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Paroxetin, ein Erfahrungsbericht mit umhauenden Wirkungen

oput;sidexx


Viel Glück! :)^

vIeram=arixe


fluoxetin

ich nehme seit mai fluoxetin (auch ein ssri) und kann nur sagen: das "dreckszeug" hat mich aus einer extrem schlimmen depression rausgeholt und mir lebensqualität zurückgegeben!

es hat bereits in den ersten tagen angeschlagen, der endgültige effekt trat nach ca. 4 wochen ein.

nebenwirkungen hatte ich folgende: in den ersten 3 wochen benommenheit und sehstörungen, dann ging das komplett weg. war aber auf jeden fall 1000x besser zu ertragen als die depression, und ich konnte damit auch arbeiten! danach KEINE nebenwirkungen mehr, nichts!

ach, doch eine kleine nebenwirkung: ich habe seit mai ca. 18 kg abgenommen - wegen der schwindenden depression keine fressattacken mehr, und die antriebssteigerung hat meinen grundumsatz wohl erhöht.

hatte im mai mit 10 mg angefangen (3 tage), dann auf 20 hoch (2 wochen), dann auf 30... und jetzt scheint die depression überwunden zu sein, und ich reduziere ganz langsam runter (bin wieder bei 20).

es geht mir gut damit, und ich bin unendlich dankbar für dieses "dreckszeug".

o4utysidex


Toll... super!!! @:) ;-D

J*öQrg FK.


Hallo Veramarie!

In meinem Beitrag hab lediglich PAROXETIN als Dreckszeug beschimpft, eben aufgrund dessen, was mir passiert ist. Über die Ursache des Kreislaufkollapses kann ich nur Mutmaßungen anstellen - zu hohe Anfangsdosis, zu schnell aufgestanden, Schlaftrunkenheit, zu viel Sport, L-Carnitin, was weiß ich. Andererseits hat es mich gefreut, daß sich erste positive Wirkungen bei mir bemerkbar machten (Stimmungsaufhellung, etwas weniger Angst), in der kurzen Zeit, in der ich das Medikament einnahm. Vielleicht ärgert es mich nur, daß der anfängliche Erfolg damit ein solch krasses Ende nahm.

Mit der Einnahme von Fluoextin warte ich noch etwas. Wenn ich damit beginnen sollte, werde ich entgegen der Verordnung meines Arztes mit 5 mg (er meinte, wenn schon nicht 20 mg, dann doch wenigstens 10 mg) einschleichend beginnen und mich über Wochen hinweg in weiteren 5er Schritten bis auf 20 mg "hocharbeiten". Ich denke 20 mg ist das höchste der Gefühle, was ich brauche bzw. mir zumuten kann und werde.

Dir, liebe Veramarie, alles Gute und viel Erfolg. Schön, daß dir Fluoxetin so gut hilft. *:)

v/erwamarixe


hallo jörg,

es stimmt schon, dass menschen sehr unterschiedlich auf medikamente reagieren - vielleicht hab ich einfach nur glück, dass mein erstes ad auch gleich das richtige war.

es kann unter allen ssri zum sog. "serotonin-syndrom" kommen, allerdings eher bei hohen dosen.

ich würde es an deiner stelle mit fluoxetin versuchen, aber mach das ruhig nach deinem plan und beobachte in ruhe, was passiert.

wie gesagt - in den ersten paar wochen sind nebenwirkungen normal, weil sich das gehirn erst "gewöhnen" muss, dann aber müssen die verschwinden.

ich bin mal versuchsweise auf 40 mg hochgegangen, und da hatte ich optische halluzinationen (wusste aber, dass die vom medi kommen und hatte keine angst), unruhe, schlaflosigkeit und rededrang. das war also zuviel für mich.

gib dem fluoxetin eine chance... ich würde dir sehr wünschen, dass es dir so gut hilft wie mir! berichte bitte, wenn du damit beginnst, das interessiert mich nämlich.

viel glück!

Jförg Fx.


Hab am Sonntagmorgen begonnen Fluoxetin einzunehmen, lediglich mit einer viertel Tablette (also ca. 5mg, wegen der Krümel weiß ich das nicht so ganz genau ;-)). Das werde ich auch die nächsten Tage so halten. Dann geht es weiter mit einer halben Tablette usw. bis ich schließlich täglich eine ganze nehme. Zwar wird die gewünschte Wirkung wohl etwas länger auf sich warten lassen. Aber wichtiger ist es, finde ich, daß evtl. eintretende Nebenwirkungen nicht so krass verlaufen.

Du schreibst von "Serotonin-Syndrom". Hab davon auch schon in der Packungsbeilage gelesen, kann mir darunter aber nichts konkretes vorstellen. Ist das so eine Art Schockreaktion, weil sich zwischen den Synapsen der Nervenzellen zu viel Serotonin ansammelt, dessen Aufnahme durch die Nervenzellen eben wegen des Medikaments gehemmt wird? (Was für ein Bandwurmsatz als Frage!)

SYkaxpi


Hallo, ich bin 15 Jahre alt und nehme seid ein bisschen weniger als einem Jahr Paroxetin neuraxpharm. Meine Ärztin hat bei mir mit 10mg langsam angefangen, und es nach ein paar Wochen auf 20mg pro Tag angesetzt. Der Grund warum ich das Medikament nehme, sind eigentlich mehrere. Eine sehr starke soziale Phobie ist das größte Problem. Dazu kommen noch Selbstmordversuche und schwere Depressionen. Ein enormes Alkoholproblem und ein Psychiatrie-Aufenthalt von 4 Wochen mit nur 15 Jahren. Als ich aus der Klinik kam, verschrieb mir meine Ärztin Paroxetin, wie gesagt hat sie es allmählich gesteigert. Ich komme damit sehr gut klar, kann fast wie ein ganz "normaler" gesunder Mensch leben. Früher war Menschen in die Augen zu sehen, Bus und Zug zu fahren unmöglich. Wenn ich morgens aufstand, und zur Schule ging, bekam ich Herzrasen, Schwindelanfälle und panische Angst mit enormer Übelkeit, den ersten Schultag musste ich sogar Brechen. Jetzt geht das ohne Probleme, ich bin fast nur noch unter Menschen, kann ihnen ohne in Schweißausbrüche zu verfallen in die Augen sehen. Die ersten paar Monate hatte ich ein bisschen Probleme mit dem Medikament. Ich bin morgens um halb 6 für die Schule aufgestanden, und erst als ich wiederkam von der Schule hab ich Paroxetin genommen. Es kam zu Schlafstörungen, bin etliche Male in der Nacht aufgewacht, hatte Alpträume und habe jeden Morgen verschlafen. Meine Ärztin meinte dann, ich solle sie UNBEDINGT morgen VOR der Schule nehmen. Das hab ich dann ausprobiert, und das ging überraschend gut. Ich hab nie wieder verschlafen. Allerdings muss ich dazu sagen, wenn ich die Tabletten morgens einmal vor der Schule doch vergessen sollte, und ich Mittags gegen 2 Uhr von der Schule komm, geht es mir sehr schlecht und ich leide unter starken Entzugserscheinungen, ähnlich wie die beim Alkohol. (Zittern, Schweißausbrüche, Krampfanfälle, Schwindel usw.)... Ansonsten kann ich das Medikament nur empfehlen, ich habe eigentlich gute Erfahrungen gemacht!

b^onsaixdogge


Warum hattest du sie denn überhaupt nehmen müssen?

bCons/aidoxgge


... Entschuldigung, habe den Anfang nicht aufmerksam gelesen......wie lange geht das denn schon?...du bist ja noch sehr jung!!!!! Wie kam es zu dem Alkoholproblem?...Gibt es das in deiner Familie?

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