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Schwere Depression und kein Ausweg mehr

Wer hat mal so wie ich eine schwere Depression gehabt und es in den Griff bekommen.Ich habe zur Zeit zu nichts mehr Lust,komme nicht aus dem Bett,kein Kontakt zur Aussenwelt und habe keine Perspektive mehr.Seit ich keine Freundin mehr habe nagt die Einsamkeit auch schwer an mir.Ich war schon bei verschiedenen Ärzten,aber keiner konnte mir helfen.Ich suche Kontakt zu Menschen die mich verstehen,oder auch die gleichen Probleme haben.Wir können uns gegenseitig schreiben,Erfahrungen austauschen z.B.Auch wer interessiert ist eine Selbsthilfegruppe mit mir zu gründen kann sich melden oder auch mir einfach mal so schreibt gegen die Einsamkeit.

dHarktanFge]l6x9

Du musst dir auf jeden Fall professionelle Hilfe suchen!

Ich hatte vor ca. 4Jahren Depressionen, war deswegen in therapeutischer Behandlung. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr mit meinem Leben zurecht zu kommen, ich dachte, dass mich niemand mag, dass ich eh nur alles falsch mache und dass ich zu nichts zu gebrauchen bin. Diese Zeit war echt beschissen. Ich verstehe also ziemlich gut, wie es dir geht! Deshalb rate ich dir wirklich, eine Therapie zu machen! Alleine da heraus zu kommen ist fast unmöglich! Ich hatte damals große Hemmungen, mich einem Therapeuten anzuvertrauen, aber glaub mir, es wird dir helfen! Bei den Krankenkassen kannst du Therapeuten-Listen anfordern, auf denen Praxen in deiner Nähe zu finden sind.

Wage den Schritt, es ist gar nicht so schwer :-)

aerixane

Es gibt immer

einen Ausweg. Eines Tages hast du die Depression hinter dir und diese Gedanken und Emotionen, die dich momentan gefangen halten, sind nur noch blasse Erinnerungen :)^ ... aber wie du dahin kommst, kann ich dir leider auch nicht sagen, ich stecke genauso tief drin wie du ...

Du schreibst, dass dir die Ärzte nicht helfen können ... was hast du von ihnen für "Tipps" bzw. Medikamente bekommen?

*:)

N9achbtwexsen

Mich würde auch mal interessieren, was die Ärzte untersucht haben. Als ich vor 3 Jahren schwere Schildrüsenprobleme hatte, hatte ich ÜBELSTE Depressionen. Damals geriet ich an ein paar Ärzte, die noch nicht mal auf die Idee kamen, nach der Schilddrüse zu gucken. Ich mußte 4 oder 5 x den Arzt wechseln.

RmotKschoxpf2

Hallo darkangel69

Ich hatte vor ein paar Jahren eine schlimme Zeit und bin deshalb zu meiner Hausärztin gepilgert, die sofort sah, wie's um mich stand und mich an einen guten Psychiater weiterleitete. Bekam dann serotoninhaltige Medikamente verschrieben (Serotoninmangel = Botenstoff - Mangel kann Depressionen auslösen), sowie Beruhigungs- und Schlafmittel. Damit habe ich diese schwierige Zeit eigentlich ganz gut hinter mich gebracht. Vor eineinhalb Jahren habe ich dann die Medikamente allmählich abgesetzt und nehme jetzt homöopathische Globuli (Hypericum perforatum D 6). Ich würde dir aber raten, zu Beginn wirklich eine Therapie mit Medikamenten zu machen. Du wirst sehen, du wirst dich wieder wunderbar fühlen! Man ist ein völlig neuer Mensch und mag sich selbst endlich wieder!

B2uechrermaQuxs

Hi ihr,

ich stecke auch in einer Depression und würde mich gern mit Leuten darüber austauschen. Ich habe mal eine Frage zu den Medikamenten in einer Therapie: Medikamente kann doch nur der Psychiater verschreiben, oder? Wahrscheinlich fange ich bald eine Therapie bei einer Psychologin an, aber die muss jetzt bald erstmal eine Diagnose stellen. Aber vielleicht würde es mir mit Medikamenten echt besser gehen...

Der Weg zum Therapeuten ist tatsächlich nicht so schwer, das kann ich bestätigen!! Vielleicht hast du sogar Glück und kriegst schnell einen Termin, darkangel! :)^

L_ilyf83

Hey darkangel69

Ich hatte vor gut einem Jahr auch Depressionen. Damals dachte ich, dass ich nie aus dieser Sache rauskommen würde,

aber ich habe meine Depressionen überwunden. Ich fing an jeden Tag Sport zu treiben. Boxen, Joggen und Krafttraining. Das hat mir ziemlich geholfen. Logo, Sport steigert ja auch das Selbstwertgefühl. Vorher habe ich mich auch zurückgezogen, also Kontakt zur Aussenwelt gemieden. Aber das besserte sich auch, weil ich mich gezwungen habe auf Leute zu zugehen. Dadurch verschwindet auch die Einsamkeit. Heute bin ich echt glücklich und zufrieden mit meinem Leben, das hätte ich vor einem Jahr nie gedacht. Kopf hoch :)^ es gibt immer einen Weg!!!

sqchleuder3sturztrxauma

Huhu darkangel!

Wie geht es dir denn so zur Zeit? Hier schreibt ja gar keiner mehr... :-/

Hast du mal was in Richtung Therapie unternommen, oder gibt es sonst etwas Neues?

Luilyx83

Hallo Darkangel,

was du hier schriebst, ist auch mein Problem.

Ich habe das Gefühl das mich keiner will, obwohl dies nicht stimmt.

Seit zwei Monaten lebe ich in meiner eigenen Wohnung. Anfangs dachte ich, super endlich eigene Wände, doch seit einer Woche macht mich das wirklich fertig.

Ich weine sehr oft und habe zu nichts Lust. ich schaff es nicht alleine zu wohnen. mein Freund kann ich auch nur aller ein bis zwei Wochen sehen. Das ist es ja nicht, aber ich habe solche komischen Gedankengeänge, die eigentlich nicht stimmen. Ich denke, das mein Freund mir was verschweig oder bald Schluss machen will, aber das stimmt überhaupt nicht.

All diese Gedanken, sind seit dem ich alleine Wohne und besonders kommen sie seit einer Woche zum Vorscheim.

Vorher wohnte ich mit meiner Schwester und meiner Mutter zusammen.

Ich schaff das echt nicht mehr.

Könnte ein Pyhsiologe helfen?

Tlemp:ofortxe

@ Tempoforte

Das Gefühl kenne ich. Als ich zur Bundewehr gehen wollte, konnte ich es kaum erwarten 300km von zu hause weg zu sein. Dann hat die Freundin schluss gemacht aber es war eingetlich abzusehen dass das passiert, von daher machte ich mir da nicht so viel draus.

Als ich dann versetzt wurde und eine einzelstube bekam dachte ich auch anfangs "hey das is ja toll so viel platz für mich allein..." aber nach 2 Wochen nagte die einsamkeit an meiner seele ohne ende.

meine handyrechnung stieg sehr stark an, weil ich den kontakt zu meinen freunden suchte.

immer wenn ich dann am wochenende nach hause kam, gabs für mich kein halten mehr als wie sofort ins auto und zu den freunden zu fahren.

Als die BW dann rum war ging es mir wieder gut.

Im moment geht es mir aber ähnlich wie damals. Ich habe alles was ich brauche, Geld, eine Arbeit, bin sportlich, 20 Jahre alt was will ich mehr. Ich hätte zwar gerne eine Freundin, jedoch ist es vielleicht auch nicht das nach was ich derzeit suche und was mich so fertig macht. Das einzige was ich noch brauche ist eine Schulter wo ich mich anlehnen kann und eine Person die mich versteht und mit mir lebt. Ich weis das hört sich sehr komisch an, aber ich bin 20 Jahre alt und wäre am liebsten schon verheiratet :-(.

Geht es euch manchmal auch so?

d+ra1kon8x5

Also mir geht es auch oft so. Vielleicht ist das einfach das Bedürfnis nach Sicherheit, dass man nicht mehr so schnell verlassen werden kann... Wenn ich allerdings so langjährige Beziehungen in meinem Freundeskreis sehe, verfliegt der Neid auch direkt wieder- wie die sich rumstreiten wegen so Kleinigkeiten...

Andererseits, wenn es ihnen mal schlecht geht, haben sie ihren Partner, der immer für sie da ist. Unsereiner muss als Single dann erstmal bei den Freunden rumtelefonieren und hoffen, dass einer Zeit zum Zuhören hat. Das ist irgendwie nicht das Gleiche.

LHily8x3

Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich kenne das auch, dass sich manche paare bei mir im freundeskreis wegen so lapalien streiten weo ich mir denke "Sind die bescheuert?". Das Verlangen nach Sicherheit...ja da hast du recht! Vielleich kommt auch noch dazu es evtl besser machen zu wollen, also mit den Streitigkeiten meine ich jetzt, aber in erster Linie is es wirklich das einsam sein.

dVrakonx85

heilbare Depressionen ?

das hängt vom menschen ab ich behaupte einfach mal ganz frech das nicht jede Depression therapiert werden kann die schweren fälle kommen da nur wider raus wenn sich das umfeld oder die eigene ausstrahlung ändert

Ngameilexs

Ich war ein kleiner Junge wie jeder andere auch. Hatte auch viel Spaß mit meinen Freunden sowie auch unseren

Mitbewohner zu der Zeit. Ich ging zu der Zeit in Bammersdorf in den Kindergarten. Das war die schönste Zeit in

meinem Leben. Mein Vater war zu der Zeit Chef eines Baustoffhandels und hat gut Geld verdient. Er hat sich viel

Geld angespart gehabt und wollte damit ein Haus bauen. Meiner Mutter stand da ein Grundstück in Türkelstein zur

Verfügung da wo dann mein Vater das Bauen angefangen hat. 2 Jahre hat es gedauert und dann stand das Haus mit allen

Zübehör fertig da. Doch da kamen schon die ersten Probleme zwischen meiner Mum und meinem Dad wem das Haus gehört.

Ich dachte es wäre schön dort zu leben doch wie sehr man sich nun eben täuschen kann. Zwischen meiner Mutter und

meinen Vater war ziemlich viel Streit. Die Zeiten waren nicht sehr leicht für mich. Mein Vater war früher auch

nicht gerade der Brävste denn er hat sich auch oft mit Leuten angelegt und ist auch selbst ab und zu blutig nach

Hause gekommen. Da er nun dieses Kaffee (Cafe Ammonit) hatte war er nicht mehr so viel unterwegs. Dafür hat er

meine Mutter geschlagen. Das eine mal hat er meiner Mutter die Nase gebrochen das andere mal hat er Sie mit dem

Kopf in die Couch gedrückt, eine Kette um ihren Hals getan und mit einem Sicherheitsschloss hinten verschlossen.

Es war in etwa wie ein Strick und damit hat er meine Mutter quer durch die 150m² Wohnung gezogen. Ich weis heute

noch wie meine Mutter damals geschrien hat. Er hat ihr noch einen Zahn gebrochen und auch so noch viele male

seine Wut bei meiner Mutter ausgelassen und ich war bei allem auch dabei wie ich ca. 7 - 8 Jahre alt war.

Meine Mutter hat das viele Jahre mitgemacht bis mein Vater die frage stellte: "Stört es dich wenn noch eine Frau

mit einziehen würde". Da haben sich nun meine Eltern getrennt. Anfangs lebte ich bei meiner Mutter bis zu meiner

Kommunion und da lief mir mein Vater über den Weg und hat mich einfach mitgenommen und seit dem wohnte ich bei

seiner neuen Freundin. Mit dieser Frau bin ich nicht gut zurecht gekommen. Sie konnte mich nicht leiden, ich konnte

Sie nicht leiden. ich hab mich jeden Tag mit ihr gestritten und musste für ihr Arbeiten. Von meinem Vater hatte

ich zu der Zeit auch nicht viel weil er den ganzen Tag unterwegs war. ich sah ihn kaum noch. Das ging 2 Jahre so

bis der erste richtige Streit zwischen meinen Vater und seiner neuen Freundin kam. In denen 2 Jahren hab ich nicht

1 mal meine Mutter gesehen. Zwar hat sich meine Mutter mehrmals gemeldet doch das hat seine Freundin immer vor uns

allen Verheimlicht und da hat mir mein Vater auch eingeredet das mich meine Mutter einfach sitzen lässt. Naja was

hätte ich auch mit 11 Jahren anderes glauben sollen. Nach dem ersten Streit zwischen den beiden zog mein Vater

mit mir wieder nach Türkelstein. Ich war am Anfang ziemlich Glücklich ich hatte wieder meinen Vater für mich allein.

Doch so lief es nicht da dürfte ich dann Arbeiten. Unter der Woche nicht so viel da hatte ich auch Schule dafür das

ganze Wochenende und zwar Ziemlich hart. Doch das Arbeiten machte mich nicht fertig denn mein Vater hatte nur noch

an mir seine ganze Wut ausgelassen. Nachdem ich ca. 10 Stunden am Sonntag gearbeitet habe hat er mich nach der

Arbeit angeschrien, geschlagen und vollkommen nervlich fertig gemacht. Es war so hart für mich das ich 1 mal kurz

vor dem Selbstmordversuch stand. Es waren 5 Jahre die Hölle für mich. Nach meinen Gefühl war ich der Meinung das

mein Vater mich nicht liebt doch ich selbst gab nicht auf ich tat alles nur um meinen Vater zu der Zeit stolz zu

machen. Meine Mutter hab ich 3 Jahre lang nicht gesehen bis sie mir einmal über den Weg lief. In meinen Gedanken

war ich Sauer auf ihr und da ich eh alles für meinen Vater tat hab ich meine Mutter einfach ignoriert wobei sie

mich gegrüßt hat. Gegenüber von meinen Vater lebte meine Verwandtschaft die ich auch total vernachlässigt hab.

Freunde hatte ich auch kaum weil ich immer so aggressiv drauf war und ja eh nie Zeit hatte. Irgendwann war ich so

am Ende das ich nicht mehr anders konnte als mich von ihm zu trennen. Seit dem gehts mir ziemlich gut. Ich hab mir

mein eigenes Leben aufgebaut ohne meinen Vater.

So das war ein Teil meines Lebens. Es kamen danach auch noch ein paar mehr Krisen dazu und habe sehr heftige depressionen über alles hinweg von Schlafstörungen selbstvorwürfe Selbstmordgedanken und noch vieles mehr.

Am 17.02.2011 ging dann alles zu weit ich hab mir mit einem messer vom linken arm die pulsader mit 4 Szenen und den Nervenstrang durchgeschnitten. Blos ich hab keine Ahnung wie ich mir da aus meiner bescheuerten Situation und dem negativen Gedankengang heraus komme. Ich hab sehr viel angst über bestimmte dinge zu reden und dadurch auch sehr viel probleme mich meinen eltern anzuvertrauen ":/

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@ Xtr3m3b0mb3r

Du tust mir wirklich sehr leid und ich wünschte, ich könnte Dir irgendwie helfen! :°_ Ich habe mir Deinen Bericht durchgelesen... Wie geht es Dir momentan? Wie alt bist Du (nur um eine Vorstellung zu haben, wie man Dir vielleicht weiterhelfen könnte)? ??? ???

Warst Du schon mal beim Arzt wegen Deiner Depressionen? Ich glaube, das ich selber welche habe, wenn auch aus ganz anderen und harmloseren Ursachen!

Ich war bisher nicht beim Arzt und bin auch erst 14. Gut möglich, dass Du von mir nichts erwartest, aber ich habe momentan auch das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich es meinen Eltern erklären könnte (ich weiß nichtmal, ob ich es ihnen überhaupt erzählen sollte/ möchte, obwohl sie es ja sowieso erfahren würden, wenn ich zum Arzt ginge)! ":/ Deshalb habe ich mich in diesem Forum angemeldet, denn hier gibt es viele mit den selben (ähnlichen) Problemen! Es hat mir sehr geholfen, mit anderen offen darüber reden zu können, selbst über Dinge, die ich meinen Freunden oder Vertrauenslehrern nie anvertraut habe (oder die ich ihnen nie anvertrauen würde)! :-o :)z :)^

Versuch doch mal, Deine Gefühle und Probleme zu schildern, vielleicht hilft es Dir?!

Liebe Grüße und alles Gute, :)* :)* :)*

A6kela

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