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Angstzustände und Depressionen

EYma`mxa


hi...

@niniane3

wie gesagt, ich hab das mit der Familienaufstellung von "familiy affair", hätte ja sein können, dass du das darüber machst, die bieten das wohl in verschiedenen Städten an. Hab da im Internet geschaut, bei mir wäre das aber erst im Juli, hab aber trotzdem das Infomaterial angefordert. Wäre also lieb, wenn du davon berichtest, inwieweit es dir was gegeben hat oder auch nicht.

@Morgan le Fay

ein feiner Name ;-)

tja meine Ängste? Ich habe das schon lange, mal mehr mal weniger. Im Moment ist es wieder schlimm. Aber ich habe eigentlich keine Angst vor etwas Bestimmten, wie andere Leute oder Kaufhäuser o.ä., bei mir ist es so, dass meine Gedanken ständig kreisen und kreisen, ich mich mit Sachen beschäftige, die mich nichts angehen. Und meine Gedanken machen Emotionen und mit denen kann ich dann nicht umgehen und dann versuche ich mit mir selber zu diskutieren und das führt dann immer im Kreis.

Wenn ich das so lese,klingt das eigentlich recht harmlos, ist es aber nicht. Und seitdem ich vor drei Wochen einen Panikanfall hatte, wie ich ihn in der Art nicht kannte, habe ich vor allem Angst und dann mal wieder nicht. Im Moment ist es auch so, dass es mich anstrengt früh aufzustehen und den Tag zu starten. War heute z.B. beim Sport und hatte keine Lust (nicht so, wie man es "normal" kennt, sondern ich wollte mich nicht bewegem, wär am liebsten heim gegangen. Tja ich raf mich immer auf und bring zu Ende, was ich mir vorgenommen habe, aber schön ist das nicht.

Was heißt

Uns hat hier auch am Anfang sehr ein "Stundenplan" geholfen.

? Wo bist du denn jetzt? Ich habe den Faden nicht gelesen, bin einfach hier eingestiegen |-o

Liebe Grüße an alle *:)

d3o9do}feiencxhen


Emama

wovor ich Angst habe? Das mag der Himmel wissen. Die Ärzte nennen das so schön "unbenennbare Ängste". Wenn ich meinen Feind kennen würde, könntei ich ihn ja konkret bekämpfen, aber so?

Eine Selbsthilfegruppe gibt es in meiner näheren Umgebung nicht. Ich wohn in einem Dorf, umgeben von anderen Dörfern. Meine Recherchen haben bisher null ergeben.

Ich bin leider auch körperlich sehr krank. Ich bin am Trigiminus Nerv erkrankt, dieser Schmerz ist mittlerweile chronisch. Ich habe täglich höllische Schmerzen, bin daher sehr eingeschränkt. Daher kommen auch viele Ablenkungsmanöver wie Sport, spazieren, Gartenarbeit usw. für mich gar nicht in Frage.

Aufgrund der Trigiminusneuralgie und der psychischen Erkrankung bin ich Rentnerin. Vorher habe ich ganz normal gearbeitet, und das sehr gerne und viel. Ich war zuletzt Abteilungsleiterin in einem Baumarkt. Und von einem Tag auf den anderen war nichts mehr so, wie es war. Einfach so mein Leben geklaut. Aber ich will es zurück haben. Aber wie ???

Lieben Gruß,

Doris

dRoadofie&nchxen


Morgan le Fay

Hallo,

ich leide unter höllischen Nervenschmerzen, genauer gesagt eine Trigiminusneuralgie. Daher bin ich körperlich sehr eingeschränkt und verrentet.

Das mit einem Stundenplan habe ich auch schon probiert. Mir jeden Tag selber kleine Aufgaben gestellt, die ich abarbeiten mußte. Nur wenn ich es nicht geschafft habe, habe ich mich so selbst unter Druck gesetzt, mich für unfähig, unnutz gehalten, daß es mir noch schlechter ging. Auf anraten meiner Therapeutin habe ich es wieder eingestellt.

Meine Angst und Panik äußert sich so: Herzrasen, Atemprobleme, permanentes Unwohlsein, Zittern, Stottern, Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen...

Ich werde wohl weitersuchen müssen, irgendwas, irgendwer oder irgendwie muß mir doch helfen können ???

d(oBdorfien)chen


Ich glaub das geht schon wieder los...

... das darf ja wohl nicht wahr sein....

Verdammt noch mal: Die Sonne scheint, mein Mann ist zuhause, ich habe keine offensichtlichen Sorgen und trotzdem werde ich schon wieder von Angst und Panik überrollt.

Ich bin eine erwachsene Frau von 30 Jahren, ich muß mich doch irgendwie wehren können. Und wenn nicht wehren, dann wenigstens helfen.

Ich fühl mich hilflos wie ein kleines Kind, ich schreie lautlos, aber niemand hört mich. Mein Mann zuckt entschuldigend mit den Achseln "Schatz ich weiß nicht wie ich Dir helfen kann..." Nee, woher soll er auch, daß weiß ich nach 50 Therapiestunden nicht mal selber.

Ich kann mich auf nichts konzentrieren, mich nicht ablenken. Ich kann nicht lesen, nicht basteln, nicht fernsehen, ich bin total gefangen von diesen Gefühlen. Und sie lassen mich nicht los.

Selbst während ich diese Zeilen schreibe habe ich das Gefühl alles liegen und stehen zu lassen und wegzurennen. Einfach nur weg. Was Schwachsinn ist, denn bei jedem Schritt den ich gehe, nehme ich die Angst mit. Es ist egal ob ich hier oder auf Hawaii bin, ich leide. Leiden ist das richtige Wort, auch wenn es sich noch zu theatralisch anhört.

Allmählich würde ich meine Seele verkaufen, nur um davon befreit zu werden. Davon und von meinen Schmerzen.

Wenn ich dazu in der Lage bin zu hassen, dann hasse ich genau diesen Augenblick. Jede Sekunde wo mein Verstand aussetzt und von Angst und Panik regiert werde.

Wenn das so weiter geht, verlier ich den Verstand. Vielleicht nicht das übelste, vielleicht merk ich dann nicht mehr was mit mir geschieht.

MJorg|a#n le xFay


Emama

Ich bin auch schon fast von Anfang an in diesem Faden, hab nur ab und an den Namen aus verschiedenen Gründen gewechselt. Ich hab diese Angst/Panikstörung auch schon seit etwa 11 Jahren, manchmal kaum und manchmal richtig schlimm. Die Symptome verändern sich immer mal wieder. Vor bestimmten Dingen hab ich auch keine Angst... eigentlich eher Angst vor der Angst und das mit einer fiesen Übelkeit usw. Vor etwa 3 Jahren wurde es wieder richtig schlimm, aber dieser Faden hat mir sehr geholfen. Mit dem Stundenplan hatten wir vor ein paar Monaten angefangen und seitdem kann ich wieder ein bissl alleine aus dem Haus gehen, was für mich ein enormer Fortschritt ist. Auch zu Hause sind die Attacken weniger geworden und ich sehe das ganze entspannter und bin optimistischer. Mittlerweile weiß ich wenigstens wo es bei mir her kommt und da ist jetzt mein Arbeitsansatz und wie gesagt, ich komme ganz gut voran.

Das mit dem früh aufstehen kenne ich übrigens auch gut und ich weiß auch woran das liegt. Wenn man sich viele Gedanken macht usw., dann strengt das einfach sehr an und man braucht dann einfach oft ein bissl mehr Ruhe. Manchmal saugen die Ängste einem auch einfach jegliche Motivation weg. Ich finde es toll, dass Du Dich aufraffst :)^

Was Therapeuten angeht hab ich einige schlechte Erfahrungen gemacht, aber ich finde, dass "Selbsthilfebücher" einem gut helfen können. Überhaupt sind Informationen immer gut und hilfreich (zumindest für mich... ich sehe heute vieles klarer).

Ich "freu" mich auf jeden Fall, dass auch mal jemand in diesen Faden gefunden hat, der das auch schon länger hat (kein Grund zur Freude, aber ich denke, dass Du mich schon richtig verstehst).

Liebe Grüße *:) @:)

MTofrgan le1 Fay


Dodofienchen

Deine Trigiminusneuralgie macht das alles wahrscheinlich echt schwer erträglich :°_ Ich finde es ja ohne körperliche Erkrankungen schon schwer. Hab zwar von dieser Erkrankung nicht viel Ahnung, aber es hört sich fies an. Tut mir wirklich leid.

Das mit dem Stundenplan haben wir auch von Anfang an so geregelt, dass man sich nicht unter Druck setzen darf und das man davon ausgehen muss, dass vieles nicht klappt. Druck ist sowieso (zumindest für viele) pures Gift. Ich hab mich sehr unter Druck gesetzt, weil ich seit dem Abi nichts mehr mache. Ich hab wegen der Panik eine Ausbildung abgebrochen und seitdem geht nichts mehr... mit 24 ist das kein so toller Lebenslauf, aber mittlerweile habe ich akzeptiert, dass das mit Arbeiten einfach noch warten muss und das es kein Weltuntergang ist, obwohl ich eigentlich sehr gerne arbeite. Meine Arbeit heisst jetzt halt "gesund werden":-)

Ehrlich gesagt finde ich es komisch, dass Dir die Therapie nicht helfen konnte. Möglicherweise ist die Art der Therapie nicht das richtige für Dich, oder Du bist wie ich einfach nicht geeignet für die klassische Schulpsychologie. Was auch sehr wichtig ist, ist meiner Meinung nach, dass man sich klar darüber ist, dass einen weder ein Therapeut, noch Tabletten heilen können... in erster Linie muss man das auch in einer Therapie selber tun. Wenn man das erkannt hat, dann hat man die halbe Miete in der Tasche. Weißt Du woher Deine Panik kommt? Möglicherweise sogar durch die körperliche Erkrankung? Einfach so aus heiterem Himmel kommt sowas selten, auch wenn es erstmal so scheint. Ich brauchte 9 Jahre um heraus zu finden, was bei mir die Ursache ist, aber seitdem geht es gaaaaaanz langsam bergauf. Ich hoffe, dass uns (vielleicht zusammen) etwas einfällt, was Dir hilft.

Liebe Grüße @:)

M1organ\ le Fxay


Jemand da?

Ich werde heute nochmal so in ner Stunde on sein... gehe erstmal baden :-)

E$mamca


hi....

musste die Erfahrung in den letzten zwei Wochen machen, dass ich auch immer und überall von der Scheiße überrollt werde, egal ob Jemand bei mir ist oder ich alleine bin. @ dodofienchen, was sagt denn dein Mann dazu? Kann er Verständnis aufbringen? Ich meine, für die "Anderen", die "normalen" ist das ja sicher auch nicht leicht. Wenn mir Jemand erzählt, er kann nicht mit dem Fahrstuhl fahren, dann kann ich das auch nicht verstehen (nagut, mit meiner Angsterfahrung geute sicher, aber ein fahrstuhl macht mir eben keine Angst). Hast du denn eine Lieblingsmusik, liest du gern? Weißt du, in einem Buch habe ich gelesen, dass man sich nur auf einen Gedanken konzentrieren kann, dass man nie zwei Gedanken aufeinmal hat, vielleicht hilft dir dieses Wissen ja. Sich immer auf das, was man grade macht zu konzentrieren. nun stelle ich mir das in deiner Situation unwahrscheinlich schwer vor, wenn du noch dazu "wirklich" (Sorry, sorry, aber ihr alle wisst, wie ich es meine) krank bist. Gibt es denn die Möglichkeit, jemals wieder zu genesen? Vielleicht hat Morgan recht und deine Angst hängt mit deiner (für dich im Moment) ausweglosen Situation zusammen? Ich weiß, dss klingt jetzt proletisch, aber du musst deine Situation annehmen und akzeptieren (mir würde das sicher auch schwer fallen) und aus dem, was dir heute zur Verfügung steht, das Beste machen und nicht dem vergangenem hinterhertrauern (ich sollte mir mal meine eigenen Ratschläge zu Herzen nehmen ;-) ;-)

ein dicker :°_

E8mRamxa


@ Morgan

also den Stundenplan habt ihr euch im Forum hier überlegt, oder versteh ich das falsch?

Mein Problem ist, dass soviele sagen, dass die Angst ein Zeichen des Körpers ist, dass er mit etwas nicht zufrieden ist. Ja seh ich auch ein, ABER wenn ich dann trotzdem mit allem so weitermache, weil ich es immer so gemacht habe und nicht weiß, was ihn (meinen Körper, Psyche, was auch immer) stört, dann kann sich ja nix ändern. Ich kann aber auch nicht ALLES ändern und hoffen, dass es dann besser wird.

Da bei mir die Gefühle zu irgendwelchen gedanken (die kein normaler Mensch denken würde) zu Angst führen, trau ich meinem Körper auch keine Objektivität mehr zu und versuche alles mit Vernunft zu regeln... Aber das ist auch nicht gut.

ich weiß auch nicht, wie ich das beschreiben soll, es ist ein Wirr.

Darf ich so frei sein und fragen, was bei dir der Auslöser ist ud wie du dagegen ankämpfst?

Übrigens gehöre ich zu den Menschen, die zwar alle Infos in sich aufsaugen, aber auch verarbeiten und das kann auch soweit gehen, dass wenn mir Jemand erzählt, er kenne Jemadn, der sei bei einem Panikanfall in Ohnmacht gefallen, dann passiert mir das auch. War heute der Fall, ´ne Bekannte hatte es erzählt und ich hatte mich seit paar Tagen selber soweit, davor keine Angst mehr zu haben (das ich in Ohnmacht falle, ist mir auch noch nie passiert)und dann war die Angst wieder da und dann muss ich aufpassen, dass ichmich nicht reinsteiger...

'ne große Scheiße das alles!!!

Liebe Grüße

M1org"an leu Fay


Guten Abend Emama!

Du siehst das richtig. Wir haben uns hier in diesem Faden den Stundenplan überlegt. Wir hatten erstmal überlegt, was wir gut können und was gar nicht und was "so grad geht". Daraufhin haben wir uns Stundenpläne gemacht und uns die per mail geschickt und versucht uns dran zu halten (jede Woche neu mit einem Highlight, also was am Ende, was etwas schwierig ist) und das wurde dann am Ende der Woche reflektiert und auf dem Ergebnis baute der neue Plan auf. Da ich nicht alleine aus dem Haus konnte (Übelkeit, Schwindel etc) hab ich erst kleine Runden spazieren geübt und bin recht schnell gut damit klar gekommen, so dass ich es auf einen Gang ins Dorf ausgedehnt hab und später konnte ich dort sogar was einkaufen (vorher unmöglich). Ich mache jetzt länger keine Pläne mehr, weil ich meinen Rythmus auch ohne wieder hab. Ich steh früher auf und hab meinen Ablauf und versuche einfach immer etwas mehr zu machen und es klappt ganz toll. Wichtig ist dabei halt, dass man sich auf keinen Fall davon runter ziehen lässt, wenn man was nicht gemacht hat und sich aber um so mehr belohnt, wenn was geklappt hat.

Bei mir ist es so, dass ich einfach eine ziemlich "blöde" Kindheit hatte und Sachen erlebt hab, die alles andere als gut waren. Meine Eltern haben mich ständig gedemütigt, aber man will "natürlicher Weise" von den Eltern geliebt werden und so hab ich ständig versucht ihnen alles recht zu machen und hab unter der Ablehnung gelitten und leide bis heute. Nur hab ich jetzt den Kontakt abgebrochen und übe derzeit, meine unterdrückte Wut raus zu lassen (da, wo sie hin gehört... bei meinen Eltern). Seitdem geht es mir viel viel besser. Es gibt noch andere Faktoren, aber über die möchte ich hier ungern schreiben... wäre auch zu viel. Tatsache ist, dass ich im Leben sehr oft Wut unterdrückt habe und die äußert sich dann eben in Panik. Jetzt versuche ich immer und überall darüber zu reden, was mich stört und was mir Angst macht und das hilft mir. Ich habe auch meinen ganzen Freundeskreis eingeweit, wie es mir geht. Wer dafür kein Verständnis hat kann mich mal, aber eigentlich können das tatsächlich die meisten verstehen. Dadurch, dass sie es wissen, brauch ich mir keine Sorgen machen "aufzufliegen und verrückt zu wirken". Was mir auch hilft ist, dass ich in Situationen, wo es schlimm ist oder ich mir zu viele Gedanken mache, mir laut vorsage, dass diese Dinge nur ein gemeiner Trick meines Hirns ist um mich daran zu hindern was zu tun.

Um raus zu finden, was Auslöser sein könnten muss man den Mut haben und überlegen, was einen (von ganz klein auf) bedrückt, wütend oder verängstigt hat. Eine Lebensreflektion sozusagen. Sämtliche Beziehungen sind da wichtig und ich glaube auch, dass so eine Familienaufstellung (oder wie das heisst) da sehr gut helfen kann. Es kann tausend Gründe geben.

Was Deine Bedenken betrifft wegen der Erzählungen und das man davor dann auch Angst bekommt... das kenn ich auch gut. Nur weil mich mal eine Therapeutin gefragt hat, ob ich nicht in einer bestimmten (ich sag extra nicht welche) Situation Probleme hätte, hab ich in eben dieser am nächsten Tag und fortan Probleme gehabt. Ja, bei sowas muss man manchmal vorsichtig sein.

Liebe Grüße, Morgan @:)

Mcorganm le Fxay


Sist@s, welch Ironie

heute bin ich da und Ihr nicht... das ist bestimmt die Strafe für meinen DVD-Marathon ;-) Hoffe mal morgen was von Euch zu lesen oder Sonntag oder so... oder ich ruf an... hihihi

Ich knuddel Euch und wünsche ein schönes Wochenende @:) :)* @:)

N~iniZanxe3


Morgen Morgan Le Fay und Leesha und alle anderen...

Hi Morgan L.F.,

sorry, dass ich gestern nicht on war, bzw. ich war ganz kurz on. Nein, das war keine Bestrafung :-o... Hihihi, wie kommst du denn darauf?

Kann ich kurz erzählen, was ich gerade geträumt habe? Du kannst das doch so gut mit dem Traum deuten... Ich habe geträumt, dass ich mit anderen Leuten ein Wettrennen mit anderen machen musste, und zwar mit Fahrrad, und das über riesige Sandberge, an denen ich immer wieder runter gerutscht bin. Ich habe gar nix geschafft, während sich die anderen gut gemacht haben. Der Leiter des Wettrennen war ein Moderator aus dem Radio, den ich ganz gerne höre. So, toller Traum, gell? Was sagst du dazu?

Ich bin ja ab zehn Uhr bei der Heilpraktikerin. Ich bin auch nervös, da ja nicht nur ich da bin, sondern auch acht andere Menschen, die mehr über ihre Familie erfahren wollen. Das wird ganz schön intim, wenn man so viel über sich selbst erzählen soll. Ufff.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich wirklich manchmal unter einer "Wahnvorstellung" leide: ich bin davon überzeugt, dass meine Mutter mir etwas verschweigt. Ich habe sie bis jetzt zwei Mal in ein paar Jahren gefragt, ob mal irgendwas Schlimmes in der Familie passiert sei, denn ich hätte das "so im Gefühl". Sie hat beide Male verneint, aber auf eine merkwürdige Art und Weise, die mich aufmerken ließ. Oft denke ich auch, ich spinne nun wirklich total. Heute Abend werde ich sie ein letztes Mal fragen.

So viel mal wieder zu meinen psychologischen Problemen.

Ich hoffe sehr, dass es euch Sist@s gut geht. Wenn ich mal so recht überlege (als ich gerade deinen -Morgans- Text gelesen habe, ist mir aufgefallen, wie viel sich eigentlich verbessert hat, seit wir uns kennen gelernt haben, nicht wahr? Morgan, du gehst wieder einkaufen, alleine raus, warst im Kino und in der Disse. Leesha ist wieder entspannter und fröhlicher und hat einen neuen Studienplatz bekommen. Meine Entzündung ist weg, ich kann die Sendung besser durchziehen und habe einen Neben-Job bekommen. Das muss man sich erst mal vor Augen führen. Das sind doch alles echt gute Sachen... Und für die Monate, die wir uns kennen, auch echt schon einiges.

Ach ja, ich bin nach der Familienaufstellung on, falls sich jemand dafür interessiert. Um 17 Uhr, genau genommen.

Auch ich wünsche euch ein super WE und lasst es Euch gutgehen. Ich drücke euch, immer Eure Annie @:) :)*

LMeesFhas* Woxrld


Uahh, Guten Morge, gähn... zzz

Hallo zusammen,

ich muss mich auch entschuldigen, dass ich gestern nicht on war. Aber das soll auf keinen Fall eine Bestrafung für dich- Lisa- sein.

Ich war gestern mit meinen Mitbewohnern und deren Freunde in der Disco. Bis fünf Uhr früh haben wir getanzt. Es war super und ich hab mich riesig gefühlt. Wir haben so viel getanzt, so dass mir immer noch die Beine weh tun. Aber zwischendurch ist etwas merkwürdiges passiert: plötzlich hab ich mich wie aus einem anderen Blickwinkel gesehen- als hätte sich mein Geist erhoben und ich hätte von oben auf mich herab geguckt. Da waren die wechselnden Lichter, die wippenden Köpfe und tanzenden Körper der anderen und zwischen all diesen Menschen bin ich. Und wie ich so von oben herab sehe, sehe ich, dass ich glücklich bin und Spass habe. Es war, als hätte mir jemand vor Augen führen sollen, dass ich mir bisher selbst im Weg stehe, dass ich die Barrieren, an denen ich letztendlich scheitere selbst in den Weg lege. Ich bin ganz traurig geworden und musste sogar ein paar Tränen unterdrücken :-/ Ist das normal? So mitten im Spass haben? Habt ihr sowas auch schon mal gehabt ???

Heute werde ich wohl nicht mehr so viel unternehmen und mich von gestern erholen. ich wünsche euch auch einen schönen Samstag

@:)

Es grüßt euch ganz lieb aus Berlin eure Jana *:)

Mforgain leF Fxay


Annie

Na das mit Deinem Traum ist doch ganz logisch: Du hast genau das geträumt, wie Du Dich selber siehst, nämlich als Versager, der hinter allen zurück bleibt. Aber nicht Du versagt, sondern es ist der Sand, der Dich aufhält und das muss in Dein Hirn rein. Du hälst Dich für ein nichts und bist immer von Dir selbst enttäuscht und ich denke, dass es für Dich an der Zeit ist, an genau dieser Einstellung zu arbeiten. Sei Priesterin - sei stolz und mach Dich nicht schlecht. Es ist der Sand.

Ich bin auch sehr neugierig, wie das heute bei Dir läuft und drücke Dir die Daumen. Ob ich um 17 uhr on bin weiß ich nicht, aber ich guck irgendwann mal rein.

Du hast übrigens recht: Wir drei haben schon sehr viel geschafft und bewegt in den paar Monaten und ich finde, dass wir uns das immer vor Augen führen müssen - vor allem, wenn wir uns mal wieder schlecht fühlen.

Drück Dich, Lisa @:)

MKorgman lie Fay


Jana

Sowas kann durchaus mal vorkommen, dass man sich so von außen sieht - gerade, wenn man gerade glücklich ist. In diesen (seltener gewordenen Momenten) merkt man erstmal, wie schlecht es einem geht und wie gut es einem gehen könnte. Ich denke aber, dass es ein gutes Zeichen ist und es Dir nur sagen will, dass Du es schaffen kannst, dort wieder hin zu kommen. Vermutlich ist das loslösen von dem Körper ein Zeichen dafür, dass Du Dich von Deinem "Ballast" lösen musst... dass Du mit manchen Dingen abschließen musst und wieder nach vorne sehen sollst :)* Du bist sicherlich auf dem richtigen Weg und ich freu mich total für Dich, dass Du mal wieder in die Disco gehen und Spaß haben konntest :-D Erhol Dich heute schön und denk mit Freude daran, dass du diese Situationen auch wieder öfter haben kannst - Du musst es nur zulassen glücklich zu sein.

Knuddel Dich, Lisa @:)

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