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Angstzustände und Depressionen

L8eYeshasz Worsld


Ich finds auch blöd. Auch das mit der Arbeit. Heutzutage kann man nicht mehr das machen, worauf man Lust hat. Ständig liegt dir einer in den Ohren, du musst einen guten Abschluss haben oder eine Ausbildung, um wer zu werden

MOorga1usxe


Ich hab zwar Abi, aber auf dem Arbeitsamt hat mir die Beraterin gesagt, dass ich wegen meiner Lücken im Lebenslauf jetzt schon nicht mehr vermittelbar bin. Sehr motivierend, aber vom Amt kann man ja nix anderes erwarten...!

Call-Center hab ich auch mal gemacht. Hab da 8 mal probegearbeitet und dann haben die gesagt, ich brauch nicht mehr kommen - hab nie Geld gesehen. Jetzt weiß ich, dass die sowas ständig machen. Billige Arbeitskräfte!

L@eeshha6s Wonrlxd


Ja, alle Nase lang wechseln die die Mitarbeiter. Seit ich da bin, gab es schon drei neue Gesichter. Vielleicht nur ne Frage der Zeit, bis ich gehen kann.

Was würdest du denn am liebsten machen, wenn du könntest?

MGorgaxuse


Ich würde sagenhaft gerne Journalismus studieren... aber da komm ich nie rein!

Ansonsten würde ich gerne als Pfleger im Tierheim arbeiten, wo man aber nicht viel verdient (das ist mir zwar egal, aber die anderen - bla bla)

Die Arbeit als Krankenschwester fand ich auch klasse, bloß wird da überall gemobbt und mit dem krassen Schichtdienst komm ich auch nicht so gut klar.

M|orgaxuse


Maskenbild finde ich auch toll *träum*

LHeesh4as Worxld


Wow, Journalismus, das klingt gut. Aber vielleicht wirst du mal Schriftstellerin. Dann kannst du alles über deine Ängste und Depression aufschreiben und so anderen helfen. Denn es gibt noch kein wirklich gutes Buch (hab jedenfalls noch keins gefunden). Und das Schreiben kannst du von zu Hause erledigen (wie Elfriede Jelinek, die geht auch nicht aus dem Haus- Agoraphobie- und hat den Literaturnobelpreis).

Dummerweise braucht man eine einfache Möglichkeit, um erst mal an Geld zu kommen.

Da ich ja nicht zur Uni gehe, hab ich schon mal an Fernstudium gedacht, aber das ist unverschämt teuer!

Muorgxause


Ja ans Fernstudium hab ich auch schon gedacht. Wie wird man denn eigentlich Schriftstellerin? Ich könnte aber auch gut als Hausfrau und Mutter leben - bin ich ganz ehrlich, aber das kann sich ja kaum noch einer leisten. Hätte sooo gerne Kinder irgendwann.

Was wäre denn so Dein berufliches Traumziel?

LLeebshaWs *Worlxd


Schriftstellerin wird man einfach, wenn man schreibt, dann sein Manuskript einem Verlag zu schickt und auf Erfolg wartet. Und nebenbei kann man Hausfrau und Mutter sein, siehe Harry Potter- Autorin (von Sozialhilfe zu Millionärin).

Mein berufliches Traumziel? Also ich wollte mal Lektorin werden, deshalb das Germanistikstudium. Entweder das oder aber professionelle Fotografin. Ich will ja gar keine Models fotografieren, aber Menschen- Portraits. Hab immer die Vorstellung, das ganz besondere aus einem Menschen heraus zu holen, die Aura von jemanden festhalten. Aber ich glaube, das ist unmöglich und ich bin wohl auch nur eine typische Durchschnittsknipserin.

M6orgauxse


Mein Mann und ich waren vor etwas über nem Jahr beim Fotographen und haben uns ablichten lassen - Aktfotos. Die sind echt super geworden... nix von wegen Hängemöpse oder sonstwas zu sehen. Würde das jederzeit wieder machen, aber das ist soooo teuer. Wie haben über 300€ für 8 Fotos bezahlt!

Hmm, also ich glaube, ich fange demnächst mal ein Buch an... ;-)

Was den Job angeht ist mir mittlerweile das Arbeitsklima am wichtigsten... wenn es so einen Job noch gibt ???

Hehe, ich guck nebenbei Vampyres mit Bon-Jovi und find den Film so witzig!

LReesha$s Wxorld


Hab auch schon mal überlegt, erotische Fotos machen zu lassen, aber das traue ich mich nicht, bin da zu schüchtern :-x

Ja, Arbeitsklima ist schon ne wichtige Sache. Dann ist man auch in der Lage effektiv und vor allem kreativ zu arbeiten. Und man ist erfüllt und denkt nicht jeden morgen daran, dass man schon wieder zur Arbeit muss.

Mein Freund ist zur Zeit sehr mit seinem Studium beschäftigt, hat wenig Zeit für mich. Ich komme mir dann immer so unfähig vor. Er erzählt mir immer von seinen Kommilitonen und Seminaren. Und ich hab nichts zu erzählen, weil ich nichts mache. Es gab ne Zeit, da konnte ich nicht mal auf die Homepage meiner Uni klicken.

MAo(rga#usxe


Das hört sich nicht so gut an. Mein Freund hat auch immer viel zu erzählen und da komm ich mir auch oft blöd vor, aber meistens erzähle ich dann, was die Tiere so abends gemacht haben oder was ich so im Haushalt unternommen habe. Wir reden auch oft stundenlang über Politik und sowas (dafür braucht man nur fernsehen).

Ach, ich wäre so gerne wie die anderen aus meiner Stufe - die sind alle schon mit ihren Ausbildungen fertig oder fast mit studieren fertig - zu nem Klassentreffen würde ich mich nie trauen, weil mir das so peinlich wär :-( Wenn mir mal überraschend jemand über den weg läuft und fragt, was ich mache, dann denke ich mir immer was aus... möchte nicht, dass sich die Leute das Maul über mich zerreissen. Ich frage mich immer, was ich tun kann um normal zu werden. Ich hab auch mal überlegt, ob ich vielleicht plötzlich gesund werden würde, wenn ich im Lotto gewinnen würde und dann ja keine Sorgen mehr wegen Geld hätte.

L/ee*shasg Worlxd


Oh Klassentreffen sind das Schlimmste. Ich denke mir auch immer was aus. Die würden sonst ja nur lachen, wenn ich sage, dass ich nichts mache, kaum Geld verdiene, mein Studium abgebrochen habe.

Ich denke nicht, dass man mit nem Lottogewinn gesund wird. Wahrscheinlich verschieben sich die Probleme nur oder verschlimmern sich.

Schade, dass es hier in Deutschland nicht sowas wie die "Anonymen Depressiven" gibt, mit wöchentlichen Treffen usw. Das ist etwas, dass helfen könnte. Was hältst du von der Idee?

M'orHgaxuse


Das wäre toll! Am besten mit Projekten a la Einkaufen gehn, arbeiten und Urlaub... :)^

Irgendwie ist das in Deutschland ja immer noch ein Tabuthema und man bekommt ja nicht viel Unterstützung als psychisch kranker Mensch!

Ich werde irgendwann mal in eine Bewerbung schreiben, dass ich depressiv bin und Angststörungen habe - mal sehen, was dann kommt!

Ljeeshas{ fWxorld


Da hast du recht. In Amerika ist es schon fast ein Verbrechen, keinen Therapeuten zu haben. Und man schämt sich nicht, Hilfe anzunehmen.

Und das ist auch sinnvoll, schließlich kann man so richtig tiefen psychischen Problemen besser vorbeugen. Bei uns gilt man gleich als komplett verrückt (Zwangsjacke und Irrenanstalt).

Die Antwort auf diese Bewerbung ist entweder eine Absage, weil die Angst davor haben, oder eine Zusage, weil die baff sind über die Offenheit und Ehrlichkeit. ;-)

Das klingt alles schwer danach, als sollte man sofort auswandern. Und wenn man nicht innerlich gelähmt wäre, würde man dies ja auch ohne zu Zögern tun.

MHorgaOu\se


Oh ja, ich wäre sofort weg, aber nicht in Amerika, denn Bush und Todesstrafe und und und, das ist mir zu blöd. Ich wäre dann vermutlich im tiefsten Kanada, auf Kuba oder nirgendwo in Afrika.

Glaubst Du, dass einen die soziale Kälte hier noch kränker macht?

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