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Angstzustände und Depressionen

HLerrPin xvom See


Aaaaach sooooo ;-D Soweit ganz gut, aber das Wetter schafft mich mal wieder. Ich will endlich Frühling!

Naja, ich mach mir halt auch so meine Gedanken, zumal ich auch net so recht weiß, wie es mit mir weiter geht. Das irgendwann Sascha's Gehalt weg bleibt ist eben so ein Sorgenfaktor bei mir... will auch irgendwann mal wieder selber Geld ran schaffen, aber da bin ich weit von weg :-/

Ansonsten läuft es ganz gut.

NWiniNanex3


Prima, das es dir soweit gut geht.

Es ist nur allzu verständlich mit den kleinen und großen Zukunftssorgen! Aber bestimmt ergibt sich die ein oder andere neue Lösung, wenn es soweit ist. Gibt es irgendeine Tätigkeit, die du dir evetuell zutrauen würdest? Und was sagt Sascha?

H8erriGn Lvomx See


Übrigens hab ich ja letztens mit Spannung Eure Diskussion hier nachgelesen und da bin ich darüber gestolpert, dass die Panik/Depression so aus heiterem Himmel kam und man eigentlich gerade ein Erfolgserlebnis hatte.

Bei mir war das auch so. Ich hatte nen super Tag und dann bin ich ins Bett gegangen und ich hab meine Augen für eine Sekunde geschlossen und dann war es da!

Ich hab damals mal meine Psychologin gefragt und sie sagte, dass sei typisch und eine Art Verlustangst. Man ist glücklich und lernt ein ganz neues Selbstbewusstsein kennen und dann kriegt man wohl im Unterbewusstsein Angst, dass es aufhören könnte... das man es nicht halten kann. Schon komisch.

Heerrhin 6vom {See


Sascha macht sich dummerweise genau so Sorgen wie ich und dann sag ich immer: Wir schaffen das schon!

Ich kann mir im Moment irgendwie gar keine Tätigkeit vorstellen, weil ja alleine schon der Weg hin und zurück und der Kontakt zu anderen, vorgesetzten Menschen für mich ein rotes Tuch ist :-(

Nuini~a[ne3


Jaaa... kann ich nur bestätigen. Weißt du, ich habe da noch eine Theorie: wenn man was Schönes erlebt hat, was dir guttut und glücklich macht, du aber eine Panikattacke erlebst, dann ist es glaube ich auch deshalb, weil es noch Strukturen/Personen gibt, die dich unterbewusst fesseln und zurück halten. Das irgendjemand es nicht zulassen will, dass du zu dir selbst findest. Ich weiß, dass hört sich ziemlich aus der Luft gegriffen an, aber ich glaube es.

N iniDanex3


Ich weiß, ich weiß, man kann noch so lange hin und her überlegen wegen Job. Wenn man schon die Fahrt nicht schafft... Es ist so ein Scheiß.

HUerri1nf vomx See


Ich finde Deine Theorie ehrlich gesagt sehr logisch. Man lässt sich ja auch ziemlich von der Umwelt verbiegen (oft, ohne es zu merken) und dann findet man heraus, dass man Dinge ganz anders machen kann und man kriegt vielleicht Angst, sich aus den Fesseln zu lösen. Ist schon ein komlpexes Thema :-/

Ja, das mit dem Job und den Wegen ist echt scheiße. Ich mache zwar auch Fortschritte hier mit meinem Plan, aber manchmal hab ich auch Angst, dass ich den Rest nie schaffen kann :-/ Es dauert einfach alles so lange und ich nehme mir zwar die Zeit, aber die Leute um einen herum möchten ja am liebsten sehen, dass man nach einer Woche wieder ganz normal ist. Wie schafft man es, sich nicht mehr beeinflussen zu lassen, von diesen negativen Gedanken der anderen und von ein paar Rückschlägen. Wieso ärgert man sich mehr über die Fehltritte, als man sich über Erfolge freut?

N"iniaMne3


Wir ärgern uns so über Fehltritte, da wir empfindlich sind und gerne den anderen zeigen möchten, dass es uns besser geht. Wir möchten es schön haben, perfekt haben, haben aber gleichzeitig einen großen inneren Horror. Ich denke mir immer, dass nicht auf die Überzeugungen anderer eingehen muss, dass ich das Recht habe, Erwartungen abzulehnen, und dass ich mein eigenes Tempo habe. Klar, mir tuts auch sehr leid, und ich leide auch, wenn ich andere enttäusche, aber es hat sich ja schon längst eine Eigendynamik entwickelt. Eins ergibt das andere. Ich wette, unser beider Selbstbewusstsein ist so winzig wie der Staubkorn auf meiner PC Tastatur. Also, ich rätsel ehrlich gesagt so arg, was nicht stimmt. Ich habe auch noch ein bisschen in Janas Beiträgen von So Abend gelesen, und sie hat das so gut geschrieben: wir kennen die Lösung aber wir wenden sie nicht an. Und das ist der Casus knaxus, oder wie auch immer das heißt.

H/err:in )viom 6See


Ja, genau so ist es... man kennt die Theorie und kann auch jedem anderen tolle Tips geben, aber selber geht das irgendwie nicht %-|

Manchmal würde ich gerne meinen Kopf vor mir auf den Tisch stellen, ihn auf machen und mal ganz laut rein brüllen: "Sag mal, spinnst Du eigentlich?! Mach jetzt mal was ich will und nicht permanent so einen Blödsinn!"

Ist ja schließlich mein Kopf ;-D

N&iniaPnxe3


;-D 8-) Hihihi, ja, das wollte ich auch schon echt machen! Manchmal sage ich innerlich zu mir: "Sag mal, Annie, wieso machst du eigentlich so einen Scheiß ??? Du weißt doch, wo es hapert, also kannst du es auch richtig machen..."

Weißt du was? Meine Probleme wären mit einem einzigen Schlag gelöst, wenn das Beamen erfunden worden wäre. Wenn man sich ganz fix von A nach B beamen könnte, und JEDERZEIT ganz schnell nach Hause könnte. Dann wäre ich alle meine Sorgen los. Daraus kann ich Schlussfolgern, dass mein Problem die Wege sind. Man muss jetzt nur wissen, was der WEG an sich bedeutet. Bedeutet es Wachstum und Entwicklung? :-/

H!errin vo`m Sxee


Irgendwie hast Du recht, aber ich sehe da noch einen Haken: Wieso will man sich schnell weg beamen können? Das hat ja auch einen Grund und hängt ja dann nicht mit dem Weg zusammen. Ich glaube, dass es darum geht, dass man nicht ausgeliefert sein will. Wenn mir schlecht ist, dann ist mir das vor anderen peinlich... warum auch immer und dann will ich weg :-/ Ich denke, dass das zwei paar Schuhe sind, oder?

Du hast ja z.B. auch Angst, dass Dir bei der Sendung schlecht werden könnte, aber warum ist die Frage... eigentlich dürfte es ja kein Problem sein. Hätte man eine Magen-Darm-Grippe, dann würde man ja auch ganz selbstverständlich sagen, dass man sich nicht gut fühlt ???

NViniasne3


Ja, es ist nicht nur die Angst vor dem Weg oder der Strecke an sich, sondern auch das Gefühl, du bist zu etwas verpflichtet, oder dass man etwas von dir erwartet... Da bekommt man dann Panik und will automatisch schon wegrennen. Vielleicht liegt es daran, dass früher zu viel von einem erwartet wurde, und man das nun nicht mehr haben will und sich schützen will. Dumm nur, dass es jetzt um unser eigenes Leben und Wohlergehen geht. Und es richtet sich gegen uns selbst. Doppelte Kacke: erst wurdest du als Kind in die Pfanne gehauen, und jetzt haust du dich selbst aufgrund dieser Erfahrung in die Pfanne. Fieser Mechanismus.

H_errin evom Sxee


Und genau dieser fiese Mechanismus macht mich zum Teil richtig Aggressiv >:( Da denke ich mir nur: So ein verfluchter Mist... das hab ich einfach nicht verdient! Bringt mich ja aber auch nicht weiter :-/

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben, wo mir alles egal war... mir war völlig egal, ob mein Handeln Konsequezen hat und was andere von mir denken. Ich war richtig offensiv und hab Dinge getan, die ich im Leben nicht mehr machen würde - aus Angst und aus Vernunftsgründen.

ich will nur mal wissen, warum ich diesen "egal-modus" nicht wieder an schalten kann ??? Das wäre gar nicht so schlecht. Jetzt mache ich mir über alles Gedanken und hab ständig Angst vor irgendwelchen Folgen meines Handelns. Alles muss erst durch geplant sein... Spontanität gibbet nicht mehr bei mir :-(

Ätz!

Vielleicht sollte ich meine ganzen versteckten Aggressionen bündeln und dazu nutzen wieder offensiver zu sein ??? Aber dann mach ich bestimmt nur Blödsinn 8-)

Nxiniaane3


Yep! Das macht einen wirklich aggressiv. Und ich weiß genau, welche Aggressivität das ist. Es ist die, die ich als Kind runtergeschluckt habe. Und als Jugendliche. Und überhaupt. Und Spontanität gibbet bei mir auch nicht mehr. ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, was das ist. Eigentlich müsste es uns total egal sein, was andere denken. Und man müsste offensiv aus sich heraus sehen. Und wenn man die ganz Bahn vollbricht ;-D und auch wenn man umkippt oder sonstwas. Schließlich geht das keinen was an. Ich habe oft so eine Angst vor anderen. Wenn ich in der Kneipe oder im Café sitz, dann denke ich, alle gucken mich an und finden, ich bin en komisches Insekt. So ähnlich. Ich h abe dann total Angst, auffällig zu werden, mich zu blamieren oder sonst was falsch zu machen. Das ist so ein Stress, dass ich gar keine Lust habe, weg zu gehen. Ich kann da jetzt nur von mir sprechen, aber ich komme mir dann oft vor wie der allerletzte Schuft und wie ein minderwertiges Objekt.

Aber wir sind doch nicht so. Wir können was, sind nicht doof, sind nicht hässlich ( gut, darauf kommts nicht an), und sind in der Lage für andere da zu sein. Aber wir verhalten uns wie gejagte Tiere, die schleunigst unschädlich gemacht werden müssen. Ich weiß es nicht.

HOerrin5 vomx See


Du sprichst mir gerade mal wieder sowas von aus der Seele, das es fast gruselig ist ;-D

Ein Beispiel: Bei einer PA in einer Supermarktschlange (ist lange her), wurde mir übel und leicht schwindelig. Ich hab mich unauffällig an dem Laufband festgehalten, weil ich Angst hatte um zu fallen und ich hab wohl auch etwas schwerer geatmet. Da drehte sich eine Frau um (direkt vor mir) und hat mich so ganz abfällig gemustert, als wäre ich ein Jukee oder so.

Ich für meinen Teil würde fragen: Alles ok, brauchen sie Hilfe?

Nee, aber nix da und ich glaube, dass sich sowas fest gefressen hat. Ich dachte vielleicht unbewusst "sie hat recht - ich bin Abschaum", aber das will ich nicht mehr denken! Ich will denken "Ihr habt doch keine Ahnung, was ich durch gemacht habe und was ich für ein guter Mensch bin"

Wie zum Geier geht das?

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