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Angst und Panickattacken (vegeative Dystonie)

z=erxom hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

bin neu hier im Forum und vielleicht finden sich Menschen denen es ähnlich geht!?

Also zu meiner Geschichte -- April´02 erste Symptome - Kreislaufprobleme, Benommenheit hatte mir aber eigentlich nichts dabei gedacht, da

ich auch früher schon ab und zu mal einen schlechten Kreislauf hatte. Da aber die Symptome immer häufiger wurden anstatt seltener, besuchte

ich meinen Hausartzt ließ mir das Blutbild checken, was aber jedoch keinen Befund erbrachte außer die Ausgage von meinem Doc besser könnte

es nicht sein, eigentlich ja nicht schlecht, aber wenns einem trotzdem nicht gut geht keine große Hilfe! Wurde dann zu einem Internisten überwiesen

aber auch dieser konnte nichts feststellen. Mai 02 Symptome immer noch nicht abgeklungen hab jetzt auch noch ein dauerhaftes Augenflimmern

dazu bekommen. Natürlich gleich zum Augenartzt aber auch dieser konnte nicht finden. Wurde dann zu einem Neurologen überwiesen, dort

wurden meine Gehirnströme gemessen, natürlich auch wieder ohne postiven Befund! Durch Anweisung vom Neurologen wurde mir vom Hausartzt

dann Efectin 50mg verschrieben. Halte eigentlich nichts von Tabs, aber hab mir gedacht ein Versuch ist es Wert. 1 Tablette und nach einer halben

Stunde war es aus und vorbei mit mir, kam nicht mehr von meinem Stuhl, war wie auf einem heftigen Drogenrausch, nur mit heftigsten Kaltheißgefühl

Schwindel, Verwirrtheit, Kopfbrummen, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit usw. echt Horror mäßig. Wurde dann von einem Arbeitskollegen nach Hause gebracht

da ich selbst nicht mehr fähig war meine Auto zu steuern. Die Ganzen Symptome dauerten ca. 6-7 stunden. Natürlich nahm ich am nächsten Tag keine Tablette

mehr. Hab es dann mit Homoöphatie versucht aber auch ohne Erfolg. Das ganze wurde mit der Zeit nur noch schlimmer und die Symptome

immer mehr ( Kreislaufprobleme, Augenflimmern, Angst und Panickattacken, Benommenheit, Schwindel, Launen und Depressionen usw.) bis

es so weit war das ich nicht mehr arbeiten konnte und mich in den in Krankenstand begab, und für einige Zeit meine Wohnung aufgab und wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Bin dann an einen Neurologien geraten dir mi dann Deanxit 2x pro Tag verschrieb. Wobei mein Körper sich einige Wochen an das Zeug

gewöhnen musste. War ca, 1 Monat im Krankenstand und auch die gleiche Zeit bei meinen Eltern. Mittlerweile bin ich wieder beim arbeiten und versuche auch

wieder alles andere was ich auch früher gemacht habe zu tun, nur es holt mich immer wieder ein und gibt mir einen Dämpfer. Nehme jetzt schon ca 5 monate

Deanxit kann aber nicht mal wircklich sagen ob es mir hilft. lt Anweisung meiner Neurologien sollte ich sie mindestens bis anfangs nächsten Jahres nehmen.

Teilweise geht es mir wieder ganz gut und ich steigere mich nicht mehr so in das ganze hinein. Eher lass ich das ganze über mich ergehen.

Gebe die Hoffnung einfach nicht auf um wieder fit zu werden und endlich wieder ausgelassen zu leben. Möchte aber unbedingt wieder Tabletten frei

werden und ohne jeglich scheiß Symptome leben. Wer hat ähnliches erlebt oder erlebt es gerade, Wer hat Erfahrung mit Deanxit? Würde mich

über jede Antwort freuen und schreibe natürlich zurück.

Dicke grüße aus Tirol :-)

Antworten
AZnti;godnxe


Hallo Zerom

Efectin und Deanxit gibt es in Deutschland nicht unter den Namen - kannst du mal die Wirkstoffe angeben?

C_arlspo3n


Hallo Zerom...

Schön, dass es dir besser geht, wenn auch nicht immer. Ich habe genau die gleichen Symtome hinter mir wie du. Mein Leidensweg ging über 6 Monate und ich habe auch alles versucht, außer Psychopharmaca. Ich habe mich sehr dagegen gewehrt, ein sollches Zeug einzunehmen, da ich keinen Nutzen im Benommensein sehe. Ich habe alles weggelassen: Kaffee, Alkohol, Milch und trinke nur noch Tee. Vorallem Milbona Kümmel,Anis, Fencheltee mit einem Beutel Kamille. Diesen Tee trinke ich mindestens 2 mal am Tag. Ich bin ruhiger und entspannter. Doch möchte ich mehr wissen, warum auch du zu den unklücklichen Panikkranken gehörst.

Ich habe ein paar Fragen an dich:

Schläfts du volle 7 Stunden durch ohne aufzuwachen oder musst du nachts aufs Klo?

Hast du die Attaken zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen?

Hast du Stress im Beruf, bist du dort glücklich, hast du Ärger mit deinem Chef, Kollegen, Kunden?

Fühlst du dich missverstanden oder hast Beziehungsprobleme?

Dies fürs erste, ich könnte noch viel fragen.

Wenn du nicht hier schreiben möchtest - meine Emailadresse ist bekannt.

Gruß Sven

zper%om


Hallo Antigone

hir die infos der Tabs:

Deanxit Dragees

Zusammensetzung:

Flupentixol. dihydrochlor entspricht Flupentixol 0,05mg und Melitracen 10mg

Efectin 50,0mg:

Zusammensetzung:

50,0mg Venlafaxin als Hydrochlorid

gruß Zerom

z-eroxm


Hallo Sven

erst mal einen Dank das du mir zu meinen Eintrag was geschrieben hast. Also zu deinen Fragen.

Schlafe normaler weiße 7 Stunden durch ohne aufzuwachen und muss eher selten aufs Klo, kann

aber durchaus mal vorkommen, eher werde ich einfach so munter, schlafe aber rasch wieder ein.

Habe die Attaken zu keine bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen, diese kommen

und gehen wie es ihnen gerade gefällt. Sie kommen wie ein beschleichendes gefühl von hinten aber warscheinlich weist du wo von ich hier schreibe, eigentlich kann mann es nicht genau sagen was passiert. Muß aber sagen das es nicht mehr so arg ist wie es war, gott sei dank. Hab diese Attacken überall bekommen sogar wenn ich bei mir in der Wohnung war, und hab keine Ahnung warum und wiso. Mann könnte es irgendwie beschreiben als entfallte sich ein Gift im Körper und es wirkt auf einen Schlag alles unreal man scheint irgendwie nicht richtig im hier zu sein. Im Kopf wird es dumpf und leer und irgendwie fehlt der sinn des ganzen, abgenabelt von der realität. Nun zum Beruf im großen und ganzen geht mir eigentlich nichts ab, verdiene gut, arbeitsklima ist super, kann mir meine Arbeit selbst einteilen usw. aber irgendwie im hinterkopf weiß ich das ich irgendetwas anders tun möchte, weiß aber leider nicht wircklich was.

Natürlich fühle ich mich mißverstanden in dieser beschissenen Situation, mit Leuten die sowas nicht erlebt haben ist schwierig darüber zu reden weil sie es am ende doch nicht verstehen. Man wird glaub ich als eingebildeter kranker abgestempelt. Hast du dir mal das wort verrückt

durch den Kopf gehen lassen? man ist ver-rückt irgendwas in einem ist nicht mehr da wo es sein soll , irgendwie vom weg abgekommen.

Beziehungsprobleme - hm eigentlich nicht da ich

momentan keine Freundin hab.

Wie hat es sich bei dir so abgespielt?? und ist es bei jetzt alles wieder richtig im lot oder gibts es noch kleiner labalien oder so? wünsch mir so sehr das alles wieder annähernd so wird wie es früher war. Auf einer Seite liebe ich das leben, und auf der anderen seite ist es wohl der härteste und längste Weg.

grüße markus

swedAe


@zerom

ich habe seit einem halben Jahr die selben Symptome wie du + Tinitus, es war auf einmal einfach so da, kein Arzt weiß wo es herkommt.

ich bin schon mehrere Jahre in HNO-ärztlicher Behandlung wegen einer Hörschwäche.

da habe ich dann gesagt, daß ich manchmal schwer durch die Nase atme und das mir dann benommen ist.

Die Ärztin hat mit mir dann verschiedene Allergietests gemacht, kam aber nichts bei raus.Wegen der Benommenheit meint sie es wäre der Kreislauf.

Nachdem ich mehrere HNO-Bücher gelesen habe,wird mir klar, meine Benommenheit und Augenflimmern kann tatsächlich von der behinderten Nasenatmung kommen und durch ständige Nackenverkrampfung, und habe dann auch verschiedene Mittelchen dagegen gekriegt, hat aber irgendwie nicht geholfen, fängt jetzt wieder an zudem läuft oft die Nase.

Meine Frage an dich : Hast du Atmungsbeschwerden, ist deine Nase oft zu?

zTerom


@sede

Also auf dein Frage bezgl. Atembeschwerden! Ja habe Atembeschwerden aber nur wenn ich eine Panickattacke habe. Bei mir ist eher das mir manchmal vorkommt das ich einen Klos im Hals hab.

Aber ansonsten hab ich keine Probleme mit der Nase. Du kennst also dieses beschissene Augenflimmern? ist das bei dir auch immer?

Was hast du sonst noch für symptome?

gruß

Markus

pehoebet4he!wixtch


Re:

Oh, das kenne ich alles zu genau!! Bei mir hat das vor Jahren auch so angefangen. Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt und keiner konnte mir helfen. Jedesmal nach dem Arztbesuch dachte ich, ich hätte eine Meise. Ich fühlte mich immer schlimmer und keiner nahm mich mehr ernst-am wenigsten ich selbst. Von da an schüttete ich mich noch mehr mit Arbeit zu. Irgendwann kam ich an eine Therapeutin die mich zum Rheumatologen schickte. Bei mir stellte sich dann heraus das ich an Fibromyalgie litt, das ist ein Weichteilrheuma das mit diesen Symptomen einhergeht.

Muss ja nicht sein das es bei dir genauso ist aber es soll ein Wink sein. Man kann das ja im Hinterkopf behalten und irgendwann mal abchecken lasen.

Liebe Grüsse

p5hoeb7ethexwitch


Re:

Ein kleiner Test-

zheroxm


Re: phoebethewitch

Danke für deinen Eintrag, aber ich denk diese Krankheit wirds bei mir wohl nicht sein.

gruß

Esdanxia


@ Zerom

Hallo,

hast Du Dir schonmal die Schilddrüse untersuchen lassen? Ich habe gehört, daß wenn die Schilddrüse nicht richtig funktoniert, auch Angstzustände auftreten können.

Gruß

Edania

GRrooxve


hey zerom

Ja, ich habe das problem seit ca. 3 wochen, es scheint nun aber gottseidank besser zu werden ( die letzten zwei tage waren recht gut).

Alles hat angefangen als mir so extrem schwindelig wurde, nachdem ich einen joint geraucht habe, zu mittags. Ich hatte eine panikattacke und dachte ich müsse sterben. Meiner meinung nach war das aber ei kreislaufproblem. Dann war alles 1 1/2 wochen normal und dann wurde mir auf einmal wieder schwindelig und es ging nicht mehr weg. Panik, Angst und Unruhe waren dann immer irgendwie da und am Dienstag letzter woche wurde ich auch ziemlich depressiv.

Symptome sind bei mir vorwiegend: Schwindel, Benommenheit ( hat abgenommen), ein Gefühl von surrealität ( ist immer noch da) - mir kommt alles vor wie wenn alles ein traum wäre, wie mir alles fremd wäre oder ich in einer anderen dimension wäre; angst, panik natürlich und Räume erscheinen mir grösser und machen mir angst, auch mein eigenes zimmer.

Außerdem bin ich seit einer woche krank ( stark verkühlt, fieber), komme daher kaum aus dem haus, was sicherlich auch nicht so gut tut.

Jedenfalls habe ich am dienstag meine erste therapiestunde.

Was ich vielleicht auch noch anmerken will ist, dass ich diese symptome schon mit 4 Jahren hatte und auch mit 7 starke angstzustände und depressionen hatte. Man meinte damals, dass Kinder nicht depressiv sein könnten, daher wurde ich nicht schon damals therapiert. Heute bin ich 17.

es ist schon wirklich besser geworden, habe eine antidepressionslampe und nehme Johanniskraut tabletten, außerdem rede ich mit meiner muttter täglich ca. 1-2 stunden über symptome, gründe, mögliche traumas und frühere attacken - und das hilf am meisten!!!!

Viel Glück!

PZetxra


Re: Panikattacken

Hallo,

Bei mir fing das vor ca. 10 Jahren das erste Mal an. Hatte damals das gleiche "Von Arzt zu Arzt"-Theater. Keiner hat etwas gefunden. Vollkommen gesund. Habe versucht mich ganz gesund zu ernähren, habe mich immer mehr geschont usw. Dann war es wieder ein paar Jahre so gut wie weg und vor zwei Jahren kam ganz heftig wieder. Kreislaufstörungen, habe dann Angst bekommen vor heißem Wetter... vor Wetterumschwüngen, weil ich dachte, daß das meinen Kreislauf so runterkurbelt. Die Panikattacken erwischten mich überall. Ich fühlte mich nirgends mehr sicher und ich sah keinen wirklichen Grund dafür. Dann habe ich beschlossen eine Verhaltenstherapie anzufangen. Seit 1 1/2 Jahren bin ich bei einer tollen Frau und es geht mir langsam immer besser. Ich habe zwar nach wie vor ab und zu Panikattacken aber ich weiß dann hinterher und oft auch schon mittendrin warum diese Ängste in mir unbewußt ausgelöst wurden. Ohne eine Therapie hätte ich es nie geschafft, dahinter zu kommen was die Ursachen dafür sind. Panikattacken sind mittlerweile schon eine Art Volkskrankheit geworden. Mit der Zeit wird mein Leben wieder normaler und ich lerne mit den Rückschlägen umzugehen (da habe ich dann halt wieder - auch z.B. in Gedanken - mich irgendwie gegen mich verhalten. Ein Buchtipp, der sehr anschaulich schildert, wie Panikattacken entstehen und wie man sie bewältigt ist von Doris Wolff "Ängste verstehen und bewältigen". In dem Buch sind auch viele Strategien zur Bewältigung von Panikattacken.

So, tschüß

z!erxom


Re: Petra

Danke für deinen Eintrag.

Werd mal nach diesem Buch schauen, vielleicht hilfts ein wenig.

gruß

M+o%ndfa_hr#zeug


Re: Panikattacken

Von September 2000 bis September 2001 hatte ich meine Panikattaken. Da ich nicht wußte wie mir geschah, bin auch ich von Arzt zu Arzt gerannt ... auf der Suche nach Hilfe. Ich dachte immer sterben zu müssen, irgend eine schlimme Krankheit zu haben ... einen Herzinfarkt zu bekommen. Bin mindestens einmal in der Woche in die Notaufnahme gerannt, meistens abends, wenn ich allein war. Mein Hausarzt ist all meinen Symptomen nachgegangen ... nichts. Er hat mir dann Beruhigungsmittel (Diazepam) verschrieben. Nach der Einnahme war ich zwar vollkommen benommen, hatte aber immernoch Angst. Anfang 2001 hatte ich dann nur noch Angst und manchmal 3x am Tag eine Attacke, dazwischen Angst, Angst, Angst. Eine echt schlimme Zeit. Ich habe auch Kaffee, Tee usw. weggelassen, mich geschont, hab beim Treppensteigen Pausen eingelegt, weil ich das Gefühl hatte nicht mehr weiter zu können. Im Juni 2001 habe ich dann eine Psychotherapeutin aufgesucht. Nach 10 Behandlungen hatte ich keine Panikattaken mehr. Trotzdem plagten mich noch immer alle möglichen Ängste, so dass ich die Therapie fortsetzte.

Heute geht es mir schon wieder recht gut. Nur selten überkommt mich noch ein leichtes Unsicherheitsgefühl. Die Krankenkasse bezahlt mir noch weitere 30 Therapiestunden und ich bin guter Hoffnung danach geheilt zu sein. Meine Therapeutin macht übrigens eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Hat mir geholfen.

Mein Tipp: Falls Du Dich für eine Psychotherapie entscheiden solltest, wähle Dir einen Therapeuten oder eine Therapeutin, dem/der Du auch vertraust.

Lass Dich nicht mit Psychofarmaka volldröhnen. Die lösen Deine Probleme nicht, sondern können Dir bestenfalls helfen die schlimmste Zeit zu überstehen.

Zum Schluß vielleicht noch der Hinweis, dass Du Deine Angst nicht los wirst, wenn Du nicht bereit bist Dich und Dein Denken zu ändern.

Ich wünsche Dir den Mut, Dich von deiner Angst zu befeien.

Alles Gute!

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