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Dauerschwindel/ Schwindelattacken/ Kopfdruck

-Ahimimels]engexl- hat die Diskussion gestartet


und das seit fast 3 Jahren. Ich weiss einfach nicht mehr weiter. %-|

Um meine Geschichte zu erzählen, bräuchte ich wahrscheinlich Seiten... versuche die Kurzfassung.

Seit ca. 13 Jahren leide ich an Angst- und Panikstörungen. Es gab mal eine sehr heftige Zeit der Panikattacken, die mittlerweile sehr selten geworden sind. Dafür habe ich unterschwellig immer noch Angstgefühle und traue mich nirgends weitesgehend alleine hin. Ins Dorf schaff ich, da brauch ich aber auch nur 2 Minuten.

Vor fast 3 Jahren bekam ich urplötzlich heftigste Schwindelattacken und daraus resultierend einen Dauerschwindel. Teilweise habe ich auf der linken Kopfhälfte einen sehr starken Druck. Ein Gefühl, als wenn ich vor nem Gehirninfarkt stehen würde.

Natürlich habe ich sämtliche Untersuchungen hinter mir. Alles i.O. Keine Befunde.

Ich habe es mit Medikamenten versucht, mit Meditation, Hypnose, Sport, Verhaltenstherapie, Gesprächstherapien, Kinesiologie, Familienstellen, Bachblüten, Reiki, Bioresonanz.

Habe eine Amalgamausleitung hinter mir, da es dann hiess, ich hätte ne Amalgamvergiftung und hatte immer die Hoffnung, das ist der Grund. Aber leider hat sich auch hier nichts positiv durch verändert.

Zur Zeit befinde ich mich in der Verhaltenstherapie und auch wenn ich merke, es bringt mir was, tut sich doch am Schwindel nichts und das macht mir traurig und bin so mutlos. Mittlerweile stelle ich alles in Frage... meine Beziehung zu meinem Mann, meinen Eltern, meinem Bruder, zu Freunden etc. Suche die Lösung für das Problem und finde sie einfach nicht.

Ich soll mich einfach mit dem Schwindel nicht beschäftigen und trotzdem alles machen und einfach hart sein und da durch müssen.... Ja, wenn das alles mal gehen würde. Hört sich immer so toll einfach an. Ich bin schon tausende Male in Situationen gegangen und habe es ausgehalten. Doch auch zu Hause habe ich diesen Schwindel und den Kopfdruck...

Hab jetzt wieder einen Termin beim Neurologen um abzuklären, ob ich es doch wieder mal mit einem Medikament versuchen soll. Hab das Gefühl ich brauche eine Krücke, obwohl ich ja jahrelang psy.-Medis nahm und die auch wegen der Ängste nicht geholfen haben.

Mein Leben plätschert so vor sich hin. Es ist öde und langweilig. Ich kann nichts alleine unternehmen und wenn doch, dann nur unter Druck und tausend Katastrophengedanken.

Es ist sehr anstrengend, ermüdend und nervend.

Wer kann mir was dazu sagen? Wer kennt das auch mit dem Schwindel? Wem hat was geholfen?

Oder muss ich resegnieren und einfach damit leben lernen?

Vielen Dank.

LG

himmelsengel

Antworten
Lhupo0]49


Hallo Himmelsengel,

es ist schwer, Dir einen guten Tipp zu geben, zumal Du ja schon ziemlich viele Möglichkeiten ausgeschöpft hast. Allerdings ist es anscheinend noch niemandem gelungen, Dir bezüglich Deiner Angsterkrankung wirklich zu helfen. Und da 13 Jahre Angsstörungen und 3 Jahre Dauerschwindel eine lange Zeit sind, solltest Du Dich darauf einstellen, dass auch die Heilung nicht von heute auf morgen vonstatten gehen kann.

Aufgeben brauchst Du dennoch nicht, Du solltest nicht aufhören, etwas gegen Angst und Depression zu tun, vielleicht ein anderer Therapeut, evtl. eine stationäre Therapie oder -Reha, auch Medikamente wären in Deinem Fall angebracht - so lange ausprobieren, bis das richtige, wirksame gefunden ist.

Ich hatte das Glück, nach 6 Monaten Schwindel und Angst die richtigen Schritte (Antidepressiva, Therapie, stat. Reha usw.) zu machen und kann Dir zumindest bestätigen, dass es einen Weg da raus gibt. Nicht aufgeben.

LG

Lupo

M:atpze_HHx_


*:)

Alles was ich dir sagen kann ist:

Du bist nicht allein!!!!!

Ich kenn das, hab mit meinen jungen 25 Jahren nun auch schon 3oder 4Jahre schwindel.

Teilweise mit komplettem ausfall des gleichgewichtsorgans.

Es ist ein scheiß gefühl im Krankenhaus zu liegen, alles dreht sich, man weder sitzen noch gehen, nur spucken, und keiner kann einem helfen.

Ich bin auch noch auf der Suche nach Heilung um wieder ein Normales Leben führen zu können.

War früher immer auf achse, ein richtiger sunny boy und mädchen Schwarm.

Und nun.....bin ich froh wenn ich allein vorm pc sitze und die zeit vergeht....

" du mußt das ignorieren, einfach weiter machen als sei nix"

wie oft mußte ich mir das anhören! Sogar von Ärzten!

Aber wie soll ich den Schwindel ignorieren, wenn er so stark ist das ich kaum Laufen kann, oder spucken muß ???

Wie es auch immer weiter geht, wir schaffen das schon....

Und das Forum hilft dabei.(hoffe ich*sfg)

Also, alles gute, wenn ich n besseren Tipp habe, geb ich natürlich bescheid.

-7himimelsCeCngexl-


erstmal Danke für euren Zuspruch :-)

Keiner kann das verstehen, wenn man es nicht am eigenen Leib erlebt...

@Lupo

der Therapeut ist eigentlich ganz gut. Ist auch schon der 4 und bei ihm fühle ich mich das erstmal gut aufgehoben. Vorher habe ich nie mich fallen lassen in Sitzungen und er hat es geschafft, dass ich in Tränen ausbreche. Das ist schon mal ein Schritt.

Was für Antidepressiva hast du denn bekommen und was für eine Therapie bzw. Reha hast du denn gemacht?

Ich hab jetzt ein Medi hier liegen was gegen meine Migräne helfen soll. Gleichzeitig sind die auch gegen depressive Verstimmungen und Epelepsie. Die Neurologin meint, dass ich Migräne habe die drauf zurückzuführen ist, dass ich ständig unter Anspannung stehe und das im tiefen Nervensystem zu diesen Kopfschmerzen und Schwindel führen kann...

@Matze

schlimm ist das, wenn man am Leben nicht mehr so teilnehmen kann, wie man doch vorher getan hat... *seufz*

Was sagen die denn im KH zu dir? Sind deine Befunde alle o.k?

Man kann Schwindel nicht ignorieren. Möchte mal die erleben, die das können. Aber vielleicht müssen wir damit leben... was, wenn das nie wieder weggeht? Wie soll man sich damit arrangieren?

Ich weiss es aus heutiger Sicht auch noch nicht und suche nach den Ursachen und kann das nicht akzeptieren.

LG

himmelsengel

L3u5po0x49


Hallo Himmelsengel,

wenn Du Dich bei dem Therapeuten gut aufgehoben fühlst, bleib da, es ist schwierig genug... Waren halt nur so Ideen, wenn man 13 Jahre lang alles mögliche ausprobiert hat, aber nichts dauerhaft hilft.

Ich habe damals ca. 1,5 Jahre Paroxetin genommen, eine psychosomatische Reha (6 Wo) gemacht und 3 Jahre Verhaltenstherapie. Ich denke auch, dass Du nach so langer Leidenszeit die "Krücke" Psychopharmaka gut gebrauchen kannst, um evtl. wieder neuen Mut zu fassen und neue Kraft, um gegen Angst, Schwindel und Depression ankämpfen zu können.

Alles Gute & Grüsse

Lupo

-chimme/lse5nYgeklx-


@Lupo

ich habe ja schon viele Psy-Medis in meiner Laufzeit durch. Bis vor 3 Jahren habe ich noch die Imap-Spritze bekommen. Vorher noch einige andere ausprobiert, wo aber die Nebenwirkungen einfach zu heftig waren und am längsten habe ich mal Insidon genommen. Glaube bald über 4 Jahre oder so.

Deswegen bin ich ja auch so hin- und hergerissen, ob denn eine erneute Medikamenteneinnahme was bringt und bis ich die Richtige gefunden habe... :-/ Möchte nicht mehr mitmachen an Nebenwirkungen, was ich schon hinter mir habe.

Hmm... na ja, Montag hab ich noch nen Termin bei ner Psychotherapeutin/Neurologin und werde sie noch mal fragen, ob das sinnvoll erscheint.

Das Migräne-Medi werde ich bis dahin auch nicht ausprobieren.

Bist du mit Paroxetin gut klar gekommen?

LG

himmelsengel

Lcupo0x49


@ Himmelsengel

Naja, die ersten 10 Tage bis zur Wirkung waren schlimm - dann hat es mir sehr geholfen - das absetzen wiederum war nicht so leicht. Hatte heftige Symptome und dann 8 Monate lang ausgeschlichen.

Also ich kann deshalb schon verstehen, wenn man sich das genau überlegt, gerade mit Deinen Erfahrungen. Es ist in jedem Fall eine langfristige Entscheidung....

LG

Lupo

M}atz6e_HHx_


Also, ich hab alle Untersuchungen hinter mir.

War bei ewig vielen Ärzten.....keiner4 weiß was....

Soll wohl psychisch sein, aber da glaub ich noch nicht drann, weil ich auch immer Nierenm Probleme habe.

Jedenfalls....könnt ich damit nicht ewig leben.

Vielleicht 5 oder 10 Jahre, dann würd ich mich erschießen glaub ich.

-ihimrme^ls8engelx-


@Matze

ich habs jetzt fast 13 Jahre und hab mich auch nicht erschossen ;-) Weisste... bei mir ist das so, dass ich Angst vorm Sterben und aber auch Angst vorm Leben habe... so zu leben wie jetzt, dass es immer so weiter geht :°(

Warst du denn schon in Therapie?

Was sagen die Ärzte was du machen sollst?

Hast du schon mal die alternative Heilmedizin versucht?

Nicht aufgeben, hörste?!

Ich habe bis jetzt auch immer noch was anderes vermutet, woher der Schwindel kommen soll... aber alle Untersuchungen ergaben keinen Befund. Darüber sollte man ja glücklich sein. Aber genau das lässt uns ja so verzweifeln... %-|

Das Problem dazu ist ja noch... nich nur diese Symptome sind so schlimm. Nein, es kommen ja auch noch andere "normale" Krankheiten und Probleme dazu.

Ich hab manchmal das Gefühl, dass immer etwas ist. Mein Körper nie zur Ruhe kommt.

-uhimm,elsenxgel-


@Lupo

*urks* das hört sich genauso an, wie ich es immer durchgemacht habe bei den Medis. Ne, ob ich da noch mal durch will... ???

Wenn ich starke Nebenwirkungen hatte, dann hab ich das Medi spätestens nach 3 Tagen in die Tonne geklopft.

LOupoS049


@ Matze

Matze, kannst Du Dir vorstellen, dass man psychosomatische Symptome wie z.B. Schwindel haben kann und ausserdem Nierenprobleme ? Das muss doch nicht zusammenhängen. Lass doch die Nieren mal gründlich untersuchen, dann kannst Du das aus diesem Zusammenhang rausnehmen und siehst klarer.

Viele Grüsse

Lupo

GAasha


Hallo Ihr

Habt ihr eure Probleme schon einmal in Zusammenhang mit Borreliose gesehen? Eine Bekannte hatte nachgewiesener Weise schon 3mal eine Infektion, die immer gleich mit Antibiotika bekämpft wurde. Scheinbar ist das aber kein Garant dafür, dass man sie wirklich los ist. Vor ein paar Monaten fing das mit dem Schwindel dann bei ihr an, im Krankenhaus wußten die Ärzte auch nichts Genaues. Jetzt hat sie immer wieder Probleme damit, neben vielen anderen Beschwerden.

Nachdem, was ich über Borreliose gelesen habe, kommt ein chronischer Verlauf da wohl in Frage.

Liebe Grüße

Gaha

MQatz e_HHx_


THX

Hey ihr.

Also:

@Lupo

Ich hab den verdacht das die Nierenprobleme, bzw der Nierengrieß durch die Tabletten kommen, oder sogar Tabletten Rückstände sind.

Weil die da ja auch nix gefunden haben...

@-himmelsengel-

Ja, hab mal ne ambulante Psychotherapie gemacht,k hat aber auch nicht ganz geholfen.

Zum Heilpraktiker bin ich jetzt gerade gewechselt, wir testen uns gerade da mal an die sache ran.

Bevor er naturheilmittel versucht, wollte er erstma gucken woher die sache genau kommt.

"Betahistin", hat bei mir nicht angeschlagen.

Jetzt, also heute hat er mir "Sulpirit" gegeben.

Kennt das jemand ???

Hoffe das das etwas bringt....und wenn ja, werd ich wohl Kügelchen von ihm bekommen und zusätzlich nochma eine stationäre Psychotherapie machen.

Hier giebt es ein Krankenhaus, wo auch magersüchtige und bolemie kranke behandelt werden.

Hat ja auch was, bei den ganzen schlanken Mädels einquartiert zu

sein he,he

Naja, wünsch euch erstmal nen schönen Abend, ich guck morgen mal nach euch.

-,himmmexlsexngel-


@ Gaha

danke für den Hinweis an dieser Stelle. :-)

@Matze

nein die Mittelchen kenne ich nicht. Wofür sollen die denn gut sein?

Ich war mittlerweile noch mal bei einer Psychologin, die mir ein Antidepressiva aufgeschrieben hat und sie meinte aber auch, ich solle mal in eine stationäre Klinik.

Hier in meiner Umgebung gibt es mehrere solcher Kliniken (u.a. Tageskliniken), aber mein Therapeut meinte das wäre was, wenn man so gar nicht mehr kann. Wie Notfallaufnahme. Außerdem sind das Kliniken, wie du beschreibst, wo auch andere "Fälle" behandelt werden und man sich dann wieder aus den "Augen" verlieren könnte. Also andere Probleme sieht. Es wäre auch besser für mich weiter weg von zu Hause "es" aushalten zu müssen. Leuchtet mir ja auch ein. So hätte ich immer den Gedanken, ich kann mich ja in ein Taxi setzen und spätestens in ner halben Stunde bin ich zu Haus. Eh ein falscher Gedanke ;-)

Die Tabletten habe ich noch nicht versucht, da ich gerade ein OP hinter mir habe und noch mit den "Nachwehen" davon zu kämpfen habe.

Ich dachte, das vielleicht nach der Vollnarkose der Schwindel verschwunden sein könnte. Wie so ein Neustart dachte ich. Ja der Gedanke kam mir. Aber was soll ich sagen, kaum war ich aus der Narkose wieder da, war auch der Schwindel wieder da. Und auch jetzt zu Hause immer wieder. Ohne Grund morgens schon und ich verstehs einfach mal wieder nicht, woher das kommen soll. Ich zweifel immer noch daran, dass nur die Psyche dafür verantwortlich sein soll ???

Mein Therapeut meint, ich solle mich damit abfinden, den Schwindel zu haben. Es gäbe so viele Menschen die mit Schwindel leben müssten und ich könne das auch. NEIN ich kann es nicht! Der soll mir mal sagen wie das geht. %-|

Hast du dich schon zu etwas entschieden Matze?

LG

himmelsengel

Mma>tze@_HH_


Hallo himmelsengel.

Also die Tabletten sind auch n Psychopharmaka.

Die wirken ganz gut, die letzten Tage ging es mir echt Prima.

Ich werd nun mal noch etwas abwarten, und dann mit meinem Arzt nochmal über ne Stationäre Psychotherapie sprechen.

Einfach damit abfinden, so wie dein arzt sagt, das doch keine Lösung!!!!

Nur mut, wir schaffen das schon....!

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