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Cipralex

GQrads-Hazlm


die Traurige

ich nehme momentan Paroxetin, bin jetzt bei 5mg, war auf 40mg.

Ich hatte zuerst Edronax und nachher Trevilor. Bei Trevilor war ich auf 300mg, hat nichts gebracht, wirklich nichts!

Du musst es momentan ja auch nicht ausschleichen, sollte man eh erst machen, wenn es einem mindestens ein halbes Jahr am Stück wieder gut geht!!

dKiNeTra%urixge


@Gras-Halm

Uiiih!!!:-o

d'ieTFrau8rixge


Trevilor

Ich nehme 150mg. Vielleicht bin ich gar kein so schwerer Fall?!?

Ich glaube, ich habe die Depression von meiner Mutter "gelernt".

Seit Therapie und Trevilor habe ich erstmalig das Gefühl, nicht depressiv zu sein - ich wusste nicht, wie gut es einem gehen kann. ich denke aber manchmal, es schleicht sich wieder an.

G.ras-CHalm


dieTraurige

ging/geht mir auch so - es ist einfach ein wunderschönes Gefühl, wenn es einem GUT geht!! :)^

Ich nehme 150mg. Vielleicht bin ich gar kein so schwerer Fall?!?

das kann man so nicht sagen - bei einigen reichen sogar 75mg, das hat gar nichts mit der Schwere des Falles zu tun! Sondern damit, wie dein Körper das Medikament aufnimmt. Es gibt z.B. Leute, die nehmen es sehr schlecht auf. Dazu macht man einen sogenannten Serumspiegel, wo man den Spiegel im Blut misst. Es gibt einen Bereich, den sogenannten "Therapeutischen Bereich", der besagt, dass das Medikament in dem Bereich nützt. Es kann also sein, dass jemand 150mg nimmt, aber der Spiegel zu niedrig ist. Dann erhöht man das Medikament.

d%ieT%raurxige


Ach...

so genau wußte ich das nicht mehr, die Zeit, als ich mal in der Psych. gearbeitet habe, ist schon länger her.

Ich habe mir die Tabletten auch vom Hausarzt verschreiben lassen und dann durch Selbstinfo durch Literatur und Apotheker selbst erhöht. Beim Psychodr. hatte ich nur kurze Rücksprache, der sagte, die Erhaltungsdosis liege bei etwa 150mg. Dachte eben, selbst ist die Frau, bzw. Kr.schwester, ich mach das alleine, obwohl mir meine Therapeutin, die keine Medikamente verschreiben darf, immer mal wieder nahelegt, zum Psychiater zu gehen. Das werde ich jetzt wohl auch tun, denn es ist blöd, wenn man keine Rücksprache halten kann.

Ich war früher sehr gegen den AD-Konsum, auch durch die Zeit in der Psych. Da wurden die Leute mit Chemie vollgepumpt, aber sonst ist nicht viel passiert. Es war allerdings auch wirklich extremes Klientel in zum Teil sehr hohem Alter. Es gab ja mal die These, bei Leuten über 50 hilft keine Therapie mehr, die Denkstrukturen sind festgefahren!

Inzwischen schwöre ich auf die Kombination gutes Patient/Therapeut-Verhältnis + Antidepressivum!

G#ras-7Halxm


Eigenhändig sollte man eigentlich wirklich nichts machen. Ich machs jedoch auch... |-o Setze grad auf eigene Faust das Paroxetin ab... :-)

Ja, Psychiatrie - da wird teilweise wirklich sehr viel mit Medikamenten gearbeitet. :-|

Inzwischen schwöre ich auf die Kombination gutes Patient/Therapeut-Verhältnis + Antidepressivum!

:)^

dNiezTrau2rigPe


Warum...

willst du es absetzen? Nebenwirkungen?

Kennst du dich mit der Psych. aus?

G-ra#s-Halxm


Kennst du dich mit der Psych. aus?

naja, was heisst auskennen...Medizin und Psychologie interessieren mich. :-)

Nein, weil es mir seit nem halben Jahr gut geht. :-) Nebenwirkungen hatte ich beim Paroxetin keine.

d~ieTrauarixge


Super!

Das freut mich für dich!

Und hast du keine Angst vor einem "Rückfall"?

G/ras-Hralm


Momentan nicht. :-)

ich bin jetzt bei 5mg, also fast weg, und mir gehts nach wie vor gut. :-)

und ich hab immer noch Lamotrigin, das ist ein Antiepileptikum zur Stimmungsstabilisierung, das setz ich auch nicht so schnell ab, weil das sehr mühsam ist - man kann nur alle 2 Wochen 25mg rauf bzw. runter, und ich bin bei 150mg. Das hat ja ewig gedauert, bis ich auf der Dosis war...

d%ieTraulrige


Hm,

das klingt ja, als ob du richtig tief unten gewesen wärst...

Ich habe eigentlich noch ganz gut "funktioniert", bis die Analyse dann alles aufwühlte... Ich brauchte was zum Festhalten.

GUra3s-Haxlm


ja, ich war ganz unten, ich war auch kurz vorm Selbstmord...war dann 5 Monate in ner Klinik.

dlieTra_urigxe


Ich hoffe,

es wird dir nicht zu persönlich, wenn ich dir all diese Fragen stelle. Dann sag es halt einfach, dann bin ich still!

Hast du die Zeit in der Klinik als positiv aufgefasst? Ab wann ging es dir besser? Kannst du die Gründe für die Erkrankung benennen oder würdest du eher sagen, die Erkrankung ist der Grund für deine Probleme? Verstehst du, was ich meine? Es gibt ja wohl auch rein gehirnstoffwechselbedingte Depressionen!?

G9ras-xHalm


Hast du die Zeit in der Klinik als positiv aufgefasst? Ab wann ging es dir besser? Kannst du die Gründe für die Erkrankung benennen oder würdest du eher sagen, die Erkrankung ist der Grund für deine Probleme? Verstehst du, was ich meine? Es gibt ja wohl auch rein gehirnstoffwechselbedingte Depressionen!?

Ja, die Zeit in der Klinik war gut - auch wenn es mir rein therapeutisch nicht viel gebracht hat, da ich kein gutes Verhältnis zur Therapeutin hatte und wir gar nicht richtig rausgefunden haben, wo denn die Probleme liegen. Mir gings dann ab Juli 2005 besser - einfach ziemlich plötzlich, damals wohl wegen dem Paroxetin - und seitdem ging es mir einfach nicht mehr schlecht. Ich hab dann das Paroxetin mal auf 20mg runtergesetzt, was kein Problem war -und jetzt ist es immer noch kein Problem. :-)

Die Gründe kenn ich noch nicht alle, bin aber in der Therapie dran. Einiges ist mir jedoch schon klarer. :)^

die rein stoffwechselbedingte Depression hat vermutlich körperliche Ursachen (z.B. Schilddrüsenunterfunktion).

d.ieSTrauXrige


Ich glaube auch,

dass es immer Gründe gibt.

Aber man liest ja auch immer wieder, dass es jeden treffen kann, dass dafür ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter verantwortlich ist, Serotonin usw. Also gibt es auch D. ohne Gründe - das sei die eine These.

Andere finden die Gründe schon in der Kindheit.

Ist aber eigentlich auch egal, solange man seine eigene Wahrheit findet.

Ist in der Klinik viel gelaufen oder hattest du gar keinen Antrieb, etwas zu machen?

Als Kind einer depressiven Mutter, die nie über diese Zeit und ihre Gefühle geredet hat, habe ich eine maßlose Neugier diesbezüglich!

Ich stelle es mir geradezu entlastend vor, in Momenten des grössten Drucks die Verantwortung mal abgeben zu dürfen. Sagen zu dürfen, ja, es geht mir schlecht, ich kann nicht mehr. Das habe ich in der Therapie nach langer zeit erstmals erlebt.

Es war mir immer verboten, denn ich durfte ja nie werden wie meine Mutter. Bei ihr gab es immer wieder den Vorwurf, sie sei ja selbst schuld an ihrem Zustand, sie lässt sich ja nicht helfen usw.

Ihre Klinikaufenthalte Anfang der 80iger Jahre haben leider keine Wendung des Schicksals zum Guten bewirkt.

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