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Was ist mit mir los? Bin ich krank? Werde ich verrückt?

wAw-x84 hat die Diskussion gestartet


Liebe Leute hier im Forum!

Ich habe seit etwa einem halben Jahr ganz eigenartige Beschwerden, die mir mittlerweile große Angst machen, und bevor ich mich an einen Arzt wende (was, wenn es so weitergeht, sicherlich bald geschehen wird), dachte ich mir, ich frage mal hier nach, wass denn andere Leute zu meinem Problem meinen.

Als Vorwort möchte ich vielleicht kurz erwähnen, dass ich Männlich und 22 Jahre alt bin, und bisher ein sehr schwieriges Leben hatte.

In wieweit dies mit meinen (psychischen?) Beschwerden zu tun hat weiß ich nicht, aber ich möchte es sicherheitshalber trotzdem kurz zusammenfassen, sollte es vielleicht doch von Bedeutung sein:

Mit 11 Jahren sind meine Eltern gestorben, meine restliche Jugend habe ich in einer betreuten Jugend-WG weit entfernt von meinem Heimatort verbracht; als ich 19 war musste ich mich von dieser WG (in der ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits sehr wohl fühlte) wieder trennen, sozusagen von einem Tag auf den anderen, um ganz alleine in eine wiederum fremde und weit entfernte Stadt zu ziehen. Die Trennung von meinen Eltern habe ich schon längst verarbeitet, aber mit der Trennung von der WG und allen Freunden die ich dort und in der Umgebung hatte komme ich bis heute nicht klar.

Ich bin außerdem ein sehr introvertierter Mensch, und mir fällt es außerordentlich schwer, neue Menschen kennenzulernen. Daher bin ich (außer in der Arbeit) die meiste Zeit alleine, und eben dieses Alleinsein empfinde ich als sehr belastend. Hinzu kommen noch andere Probleme, so z.B. die Tatsache dass ich Homosexuell bin, was mein Leben noch um einiges erschwert.

Soviel zu dem.

Nun zum eigentlichen Grund, weshalb ich diesem Beitrag schreibe:

Angefangen hat alles Anfang dieses Jahres. Ich merkte, dass ich irgendwie lustlos, niedergeschlagen und traurig war, am liebsten hätte ich den ganzen Tag geschlafen, ich hatte kein Interesse mehr an irgendwelchen Aktivitäten,... also die typischen Symptome einer leichten bis mittelschweren Depression. Ich war zu diesem Zeitpunkt davon überzeugt, dass ich einfach an einer Winterdepression leide (hatte ich letztes Jahr auch schon, wenn auch nicht so schlimm wie heuer), und ich ging davon aus dass sich das mit Frühlingsbeginn wieder bessern würde. Doch dem war nicht so, die Depressionen (wenn es überhaupt Depressionen sind) wollten einfach nicht verschwinden. Es gab natürlich immer wieder mal Tage an denen ich mich wohl fühlte, aber ebenso gab es Tage die einfach nur beschissen waren. Hinzu kamen dann im Laufe des Frühlings körperliche Beschwerden, vor allem Durchfall, häufige Übelkeit, allgemeines Unwohlsein und Krankheitsgefühl.

Auch hier traten die Beschwerden natürlich nur sporadisch auf, und zwischendurch gab es immer wieder auch längere beschwerdenfreie Zeiten.

Anfang des Sommers (ungefähr im April oder Mai) bekam ich dann plötzlich immer wiederkehrende, ganz eigenartige körperliche Probleme, die, wie ich jetzt im nachhinein weiß, eindeutig den Symptomen von Panikattacken entsprechen. Bei mir waren das plötzlich auftretende, ganz massive Übelkeit, Schwindel, Schwäche, Schweißausbrüche, Zittern am ganzen Körper, das Gefühl gleich ohnmächtig zu werden,... Die Dauer dieser Anfälle war unterschiedlich, i.d.R. zwischen 10 Minuten und einer Stunde, und es kam im Durchschnitt etwa 1 mal pro Woche zu so einem Anfall, mal öfter mal seltener. Insgesamt waren es schätzungsweise 15-20 mal, allerdings mit stark unterschiedlicher Stärke.

Gegen Ende Juli, als ich endlich auf Urlaub fuhr, verschwanden diese Panikattacken plötzlich und traten seither nicht wieder auf.

Auch sonst war der restilche Sommer eigentlich sehr schön, und meine Depressionen schienen sich auch deutlich gebessert zu haben.

Das hielt eigentlich bis vor wenigen Tagen an, allerdings merke ich seit ca. 1 Woche, dass die Depressionen wieder stärker werden, vor allem am Abend und wenn ich alleine bin.

Was mir jedoch die größten Sorgen bereitet:

Vor zwei Tagen am Nachmittag (ich war gerade beim Zusammenräumen der Wohnung) überkam mich plötzlich ein ganz eigenartiges Gefühl, das mir sehr schwer fällt, zu beschreiben.

Irgendwie kam mir plötzlich alles so unecht vor, als würde ich das was ich gerade mache und erlebe nur Träumen, als ob ich gar nicht wirklich hier wäre. Ich war nicht verwirrt, hatte keine Wahnvorstellungen oder so, und konnte auch noch klar denken, aber irgendwie erschien mir alles so fremd und unwirklich. Dieses Gefühl hielt dann ein paar Stunden an, und wurde dann besser.

Am nächsten Tag hatte ich das gleiche nochmals (wenn auch nur für ein paar Minuten, dafür mehrmals), und heute Abend auch wieder, ca. 3 Stunden lang. Was ist mit mir los? Werde ich verrückt?

Ich habe im Internet gelesen, dass Panikattacken oft die ersten Anzeichen einer Psychose sind. Das macht mir natürlich Angst, was ist wenn ich bald wirklich eine schwerwiegende psychische Störung bekomme? Was soll ich tun?

Vielleicht hat ja von euch jemand einen Ratschlag für mich?

Schöne Grüsse

Wilhelm

Antworten
LAup0o049 hat geantwortet


Hallo ww-84,

dieses "Unwirklichkeitsgefühl" kennen viele, die mit Angst, Panik oder Depressionen zu tun haben.

Bevor Du Dich jetzt zu sehr mit imaginären, evtl. kommenden Erkrankungen ("verrückt werden", Psychose usw.) beschäftigst, solltest Du lieber Deine aktuellen "Störungen" professionell behandeln lassen. Geh zum Arzt, je früher die Behandlung beginnt, desto höher die Erfolgschancen.

Viele Grüsse

Lupo

DCerEDr hat geantwortet


Grüß' dich

auch ich möchte mich jetzt keineswegs zu weit aus dem Fenster lehnen mit irgendwie gearteten Begründungsversuchen für das was du da hast - dafür kenne ich deine Gesamtsituation - trotz des sehr ausführlichen Berichts nicht gut genug.

Ich würde mich meinem Vorgänger insoweit anschließen, als auch ich dir nur empfehlen kann, dir nicht durch die Sorge um eventuelle Krankheiten noch ernsthaft zu schaden. Sicher sollst du das was du hast keinesfalls totschweigen und es hat auch sicher irgendwo Ursachen, die jemand, der sich da intensiver mit dir in einem gespräch ergehen kann auch genauer ergründen könnte... also wenn du gern Hilfe hättest, sei es drum einfach nicht allein mit der ganzen Welt zu stehen, empfehle auch ich dir einen Fachmann deines Vertrauens aufzuschen. Das solltest du aber nicht mit "jetzt bin ich verrückt" bewerten sondern mit "dort kann ich mit jemandem reden, der mich versteht..."

es ist auch sehr stark mi deiner Einstellung zu allem verbunden, wie dein Körper reagiert und dass es dir im Urlaub besser ging wird glaube ich jeder irgendwo nicht als Überraschung empfinden. Nur kannst du ja nicht permanent Urlaub machen (zumindest nicht körperlich)...

Zu der Sache mit der Einsamkeit... hast du denn keinen Kontakt mehr zu den Leuten aus der WG? heutzutage ist es doch im Grunde sehr gut möglich trotz einer größeren Entfernung gut zu Kommunizieren... des weiteren kann ich nur das Internet - nicht unbedingt irgendwelche Flirt portale... - empfehlen, um einfach Leute zu treffen, mit denen man reden kann - das ist auf jeden Fall besser, als unglücklich allein in seinem Kämmerlein zu sitzen. Es ist gar nicht unbedingt so schwer über das Netz mit Leuten in Kontakt zu kommen, wie man eventuell befürchtet, gerade auch, weil da selbst introvertierte Persönlichkeiten eine gewise "Kraft der Anonymität" haben, die es erleichtert jemanden anzusprechen (siehe auch dieser Beitrag hier...)....

Das ist zwar keine Endlösung gegen Einsamkeit aber ich glaube es ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn zur Einsamkeit muss man geboren sein, will man sie unbeschadet überstehen, wenn man aber auf der Suche nach Geborgenheit und einem Sinn ist, ist es extrem schädlich allein zu sein....

Kurzum:

1. Rat: suche dir einen Arzt, der dir hilft die Ursachen für deine presenten Probleme zu finden.

2. Rat: suche nach Communitys im Netz, zu themen, die dich interessieren (weiß ich nun auch nicht: Filme, Musik, Bücher, Sport, oder was du sonst gern magst... und lieber keine "Flirt-Sites")

b(layueJr Staern hat geantwortet


Hallo Wilhelm

Irgendwie kam mir plötzlich alles so unecht vor, als würde ich das was ich gerade mache und erlebe nur Träumen, als ob ich gar nicht wirklich hier wäre. Ich war nicht verwirrt, hatte keine Wahnvorstellungen oder so, und konnte auch noch klar denken, aber irgendwie erschien mir alles so fremd und unwirklich. Dieses Gefühl hielt dann ein paar Stunden an, und wurde dann besser.

Am nächsten Tag hatte ich das gleiche nochmals (wenn auch nur für ein paar Minuten, dafür mehrmals), und heute Abend auch wieder, ca. 3 Stunden lang. Was ist mit mir los? Werde ich verrückt?

Diesen Zustand, den Du hier beschreibst, kenne ich ziemlich gut. Bei mir hat der Zustand zum einen psychische Gründe, zum anderen aber auch physische: Bei mir wurden inzwischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt. Symptome sind bei mir neben Durchfall, Blähungen, Übelkeit und Bauchschmerzen auch Konzentrationsschwierigkeiten, Vergeßlichkeit, Kopfdruck und "Nebel im Kopf". Als ich bei den Tests im Krankenhaus Sojamilch zu mir genommen habe, hatte ich genau dieses merkwürdige Unwirklichkeitsgefühl wie Du es beschreibst.

w1w-x84 hat geantwortet


Die Situation scheint gerade zu eskalieren...

Hallo ihr!

Als erstes möchte ich mich für eure Antworten bedanken.

Nach zwei sehr turbulenten Monaten möchte ich mich wieder mal zu Wort melden, da alles viel schlimmer geworden ist und ich kurz vorm zusammenbruch bin...

Mein Zustand, von dem ich oben berichtete, veränderte sich in den darauffolgenden Wochen nur wenig. Immer wieder mal dieses Unwirklichkeitsgefühl sowie allgemeine Symptome einer leichten Depression, dazu häufige Kopfschmerzen (fast jeden Tag) sowie leichte Reizbarkeit und Agressivität. Beruflich war der Dezember so Stressig wie noch nie (Personalmangel + Vorweihnachtszeit). Für die letzte Dezemberwoche war ein Winterurlaub geplant (mit ein paar sehr guten Freunden die ich schon seit über 1 Jahr nicht mehr gesehen habe), auf den ich mich schon seit sehr langer Zeit gefreut habe.

Eine Woche vor diesem Urlaub wurde ich plötzlich krank (starke Erkältung), konnte aber nicht in Krankenstand gehen, da wir die Firma sonst zusperren hätten müssen (außer mir waren zu diesem Zeitpunkt nur Aushilfskräfte anwesend). Hinzu kam die große Angst, dass ich bis zum Urlaub nicht gesund werde und möglicherweise nicht mitfahren kann, was eine Katastrophe gewesen wäre.

Der letzte Arbeitstag vor dem Urlaub war wohl der stressigste, seit ich mich erinnern kann. Es war einfach grauenvoll. Und gesund war ich auch noch nicht so wirklich.

Als ich am Abend völlig erschöpft von der Arbeit heimgekommen bin, bekam ich plötzlich wieder so eine Panikattacke, die ich allerdings nicht sofort als solche erkannt habe, ich dachte im ersten Moment eher dass es von der Grippe kommt (Kreislaufschwäche oder so etwas). Dass es eine Panikattache war merkte ich erst, als es nach ca. 1,5 Stunden wieder vorbei war. Das merkwürdige daran: Nach dieser Panikattacke war die Grippe plötzlich verschwunden. Keine Halsschmerzen, kein Frösteln, keine Kopfschmerzen. Einfach weg. Sozusagen von einer Minute auf die Andere. Wie das möglich ist kann ich mir bis heute nicht erklären.

Am nächsten Morgen war ich sehr nervös, mir war übel und ich konnte keinen bissen essen, dazu hatte ich leichten Durchfall. Ich dachte das sei die Aufregung kurz vor der Abfahrt. Diese Übelkeit hielt auch während der Fahrt noch eine Weile an, verschwand dann aber schnell wieder.

Im Urlaub ging es mir psychisch bestens, es war ein traumhafter Winterurlaub wie aus dem Bilderbuch, ich habe es genossen wie schon lange nichts mehr. Allerdings hatte ich auch da jeden Tag in der Früh nach dem Aufwachen für eine kurze Zeit diese Nervosität, Übelkeit und Appetitlosigkeit, und am Nachmittag so eine leichte Abgeschlagenheit, aber ich dachte mir nichts dabei und glaubte das wären noch die Reste der Grippe.

Einen Tag nachdem ich wieder daheim war begann es dann am Nachmittag. Ich wurde plötzlich sehr nervös, mich überkam eine nicht näher beschreibbare, eigenartige Angst, eine art "Angst vor nichts und alles", dazu eine tiefe Depression, ein furchtbares Gefühl von Einsamkeit, Elendigkeit, das Gefühl das Leben sei sinnlos, Trauer, Verzweiflung, Müdigkeit, Benommenheit und Niedergeschlagenheit, ich konnte kaum noch klar denken, hatte kaum noch kraft aus dem Sessel aufzustehen, gleichzeitig verspürte ich aber das Bedürfnis nach Bewegung und konnte nicht ruhig sitzen, dazu Übelkeit und Appetitlosigkeit und so eine Art Fiebergefühl, allerdings ohne tatsächlich Fieber zu haben. Es war die Hölle. Das hielt den ganzen restlichen Tag an und wurde am Abend besser.

Am nächsten Tag in der Früh bin ich relativ zeitig aufgewacht, und wieder dieses Krankheitsgefühl, Schwitzen und Frieren gleichzeitig, Fiebergefühl, und eine ganz massive und schwer zu erklärende Angst, Angst vor dem Tag, Angst davor was mit mir los ist...

Nach dem Aufstehen haben die Beschwerden rasch nachgelassen, ich ging Einkaufen,... bis zum Vormittag waren alle Beschwerden verschwunden, ich fühlte mich wieder ganz normal und gesund.

Am Nachmittag begann alles wieder von vorne, wie am Tag davor...

So ging es seither jeden Tag dahin. In der Früh leichte Angst und Unwohlsein, am Vormittag fühle ich mich bestens und habe keinerlei Beschwerden, und am Nachmittag ziemlich pünktlich gegen 15 Uhr dann wieder dieses schreckliche, zermürbende, unbeschreibliche Gefühl der Benommenheit, Verzweiflung, Angst und Elendigkeit, welches am späten Abend nachlässt bzw. meistens ganz verschwindet.

Ein paar interessante Dinge sind mir aufgefallen, wodurch das ganze aber noch schwieriger zu Beurteilen ist:

An Arbeitstagen ist der Verlauf meist verhältnismäßig mild, es gab zwischendurch auch Tage an denen es mir sehr gut ging und ich keine oder nur ganz minimale Probleme hatte. Besonders schlimm sind die Tage an denen ich frei habe, erst recht wenn ich diese Tage daheim verbringe. Heute (Sonntag) war wieder mal so ein Tag, wieder mit dem typischen Verlauf (Nach dem Aufwachen leichte Angst, Vormittag alles bestens, Nachmittag die Hölle, Abend wieder alles ok). Ablenkung, Bewegung und Gesellschaft scheint sich meist positiv auf die Beschwerden auszuwirken, bzw. Langeweile und Alleinsein das ganze zu verstärken.

Während es mir gut geht kann ich mir gar nicht vorstellen wie man sich so elendig fühlen kann, umgekehrt kann ich während so einer Angst-Depressions-Verzweiflungs-Benommenheitsphase fast gar nicht glauben dass es mir jemals gut gegangen ist bzw. es mir jemals wieder gut gehen wird.

Selbstverständlich war ich wegen dieser Beschwerden schon bei einem Neurologen (vor 1,5 Wochen), dieser meinte es wäre eine Angststörung, verschrieb mir ein Antidepressivum (Paroxat) und Beruhigungstabletten (Alprazolam) und sagte ich soll in 2 Wochen wieder kommen. Auf die Frage ob eventuell eine körperliche Erkrankung dahinterstecken könnte meinte er nur dass das sehr unwahrscheinlich ist.

Das Paroxat habe ich aus Angst vor Nebenwirkungen und Abhängigkeit bisher noch nicht eingenommen, die Beruhigungstabletten habe ich einmal versucht, allerdings wurden dadurch die Beschwerden (v.a. die Benommenheit und Müdigkeit) nur noch schlimmer, deshalb blieb es bei diesem einen Versuch.

Kann das wirklich eine Angststörung sein? Oder eine Depression? Oder vielleicht doch eine körperliche Erkrankung? Und woher kommt dieser regelmäßige, schwankende Verlauf mit dazwischenliegenden Phasen des Wohlbefindens? Ich bin völlig verzweifelt, wie soll das weitergehen...

Liebe Grüße

Wilhelm

cJhrOiss3y5936x8 hat geantwortet


Da ich auch eine Angst-und Panikstörung habe würde ich sagen das du nach dem was du beschreibst auch eine hast.Aber sicher muß man erstmal alles andere ausschließen.Eine gründliche Untersuchung sollte doch erstmal erfolgen.

Schlimm finde ich aber das du sofort Medikamente bekommst ohne das erstmal erforscht wird was dahinter steckt.Eine Psychiologe ist das doch erstmal angebracht denn die Tabletten können zwar die Syntome ausschalten aber geheilt ist man dadurch nicht.

Ich bekomme keine Tabletten,manchmal,wenn es mir ganz mieß geht und ich auch mal wieder Depris deswegen bekommen,wünscht ich mit schon Tabletten,aber das sind immer nur Phasen und die gehen auch wieder vorbei.

Es wird bestimmt ein langer schwerer Weg,aber da müssen wir leider durch.

Ich machte übrigens im Moment eine Therapie aus Einzel-und Gruppenstunden.Viel hat es noch nicht gebracht,aber ich erwarte auch keine Wunder.

Gruß Chrissi *:)

l2o=ewen4zahnx75 hat geantwortet


@ww-84

Hallo,

zu deinem Unwirklichkeisgefühl:

Ich kenne das sehr gut. Ich leide auch unter Angst und Panikattacken. Während solcher Attacken habe ich diese Entfremdungsgefühle oft sehr stark, allerdings treten diese Unwirklichkeisgefühle bei mir auch unabhängig davon auf. Manchmal tagelang am Stück, was echt sehr belastend ist. Diese Zustände empfinde ich auch immer als sehr unangenehm und beängstigend. Man denkt, dass man gleich durchdreht oder sein Ich verliert, weil man sich so fühlt als wäre man gar nicht mehr richtig da.

Du brauchst dir allerdings keine Sorgen zu machen, dass du verrückt wirst. Bei einer Psychose ist es ein wesentliches Merkmal, dass man keine Krankheitseinsicht hat, was bei dir ja ganz und gar nicht der Fall ist. Mein Arzt hat mal zu mir gesagt, dass Menschen, die Angst haben, verrückt zu werden, keinesfalls verrückt werden bzw. dass Menschen, die wirklich verrückt werden, dies nicht merken oder einsehen.

Was du beschreibst ist sehr eindeutig eine Derealisations- bzw. Depersonalisationsstörung. Ich nenne dir hier mal einen Link, wo das Phänomen m. E. sehr treffend beschrieben ist:

[[http://www.panikattacken.at/]]

Schau da einfach mal links unter "Körper - Psyche" und dann unter "Depersonalisation". Die Seite ist übrigens auch ansonsten sehr informativ!

Liebe Grüße

w>w-8X4 hat geantwortet


Hallo!

Das mit den Medikamenten hat mich auch etwas schockiert, ich habe mir eigentlich auch erwartet dass man zuerst einmal genau untersucht ob es wirklich eine Depression bzw. Angststörung ist, aber das war nicht der Fall, nach einem ca. 5 Minuten langen Gespräch, bei dem ich meine Beschwerden geschildert habe, meinte der Neurologe, das ist wahrscheinlich eine Angststörung, und verschrieb mir das Paroxat und das Alprazolam.

Heute hatte ich wieder einen Termin beim Neurologen. Ich sagte ihm, dass ich das Paroxat nicht eingenommen habe, aus Angst vor Nebenwirkungen bzw. Abhängigkeit, und dieser meinte darauf nur erbost, warum ich denn seine Zeit verschwende wenn ich mir dann doch nicht helfen lassen will... Er meinte Paroxat hätte so gut wie keine Nebenwirkungen und macht nicht Abhängig; in diversen Foren und Berichten im Internet habe ich da ganz andere Dinge gelesen...

Ich habe ihn auch gefragt ob da nicht vielleicht doch eine körperliche Krankheit dahinterstecken könnte (z.B. irgendwelche Mangelerscheinungen, Diabetes, Schilddrüsenfehler, etc.), und da hat er gesagt "ja wenn Sie meinen Sie wissen es besser dann gehen Sie halt zu einem Internisten". Dann hat er mir noch einen kurzen Vortrag darüber gehalten dass Menschen wie ich dazu beitragen dass unser Gesundheitssystem bald nicht mehr finanzierbar ist und hat mich dann verabschiedet.

Offenbar hatte ich mit diesem Arzt kein Glück... Oder hätte ich doch seinen Rat befolgen und die Tabletten nehmen sollen?

Zu meinem derzeitigen Befinden:

Gestern (Montag) in der Früh ging es mir ziemlich schlecht, aber diesmal war es weniger Angst, sondern mehr so eine Art Benommenheit und Erschöpfung, dies wurde am Vormittag wieder besser, und im Laufe des Nachmittags verschlimmerte es sich wieder (wie jeden Tag... wie oft habe ich das jetzt schon erwähnt? ;-) ). Am Abend als ich von der Arbeit heimging war es wieder sehr schlimm (Trauer, Verzweiflung, das Bedürfnis zu weinen, Einsamkeit, ein bisschen Angst, etc.), was im Verlauf der darauffolgenden 1-2 Stunden wieder in so eine Art Sedierung, Müdigkeit, Gleichgültigkeit und Empfindungslosigkeit überging.

In der Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen, bin mehrmals aufgewacht, etc. und heute hatte ich den ganzen Tag irgendwie das Gefühl "nicht ganz da zu sein", ich konnte mich zwar interessanterweise auf meine Arbeit konzentrieren, aber ich fühlte mich irgendwie anders, wie benommen, außerdem total müde und erschöpft.

Außerdem hatte ich den ganzen Tag wieder so ein Grippegefühl, was ich in den letzten Monaten öfters mal hatte, d.h. das Gefühl Fieber zu haben und krank zu sein, allerdings ohne konkrete Symptome. Außerdem könnte ich tonnenweise Wasser trinken, ich trinke in letzter Zeit jeden Tag sicher meine 5-6 Liter, wenn ich mal eine halbe Stunde nichts getrunken habe glaube ich gleich zu verdursten... Und ich fühle mich so eigenartig, kraftlos, müde, erschöpft, verzweifelt, so "leer im kopf", das macht mir angst, ich halte das nicht mehr aus. Das einzige was mein Leben derzeit noch erträglich macht ist die Arbeit, da bin ich erstens unter Menschen und zweitens bin ich abgelenkt da ich etwas zu tun habe.

Was ist nur mit mir los? Ich bin so verzweifelt, wie soll es mit mir weitergehen, wer kann mir helfen, wohin soll ich mich wenden?

Bitte entschuldigt dass ich so viel schreibe, aber ihr seid momentan die einzigen von denen ich mir ein bisschen Unterstützung oder vielleicht den einen oder anderen nützlichen Hinweis erhoffe...

Liebe Grüße

Wilhelm

c;hrisBsy5(9368 hat geantwortet


Hallo Wilhelm,

such dir sofort einen neuen Arzt,das ist ja wohl das letzte.Wie kann er das alles sagen wenn du noch nie richtig untersucht worden bist?Gehe zu deinen Hausarzt und lass dich erstmal duchchecken,vielleicht hast du ja wirklich Diabetes oder etwas an der Schilddrüse.Ich finde sowas unverantwortlich,dir da einfach irgendwelche Pillen zu geben und gut ist.

Sicherlich klingt das alles nach Angst und Panikattacken,aber das eine kann auch von dem anderen kommen.

Bei Diabetes hat man auch diese Synthome,eine Freundin von mir war deswegen 4 Wochen in der Klinik weil man es auf die Psyche geschoben hat.Sie hat auch Antidepressiva bekommen und erst Wochen später hat man gemerkt das sie Diabetes hat.Da ist auch keiner drauf gekommen ihr mal Blut abzunehmen,obwohl sie in ihrer Schwangerschaft schon Diabetes gehabt hat.

Das kann passieren wenn man nicht richtig Untersucht wird.

Also auf zum Arzt,oder zur Not auch in die Apotheke,ich glaub die machen auch einen Zuckertest.

Alles Gute

CHrissi

H6en7nes x77 hat geantwortet


Schilddrüsentest!!!

Hat schon mal jemand deine Schilddrüse VERNÜNFTIG getestet ??? ?

w/w-x84 hat geantwortet


Hallo!

So, um die Geschichte wieder fortzusetzen:

Seit ca. 2 Wochen geht es mir schon wesentlich besser. Die schweren "Depressions-/Angstanfälle" sind weitestgehend verschwunden, geblieben ist nur noch die ständige, quälende Müdigkeit, Erschöpfung und Kraftlosigkeit, die ich schon vorher hatte.

Ich war vor kurzem bei einem Internisten, um mich auf eventuelle körperliche Erkrankungen untersuchen zu lassen, und dabei wurde eine schwere Eisenmangelanämie festgestellt (auf dem Befund steht etwas von Ferritin 5ng/ml, und das soll lt. Arzt sehr weit unter dem Normalwert liegen). Er hat gemeint dass das vermutlich die Ursache für meine ständige Niedergeschlagenheit ist, auch könnte er sich vorstellen dass diese Anämie zumindest mitschuld ist an den Depressionen, ebenso führt Eisenmangel manchmal zu leichter Benommenheit, Schwindel, Kreislaufproblemen und Verdauungsbeschwerden. Das scheint also die Erklärung zu sein für mein monatelanges Leiden. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie erleichtert ich war als ich das erfahren habe...

Jetzt steht natürlich noch die Frage offen woher dieser starke Eisenmangel kommt. Der Arzt hat mir jetzt zwei Überweisungen gegeben, einmal Magen- und Darmspiegelung und einmal "NNH-Zahnpanorama" (was auch immer das ist).

Was könnte da wirklich dahinterstecken? Ich war letztes Jahr mehrmals Blutspenden, außerdem trinke ich sehr viel Schwarztee (mehrere Liter an Tag), was sich angeblich auch negativ auf den Eisengehalt im Blut auswirken soll...

Ob die Schilddrüse auch untersucht wurde weiß ich nicht, extra danach gefragt habe ich jedenfalls nicht.

Ach ja, ich habe übrigens seit ein paar Tagen schon wieder eine ziemlich starke Grippe, und das obwohl die letzte gerade mal ein Monat her ist...

Schöne Grüße

Wilhelm

V~oic*eSix2 hat geantwortet


Hallo Wilhelm!

Wie geht es Dir denn mittlerweile??

Habe ähnliche Probleme, wie Du, und suche dringend nach einer Lösung... Lag's bei Dir tatsächlich am Eisenmangel?

Wäre super, von Dir zu hören!!

LG

VoiceSi2

0dOO0 hat geantwortet


Hallo,

ich bin durch die Google-Suche auf deine Symptome gekommen. Ich habe die gleichen Symptome, nur treten sie auf "Abruf" auf. Vielleicht hilft Dir, was ich von mir weiß.

Zu meinem Hintergrund, ich leide seit meinem 18. Lebensjahr an einer endogenen Depression, habe mit 21 eine Therapie begonnen (Antidepressiva + Gesprächstherapie). Ich erinnere mich, dass bevor ich den "Absturz" in die Depressionen bekam, meine Gefühlswelt und meine Fantasie total abdrehten und ich mich in meine (Tag-)träume und Vorstellungen von Dingen, die mich glücklich machen würden, verirrte. Es war quasi alles bunter und intensiver als zuvor. Freud wie auch Leid. 2 Monate nachdem ich eines Abends einfach grundlos anfing zu heulen, trennte sich meine damalige erste Freundin von mir. Ich weiß nicht mehr, was ich in den darauf folgenden Tagen genau machte oder dachte, es ist wie weggeblasen. Am dritten Tag versuchte ich mich zu vergiften, vergebens. Als ich dann aus einem (längeren) Schlaf wieder erwachte, bereute ich es, noch zu leben. Das zog sich auch bis zu meinem Studienbeginn Mitte Zwanzig. Als ich mein Studium begann, fällte ich eine Entscheidung: "Du bist nicht mehr depressiv, Du musst jetzt überleben und dafür kämpfen, nach dem Studium ein normales Leben zu bekommen."

Ab dann fing eine für mich psychisch sehr leidvolle Odyssee an, die ab dem ersten Tag bereits Angststörungssymptome aufwies, wie ich heute weiß. Es wurde mit den Jahren dann immer schlimmer. Ein Unglückfall ließ mich die letzten 2 Studienjahre komplett aussetzen. Dann schaffte ich den Abschluss noch (ich zog alle meine Kraft zusammen).

Ab dann hatte ich Aufstockerjobs bei u.a. manipulativen Chefs, die mich als Billigalternative für ansonsten teure Dienstleistungen missbrauchten. Als ich kündigte, wurde ich wüst mit Klagen bedroht und dem Anschwärzen bei div. Stellen oder künftigen Arbeitgebern, um mich zur Umkehr zu bewegen. Ich traute mich, nachdem ich diese Mails einfach anfing zu ignorieren, 2 Monate nicht mehr einfach so aus dem Haus.

Und das Amt machte irgendwann so heftigen Druck, dass ich endlich einen Vollzeitjob brauchte, dass ich zusammenbrach.

Nach dem Termin beim Amt heulte und schrie ich, war vollkommen unruhig und schwitzte. Ich dachte, mein Leben ist zu Ende. Mein Magen hat aufgehört zu arbeiten, mein Darm auch. Ich lag mit 120 Ruhepuls 3 Tage wach in meinem Bett. Das Gefühl war eine eindeutige Grippe (Hitzewallungen, Schüttelfrost), aber ich fühlte keine Müdigkeit. Gar keine - ich war 3 Tage hellwach. Wenn ich meine Zunge etwas tiefer als die Zungenspitze anfasste, musste ich schon würgen. Erst div. Gespräche mit Verwandten lösten es leicht und ich konnte 2 Std. am 4. Tag schlafen.

Ich bin dann mit 2 Verwandten zum Psychiater gegangen, Notfall. Er gab mir Antidepressiva und setzte eine Einweisung in eine Psychiatrie auf, weil er davon ausging, dass ich eine schwere Depression mit psychotischen Anzeichen hatte. Diese Anzeichen stellten sich später als generalisierte Angststörung heraus. Der Rest bewahrheitete sich. Und es stellte sich auch heraus, dass die generalisierte Angststörung bereits seit Jahren vorlag... wie auch die Depression, die wohl nie ganz weg war.

Ich habe mittlerweile eine längere Zeit in der Psychiatrie hinter mir (die sich überraschend angenehm herausstellte - es ist mehr eine Art Herberge mit Schwestern gewesen als eine Klinik, die Mitpatienten waren alle depressiv und ansonsten recht normal). Daraufhin Tagesklinik. Seit über einem Jahr bin ich dauerkrankgeschrieben und soweit ich meine Klinikärzte verstanden habe, wird es bei mir auf teilweise Erwerbsunfähigkeit hinauslaufen. Ich bekomme Neuroleptika, da Antidepressiva bei mir nicht mehr greifen. Mit den Neuros kann ich jedoch annehmbar tief schlafen, was sonst eher ein Halbschlaf sein würde.

Meine Angststörung macht sich dadurch bemerkbar, dass ich bei Stress aller Art schnell Hitzewallungen bekomme, die dann in einen grippeartigen Wechsel von Hitzewallungen und Kälteschauern weiterentwickeln können. Ist das Stadium überschritten, werde ich immer paranoider, meine Ängste fangen an, alles im Bewusstsein zu durchforsten, um potenzielle "Gefahren" zu finden und mich damit so zu verunsichern, dass ich quasi erwarte, dass ich z.B. jeden Moment in der Bahn ausgeraubt werde oder meine Schlüssel verliere, obwohl ich auf ihm sitze(!). Gleichzeitig tendiere ich mehr und mehr zu lebensmüden Gedanken/Wünschen als Ausweg, obwohl ich mir sowas sonst strikt verbiete. Es können also Kleinigkeiten dazu führen. Wenn der Stress stark genug war, halten die Hitzewallungen dann auch über Tage hinweg an. Das hab ich in der Öffentlichkeit auch schnell und meide Menschen, gehe meist abends einkaufen etc. ... und verlasse die Wohnung/mein Schlafzimmer nur, wenn ich muss.

Die Symptomatik, die ich hatte/habe oder auch teilweise Du ha(tte)st, ist eindeutige sehr starke wenn nicht übersteuerte Angst. Der Körper stellt Psyche wie auch Physis auf eine lebensgefährliche Gefahr ein (z.B. ein menschenfressendes Tier in der Umgebung), die aber nicht vorliegt. Es liegt mehr eine psychisch entwickelte gestörte Angst vor, es werden Schalter umgelegt, die für ganz andere Situationen existieren. Die Hitzewallungen, der Puls und die Unruhe z.B. halten Stoffwechsel und deine Muskeln warm und agil, so dass Du ganz schnell vor der Gefahr mit maximaler Ausdauer "entkommen" kannst, wenn sie Dich bedroht. Essen stört auch - der Körper deaktiviert Unnötiges und aktiviert alle Ressourcen, damit Du auch lange so "normal" überleben kannst, ohne zu essen usw. ... Du merkst sicherlich, wie übertrieben da der Körper hochrüstet. Das haben wir von unseren Urahnen geerbt.

Ich hoffe, ich habe ein paar Details genannt, die Dir irgendwelche Hinweise geben, unverständliche Dinge erklären oder andere Leute das hier über Google finden, um vielleicht besser zu verstehen, was in ihnen vorgeht.

D$eprzi93 hat geantwortet


Hallo ich bin 23 und habe auch ähnliche Erfahrungen wie du gemacht.

Bei mir ist auch eine unangenehme Vergangenheit daran schuld, schlechte Beziehung zu Eltern, Mobbin in der Realschule, kaputtes Selbstwertgefühl. Nur ich bin heterosexuell, was aber die Sache nicht bedingt viel besser macht.

Ich tue mir sehr schwer unverkrampt auf tolle Mädels zuzugehen weil ich ihr nichts bieten kann.

Ich bin hübsch, sportlich, und habe nen guten Beruf und bin spontan. Aber mir fehlen viele Erfahrungen, besonders weil die Dates zwar gut laufen ich aber Angst vor der Nähe habe. Ich bin ja auch oft alleine - eine Person so nah an mich ranzulassen macht die Sache etwas mulmig vorallem weil ich (noch) nicht der Typ sein kann wie ich gerne für ein Mädchen wäre: Im leben stehen, jung, motiviert, reisefreudig, Spaß, Gefühle. Und vorallem selbtsicher und eine starke Schulter für Sie zum anlehnen.

Introvertiert bin ich auch aber eigentlich liebe ich es im Mittelpunkt zu stehen, ich empfand das früher in der Kindheit sehr toll wenn alle mit mir zu tun haben wollten. Jetzt ist das anders, die meisten hören mir mal gerne zu wenn ich von meinem Leid rede bzw. mögen mich als Kumpel, aber so ziemlich in die Gruppe rein lasst mich niemand.

Bin auch recht verzweifelt mittlerweile, ich habe das Gefühl verlernt zu haben für andere Menschen interessant zu sein.

Ich kenne einen Arbeitskollegen der litt jahrelang unter Depressionen und hat ähnliches durch, er meinte ich bin zu anständig im ersten Eindruck und er hat recht ich glaube viele empfinden dieses vernünftige als langweilig obwohl man mit mir echt viel blödsinn bauen kann (zum Pferde stehlen lass ich mich kaum 2mal bitten)

Würde gerne etwas mehr das A****loch sein aber ich habe Angst das es so negativ aufschlägt das es sich rumspricht und ich dann bei manchen interessanten Menschen von vornerein einen schlechten Eindruck habe. Vorallem bei Mädels (Nach dem Motto: Der baggert ja voll, der will eh keine Beziehung pass auf der will dich nur rumkriegen)

Egal wie ich es anstelle es läuft nicht in die gewünschte Richtung und selbst wenn ich einfach ich selbst bleibe dann läuft es weiterhin schei..e. Würde gerne ungebunden sein und einfach mit einem überzeugten Lächeln raus in die Welt, von mir aus auch die große Hürde und alleine mal abends ausgehen. Aber ich komm mir so ganz allein total dumm vor, habe das 2-3x probiert, es ist nie was schlimmes passiert. Aber ich fühl mich total falsch an dem Ort wo sich meist Menschen verabreden in Gruppen, Pärchen etc.

Hab hier und da dann doch mal ein tolles Gespräch gehabt in nem Club, aber außer bisschen bla bla ist nichts tieferes geworden bisher, das kränkt dann doch schon sehr. Dann wach ich sonntags morgens alleine auf und bin zwar ausgewesen aber ohne das tolle Gefühl zu haben es war wirklich toll. Wenn man sich aber zu Hause vergräbt dann kann man auch keine interessanten Menschen kennen lernen, ach es ist zum kotzen...

Aber diese innere Leere, das Gefühl niemanden groß was zu bedeuten das kenne ich sehr gut. Mein Therapeut macht tiefenpsychologie, ich ärgere mich für uns wäre eine verhaltenstherapie weitaus sinnvoller.

Der Therapeut gab mir nur einige Denkanstöße mit das, wenn man versetzt wird, man nicht ankommt es immer ganz viele Gründe haben kann. Wir (mit wenigem Selbstbewusstsein) denken uns dann immer gleich wir haben versagt das muss so nicht sein.

Manchmal trifft man auf Menschen die keine weiteren Kontakte suchen, manchmal trifft man auf Menschen die selber Probleme mit sich haben und sich unwohl gegenüber neuen / fremden fühlen.

Die anderen Symptome habe ich nicht (mehr), ich hatte mal 2 Panikattacken mit Hyperventilation. Aber ich habe keine Schweißausbrüche noch Hitzewallungen.

Ich denke das liegt auch daran das ich damit klar komme wenn ich weiss das meine Psyche dafür verantwortlich ist.

Leider ist die Erkenntnis die einfachste Form der Besserung, der Weg und die Angstpräventation leider der weitaus schwierigere.

Psychatrie habe ich mir auch schonmal überlegt, bin aber leider vom Job abhängig (finanziell) daher kann ich mir die stationäre Behandlung nicht leisten.

Gruß

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