacken ja sowieso schon!

Nun lernte ich durch Zufall ein befreundetes Pärchen meines Bruders kennen, und siehe da, es gab noch andere Menschen mit denselben Problemen! Denn der Mann davon litt auch schon seit einiger Zeit unter einem Angst-Panik-Syndrom, was sich bei ihm allerdings ein wenig anders äußerte, eher mit Magen-Darm-Problemen, vor allem in Streß-Situationen, die ihn dann zu Tode ängstigten. Und dazu kam die ständige Furcht, er habe jetzt einen Tumor oder Bauchspeicheldrüsen-Krebs usw.

Und auf einmal war mir klar, was mit mir los war! Ich konnte auch schon gar nicht mehr Auto fahren, weil ich jedesmal Angst davor hatte, daß mir dasselbe wieder passiert wie damals. Ich mußte mich regelmäßig dazu zwingen, denn ich dachte mir, wenn ich´s jetzt nicht mehr tue, dann nie wieder! Und nach einiger Zeit gings dann auch schon ein bischen besser. Aber ich wurde meine Sch...

Angst einfach nicht los, daß doch irgendwas mit meinem Herzen sein könnte. Nach 3-tägigem stationärem Aufenthalt auf der Kardiologie, wo man (na was wohlwohl) natürlich gar nichts fand, fuhr ich völlig frustriert nach Hause. Was war bloß los mit mir? Wenn ich abends vor dem Fernseher lag, dachte ich oft, jetzt verliere ich völlig den Verstand!</p>
<p>Ich wechselte dann nochmal den Hausarzt, der mich ebenso nochmals gründlich untersuchte und mir nochmal bestätigte, daß ich außer einer extrem verspannten Muskulatur, die immer wieder Blockaden auslöste (und eben auch diese Schmerzen in den Brustbereich und auch in den linken Arm) ansonsten kerngesund sei. Allerdings überwies er mich dann auch zu einem Psychotherapeuten, der auch Verhaltenstherapien macht und sich sehr gut mit Angstpatienten auskennt. Außerdem verschrieb er mir Krankengymnastik und Massagen für meinen lädierten Rücken. Last but not least war ich ja auch noch beim Orthopäden, der dann eine leichte skoliotische Veränderung in der BWS/LWS fand. Ich</p>
<p>überwand mich dazu, und suchte mir ein gutes Fitness-Studio, wo ich bis heute 3 x wöchentlich unter Anleitung ein Programm zur Stärkung der Rückenmuskulatur und ein Ausdauer-Training absolviere, und was soll ich sagen? Jedesmal, wenn ich nach ca. 1 1/2 Stunden Training heimfahre, fühle ich mich mega-entspannt! Ist echt ´ne tolle Sache! Außerdem habe ich mir ein Buch zugelegt, nennt sich "Das Angst-Schema" von B.A. Pelzer (erhältlich bei "<a target=[[http://www.amazon.de]]). Darin wird super-gut beschrieben, was bei einer Panickattacke im und mit dem Körper passiert, gibt Hilfestellung und schlägt Ansätze vor, was man gegen seine Ängste selber tun kann. Mir persönlich haben der Sport, die Gespräche beim Psychotherapeuten und aber auch die Gespräche mit guten Freunden und der Familie sehr viel gebracht. Außerdem der gute soziale Kontakt zu meinem Hausarzt, dem ich mittlerweile sehr vertraue.

Und was ich nun mittlerweile gelernt habe, ist, daß einem diese Krankheit jegliche Lebensqualität nehmen kann. Mein Leben war auch vor meiner Krankheit nicht gerade einfach, ich hatte eine kranke Mutter, um die ich mich jeden Tag kümmerte, ging 6 Tage die Woche von 17.00 Uhr - 2.00 Uhr nachts arbeiten, und stand absolut unter Dauerstress. Ein ängstlicher Typ war ich sowieso schon immer (na ja, halt nicht grade die Mutigste!). Leider verstarb meine geliebte Mami am 17. März d. J., nach ihrem 3. Schlaganfall, am plötzlichen Herztod. Das alles hat mich mit Sicherheit mehr mitgenommen, als ich mir in der ersten Zeit eingestehen wollte. Aber das Eingeständnis, daß ich unter einer psychischen Krankheit litt, hat mich einen großen Schritt nach vorne gebracht.

Ich möchte heute nicht sagen, daß ich schon total davon geheilt bin, aber ich habe den richtigen Weg eingeschlagen, daß das mit Sicherheit bald der Fall sein wird. Denn ich glaube einfach auch daran, daß ich dann wieder völlig ohne diese Angst (nicht "ohne" Angst, denn das kann und soll nun wirklich niemand, Angst ist etwas ganz natürliches und völlig normal und schützt uns auch oft!) mein Leben genießen kann.

Wie vielen von Euch geht es denn genauso, wie es mir ging? Dabei hat natürlich jeder seine ganz eigene Geschichte, und die sind bestimmt auch nicht alle ganz gleich. Aber seid ihr nicht alle auch schon ziemlich oft beim Arzt gewesen, und wie oft wurde euch eure Annahme, ihr seid ernsthaft krank, bestätigt?

Natürlich kann man auch ernsthaft erkranken, aber um dies auszuschließen, habt ihr euch ja auch gründlich mehrmals untersuchen lassen.

Also gut, ihr habt nun vielleicht zum 2., zum 3. oder noch öfteren Male erfahren, daß ihr nicht unter einer ernsthaften, körperlichen Erkrankung leidet, und dennoch beruhigt es euch nicht! Ich dachte auch noch bis ganz kurz, ich habe nun doch eine Herzkrankheit, aber dem war wirklich nicht so. Ich habe auch im Internet ständig nach Bestätigung dafür gesucht, daß ich wirklich krank bin, und mir dabei sehr viel eingeredet. (Mal ganz unter uns!), es könnte ja auch jemand etwas übersehen haben, oder nicht" title="wohl) natürlich gar nichts fand, fuhr ich völlig frustriert nach Hause. Was war bloß los mit mir? Wenn ich abends vor dem Fernseher lag, dachte ich oft, jetzt verliere ich völlig den Verstand!

Ich wechselte dann nochmal den Hausarzt, der mich ebenso nochmals gründlich untersuchte und mir nochmal bestätigte, daß ich außer einer extrem verspannten Muskulatur, die immer wieder Blockaden auslöste (und eben auch diese Schmerzen in den Brustbereich und auch in den linken Arm) ansonsten kerngesund sei. Allerdings überwies er mich dann auch zu einem Psychotherapeuten, der auch Verhaltenstherapien macht und sich sehr gut mit Angstpatienten auskennt. Außerdem verschrieb er mir Krankengymnastik und Massagen für meinen lädierten Rücken. Last but not least war ich ja auch noch beim Orthopäden, der dann eine leichte skoliotische Veränderung in der BWS/LWS fand. Ich

überwand mich dazu, und suchte mir ein gutes Fitness-Studio, wo ich bis heute 3 x wöchentlich unter Anleitung ein Programm zur Stärkung der Rückenmuskulatur und ein Ausdauer-Training absolviere, und was soll ich sagen? Jedesmal, wenn ich nach ca. 1 1/2 Stunden Training heimfahre, fühle ich mich mega-entspannt! Ist echt ´ne tolle Sache! Außerdem habe ich mir ein Buch zugelegt, nennt sich "Das Angst-Schema" von B.A. Pelzer (erhältlich bei "[[http://www.amazon.de]]). Darin wird super-gut beschrieben, was bei einer Panickattacke im und mit dem Körper passiert, gibt Hilfestellung und schlägt Ansätze vor, was man gegen seine Ängste selber tun kann. Mir persönlich haben der Sport, die Gespräche beim Psychotherapeuten und aber auch die Gespräche mit guten Freunden und der Familie sehr viel gebracht. Außerdem der gute soziale Kontakt zu meinem Hausarzt, dem ich mittlerweile sehr vertraue.

Und was ich nun mittlerweile gelernt habe, ist, daß einem diese Krankheit jegliche Lebensqualität nehmen kann. Mein Leben war auch vor meiner Krankheit nicht gerade einfach, ich hatte eine kranke Mutter, um die ich mich jeden Tag kümmerte, ging 6 Tage die Woche von 17.00 Uhr - 2.00 Uhr nachts arbeiten, und stand absolut unter Dauerstress. Ein ängstlicher Typ war ich sowieso schon immer (na ja, halt nicht grade die Mutigste!). Leider verstarb meine geliebte Mami am 17. März d. J., nach ihrem 3. Schlaganfall, am plötzlichen Herztod. Das alles hat mich mit Sicherheit mehr mitgenommen, als ich mir in der ersten Zeit eingestehen wollte. Aber das Eingeständnis, daß ich unter einer psychischen Krankheit litt, hat mich einen großen Schritt nach vorne gebracht.

Ich möchte heute nicht sagen, daß ich schon total davon geheilt bin, aber ich habe den richtigen Weg eingeschlagen, daß das mit Sicherheit bald der Fall sein wird. Denn ich glaube einfach auch daran, daß ich dann wieder völlig ohne diese Angst (nicht "ohne" Angst, denn das kann und soll nun wirklich niemand, Angst ist etwas ganz natürliches und völlig normal und schützt uns auch oft!) mein Leben genießen kann.

Wie vielen von Euch geht es denn genauso, wie es mir ging? Dabei hat natürlich jeder seine ganz eigene Geschichte, und die sind bestimmt auch nicht alle ganz gleich. Aber seid ihr nicht alle auch schon ziemlich oft beim Arzt gewesen, und wie oft wurde euch eure Annahme, ihr seid ernsthaft krank, bestätigt?

Natürlich kann man auch ernsthaft erkranken, aber um dies auszuschließen, habt ihr euch ja auch gründlich mehrmals untersuchen lassen.

Also gut, ihr habt nun vielleicht zum 2., zum 3. oder noch öfteren Male erfahren, daß ihr nicht unter einer ernsthaften, körperlichen Erkrankung leidet, und dennoch beruhigt es euch nicht! Ich dachte auch noch bis ganz kurz, ich habe nun doch eine Herzkrankheit, aber dem war wirklich nicht so. Ich habe auch im Internet ständig nach Bestätigung dafür gesucht, daß ich wirklich krank bin, und mir dabei sehr viel eingeredet. (Mal ganz unter uns!), es könnte ja auch jemand etwas übersehen haben, oder nicht" onclick="alert(this.title)" id="hImg" /> Ich provoziere hier ganz bewußt, denn wenn ihr nach dem 3. oder öfteren Mal immer noch an der Diagnose zweifelt, so wie ich es getan habe, möchte ich jedem raten, vielleicht doch einmal eine Verhaltenstherapie anzustreben, die euch mit Sicherheit ein Stück weit helfen kann, eure Ängst zumindest zu reduzieren und vielleicht auf Dauer zu beseitigen.

Was ich nicht in Anspruch genommen habe, sind diverse Anti-Depressiva (z.B. Gytil) und Beruhigungsmittel (Bromazepam u. ä.). Was mir sehr gut gegen die typischen Beschwerden einer Anststörung geholfen hat, sind die homöopathischen Tropfen "dysto-loges N", die das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus wieder herstellen.

Alles in Allem möchte ich Euch sagen: versteckt euch nicht hinter euren Ängsten, erkennt sie an und stellt euch ihnen. Es ist schwer, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, und ohne Hilfe wäre ich heute wahrscheinlich auch noch nicht so weit. Aber wenn ihr Hilfe kriegen könnt, so nehmt sie an, und was das Wichtigste ist:

Lebt wieder heute, denn diese Krankheit nimmt euch jeglichen Sinn für das Jetzt! Ihr lebt jetzt und heute, was morgen sein wird, kann euch niemand sagen, so sehr ihr auch nach einer Antwort sucht. Ob wir unser ganzes Leben lang gesund bleiben werden, kann uns niemand versichern, aber wenn ihr es jetzt und heute seid, so seid dankbar dafür und genießt das Leben! Geht raus, macht Dinge, die euch Spaß machen, trefft euch mit Freunden, mit Familie oder sonstwem, aber tut es jetzt! Denn wenn nicht heute, wann dann??

In diesem Sinne wünsche ich allen Betroffenen von Herzen gute Besserung!

Eure Caro-Line

Antworten
a>lthOea


grüsse dich, muss hier doch was sagen:

ich weis nicht warum aber mir passen hier erlich gesagt einige punkte nicht aus deiner geschichte, ich möchte drauf eingehen (den auch dies ist wichtig ;-))

als ich anfing zu lesen und immer weiter voran kam in deiner geschichte musste ich ungefähr in der mitte stocken, du sprichst erlich von einem angst-panik- syndrom? wenn du erst seit kurzer zeit drunter leidest? ich denke das ist ein wenig "übertrieben" und ist bei dir wohl auch von "Zu viel auf einmal" zusammen gekommen und war ein reiner hilfeschrein deiner seele - ich habe meine beiden grosseltern 24 std am tag und zwar 7 tage die woche gepflegt, oma starb in meinen armen... ).

und dann (was ich mehr wie bitter und erstaunlich finde) das du medikamente nimmst und wirklich davon sprichst davon frei zu sein? ohweh du nimmst blocker dafür das die symthome nicht auftreten können und das neurale nervensystem runter geschraubt wird!

erst wenn du medikamenten frei bist (die meinsten psychopharmaka machen übrigends abhängig) und dich dann in situationen begibst die dir angst machen und dich damit ausseinander setzt, sollange diese punkte nicht gegeben sind ist eine verhaltenstherapie zwar gut bei ängsten aber auf dauer bringt es ein anderes ergebniss.

was du noch vergisst du hattest eine menge glück, du hast einen liebevollen partner und einen guten freundes und verwandten kreis der dich stützt und sich deine probleme jederzeit wohl anhört. viele hier haben das nicht und viele hier haben auch nicht die möglichkeit dazu.

niemanden bringt es etwas zu sagen "lebe dein leben den du hast nur das eine" den ich glaube das weis hier jeder selbst gut genug. das du es geschafft hast für dich selbst und meinst auf dem richtigen weg zu sein ist gut für dich aber viele hier haben sehr viel heftigere zustände und sehr viel längere leiden hinter sich (mich auch eingeschlossen) und ich finde es erlich gesagt ein wenig anmassend von dir wie du teilweise schreibst!

ich habe auch meinen weg gefunden (und das nachdem ich dem fast 1,5 jahre erliegen bin) aber ich denke es ist sehr viel besser zuspruch zu geben, sich auszutauschen und wirklich auf die "leute" hier einzugehen als diese üblichen "Binsenweisheiten" von dir abzugeben - sorry meine meinung die zwar hart aber meinem empfinden entspricht.

ebenso in diesem sinne (ich weis wir werden uns damit sicherlich nicht grün werden aber auch das gehört zum leben dazu)

gruss

BLutt!erxcup


@althea

Also erst einmal möchte ich zu deinen Kommentar sagen, das du doch bitte etwas sorgfältiger lesen solltest, Caro-Line hat keine Medis genommen, sie hat geschrieben das sie die abgelehnt hat zu nehmen, und sie hatte homöopatische Tropfen genommen, welche nicht abhängig machen. Du hörst dich ziemlich verbittert an, und vielleicht ??? ein bischen neidisch, weil es jemand wieder geschafft hat, aus diesen Teufelskreis "Angst" schnell herauszufinden ??? Freu dich doch mit ihr, es ist doch schön zu hören, das sie das Leben wieder geniessen kann. Warum so negativ drauf reagieren ??? Und ich finde keineswegs das sie Binsenweisheiten von sich gibt. Was sie schreibt stimmt, auch wenn es sich für manche so anhört, als wäre die Freiheit vor der Angst unerreichbar. Eine Person die Angstattacken hat, läßt sich häufig vom eigenem Mitleid noch mehr gehen, wie sie ohnehin schon tut, aufgrund der Attacken. Man läßt sich von der Angst kontrollieren, und das darf man nicht. Von daher ist es völlig okey, wenn mal jemand kommt und denen die Realität vor Augen hält, und denen die Meinung sagt, auch wenn die sich in dem Moment fies anhört. Man muß doch immer ein bischen realitätsnah bleiben. Also, ich fand die Geschichte von ihr recht gut, und ich denke das viele Leute sich drin wieder finden. Es ist doch schön zu wissen, das es einen Weg aus diesem Teufelskreis gibt. Also immer schön positiv denken, und Caro-Line, Gratulation für deine wieder gewonnene Lebensqualität :-)

lIanax79


Hallo!

Schön, dass es hier auch positive Berichte gibt. Das macht Mut die Angst doch in den Griff zu bekommen.

Ich selbst habe nun seit ca. sieben Jahren ein "Angstsyndrom", durch das meine Lebensqualität ziemlich eingeschränkt ist.

Nun meine Frage: Vor kurzem bin ich im Internet auf die "Linden-Methode" gestossen. Hört sich ziemlich toll an. Leider ein wenig zu schön um wahr zu sein. Hat jemand schon mal Erfahrung damit gemacht? Wäre schön, wenn mir jemand dazu schreiben könnte, da ich nicht so viel Geld ausgeben möchte, welches ich hinterher vielleicht nicht mehr wiederbekomme.

Auch würde mich interessieren ob jemand schon Erfahrung mit einem IFA- Institut ( Institut für Angstbefreiung)gemacht hat.?

Vielen lieben Dank für jede Antwort!

s>an<ji


Hallo!

ich muss sagen , das ich es auch schön finde, wenn ich hier positive bBerichte lese.

@Caro-Line .... danke und ich find es schön das du wieder deine Lebensqualität wiedergefunden hast!!!

Das gibt einen Mut.

Ich habe auch eine Angststörung...und mir hat mal jemand was gesagt, was mich ziemlich umgehauen hatte..sozusagen runtergezogen hat.

Der Spruch war ungefähr so: Angststörung...das wirst du nicht mehr los. Das bleibt dir ein Leben lang erhalten..sinngemäß

Das hat mich ganz schon getroffen.

B[u9tte\recup


Ich habe von der Linden-Methode gehört, wie von so vielen anderen Methoden auch. Wenn man schon so lange an einer Angststörung leidet, würde ich vorschlagen man macht eine Therapie. Diese Angststörung kann schon in der Kindheit angefangen haben, und alleine nach den Ursachen zu suchen, ist in den meisten Fällen, wie ein sechser im Lotto. Die Therapie wird doch von den Kassen übernommen, kostet dir also gar nichts. Suche dir einen guten Therapeuten und versuche die Wurzeln deiner Angst zu finden. Die 100%ige Heilung ist so erfolgreich, da würde ich mich nicht mit irgendwelchen teuren Methoden abgeben, die im Endefekt nur den Herausgeber reich machen, und die Leidenden die Erleichterung lediglich im Portemonaie finden, aber nicht im Problem. :-(

F)ruxki


Hallo Ihr lieben *:)

ich schliesse mich Buttercup's Meinung an.

Ich selbst habe Angst- und Panikstörung.

Und ich habe vieles von dem was Caro-Line geschrieben hat auch.

Und ich denke auch so.

Nur das kann helfen. Positiv denken und kämpfen. Sich Hilfe holen.

Ich bin bei einer Psychotherapeutin und bei einer Schamanin/Heilpraktikerin. Das ist MEIN Weg die Ursache zu finden. Und beide haben mir schon so gut getan.

Ich habe diese Angststörung und so schlimm wie es auch ist, ich muss da durch und ich will wieder "leben". Also muss ich daran arbeiten. Stück für Stück. In kleinen Schritten. Mit Hilfe an meiner Seite.

Und jeder hat da so seine Art von Hilfe die ihm gut tut. Aber man muss dran arbeiten. Ich weiß wie schlimm es sich "anfühlt". Jeden Morgen aufwachen, diese Übelkeit. Nachts dieser Schwindel, Herzrasen, die Haut brennt, die Angst jegliche Kontrolle zu verlieren, Übelkeit, Zittern...Und tagsüber...

Aber man muss lernen damit umzugehn. Sich mit der Angst auseinander zu setzten. Das Angst ja eigentlich wichtig für uns ist. Und absolut ungefährlich. Auch wenn man immer wieder das Gefühl hat, weil es oft so unerwartet und bedrohlich kommt.

Ich finde es auch so schön das man sich austauschen kann. Jeder soll seine Geschichte aufschreiben können. Und das hat Caro-Line getan. Und das was sie geschrieben hat, hat mir sehr gut gefallen. :)^

Suuuuuper.

Ach so, ich nehme auch keine Medis, schaffe es so.

War jetzt schon einige male wieder zum Einkaufen. Die Angst kam, ich bin ruhig geblieben und hab weiter eingekauft (meeeega schwer). Hab gedacht ich muss spucken...sterben...umfallen...alles einfach.

Aber was passierte...Hoppla, dieses "Gefühl" legte sich nach ein paar Minuten...ich hätte heulen können. Ich konnte bis zum Ende einkaufen. Das war ein solches Erfolgserlebnis!!! Und das braucht man dann. Jetzt wenn ich einkaufen gehe kommt dieses Gefühl immer weniger, diese Angstattacken. Stück für Stück. Und dann darf man auch stolz auf sich sein.

Ich wünsche allen ganz viel Kraft und ein schönes Wochenende.

LG

Fruki

CCarov-Liinxe


Hallo nochmal an Alle,

zuerst möchte ich mich bei allen bedanken, die meinen Bericht gelesen und auch ernst genommen haben.

Entschuldigen möchte ich mich eigentlich nicht dafür, denn ich denke, was ich geschrieben habe, entspricht auf jeden Fall auch der Realität, wie ich euren Antworten entnehmen konnte. Aber es tut mir leid, wenn es Leute gibt, denen ich in irgendeiner Art und Weise wohl zu nahe getreten bin, denn das war sicherlich nicht meine Absicht. Mir ist voll und ganz bewußt, daß viele Angstpatienten diese Krankheit über teilweise sehr lange Zeiträume ertragen, und das bedaure ich auch sehr. Allerdings ist es auch eine Tatsache, daß viele Angstpatienten versuchen, die Wahrheit zu verdrängen und sich damit immer mehr hinter ihrem Leiden verstecken. Ich bin sicherlich kein Psychotherapeut, nicht mal zum Hobby, auch kein Arzt, aber ich besitze wie wohl alle einen gesunden Menschenverstand, um gewisse Dinge, die nunmal passieren, auch zu realisieren. Schön, daß sich hier einige mit mir freuen, daß ich die Panik-Attacken nicht so lange ertragen mußte, wie leider viele, aber ich sagte auch, daß ich meine Angst noch nicht 100%ig los bin. Aber ich denke, ich bin auf dem für mich besten Weg, und diesen wird jeder von euch über kurz oder lang finden, davon bin ich überzeugt.

Und falls irgendjemand jetzt wieder der Meinung ist, ich rede eh nur larifari und ich geb irgendwelche "Binsenweisheiten" von mir, dem möchte ich sagen, daß ich sehr gut weiß, wie ihr euch fühlt, denn ich hatte DASSELBE!!! Und was ich einzig und alleine hier beitragen möchte, ist Zeugnis davon, daß man es schaffen kann, egal wie "wenig" oder schwer man davon betroffen ist. Und mit dieser Überzeugung stehe ich ja gottseidank nicht alleine da!

Und ist es nicht manchmal besser, wenn man schon nicht so postitiv denken kann, dann doch wenigstens mal was positives zu lesen?

Zum Abschluß noch: ich habe wirklich noch nie Psychopharmaka geschluckt, obwohl es mir bestimmt mehr als einmal danach war, einfach nur zur Hilfe! Aber ich habe mich dazu gezwungen, sie nicht zu nehmen, und mittlerweile liegen sie im Müll. Meine pflanzlichen Tropfen nehme ich nur noch mit, wenn ich unterwegs bin, gibt einfach noch ein sicheres Gefühl, aber nehmen muß ich sie nicht mehr.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein wirklich schönes Wochenende, schönen Urlaub oder Ferien, wie auch immer, und viel Kraft und positive Gedanken!

Alles Liebe,

Caro-Line

F|ruki


Hallo Caro-Line,

Du brauchst Dich auch wirklich nicht zu entschuldigen...wozu?

Du hast Deine Geschichte aufgeschrieben. Und das ist super.

Besonders weil dort sehr viel Positives und Kraft hintersteckt. Und das ist total wichtig. Auch das ist etwas was man lernen kann.

Auf jedenfall muss man akzeptieren wie der eine oder andere mit seiner Angststörung umgeht.

Und ich glaube auch nicht das hier irgend einer das Recht hat "anzuzweifeln"

ob jemand nun Angststörung hat oder nicht.

Ich finds Klasse wie Du es meisterst. Dafür mal ein dickes Lob.

Ich mache es genauso...und es kostet tierisch viel Kraft. Aber es ist der beste Weg der Heilung.

Stück für Stück...in kleinen Schritten.

Das einzige was ich genommen hab sind "Rescue Tropfen" von Edward Bach.

LG

Fruki

A)ngstha}se4x711


*:)

also,ich finde an dem Beitrag gibt es nichts auszusetzen.

Kenne das auch alleszu genüge und wahrscheinlich mehr als manch anderer....

Versuch´s momentan mit Bachblüten die hoffentlich auch noch anfangen zu wirken, ansonsten werde ich die anderen Tropfen mal testen ;-)

Also,

:)^

wcagFsch


Hallo..

..ich bin auf eure Diskussion gestossen, als ich Erfahrungen über die Linden-Methode gesucht habe. Bin durch das googlen auf die methode aufmerksam gewurden. Die Beschreibungen klangen dort so schön und einfach, aber als ich am Ende der Webseite auf den Preis stieß, war ich ab vom Glauben! :-)

Nun zu mir...

.. meine "Attacken" habe ich auch noch nicht so lange (Gott sei dank). Anfang des Jahres kam ich nach Hause und hatte auf einmal Durchfall und war so schwach, das ich mich ins Bett legte und sofort einschlief. Nach ca. 2 Stunden war ich wieder wach und fühlte mich eigentlich wieder fit. Nur im Hinterkopf war der Gedanke: "Warum hattest du das jetzt? Ist es was ernstes?" Ab diesem Tag hatte ich ständig Übelkeit nachdem ich was aß, hatte kein richtigen Appetit, fühlte mich schwach und allein! Mein Arzt tippte auf Magen Darm Grippe. Hinzu stellte er niedrigen Blutdruck und niedrigen Zucker fest. Mit ein paar Medikamente gegen die Grippe und den Rat mehr zu trinken ging ich wieder nach Hause...! Doch irgendwie gab ich mich damit nicht zufrieden, die Angst was ernstes zu haben war stärker und es kam Schwindelgefühl dazu. Das "gehen auf Wolken" passierte mir ständig und aus heiterem Himmel. Und dazu die ständigen Kopfschmerzen! Also wieder zum Arzt.. nur finden konnte er nix. Mein eigener Verdacht war eine Verspannung der Wirbelsäule (da ich dies schon mal hatte. Damals dachte ich ich hätte es mit dem herzen, wie es Caro auch beschrieb). Nach der Physiotherapie gingen die Kopfschmerzen weg und das Schwindelgefühl wurde auch besser. Einige Wochen war ich dann Beschwerdefrei (warum auch immer). Doch leider wurde es dann warm, alles grün und der Heuschnupfen stand vor der Tür. Nur dieses Jahr schlimmer als sonst. Ich hatte Atembeschwerden. Auf einmal! "Warum? Wieso ich?" Voller Angst, weil ich sowas vorher nicht hatte, ging ich zum Arzt. Statt auf Allergie zu tippen, wies er mich sofort ins Krankenhaus ein mit dem Verdacht der Lungenentzündung. Nach einer Woche Lungenklinik (und dazu noch auf der Krebsstation) und vielen Tests, wurde die Lungenentzündung nicht bestätigt. Im Gegenteil, trotz rauchen habe ich eine sehr starke und gute Lunge, die allein durch die Allergie geschwächt sei. Aber trotz dieses Ergebnisses, war ich wieder voller Angst! Angst es könnte was sein! Angst ich bin mit meinen jungen 26 Jahren krank! Unheilbar krank! Leute die dies jetzt lesen und vielleicht "wirkliche" Krankheiten haben, lachen mich jetzt sicher aus. Andere Leute wissen sicherlich, das allein die Angst dies zu denken krank "machen" kann. Manchmal denke ich ich drehe durch und habe das Gefühl weinen zu müssen. Und im nächsten Moment bin ich wieder fit. Und das ist der Punkt wo ich selber zu mir sage: "du kannst nix haben. Du machst dir was vor und bildest es dir nur ein. Du hast Angst was zu haben und das ist dein Problem." Dann fang ich mich wieder und bin für einige Zeit ruhig. Doch oft fängt es auf einmal wieder an... die innerliche Unruhe (ohne Grund)... frieren... Atemnot... Kloß im Hals .. !! Ich versuche mir dann immer wieder die Angst auszureden... ruhig zu bleiben, ruhig zu atmen, an was positives denken... !!!

Könnt ihr euch in mich hineinversetzen? Sind das Panikattacken oder was meint ihr? Meine Geschichte ist ungewollt sehr lang gewurden, aber es hat mir grad geholfen die Angst die ich eben verspürte zu vergessen. Ja, ich hatte eben wieder eine Attacke, googlete, stieß auf euren Dialog, las ihn und schrieb meine Geschichte dazu. Fühl mich grad wieder ruhig und "gesund" mit der Hoffnung von euch verstanden zu werden! :-)

Liebe Grüße an Alle !

carsten

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