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Angstzustände und Depressionen

N&iniaxne3


Bussi und gute Nacht! Bin froh, dass es Euch gibt! *:) @:) :)*

M0organi le xFay


Da haste Recht! Wir sind schließlich auch irgendwo in den Falten unseres Hirns Intelligenzbestien ;-D Dat kriegen wa schon hin!

MQorganS Dle Fay


Ich sag auch Bussi und gute Nacht und an Jana noch weiter gute Besserung und an Annie: Geht schon alles seinen Weg!

@:) @:) @:) :)* :)* :)*

L?eesdhas VWo=rld


Na dann hab noch einen schönen Abend und eine Gute Nacht :)*

Und da entschwindet sie in die Nebel @:) :)* ;-)

L<eesOhas xWorld


Dir auch einen schönen Abend noch, Lisa- und immer schön vorsichtig fahren ;-)

Bis bald, bussis :-x

MBorganH le xFay


Werd ich. Bis hoffentlich ganz bald *:)

N[iniaJnze3


Oh lá lá!

Hey Leute! Wollte nur eben kurz was berichten. Wenn Ihr das irgendwann lest, schreibt doch bitte, ob ich mir wegen meiner Uni-Sache Sorgen machen muss. Also:

Uni geht ja jetzt wieder seit drei Wochen. Und ich war ja nur bei wenigen Seminaren. Und Freitag hatte ich eigentlich nicht, aber ich dachte, ich fahr mal zu einer Vorlesung von 8-10 Uhr hin und gucke, ob ich da vielleicht noch teilnehmen kann, da ich ja nicht weiß, welche Kurse ich letztlich de facto habe oder nicht (weil ich ja nicht immer da war). Heute morgen war es sehr schwer, als der Wecker um 5.30 Uhr klingelte. Und ich wollte dann auch zu hause bleiben. Aber wie hätte ich das meiner Mutter erklären sollen? Also bin ich doch gefahren und habe am Bh mehrere Freundinnen getroffen. Ich hatte Panik. Weil ich dann nicht mehr wegkonnte, weil das wäre ja dann peinlich gewesen... Aber ich habe mich zusammen gerissen und bin gefahren. Zug wie immer Verspätung. Ich kam dann bei der Uni an und die Vorlesung hatte schon längst begonnen und der Hörsaal war voll, kein Platz mehr frei bis auf die erste Reihe. Ich habe mich dann in die Teilnehmerliste eingetragen und bin wieder nach Hause gefahren.

So!

Und nun, was sagt Ihr? Ist das ok oder hätte ich mich zwingen müssen in der Vorlesung zu bleiben? Ich bin ein kleines bisschen stolz, dass ich heute hingefahren bin, aus Eigeninitiative, um noch einen Kurs zu bekommen. Aber man kann halt nicht so richtig stolz sein, da man ja auch wieder sehr viel gefehlt hat. Na ja.

Ich fand es sehr schön, dass wir gestern alle getippselt haben. Es hat mir (wie man sieht) mal wieder ganz schön Aufwind gegeben. Und ich bin sehr stolz auf Euch, dass Ihr auch so viel packt! Ich finde, Ihr macht das toll. Und ich bin froh, dass ich Euch "meine Freundinnen" nennen darf.

Drücke Euch und wünsche Euch ein schönes WE! Eure Annie @:) @:)

L^eeshais Worxld


Hallo Annie

Jetzt sag ich es noch einmal auf diesem Weg: Ich finde es wirklich mutig, dass du heute morgen aufgestanden bist und zur Uni gefahren bist. Dass du anschließend doch wieder nach Hause gefahren bist, kann ich dir nicht verübeln. Die Vorlesung war schon in Gang, der Hörsaal rappelvoll. Dann warst du sicher noch aufgeregt aufgrund der Begegnung mit den Mädels am Bahnhof. Das ist einfach zuviel Stress in so einer Situation. Ich finde es klasse, dass du dennoch in den Hörsaal gegangen bist und dich in die Teilnehmerliste eingetragen hast. Somit hast du rein technisch gesehen nichts verpaßt. Und nächsten Freitag- wer weiß- bleibst du vielleicht schon da und besuchst die Vorlesung. Also nochmal: Hut ab :)^ dass du dich nicht unterkriegen läßt und es immer wieder versuchst. Das ist doch auch ein großer Schritt vorwärts ;-).

Ich bin später nochmal online, vielleicht treffen wir uns noch.

Bis dahin eine dicke Umarmung,

Jana

N@inKianex3


Bin um 21 Uhr on...

Die Niniane

Nhiniaxne3


Morgan, es funzt.

Morgan, wir haben jetzt heraus gefunden, wie wir zu dritt tippseln können. Gut, 'ne?

Mnemph.is2x91


Depressionen und Ängste von der anderen Seite gesehen

Hallo an alle,

ich schreibe hier nicht als betroffener, sondern als Ehemann einer betroffenen. Sie musste im Februar 2000 in die Röhre wegen des Verdachtes auf MS. Davor ging es ihr eigentlich gut. Nur seit diesem Zeitpunkt leidet sie immer stärker zunehmend unter Angst und Panikattacken. leider wurde 2003 dann doch eine MS diagnostiziert. Diese Form ist an sich eher als "leicht" einzustufen (d.h. das sie zwar einige Schübe hatte, davon aber bisher nie was zurückgeblieben ist..teu teu teu) Allerdings musste sie auch zur Sicherung dieser Diagnose wieder in die Röhre und wieder haben sich die Ängste verschlimmert. Nun ist es leider auch so, daß als eine bekannte Begleiterscheinungen der MS eine ständige, mäßige bis starke Müdigkeit einhergeht. Dieses alles zusammen wirkt natürlich auch ständig auf meine Frau ein.

Ich selber war lange Zeit bei der Bundeswehr, da ich dort gelegentlich längere Zeiten weg war, war sie natürlich mit allem alleine. Ich selber bin weit entfernt von gewissen Ängsten, Panikattacken oder Depressionen, daher kann ich mir das so als Außenstehender gar nicht so vorstellen. Ich habe auch Schwierigkeiten mich in die Situation meiner Frau hineinzusetzten. Sonst kann ich das eigentlich sehr gut, aber da ich sehr selbstständig in allem bin, schaffe ich das daher eher nicht.

Nun haben wir zwei Kinder (5 Jahre und 11 Monate alt). Da ich beruflich nun im Schichtdienst arbeite und gelegentlich auch 16 Stunden über Nacht arbeiten muss, ist dieses natürlich eine zusätzliche Belastung für meine Frau. Heute morgen schilderte sie mir, daß sie ein unheimliches Gefühl der inneren Leere verspürt. Sie hat auch Angst etwas mit den Kinder alleine zu unternehmen da sie seit einiger Zeit unter einem ständigen Schwindel leidet und befürchtet mit dem Kind auf dem Arm die Treppen runterzufliegen, wenn ich nicht da bin (was ich auch gut nachvollziehgen kann). Es geht schon sehr stark in die Richtung, was ich hier teilweise gelesen habe. Sie traut sich nicht vor die Tür. Da sie keinen Führerschein hat (auch aus Angst 2 x bereits abgebrochen) traut sie sich auch nicht mit dem Bus in die Stadt zu fahren

//(Ihre Eltern können diese Situation nun überhaubt nicht fassen. Da herrscht immer unverständnis, warum sie nicht einfach die Kinder schnappe und mit denen rausgeht. In die Stadt fährt und was weiß ich. Die raffen einfach nicht, das das nicht nur schwierig für sie ist, sondern teilweise auch völlig unmöglich. Stattdessen machen die ihr noch ständig Vorwürfe. Spricht man sie daraufhin an, redet man gegen eine Wand).

Ich versuche meiner Frau zu helfen wo ich nur kann. Nur befürchte ich nun, daß ich die letzten Jahre zuviel gemacht habe. Denn neuerdings stelle ich sie immer wieder vor vollendeten Tatsachen, mit denen sie sich auseinander setzen muss. Wenn die Situation dann für sie gemeistert ist [i](meistens sind es Dienstplanänderungen, an denen sie wieder alleine mit den Kindern ist oder ähnliches)//. Dann rede ich mit ihr oft über das neue Erfolgserlebnis. Sie geht auch seit einiger Zeit zu einer Psychologin und nimmt nun auch ein Medikament dagegen (Citalopram 10 mg). Aber das bekämpft ja nur die Symptome, nicht die Ursache.

Mich würde interessieren, was kann ich als Mann besser machen?Damit ich meiner Frau (auf gesunde Art und weise und wohl dosiert) helfen kann. Denn zuviel Hilfe und zu viel abnahme aller Schwierigen Situation kann ja auch genau gegeteilig wirken oder sogar bestehde Situationen noch verschlimmern.

Danke

NJiniaxne3


Guten Morgen oder Mittag!

Wie geht es Euch? Ist bei Euch alles klar? Ich hoffe doch mal...

Bei mir ist alles wie immer, sprich super öde und einfach nur %-| :-/ Aber das ist immer noch besser als Panikzustände. Oder?

Gestern hat sich meine Ma eine Wohnung angeschaut und wollte, dass ich mitkomme. Und was soll ich sagen: diese Wohnung war so, wie ich sie mir schon immer erträumt habe. Über zwei Etagen, mit EBK, Parkett und oben ein schöner Spitzboden mit riesigem Fenster und begehbarem Kleiderschrank. Einfach nur schön. In einem 4-Familien-Haus, dass sehr neu ist und in einer ruhigen Gegend liegt. Und dazu noch super günstig. Ich war begeistert! Meine Mutter auch. Und falls sie die Wohnung bekommt, nimmt sie sie auch. Meine Schwester allerdings ist angefressen und will, dass meine Mutter neben ihr wohnen bleibt. Deswegen kam meine Mutter auch eben verkatert aus ihrem Zimmer und meinte, es wäre wohl doch nicht so gut, wenn sie umzieht. Wegen meiner Schwester und wegen mir, da von dort ja kein Bus fähr etc. Da war ich innerlich wieder am kochen. Sie wälzt immer alles auf uns ab. An uns hängt ihr ganzes Leben, und sie ist null in der Lage, mal eine Entscheidung für sich allein zu treffen. Ich habe ihr gesagt, sie soll es einfach machen und sich nicht von meiner Schwester ein schlechtes Gewissen machen lassen. ich kann jetzt auch nicht alles dazu schreiben, aber mir ist schlussendlich aufgefallen, wie inkompetent meine Mutter ist, wie verkorkst und bescheuert hier alle sind und... und... und... Ihr seht, ich habe mal wieder jede Menge zu meckern. Hier kann man so viele "kranke" Strukturen erkennen, dass ich hier möglichst schleunigst weg will.

Meine Mutter war gestern auch wieder in der Kneipe (2mal die Woche ist ja Standard) und als sie besoffen wieder kam, merkte ich wie ich mir nichts mehr draus mache und dass es nur noch tief drinnen einen Stich gibt. Ich weiß jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist.

Sei es drum, ich habe meine Uni, die ich sporadisch besuchen kann und will mich vollkommen darauf konzentrieren und wenn es irgendwie geht, dass Beste draus machen. Das, was ich geschafft habe, nämlich aus dem NICHTS wieder die Sachen zu machen, die so schrecklich für mich waren, schaffen meine Mutte und meine Schwester nicht. Meine Mutter könnte nie aufhören zu trinken und meine Schwester könnte nie für sich allein sein. Ich versuche meine Probleme zu lösen, und die beiden anderen Damen nicht. ich schätze, dass ich deswegen vieles hier zum Heulen finde.

So, ich gehe nun bummeln.

Ich drücke euch und wünsche euch wie immer nur das Beste vom Besten! Eure Annie @:) @:) @:)

M!orga7n le xFay


Annie

Ich glaube, dass Du Dir wegen der Uni nicht so viele Sorgen machen brauchst. Im Gegenteil: Ich glaube sogar, dass Du Dir selber manchmal etwas viel Druck aufbaust und deshalb dann manchmal weniger schaffst, als Du es ohne den Druck könntest. Auf jeden Fall ist ein voller Hörsaal nicht so das gelbe vom Ei und da darf man auch mal wieder gehen und nächstes Mal bleibste halt wieder, denn Du hast ja bereits die Erfahrung gemacht, das es funzt. Und wie Du es nun siehst, so ist es genau richtig: Du hast eine Menge angepackt, obwohl es schrecklich für Dich war und da kannst Du stolz drauf sein. Deine Mutter und Deine Schwester dagegen befassen sich lieber ganz primitiv mit Dingen, die sie eigentlich nichts angehen, anstatt mal ihr eigenes Leben zu ordnen. Du wirst Deinen Weg schon gehen, davon bin ich fest überzeugt.

Liebe Grüße @:)

Mgorgan jle Fay


Hallo Memphis291!

Erstmal möchte ich Dir sagen, dass ich es schön finde, dass Du Deine Frau so unterstützt und Dich ihretwegen hier informieren möchtest. Sicher ist das für Dich nicht immer so einfach. Mein Mann ist auch so ein bodenständiger und "mutiger" Mensch und trotzdem versucht er immer wieder auf's neue, sich in meine konfuse Situation hinein zu versetzen. Ich kann jetzt nur von mir persönlich reden, aber diese Unterstützung ist für mich enorm wichtig und ich wüsste nicht, wo ich ohne ihn wäre.

Es ist interessant, was Du über ihre Eltern geschrieben hast - so ungefähr ist das bei mir ja auch. Ich kann mir vorstellen, dass Deine Frau sehr unter dem Unverständnis ihrer Eltern leidet. Bei einem Angstgeplagten Menschen ist es sehr wichtig, dass er versucht, die Dinge die ihm nicht gut tun, aus seinem Leben zu entfernen. Ein Tip an Deine Frau wäre also von mir, dass sie versucht die Konfrontation mit Ihrern Eltern öfter zu meiden, da es ihr nur Kraft raubt, die sie braucht, um wieder gesund zu werden.

Dir einen konkreten Rat zu geben ist schwierig, denn ein Überfordern ist genau so schlecht wie ein "alles abnehmen". Sofern es Deine Zeit zulässt, kann ich Dir nur empfehlen, mit Deiner Frau zu üben. Geh mit ihr zusammen in die Situationen, vor denen sie Angst hat. Nun weiß ich ja nicht, ob der Schwindel mit ihrer MS zusammen hängt oder psychosomatisch ist. Es ist gut, dass sie zu einem Psychologen geht. Sicherlich kann sie so den Ursachen für ihre Ängste besser auf den Grund gehen und diese hoffentlich beheben.

Das "a&o" ist, dass Du mit Deiner Frau im Gespräch bleibst. Wie gesagt wäre es sicher sehr hilfreich, wenn Du etwas mit ihr üben könntest und vielleicht könnt Ihr Euch dann gemeinsam ein paar kleine Übungen ausdenken, die sie jeden Tag alleine machen muss. Dabei kann man ganz klein anfangen (ich hab mit einer Runde um den Block begonnen) und allmählich kann das gesteigert werden bis hin zu Bus fahren oder was auch immer Deine Frau sich am wenigsten traut. Solch schwierige Sachen z.B. erstmal zusammen, dann sie alleine und Du erwartest Sie irgendwo und schließlich soll sie es ganz alleine schaffen. Es ist halt wichtig, dass sie sich nicht zu sehr verkriecht, aber genauso wichtig ist es, dass sie sich nicht überfordert fühlt. Das kann aber nur sie beurteilen und deshalb ist es wichtig, dass Ihr offen miteinander redet. Das Du mit ihr über Erfolgserlebnisse redest halte ich für gut und wichtig, denn Menschen mit Angststörungen haben oft auch nicht mehr so großes Vertrauen in sich selbst. Ich denke, dass mein Mann es bei mir folgender Maßen macht: Er stärkt mir den Rücken und ermutigt mich, Dinge anzupacken, aber gleichzeitig gibt er mir immer das Gefühl, dass er nichts von mir erwartet, außer das ich glücklich werde. Schwer in Worte zu fassen, aber ich empfinde es so als riesige Hilfe.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine Menge Kraft und alles Gute.

Liebe Grüße, Morgan

Nlini"anxe3


SCHOCK!

Sorry, ich bin gerade total fertig... Wir mussten einen Bekannten ins Krankenhaus bringen, der einen ganz schlimmen Anfall hatte. Er ist Diabetiker, aber der Anfall gerade war nichts gegen einen Zuckerschock. Ich kann natürlich jetzt nicht so viel von ihm erzählen, da es so persönlich ist, aber ich habe mich noch nie so erschrocken. Wir waren in der Kneipe und haben Fußball geguckt, ich saß neben unserem Freund. Er war die ganze Zeit schon still und schwitzte im Gesicht. (Da ich weiß, wieviele in diesem Faden lesen, schreibe ich nicht mehr weiter) Jedenfalls musste er ins Krankenhaus. Es war schlimm. Meine Schwester hat geheult und ich nur noch gezittert. Selbst der Bruder von ihm war geschockt. Das war irgendwas nervliches. Er konnte sich nicht mehr mitteilen, war wirr. Jedenfalls ist er jetzt im Krankenhaus. Wir wissen auch nicht, wie er in die Kneipe gekommen ist und so. Zum Glück war er nicht allein zu hause, sondern in der Kneipe. Wäre er allein gewesen, dann wäre er vielleicht jetzt...

Ich muss jetzt erst mal eine Runde heulen...

Ciao, Eure Annie @:) @:) @:)

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