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Ist meine Freundin "Borderlinerin"?

Hdope2kUaempf


hm

da ninja mich anscheinend nicht mag, :-( schreibe ich kurz den anderen...

ich gehe jetzt gleich ins kino. habe vor zwei tagen endlich einen kleinen neuen job gefunden, wo die leute anscheinend ganz net zu mir sind....( VORSICHT )

job deckt auch nur die festen kosten, trotzdem freu ich mich....obwohl, ich warte wieder auf was schlimmes!

Hm was ich eigentlich sagen will...

Das mit meiner Sache sitzt so! in den Knochen, dass ich..auch wenn ich mich z.b. direkt bei der Arbeit auch konzentriere. Ich morgens aufwache und im ! Körper zitter...

Während der Arbeit, merke ich dass ich UNSICHER und Angst habe...gut, dazu gehört noch, dass ich in der letzten Firma von meiner Cherfin gemobbt wurde oder so ähnlich...

( auch in der ausbildung schon mal ) ..

latsche dann nach hause..und werde da schon traurig.

Dadruch das er mich jetzt wieder so verscheißert hat..oder sagen wir..jetzt nach all der Zeit, diese Nr. gebracht hat...

ich weiß nicht!

Es sitzt so! tief! So! unedlich tief. Das ich innen drinn immerzu zitter..

Wahrscheinlich denkt jetzt jeder , ich habe ne voll Meise..

Hab ich auch langsam. Es ist ...als ob es durchlässig ist in meiem Gefühl bis ins Herz in alles...

Hm. Weiß nicht, wollt jetzt kurz hier rein schreiben, weil ich halt gleich im Kino lächeln muss zu den anderen und mir gar nicht danach ist...

aber ich kann nicht schon wieder dort was erzählen..das geht nicht!

mannomann, was soll ich bloß machen...?

grüße euch alle! herzlichst!

nqinja


Hope

Hey, wie kommst Du denn darauf, daß ich mit jemand bestimmten Texte tauschen wollte?

Tut mir wirklich leid, ich war wohl gestern schon weg als Deine Antwort kam! Leider habe ich oft das Pech, wenn ich ein Forum besuche, keine Antwort zu bekommen, so haste ich planlos hin und her in der Hoffnung, daß jemand antwortet! Und daß ich Dich nicht mag, liebe Hopekaempf, den Zahn will ich Dir gleich wieder ziehen! Ich habe schon viele Beiträge von Dir gelesen und möchte Dir gern was Gutes tun! Ich drück Dich ganz lieb und hoffe, daß Du mir das Mißverständnis abnimmst, kannst mir gerne mailen, ich würde mich freuen!

Alles Gute für Dich und Deinen neuen Job!

A0lexx


Re: Hope

Es freut mich, daß Du einen Job gefunden hast. Traurig, daß Du auch am Arbeitsplatz schlechte Erfahrungen gemacht hast, so was ist immer scheiße, weil es so ein wichtiger Teild es Lebens ist. Aber diesmal muß das ja gar nicht so laufen, Du solltest aufpassen, daß Deine Angst da nicht alles kaputtmacht, will sagen, wenn Du zu unsicher bist, wird es schwer werden sich da richtig einzufügen und Freude dabei zu haben. Leicht gesagt, ich weiß, denn Deine Angst scheint sehr tief zu sitzen: da scheint viel Schlimmes in Deiner Vergangenheit abgelaufen zu sein, was Dir heute noch zu schaffen macht und Dein Leben in gewisser Weise bestimmt, weil es negativ nachschwingt. Finde es aber wichtig, daß Du Dich Deinen Freunden gegenüber nicht verstelltst. Du sollst nicht lächeln, wenn Dir nicht danach zu Mute ist. Hast Du Freunde, mit denen Du über all das sprechen kannst? Das halte ich für wichtig, denn bei Dir gibt´s viel zu verdauen und aufzuarbeiten. Ich weiß, meine Tipps sind wohl nicht sehr hilfreich, aber ich kann da auch keinen wirklichen Rat geben, weil mir Deine Probleme sehr tief verankert zu sein scheinen. Erzähl doch bitte, hängt das mit dem BPS zusammen (Du schriebst Du hättest es!)? Ich meine, diese Mobbing-Geschichten, die Job- Probleme? Und in wiefern hat das BPS deine Beziehung zu ihm beeinflußt? Bist Du in Betreuung, Therapie oder so? Hoffe, ich bin nicht zu neugierig, aber ich bin wirklich interessiert, weil ich so einfach zu wenig Ahnung von der ganzen Materie habe. Bis dahin, ich denk an Dich.

ndinjxa


noch mal für hope

ich muß mich leider wieder ausklinken, kann nicht länger bleiben.

Schlaft dann schön und träumt süß!

Avl\ex


Helau

Hi, ihr alle. Bei mir ist alles Bestens, hab n tollen Rosenmontag gehabt, total ausgiebig mit meiner Liebsten weggewesen, richtig abgefeiert, haben wir schon lange nicht mehr, und ich hab richtig gemerkt, daß mir da was gefehlt hat. War alles wunderbar, fühle mich toll. Nun, hoffe es geht euch gut und wünsche euch einen schönen Abend.

A?lexx


Brauche Rat...mal wieder! DRINGEND

Hey, ich hab ein Problem, besser sie hat eins. Ich bin kurz vorm durchdrehen, weil ich´s nicht verstehe. Ich hab schon mal von ähnlichem berichtet, vielleicht erinnert ihr euch. Sie hatte da irgendwie fast schon Depressionen (naja, will vorsichtig mit dem Wort sein) bzw. war total fertig und down, weil sie plötzlich der Meinung ist, ich sei zu "Hager" (Zitat). Ist nun insgesamt das 5te mal in nem Jahr, wo sie mit diesem Quatsch anfängt. Besser gesagt, sie fängt gar nicht an, weil sie dann nix mehr sagt, nur noch deprimiert rumhockt. Ich berichte mal: gestern, toller Abend geplant, wollte für sie kochen, hatte ihr das zum Valentinstag geschenkt, klappte nie, immer gab´s irgend nen Streß. Nun, ich hab mir total Mühe gegeben, das ganze Haus verziert, dekoriert, leckere Getränke gemixt. Herrlicher Abend die ersten Stunden...dann gibt sie mir Geschenke, alles bestens, das letzte Geschenk ist ein schwarzes Unterhemd (ich mag Unterhemden, suche schon seit Jahren nach nem Schwarzen, hab aber nie eins gefunden)...ich freue mich total, solls gleich mal anprobieren. Mach ich, es ist zu groß...ist eins von diesen Sommer-Unterhemdchen, die man so weit trägt und die rumschlabbern. Ich mag lieber die eng anliegenden, sie auch. Tja, und schon geht die Scheiße los..."Das ärgert mich, was soll ich Dir denn kaufen, die Größe stimmt doch" (war M, meine Unterhemden sind auch M, teilweise sogar L...wie gesagt, einfach ein anderer Schnitt)...diese ganze Scheiße hab ich schon so oft gehört..."Mann, da ist ja auch nix dran, was in das Hemd reinpassen soll", "Ich hab Dir das schon mal gesagt...". Ich bemühe mich, was zu sagen, aber sie glaubt mir das nicht mit dem anderen Schnitt, es ist ihr auch egal. Sie ist deprimiert, total niedergeschlagen, heult fast. Ich sag ihr sie soll aufhören damit, sie macht sich doch nur selber fertig...es bringt nix, der Abend ist ruiniert. Sie bleibt noch etwas, dann geht sie. Sie könnte mir auch nix dazu sagen, sie macht es nicht absichtlich blabla. Für sie ist das ganuso blöd. Ach, ich raffe null! Ziehe mein Hemd aus, frage sie "Guck mich an, was passt daran nicht...wenn ich Dir nicht gefalle, dann sag es mir"....sie sagt, es wäre nicht so, dass ich ihr nicht gefalle, erzählt mir, das hätte nix mit einem Idealbild zu tun, dann was von ner Grenze (aber doch optisch!), die wohl nicht unterschritten werden dürfte. Auf Nachfragen keine Antwort, sie wisse es nicht. Ich soll drauf reagieren, meint sie, auf ihr Verhalten. Ich sage ihr, die einzige Reaktion, die mir überhaupt einfallen würde ist "Wenn ich Dir nicht gefalle und Du mich in der Hinsicht kritisierst, mehr noch, deshalb fast in Depressionen verfällst und das soo schlimm ist, dass Du uns die Abende versaust, dann such Dir einen anderen, der Dir besser gefällt". Wieder: das hätte nix mit gefallen zu tun und blablabla. Was ich nicht verstehe: das ist kein einfaches "Du scheinst mir etwas dünn", so wie "Vielleicht könntest Du Dir mal die Haare anders machen, sähe bestimmt klasse aus" oder diese "Du gefällst mir so wie Du bist, aber mehr Muskeln fänd ich auch toll". Solche Verbesserungsdinger gibt es ja...aber das hier muß was anderes sein, so wie sie das runterzieht. Ich bin doch nicht total deprimiert, nur weil der andere zu dick ist oder zu dünn oder sonst was. Das zieht einen doch nicht so runter. Zumal das immer durch so komische Auslöser auftritt, und sonst überhaupt nicht. Diesmal das Unterhemd, das letzte mal war sie der Meinung, ich hätte bei ihr zu wenig gegessen (hatte den Teller total voll gemacht, sie hatte nur wenig drauf...hab dann natürlich was liegengelassen und sie meinte plötzlich sie hätte viel mehr gegessen als ich), einmal war´s, weil mir kalt war und ich total gezittert hatte und so elend aussah. Durch solche Dinger kommt sie plötzlich drauf, da legt sich ein Schalter in ihrem Kopf um und alles ist schlimm. Ich kann mir keinen Reim drauf machen...sie impft mir da schon fast was in den Kopf, aber es ist so: ich bin schlank, mit Touch zum Athletischen. Alles völlig in Ordnung, andere Leute bestätigen mir das. Wären froh, meine Sportliche Figur zu haben. Zugegeben, ich hab die letzten Wochen etwas abgenommen (1 Kilo oder 2), stressbedingt, Uni, muß viel Lernen und komme oft nicht dazu richtig zu essen, aber wie gesagt...objektiv sehe ich keinen Grund. Und das passt auch nicht, ich sehe genauso aus wie vor paar Wochen, und da hat sie gar kein Problem. Will sagen, wenn sie mich wirklich so schlimm findet, dann wäre das immer so, und nicht bloß, wenn sie mir ein Unterhemd schenkt oder ich mal zu wenig esse. Dann ist das soch was, dass einem ständig auffällt und dann wäre sie ständig niedergeschlagen. Das passt einfach nicht zusammen. Deshalb, wenn irgendjemand ne Theorie hat, Bitte um Hilfe! Ich glaub heilt einfach, es hat nicht wirklich was damit zu tun, dass ich zu dünn wäre, aus den genannten Gründen und speziell, weil so ein Eindruck jemanden nicht in solch eine schlechte Laune stürzt!

Dann kamen wieder diese Sprüche "Keine Ahnung, was ist! Ich weiß es nicht". Solche Sätze, die mich nicht weiterbringen, weil ich´s nicht kapiere. Wieso versaut sie sich die Stimmung und mir gleich den Abend mit? "Ich mache das nicht absichtlich. Ich weiß es nicht, ich kann dazu nichts sagen!" Tja, ich auch nicht, weil ich´s nicht kapiere. Wie´s jetzt weitergeht, wollte ich wissen. Sie weiß es doch nicht, woher sollte sie es wissen. Sie will fahren, zu guter letzt lasse ich sie gehen, will sie in den Arm nehmen, sie könnte das jetzt nicht. Warum, weiß sie nicht. Sie würde mich jetzt ansehen, und nur denken, ich sei zu dünn. Ich daraufhin"Sehe ich denn krankhaft aus oder ekelig?" – "Nein, das hätte damit nichts zu tun, nur etwas zu dünn für ihre Begriffe". Ich: "Aber das ist doch nicht so schlimm, warum zieht Dich das so runter??" Sie hat keine Ahnung, sie weiß es nicht...sie fährt.

Tja, so war´s und ich hab ehrlich keine Ahnung. Gestritten haben wir nicht, sie war eher deprimiert. Ich verstehe das nicht, was ist denn da los?

D2erN.aive


re

Hallo Alex,

länger nix gehört, wollte mich schon verabschieden.......

Keine Ahnung, was da bei ihr passiert.

Auf jeden Fall hat das nichts mit dir zu tun. Selbst wenn du ein dünnes Hemd wärest, hätte diese Art Reaktion nichts mit dir zu tun.

Ich schlage vor: bestehe nicht auf Erklärungen. Sie weiß es selbst nicht. Beziehe es nicht auf dich und bedränge sie nicht. Schließlich spürt sie selbst, daß mit ihr was nicht stimmt und sie wird nicht noch aggressiv gegen dich. So betrachtet ist ihre Haltung doch ok, wenn auch nicht verständlich.

Ansonsten kann ich nur spekulieren..... fühlt sie sich selbst in ihrem Körper nicht wohl?

Ist es immer ein bestimmtes Bild, z.B. du stehend, mit Hose und nacktem Oberkörper, was ein bestimmtes Erinnerungsbild auslösen könnte? Irgendein Detail, was bei den geschilderten Situationen gleich ist?

Meine verrückte Frage geht in Richtung: bestimmte Schlüsselerlebnisse, die etwas bei ihr auslösen.....

Naja.....

Soviel erstmal

DOerN%aixve


re

nochmal,

sie fühlt sich vielleicht schuldig, dir nicht zu genügen...... wollte dir ne Freude machen, kann die Enttäuschung nicht aushalten, fühlt sich schuldig, überträgt es auf dich.....?

GBexla


Hey Alex,

kennst Du das Buch "Narzissmus, das innere Gefängnis"?

A'lexx


Nachtrag

Hi, erstmal zu Gela...nee, kenn ich leider nicht...denkst Du ich sollte es mir mal zu Gemüte führen? Narzismus? Hm, kenn mich nicht so gut aus, vielleicht schreib ich jetzt Müll (Bitte sehr um Korrektur!), aber ist Narzissmus nicht das Ding, wo sich die Leute im Spiegel ansehen und sich total geil finden ??? Sorry, falls ich Quatsch rede...und wenn ich da recht habe, in wiefern passt das auf meine Situation und wer ist dann der Narzist...ich am Ende?

Zum Naiven: Deine Zeilen brachten mich auf Umwegen weiter, hab inzwischen auch mit meiner Freundin gequasselt und vieles ist mir erklärt worden, soweit das bei so einem irrationalen Ding möglich ist. Nun, Parallelen bei den Situationen, wo ihr Problem auftritt, lassen sich schwer finden...alles, was entfernt etwas mit Essen zu tun hat, kann es sein, oder alles, was mich als schwach, elend etc. erscheinen läßt. Bin aber weiter, weil ich (und sie stimmt mir da zu) den Auslöser für dieses Problem entdeckt habe. Liegt etwa 1 Jahr paar Monate zurück...ich würde es als traumatisches Erlebnis für sie beschreiben, hab sie auch vorher noch nie so im Arsch gesehen...ich kenne dieses Mädel seit über 10 Jahren, ich hab sie bis zu dem Tag noch nie weinen sehen! Da war das erste mal....folgende Situation...wir waren auf Urlaub in ner anderen Stadt, es war um Sylvester...es war arschkalt draußen, weit unter Null. Ich wollte auf Kneipentour, sie nicht, weil´s ihr zu kalt war. Ich wollte die neue Stadt (ne Große) erkunden, wenn man schon mal da ist. Streit, dann das Phänomen (dass man häufig in Beziehungen hat)...ich will plötzlich nicht mehr, und sie will doch! So ein Trotzding "Ich will aber jetzt" und "Nee, jetzt hab ich aber keinen Bock mehr". Streß, wir sind dann aber los, haben weitergezankt und mir war einfach arschkalt. Richtig elend...ewiges Gezanke draußen, ich nahm die Kälte nicht mehr so war, war irgendwann kurz vorm Umkippen, sind dann rein, ich hab noch ne Stunde gezittert. Sie war erst entsetzt, hatte total Angst, später war sie sauer, weil ich nix dagegen gemacht hab, von mir aus nicht rein bin. Sie hat geheult, weil sie so Angst um mich hatte, fand ich sah so elend und dünn (im Sinne von schwach) aus, wie man halt so aussieht, wenn man total friert. Sie hatte weiterhin das Gefühl, ich würde von mir aus nichts dagegen tun, würde den Punkt verpassen, wo ich ins Warme hätte gehen müssen. Sie hatte kein Vertrauen mehr in mich in der Hinsicht, daß ich meine Grenzen kenne und wüßte, was gut für mich wäre. Ich würde mich kaputtmachen, nicht genügend für mich sorgen, so irgendwie. All das hat sich eingeimpft und auch die Geschichte mit dem Essen, weil das ein Tag war (der Anreisetag), wo wir schneebedingt eben saulang im Auto saßen und einfach nicht zum Essen kamen. Naja, so irgendwie, und diese ganzen Gefühle von ihr, diese Angst, Verzwiflung, Hilflosigkeit und so kommen in solchen Situationen dann wohl ständig wieder hoch. Will mich kurz fassen: sie sieht selber von sich aus ein, dass das alles wohl so ist, daß ihr Verhalten nicht logisch ist und es objektiv gesehen Blödsinn ist, sich an so Abenden wie gestern dann so zu verhalten, aber sie ist da wohl einfach kontrolliert, kommt mit den Gefühlen nicht klar, fühlt sich überfordert, sagt sogar, sie hätte dann ein verzerrtes Bild von mir und meinem Körper. Enorme Einsicht, dennoch, sie weiß nicht was man dagegen tun kann. Für mich als Laie ist das ein Trauma, was sich in solchen Momenten entlädt und wieder hochkommt, weil diese Sache einfach nicht verarbeitet ist. Es war halt echt das Krasseste, was sie mit mir erlebt hat. Sie sieht vieles ein, daß sie auf Belanglosigkeiten beim Frühstück, mein Eßverhalten und vieles mehr achtet, es eigentlich gar nicht will und darauf sauer ist (auf sich selbst). Sie würde es nicht absichtlich tun, was ich ihr sogar glaube. Nun, soweit erstmal, bin müde, war ein anstrengendes Gespräch, und ich verstehe vieles nicht, sie auch nicht...es sind auch einfach Dinge, wo mit Logik nicht viel zu machen ist. Zumindest hab ich die Gewißheit, daß es tatsächlich nicht an mir liegt....nun steckt leider viel mehr dahinter, und es scheint von Zeit zu Zeit wieder aufzubrechen, mehr weiß ich auch nicht. Muß drüber schlafen. Für Kommentare bin ich superdankbar. Bis denne

D@erN_aixve


re

Hallo Alex,

bin mir ganz sicher, das es nichts mit dir zu tun hat. Es gibt einen Schlüsselreiz, und ich glaube, es gibt Erfahrungen, die weiter zurückreichen, als deine Geschichte von vor einem Jahr.

Aber gehe einfach ruhig damit um. Das einzige, was ihr hilft, ist Liebe und Vertrauen.... nur dann entstehen Situationen, in denen sie sich vielleicht von sich aus öffnet, etwas erinnert..........

Ich will jetzt nichts Schreckliches an die Wand malen, aber es gibt verdrängte traumatische Erlebnisse, die manche Menschen ein Leben lang nicht erinnern können, es einfach nicht können. Dies nur als Beispiel, daß man solche Dinge nicht in einem Gespräch klären kann und als Beispiel, daß sie reif genug sein muß, um sich betsimmte Erfahrungen ansehen zu können. Alles muß von ihr kommen, was sie betrifft.

bis dann

G*ela


Huhu Alex,

der Begriff "Narzissmus" führt auf den Narziss zurück, der eben dies tat, also er sah sein Spiegelbild im Wasser und verliebte sich. Aber die narzisstische Störung ist eine Persönlichkeitsstörung, die manche Autoren innerhalb und manche neben der Borderline-Störung anordnen. Das was Du über die Situation mit Deiner Freundin schriebst, klingt so, als befände sie sich in solchen Momenten in einem inneren Gefängnis. Welches Problem genau dahinter steckt könnte natürlich nur ein gut ausgebildeter Therapeut nach längerer Zeit beurteilen.

Es war mein erster Gedanke, dass dieses Buch Dir helfen könnte, ihre inneren Konflikte zu verstehen. Ich hab alle Bücher von Heinz-Peter Röhr gelesen und ich finde sie unheimlich gut. Sie erklären sehr anschaulich und hilfreich. Wenn Du magst, schau mal rein.

Liebe Grüße

D(erVNai:vxe


mehr

Hallo Alex,

noch ein bißchen Theorie, um zu zeigen, wie sensibel man mit anderen umgehen sollte.

Will dich damit in bezug auf deine Freundin nicht auf ne falsche fährte führen, nur als Beispiel:

Das traumatische Erlebnis des sexuellen Mißbrauchs wird von manchen Menschen ein Leben lang nicht erinnert. Es zeigen sich nur die Symptome, vielleicht Borderline......

Dabei handelt es sich um Schutzmechanismen, um die eigene, gefährdete Psyche zu stabilisieren. Deshalb sollte man die Konflikte, die sich daraus ergeben, nicht als absichtlich oder bösartig gegen sich gerichtet betrachten.

Bei den ständigen Konflikten mit meiner Exfreundin sagte ich einmal zu ihr: Wen siehst du gerade vor dir? das bin nicht ich.

Wer hat dir mal was angetan? Bist du mal........ - keine Antwort, auch kein Dementi.

Meine naive Vorstellung, wenn doch endlich mal ein Thema, was da bei ihr zweifelsfrei begraben liegt, auf den Tisch käme, dann wäre endlich alles wieder gut........

Ich las ein Buch zu dem Thema und mir wurde klar, was eine solche Erinnerung für die Betroffene bedeuteten kann: totaler Zusammenbruch und möglicherweise jahrelange Therapie. Jahrelang das eigene Leben nicht mehr geregelt bekommen.

Hier wird deutlich, wie wichtig Verdrängung für die Stabilität der Psyche sein kann. Hier kann man mit "Gewalt" von außen nichts heilen, im Gegenteil.

Dies nur als Beispiel dafür, den anderen zu lassen, wenn er nicht will, nicht kann, nicht weiß........

Zumindest wenn man spürt, daß die Situation gerade mit irgendso einer Art traumatischer Vergangenheit zu tun haben könnte.

DnerNPaixve


narziss

Narzisstische Persönlichkeitsstörung

Definition

*      Tiefgreifendes Muster von Großartigkeit (in Phantasien oder Verhalten),

     Bedürfnis nach Bewunderung und Mangel an Empathie

*      Die Betreffenden haben ein grandioses Gefühl der eigenen Wichtigkeit, glauben      von sich, "besonders" und einzigartig zu sein und legen ein Anspruchsdenken            an den Tag, d. h. übertriebene Erwartungen an eine besonders bevorzugte Be            handlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen.

*      In zwischenmenschlichen Beziehungen sind die Betreffenden ausbeutend,

     zeigen einen Mangel an Empathie sowie arrogante, überhebliche Verhaltens            weisen oder Haltungen.

Im zwischenmenschlichem Bereich ausbeuterisch, zieht Nutzen aus anderen zur Erreichung seiner eigenen Ziele.

Ist häufig neidisch auf andere,

glaubt und hofft, das andere neidisch sind auf ihn.

Arrogant, überheblich, prahlerisch, großspurig, ungeniert.

Häufig Unterschätzung und auch Abwertung der Beiträge anderer.

Sorgen sich darum, wie positiv andere von ihnen denken (Ähnlich wie bei Histrionikern!).

Verächtlich und ungeduldig wenn andere über ihre eigenen Probleme und Angelegenheiten sprechen. Möglicherweise werden sich die Narzistischen Menschen der Kränkung, die sie mit ihren Bemerkungen verursachen, nicht bewußt.

Narzisstische Menschen prahlen z.B. gegenüber einem Kranken oder Behinderten mit ihrer Gesundheit.

Narzißtische Menschen besitzen meistens ein gepflegtes äußeres. Narzißtische legen größten Wert auf Körperpflege, Kleidung, ggf. Fitnesstraining (wie bei Histrionischen!).

Übermäßiges Interesse an persönlicher Erscheinung und Wohlergehen; spiegelt sich in seiner Verbalisierung wieder.

Häufiges zurechtzupfen, abklopfen, ordnen und prüfen der Kleidung.

Zunächst hinterläßt der Narzistische einen glatten, positiven Eindruck.

Später erst kommen die groben, ungehörigen Eigenschaften zum Vorschein. Roh, abrupt, undankbar.

Außerordentlich entspannte oder ungewöhnlich gerade Haltung und überheblicher Gesichtsausdruck.

Fähig auch zu sexueller Belästigung.

Narzistische bezeichnen sich durchaus manchmal auch selbst als überheblich, arrogant und eingebildet.

Narzisten können einen großen Bekanntenkreis haben, es fehlen aber oftmals anhaltende Beziehungen. Können oft nur vage Angaben zu speziellen Freunden machen.

Zunächst erwähnt der Narzist Bezugspersonen gar nicht, oder aber stellt sie als Grund der Probleme dar.

Narzißtische können paranoide Kognitionen entwickeln in der Form das sie meinen, andere wollten sie einholen oder abwerten, weil sie ja ansich denken, daß andere sie um ihre Talente und Großartigkeit beneiden. Die Narzißten sind ja eingenommen von der Vorstellung das andere sie laufend um irgendetwas beneiden.

Wenn ein Narzißt Informationen erhält, das bestimmte Personen seine Grandiosität nicht bestätigen, ihn nicht hochpreisen, kann starke Wut auftreten, Beschimpfung, Körperverletzung, ausführliche Racheakte und auch selbstschützende Vorgehensweisen.

Narzissten sind fähig, gegen andere, die sie als Bedrohung für ihre Überlegenheit empfinden, gewalttätig zu werden.

Wachsamkeit ist vonnöten, wenn sich anbahnt, daß ein verärgerter Narzist auf Rache sinnt.

Spielen die Krankheiten anderer Menschen herunter, bagatellisieren Leiden und Krankheit anderer. Das ist sehr häufig.

Komorbidität

Vorwiegend mit histrionischer (hysterischer), dissozialer und Borderline-Persönlichkeitsstörung, z.T. mit vermeidender Persönlichkeitsstörung und paranoider Persönlichkeitsstörung. Gelegentlich ichsyntone Suizidalität.

Psychodynamik

*      Die Grandiosität der narzisstisch gestörten Persönlichkeit, die Vorstellung, alles            Gute in sich zu tragen, nichts zu benötigen, dient als Schutz gegenüber

     Gefühlen der Nichtigkeit, der Abhängigkeit und des Neides. Die Abwehr von            Gefühlen der Nichtigkeit ist dabei als zentral anzusehen.

*      Die Grandiosität kann dabei die Form einer durch Ansprüchlichkeit getönten,            chronifiziert wütenden Grundgestimmtheit annehmen, die sich als Ärger, Zorn            und Ressentiment anderen gegenüber zeigt.

*      Emotional bedeutsame andere Menschen werden in ihrer Eigenständigkeit nicht      wahrgenommen, sondern lediglich im Hinblick auf Nutzen für die

     Selbstwertregulation eingeschätzt.

*      Charakteristische Abwehr: Idealisierung und Entwertung.

*      Die emotionalen Bindungen der narzisstischen Persönlichkeit sind

     dementsprechend eher funktionaler Art; in Beziehungen erleben narzisstisch            gestörte Persönlichkeiten ein Schwanken zwischen Kleinheits- und Nichtigkeits-            gefühlen einerseits und Gefühlen der Grandiosität andererseits.

*      Die typischen Konflikte sind um das Erleben selbstgenügsamer Autarkie versus            abhängiger Nichtigkeit zentriert.

Selbstregulation

Mangelnde oder inadäquate (z.B. nicht-kontingente,

situationsunabhängige) elterliche Zuwendung

Verbindung aus impliziter Verachtung und explizit

gezeigter Enttäuschung über jegliches

Anzeichen mangelnder Perfektion

Aggression, Ambivalenzkonflikte

primitive Abwehrmechanismen

pathologisches grandioses Selbst

Schwanken zwischen Grandiosität und Selbstentwertung

bei geringer Kränkungstoleranz      

Regulation der Beziehungsebene

Persistierende Wünsche nach Sicherheit und Bewunderung

Bewunderung für andere, solange sie als

"außerordentlich" erlebt werden;

Verachtung für Andere, die als

nicht-perfekt erlebt werden

interaktionelle Kränkungsneigung

Erleben des Patienten (der Patientin)

Der/die Patient(in) erlebt sich so ..      dass er/sie auf der Suche nach Liebe,

                       Unterstützung und anerkennender

                       Bewunderung ist

Der/die Patient(in) erlebt andere so ..      dass sie ihn/sie kritisieren und kontrollieren

Erleben der Beziehungspartner

Beziehungspartner erleben den/die Patienten/in so ..      dass er/sie sie rücksichtslos

                       entwertet, angreift und kontrollieren will

Beziehungspartner erleben sich so ..      daß sie sich unterwerfen oder wütend

                       abwenden

A$lmexx


Re

Danke für die ausführlichen Infos...sind durchaus Punkte, die da auf sie passen, manche auch nicht, dennoch sehr interessant. Werde das Buch wohl trotzdem mal lesen, weil das was Gela schreibt, sicher hilfreich sein kann, um das alles etwas besser zu kapieren.

Zum Naiven: ich hatte auch den Verdacht, daß da vielleicht was in ihrem Leben war, daß noch weiter zurückreicht...durchaus möglich, diese Geschichte war eben das Schlimmste in unserem Zusammensein und ab diesem Zeitpunkt ging eben dieses ganze "Dürrheits"-Ding los; immer mal wieder, insgesamt 5 mal oder so. Vorher war das nie gewesen. Auch ihr Verhalten hat sich seitdem geändert (auch laut ihr!); sie begann, beim Frühstück oder so auf mein Eßverhalten zu achten, zählte die Brötchen und wußte eben einfach alles, auf das sie vorher nie geachtet hatte. Ihr gefällt das selber nicht, sagte sie mir, sie fand es furchtbar, daß zu tun und als so wichtig zu nehmen, obwohl es sie doch eigentlich gar nicht interessierte. Nun, was auch immer da (falls da was war) vorher passierte, durch diese Geschichte vor nem Jahr hat sich ihr Verhalten massivst geändert. Sie fühlt sich selber kontrolliert in solchen Momenten, immer brechen diese alten Gefühle wieder mit auf und sie ist total überfordert; dann ist die Stimmung total down, sie weint, ist völlig fertig. Dazu kommt noch Wut auf sich selbst, weil sie sich und mir die Stimmung vermiest. Dennoch scheint es mir von mal zu mal ein wenig besser zu werden, die Heftigkeit der Ausbrüche ist zwar gleich, aber es geht viel schneller, sie wieder auf Normal zu bringen. Gestern gelang es mir recht schnell, sie erstmal wieder ferundlich zu stimmen, dann darüber zu reden und dann sah sich von sich aus all das ein, was ich schrieb (inklusive einer wohl total verzerrten Wahrnehmung). Auch hat sie so seit etwa Ende letzten Jahres nicht mehr auf meine Eßgewohnheiten geachtet, nicht mehr die Brötchen gezählt...diesmal waren es nur Kleinigkeiten die ihr auffielen, auffällige Besonderheiten beim Freühstück (hab zum Beispiel ein Ei geschält, aber dann nur ein drittel davon gegessen, den Rest liegen lassen, tue ich sonst nie). Klingt alles seltsam, ich weiß. Dennoch, ihre Einsicht ist mir viel Wert, das rückt die Sache in ein anderes Licht und macht es für mich leichter. Denn solche massive Rummeckerei an meinem Körper, Kritik...das ist ganz schön schwer zu verdauen, weil es mir manchmal das Gefühl einimpft, ich wäre nicht gut genug für sie, mich sogar vor ihr schäme, denke ich gefalle ihr nicht und so. Nun kann ich das etwas lockerer sehen und sie hat mir auch tausendmal versichert, sie will mich damit nicht beleidigen oder runtermachen. Das ist für mich wichtig. Es war trotz dem Ärger davor auch gestern ein sehr beeindruckendes Gesrpäch mit ihr, das ihr und mir viel brachte, sie hatte sich dann wirklich alles von der Seele geredet und ihr Zorn und die negativen Gefühle waren weg, und mir ging es ähnlich. "Hab da wohl echt n ziemlichen Knacks", hat sie gesagt. Nun, vielleicht, ja...ist mir aber eigentlich auch egal oder vielleicht ok so...denn all dieser Ärger war nie logisch zu erklären, und sowas ist eben logisch auch nicht unbedingt greifbar.

Vielleicht hat der Tod ihres Vaters während ihrer Kindheit was damit zu tun, nur eine Thorie. Er hatte einen schweren Unfall, lag noch eine Zeit im Krankenhaus und ist dann gestorben. Sie war noch recht klein damals. Ich weiß wenig darüber, aber solche Leute sehen auch sehr elend aus, zittern vielleicht, wirken schwach, hilflos, man steht daneben und ist auch hilflos, weiß nicht, was man machen kann. Vielleicht bricht sowas wieder auf, etwa bei dieser Anfangsgeschichte letztes Jahr. Vielleicht erinnerte mein Zstand unbewußt an den des Vaters. Das Gehirn stellt doch oft solche Verknüfungen her. Er sah elend und schwach aus, hat gezittert und ist gestorben. Ich sah auch so aus. Vielleicht so, und dann läuft doch etwas schief, das Hirn zieht einen falschen Umkehrschluß: er sah so aus wegen dem Unfall und starb, er starb und sah deshalb so aus! Und der Umkehrschluß; jeder der so aussieht, stirbt. Der ist dann sicherlich nicht korrekt, nur das läuft ja unterbewußt ab, lediglich die Gefühle kommen in ihr hoch. Und diese verzerrte Wahrnehmung vielleicht sowas wie selektive Wahrnehmung? Man ist in bestimmter Stimmung und sieht dann nur die Dinge, die dazu passen, etwa Anzeichen von Dünnheit oder Magerheit? Man wird welche finden und den Rest nicht wahrnehmen. Ähnlich wie Magersüchtige, die sich im Spiegel betrachten und immer noch Fett sehen...? Seit ich einen schwarzen Golf fahre, sehe ich plötzlich überall schwarze Golfs rumfahren. Vielleicht so irgendwie? Sie sieht einen Wangenknochen, den sie sonst auch sieht (und der dann ok ist), aber in solchen "Du bist soo hager"-Momenten sucht sie nach Anzeichen für Dürre und sieht nur den Wangenknochen?

Hm, ist das irgendwie nachvollziehbar, was ich hier schreibe?

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