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World of Warcraft – Beziehungskiller

Nfightxer


Ich denke mal,wenn nach gespielter Zeit bezahlt werden müsste, wären längst nicht so viele Speiler onlien, bzw. würden ganz anders agieren.

So kann man auch einfach mal durch die gegend latschen, chatten(im Spiel - das geht!) oder am Jahrmarkt seinen Charakter sich besaufen lassen (das geht auch! ;-D)

X8-TE[xec\utoxr


Joa das Spiel macht schon süchtig....

Also WOW is schon ziemlich heftiges game. Da kann man ganz schnell süchtig werden. Leb da selbst bissel zu sehr drin in dem Spiel. So langsam frage ich mich ob das Game überhaupt einen Sinn hat....und ja das Spiel gefährdet eine gut laufende Beziehung in jedemfall....Meine Freundin spielt das game auch aber manchmal ertappe ich mich schon dabei wie schnell ma 10h vergangen sind.

Macht einfach mal was anderes ich hab seit 3 Tagen kein WoW gezockt sondern paar andere games für 1-2 std. am Tag. Naja bei mir is das ne andere Sache ich leide unter Depris Ängsten und hab zu allem übel noch mein kind verloren vor 3 Monaten......sowas da brauch ich das ein bisschen...sonst dreh ich durch oder tu sonst irgendeinen scheiss.

Nur ich würde jedem empfehlen aufzupassen man ist schnell zu sehr da drin und sieht nix anderes mehr ausser dieses Game.

Bestes beispiel : Gilde sagt lass Samstag von 16 Uhr bis 24 Uhr einen fetten run machen auf weisdergeier MC oder sonstwas...schon sind 8 Stunden weg.....Man hat keinen erfolg und nochma nochma nochma jedesmal haufen zeit direkt weg.

und je höher man kommt desto mehr zeit muss man investieren.

Spielt mal nen anderes Game oder macht was mit eurer Freundin eine Freundin is mir wichtiger als jedes Game....Eine Beziehung kann man nicht "kaufen" oder "leveln" sowas is unersetzlich das is meine meinung. Das Spiel rennt euch nicht weg....

so long

exe

BFigvBoppxa


WOW ist da sicherlich nur die aktuellste Ausprägung des Problemes. Früher habe ich (in der Zeit vor Flatrates) auch mal locker 300 DM Telefonrechnung für Spiele wie Ultima Online gerne in Kauf genommen. Sicherlich existiert das Risiko, daß empfängliche Menschen völlig in ihrem virtuellen "Leben" aufgehen, weil man dort ja alle virtuellen Probleme lösen kann und auch die Regeln für das Leben unverrückbar und vorhersehbar sind. Ist also viel leichter als im RL erfolgreich zu sein. Ich habe auch sehr intensiv diese Spiele mitgemacht, aber irgendwann kam immer der Punkt, an dem erkennbar wurde, daß man alles gesehen hat und das Spiel keine neuen Perspektiven mehr bietet. Man sollte aber nicht übersehen, daß diese Spiele für viele Menschen auch eine (wenn auch eingeschränkte) Form von Kommunikation und Interaktion mit anderen Menschen sind. Insofern finde ich sie dann auch nicht verwerflicher, als den ganzen Tag in irgendwelchen Chats rumzuhängen oder zig Foren zu durchforsten. Das Prinzip dahinter ist erst einmal das selbe. Natürlich wird es zum Problem, wenn dadurch das soziale Leben zu leiden hat. Da hilft dann wahrscheinlich wirklich nur, denjenigen gegen die Wand laufen zu lassen. Nur durch das Erfahren eines (echten oder drohenden)Verlustes wird derjenige erkennen, wie arm ein rein virtuell geführtes Leben sein kann.

K+imPyaDaswsoxn


hmmm

wenn man ein Schulmassaker auf ein Compspiel oder die Medien schiebt hört man schnell Stimmen: ihr macht es euch aber ganz schön einfach damit. Genauso ist es wenn man sagt, Online Rollenspiele zerstören das soziale Umfeld, die Beziehung oder machen süchtig. Man sollte sich vielleicht eher fragen, wieso der Mensch sich in solche Online Rollenspiele zurück zieht, also was der Grund für seine "Anfälligkeit" ist - Persönlichkeits und Ichstörungen, Erziehungsfragen, die Rolle des Partners - in wie weit ist der Partner fähig auf sein gegenüber einzugehen, ihn und seine Probs ernst zu nehmen. Das man sich in virtuelle Welten flüchtet ist meiner Meinung nach eher ein Resultat als ein Grund

NZightxer


Du würdest uns dann hier fehlen...

...oder, noch schlimmer, charakterlich völlig verändert hier Kamikaze posten..

Übrigens ein kurzer Zwischenstand:

das Kamikazeposten habe ich mir bisher noch verkneifen können ;-)

Und sehe das Forum hier mit nochmal anderen Augen, angesichts solcher Postings im WoW-Forum:

[[http://forums-de.wow-europe.com/thread.aspx?fn=wow-general-de&t=547175&p=1&tmp=1#post547175]]

Da wird einem bewusst, welch hohes Niveau die meisten User des Med1-Forums haben und wie ordentlich hier moderiert wird.

R:inoxah


ICH HASSE ES

Mittlerweile hab ich meinen Freund dazu gebracht, am Wochenende ein bisschen weniger zu spielen (wir sehen uns nur am Wochenende, 35 km Entfernung), aber unter der Woche ist es furchtbar. Heute hat er zum Beispiel seine Führerscheinprüfung nicht bestanden und meint in ICQ: "Führerscheinprüfung is nich so sclhimm, mach ich halt in 2 Wochen nochmal, aber bei Wow bla bla bla" (Ich hab was für ihn erledigen müssen in World of warcraft und habs versemmelt und er hat mir nen ewigen Vortrag darüber gehalten, was ich alles verkehrt gemacht hab).

Ich bin mir sicher er schafft es nicht, sich mal 1-2 Stunden davon loszulösen um mal Führerscheinbögen zu machen.

Ich spiels auch, ich hab vor ihm damit angefangen, und bis dahin fand ichs auch ganz in Ordnung, aber als er dann so richtig damit angefangen hat, spiel ichs eigentlich nur noch ab und zu mal wenn ich nix besseres zu tun hab. Ich versteh nicht, wie man dafür seine Freundin verwahrlosen lassen kann. HILFE! Ich hätt schon mal fast Schluss gemacht wegen wow...

SEHQEWMA


Hallo Rinoha.Hast du deinem Freund Mal gesagt ,daß du dich vernachlässigt fühlst.Ich kenne das.Mein Mann spielt auch gerne Stategiespiel.Ich gönne ihm auch eine entspannungszeit am Computer.Aber du musst ihm schon sagen das es dich stört und wie du dich dabei fühlst.Wünsche dir viel Glück dabei.Kannst ja wenn du willst zurück schreiben,ob es was gebracht hat. :)^ :=o

R$inoaxh


Ich hab gestern fast Schluss gemacht wegen World of Warcraft....er hat mich gefragt, ob ich das Wochenende mal auf ihn verzichten könne, er will WoW spielen...da war mir einfach klar dass ES ihm wichtiger ist als ich, also hab ich gemeint, es ist vorbei...aber er hat mir versprochen dass er sich in Zukunft mehr um mich kümmern wird...ich weiß nicht mal ob wir uns jetzt das Wochenende sehen oder nicht...ich hab heut den ganzen Tag nur geweint, musste eher von der Schule heim, weil ich mit Tränen in Reli und Chemie gesessen war...was macht er nur mit mir

ppus?situkptuk


*lesezeichen Setz*

Ich schreib morgen mal einen ausführlicheren Beitrag... ich habe nämlich auch das Gegenteil erlebt - eine intakte Clique, in der alle WoW spielen, aber trotzdem ein ausgeprägtes soziales Leben haben...

N3ig_htegr


Möglicherweise funktioniert das so einwandfrei NUR so (wenn die Clique damit auch eine Art Interessensgemeinschaft ist).

Wo es wohl kritischer werden KANN wäre der Umstand, wenn einer der Clique exzesiv WoW (oder ähnliches spielt) und die Anderen andere Interessen haben.

Wobei hinter dem Risiko auch wieder eine potentiell besser Chance zu sehen sein kann.

Der Begriff "Clique" kann dabei auch beliebig mit "Partnerschaft" getauscht werden.

Lkuriexl


Ich war selbst betroffen von der Spielsucht. Was ich für Erfahrungen rausgenommen habe? Am Anfang beginnt man so ein Spiel aus Neugier und ist dann unheimlich fasziniert, endlich mal mit "richtigen" Menschen im Spiel Kontakt zu haben, das ist ein komplett neues Spielgefühl. Zuerst tauscht man sich nur über Inhalte des Games aus, später wird es bei den symphatischen Leute mehr; wenn man lange genug Kontakt pflegt, erfährt man immer mehr aus dem richtigen Leben der Menschen und entdeckt häufig Parallelen zum eigenen Leben. Es entwickeln sich Freundschaften. Manchmal kommt es vor, dass man gar nicht zum Spielen kommt, weil man die ganze Zeit am Chatten ist. Die Ziele, an Geld, Items, Ausrüstung und hohe Level zu kommen, brauchen unheimlich viel Zeit und Geduld, wenn man nicht vorher bei Ebay eingekauft hat. Das Spiel ist extra so angelegt, dass man verdammt viel Zeit braucht, und sollte es zu einem Punkt kommen, wo die Mehrzahl der Spieler bereits hohe Ziele erreicht haben, kommen Erweiterungen hinzu, z. B. in dem man nochmals höhere Level erreichen kann oder noch bessere Ausrüstung finden kann. Viele geben im Spiel auch an, hauptsächlich wegen ihrer Freunde, die sie im Spiel gefunden haben, noch vor der Kiste zu sitzen. Die Wahrheit ist, dass vielen ihr Leben ohne ihr Spiel leer vorkommt. Ich habe viele Menschen aus dem Spiel auch im richtigen Leben getroffen und mit einigen Leuten habe ich mich auch da gut befreundet. Ich habe immer noch diese Freunde, natürlich kann ich nur regelmäßig Kontakt halten mit denen, die in meiner Stadt wohnen. Mit der Zeit hatte sich aber vieles verändert, im Spiel hatte sich viel verändert und auch die Menschen darin haben sich immer mehr verändert. Stand früher der Spaß an oberster Stelle, ist nun das Wichtigste, so schnell wie möglich leveln (auch in größerer Gruppe) und/oder so viel wie möglich an Geld zu sammeln für bessere Ausrüstung. Schon als Vielspieler kommt man kaum hinterher. Wer regelmäßig (ergo so gut wie jeden Abend) mit einer größeren Gruppe leveln geht, muss regelmäßig da sein. Wer nicht regelmäßig da ist, läuft Gefahr, aus der Levelgruppe gestoßen zu werden. Steht man alleine da, fällt das Leveln schwerer, also versucht man, regelmäßig da zu sein. Ich kenne Freunde, die haben ihren Tagesablauf extra so eingerichtet, dass sie abends uneingeschränkt Zeit zum Leveln haben, auch wenn das hieß, reale Verabredungen abzusagen oder früher abzuhauen "weil man ja jetzt gleich meine Level-Gruppe losgeht". Ich fand das sehr traurig und bestätigte mich immer mehr, mit dem Spielen aufzuhören. Es ist nicht einfach, und viele werden diesen Schritt noch wagen müssen, einigen ist das sogar bewusst, wie abhängig sie sind. Es ist eben leichter, in einem Spiel Kontakte zu schließen, als im echten Leben - das macht es auch für viele so unheimlich bequem.

ROinoxah


Wow, luriel, du kennst dich ja gut damit aus... :-o

Dann kannst du mir sicher auch sagen, wie ich mit meinem Freund umgehen soll, der jeden Abend vor der Kiste sitzt?^^.

LyurOi8el


Hm, helfen nicht direkt. Ich kann nur sagen, dass der Betroffene selbst gewillt sein muss, einen Schlussstrich zu machen. Entweder schaffst du es, mit ihm Zeiten zu vereinbaren, wann er spielen kann (kontrolliertes Spielen) und wann er mit dir Zeit verbringt, und wenn er das nicht einhalten kann (was dann ja schon ein Zeichen von Spieleabhängigkeit ist), wäre die beste Lösung, dass er das Spiel deinstalliert und für ein paar Monate gar nicht mehr anrührt.

Wie kann man diese Abhängigkeit beschreiben bzw. was hält einen in diesem Spiel? Tatsache ist, dass das Spiel etwas bietet, was man im realen Leben nicht so leicht erreichen kann - und man braucht nur geringfügig Aufwand dafür, also bestens geeignet für faule Leute. :-/ Du erlernst dort einen "Beruf", verdienst Geld, musst dich den Leuten gegenüber behaupten, manche können sogar erst im Spiel ihre Persönlichkeit entfalten. Erlebt man da die Leute total offen und verquatscht, können sie im echten Leben die ganz Stillen sein (muss natürlich nicht so sein). Vielleicht hat dein Freund das Gefühl, dass das richtige Leben ihm nicht so viel zu bieten hat, sprich er findet sein eigenes Leben schlichtweg langweilig. Es ist auch so, je mehr man spielt, desto mehr "erstarrt" man auch irgendwie. Manche sind sich ihrer Abhängigkeit sehr wohl bewusst und fühlen sich damit auch nicht wirklich wohl, wissen aber keinen Ausweg, weil sie eben kein richtiges Leben mehr haben. Manche merken gar nicht, dass es eigentlich total kontraproduktiv ist, jeden Abend stundenlang vor der Kiste zu hocken, für sie ist das einfach normal (geworden) und durch die anderen Spieler kommt ihnen das auch weiterhin normal vor (die spielen schließlich ja auch stundenlang) - oft reden sich die Leute auch gegenseitig gut "ich bin nicht abhänging, wenn ich wollte, könnte ich jederzeit aufhören, aber ich will ja gar nicht, weil das hier so viel Spaß macht, und reale Freunde/Freund(in) hab ich ja auch noch..." Dein Freund kann sich also noch glücklich schätzen, dich zu haben. Vielleicht findet ihr da einen Ansatzpunkt, was macht(e) dein Freund denn früher gerne? Das Problem ist, die Betroffenen müssen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, sie müssenauch ihr reales Leben aufräumen. Wie wäre es mit einem Urlaub? Das würde ihm vielleicht die ersten ein, zwei Wochen ohne WoW erleichtern - manche stellen in diesen "Entzugsphasen" (und es treten bei manchen tatsächlich Erscheinungen wie Nervösität, Unkonzentriertheit usw auf) fest, dass sie das Spiel eigentlich gar nicht brauchen. Er dürfte dann nach dem Urlaub natürlich nicht wieder in den Alltagstrott "heimgehen, an den PC" verfallen, sondern er müsste sich selbst eine sinnvolle Ablenkung verschaffen.

Nur... wenn du bei ihm mit Reden GAR nicht bekommst, fürchte ich, musst du damit leben, dass er im PC seine zweite Welt gefunden hat, die er ungern verlassen mag, oder du musst dich dann trennen von ihm. Wenn du ihm nämlich klar machst, dass du so nicht weitermachst und du gehen wirst, wenn er so weitermacht und ihn interessiert das nicht... dann ist meistens schon Hopfen und Malz verloren :-(

L&uriexl


ich meinte natürlich "erreichst", nicht "bekommst" %-|

-&Spo%rtsfr5eund-


[[http://games.groups.yahoo.com/group/WOW_widow/]]

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