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Probleme mit der lieben Schwiegermutter

z:werFg12g03 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe ein "kleines" Problem mit meiner lieben Schwiegermutter. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll ...

Also unsere Probleme begannen eigentlich erst, seit dem mein Sohn (19 Monate alt) geboren wurde.

Mein Mann und ich sind seit 12 Jahren zusammen (seit 5 Jahre verheiratet). Seit einigen Monaten habe ich das Gefühl ich existiere für sie nicht mehr. Es geht nur noch um ihren Enkel oder um ihren Sohn und mich gibt es nicht mehr... (Ich habe ja schließlich meine Pflicht und Schuldigkeit getan und ihr einen Enkel geschenkt.)

Wenn sie sich z. B. mit anderen Leuten unterhält (egal ob ich dabei bin oder nicht!), dann erzählt sie nur von IHREM tollen Enkel und von IHREM grossartigen Sohn und den Rest gibt es nicht ... (ist nicht nennenswert)

Nach der Geburt meines Sohnes war ich 6 Monate mit ihm zu Hause im Erziehungsurlaub und mußte dann leider wieder arbeiten gehen. Mein Sohn geht seit dem er 1/2 Jahr alt ist bis 14:00 Uhr in die Kita. Da mein Mann und ich volltags abeiten gehen, holen meine Schwiegereltern unseren kleinen von Mo.-Do. um 14:00 Uhr von der Kita ab. Freitags habe ich zeitiger Feierabend und da hole ich ihn ab.

Wie ihr seht, haben meine Schwiegereltern unseren Sohn von Montag bis Donnerstag von 14:00 Uhr bis wir von Arbeit kommen 16:15 Uhr. Und hier fangen dann die Probleme an...

Ich habe das Gefühl, meine Schwiegermutter sieht sich nicht als Oma sondern als Mama meines Sohnes. Mein Mann hat zu dem eine ziemlich enge Bindung zu seiner Mutter. Er ist der einigste Sohn und hat noch zwei Schwestern (eine jünger, die andere älter). Ich muss dazu sagen, das meine Schwiegermutter eine ziemlich dominate Person ist. In ihrer Familie hat sie die Hosen an. Alles pfeift nach ihrem Kommando.

Sage ich dann was zu meinem Mann, das sich seine Mutter z. B. viel zu sehr in die Erziehung unseres Sohnes mischt, beschwichtigt er mich, sie meint es ja schließlich nur gut mit ihm. Und schon könnte ich platzen. Wir versuchen unserem Kind Grenzen zu setzen. Oma läßt alles durchgehen: "Das arme kleine Scheißerchen..." :-(

Und das schlimmste ist: wir wohnen ziemlich eng bei einander. Mein Mann und ich haben vor 4 Jahren auf dem Grudstück seiner Eltern ein Haus gebaut. Die Grundstücke sind zwar durch Zäune und Türen von einander getrennt aber trotzdem viel zu nah ...

Ich fühle mich irgendwie hilflos und allein gelassen ... Denn ich habe nicht mal 100%-ig meinen Mann hinter mir stehen. Am liebsten würde ich meinen Sohn ganztags (bis 16:30 Uhr) in der Kita anmelden. Ihn wie bisher früh bringen und abends wieder abhohlen. Dann wäre ein ziemlicher Familienkrach vorprogrammiert. Leider sind wir ja auch für den Fall auf sie angewiesen, wenn unser Sohnemann mal krank ist. Denn bei so kleinen Kindern, das wissen wir ja alle, sind Krankheiten leider nicht selten. Und ich kann aus beruflichen Gründen nicht immer mit ihm zu Hause bleiben. Nur in sehr dringenden Fällen, ansosten würden mir meine Chefs ganz schön was erzählen... LEIDER

Ein Teufelskreis ohne Ende...

Antworten
a2l^t2hxea


sehr verzwickte lage bei dir! es ist nie gut die elter eines partners zu sehr in die beziehung einzubinden und wenn dann auch noch die nähe wie bei euch beiden dazu kommt dann sind probleme wirklich vorprogramiert.

hast du mal mit deinem schwiegerdrachen gesprochen? und ihr gesagt welches problem du mir ihr hast? oder sind dermassene gespräche nicht möglich oder keine so enge bindung da?

ich denke, nachdem sie vom alten schlag ist, sieht sie dich als "versagerin" weil du es nicht schaffst die mutter und hausfrau zu sein wie es ihre generation war - ich hoffe du verstehst was ich meine ;-)

auch würde ich dir raten dich mit deinem mann zusammen zu setzten und ihm sagen das du ernste probleme damit hast und du dich nicht mehr wohl fühlst in deiner partnerschaft und ich denke ich liege damit nicht all zu fern!

dein mann sollte sich bewust werden das er nicht mehr sohn ist sondern nun auch ehemann.

kannst du dich überhaupt abgrenzen wenn du deinen kleinen um 1615 von ihnen abholst? oder bleibste dann meist noch? was ist mit deinen eltern? (wenn ich fragen darf ...)

welche möglichkeiten gäbe es noch damit du dich um dein kinder mehr kümmern kannst?

zAwergt120x3


Hallo althea,

ja die Lage ist ziemlich verzwickt. Mit meiner Schwiegermutter habe ich noch nicht darüber gesprochen, weil ich Angst habe, das Gespräch eskaliert. Und mein Mann sieht es halt nicht so eng, denn seine Mama meint es ja schließlich nur gut.

Meine Schwiegermutter ist seit vielen Jahren selbstständig mit ihrem Mann (haben eine Gaststätte). Auch schon als ihre drei Kinder klein waren. Sie war auch schon immer eine berufstätige Mutter/Ehefrau mit Kindern. Hatte für die eigenen nie viel Zeit. Ich habe das Gefühl, dass sie das jetzt bei ihrem Enkel alles Gut machen will...

Sie vermittelt mir seit kurzem das Gefühl ich gehöre nicht mehr dazu. Das klingt komisch ich weiss - es ist ganz eigenartig - weiss nicht, wie ich es beschreiben soll.

Wenn wir unseren Sohnemann abholen, dann sind wir bei uns zu Hause alle drei allein. Also ohne Schwiegereltern!!! Meine Eltern wohnen leider weiter weg und können nicht so oft kommen. Aber mit meiner Mutter habe ich diese Probleme überhaupt nicht. Sie hält sich aus der Erziehung unseres Sohnes heraus, setzt ihm - wenn er mal Mist baut - genauso Grenzen wie wir auch.

Am liebsten wäre mir ein "Sechser" im Lotto, dann könnte ich zu Hause bleiben, müßte nicht mehr arbeiten gehen und könnte mich ausgiebig um meinen kleinen Sohnemann kümmern!!! Aber wer hat nicht diesen Traum ...

S=portOlerin


Hallo..

ach du dicke Kanone... :-( Du arme.. ich kann das superdupergut nachvollziehen :-(

War bei mir auch so...

meine schwieeltern hatten eine Gaststätte.... und mein Männe und ich haben dort natürlich gearbeitet... wir haben eine wohnung die ist vielleicht 2 minuten um die Ecke... wir haben halt keinen Sichtkontakt, etc... die sehen uns nicht und wir sie auch nicht... gottseidank...

Auf alle fälle waren wir auch Tag und nacht in dem wirtshaus, was ja mein Untergang war.. wenn du meine Threads liest wirst du wissen warum...

Naja.. durch das wir tag und nacht in der hütte waren, war natürlich unser Töchterlein immer mit dabei klar.. können sie ja schlecht alleine in der wohnung lassen...

Tja.. und da gings genauso los wie bei dir... ich muss auch dazu sagen, das mein schwiedrachen echt ein sehr sehr schwieriger Mensch ist... sehr dominant.. möchte allen ihre meinung aufdrängen und eintrichtern... katastrophe... reden kann man mit der über sowas nicht... nun ja.. es war halt auch so, das sie überall und dauernd drein gequatscht hat... egal was... ich denke auch das sie sich mehr als Mutter als wie Oma gesehen hat... sie hatte auch nie zeit für ihren sohn, also meinem Mann, und das sie es da genauso gemacht hat... die zeit ihrer enkelin gegeben... und mein männe war auch lange zeit so ein absolutes muttersöhnchen, der sich alles von ihr gefallen hat lassen... aber ich hab immer wieder gesagt, sag mal.. wie alt bist du ??? 9 oder 12? wieso lässt du dir das alles gefallen...etc.. das hat dann sein selbstvertrauen etc.. aufgebaut.. so blöd wie es sich anhört... *Ggg*

Bei mir hat das ganze gottseidank letztes Jahr ein Ende genommen.. wie wir die hütte verpachteten... aber ich war von 1992 - 2004 jeden Tag 20 h mit der schwiemu zusammen und ich kann dir nur sagen.. es reicht .. basta.. unsere tochter wird im jan .mittlerweile 14... und oma kann sagen was sie will .. sie akzeptiert das nicht mehr.. weil sie mitbekommen hat was diese Frau mir so alles angetan hat mit ihrer bosheit etc.. sorry, wenn ich so schreibe... aber jeder hat gesagt, wie du das aushälst... nun ja.. der schrecken hat ein ende.. ich seh sie vielleicht einmal die woche ... aber auch nur wenn ich lust habe... und ansonsten nicht.. basta... wir leben unser eigenes leben... und das ist gut so :-)

Ich kann dir nur raten.. kläre das mit deinem Mann.. und das baldigst... vor allem auch wie ernst dir die sache ist... mit deinem Sohne mann etc.. mit deiner Schwiemu... etc... denn wenn du lange in dich reinschluckst... ich schwörs dir.. du tust deiner gesundheit keinen gefallen ...

Ich wünsch dir alles gute... du wirst sehen, auch das geht in Ordnung :-)

Liebe Grüsse

Cat

Lcautssprechxer


das Problem ist nicht deine Schwiegermutter, sondern dein Mann, der nicht genug Arsch in der Hose hat, um deine Bedürfnisse seiner Mutter gegenüber zu verteidigen und mal richtig auf den Tisch haut.

zLwe2rgX120x3


Danke Cat (Sportlerin)

Hallo Cat,

Danke für Deinen Beitrag. Es tut gut zu hören, dass man nicht nur allein in so einem Schlamassel sitzt.

Aber warum haben meistens nur Frauen Probleme mit der Schwiegermutter? ???

In meiner Familie, meinem Bekanntenkreis wo man geht und steht ... meistens schimpfen nur die Frauen über ihre Schwiegermütter (das die Schwiegermutter dominant und streitsüchtig ist, glaubt alles besser zu wissen, jeden in IHRE Richtung drängen will ...) >:(

Mein Mann, mein Vater und selbst mein Bruder haben absolut keinen Grund sich über ihre Schwiegermütter zu beschweren. Sie werden von ihren Schwiegermüttern neben ihren Frauen als gleichberechtigte Parnter behandelt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Schwiegermütter ihre Schwiegertöchter als "Konkurrenz" ansehen ...

Ich hoffe, wenn mein Sohn dann mal erwachsen ist (monentan 19 Monate alt), das ich nicht in dieses Klischee der Schwiegermutter falle. Das hoffe ich wirklich inständig!!! :)^

zowe!r`g1203


Hallo Lautsprecher,

Du hast auf der einen Seite ja Recht. Das Schlimme ist ja - wie gesagt - das er es nicht als Problem sieht. Es ist SEINE Mutter die selbst drei Kinder grossgezogen hat und die es ja schließlich nur gut mit ihrem Enkel meint.

zTw}e{rg12Q0x3


Aufruf an alle Schwiegermütter,

wie steht ihr zu diesem Thema? ???

Haben wirklich Frauen mehr Probleme mit ihren Schwiegerdrachen wie die Männer? :-/

Würde mich über weitere Beiträge/Meinungen riesig freuen!

Bis demnächst! *:)

Cxambiyame.ntxo


Schwiegerdrache :)^

Schöner Ausdruck !

Ich hab auch so eine ...und wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre sind es meißtens die Frauen , die Ärger mit den Müttern ihrer Männer haben...

Ich kenne tatsächlich nur einen Mann, der jedes mal eine Kriese bekommt , wenn die Mutter seiner Frau vorbeikommt.

Ich hab mein Problem so gelöst das wir weg gezogen sind ...ganze 50 Km und zum Glück hat das gereicht !

Die Frau hat mich völlig tyrannisiert und unsere Kinder kyrre gemacht. ( Sohn , ihr Leiblicherenkel wurde total verhädschelt und Tochter , das lästige Anhängsel auch genauso unmöglich behandelt !)

Mein Mann hat das irgendwann mal mitbekommen( nach dem ich es ihm schon bestimmt 10 mal erzählt hatte) und so gar mit ihr darüber geredet. Sie meinte das wäre völliger Blödsinn usw ausserdem bin ich die böse, weil ich ihr (der Schwiegermutter) den Sohn weggenommen hab.

Arrg !

Anfangs war sie total nett zu mir und nach der Hochzeit stand sie grudsätzlich unangemeldet vor der Wohnungstür , drückte mir ihren Köter auf's Auge und wollte sich den Sohn ausleihen ... irgendwann hab ich mich erdreißtet ihr zu sagen , das wir(!) Heute schon was anderes vor hätten und den Hund nicht nehmen können und sie auch den Sohn nicht mitnehmen könne und da ist sie völlig wütend abgedampft und hat sofort bei meinen Mann auf Arbeit angerufen und sich bei ihm über mich beklagt.

Ich würde dem Sohn nix gutes gönnen , die Tochter bevorzugen usw... Zum Glück kommt sie jetzt gar nicht mehr zu Besuch .

Kurzzeitig hatte ich meinem Mann sogar mit Scheidung gedroht , wenn er sie soooo hätte weitermachen lassen. Aber mein Schwiegerdrache ist auch ein besonders kompliziertes Exemplar .

Ich wünsche Dir die Kraft Dich gegen sie durchzusetzen

und den Lottogewinn gönn ich Dir auch

gruß

Cambiamento

sIpeeKdengexl


ausserdem bin ich die böse, weil ich ihr (der Schwiegermutter) den Sohn weggenommen hab.

das ist glaube ich in solchen fällen das hauptproblem. Der schwiegerdrache *g* hat das gefühl, dass die Frau den geliebten sohn wegnehmen will ...

möchte noch gar nicht daran denken, wenn ich mal kinder habe ... ich möchte die auch nicht bei meiner "schwiegermutter" lassen.

d,er Er'nst Ahalxt


zwerg1203

Eine Eheberatung würde dir helfen. Dein Mann müßte "vor einem Zeugen" Position beziehen und dir zuhören. Er könnte nicht ausweichen. Und das tut er jetzt.

Er wird sich wohl mit Händen und Füßen dagegen wehren, aber er wird schon an deinem Vorschlag sehen, daß wirklich was nicht stimmt.

Wenn er sich nicht auf deine Seite schlägt, solltest du aber auch konsequent sein. Das Wohl deines Kindes geht vor. Du mußt damit rechnen, daß sowieso was kaputt geht. Du kannst nicht einfach sagen, daß ihr es euch nicht leisten könnt, dies oder das zu tun. Was nötig ist, weißt du. Also tu es. Stell ihn vor die Wahl: Gemeinsam Eheberatung oder er soll allein für die Familie sorgen und du kümmerst dich ums Kind.

Gib dich nicht der Illusion hin, mit der Schwiegermutter durch Reden ins Reine zu kommen.

sJand+raDx34


Hallo,

wie ich bemerke geht es mir nicht alleine so, mit meiner Schwiegermama!

Ich bin nun seit 8 Jahren mit meinem Mann zusammen, 1 davon verheiratet und haben einen 3 Jahre alten Sohn.

Mein Mann war schon einmal verheiratet und lernte mich nach der Trennung erst kennen. Während seiner Trennung wohnte er alleine in einer Mietwohnung, wo seine Mutter schon immer kam um die Fenster zu putzen.

Auch wenn ich das schon machte. Als seine Oma dann starb, die in seinem Elternhaus lebte, kam die Idee er könnte sich ja die Dachgeschoßwohnung renovieren und dort einziehen.Tolle Idee dachte ich! Der Haken allerdings, ich durfte nicht mit einziehen solange er nicht geschieden war. Später dann als ich schwanger war zog ich vorerst mit ein. Wechselte das Türschloß aus, um ein Zeichen zu setzen das wir nicht möchten das sie so in "unsere Wohnung " kommt. Leider scheinte sie das nicht zu stören, sie kam weiterhin ohne Voranmeldung hereingeplatzt. Mich stört das bis heute und mein Mann sagt immer nur ; Las sie doch, immerhin müssen wir froh das sie das sind, sonst wüsten wir nicht wohin mit unserem Sohn, wenn wir arbeiten (ich 2 Nachmittage die Woche). Also bleibt das bis heute unausgesprochen. Vielleicht auch mein Fehler, ich versuche jeder Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen, da meine Schwiegermutter sehr dominat ist und ich meist nicht gegen ankomme. Hinzu kommt, das wir total unterschiedliche Lebensvorstellungen haben. Letzes Jahr hatten wir eine Auseinandersetzung wegen einem Haustier. Meinem Sohn hatte ich versprochen das er ein kleines Häschen bekommt, nach mehrfachen Erzählungen von mir kam keine reaktion ihrerseits. Ein Tag bevor wir den Hasen holen wollten, sagte sie zu mir, ich solle dem Kleinen (meinem Sohn) doch nicht solche Flausen in den Kopf setzen und sie möchte das nicht. Bin jetzt 34 Jahre alt, habe schon 12 Jahre alleine gewohnt um jetzt meine Schwiegermutter fragen zu müssen ob ich meinem Sohn einen Hasen kaufen darf. Das hat mich echt auf die Palme gebracht, habe wutentbrannt meinen Mann angerufen. Der natürlich wieder keine Stellung bezog. Mittlerweile bin ich soweit das ich ausziehen möchte. Haben uns bereits ein Haus angeschaut und sind in Preisverhandlungen, doch je näher der evtl. Tag des Hauskauf´s rückt um so weniger möchte mein Mann das. Dazu muss ich sagen, mein Mann hat in die Dachgeschoßwohnung bereits Geld investiert und wird das Haus auch mal erben. Meine Schwiegereltern sind noch recht fit (59 + 66) und es ist zu erwarten, das sich an der momentanen Wohnsituation auch in den nächsten 10 – 20 Jahren nichts ändern wird. Weis nicht was ich weiterhin machen sollen, habt ihr vielleicht einen Rat?

vom 22.08.05 10:04 im Faden Probleme mit der lieben Schwiegermutter

Hallo,

habe ein "kleines" Problem mit meiner lieben Schwiegermutter. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll ...

Also unsere Probleme begannen eigentlich erst, seit dem mein Sohn (19 Monate alt) geboren wurde.

Mein Mann und ich sind seit 12 Jahren zusammen (seit 5 Jahre verheiratet). Seit einigen Monaten habe ich das Gefühl ich existiere für sie nicht mehr. Es geht nur noch um ihren Enkel oder um ihren Sohn und mich gibt es nicht mehr... (Ich habe ja schließlich meine Pflicht und Schuldigkeit getan und ihr einen Enkel geschenkt.)

Wenn sie sich z. B. mit anderen Leuten unterhält (egal ob ich dabei bin oder nicht!), dann erzählt sie nur von IHREM tollen Enkel und von IHREM grossartigen Sohn und den Rest gibt es nicht ... (ist nicht nennenswert)

Nach der Geburt meines Sohnes war ich 6 Monate mit ihm zu Hause im Erziehungsurlaub und mußte dann leider wieder arbeiten gehen. Mein Sohn geht seit dem er 1/2 Jahr alt ist bis 14:00 Uhr in die Kita. Da mein Mann und ich volltags abeiten gehen, holen meine Schwiegereltern unseren kleinen von Mo.-Do. um 14:00 Uhr von der Kita ab. Freitags habe ich zeitiger Feierabend und da hole ich ihn ab.

Wie ihr seht, haben meine Schwiegereltern unseren Sohn von Montag bis Donnerstag von 14:00 Uhr bis wir von Arbeit kommen 16:15 Uhr. Und hier fangen dann die Probleme an...

Ich habe das Gefühl, meine Schwiegermutter sieht sich nicht als Oma sondern als Mama meines Sohnes. Mein Mann hat zu dem eine ziemlich enge Bindung zu seiner Mutter. Er ist der einigste Sohn und hat noch zwei Schwestern (eine jünger, die andere älter). Ich muss dazu sagen, das meine Schwiegermutter eine ziemlich dominate Person ist. In ihrer Familie hat sie die Hosen an. Alles pfeift nach ihrem Kommando.

Sage ich dann was zu meinem Mann, das sich seine Mutter z. B. viel zu sehr in die Erziehung unseres Sohnes mischt, beschwichtigt er mich, sie meint es ja schließlich nur gut mit ihm. Und schon könnte ich platzen. Wir versuchen unserem Kind Grenzen zu setzen. Oma läßt alles durchgehen: "Das arme kleine Scheißerchen..." :-(

Und das schlimmste ist: wir wohnen ziemlich eng bei einander. Mein Mann und ich haben vor 4 Jahren auf dem Grudstück seiner Eltern ein Haus gebaut. Die Grundstücke sind zwar durch Zäune und Türen von einander getrennt aber trotzdem viel zu nah ...

Ich fühle mich irgendwie hilflos und allein gelassen ... Denn ich habe nicht mal 100%-ig meinen Mann hinter mir stehen. Am liebsten würde ich meinen Sohn ganztags (bis 16:30 Uhr) in der Kita anmelden. Ihn wie bisher früh bringen und abends wieder abhohlen. Dann wäre ein ziemlicher Familienkrach vorprogrammiert. Leider sind wir ja auch für den Fall auf sie angewiesen, wenn unser Sohnemann mal krank ist. Denn bei so kleinen Kindern, das wissen wir ja alle, sind Krankheiten leider nicht selten. Und ich kann aus beruflichen Gründen nicht immer mit ihm zu Hause bleiben. Nur in sehr dringenden Fällen, ansosten würden mir meine Chefs ganz schön was erzählen... LEIDER

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