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Atemnot

pfat{ri[ck19x88 hat die Diskussion gestartet


Hallo

zur meiner geschichte am besten in meinen alten beiträgen gucken.

kurzfassung

es fing einer nacht plötzlich mit herzrasen an und todesangst kam

ich hatte angst das das herz aufhört zu schlagen...

daraus wurde es immer schlimmer.

ich hatte dauern angst vor krankheiten tumoren und nut krankheiten die tödlich sind.

zu dieser zeit hatte ich auch Atemnot. Irgendwann verschwandt die atemnot und ich hatte wochenlöang ruhe . doch vor 1 monat hatte ich 1x anfall und jetzt wieder es scheint so als kommt das jtzt in abständen wieder.

Kann es doch was Körperliches sein ???

es war ja lange pause mit der atemnot.

was ratet ihr zu machen ich gehe jede woche zum therap und nheme antidepressive tabletten(gegn angsstörungen).

bitte ich weis echt nicht was das ist

Antworten
G8rasz-Halxm


das hört sich für mich eher nach Panik an, da hat man oft auch Atemnot.

baeexbo


@patrick1988

hier eine schilderung aus dem netz...

"Mir wird plötzlich ganz schwindlig und übel. Meine Hände werden taub, im linken Arm entsteht ein eigenartiges Kribbelgefühl, meine Knie werden ganz weich. Ich habe Angst, umzufallen und ohnmächtig zu werden, dann dazuliegen, und niemand kommt mir zu Hilfe. Mein Herz beginnt zu rasen, ich spüre einen Druck auf der Brust und fürchte, dass ich einen Herzinfarkt bekomme und sterben muss. Mir wird ganz heiß, ich bekomme Hitzewallungen, das Blut steigt von unten nach oben. Ich beginne zu schwitzen, auf einmal überfällt mich ein Kälteschauer am ganzen Körper. Ich beginne zu zittern, am liebsten würde ich davonlaufen, aber ich fühle mich wie gelähmt. Meine Kehle schnürt sich zusammen, dass ich keine Luft mehr bekomme. Ich ringe um Luft, aber es reicht nicht, ich atme noch mehr und spüre, wie der Druck in meinem Brustkorb ansteigt. Ich bin dann gar nicht mehr richtig da und glaube, gleich überzuschnappen und verrückt zu werden. Alles erscheint so unwirklich. Wenn ich das Ganze überlebe, glaube ich, dass ich in die Psychiatrie komme. Die Panikattacke dauert etwa eine Viertelstunde. Wenn ich in dieser Zeit auf meine beiden kleinen Kinder aufpassen muss, denke ich, wer wird sich um die Kinder kümmern, wenn mir etwas passiert. Wenn mein Mann in der Nähe ist, beruhige ich mich schneller, als wenn ich allein bin. Das Erlebnis einer Panikattacke ist so belastend, dass ich manchmal noch immer nicht sicher bin, ob ich nicht doch eine körperliche Erkrankung habe, deren Ursache die Ärzte bisher nicht gefunden haben."

=panikattacke

Vegetative Symptome:

1. Herzrasen, Herzklopfen oder erhöhte Herzfrequenz,

2. Schweißausbrüche,

3. fein- oder grobschlägiges Zittern (Tremor),

4. Mundtrockenheit (nicht als Folge von Medikamenten oder Austrocknung).

Symptome, die den Brustkorb oder den Bauch betreffen:

5. Atembeschwerden,

6. Beklemmungsgefühl,

7. Schmerzen und Missempfindungen in der Brust,

8. Übelkeit oder Missempfindungen im Magen.

Psychische Symptome:

9. Schwindel, Unsicherheit, Schwäche oder Benommenheit,

10. Entfremdungsgefühl gegenüber der eigenen Person (Depersonalisation) oder Gefühl der Unwirklichkeit der Umwelt (Derealisation),

11. Angst die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden oder "auszuflippen",

12. Angst zu sterben (die auftretenden Symptome lösen Todesangst aus).

Allgemeine Symptome:

13. Hitzegefühle oder Kälteschauer,

14. Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle.

unter [[http://www.panik-attacken.de]] findest du weitere informationen.

frage: warst du mal längere zeit in nem krankenhaus oder so schwer krank (wegen der angst vor körperlichem)?

gruss

beebo

pbat^riQck1"988


ich war 4 tage im krankenhaus weil ich ja angst hatte mein herz bleibt stehen da haben wir blutabnahme gemacht ekg 24 stunden ekg und herz ultraschall.

aber sonst soweit ich weis war ich noch nie im krankenhaus als ich gans klein war 3 jahre vielleivcht

bFee#bo


@patrick1988

naja, meine freundin hat da so eine leidige geschichte hinter sich, war 1 jahr im krankenhaus, hat etliche diagnosen bekommen...jetzt schiebt sie immer paras wenn es irgentwo zwickt und zwackt, verständlich...

zu deiner herzsache, es gibt sowas wie ne herzneurose, ich paste dir mal den text von [[http://www.panik-attacken.de]] hier rein. möglicherweise findest du dich darin wieder...

Die Symptomatik der Herzphobie wurde 1969 von Richter und Beckmann unter der Bezeichnung "Herzneurose" eingehend dargestellt und psychoanalytisch interpretiert. Es wird unterschieden zwischen einem A-Profil (offenes Ausleben der Herzphobie mit starker Regression und Abhängigkeit von der Familie) und einem B-Profil (kontraphobische Abwehr von Todesängsten durch Unabhängigkeitsstreben, Leistungsorientierung und Wagemut). Eine Herzphobie wird oft durch den Tod einer wichtigen Bezugsperson ausgelöst. Patienten mit Herzphobie haben ein stärkeres Angsterleben sowie häufiger eine Agoraphobie und Sozialphobie als Menschen ohne Herzphobie.

Eine Herzphobie besteht aus folgenden Merkmalen:

* Anfallsartig auftretende Symptome wie bei einer Panikattacke, jedoch stark herz-bezogen erlebt: Herzrasen (120-160 Herzschläge pro Minute), unregelmäßiger Herzschlag (Extrasystolen), Blutdrucksteigerung, Brennen und Hitzegefühl an der Herzspitze, Stiche, Schmerzen oder Ziehen im (linken) Brustbereich.

* Andere körperliche Symptome: Schwitzen, Hitze- oder Kältegefühle, Atemnot, Beklemmungs- und Erstickungsgefühle, Schwindelgefühle, Körpermissempfindungen, Übelkeit.

* Panikartiges Todes- und Vernichtungsgefühl, bedingt durch die Symptome, die als Anzeichen einer Herzerkrankung interpretiert werden.

* Ständige ängstliche Konzentration auf das Herz aus Sorge, an einer bisher nicht erkannten Herzerkrankung zu leiden. Negative Befunde bei umfangreichen Untersuchungen und fachgerechte Aufklärung durch den Arzt können im Extremfall die phobische Wahrnehmungseinengung auf das Herz nicht verhindern.

* Vertrauensverlust in die automatische Herzfunktion, so dass übertriebene Kontrollen wie häufiges Pulsfühlen und Pulszählen sowie Blutdruckmessen erfolgen. Das ständige Vergewissern der Herzfunktion führt zu einem abnormen Herzbewusstsein und verstärkt die Herzangst. Allein die angespannte, erhöhte Aufmerksamkeit auf die Herztätigkeit bewirkt bereits eine leichte Herzfrequenzsteigerung.

* Ausgeprägte Schonhaltung, um das Herz nicht zu sehr zu belasten, was ein starkes Vermeidungsverhalten zur Folge hat. Die Betroffenen fürchten bereits alltägliche Belastungen wie Stiegensteigen, Gartenarbeit, sportliche Betätigung, Geschlechtsverkehr mit der Partnerin. Frauen mit Kinderwunsch bekommen plötzlich Angst vor einer Schwangerschaft, weil dadurch die gefürchteten Symptome provoziert werden könnten. Herzphobiker schonen sich mehr, als selbst Patienten nach einem Herzinfarkt zur Schonung geraten wird.

* Hypochondrische Ängste, die dazu führen, dass viele an sich normale körperliche Zustände als Vorzeichen eines möglichen Herzinfarkts interpretiert werden. Charakteristisch sind vermehrte Pulskontrollen, die beruhigen sollen, tatsächlich jedoch durch die ständige Körperzuwendung neue Ängste schüren.

* Ständiges Kreisen um medizinische Sicherungsmaßnahmen (Aufenthalt in der Nähe eines Krankenhauses oder von Ärzten, Informationssammlung über ärztliche Notdienstregelungen, Mitnahme wichtiger Telefonnummern für den Notfall).

* Einbeziehung der Familienmitglieder in die Herzängste und die krankheitsbezogene Lebensweise, sodass ein sanatoriumsartiges Familienklima entsteht. Wenn sich die Familienmitglieder den auf Vermeidung, Schonung und Rückzug bedachten Lebensstil aufzwingen lassen, verstärken sie dadurch die Krankheitsfixierung des Betroffenen.

* Anklammerung an die engsten Familienmitglieder, vor allem an den Partner, der oft Sicherheit und unbedingte Geborgenheit in einem Leben vermitteln soll, das nicht selten geprägt ist von frühen Verlusten (Verlust eines Elternteils durch Tod oder Scheidung, Ehescheidung usw.). Herzphobiker neigen zu symbiotischen Beziehungsmustern und reagieren auf jede Verunsicherung in der Partnerbeziehung mit extremen Ängsten. Beruhigung bringt nur die ständige Verfügbarkeit des Partners.

* Nach längerer Herzangstsymptomatik entwickeln sich sekundär oft andere Störungen: eine Depression, andere phobische Symptome (Agoraphobie, Sozialphobie), andere neurotische oder psychosomatische Störungen.

Während die Ängste bei organischen Herzerkrankungen typischerweise nicht offen, sondern verschlüsselt oder durch depressive Zustände verdeckt sind, weisen die neurotischen Herzängste einen stark appellativen, mitteilungsbedürftigen und hilfesuchenden Charakter auf. Herzphobiker fühlen sich körperlich schwer krank, nicht dagegen psychisch krank. Sie finden sich daher viel häufiger in den Praxen von Internisten als von Psychiatern und Psychotherapeuten. Die Diagnose einer Panikstörung vom Typ einer Herzphobie ist therapeutisch insofern bedeutsam, als diese aufgrund der Herzfixierung oft schwieriger zu behandeln ist als eine typische Panikstörung.

Je nach Art und Intensität der herzbezogenen Ängste können drei Gruppen von Herzphobikern unterschieden werden:

* Herztod-Phobiker, die starke panikartige Angstanfälle erleben.

* Herztod-Hypochonder, die keine Angstdurchbrüche erleben, sondern von der subjektiven Gewissheit geplagt sind, einen Herztod zu erleiden.

* Herz-Hypochonder, deren Ängste in Sorgen und Befürchtungen um das Herz bestehen.

Herzphobische und hypochondrische Patienten sind relativ leicht voneinander zu unterscheiden. Herzphobiker werden von ihren körperbezogenen Ängsten überflutet. Hypochonder haben zwar unkorrigierbare Befürchtungen und Überzeugungen, krank zu sein, erleben jedoch keine panikartigen Ängste um ihr Leben. Ihre Ängste sind jedoch so beständig, dass sie durch die Anwesenheit von Vertrauenspersonen nicht wie bei Herzphobikern gemildert werden.

Menschen mit einer Herzphobie stellen eine relativ große Patientengruppe dar:

* 10-15% aller Patienten einer Allgemeinpraxis klagen über funktionelle Herzbeschwerden.

Bei 20-25% von 16332 Patienten der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden ergab sich von der Symptomatik her der Verdacht auf eine Herzneurose.

* 10,7% von 552 Patienten, die mit der Verdachtsdiagnose "Herzinfarkt" auf eine Intensivstation aufgenommen wurden, hatten eine Herzphobie.

* Bei 4% von 7150 Notaufnahme-Patienten einer Berliner Klinik wurde eine Herzphobie diagnostiziert.

* 20-30% der stationären Aufnahmen in internistischen Abteilungen erfolgen wegen funktioneller, psychosomatischer oder psychiatrischer Störungen. Viele dieser Patienten leiden unter somatisierten Ängsten (z.B. Herzphobie, Hyperventilationssyndrom) oder unter einer somatisierten Depression.

* Nach amerikanischen Studien sind bis zu 50% der Patienten mit Brustschmerzen und negativem Koronarangiogramm Patienten mit einer Panikstörung ("Herztod-Phobie").

text von Dr.Hans Morschitzky

gruss

beebo

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