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Lustlos, müde, einsam, zerstört…

A?mxa


NoDisc

stimmt , ist mir auch schon aufgefallen ;-D

dGraussrens0eit4er


Novallee

Hallo Novallee,

vielen Dank für Deine Antwort. Es tut gut zu lesen das jemand diesen Weg zurück ins richtige Leben gefunden hat. Ich will jetzt auch eine Therapie machen und informiere mich im Moment wie das ganze abläuft (habe einen Faden dazu). Bei mir steckt ja noch mehr dahinter (Emetophobie und ADS) und ich habe wirklich Angst das ich diesen Knoten nicht aufbekomme weil bei mir alles miteinander verknüpft ist.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und alles Gute,

N(oDVisc


*knuddel* euch alle mal ;-)

sJEnSxiV3


Hallo zusammen

Es freut mich wirklich sehr, dass Menschen dieser Faden gebrauchen können. Ich sehe immer wieder neue Namen, obwohl der Thread schon mehrere Seiten umfasst. Und obwohl sie nicht alles gelesen haben, geben soe trotzdem einen Kommentar ab, welcher anderen Leuten hilft.

Ich weiss leider nichts mehr, was ich schreiben könnte. Denn die Probleme, welche jetzt zu Wort kommen, sind schlimmer als meine. Ich kenne mich damit nicht wirklich aus. Natürlich verstehe ich die Probleme, kann mich in sie hineinversetzen. Trotzdem, es führt dazu, dass ich keine wirkliche und gute Hilfestellung dazu geben kann.

Sicherlich werde ich die Gespräche weiterhin verfolgen und wenn möglich, meinen Kommentar, meine Gedanken dazu abgeben.

Liebe Grüsse und alles Gute

sEns

v aLl@exc


hallo

Ihr sprecht mir hier alle aus der Seele. Ich versuche mal kurz meine Person und Vergangenheit zu schildern. Also ich bin auch sehr schüchtern und habe auch so meine Schwierigkeiten auf andere Personen zuzugehen. Die Sehnsucht nach einer Freundin verfolgt mich nun auch schon seit fast 4 Jahren, was bis jetzt allerdings nur ein Traum geblieben ist. Trotzdem hatte ich Freunde, mit denen ich viel unternehmen konnte.

Allerdings änderte sich vor ungefähr 2 Jahren mein Leben um fast 180 Grad. Mit 17 verwandelte mich eine schwere Akne in ein Nichts. Sogar von meinen eigenen Freunden habe ich mich zurückgezogen. Wenn ich alleine war fühlte ich mich wohl, konnte vor mich herträumen und fand mich manchmal sogar auch attraktiv. Aber wenn ich unter meinen Freunden war hatte ich den Vergleich zu ihnen und fand mich nur hässlich.

Inzwischen bin ich 19 und in meinem Leben hat sich nicht viel geändert. Die Akne bin ich zwar nach langer Einnahme von starken Medikamenten losgeworden, aber das Gesicht und der Körper sind und bleiben von Narben übersäht, was bei mir eine totale Vereinsamung zur Folge hatte.

Vor kurzem meinte ich noch eine beste Freundin zu haben, die ich schon seit meiner Kindheit kenne. Als ich ihr dann von meinen Problemen erzählte, sagte sie mir, dass ich den Kopf nicht hängen lassen soll und zur Not auswärtige Hilfe suchen soll. Sie könne mir da auch nicht weiterhelfen.

Ihr würdet es mir bestimmt nicht glauben, wie oft ich diese Sätze schon gehört habe. Irgendwie kann oder will sich keiner in so eine Situation hineinfühlen. Seit diesem Gespräch ging sie sogar auch auf Distanz, was mich alles sehr verletzt hat.

Ich hatte bis heute noch keine feste Freundin, keinen Kuss, geschweige denn mehr.

Vielleicht hätte ich vor einiger Zeit mal die Möglichkeit gehabt eine Freundin zu bekommen, aber der lang erkämpfte Briefkontakt (habe sie nicht getraut nach ihrer Adresse oder Nummer zu fragen) endete wieder nach dem 4. Brief. Nunja, was auch immer an mir fehlen oder nicht optimal sein mag, muss ich akzeptieren, dass man als attraktive Frau besseres wie mich bekommen kann. Mein Leben besteht inzwischen nur noch aus Fantasien, die ich wie die Luft zum Atmen brauche.

Das letzte Mal, wo ich mich glücklich gefühlt habe, war vor ein paar Monaten, als ich beruflich für ein paar Wochen im Ausland war. Ich kann nicht genau sagen, ob ich unbewusst die Chance gesehen habe evtl. neu anfangen zu können und die ganze Vergangenheit, die nun mehrere tausend Kilometer entfernt liegt, zu vergessen oder ob die Menschen dort einfach anders waren. Jedenfalls habe ich dort Kontakte knüpfen können und fand mich auch selbst nicht mehr schlecht.

Mittlerweile spiele ich auch mit dem Gedanken, nach meiner Ausbildung dort eine Anstellung zu suchen, da ich mittlerweile auch nicht mehr zusehen kann, wie meine Eltern unter meinen Problemen leiden.

Vermissen würde mich hier eh niemand, einsamer kann ich dort auch nicht mehr werden und der Gedanke von den Wunden und Menschen, die mich hier verletzt haben zu entfliehen, machen mich echt glücklich.

Ich weiß, das klingt jetzt alles sehr hart und ist wahrscheinlich auch sehr schwer zu verstehen, aber ich würde mich über eure Meinung natürlich trotzdem freuen.

sYEnSixV3


Lieber valec

Du hast wirklich eine harte Vergangenheit, und wie es scheint ist die Gegenwart auch nicht besser.

Auch ich höre vielmals Aufbausprüche, welche an mir abprallen, weil sie schon Gewohnheit wurden. Auch ich habe Bekannschaften vermasselt, weil ich mich nichts getraut habe. Und auch ich brauche diese Fantasien.

Doch schlussendlich geht es dir trotzdem viel schlechter als mir.

Ich kann dir leider keine Grosse Hilfe bieten, jedoch hoffe ich, dass du die richtigen Entscheidungen triffst, dass du wieder glücklich wirst, ob im Ausland oder an deinem jetzigen Standort.

Ich weiss nicht, wieviele positive soziale Kontakte du jetzt noch hast, wenn du dir aber sicher bist, dass dich niemand vermissen würde, dann solltest du deinen eigenen Weg gehen.

LG

sEns

dYrausFsens$eihter


sEnSiV3

Hallo sEnSiV3,

ich denke ich spreche auch für die anderen wenn ich Dir sage das wir Deinen Faden nicht übernehmen wollen. Es tauschen sich halt viele Betroffene aus. Jeder hat seine Geschichte auf die andere reagieren weil sie sich darin wiederfinden. Vielleicht sind wir grade deshalb schon auf Seite 5. Und nicht jeder will erst alle Seiten lesen. Finde ich zwar schade aber kann es auch irgendwie verstehen. Auch jeder Beitrag an sich ist eine Geschichte für sich.

Alles Gute,

d#rauQsslensYeitexr


valec

Hallo valec,

wir werden hier ja immer mehr. Das Novallee es geschafft hat macht einem doch schon mal Mut. Ich glaube nicht das es falsch ist fremde Hilfe anzunehmen. Aber diese aufmunternden Sprüche, die ich in meiner Jugend von meiner Mutter gehört habe, helfen einem wirklich nicht.

Das Gefühl in ein neues Leben fliehen wollen kenne ich auch. Wenn es bei mir auch nicht so ist das ich ein Ziel im Auge hätte da ich ja auch kaum von hier weg komme bzw. will. Es ist glaube ich mehr der Wunsch mit dem alten Leben und seinen Enttäuschungen abzuschließen. Aber das ändert nichts an der Ursache unserer Probleme. Tagträume sind ein Problem da wir deshalb unser richtiges Leben vernachlässigen. Und weil wir das tun haben wir Probleme im richtigem Leben. Die kompensieren wir wieder in unseren Tagträumen. Ein Teufelskreis.

Mir fällt es übrigens total schwer auf jemanden der mich enttäuscht oder geärgert hat wieder zuzugehen. Vielleicht weil wir das, was uns verletzt hat, in unseren Tagträumen immer wieder in anderen Varianten durchgespielt haben. Das hindert uns daran Konflikte im richtigem Leben zu lösen. Wir können nicht vergessen. Ich bin dadurch sehr nachtragend geworden. Ist das vielleicht ein Grund warum Du Deinem Umfeld entfliehen willst? Weil Du die Demütigungen aus der Zeit als Du die schwere Akne hattes nicht vergessen kannst?

Alles Gute,

v?aelexc


hallo

Hallo sEnSiV3 und draussenseiter,

erstmal vielen Dank für eure Antworten. Es hilft einfach sehr, wenn man mal darüber reden kann.

@ drausenseiter:

Du hast absolut recht, dass ich dem Umfeld entfliehen will, weil die Vergangenheit in mir tiefe Wunden hinterlassen hat. Meine Mutter versucht mich immer aufzubauen indem sie mir sagt, ich solle es doch mal versuchen zu vergessen und neue Kontakte knüpfen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich das hier nicht mehr kann und niemandem mehr so einfach die Hand reichen kann, weil sie mir in der Vergangenheit alle weh getan haben. Meine Eltern meinen auch oft, dass ich einen Fehler mache, wenn ich dies nun jedem Menschen unterstelle, da es auch noch Leute geben würde, die nicht nur nach den äußerlichen Punkten urteilen würden. Ich weiß zwar nicht, wie das früher war, aber auf so einen Menschen warte ich bis heute noch. Vor einem Jahr als ich mit der Schule fertig war dachte ich, dass nun vielleicht alles besser wird, weil ich nun im Beruf mit überwiegend älteren Menschen zu tun habe und die vielleicht etwas vernünftiger sind. Doch gleich bei meinem zweiten Vorstellungsgespräch (da war die Akne noch schlimm) wurde mir gesagt, dass mein Optisches leider nicht in ihr Unternehmensbild passen würde, was mich noch sehr verfolgt. Klar, dass so etwas wie mich nichts in einem Beruf und bekannten Unternehmen zu suchen hat, wo man den Kundenkontakt und Image sehr pflegen muss.

Und dann kommt da ja auch noch die Sache mit dem anderen Geschlecht. Bei allen weiblichen Kontakten, die ich mittlerweile hatte, war ich überall der beste und optimale "gute Kumpel". Eine Beziehung konnte sich keine mit mir vorstellen, aber über die anderen Typen die sie letztes Wochenende getroffen haben und so "nett und süß" waren, wurde mir immer reichlich erzählt.

Irgendwann hatte ich das dann alles satt, weil ich für die ein oder andere auch Gefühle hatte und mir diese Freundschaften somit mehr weh getan haben, wie sie mir gebracht haben.

Mittlerweile bemerke ich auch, dass ich nach all den Erlebnissen den Drang habe, mich selbst schlecht zu reden, um unter anderem auch mit Enttäuschungen umgehen zu können.

Meine Eltern haben mir auch schon den Vorschlag gemacht auswärtige Hilfe aufzusuchen, aber ich glaube nicht, dass mir das sehr helfen würde.

Das was mir als erstes etwas helfen würde, ist das Gefühl noch etwas wert zu sein und ob mir das ein bezahlzer Psychologe übermitteln kann, mag ich zu bezweifeln. Da hätte meine ehemalige beste Freundin mehr erreichen können, wenn sie bereit gewesen wäre, mit mir zu reden.

Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass man mit Frauen, die diese Art von Problemen nicht kennen, nur sehr schlecht reden kann. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

LG

valec

d!raufssens,eCitxer


Hallo valec,

so einsam zu sein wie Du Dich beschreibst kann selbst ich mir in meinem Kopf kaum ausmalen. Solange man noch ein paar Bekannte hat die einen auch als totalen Außenseiter so nehmen wie man ist fühlt man sich noch nicht so sehr von seinem Umfeld isoliert das man auf niemanden mehr zugehen will. Das Dir in Deinem Umfeld wirklich alle wehgetan haben kann ich mir kaum vorstellen. Auch ich habe große Skepsis was andere Menschen und ihr Urteil über mich betrifft. Diese Angst enttäuscht zu werden sieht man uns wahrscheinlich genauso an wie unsere Schüchternheit und vor allem unsere Voreingenommenheit die ja auf unseren bisherigen Erfahrungen mit Menschen beruht. Und genau damit stoßen wir erst recht auf Ablehnung da es unser Verhalten Anderen gegenüber beeinflusst. Auch das ist wieder ein Teufelskreis. Aber ich kann verstehen das Du Dich in der Fremde wohl fühlst weil all die Menschen die Dir wehgetan haben weit weg sind und Du Dir sicher sein kannst das das Dich die Menschen dort so sehen wie Du dort bist. Verstehst Du?

Das Dich die Situation bei dem Vorstellungsgespräch verfolgt kann ich gut verstehen. Man fühlt sich gar nicht mehr als Mensch. Alles was einen ausmacht scheint unwichtig. Nur die Hülle zählt. Und solche Leute wissen gar nicht wie sehr sie den Menschen dahinter verletzen. Ich denke dies wird sogar besonders das andere Geschlecht verstehen können. Schau Dich nur mal im Forum um wie viele Frauen und Mädchen magersüchtig sind. Und vor allem was meistens der Auslöser dafür ist!

Dieses "gute Kumpel" Syndrom kenne ich aus meiner Schulzeit von einem Mädchen mit dem ich eine Zeit lang öfter von der Haltestelle nach Hause ging da sie nicht weit entfernt wohnte. Da wir ja so schüchtern sind haben wir zugehört. Genau das haben auch Deine Freundschaften gemacht. Und sie haben uns nicht zugehört. Ich war zu der Zeit noch zu jung um ihr Gefühle entgegenzubringen. Aber hast Du ihnen denn auch mal Deine Gefühle für sie gezeigt?

Dieses "sich selber schlecht reden" ist etwas was man in so einer Situation glaube ich automatisch macht. So kann man sich über das wenige Gute was einem wiederfährt zumindest richtig freuen und wird nicht so oft von sich und seinem Umfeld enttäuscht!

Alles Gute,

HWohshikAo


Draussenseiter, und naütrlich alle anderen auch, es tut einerseits gut zu lesen, dass es vielen Leuten mit der tagträumerei ähnlich geht. Andererseits machen mir die negativen Bewertungen dessen etwas Angst, zumal sie vollkommen richtig sind, zB draußenseiters:

Das Gefühl in ein neues Leben fliehen wollen kenne ich auch. Wenn es bei mir auch nicht so ist das ich ein Ziel im Auge hätte da ich ja auch kaum von hier weg komme bzw. will. Es ist glaube ich mehr der Wunsch mit dem alten Leben und seinen Enttäuschungen abzuschließen. Aber das ändert nichts an der Ursache unserer Probleme. Tagträume sind ein Problem da wir deshalb unser richtiges Leben vernachlässigen. Und weil wir das tun haben wir Probleme im richtigem Leben. Die kompensieren wir wieder in unseren Tagträumen. Ein Teufelskreis.

Es stimmt so total... Man rafft sich einfach nicht auf, auch wenn man es gerne täte. Da wird die enstprechende Situation, oder das, was sein könnte, lieber im Geiste noch ein paarmal durchgespielt, geschönt oder auch nicht. Aber wie sollte dieser Teufelskreis durchbrochen werden? Zumal, wenn man es eigentlich gar nicht wirklich will? Es ist wohl wie mit jeder Sucht; man nimmt sich vor, damit aufzuhören, oder es zumindest einzuschränken (bsp. auf der Arbeit, beim Autofahren etc... :-/) Aber es klappt nicht. Irgendwie rutscht man doch wieder ab. Einfach weil man sich in seinen Träumereien so darstellen kann, wie man sein möchte. Sich praktisch Freunde etc "erschaffen" kann...

Ganz liebe Grüße und fühlt euch einfach mal umarmt.

Blessed Be,

dSrausse"nse`itexr


Hoshiko

Danke Hoshiko @:),

in Deinem Beitrag finde ich mich sofort wieder. Es ist wirklich schon paradox. Um diesem Teufelskreis zu entkommen muss man gegen etwas angehen das einem selber im Leben hilft. Und Du hast recht. Es ist wie eine Sucht. Das es eine ist, erkenne ich erst jetzt. Alle Versuche an meinem Leben etwas zu ändern sind gescheitert. Ich habe in meinen Tagträumen so weit vorausgedacht das bereits der erste Schritt, der ja bekanntlich der längste und der schwerste ist, nicht mehr zu schaffen war. Weil man es nicht geschafft hat lebt man dieses Leben dann wiederum in seinen Tagträumen weiter.

Es tut sehr gut hier Menschen zu finden die einen verstehen.

Auch von mir :°_,

s]EgnS8iV3


*seufz*

d!raus(sense3iter


sEnSiV3

Hallo sEnSiV3,

Du siehst Du bist nicht alleine. Komm unter Menschen. Und wenn es hier im Internet ist. Forum oder Chat. Es ist ein Anfang.

Alles Gute,

DUrauTsi


sEnSiV3

Hallo sEnSiV3,

ich finde es kurios wie einfach es mir fällt mich im Forum anderen Menschen so zu öffnen. Auch in den Plauderfäden und im chat kann ich mal ich selbst sein ohne irgendwas von mir zu vertuschen. Einfach so sein wie ich bin. Mit allen meinen Problemen. Ganz anders sind wir ja zu den Menschen die wir im wirklichen Leben treffen.

Ich habe niemanden mit dem ich reden kann. Wenn ich es mit meinen Freunden versuche, kommen ein bis zwei Sprüche, welche hart mein Herz treffen, denn ich bin meine Sorgen immer noch nicht los.

Man kann ihnen eben gar nicht klar machen wie ernst es einem ist. Eine Sache ist wohl auch das ich z.B. besser schreiben als reden kann. Und hier im Forum kann ich mich eben schriftlich öffnen. Ohne jemanden dabei anzusehen. Auch wenn ich weis das hinter all den Benutzernamen Menschen stehen. Selbst wenn ich jemanden hätte mit dem ich über alles reden könnte dann würde ich wohl total blockiert sein und nicht in Ruhe denken können. Bei jemand Fremden wie einen Psychologen oder Therapeuten erst recht nicht. Also ich werde mir auf jeden Fall diesen und meine anderen Fäden für meinen Termin beim Psychologen ausdrucken.

In meinen Gedanken ist manchmal alles bruchstückhaft. Und selbst dieses schreiben hier fällt mir schwer weil ich in meinen Gedanken immer so weit voraus bin. Habe zwar eine Vorstellung von dem was ich schreiben will aber dies dann auszuformulieren fällt mir schwer. Es braucht viel Ruhe. Genauso bruchstückhaft schreibe ich manchmal auch meine Beiträge. Teile von dem was ich mir vorstelle schreibe ich auf und füge sie später zusammen. Hat bei mir auch mit ADS zu tun das ich immer irgendwie abgelenkt bin. Nur selten gelingt es mir wirklich meine Gedanken so wie sie kommen flüssig niederzuschreiben. Das ist mir in diesem Forum zum ersten mal bei wenn auch sehr wenigen Beiträgen passiert. Hat wohl auch damit zu tun das ich mich hier besonders in diesem Faden sofort verstanden gefühlt habe. Du siehst ja wie vielen es ähnlich geht wie Dir was die Tagträume angeht.

Hast Du eigentlich schon das Buch bekommen und gelesen? Kannst Du Dir denn vorstellen wie es dann weitergeht? Ich habe in einer Amazon Rezension gelesen das es ja kein Ratgeber ist wie man seine Depressionen überwindet sondern eine Beschreibung wie Depressionen entstehen und welche Auswirkungen sie haben. Glaubst Du das Du darauf ohne fremde Hilfe eine eigene Strategie aufbauen kannst wie Du sie überwindest? Ich finde grade bei Büchern ist es so das man unterbewusst nur das liest und versteht was man verstehen will. Man wird mit der Wahrheit nicht richtig konfrontiert. Selbst wenn man sich in dem Buch wiederfindet braucht man etwas das einen antreibt sich auch wirklich zu ändern.

Was ich schon mal geändert habe ist mein Nick. Drausi klingt viel schöner als draussenseiter :-)

Bis bald,

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