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Lustlos, müde, einsam, zerstört…

CUhe


Drausi

Ich selber würde mich am liebsten richtig freuen auch einmal eine Bestätigung von Außen zu erhalten. Das jemand wenigstens wertschätzt was ich getan habe. Aber im richtigen Leben reagiert keiner so.

Wenn Du wüßtest, wie sehr ich real bin, also richtig lebe ;-)

Du, im Ernst: WER im richtigen Leben hat denn z.B. mal was von Dir gelesen? WER kann Dich denn einschätzen und lernt auch Deine Stärken kennen?

Ich denk, DAS ist das Problem.

Menschen, die irgendwie auffällig sind, nicht der "Norm" entsprechen, kommen gar nicht dazu zu zeigen, was an Positivem in ihnen steckt...

D(rau!si


Hallo Che,

da ist es wieder mal. Es muss ja einen Grund gehabt haben das ich so schlechte Deutschnoten hatte :-( Diese beiden Sätze gehören auch zusammen:

Ich selber würde mich am liebsten richtig freuen auch einmal eine Bestätigung von Außen zu erhalten.[...] Aber im richtigen Leben reagiert keiner so.

Würde das denn überheblich wirken wenn ich mich so sehr über ein Lob freuen würde?

Bis bald,

C\he


Drausi,

Würde das denn überheblich wirken wenn ich mich so sehr über ein Lob freuen würde?

Nein, natürlich nicht.

Denn ich geh ja davon aus, daß so ein Lob ehrlich gemeint ist, und dann soll es auch dazu dienen, verdientermaßen Freude auszulösen! Sonst könnte man doch drauf verzichten.

Wie sehr Du Dich dann drüber freust ist ja nun wirklich Deine Sache!

Es ist ja wohl immer auch abhängig davon, wie schwer Dir diese Leistung, die gelobt wurde, gefallen ist, also wie stolz Du selbst darauf sein kannst.


Überheblich wird es nur dann, wenn Du auf ein Lob hin sagst "Das war für mich ne Kleinigkeit" obwohl jeder weiß, daß es schwer war, oder wenn Du sagen würdest "Da seht Ihr mal, DAS kann nur ICH!".

*:)

s]EnSixV3


hi drausi

Che hat recht :-)

Freue dich über das Lob. Nicht jeder kann so schreiben wie du! Verkneife dir das Lächeln nicht und sei stolz auf dich!

bis denne

sEns

sTehnsüpchte


kein Stolz auf meine erbrachte Leistung...

Ich habe mich so angestrengt in den letzten Jahren um einen beruflichen Neuanfang zu starten. Habe gute Leistungen gebracht und die Prüfung trotz Prüfungsangst relativ gut hinter mich gebracht. Kaum war der ganze Streß vorbei bin ich in ein tiefes Loch gefallen,wollte keinen mehr sehen und mit keinem reden...das ganze ist jetzt 4 Monate her, habe keine neue Anstellung gefunden und hänge ziemlich durch. Eigentlich will ich was bewegen, aber der Jobmarkt ist ja nicht nur für mich schlecht...seit ca 2 Monaten kommen körperliche Symptome dazu und halten mich immer wieder davon ab, meine sportlichen Aktivitäten wieder aufzunehmen..es ist doch zum Mäuse melken...nehme schon regelmäßig Johanniskraut habe aber trotzdem das Gefühl es wird schlimmer statt besser.

Eigentlich bin ich ein positiv denkender Mensch, aber es fällt mir schwer diesen Gedanken zu sehen, geschweige denn zu leben.

Mache auch täglich Reiki um mir Energie zu holen...

Was kann ich noch tun?

D?rXauxsi


Hallo sehnsüchte,

es tut mir leid das Du in so einer Situation bist. Wenn man kein Ziel sieht wird man depressiv. Bei mir ist das Ziel ein Mensch zu sein den ich mir nur in meinen Tagträumen ausmalen kann. Das Du ein positiv denkender Mensch bist solltest Du Dir bewahren. Deine Bestätigung in Deiner Zufriedenheit und nicht in einer Arbeitsstelle finden. Berufe Dich auf das was Du schon gelebt und geleistet hast. Mein Problem ist das ich da bei mir nur Schlechtes sehe für das ich mich schäme. Du aber kannst diesen Weg ohne solche Altlasten gehen.

Alles Gute,

D/rauxsi


Che und sEnSiV3

Grade hier vor dem Monitor sollte mir das leichter fallen. Ich könnte meine Freude zeigen ohne Angst zu haben das man sie missversteht. Ich danke euch @:)

Bis bald,

sGEnSixV3


Hallo

Ich habe mir heute mal vorgestellt, wie es ohne diese Probleme wäre... Es ist ein Wiederspruch in all meinen Beiträgen. Ich glaube, ich brauche diese Probleme. Diese Gedanken.

Mein Leben wäre ohne sie langweilig und öde. Heutzutage bekommt man ja alles mögliche auf dem Monitor geboten, ob Zukunft oder Vergangenheit, ob Echtzeit oder Fantasie.

Das bringt mich echt zum überlegen, wie langweilig und einseitig mein Leben doch ist... Jeden Tag den gleichen Ablauf, jeden Tag den gleichen Rhytmus...

Doch durch diese Gedanken, Tagträume wird mein Leben bunt. Es bringt Spannung rein... auch wenn nur kurze Zeit. Hätte ich keine Probleme bzw. würde ich die Einsamkeit einfach so hinnehmen... was wäre dann ? Ich wäre eine Maschine, die tut, was sie muss -> überleben (doch für wie lange tut sie das?). Mehr nicht.

Ich glaube sogar, ich würde diese Traurigkeit vermissen... bin ich gerne Traurig ??? Melancholisch traurig ? Würde ich diese Stimmungsschwankungen vermissen ?... Das weiss nur die Zukunft, welche ich mir mit diesen Wörter vorgestellt habe.

Bis denne

sEns

s]EnS}iV3


Hm...

Sollte ich dankbar für meinen Zustand sein ? Ich weiss, ich habe mit diesen Problemen auch andere Fähigkeiten bekommen. Ich wurde kreativer, einfühlsamer... ich denke mehr über Dinge nach. Ich versuche Rätsel zu lösen. Bleibe länger an der Sache und gebe nicht auf. Denke weiter als früher, schweife öfters vom Thema ab, trotzdem hat es noch eine gewisse Beziehung zum Thema/Problem.

Ich bekomme mehr Lust zu schreiben, erkläre und beschreibe Probleme, fantasiere vor mich hin...

Wer nicht verstehen will, was mit mir los ist, der wird es nie verstehen, wird nie den Schmerzpunkt bzw. die Ursache finden. Fraglich, ob er überhaupt nachdenken würde...oder von vornerein abblocke und sagen würde: "Was ist denn das für ein Quatsch?"

Bis denne

sbEnSixV3


Doch vielleicht bilde ich mir alles nur ein... versuche einen positiven Punkt zu finden, in dieser Situation.

Versuche mich mit irgendwelchen Argumenten vom Problem abzulenken, damit ich das wahre Problem nicht erkenne.

Fresse alles in mich herein... was wieder zum Eröffnungsbeitrag von mir führt...

Im Moment fühle ich mich, als ob ich in einem Labyrinth wäre. Hohe Hecken um mich herum. Sehe keinen Ausweg und die Dunkelheit bricht herein... wiedermal. Ich schaue um mich, erkenne keinen Weg, bekomme Angst. Bilde mir Geräusche ein, Schatten welche es in der Dunkelheit garnicht geben kann. Verkriche mich in einer Ecke, zusammengekauert... Schreie so laut ich kann, höre nur mein eigenes Echo... Kälte zieht herein und der Müdigkeit erlegen, schlafe ich ein...

Ob ich nochmals aufwache ? Will ich das überhaupt ?

sEns

sPEn_SiV3


Hab jetzt mit einem guten Freund über all das geredet und es hat gut getan.

Nun weiss es auch wer, mit dem ich öfters weggehe.

sEns

R'oImul!ier


N'abend

Erst mal Hallo an alle.

Bevor ich über meine Probleme rede, möchte ich euch gern meine Vergangenheit ein bisschen näher bringe, da ich denke das meine Vergangenheit der Grund für meine Probleme ist.

Wo ich am besten anfangen soll, weis ich nicht wirklich und darum beginne ich von ganz Vorne.

Im Kindergarten-Primarschulalter war ich eigentlich meistens fröhlich und aufgestellt, wenn auch etwas zurückgezogen. Hatte Freunde wie auch Feinde. Ich hab mich nicht um mein Aussehen gekümmert. Mein Leidwesen war meine Krankheit POS (schreibt man das so? naja egal ich nehme an die meisten wissen was das ist und sonst fragen :-) (ausgelöst wurde die Krankheit, glaube ich, durch die sehr starke Gelbsucht bei meiner Geburt die man normalerweise nicht überlebt). Durch die Krankheit musste ich immer über alles Bescheid wissen was um mich her geschah, wie heute auch noch einfach nicht mehr so ausgeprägt.

Nach der Primarschule, dann das für mich brutale Sekundarschulalter. Ich wurde vom Anfang an ausgeschlossen, wurde fast von der ganzen Schule verachtet (wieso weis ich bis jetzt noch nicht). Dadurch das ich ausgeschlossen wurde, verringerte sich mein Selbstwertgefühl immer mehr. Ich zog mich zurück, wollte bzw. konnte mit niemandem mehr abmachen. Ich heulte mich abends aus und immer nach dem ausheulen fasste ich allen Mut zusammen für den nächsten Tag.

Mit 14 musste ich dann auch noch die Trennung meiner Eltern erleben (auch wenn ich mir damals gesagt habe, es wäre nicht so schlimm, irgendwas fehlt)

Dann mit 15 1/2 hat ich meine erste Freundin. Mit ihr gings mit mir plötzlich bergauf, egal was passierte und kam, ich hatte was an dem ich mich halten konnte. 1-2 Monate später am 2. Januar, bekomm ich eine SMS in der sie Schluss macht der Grund dafür war das ich mich zu sehr an sie klammere.

In diesem Moment als ich die SMS bekomm, spielen wir gerade Zuhause Cluedo und ich beherrsche mich nicht loszuheulen.

In mir bricht aber zu dieser Zeit alles zusammen. Ich wollte nicht von ihr loslassen und doch konnt ich ihren Entscheid nicht ändern.

1 Jahr später das gleiche Szenario. Mit dieser Freundin erlebe ich aber ein bisschen mehr was mir wieder Kraft gibt. Hab mit ihr das 1. Mal. Dann geht sie in der 1. Woche Sommerferien weg. Als sie zurück kommt treff ich mich mit ihr und sie ist nicht abweisend jedoch gibt sie auch keine Signale von sich das sie sich freut mich zu sehn. Tags darauf die SMS das sie Schluss macht. Wieder bricht alles in mir ein was ich im letzen Jahr aufgebaut hatte dazu standen mir dann 5 Wochen Sommerferien voller Langeweile bevor. Ich baue mein Selbstwertgefühl wieder ein wenig auf bis zu den Herbstferien. In der 2. Woche geh ich wie schon die beiden Jahre zuvor in ein Lager in dem ich eine Frau kennenlernte die wie geschaffen für mich war. Nach dem Lager geschieht was ich mir nicht hätte denken können. Ich und Sie kommen zusammen. Doch auch diese Beziehung (meine Letzte bis jetzt) geht schnell zuende. Ihre Liebe zu mir wäre nicht stark genug um die 1h Weg in kauf zu nehmen...

Parallel dazu bin ich nach den Sommerferien in eine neue Schule gekommen und habe neue Freunde gefunden bzw. einen sehr guten neuen Freund kennengelernt.

Durch diese Vergangenheit bin ich erst hier gelandet und denke viel über die Welt, die Menschen, die Tiere etc. nach, was ich als ziemlich positiv betrachte weil sie mir ein breites Allgemein Wissen schenkte. Die Schattenseite davon ist das ich mich, wie hier in einigen Beiträgen auch gesagt wurde, nicht mehr wohl fühle mit Freunden unterwegs zusein. Ich habe Angst was falsches zu machen oder zu sagen und dann wieder ausgeschlossen werde. Andererseits brauche ich die Nähe. Will nicht alleine sein.

Ich fühle mich leer und einsam.Will nicht in die Schule obwohl ich es dort eigentlich angenehm finde.

Das Einzige was die Leere füllt ist die Musik, sie gibt mir noch die Kraft überleben und sie sagt mir auch immer das ich meinem Leben kein Ende setzen kann weil es Leute gibt denen ich schaden würde wenn ich das tun würde.

Und in mir innen streiten sich 2 verschiedene Menschen über denen einer steht der den Streit immer wieder schlichten kann aber die beiden Seiten nie zum Frieden bringen kann.

Das Problem mit den Frauen ist bei mir so ähnlich wie bei Sen auch wenn ich schon 3 Freundinen hatte. Ich konnte bei keiner der 3en auf sie zugehn weil ich einfach zu schüchtern bin oder mir das Selbstvertrauen fehlt.

Was ich bis jetzt hier gelesen habe hat mir schon ein Bisschen geholfen und mich auch angespornt hier meine Probleme zu schildern da ich auch lieber Schreibe als Rede. Vielleicht hab ich auch einfach das reden verlernt...

Hmm so langsam wirds zuviel. Ich könnte noch viel mehr in die Details gehn aber ich möchte hier nicht den Rahmen sprengen und hoffe auch das es meine Probleme so erklärt das ihr sie versteht.

Ich weis ich schreibe nicht so gut und Phantasievoll wie andere hier.

Ich möchte jedem danken der dies hier liest. Zudem danke ich der ganzen Community hier und vorallem dem guten Freund (den ich oben erwähnt habe) der mich hier hergeführt hat.

mfg romulier

DFrauxsi


Hallo sEns

Doch durch diese Gedanken, Tagträume wird mein Leben bunt. Es bringt Spannung rein... auch wenn nur kurze Zeit.

Gedanken ja. Aber pass auf das es mit den Tagträumen nicht zu viel wird. Und das Du Dir Deine Eigene Zukunft nicht nur erträumst. Das passiert mir leider immer wieder. Ich sehe etwas was ich tun will. Träume im Kopf so weit voraus was ich machen werde und wie es hinterher aussieht und ich dann zufrieden bin. Den ganzen Weg. Manches davon intensiv und vieles im Schnelldurchlauf. Wenn ich dann wirklich anfangen will ist es als ob ich bei einem Marathon an den Start zurückgeworfen werde. Muss mich aufraffen um wieder anzufangen. Alles geschiet quälend langsam da es im Leben den Schnelldurchlauf nicht gibt. Ich kenne ja all die Schritte bereits und es fällt mir schwer mich für den nächsten zu motivieren.

Hätte ich keine Probleme bzw. würde ich die Einsamkeit einfach so hinnehmen... was wäre dann? Ich wäre eine Maschine, die tut, was sie muss -> überleben (doch für wie lange tut sie das?). Mehr nicht.

Darüber habe ich es in diesem [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/191402/1/ Faden]] schon etwas geschrieben. Ich möchte nicht wie eine Maschine funktionieren und nur noch reagieren. Ich will denken. Mir selbst und dem was ich tue bewusst sein. Dafür muss ich denken bevor und während ich etwas tue anstatt zu träumen was ich tun könnte oder möchte.

Ich glaube sogar, ich würde diese Traurigkeit vermissen...

Das frage ich mich genau in diesem Moment, wo es mir wieder etwas besser geht auch. Weil ich dieses Gefühl so intensiv spüre. Weil es mich tief berührt. Mit einer Intensität mit der ich sonst nichts empfinde in meinem Leben. Vielleicht war ich für die anderen Gefühle auch nicht offen genug um sie zuzulassen :-/

Sollte ich dankbar für meinen Zustand sein? Ich weiss, ich habe mit diesen Problemen auch andere Fähigkeiten bekommen. Ich wurde kreativer, einfühlsamer... ich denke mehr über Dinge nach. Ich versuche Rätsel zu lösen.

Genau diese Fähigkeiten möchte ich mir bewahren. Es war meine Angst diese in einer Therapie zu verlieren. Aber Therapie bedeutet Weiterentwicklung.

Bleibe länger an der Sache und gebe nicht auf. Denke weiter als früher, schweife öfters vom Thema ab, trotzdem hat es noch eine gewisse Beziehung zum Thema/Problem.

In diesem Abschweifen sehe ich ein Problem. Es könnte dazu führen das man eben nicht mehr länger an einer Sache bleibt und irgendwann zwar nicht aufgibt, aber soweit abscheift das man sie vergisst.

Ich bekomme mehr Lust zu schreiben, erkläre und beschreibe Probleme, fantasiere vor mich hin...

Ich schreibe so viel wie nie zuvor. Manchmal sind es Erinnerungen. Wenn sie so intensiv vor meinem geistigen Auge ablaufen und ich meine Empfindungen wieder durchlebe dann ist die Tastatur fast zu langsam um meine Worte aufnehmen zu können. Anders ist es wenn ich nachdenke. Weiterdenke. Varianten durchspiele. Dann brauche ich viel Zeit.

Wer nicht verstehen will, was mit mir los ist, der wird es nie verstehen, wird nie den Schmerzpunkt bzw. die Ursache finden. Fraglich, ob er überhaupt nachdenken würde... oder von vornerein abblocke und sagen würde: "Was ist denn das für ein Quatsch?"

Lies Dir mal die vielen Antworten von den verschiedensten Benutzern in Deinem Faden durch. Aber den Schmerzpunkt musst Du finden und heilen. Du wirst nicht nur im Forum Menschen finden die Dich verstehen. Ich glaube daran das man einem Menschen dem man vertraut auf dieser Ebene begegnen kann in der man denkt und ganz man selbst bist.

Doch vielleicht bilde ich mir alles nur ein... versuche einen positiven Punkt zu finden, in dieser Situation.

Warum sollte sie keinen positiven Punkt haben?

Versuche mich mit irgendwelchen Argumenten vom Problem abzulenken, damit ich das wahre Problem nicht erkenne.

Was ist wenn sie Dich zu dem wahren Problem führen?

Fresse alles in mich herein... was wieder zum Eröffnungsbeitrag von mir führt...

Dann kotze es aus. Das sagt Dir ein Emo. Dafür hast Du ja nicht mehr nur das Forum...

Hab jetzt mit einem guten Freund über all das geredet und es hat gut getan.

... sondern auch einen Menschen aus Fleisch und Blut.

Bis bald,

D>rbausxi


Hallo Romulier,

siehe da, noch ein Schweizer. Ich musste wieder Wikipedia bemühen um herauszufinden das POS das selbe wie ADS ist. So langsam brauche ich wirklich ein Wörterbuch Schweizerisch-Deutsch ;-)

Auch ich erinnere mich das ich bis zur 4. Klasse eigentlich ein normales Kind war obwohl es genau in diesem Schuljahr begann das ich häufig unter meinen schlimmen Kopfschmerzen leiden musste. Der Knackpunkt war wirklich der Gang aufs Gymnasium. Da ging es mir wie Dir und ich wurde zum totalen Außenseiter und sogar Schulverweigerer. Schloss mich in mein Zimmer ein. Zur Schule zu gehen war eine reine Qual. Hatte Angst vor meinen Mitschülern. Das Du sogar Freundinnen hattes sollte Dir eigenlich mut machen. Vor allem da sie auf Dich zugekommen sind. Sie haben ihre eigene Schüchternheit überwunden um auf Dich zuzugehen. Das sollte eigentlich Dein Selbstvertrauen stärken.

Durch diese Vergangenheit bin ich erst hier gelandet und denke viel über die Welt, die Menschen, die Tiere etc. nach, was ich als ziemlich positiv betrachte weil sie mir ein breites Allgemein Wissen schenkte.

Also ich bin von so vielen fasziniert. Musik, Naturwissenschaft. Ich habe eine riesige Sammlung Was ist Was Bücher aus meiner Jugendzeit. Doch wenn ich über die Welt nachdenke deprimiert mich so vieles. Wie man mit ihr umgeht. Das man ihren Wert nicht sieht.

Ich habe Angst was falsches zu machen oder zu sagen und dann wieder ausgeschlossen werde. Andererseits brauche ich die Nähe. Will nicht alleine sein.

Über dieses Paradoxon habe ich schon in diesem [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/189432/1/ Faden]] über die soziale Phobie geschrieben. Manchmal fahre ich mit dem Fahrad mitten durch eine belebte Fußgängerzone und schaue gradezu sehnsüchtig auf die Menschen wie sie im Café sitzen oder spazieren gehen. Das ist sogar irgendwie ein schönes Gefühl. Doch manchmal ertrage ich es kaum mehr als 2 Stunden bei meinen zwei Freunden zu sitzen und meide beim Fahradfahren jegliche Menschen. Will alleine sein mit meinen Gedanken.

Hallo sEns,

wie geht es Dir jetzt?

Bis bald,

s6EnSaiV3


Hallo drausi

Es wäre schön, wenn ich auf diese Frage antworten könnte, ohne nachdenken zu müssen. Einfach nur zu wissen, dass es einem gut geht. Nicht erst überlegen zu müssen, wie geht es mir denn heute?

Mir geht es eigentlich von Tag zu Tag verschieden. Der schulische Druck beeinflusst doch sehr meine Stimmung.

In letzter Zeit bin ich eher müde und lustlos. Natürlich gibt es auch

Könnte schon um 19:00 schlafen gehen, will ich aber nicht.

Natürlich gibt es auch bessere Tage, die sind aber eher am Wochenende.

Entspanne mich auch öfters mit einem Bad, was ich bisher selten gemacht habe. Versuche neue Tagträume zu erfinden, bzw. eine Fortsetzung zur Letzten zu erdenken.

Ich lebe sozusagen vor mich hin.

Und wie schauts bei dir aus ?

Bis denne

sEns

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