» »

Angstzustände und Depressionen

M+orgEaLn le` Fxay


Therapiebericht... sehr informativ!

Es begab sich also zu jener Zeit, dass das Lischen mal wieder in der Therapie saß... :-D ;-)

Nee... das funzt so nicht. Am besten schreibe ich mal die Kernaussagen meiner Thera auf, denn die dürften auch für Euch sehr wichtig sein:

PANIKATTACKE (WAS IM KÖRPER PASSIERT)

Bei einer Panikattacke geraten wir in einen Alarmzustand und dabei reagiert unser Körper noch ganz genau so, wie es bei den Neanderthalern der Fall war. Wenn jenem Urmenschen nämlich z.B. ein gefährliches Raubtier gegenüber stand, dann musste er entweder kämpfen oder flüchten. Für beides benötigt der Körper Energie, also mobilisiert er unsere Energiereserven. Außerdem braucht man für sowas Sauerstoff, deshalb fangen wir (ohne es zu merken) an, schneller oder tiefer einzuatmen. Der Puls geht hoch und der Blutdruck steigt. Damit nun die Muskeln toll arbeiten können (zum wegrennen oder kämpfen) wird das Blut umverteilt, nämlich hauptsächlich in Arme, Beine und Kopf. Dabei verschlechtert sich die Durchblutung der Verdauungsorgane so sehr, dass z.B. die Magenwand stärker durch die Magensäure gereizt werden kann. Daher kommt die Übelkeit. Wichtig dabei zu wissen ist: MAN KANN SICH DAVON NICHT ÜBERGEBEN! Übergeben wäre ein Energieverlust und äußerst ungünstig bei Flucht oder Kampf und deshalb ist das ausgeschlossen. Wann immer man sich im Leben übergeben musste, hing es definitiv nicht mit der Panik zusammen.

Durch den gestiegenen Blutdruck kann auch ein subjektiver Schwindel entstehen, der in KEINEM FALL ZUR OHNMACHT führen kann, weil das Gehirn bei einer Panikattacke mehr als perfekt mit Blut versorgt wird und man nur Ohnmächtig wird, wenn das Gehirn zu wenig durchblutet wird.

Auch Durchfall findet bei einer Panikattacke niemals statt, da zu diesem Zeitpunkt die Verdauungsorgane nahezu aufhören zu arbeiten... es kann also gar nichts raus. Der Durchfall, den wir kennen kommt von einem dauerhaften "Aufgeregtsein". Leute wie wir kriegen Durchfall, weil wir Angst vor der Panik haben, die wir kriegen könnten.

EIN MENSCH MIT PANIKATTACKEN HAT KEINERLEI LEISTUNGSDEFIZITE!

EIN MENSCH MIT PANIKATTACKEN KANN ALLES MACHEN, WAS ANDERE AUCH TUN!

UNSER GEHIRN IST BESSER DURCHBLUTET, ALS DAS ANDERER, WESHALB WIR BESSER LERNEN KÖNNEN UND IN PRÜFUNGEN BESSERE CHANCEN HABEN ALS ANDERE!

Das einzige, was uns im Leben einschränkt ist unsere ANGST vor den Panikattacken und unsere Vorstellungskraft, was alles passieren könnte und wie andere Leute darauf reagieren könnten.

Diese Angst ist unbegründet und wir müssen lernen, uns selbst glaubhaft vermitteln zu können, das NICHTS passieren kann. Dazu gehört, dass wir an unserem Selbstwertgefühl arbeiten und eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen entwickeln, denn es ist nun wirklich egal, was unsere Mitmenschen über uns denken... erst recht, wenn wir sie kaum kennen.

Wir sind sensibel und darauf konditioniert, dass alles schief geht. Die Panik gehört nun leider zu uns und wird nie ganz verschwinden, aber wenn wir die Angst im Griff haben, dann kann uns auch die Panik nichts mehr anhaben.

Ich hab jetzt Therapause und am 2. Januar meine nächste Sitzung. Da wird meine Thera mit mir versuchen, in der Praxis durch hyperventilieren eine Panikattacke hervorzurufen. Wenn das klappt, sagt sie, dann brauchen wir nichts anderes zu üben, denn es geht nicht um den Supermarkt, die Uni oder sonstwas. Es geht um die Panik. Ich persöhnlich bin sehr zuversichtlich und finde das alles schlüssig. Die Ursachen liegen in unserem Leben, vor allem in der Familie. Wenn man sie findet, dann kann man auch sie beseitigen, um stabiler zu werden, aber die Panik kann man auch erstmal so bekämpfen... und so oder so wird sie eh nie ganz verschwinden.

Ich werde mich nun schön in eine heiße Wanne legen und entspannen.

Ich hoffe, dass Euch die Infos auch ein bissl Hoffnung und Mut machen und vielleicht schafft Ihr es ja, damit ein bissl weiter zu kommen :)* @:)

Exlogxal


Hi Leute,

ich hab mich mal ein bisschen durchs Forum gelesen, aber nichts gefunden, was mir wirklich hilft.

Also die Sache ist die...

In letzter Zeit habe ich ständig das Gefühl, dass ich in meinem Leben noch nichts erreicht oder etwas besonderes gemacht habe. Ich bin 21, wohne noch daheim und studiere. Man sieht also, dass ich ohne Ecken und Kanten mich immer durchgewurschtelt habe. Es kommt aber immer häufiger vor, dass ich einen ausgebuchten Tag hatte und mehrere Stunden unterwegs war und trotzdem das Gefühl habe nichts erreicht zu haben. Ständig verrenne ich mich in Kleinigkeiten. An und für sich finde ich das nicht so schlimm, wenn man mal sich nicht wie ein kleiner Gott fühlt, ..., aber wie soll ich sagen..., diese permanete Unzufriedenheit zieht mich inzwischen richtig runter. Ich werde immer antriebsloser und sperre mich in meinem Zimmer ein.

Ich habe auch nicht das Gefühl mit jemanden darüber reden zu wollen. Wenn mich aber meine Freundin nicht fragt, wie mein Tag war, dann bin ich total sauer und könnte nur noch heulen. Es geht sogar soweit, dass ich ihr Vorwürfe mache für Sachen, die mir an anderen Tagen total lächerlich vorkommen.

Nun bin ich nicht der Typ, der nichts gegensoetwas versucht zu unternehmen, aber ich habe früh schon keine Lust mehr aufzustehen und die Sachen zu erledigen, die ich mir für den Tag vorgenommen habe. Hab ich dann doch mal geschaft, dann fühlt es sich wieder so an, als wäre alles um sonst gewesen - als hätte ich nichts erreicht.

Viele dieser Sachen machen mir Angst, dass dies erste Anzeichen für eine typische Deperssion sind. Was meint ihr zu meiner Situtation? Liegt das nur am schlechten Wetter und dem Winter oder bilde ich mir alles nur ein oder sollte ich mir wirklich Sorgen machen?

N9iniNane3


Eine gute Nachricht und eine doofe Therapeutin...

Hi weird sisters,

ich war heute in der Uni und habe mich erkundigt, wie das mit den Studi-Gebühren ist! Und es hat mich total gefreut, dass ich noch nicht zahlen muss, da ich für 4 Semester ein Attest habe und mir diese Zeit sozusagen gut geschrieben wird. Das ist gut, oder? Nun habe ich nicht auch noch den Druck, im Januar 650 Euro bezahlen zu müssen.

Dann: die Therapeutin, bei der ich vor zwei Tagen angerufen habe. Ich habe sie heute morgen noch mal angerufen, und sie war sehr konsterniert, d.h. sie betonte, dass ich ja mehrmals abgesagt hätte etc. Und ich solle heute abend noch mal anrufen. Und sie hat einfach aufgelegt, ohne dass ich großartig was sagen konnte. Pfffh. Ich denke, das ist nicht so gut, dass ich bei ihr eine Thera mache. Werde mich wohl anderweitig engagieren müssen.

Dann: mein Chef hat mich eben gefragt, ob er sich bei mir schon mal bedankt hätte für die vielen schönen Sendungen...!!!!! :-o :-x |-o Ich bin soo rot geworden. Ich habe erwidert, dass er sich nicht bedanken bräuchte, da ich es gerne mache. Puuh.

Dann hat D. mich gefragt, ob ich wieder bei ihm einziehen möchte. Ihm wäre es egal; vorübergehend oder langfristig. Sein Freund zieht nämlich aus, da er Daniel betrogen hat. Mann mann mann.

Ciao, Eure Annie @:) @:) @:)

MDorganm le Fay


Wow Annie!

Na, da ist ja jetzt eine Menge passiert bei Dir :-) Also das mit der uni ist doch wirklich mal eine gute Nachricht... wäre ja auch irgendwie krass gewesen, wenn Du jetzt hättest zahlen müssen, obwohl Du ja aus gesundheitlichen Gründen nicht studieren konntest. Keine Studi-gebühren - da sag ich :)^*daumenhoch*

Das mit Deinem Chef hört sich auch sehr gut an. Ein Lob ist doch die beste Bezahlung, gell?! Und ich bin sicher, dass Du dieses Lob verdient hast :-)

Was diese Thera angeht würde ich auch sagen, dass Du Dich am besten nach jemand anders umguckst. Wenn so eine Frau sich schon pikiert, weil man abgesagt hat, dann ist Ihr Ehrgeiz wahrscheinlich eher darauf gerichtet, Geld zu verdienen, als Dir zu helfen. Und gerade bei Angstpatienten sollte ein studierter Psychologe doch ein wenig Verständnis aufbringen können, wenn der Patient mal absagt. Zu der Frau also :(v*daumenrunter*

Hmm, das mit D. ist sicherlich verlockend, aber andererseits hast Du Dich wahnsinnig unwohl gefühlt, als Du das letzte Mal dort warst, aber ich geh mal davon aus, dass Du da eh nochmal gründlich drüber nachdenken würdest.

Ich für meinen Teil war am Dienstag noch ein bissl geknickt, denn nachdem mir die Thera so viel Mut gemacht hat, wollte ich aus dem Internet die Adresse von dem Tierpark raus suchen, um mich zu bewerben, aber da musste ich plötzlich lesen, dass sie keine Bewerbungen mehr entgegen nehmen, weil sich bereits so viele Beworben haben, also könnte ich mich höchstens nächstes Jahr November für 2008 bewerben. Das hatte meine gute Laune erstmal gebremst, aber jetzt hab ich mir überlegt, dass ich mich erstmal um das Praktikum bewerbe und vielleicht kann ich da so gut sein und Punkte sammeln, dass ich hinterher bessere Chancen auf den Ausbildungsplatz habe. Zwar ein Jahr später, aber jetzt hab ich so lange gewartet, da kommt es darauf auch nicht an.

Morgen treffe ich mich wieder mit meiner besten Freundin. Diesmal werden wir wahrscheinlich etwas nähen. Bin mal gespannt.

Ich drücke und grüße Euch ganz lieb und wünsche Euch schonmal ein schönes Wochenende @:) :)*

N(iniaxne3


Hi Morgan!

Hm, also das mit dem Tierpark ist wohl eher nicht ganz so optimal, aber doch nicht aussichtslos. Vielleicht kannst Du Dich ja erst mal für ein Praktikum bewerben, und danach ein bisschen dort jobben und dann 2008 die Ausbildung machen. Und bis dahin hast Du noch jede Menge Zeit, deine Thera zu machen, Dich zu stabilisieren und die Geister der Vergangenheit hinter Dich zu lassen. Vielleicht soll es dann auch so sein, und 2007 wäre zu früh gewesen, obwohl ich mir denke, dass Du es auch schon dann gepackt hättest. Wie dem auch sei, Di wirst schon Deinen Weg finden :)* Wahrscheinlich sitzt Du gerade gemütlich mit Deiner Freundin beim Nähen :)^ Ich hoffe, aus Euren Stunden entstehen jede Menge schöne Sachen :-) Viel Spaß und bis bald! Und ich finds klasse, dass Du die Thera machst.

Ich jobbe ein wenig im Garten-Center, bin gerade wieder gekommen. Das klappt auch gut *binfroh*

Das mit D. und der WG muss ich m ir noch sehr gut überlegen, ich weiß es noch nicht. Mal sehen. Ich kann immer so schlecht Entscheidungen treffen :-/

Hier passiert allerhand. Es kann sein, dass meine Schwester nächstes Jahr zurück in unser Heimatdorf zieht, da sie dort, bzw. in der Nähe, eine Stelle bekommt nach der Ausbildung. Das wäre der absolute Hammer. Das kann ich mir noch gar nicht richtig vorstellen... :-/ Mein Vater hat sie gestern nach Hause gebracht und ihr einen Laptop geschenkt. Bei meinem Dad passiert auch viel im Moment. Als er weg war, habe ich erst mal geheult. Weiß auch nicht, wieso.

Mir geht es aber sonst richtig gut, und ich weiß gar nicht, wieso :-) Ich werde diese Phase einfach genießen :-D Aber ich liebe nun mal die weihnachtliche Zeit und das ganze Drumherum. Und selbst wenn Weihnachten sch**** wird, werde ich persönlich dafür sorgen, dass es für mich schön wird.

ich wünsche Euch auch schon mal ein nettes Wochenende, und lasst es Euch gut gehen, gell :)*

Immer die Eure ;-D Annie @:) @:) @:)

N}inixane3


Verzweifelte Priesterin

Hi Weird Sisters!

Bis gestern war ich noch ganz guter Stimmung, zum ersten Mal seit längerem. Ich habe mich sogar auf Weihnachten gefreut. Und wie kann es anders sein: mein Leben ist nun mal so angelegt, dass spätestens alle paar Tage etwas passiert, dass mich runterzieht.

Heute Nacht hatte ich zum ersten Mal wieder diese Angst in der Nacht, und die Angst vor Übelkeit. Ich konnte die Stille nicht aushalten und habe das Radio angemacht. Dann konnte ich einschlafen. Als ich heute morgen aufgestanden bin, habe ich gesehen, dass meine Mutter einen Plastikeimer aus der Küche in ihr Zimmer gestellt hatte. Das konnte nur bedeuten, dass sie gestern so viel getrunken hatte, dass ihr schlecht wurde. Und ZACK! ---- da ist wieder dieses ekelhafte Gefühl. Nun ist mit einem Mal alle weihnachtliche Vorfreude weg und ich habe keine Lust mehr auf Weihnachten und alles. Und ich bin wütend und verzweifelt darüber, dass ich nie einfach mal eine gute Phase habe, sondern dass nach ein paar Tagen immer alles vorbei ist.

Es ist vielleicht schwer zu verstehen, aber allmählich ätzen mich auch meine Tanten an. Denn keiner will sehen, dass meine Mutter ein Alkoholproblem hat. Sie ahnen wohl was, aber alle schauen weg. Und da ich mit ihr zusammen lebe, bin ich die einzige, die das mitkriegt. Allmählich bekomme ich wirklich Hassgefühle, und das möchte ich auch nicht unbedingt.

Habt Ihr vielleicht eine Idee, wie ich mich verhalten könnte? Ich habe ja auch schon überlegt, meiner Mutter die Pistole auf die Brust zu setzen, und ohr anzudrohen, mit jemandem aus der Firma zu sprechen, wenn sie keine Thera etc anfängt. Nur habe ich dann Angst, dass sie das Trinken mehr verheimlicht oder so. Meiner Mutter geht ihr Ansehen in der Firma über alles, und bevor die Kollegen das erfahren... :-/ Außerdem muss sie ja freiwillig was ändern, sonst bringt es nichts. Aber irgendwas MUSS doch geschehen :-/ :-( >:(

Auf jeden Fall ist mir nun klar, dass ich eine Co-Alkoholikerin (oder wie man das nennt) par execellence bin :(v Es liegt alles auf meinen Schultern, und mein Leben bleibt komplett auf der Strecke. Wenn meine Mutter getrunken hat, ist sie am nächsten Morgen total nett zu mir und schleimt regelrecht rum.

Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr einen Tipp habt, was ich tun kann.

So kann es ja nicht weiter gehen. Und ich halte das auch nicht mehr lange durch. Vielleicht wäre die erste Maßnahme, es nicht mehr zu verschweigen, wenn man mit mehreren zusammen sitzt und Mama trinkt... :-/ Ach, ich weiß nicht... Mal sehen, wie das alles noch werden soll.

Aber der Rest des Jahres ist nun hinüber, und dafür hasse ich meine Mutter, dass sie jedesmal alles verdirbt :(v

So, ich wünsche Euch einen schönen Sonntag! Liebe Grüße, Annie @:) @:) @:)

N8iniganxe3


Nachtrag

Es ist echt ätzend. Ich finde alles extrem sch**** und ich finde es auch echt sch*****, das mein Leben nie gut werden kann. Es kommt immer irgendetwas dazwischen. Es gibt einfach keinen guten Platz für mich in diesem Leben. Und egal, was ich mache oder versuche, es bringt eh nichts. >:( :-/ :(v

L9eesha/s W,oxrld


Hey Annie

Das klingt ja wirklich übel. Und das Verhalten deiner Mutter ist echt mies. Und noch schlimmer finde ich, dass alle anderen aus deiner Familie wegsehen, und du allein mit all diesen Sorgen und Problemen dastehst. Ich kann vollkommen verstehen, dass dadurch deine Weihnachtsvorfreude völlig hinüber ist.

Was das Alkoholproblem deiner Mutter angeht, weiß ich nicht, ob es eine derartig gute Idee wäre, es den Arbeitskollegen zu erzählen. Es könnte ganz schön nach hinten losgehen und ihr Chef würde es erfahren und am Ende ist sie ihren Job los und trinkt nochmehr. Vielleicht ist es besser, wenn du eine Suchtberatung anrufst und denen die Situation erzählst (auch das weder deine Mutter noch der Rest deiner Familie wahrhaben will, dass sie Alkoholprobleme hat). Ich denke, die wissen am Besten wie man damit umgeht und was man tun kann :-/. Ich weiß, letztendlich bleibt wieder alles an dir hängen, das tut mir leid :°_. Das ganze ist einmal mehr ein Beispiel dafür, dass dein ganzes Seelenheil zum Teil auch davon abhängt, wie sich deine Familie und insbesondere deine Mutter verhält. Es zeigt mir, dass dir Familie sehr wichtig ist (auch wenn dich die ganze Situation ankotzt).

Annie, mehr Tipps kann ich dir leider nicht geben. Außer, dass ich immer für dich da bin, wenn du jemanden zum Reden brauchst. Ich hoffe, du kannst für dich ein bisschen Kraft finden und die Weihnachtsfeiertage noch ein wenig genießen :)*

Ich drück dich ganz lieb @:) @:)

Nfini anxe3


Danke Leesha...

Hi Leesha *:)

mal wieder DANKE für Deinen Beistand, der mich trotz der 300 Kilometer zwischen uns erreicht hat :-) Danke dafür! Ich weiß einfach nicht, wie ich mit meiner Mutter umgehen soll. Oft bin ich wütend darüber, und dann wieder resigniere ich. Oder bin ratlos. Oder komme mir scheiße und gemein vor, wenn ich kaum mit ihr rede. Aber manchmal weiß ich einfach nicht mehr, was ich mit ihr reden soll. Es ist schon manchmal hoffnungslos :-| Es ist ja auch so, dass sie keine schwere Trinkerin ist, sondern nur alle paar Tage trinkt. Aber Du hast recht, ich werde natürlich nicht mit jemandem aus der Firma sprechen. Ich werde einfach gar nichts tun, sondern nur Gutes für mich tun. Es ist nur total unangenehm, wenn ich in den nächsten Tagen jobben muss, darf ich mir ja nichts anmerken lassen, dass sie solche Probleme hat. Na ja. Augen zu und durch...

Übrigens tendiere ich dazu (60:40), zu Daniel zu ziehen. Dort hätte ich zwar nur ein sehr kleines Zimmer, aber ich könnte schnell hier weg, und das wäre ja gut. Und Daniel ist sehr lieb, er meinte, ich könnte langfristig bleiben oder aber auch nur ein paar Wochen, bis ich die ideal WG gefunden habe. Daniel ist sehr entgegenkommend. Und außerdem wärn S. und ich dann fast Nachbarn :-) :)^

Übrigens weiß ich jetzt, warum S. sich nicht gemeldet hat. Sein Bruder war sehr krank und es stand wohl nicht gut um ihn. Nun ist aber wieder alles ok. Und er meinte, er findet es schön, dass ich mich immer mal wieder gemeldet habe, um zu fragen, wie es ihm geht. Ich bin so froh, dass es nicht wegen mir war :-)

So, ich sehe nun mit gemischten Gefühlen auf diese Woche und auf die nächsten Wochen überhaupt. Aber ich habe so im Gefühl, dass ich dieses Jahr mit einer Aussicht auf Änderung abschließen möchte und nicht mit dem Gedanken, immer noch hier zu Hause festsitzen zu müssen. Manchmal tut mir das alles leid mit Zuhause, und dass es bei meiner Mutter schlimmer geworden ist. Aber nur sie allein kann beschließen, weniger zu trinken.

Ich schicke Euch, liebe Weird Sisters, liebe Grüße und wünsche Euch eine schöne Woche und hoffe, dass bei Euch alles gut ist! Drücke Euch!

Eure Annie @:) @:) @:)

m+ab$ito


Depressionen

Hallo liebe Leute,

ich bin neu hier im Forum und wollte mal schreiben , was mich so bedrückt.Also ich hatte das erstemal vor 6 jahren Depressionen bekommen.Die circa 3-4 Wochen andauerten.Alle sagten ich sei doch nicht normal und reiss dich zusammen und alles sowas.Selbst ich wusste nicht woher die kammen.Bis vor 9Monaten es wieder anfing.Ich rief eine Telefonseelsorge an , mann sagte mir das es vielleicht ein verdrängtes Kinderheitserlebnis ist .Und auf einmal machte es klick und es war wieder da , di Erinnerung. Seit dem geh ich wöchentlich in Therapie.

Cgor<dulax84


Hallo,

ich bin auch mehr oder weniger neu und leide schon sehr lange unter Depressionen, die ich aber nie behandeln lies.

Ich habe es immer verdrängt und es hat eigentlich immer gut geklappt.

Seit einem halben Jahr ist es aber richtig schlimm und ich ziehe mich total zurück. Ich habe zu nichts mehr Lust und hänge abends nach der Arbeit nur noch zu Hause rum. Ich habe auch eine WE-Beziehung (mein Freund ist Soldat) und ich fühle mich sehr einsam.

Seit ungefähr einer Woche gehts mir richtig dreckig und ich habe fürchterliche Angst vor dem Tod.

War jetzt beim Arzt gewesen und nehme zur Zeit Opipramol (eine abends).

Zur Zeit merke ich noch nichts aber am Mittwoch gehe ich zum Neurologen und werde dann eine Therapie beginnen.Ich hoffe, dass mir schnell geholfen werden kann.

Ach so, ich bin erst 22 und war richtig erstaunt, wie viele in dem Alter schon mit Depressionen zu kämpfen haben. Ich dachte immer, ich sei alleine und manchmal sogar, ich bin bekloppt.

LG

m#abxito


Hallo Cordula 84

Dir ergeht es genauso wie mir ,ich dachte auch immer ich nicht mehr normal.Und habe auch immer alles verdrängt ,ich habe immer eine gute Miene gehabt.Obwohl ich mich innerlich sau unwohl fühlte.WAR dann auch bei einen Neurolgen, der mir bloss Tabletten verschrieb.Und dann aus heitern Himmel hatte ich starkes Verlangen zu einem Physchologen zu gehen ,ich wollte einfach raus aus den tief.es hatte auch ganz schnell geklappt mit der Therapie.Bin auch sehr dankbar darüber.

Das mit dem Tabletten dauert auch ein Paar Tage,mein Therapeut sagte ,es gibt noch keine Wundermittel.

Ich glaube das du das auch schaffst.Mir ging erging es auch ganz schlimm, und jetzt versuche ich halt mit meiner vergangenheit klar zu kommem, was sehr schwer fällt.Cordula du schaffst das schon.Und eine Therapie ist der beste Weg den du gehen kannst,dir wierd geholfen und du wirst nicht für bekloppt gehalten, wie es meine EIgene Familie tat

Mit freundlichen grüssen

N!inian>e3


Guten Morgen, Sisters!

Wie geht es Euch? Mittlerweile geht es ja mit riesen Schritten auf Weihnachten zu! Ich bin sehr gespannt, wie es wird.

Was macht Ihr denn im Moment so? Leesha, ich glaube, Du guckst SNOOKER, gell :-D ? Wie ich in Deinen jüngsten Zeilen herausgelesen habe, läuft es in der Uni gut und Du kommst gut klar :)^ Das ist super. Ich glaube immer noch, dass ich das auch schaffen kann ;-) Wann fährst Du noch mal nach U.? Meldest Du Dich noch mal, bevor Du fährst?

Und Morgan, wie geht es Dir? Wie war Deine Therapie-Stunde gestern? Ich hoffe, gut... Wenn man mal bedenkt, ist für Dich der Dezember doch gut gelaufen: Du hast eine Therapie und eine nette Therapeutin. Das ist ein großer Schritt und ich finde, trotz aller anderen Probs mit Eltern etc. kann man doch irgendwie beruhigter das Jahr ausklingen lassen. :)*

Ich persönlich habe auch noch einige Sachen im Kopf, die mir helfen werden, das Jahr halbwegs positiv abzuschließen. Ich schicke heute mal ENDLICH die Bewerbung fürs Praktikum ab. Dann habe ich doch noch einen WG Besichtigungstermin nach Weihnachten, denn wegen D. und der WG schwanke ich noch. Und D. hat sowieso gesagt, dass er mir Anfang nächsten Jahres Bescheid sagt, dass er seinen Ex nicht so einfach rausschmeißen will. Lange Rede, kurzer Sinn: das Jahr soll so beendet werden, dass ich eine Aussicht auf etwas Neues (Praktikum) und Aussicht auf einen neuen Wohnort habe. Denn das ist wichtig und gibt mir das Gefühl, dass ich ein Stückchen weiter gekommen bin dieses Jahr.

Und das Schöne ist, dass ich immer noch Kontakt zu S. habe. Solange ist eh alles gut ;-) :-D Nein, die Hauptsache ist, dass man selbst was angeht.

Also, ich starte heute in den Weihnachtsendspurt, in dem ich die Geschenke fertig mache. Ich muss mein Konto noch weiter überziehen. So eine Sch****. Na ja.

Euch alles Liebe und noch eine schöne Woche wünscht Euch Annie @:) @:) @:)

Ljeesihas_ Wo/rl/d


@Cordula84 und mabito

Hallo ihr beiden,

Glaubt mir, ihr seid nicht allein mit den Depressionen. Anfangs hab ich auch immer gedacht, dass wohl eher älteren Menschen die Depressionen heimsuchen oder Menschen, die einen besonderen Leidensweg hinter sich haben oder sonst ein schweres Trauma erlebt haben. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, dass ich an Depression leiden könnte, wo ich doch so jung bin( mittlerweile 25 ;-)).

Aber ihr seid auf dem richtigen Weg, da ihr euch an einen Arzt gewandt habt und eine Therapie macht bzw mache wollt. Letztendlich ist das der beste Weg, mit dieser Krankheit fertig zu werden.

Ich drücke euch beiden die Daumen und wünsche euch viel Kraft für eueren Weg aus der Depression und das ihr bald wieder das Leben genießen könnt :)*.

Weihnachtliche Grüße :-D

Leesha

Lfeeshuass xWorld


Hallo Sisters

Ja, ich bin eine treulose Tomate und hab mich schon wieder solange nicht gemeldet. Und dafür gibt es auch keine Entschuldigung (von wegen Uni oä >:( ;-)).

Annie, Snooker war am Wochenende zu Ende (leider hat mein Favourit mitten im Viertelfinale das Spiel aufgegeben :°(). Dennoch war das Tunier spannend bis zum Ende. Jetzt bin ich dabei, meine Tasche zu packen, denn ich fahre morgen schon nach Hause. Eigentlich würde ich viel lieber erst am Samstag fahren, aber ich hab morgen einen Zahnarzttermin, und mein Zahnarzt ist immer noch der von meinen Eltern (habs irgendwie noch nicht geschafft, mir hier in Berlin einen zu suchen- außerdem ist mein Arzt gut und ich vertraue ihm- ist ja bei Ärzten immer so eine Sache :-/). Ich werde etwa eine Woche zu Hause bleiben, zu Silverster bin ich dann wieder in Berlin.

Mit der Uni läuft bei mir zur Zeit auch alles glatt. Gestern hab ich mich in BiWi für drei Prüfungen angemeldet (wir müssen uns erst mal provisorisch anmelden, die richtige Anmeldung erfolgt dann erst Ende Januar- fragt mich nicht warum das so ist ??? :-/). Die Prüfungen sind eine Hausarbeit, ein Programm und eine Klausur. Gott sei Dank keine mündliche Prüfung, denn dazu fühle ich mich noch nicht bereit. Außerdem war ich heut mit einer Kommilitonin einen Kaffee trinken nach dem Seminar. Das ist meine erste Verabredung außerhalb der Uni mit Leuten von der Uni gewesen :-). Aber genug von mir.

Annie, ich finde es toll, dass du dich einfach nicht unterkriegen läßt. das zeichnet eine weird Sister aus :)^. Ich drücke dir die Daumen, dass es mit dem Praktikum klappt und für das WG- Zimmer natürlich auch @:). Und siehste, wegen S. hast du dich umsonst verrückt gemacht. Schön, dass ihr noch Kontakt habt.

Lisa, auch du hast bereits Großartiges geschafft :)^. Du hast eine Therapie mit einer guten Therapeutin gefunden. Deinen Bericht über die Angst und Panikattacken fand ich sehr spannend. Das hab ich so auch noch nicht gewußt. Mein Therapeut hat mir so was nie erzählt (dadurch wird mir auch immer klarer, dass er nicht so gut war und mir nur teilweise geholfen hat). Und die Idee mit deinen Basteltreffs finde ich klasse. Ich hoffe, ich kann hier auch jemanden finden, mit dem ich sowas machen kann. Es scheint sehr entspannend zu sein.

Ja, so neigt sich also ein ereignissreiches Jahr (besonders für uns) zu Ende. Ich denke, dass ich für uns alle sagen kann, dass es auf jedenfall besser war, als das Jahr zuvor. Und im nächsten Jahr kann es auch nur besser werden mit all den Aussichten die ihr und ich habt.

Zu Weihnachten werd ich euch sehr vermissen, dass weiß ich jetzt schon. Aber in Gedanken bin ich bei euch :)*. Genießt die Zeit und ein schönes Weihnachtsfest :-D.

Herzallerliebste Grüße von eurer Jana *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH