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Angstzustände und Depressionen

N<iYnyiaxne3


@Mermista

Hey,

das ist bestimmt eine ganz schwierige Situation für dich. Nicht bei deinem Kind zu sein, es aber dennoch zu wollen. Bist du irgendwo in einer Therapie?

Viele Grüße Niniane

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@Herrin vom See

Du, der Mann ist eine Wucht!!! |-o x:)

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@Herrin vom See

Dieses Gefühl ist komisch. So als ob bald "eine Bombe hochgeht", also , dass irgendetwas wirklich heftiges passiert... Aber na ja, mein Gefühl hat mich schon oft getrogen. Bestimmt hat es mit der Thera morgen zu tun.

Außerdem habe ich ein nerviges Problem, ich stecke total im Zwiespalt. Meine Mum liegt ja noch bis Mittwoch im Krankenhaus. Sie findet es doof, dass ich sie bis jetzt nicht besucht habe. Sie meinte ich könne ja mit dem Bus fahren. Sie brauch nämlich ihren Badeanzug für die Schwimmtherapie. Das Krankenhaus ist mit dem Auto eine halbe Stunde entfernt.

Der Zwiespalt ist der, dass ich sie schon gerne besuchen würde, ich aber auch mal sehr froh bin, einen Abstand zu haben und hier meine Ruhe habe. Ich weiß dass ist total egoistisch, da es wirklich ein schlimmer Zustand bei meiner Mutter mit dem BSV ist. Aber mir geht es ganz gut dabei, mal Abstand zu haben. Schließlich hat sie mir in den letzten Jahren nahezu jeden Tag von ihren Beschwerden erzählt, dass einem schon ganz komisch im Kopf wurde.

ich komme mir blöd vor, dass ich meine Angst nicht überwinden kann und sie besuchen fahre. Und andere haben sich auch schon beschwerd, dass sie gestern am Sonntag sie keinen Besuch im Krankenhaus hatte.

Mal wieder ein Zweispalt, der eine Angstneurose nur unterstützt. Bei mir zumindest. Aber ich habe so ein Gefühl, dass ich jetzt lieber diese Zeit allein hier nutzen kann und soll. Auch mit dem Thera Termin morgen früh. Ich weiß nicht, was alles noch passieren wird, aber es wird EINIGES sein, denke ich.

Falls wir uns heute abend treffen, erzähle ich dir was ER geschrieben hat...

Deine (Eure) Annie @:)

LNeeshas >Worxld


Hallo alle zusammen

Ich leide auch an Depressionen, die schon sehr schlimm waren. Im Moment geht es mir sehr gut, und dass ohne Medis. Ich bin in Therapie und das ist schon eine große Hilfe. Mein Arzt und ich haben auch über Antidepressiva gesprochen, und sind überein gekommen, dass es auch ohne geht. In einer Gesprächstherapie versuchen wir die Ursachen für meine Depression herauszufinden und zu beseitigen. Natürlich habe ich auch immer wieder Tiefpunkte, die ich entweder so durchstehe oder mit alternativen Heilmittel auf pflanzlicher Basis. Man sollte sich nicht nur auf seine Medis verlassen, denn es gibt so viele Menschen, die einen Rückfall erleiden, wenn sie die Pillen absetzten und der Körper wieder mit der eigenen Chemie klarkommen muss.

Liebe Grüße Leesha

Lneeshha0s Worxld


@ Niniane und Herrin vom See

Niniane, ich weiß jetzt nicht ganz wo dein Zwiespalt liegt? Hast du Angst vor dem Weg ins Krankenhaus? Müsstest du da hin mit ÖV fahren? Oder ist es die Angst davor, dass du dich am Ende deiner Mutter gegenüber schuldig fühlst, weil du sie noch nicht im KKH besucht hast?

Aber ich kann verstehen, dass es dir gut geht, wenn du mal die Wohnung allein für dich hast. Und immerhin kann dich deine Mutter nicht wieder unter Druck setzen, wenn du morgen deine Thera hast.

Warum fragst du deine Schwester nicht, ob sie dich begleitet? Vielleicht gehts dann besser und du musst ja nicht allzu lange bleiben.

:)^ Übrigens find ichs super, dass ER nicht aufgibt und ihr euch schreibt. Das wird noch was mit euch beiden ;-)

Und wie stehts bei dir Herrin ??? Hast du ein schönes Wochenende gehabt?

Ich hoffe, dass wir uns heute abend hier treffen. Freue mich schon.

Liebste Grüße an euch und bis später @:),

eure Leesha *:)

PJhan!tmasie@sterxn1


Hallo Niniane 3

Sicher wirken die Med. im Kopf aber posetiv. Ich meinte damit auch mehr man wird kein anderer Mensch dadurch. Sicher bei jedem ist eine ganz andere Situation und einer kommt ohne Med. zurecht und der Andere überhaupt nicht. Als der Arzt mich damals damit konfrontiert hat das ich Med. nehmen müßte da hatte ich schreckliche Angst das ich mich irgendwie negativ verändern könnte. Aber es war alles nur zum Posetiven. Bei mir fing alles mit Dauerschwindel und starcken Magenschmerzen an. Ein halbes Jahr bin ich von Arzt zu Arzt gelaufen. Keiner wußte was mit mir war und ich am wenigsten. Magenspieglung usw. Verschiedene Med. alles umsonst. Habe auch versucht so weiter zu leben. Aber was ist das für ein Leben ??? ??? ?Wenn man im Freundeskreis sagt es geht einem nicht gut ist ja okay aber nach einem halben Jahr glaubt das auch keiner einem mehr. Man hat in dieser Gesellschaft zu funktionieren. Sonst ist man ausgeschlossen. Man hat auch Verantwortung seinen Kindern gegenüber. Ich hatte damals einen Sohn. Da kann man nicht immer sich hängen lassen. Oder gereizt reagieren weil man nicht mehr kann und am Ende ist. Als ich am Ende war und noch keine Antidep. Mittel nahm bin ich kaum aus dem Haus gegangen. Ich habe mir gesagt ich muß für mein Kind weiter leben auch wenn es für mich kein Leben mehr war. Bis ich Nachts nicht mehr hoch kam. Mein Kind weinte und ich konnte nicht aufstehen. Da bin ich zum Arzt und habe gesagt ich habe Angst um mein Kind da ist endlich was passiert. Mehrere Spritzen Antidep. und nach einer Woche ging es mir super als wenn nie etwas gewesen wäre. Ich verstand die Welt nicht mehr. Endlich fing ich wieder an zu leben. Dann nahm ich das Mittel in Tablettenform. Es ging mir schlechter die Dosis mußte erst richtig eingestellt werden. Dann find mein Leben wieder richtig an. Seitdem weiß ich das Leben zu schätzen und kann mich über die kleinsten Dinge freuen die manche nicht mal wahrnehmen. Ich fing an zu arbeiten , Scheidung . Habe mir ein neues Leben aufgebaut.

Ich bin stolz darauf . Mit der Zeit fing ich an zu reduzieren der Tabletten. Ich brauchte weniger. Dann habe ich sie weggelassen und kann seit einigen Jahren ohne leben. Ich habe manchmal noch Magenschmerzen bekommen wenn ich meinem Ex gegenüber stand.

Heute weiß ich es es waren seelische Verletzungen damals die sich so gezeigt haben. Ich habe wieder meine innere Ruhe gefunden. Das ist unheimlich wichtig. Das einzige was mir noch von damals geblieben ist ist das ich nicht mehr so eine Kraft habe wie früher und ermüde schneller. Aber ich bin ja auch mittlerweile zehn Jahre älter. Ja zehn Jahre hat alles gedauert. Es waren die schlimmsten Jahre meines Lebens. Ich werde sie nie vergessen. Habe öfters an Selbstmord gedacht. Durch die Tabletten habe ich zurück ins Leben gefunden und arbeite heute in der Altenpflege.

Sie macht mich sehr glücklich und zufrieden und ich kann so einigen Pat. nachfühlen was Depression bedeutet. Aber ich weiß mein Fall ist einer von Millionen und bei jedem ist er anders.

Alles Liebe von Uschi

P6hwantLasigestern1


Hallo Herrin vom See

Du hast schon recht wenn du sagst ich kann nicht beurteilen

wie schwer eine Depression bei einem anderen Menschen ist.

Das kann nur der Andere selbst und der Arzt. Ich habe schwere Depressionen gehabt und Angstzustände Panikattacken usw.

Ich ging von meiner damaligen Situation aus. Ich denke wenn man nicht mehr vernünftig am Leben teilhaben kann und nur noch zu Hause ist und sich nicht mehr raustraut dann ist das kein lebenswertes Leben mehr. Wenn dann keine Psychotherapie anschlägt dann braucht man Medikamente.

PEhantWasies%ternx1


Hallo Mermista

Durch meine Scheidung habe ich meinen Sohn verloren.

Er hat sich damals für den Vater entschieden. Das war der Preis den ich bezahlen mußte. Er war 11 Jahre als ich ihn zuletzt sah und gehen lassen mußte. Er hat so entschieden. Aber ich war am Ende. Er hat es wohl gemerkt und hat sich für die sichere Seite entschieden. Ich komme nicht mehr an ihn ran. Ich schreibe und schenke und versuche alles. Aber er will nichts mehr mit mir zu tun haben. Dabei habe ich ihn fast ganz alleine groß gezogen. Mein Ex hatte keine Lust sich um ihn zu kümmern. Heute ist er 16 Jahre fast erwachsen. Das wäre ein Grund wieder Depressionen zu bekommen. Aber nein das Leben geht weiter und ich habe einen Beruf. Alte Menschen brauchen mich. Und ich habe ein neues Leben mit einem neuen Mann und Kindern. Vergessen werde ich ihn trotzdem nicht und er kann kommen wann immer er will.

Gruß Uschi

D8rop@ateaxr


Hi See und Niniane

ja, war schon einige Zeit in ambulanter Therapie....aber die Frau meinte dann halt, dass sie mir nicht mehr helfen könne. Find ich ehrlich und in Ordnung so. In meiner Kindheit hatte ich vorwiegend mit der Art meiner Eltern zu kämpfen. habe mich in meinem Zimmer verschanzt, den ganzen Tag geweint und mir büschelweise die Haare herausgerissen. War ne blöde Kindheit...aber mag mich nicht beschweren...da haben es einige um einiges schlechter getroffen nur die "schönsten" Jahre des Lebens sind trotzdem dahin :-(

liebe Grüße an euch *:)

LOeesphas Wo+rld


Hallo bin jetzt on :)D

H{erritn v2om xSee


Bin auch on

Wie geht es Dir?

NeinianVe3


Hey

Na, wie geht es euch?

Lpeeshas -Worxld


Also ich muss schon sagen, dass ich erschrocken war, was heute schon für Diskussionen in Gange waren, als ich heute mittag ins Forum geguckt hab. Was man nicht so alles lostreten kann mit einer Aussage

HIerrizn vwom Sree


So, jetzt kennt Ihr mein Antihighlight :-/ Ansonsten geht es mir eigentlich ganz gut.

HGerrinK vom xSee


Ja, hier war was los, gell ;-)

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