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Angstzustände und Depressionen

nhonisufx-x


Hallo Punica!

*:)

Warst du deswegen denn schon mal in Behandlung gewesen?

Ich will dir ja jetzt nicht raten, dich nur auf Medikamente zu verlassen, aber vielleicht solltest du morgen früh gleich mal zu deinem Hausarzt gehen u. ihm deine Symptomatik schildern. Evtl kann er dir etwas geben, das wenigstens die schlimmsten Symptome etwas abschwächt. U vielleicht kann er dir auch ne kleine Entspannungsübung o. ä. zeigen.

Es ist leichter gesagt als getan, das weiß ich ja selbst, aber versuche so wenig wie möglich Gedanken u. Ängsten über die Ausbildung zu beschäftigen. Versuch es als neue Chance zu sehen, über die du dich freuen kannst. U versuche dich immer, wenn die Ängste aufkommen wollen, dazu zu zwingen, an ein schönes Erlebnis zu denken u. dich daran wieder hoch zu ziehen.

Was für eine Ausbildung ist das denn?

Viele liebe Grüße an dich @:)

AFssisxa


@niniane & morgan

Hallo ihr zwei,

ihr habt vollkommen Recht mit dem was ihr sagt. Man muss wieder zu sich selber finden. Ich bin mir auch stets bewusst, das meine Depression eine tiefere Bedeutung hat; das SIE mir was sagen möchte; das ich was ändern muss. Aber gleichzeitig stellt sich mir die Frage, wie man das anstellen soll? Wie kann ich zu mir selber finden? das ich auf mein Bauchgefühl höre ist schon lange so. Aber mein Bauchgefühl sagt mir ja nicht, warum ich in der Situation so und in der Situation so reagiere. Es sagt mir nicht, warum ich so eine tiefe Traurigkeit in mir spüre. Es ist nicht so, als würde ich den ganzen Tag heulend umherlaufen. Aber richtig richig aus vollem Herzen lachen tu ich wenig, obwohl ich eigentlich sehr gerne lache und EIGENTLICH total verrückt und ausgelassen sein kann. Aber das ist irgendwie verschüttet.

Das einzige was mit einigermaßen hoch hält, ist mein über alles geliebtes Pferd. Da MUSS ich ja hin und wenn ich mich aufraffe ihn zu reiten, ist das der Himmel auf Erden. Aber ansonsten raffe ich mich zu gar nix auf. WEnn ich mich mit Freunden verabrede, sage ich oft wieder ab. Wenn Freunde mich anrufen, gehe ich oft nicht ans Telefon und habe gleichzeitig ein schlechtes Gewissen.

Das Schlimmste ist, ich habe in meinem Urlaub überhaupt nix geschafft von dem was ich machen wollte. Den ganzen Tag zuhause, und nochnichtmals den Haushalt habe ich geschafft. Am Samstag war meine Mutter bei mir und hat mir die Wohnung gemacht. Ich wurde knall rot als sie alles gesehen hat. Ich bin normalerweise ein sooooooooo sauberer Mensch der die Wohnung am liebesten immer tip top hat. Aber ich habe den Dreh einfach nicht mehr gekriegt. Es wurde immer Schlimmer. ich hatte keinen einzigen Topf mehr im Schrank, schrecklich. Das Wohnzimmer lag voll mit Kram, Klamotten, Geschirr (was ich nicht mehr in die Küche bringen konnte weil da schon alles voll stand). und dann bin ich mit meiner Depri-Stimmung mittags aus dem Bett gestiefelt und habe mich auf die Couch gelegt, mitten im Chaos. Es hat mich zwar schon irgendwie gestört, aber hatte einfach nicht die Kraft es anzupacken und es wurde wie gesagt immer schlimmer und schlimmer.

Gott sei Dank habe ich mit meiner Ma wieder alles herrichten können und ich hoffe, das ich es jetzt wieder beihalten kann. Ich geb mein Bestes.

@ noisuf

Er hat mir immer nur ne knappe Antwort gegeben (wenn überhaupt) u. dann gleich auf ein anderes Thema abgelenkt o. ist sogar schneller gelaufen, so

das war bestimmt ein total beschissenes Gefühl als er dann auch noch schneller gelaufen ist

Mich hat das total verletzt, weil ich gerne das Gefühl hätte, dass ich mich wenigstens ihm anvertrauen kann

das glaube ich. Es ist ganz wichtig das man jemanden hat, dem man vertrauen kann. Wenn man dann feststellt, das man plötzlich doch ganz alleine da steht, ist das schon ziemlich niederschmetternd

Die Dinge die du so schreibst hätte wieder mal ich geschrieben haben können. *:)

Kurz zur Erklärung damit du mein Umfeld verstehst: meine Eltern sind seit Ewigkeiten geschieden. Mein Papa ist neu verheiratet.

Meine Mama hat auch einen neuen Partner. Ich wohne alleine in einer schönen Wohnung. Am Freitag war ich bei meinem Vater. Ich bin erst wieder aus meinem Schneckenhaus gekommen, als die weg waren und bin dann wenig später auch gefahren.

hin zu gehen, weil ich schon im vornherein immer daran denken musste, dass bestimmt wieder lauter Leute da sind, u. dann wieder die ganzen Geräte besetzt sind u. ich dumm rum stehen muss u. mir blöd vor komme o. dass ich bestimmt immer total bescheuert aussehe etc (so viel dazu:

das ist echt der Hammer, das könnte ganz genauso ich geschrieben haben !!! Außerdem geht es mir mit der Pflege ähnlich. Bin auch jemand, der stundenlang Peelings macht, cremt, zupft, rasiert und hier und da tut und macht und das völlig genießen kann, abends schön gepflegt ins Bett zu gehen. Aber das lässt bei mir momentan auch etwas nach. Dusch zwar täglich, trage auch make up auf aber ansonsten lauf ich rum wie ein Schluff

Ich wollte mal ganz gerne von dir wissen, ob du dich in der Öffentlichkeit auch so unsicher und unwohl fühlst wenn du jemanden bei dir hast.

Ich arbeite als Bürokauffrau in einer relativ großen Firma.

Ja, ich hatte großer Angst vor dem heutigen Tage. Aber ich habe die Tabletten nun schon 7 mal genommen Die Dosis ist relativ hoch für den Anfang. hatte im Internet Erfahrungsberichte zu meinem Wirkstoff gelesen, und da fangen die meisten mit 10 mg pro Tag an über 15 mg und dann vielleicht zu 20 mg (Klar, einige Leute nehem auch 40-60 mg pro Tag). Jedenfalls hat mein Arzt mir 20 mg/Tag verordnet. Direkt von Anfang an. Habe das Gefühl, das sie mir die allergrößte Angst von heute schon genommen haben.

Der Tag lief eigentlich ganz in Ordnung. Hatte einfach nur überhaupt keine Lust und keine motivation "bäume auszureißen" und sehnte mich den ganzen Tag nach meinem Bett. Aber sonst ging es. Das ist lieb das du fragst :)*

Was genau ist das für eine Beratungsstelle?

ganz liebe Grüße

assisa

n+ois0uxf-x


Hab jetzt mal wieder was Positives: Bin vorhin, ermutigt durch das was Niniane mir geschrieben hat, mal wieder für ne dreiviertel Stunde spazieren gegangen - hat mir richtig gut getan :)^

Bin bis jetzt wenn überhaupt ja nur mit meinem Freund zusammen spazieren gegangen u. konnte mich alleine nicht dazu aufraffen. Ich musste dann immer daran denken, dass mir lauter Leute entgegen laufen könnten u. irgendwie hat mich der Gedanke dann immer wieder etwas beunruhigt u. ich bin doch lieber daheim hocken geblieben. Aber vorhin hab ich´s geschafft u. mir jetzt fest vorgenommen, dass jetzt wieder regelmäßig zu tun :-D

@Niniane

Kann mir gut vorstellen, dass dir jetzt wieder die Decke auf den Kopf fällt. Du hattest vier Wochen lang etwas zu tun, wodurch du wenigstens für eine gewisse Zeit am Tag Ablenkung hattest u. nicht so wirklich dazu gekommen bist, negative Gefühle aufkommen zu lassen u. jetzt stehst du sozusagen wieder vor einem Loch - einer Art vierwöchigem Nichts...

Kannst du nicht evtl. für die Zeit irgendwo eine Art Praktikum machen o. aushelfen? Vielleicht kannst du auf einer Art Reiterhof o. in einem Tierheim aushelfen.

Du hast geschrieben, dass du Yoga machst - gehst du da in eine Gruppe o. machst du das für dich alleine? Mich interessiert das nämlich auch schon eine Zeit lang, aber es heißt immer, dass man nicht versuchen soll, sich das alleine beizubringen u. bei mir in der Nähe wird es höchstens mal von der VHS angeboten u. da haut das bei mir durch das Studium zeitlich nicht hin :-(

NfiUnpianex3


@noisuf-x

Hallo Noisuf-x,

Yoga habe ich mir selbst beigebracht mit einem Buch. Das ging ganz gut. Aber vielleicht ist es auch mit anderen Leuten interessanter... Es gibt ja viel, was man machen kann. Gymnastik, Joggen und Schwimmen tut auch immer total gut!

N#inUi&ane3


Mit der augenblicklichen Situation anfreunden

Also, nach Tagen der Unruhe, Verzweiflung, Nervosität und schlechten Laune habe ich mich dazu entschlossen, es mal von der positiven Seite zu sehen:

wir haben einen wunderschönen Spätsommer. Ich habe noch 4 Wochen, die ich bis zum Vorlesungsbeginn genießen kann. In der Zeit werde ich eine Therapie an der Uni machen, worüber ich total froh bin und was mir ehrlich gesagt viel neuen Mut macht. Ich habe Zeit, um Gym und Yoga zu machen, mal wieder schöne Sachen zu kochen. Ich kann mir in aller Ruhe eine nette WG suchen, denn ich habe jetzt keinen Druck mehr bezüglich des Zug fahrens. Ich habe zwar IMMER Angst davor, aber ich weiß, dass ich es mache, wenn es darauf ankommt. Es gibt auch immer die andere Seite der Medaille, die man betrachten kann.

Ich habe aber Angst, dass ich niemals den S. treffen werde. Was ist, wenn es einfach nicht sein soll und wir gar nicht "füreinander geschaffen" sind? Ich habe Angst. Gestern Nacht habe ich mir einfach nur gewünscht, dass er neben mir liegt. Und wie ich seine Nähe fühlen kann, dass er einfach da ist. Diese Vorstellung hat mich glücklich gemacht, und ich hatte solche Sehnsucht nach ihm. Und wir haben uns noch nie gesehen!!! Das ist doch verrückt. Gestern Nacht hatte ich einen merkwürdigen Gedanken. Das war so eine komische Gewissheit, als ob jemand zu mir sagen würde: "Ihr werdet zusammen kommen und glücklich sein. Alles wird gut. Ihr gehört zusammen." Das war wie eine klare Eingebung.

Oder vielleicht fange ich an, verrückt zu werden ;-)

Na ja, gleich wird erst mal gekocht, denn die neue "Brigitte" ist nach uns zu hause gekommen und ich habe eben eingekauft um die Diät-Rezepte zu kochen. Nicht wegen abnehmen, sondern weil da alle Vitalstoffe drin sind und ich bis zur Uni gesund essen will und fit sein möchte. Hier noch ein ein Tipp für alle Angst und Depri-Geplagten: besorgt euch einen Vitamin-B-Komplexmittel aus dem Reformhaus. Das pääpelt auf und gibt Schwung. Am besten Kurmäßig über ein paar Wochen nehmen.

EInen schönen Tag wünscht Eure Niniane :)*

nYoisu4f-xx


@Morgan

Hallo Morgan *:)

Du hattest mich gestern nach der Beziehung zu meinen Eltern gefragt:

Bei uns zuhause ist es so, dass eigentlich keiner wirklich viel mit dem anderen zu tun hat - jeder macht sein eigenes Ding. Wir halten uns eigentlich seltenst zusammen in einem Raum auf.

Ich will noch schnell erklären, wer wir überhaupt alles ist: Ich wohne zuhause bei meinen Eltern u. meiner jüngeren Schwester (16). Mein Bruder (22) wohnt schon seit ein paar Jahren bei seiner Freundin (ist allerdings nie offiziell ausgezogen, er ist halt einfach immer länger bei ihr geblieben u. so hat sich das ergeben) - die beiden haben vor kurzem ein Kind bekommen.

Es ist jedenfalls so, dass wir höchstens mal zusammen essen, wenn mein Bruder u. seine Freundin zu uns eingeladen sind, aber wir haben uns alle nicht wirklich was zu erzählen.

Ich weiß grad gar net, wie ich das Verhältnis zu meiner Mutter beschreiben sollte - wir haben kein besonders enges Verhältnis. Sie ist vom Typ her absolute Einzelgängerin (hat auch keine Freundinnen o. Bekannte, mit denen sie mal telefonieren o. sich treffen würde). Sie macht so ihr Ding. Ich kann mich zwar, wenn überhaupt, dann nur ihr anvertrauen, wenn ich was auf dem Herzen hab, aber das mach ich auch nicht allzu gerne, weil sie entweder sich dann wieder Vorwürfe macht u. wieder mal in ihr Selbstmitleid verfällt o. von ihrem schwierigen Verhältnis zu meinem Vater erzählt usw.

Ach ja, meine Eltern wollten sich mal scheiden lassen, haben es aber damals wegen meinem Bruder u. mir doch nicht gemacht - allerdings merkt man auch, dass sie sich nicht wirklich lieben. Mein Vater schläft schon seit Jahren im Wohnzimmer auf der Couch u. meine Mutter im ehemaligen Schlafzimmer in nem Einzelbett.

Ich merke auch durch Erzählungen meiner Mutter, dass sie es bis heute bereut, bei meinem Vater geblieben zu sein u. ich bin mittlerweile der Meinung, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre (für alle) wenn sie sich damals getrennt hätten.

Das Verhältnis zu meinem Vater ist viel durch Angst geprägt - jeder von uns hat immer viel Angst vor seinen Ausrastern gehabt u. niemand konnte ihm je die Meinung sagen o. sich gegen ihn durchsetzen (inkl. meiner Mutter). Mit ihm kann ich über Dinge die mich belasten o.ä. gar nicht reden. Er denkt zwar, er wäre ein guter Vater, weil er uns häufiger mal was kauft o. z.B. gerade für mich o. meinen Bruder auch schon öfter mal irgendwohin Anrufe getätigt hat, um sich für uns über irgendwelche Sachen zu erkundigen. Aber es ist keine Nähe zwischen uns und ihm da u. es macht auch niemand gerne etwas mit ihm zusammen (bei irgendwelchen Arbeiten helfen), weil er immer schnell ausflippt, laut u. auch sehr ungerecht wird. Bei ihm ist immer jeder angespannt, wenn man merkt, dass er schlechte Laune hat. Und er ist auch nur so lange hilfsbereit u. "nett", wie man die Sachen so macht, wie er sie gerne hätte.

Ich kann meinem Vater z.B.nicht sagen, dass ich vorhabe zu einer Beratungsstelle zu gehen, weil er mit sowas gar nicht umgehen kann. Ich war ja früher schon mal bei einer Psychologin u. da hat er mir jedes Mal, als er mich dort hin gefahren u. wieder abgeholt hat, zu spüren gegeben, dass er deswegen sauer auf mich ist, indem er nicht mehr mit mir gesprochen hat. Als die Psychologin dann mal mit der ganzen Familie reden wollte ist er ausgetickt u. hat zuhause rumgeschrien als ich ihm das gesagt hab. Er meinte, er wusste ja, dass ich ihn als das schwarze Schaf dastehen lassen würde u. die ganze Schuld nur auf ihn schieben würde u. wer wisse, was ich der alles erzählt hab usw. U bei der Psychologin ist er auch total ausgetickt u. hat geschrieen u. meine Mutter hat geheult.

Ich bin später dann eine Zeit lang zu einer Psychologin von einer Beratungsstelle gegangen u. da war es dann auch immer so, dass er mich schweigend abgeholt hatte u. mir ggü für den Rest des Tages kurz angebunden war.

Ich hab immer Angst davor etwas falsch zu machen, weil ich immer als erstes daran denken muss, was mein Vater wohl dazu sagt u. das der bestimmt wieder austickt.

Meine Eltern haben beide in ihrer Kindheit viel schlimmes durchmachen müssen u. sind beide in meinen Augen auch ziemlich negative Menschen. Mein Vater sagt sehr oft, dass er froh ist, dass er schon älter ist u. das alles, was wir wohl mal mitmachen müssen, nicht mehr mitmachen muss u. dass wir ihm leid täten, weil wir es einmal schwer haben werden u. lauter solchen Sachen. Auf der anderen Seite sagt er mir aber, dass ich nicht immer alles so negativ sehen soll... Haha %-|

Ich würde uns nicht als "richtige" Familie bezeichnen. Es gibt hier vieles, das mich aufregt u. ich bin auch oft der Meinung, dass es mir vielleicht besser gehen würde, wenn ich ausziehe. Aber dadurch, dass ich damals damit schon so auf die Nase gefallen bin, hab ich auch irgendwie Angst davor u. außerdem wüsste ich nicht, wie ich das finanziell machen sollte...

Naja, jetzt hab ich wieder ziemlich viel geschrieben - aber vielleicht konnte dir das ein wenig einen Einblick verschaffen, wie das bei uns so abläuft.

Liebe Grüße!

neoisufx-x


Hallo Assisa!

Ich wollte mal ganz gerne von dir wissen, ob du dich in der Öffentlichkeit auch so unsicher und unwohl fühlst wenn du jemanden bei dir hast.

Das ist mal so, mal so. Meistens fühl ich mich schon wohler, wenn noch jemand bei mir ist, aber es passiert mir auch, dass ich mich trotzdem unwohl fühle. War erst vor kurzem der Fall, als ich mit meinem Freund in seiner Stadt rumgelaufen bin. Erst war noch alles ok, dann sind wir in eine Buchhandlung rein (ich wollte eigentlich da rein) u. auf einmal wollte ich nur noch weg, in mein Bett u. schlafen. Ich war wieder nervös u. unruhig u. hatte auf einmal gar keine Lust mehr, mir irgendwelche Bücher anzuschauen. Und es hat mich voll gestresst, als er sich ein Buch nach dem anderen angeschaut hat u. dann auch noch hoch gehen musste, um da noch mehr Bücher anzuschauen. Hab allerdings so gut wie es ging versucht, mir nix anmerken zu lassen. Aber in dem Moment hat mich der Gedanke daran, dass ich jetzt noch bis zum Bahnhof laufen u. dann noch ne halbe Stunde mit dem Zug fahren muss, bis ich daheim bin, total gestresst u. ich hatte wieder das Bedürfnis, mich in irgendeinem Loch zu verkriechen u. niemanden zu sehen o. zu hören. Ich war dann aber auch sauer auf mich, weil es eigentlich ein schöner Tag war u. ich ja die Zeit hätte nutzen können, um mit meinem Freund einen schönen Stadtbummel zu machen - aber nein, ich musste wieder so nen Anfall kriegen u. mir durch ständiges Nachdenken über die beschissensten Sachen wieder mal selber alles vermiesen!!!

Was genau ist das für eine Beratungsstelle?

Die nennt sich direkt psychologische Beratungsstelle u. hat glaube ich was mit dem Diakonischen Werk zu tun. Da arbeiten mehrere Psychologen u. man kann eben da anrufen, denen schildern, was man für ein Problem hat u. bekommt dann einen Termin für ein Beratungsgespräch mit einem Psychologen. Die helfen einen mit verschiedenen Problemlagen. Und wenn die dann auch der Meinung sind, dass man Hilfe braucht, geht man da wie zu jedem anderen Psychologen eben auch über mehrere Sitzungen hin.

Mein Termin ist jetzt leider erst am 6.10. Hatte eigentlich gehofft, noch nen Termin zu bekommen, bevor das Studium weiter geht.

Bin ja gestern Abend noch spazieren gegangen u. war heute früh auch wieder spazieren. Heute Abend möchte ich auch wieder gehen, weil mir das gestern echt gut getan hat. Hab es heute auch geschafft, mich endlich mal zum Staub wischen aufzuraffen (seit laaaanger Zeit mal wieder |-o). Und ich hab mich heute auch mal wieder geschminkt ;-)

Am Do werd ich voraussichtlich mit einer Freundin Tennis spielen gehen. Sie hat mir gestern ne mail geschrieben u. mich gefragt, ob ich Lust dazu hätte. Wollte spontan ja schon wieder nein sagen, aber dachte mir, dass es mir vielleicht ganz gut tut, mich dazu zu zwingen. Irgendwie freu ich mich ja auch schon etwas drauf. Aber ich tu mir immer schwer, mit jemandem aus zu machen, weil es mir oft so geht, dass ich zu dem verabredeten Termin dann eigentlich wieder viel lieber niemanden sehen möchte u. mir dann auch ab und zu mal irgendwelche Ausreden einfallen zu lassen, um mich nicht mit derjenigen treffen zu müssen |-o Und davor hab ich dann immer Angst, wenn es darum geht, dass jemand was mit mir aus machen will - mich stresst das meistens sogar richtig.

Auf jeden Fall hat es mich gefreut zu lesen, dass dein erster Arbeitstag nach dem Urlaub nicht ganz so schlimm war :)^ Ich hoffe ja für dich, dass die Tabletten weiterhin so gut anschlagen.

Viele liebe Grüße @:)

N{ini\ane3


Zimmer angucken

Hi Ihr,

bin gerade aus Bi wieder gekommen. Bin um kurz vor neun los mit Bus und Zug. Ich hatte einen Termin zur Zimmerbesichtigung. Die beiden Leute aus der WG waren total nett, und mit denen könnte ich wohl gut zusammen leben. Vor allem das Mädchen war total nett. Also, wenn nicht die, wer dann... ! Die Wohnung war sehr alt und nicht tip top, aber ok. Man könnte hier und da ein bisschen was streichen. Das Zimmer, was ich bekommen würde ist auch ok. Ich war insgesamt eine Stunde da, wir haben ein bisschen gequatscht... Also, ich fand die beiden nett. Ende der Woche wollen sie bescheid sagen. Tja, mal sehen, gell... :-/

Zu der Fahrt sage ich mal nichts, denn es war nicht gut.

Dann kommt noch dazu, dass meine Oma mich gestern angerufen hat und mich gefragt hat, ob ich eine Woche mit nach Borkum möchte. ich weiß nicht so recht... Meine Mutter würde eventuell auch mitkommen, und ich habe schändlicherweise keine Lust, mit ihr zu fahren. Außerdem habe ich ja das Uni-Training undmuss die Sendung machen... Also, das wird wohl nichts.

Dann hat mein nerviger Kollege noch angerufen, bin aber net drangegangen!!!

Liebe Grüße, Eure abgekämpfte Annie @:)

n~oisxuf-x


Mieser Tag!

Hallo alle zusammen!

Hatte heute wieder mal nen ziemlich bescheuerten Tag :(v

Dabei hat er ganz gut angefangen :-(

Bin heute früh ohne Probleme unter die Dusche u. hab mir dann noch ne Gesichtsmaske aufgelegt, mir die Nägle lackiert, mich geschminkt u. wollte dann mit dem Zug zu meinem Freund fahren. Hab ihn angerufen u. bescheid gesagt wann ich komme u. meinte noch zu ihm, dass ich dann aber nicht nur bei ihm rumhocken möchte. So weit so gut...

Aber dann: Kaum dass ich im Zug saß, bekam ich wieder solche Gedanken, wie: "Na ja, is ja jetzt eigentlich gar nicht so toll, dass du da hin fährst." "Was willst du da denn machen?" "Vielleicht würde ich ja doch lieber bei mir daheim im Bett liegen u. in Ruhe TV schauen" usw.

Und zack, war ich wieder am Kämpfen mit mir, dass ich mir nicht wieder die Laune versau u. hab krampfhaft versucht, aufzuhören so viel nachzudenken. Aber ging nicht! Bin wieder total nervös geworden u. hab so n leichtes Panikgefühl bekommen. Bei meinem Freund war ich dann auch total krampfig u. ruhig dagesessen u. wollte nur noch meine ruhe u. mich hin legen.

Er hatte vorgeschlagen, dass wir in den Biergarten gehen könnten u. dann noch im Botanischen Garten spazieren gehen - hatte eigentlich keine rechte Lust, aber da ich eh Hunger hatte, habe dem Biergarten zugesagt, aber gemeint, dass ich keine Lust hätte danach noch rumzulaufen.

Mir war jedenfalls viel zu warm, es ging mir immer noch nicht besser u. als wir dort angekommen sind u. ich die Schlange vor der Kasse sah, hatte ich keine Lust mehr u. wollte nur noch weg. Ich hab dann gemeint, dass ich mir doch lieber in der Stadt ne Kleinigkeit zu essen kaufe u. dann wieder heim will. Mein Freund hat natürlich ziemlich blöd geguckt.

So saß ich dann 2 Stunden nach dem ich dort angekommen war wieder im Zug u. fuhr wieder zu mir. Da hab ich mich dann auf die Couch gelegt u. hab mich total mies gefühlt.

Dann hat auch noch meine Freundin, mit der ich morgen Tennis spielen gehen wollte abgesagt.

Ich krieg grad wieder voll die Krise! Könnte echt heulen - will endlich aufhören, ständig über lauter negatives Zeug nachdenken zu müssen u. mir nicht immer alles selber vermiesen :°(

Ich halt das echt nicht mehr länger aus!

Habt ihr eigentlich Erfahrungen mit natürlichen Medikamenten wie Johanniskraut o. KavaKava?

Liebe Grüße an euch!

N^inianxe3


Hallo Noisuf!

Ich glaube, das kennen wir alle: da rafft man sich auf und möchte was unternehmen und freut sich sogar etwas. Und dann, wenn man da ist, will man nur noch weg. Ich kann dir nicht genau sagen, wie oft ich in so einer Situation war, jedenfalls total oft. Und ich bin dann auch meistens immer nach Hause gegangen/gefahren. Meiner Meinung ist das auch gar nicht so dramatisch. Oft will man einfach nur seine Ruhe. Und manchmal ist es sogar auch richtig, dem nachzugeben, wenn sich irgendetwas in Dir sträubt. Aber man sollte sich vielleicht ein "Gegengewicht" schaffen! Das du heute was sportliches gemacht hättest, wäre super gewesen. Ich habe so eine kleine "Faustregel": von dem, was möglich ist ist und was du in der Lage bist zu unternehmen, das mache möglichst oft und viel.

Wegen Johanniskraut und Co: Kava Kava würde ich nicht nehmen, das ist nicht gut für die Leber. Aber Johanniskraut kannst du probieren. Das ist auch gut für den Winter, wenn es dunkler wird. Da würde ich dann hochdosiertes nehmen. Und sonst gibt es viele gute Komplexmittel in der Homöopathie bei Depression, Angst und Erschöpfung- Kann man googlen. Gute Firmen sind z.B: Nestmann.

Halt die Ohren steif.

NGiniyanex3


Hallo Morgan und Leesha!

Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist. Ich bin so schlapp dass ich gar nix mehr auf die Kette kriege. Gestern konnte ich mich nur noch aufs Bett legen und mich möglichst nicht bewegen. Selbst mal den Arm hoch heben oder eine CD einlegen war unmöglich. Das ist doch bescheuert, oder nicht?? Ich komme irgendwie gar nicht mehr klar...

Aber ich hoffe, bei Euch ist alles palletti!

Eure Annie @:) :)*

N|inifane3


Meine persönlichen Gründe für die Angst/Depression

Also, im folgenden geht es um ein paar Gründe, die dafür verantwortlich sind, dass sich bei mir eine "Angststörung" (ich mag diesen Ausdruck eigentlich nicht) und eine Depression entwickelt hat. Dabei geht es nicht um die Eltern, die natürlich auch oft dazu beitragen. Hier geht es um die Ereignisse, die sich im sexuellen Bereich abgespielt haben, und über die ich erstmals heute, nach 11 bzw. 5 Jahren, nachdenken kann. Sonst habe ich es immer vermieden, daran zu denken. Im Wesentlichen geht es um drei Ereignisse.

Als ich 13 war, hatte ich einen festen Freund. Wir waren ein Jahr zusammen, und außer Küssen lief da nichts. Ich habe oft bei ihm übernachtet. Eines Morgens, als ich bei ihm aufwachte, sagte mein Freund, dass wir jetzt doch mal versuchen könnten, miteinander zu schlafen. Obwohl ich sofort Angst davor hatte, sagte ich ja. Ich wollte aber nicht. Ich war regelrecht gelähmt vor Angst. Also probierte er, in mich einzudringen, was natürlich nicht klappte. Ich war schockiert. Ein paar Tage später fuhren seine Freunde an meinem Haus vorbei und brüllten "Schlampe!" In den Tagen darauf spürte ich zum ersten Mal in einer Kneipe, dass ich Angst vor Leuten bekam, speziell vor der Clique meines Freundes. Fortan war ich nervös, unruhig, ängstlich. Kurze Zeit später machte mein Freund Schluss. Um ein paar Ecken herum bekam ich mit, wie die Jungs in dieser Clique über mich sagten, dass ich eklig sei.

Ein zweites Erlebnis fand an Kirmes statt. Ich war auch 13 Jahre alt. Ich ging abends allein durch die Stadt, da ich auf dem Weg zu Freunden war. Plötzlich standen da drei Männer in einer dunklen Ecke. Einer von denen trat auf mich zu und fasste mich an der Brust an. Die anderen lachten dreckig. Ich war wie gelähmt und stand nur da. Dann fing ich an zu weinen und lief davon.

Nach diesen beiden Erlebnissen fing meine Angst und Unsicherheit vor anderen Menschen an und meine Ausgeglichenheit war passé.

Das dritte Ereignis war vor 5 Jahren, als ich 19 Jahre alt war. Damals war ich für kurze Zeit mit einem britischen Soldaten lieert. Eines Nachts übernachtete er bei mir. Während ich schlief, versuchte er, sich an mir zu "vergehen". Ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll. Davon wurde ich schließlich wach, und ich konnte nichts tun. Es war wie verhext. Ich war wie gelähmt. Schließlich nahm ich meinen Mut zusammen und sagte, er solle aufhören. Das tat er erst nicht, aber nach einigem Hin und Her ließ er von mir ab. Nach ca. 5 Minuten fing er wieder an. Und ich weiß nicht warum, aber ich traute mich nicht mehr, mich zu wehren, und dann schlief er mit mir. Aber ich war mental gar nicht mehr da. Den Rest der Nacht lag ich nur da, und fühlte gar nichts mehr. Seitdem kann ich nicht mehr nachts neben einem Mann liegenn.

So, das waren im Wesentlichen die Erlebnisse, die (so glaube ich) mit dafür verantwortlich sind, dass ich so eine Angst-Sache habe. Und erst seit ein paar Tagen kann ich anfangen, dass langsam hervorzukramen. Obwohl es keine Vergewaltigung in dem Sinne ist, wie man es aus Filmen etc. kennt. Aber mir scheint es, als ob ich mich deswegen auch so selten abends weg traue, oder Menschenansammlungen meide. Ich glaube, dass diese Erlebnisse seit Ewigkeiten in mir schlummern. Und die einen in gewisser Weise das Leben schwer machen. Es ist das, was endlich bewältigt werden will.

So, das wollte ich nur mal aufschreiben!

Liebe Grüße, Niniane @:)

nnois+ufx-x


Hallo Niniane!

Ich finde es toll, dass du dich jetzt damit auseinandersetzen kannst u. vor allem, dass du deine Gedanken mit uns teilst :)^

Kann mir gut vorstellen, dass diese Ereignisse einiges zu deinen Problemen beigetragen haben - du bist da ja massiv unter Druck gesetzt worden. Ich kann mir denken, dass du dadurch richtig darauf konditioniert worden bist, mit irgendetwas negativen zu rechnen, sobald ein Mann neben dir im Bett liegt.

Ich hoffe, dass du das alles jetzt gut verarbeiten kannst u. es dir dann evtl. wieder ein ganzes Stück besser geht.

Viele liebe Grüße an dich @:)

NSinZiane3


Hello!

Wie geht es Euch allen da draußen, wo immer Ihr auch gerade seid? Ich hoffe gut. Genießt Ihr das schöne Wetter?

Meine Laune geht schon wieder in Richtung Keller. Leider kann ich mich nie über meine kleinen Erfolge freuen. Das finde ich nicht so gut. Gestern die Fahrt zur Uni war echt stressig, und dann saß ich auch noch so lange am Bahnhof fest. Als ich zuhause war, war ich heilfroh. Dann gähnte mich ein einsames Wochenende an, worüber ich nicht glücklich bin. Heute morgen war ich auf dem Flohmarkt, und dass war auch nicht so toll. Jedenfalls ist meine Stimmung mehr als schlecht.

Das WG-Zimmer habe ich auch nicht bekommen. Das wird alles auch nichts.

Es ist jeden Sonntag das gleiche. Meine Schwester und Mutter sumpfen hier herum. Meine Schwester macht sich in unserer Küche was zu essen, Mutter hat einen Kater. Ich verbringe die Sonntage meist nur in meinem Zimmer. Innerlich bin ich dann immer so entsetzt und wie gelähmt. Dann erscheint einem alles hoffnungslos. Und wenn ich dann noch in den Spiegel gucke und meine Pickel betrachte und mein schweißnasses T-Shirt, dann ist bei mir alles vorbei.

Also verzeiht mir meine schlechte Laune, ja?

Ciao, Eure Annie @:)

N#i!niTaSne3


Immer diese Typen!

So, nachdem ich einem Kollegen, der ein kleines Interesse an mir hat, gesagt habe, dass ich keine Lust auf ein Treffen mit ihm habe, habe ich doch irgendwie ein schlechtes Gewissen bekommen... Also habe ich ihm gestern abend noch eine SMS geschrieben, dass er bitte nicht sauer sein soll und dass es nicht gegen ihn persönlich geht etc. Er meinte daraufhin, dass er mich nicht verstehen würde, es ginge doch nur um ein Kaffee. Aber warum läd er mich dann zu ihm nach Hause ein? Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht gut fand. Er meinte daraufhin, was ich denn von ihm denken würde? Dass er gleich über mich herfällt? Seufz! :-/ Hoffentlich habe ich nicht übertrieben mit meiner Abweisung. Aber ist es nicht in Ordnung, wenn man einfach mit jemandem, der was von einem will, gar nicht erst Kaffe trinken will? Ich habe dazu keine Lust. Ich meine, ich habe null Interesse an ihm, und er ist nicht im Entferntesten mein Typ.

Na ja, Geschichte ist auf jeden Fall finis.

Habt einen gemütlichen, verregneten Tag und lasst es euch gut gehen!

Die Niniane, Priesterin a.D. ;-D

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