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Choleriker, was kann man dagegen tun?

SYuse}lPein hat die Diskussion gestartet


Hi ^^

Also ich befürchte das mein Freund ein Choleriker ist und langsam wird das irgendwie unerträglich für mich. Wir streiten uns ständing meist über Kleinigkeiten und er rastet dann immer volkommen aus, will einfach nur noch raus. Das hat schon dazu geführt das er mir meine Tür as den Angel gerissen hat, weil er dann auch siene Kraft nicht mehr unter Kontrolle hat.

Heute erst waren wir für ihn Schuhe kaufen, und da hat er mitetn im Laden einen terror veranstaltet, nur weil ich ihn gefragt habe ob wir nicht Schuhe holen können die uns beide gefallen. Er hat rumgebölkt sich hingesetzt und wie ein kleines Kind die Arme verschränkt, und wollte nicht mehr mit sich reden lassen, erst nach über 30 Minuten hat er sich weider langsam abgeregt und war dann doch bereit sich Schuhe aus zu suchen aber das mit einem Gesicht, als hätte er am liebsten den nächsbesten töten wollen. Naja und jetzt gerade ist er auch raus gegangen um sich ab zu regen.

Ich habe auch mal gelesen das Choleiker, rote Augen haben und immer sehr stark schwitzen, das trifft genau auf ihn zu.

Jetzt wollte ich gerne mal wissen, wie man dagegen vor gehen kann, ob es da überhaupt etwas gibt was hilft.

Ich glaube er weiß das auch selbst, das er wohl cholerisch veranlagt ist. Aber irgendwas müssen wir da machen, wir haben jetzt eine 9 Monate alte Tochter, die bekommt es jetzt zwar noch nicht mit, aber wenn sie mal älter ist, möchte ich das irgendwie vermeiden.

Hoffe das mir da jemand helfen kann. Das ist wirklich kein schönes Gefühl.

Antworten
K3leEiSo


Suselein

Jetzt wollte ich gerne mal wissen, wie man dagegen vor gehen kann, ob es da überhaupt etwas gibt was hilft.

Ganz einfach. Ihn dort stehen lassen, wenn er anfängt zu toben. War er von Anfang an so, oder hat sich das mit der Zeit so entwickelt?

Ich glaube er weiß das auch selbst, das er wohl cholerisch veranlagt ist.

Hast Du ihn darauf angesprochen? Hat er gesagt, dass er etwas ändern will?

Aber irgendwas müssen wir da machen, wir haben jetzt eine 9 Monate alte Tochter, die bekommt es jetzt zwar noch nicht mit, aber wenn sie mal älter ist, möchte ich das irgendwie vermeiden.

Und wie sie das jetzt schon mitbekommt, es sei denn, dass Dein Freund nur dann herumtobt, wenn sie nicht in der Wohnung oder dabei ist. Wieso akzeptierst Du so ein Benehmen von ihm?

S#aNroXn8x0


Hallo Suselein

Wie verhälst du dich, wenn er cholerisch wird?

S'usel&eixn


Er war schon die ganze Zeit so nur am Anfang war mir das nicht so bewusst. Das er aggresiv veranlagt ist, war mir aber von Anfang an klar, aber ich dachte er wäre nur ein bisschen ausbrausender.

Natürlich könnte ich ihn einfach stehen lassen, aber das würde ja nichts ändern oder?

Ja warum aktzeptiere ich das? Hmm warscheinlich weil mir doch was an ihm liegt ^^ aber unbedingt gefallen lass ich mir das nicht, ich bin nicht so der Typ, der das wortlos hin nimmt. Ich werde dann auch manchmal laut und dann steigert sich seine Aggresivität nur noch mehr.

Und wenn er dann zur Tür rauslaufen will, was sehr schnell passiert, dann bin ich meistens die die ihm hinterher rennen muss und ihn davon abringet irgendwie und das Endet auch emistens damit das ich anfange zu heulen, weil das echt an die Nerven geht, wie vorhin in dem Schuhladen. Wenn er so aufgebracht draußen rumläuft, macht er meistens nur Unsinn. Letztens hat er vor einen Baum geboxt um siene Aggressionen ab zu bauen und sich die Hand dabei gebrochen und musste sogar operiert werden.

Das ist echt schwer aus zu halten und manchmal bleibt mir einfach nichts anderes übrig als zu kuschen und bloß keine Widerworte zu geben. Wenn er so agressiv ist, ist es eigentlich das beste nichts darauf zu erwidern, aber das gelingt mir nicht immer und das ist auf Dauer auch kein Zustand.

Ja wir haben uns ienmal darüber unterhalten und er sagte, er wisse das er wohl Choleriker sein, hat aber nur darüber gelacht und Scherze darüber gemacht. Davon das er etwas ändern woll war keine rede und ich wollte auch nicht wirklich weiter darauf eingehen, damit er nichts in den falschen Hals bekommt und wieder wütend wird.

Es passiert ja auch nicht jeden tag, ich hab ja auch mittlerweile gelernt, manchmal einfach nichts zu sagen und es zu schlucken, wenn ich mal nicht mit seiner Meinung übereinstimme.

DJjinxny


Stehen lassen.. halte ich nicht für eine gute Idee. Ich glaub damit kann man einen Menschen richtig reizen.

Wieso hinderst Du ihn dran, zur Tür rauszulaufen? Ich kann mir gut vorstellen, dass jemand richtig ausflippt, wenn man ihm die Chance nimmt, zu gehen und draußen wieder runterzukommen.

... Du kannst nichts dagegen tun. Er muss es selbst tun. Eigene Wege finden, mit den Aggressionen umzugehen. Das tut er ja auch - Baum schlagen, zur Tür rauslaufen. Ich halte das für gar nicht mal das schlechteste..

Jemand der kein solches Aggressionspotential hat, kann überhaupt nicht nachvollziehen, was in so einem Moment in einem Menschen los ist. Daher - ich find das echt nicht so schlimm mit dem zur Tür rauslaufen .. lass ihn.. er kommt ja wieder.

Wfolkxy


mein tip (hab ne sehr aufbrausende, cholerische mama):

stehen lassen und gar nicht drauf einsteigen.

mein vater und ich haben die erfahrung gemacht, sobald wir uns auf ihre (dann sehr unqualifizierte) diskussion einlassen wird's nur noch schlimmer, lauter, länger, böser und es entfacht ein riesen streit. die sind dann wie in nem film/trance und lassen eh nicht mit sich reden.

bei meiner mutter ist es so, dass sie sich immer rel. schnell wieder beruhigt und ihr dann meistens sogar leid tut, dass sie so haltlos war. man kann danach auch sachlich mit ihr diskutieren.

bei meiner mutter haben die cholerischen anfälle allerings, z. glück im alter nachgelassen...

viele grüße und gute nerven ;-)

wolky

S\ar6onp8x0


Zwei gegensätzliche Tipps!

Ich fürchte wirklich, dass es auf den Einzelfall ankommt, ob man mit dem Choleriker mitstreitet oder ihm aus dem Weg geht und ihn einfach auf Verwüstungstour gehen lässt.

Mein Vater war ebenfalls sehr cholerisch und auch seine aufbrausende Art hat mit dem Alter abgenommen. Genauer gesagt, seitdem ich von zu Hause ausgezogen bin, hat sich das Gemüt meines Vaters beruhigt. ;-D Es ist grundsätzlich so, dass man sich mit dem Alter beruhigt, aber das bringt dir jetzt ja nichts.

Von Vorteil ist, dass seine Aggressionen nur indirekt sind, also dass er nicht auf dich oder auf das Kind einschlägt, sondern auf Gegenstände. Das Aggressionspotential ist bei ihm vorhanden und normalerweise reagiert man die Aggression an den Dingen ab, die auch tatsächlich dafür verantwortlich (vom subjektiven Standpunkt aus natürlich) sind - außer man hat Skrupel irgendwelcher Art. Zum Beispiel Angst. Angst davor, auf Menschen einzuschlagen.

Weißt du irgendetwas, ob er früher einmal Opfer von aggressivem Missbrauch durch den Vater geworden ist, oder ob er in einer andern Form Gewalt erlebt hat. War sein Vater ein Schläger? Wurde er oft von Mitschülern oder dergleichen geschlagen?

Gruß

KDleioo


Sicher kann man akzeptieren, dass jemand auf Verwüstungstour geht, aber doch nicht, wenn ein Kleinkind da ist. Wenn mit Verwüstungstour das gemeint ist, dass wenn er merkt, dass er aggressiv ist, er hinausgeht und dann explodiert, dann ist es das eine, aber in einer Partnerschaft gehören einem doch die Dinge nicht allein (sogar wenn kein Kind im Haushalt ist), so würde ich sicher nicht zulassen, dass jemand mein Eigentum zerstört, nur damit er sich "abreagieren" kann. Das wäre für mich indiskutabel. Nachdem sich aber ein Kleinkind im Haushalt befindet, finde ich es sowieso indiskutabel, jemand Unberechenbaren überhaupt in seine Nähe zu lassen. :(v Natürlich muss jeder für sich entscheiden, ob er eine Beziehung zu einem Menschen eingeht, der nicht selbstverantwortlich ist. Ich finde, dass Mutter und Vater für ihr Kind die Verantwortung tragen und wenn der Vater dem Kind schadet, dann ist es die Verantwortung einer Mutter ihr Kind vor so jemandem zu schützen. Warum sollte ich mein Kind in Angst leben lassen? Warum soll ich eingeschüchter leben, jedes Wort auf die Goldwaage legen, weil dem feinen Herrn etwas in den falschen Hals kommen könnte und er dann ausflippt? Na soweit kommt es noch. :(v Für mich gäbe es nur eins: Entweder, er entscheidet sich, dass er es ändern will und tut es auch (Therapie) - damit meine ich keine Lippenbekenntnisse, sondern Taten oder er kann alleine herumtoben. Seine Aggressionen sind sein Problem und wenn er nicht lernen würde, mit ihnen umzugehen, dann hätte er die Konsequenzen seiner sozialen Unfähigkeit zu tragen.

S[ar!on80


Kleio

Grundsätzlich gebe ich dir Recht (scheiß Rechtschreibreform - stimmt das so?). Suselein braucht sich nicht unterbuttern lassen von den Ausschreitungen ihres Freundes. Noch schlimmer würde es werden, wenn das Kind zu leiden hätte - da spreche ich aus eigener Erfahrung. Aber ich denke auch, es bringt nichts, jemanden vor die Wahl zu stellen: Entweder Therapie oder Trennung.

Einfach aus dem Grund, weil die "Krankheitseinsicht" nicht in ausreichemdem Maße gegeben ist, um der Therapie überhaupt nur eine kleine Chance einzuräumen.

Er bräuchte irgendeine Möglichkeit, seine Aggressivität an anderer Stelle auszulassen. Zum Beispiel Hochleistungssport, der so auf die Glieder geht, dass der Freund sich nach dem Training erstmal überlegt, ob er sich nun wieder umzieht oder erst mal aufs Klo zum Kotzen rennt. ;-)

Ein positiver Effekt ist die Ausschüttung von Endorphinen, die den Organismus friedlich und ausgeglichen stimmen. Regelmäßiges, hartes Training, bei dem zugleich Erfolgserlebnisse eintreten, kann da schon Wunder wirken.

PgAG`AN


Hallo Suselein

Ich kann dir nur raten. Ändere etwas und das schnell. Auch ich habe in einer ähnlichen Beziehung gelebt (2 Jahre lang) und es hat mich letztenendes selbst handgreiflich werden lassen, so dass mir ein Psychologe sogar " Borderline-Syndrom" diagnostizierte. Es wird sehr wenig helfen, mit solchen Menschen zu reden, denn der "normale" Umgang mit Problemen sind diesen Personen äußerst fremd und letztlich wirst du es sein, die am Ende psychisch kaputt sein wird. Die beste Konsequenz wäre auf jeden Fall eine Trennung. Vielleicht rüttelt das deinen Freund wach und er ändert was, denn diese Art von Menschen sind arg therapiebedürftig. Bei mir war es zumindest so, dass ich über ein Jahr lang vor meinem Exfreund gekuscht bin, alles darauf gemünzt habe, bloss nicht zu provozieren. Ich habe so vieles in mich hineingefressen und mich irgendwann mit Alkohol und später auch mit Arme-Aufschneiden von diesem schlechten Gefühl befreien wollen. Am Schluss war ich nicht mehr bereit mich ständig runterbuttern zu lassen und ich bin oft mit dem grössten Hass gegen ihn durchs Leben gegangen, was dazu führte, dass ich bei jeder Kleinigkeit an die Decke ging. Vielleicht konnte ich dir einen kleinen Eindruck geben, wie so etwas enden könnte, aber sei dir gewiss... du wirst die Verliererin sein!

lg

K le*ixo


Saron80

Grundsätzlich gebe ich dir Recht (scheiß Rechtschreibreform - stimmt das so?). Suselein braucht sich nicht unterbuttern lassen von den Ausschreitungen ihres Freundes. Noch schlimmer würde es werden, wenn das Kind zu leiden hätte - da spreche ich aus eigener Erfahrung. Aber ich denke auch, es bringt nichts, jemanden vor die Wahl zu stellen: Entweder Therapie oder Trennung.

Er müsste ja keine Therapie machen, wenn er es anders in die Hand bekäme - bitte sehr.

Einfach aus dem Grund, weil die "Krankheitseinsicht" nicht in ausreichemdem Maße gegeben ist, um der Therapie überhaupt nur eine kleine Chance einzuräumen.

Er bräuchte irgendeine Möglichkeit, seine Aggressivität an anderer Stelle auszulassen. Zum Beispiel Hochleistungssport, der so auf die Glieder geht, dass der Freund sich nach dem Training erstmal überlegt, ob er sich nun wieder umzieht oder erst mal aufs Klo zum Kotzen rennt.

Ein positiver Effekt ist die Ausschüttung von Endorphinen, die den Organismus friedlich und ausgeglichen stimmen. Regelmäßiges, hartes Training, bei dem zugleich Erfolgserlebnisse eintreten, kann da schon Wunder wirken.

Genau darum geht es. Suselein kann sich noch so viele Gedanken machen, aber ändern kann nur er etwas an seinem Verhalten. Andere kann man nicht ändern, nur sich selbst. Er ist es aber nicht, der hier schreibt. Ist er unmündig, dass sie statt oder für ihn denken muss? Vor allem - will sie einen unselbständigen Partner? Natürlich muss das jeder für sich entscheiden. Ich bin der Meinung, dass sich der reflektieren soll, dass sich der mit seiner Aggression auseinandersetzen soll, der sie hat.

S$aronE8x0


Liebe Kleio

Er müsste ja keine Therapie machen, wenn er es anders in die Hand bekäme - bitte sehr.

... aber ändern kann nur er etwas an seinem Verhalten.

Ist er unmündig, dass sie statt oder für ihn denken muss?

Ich bin der Meinung, dass sich der reflektieren soll, dass sich der mit seiner Aggression auseinandersetzen soll, der sie hat.

Wird das wieder eine Grundsatzdiskussion über die Fähigkeit des Einzelnen, sein Verhalten zu reflektieren und zu ändern? Was hast du außerdem ständig mit dieser "Unmündigkeit", hm? ;-)

Was macht dich eigentlich so sicher, dass jeder Mensch es schafft, sich einfach so, mal eben, und noch dazu unter Druck, zu ändern?

Gruß

ODlli285DoMrtmuxnd


lieber ein ende ohne schrecken als ein schrecken ohne ende

mit anderen worten schluss machen !!!!

S9usel ein


So da bin ich wieder, hab erstmal a bisserl Pause gebraucht.

Tja ich würd ja den Tipp annehmen und ihr gerne Toben lassen und zur Tür rausrennen lasse. Musste ich ja da an dem Tag wo ich hier zum erstem mal geschriben habauhc tun das Ende der Geschichte war, das er erst am nächsten morgen um halb 11 nach Hause kam. So sieht das abreagieren bei ihm aus. Aber ich halt das nicht aus wenn er mich so lange alleine lässt. Ohne Bescheid zu geben wo er ist. Es hätte ja auch was passier n können. Das war mal wieder iner der beschissensten Nächte meines Lebens.

Und das wird nochmal passieren, wenn wir uns iwede rin die Haare bekommen. Mannw arum uss er sich immer so aufregen?

@ Olli

das waren echt harte Worte, aber warscheinlich wahr. Aber ich glaub net dasich den Schritt irgendwann gehen könnte, vorallem weil ich ihn trotz allem liebe, glaub ich. Ich weiß ncith ob ich im gewissen Maße schon abhängig von ihm bin oder nicht alleine sein kann. Auf jeden Fall ist der Gedanke ohne ihn zu sein schon furchtbar genug. *seufz*

Aber ich will mir das auch nicht immer gefallen lassen, weile s ja auf dauer echt nicht mehr aus zu haltenist, aber vielleicth bin ich ja der Typ der sich gerne so erniedrigen lässt...hmm...

@ Saron

Nei in siener Famile kam soclhe Agressivität noch nicht vor, er wurde weder misshandelt noch sonst etwas, er war schon immer so denke ich. Naja die bsten Verhältnisse haben in siener Familie noch nie geherrscht, er wurde schon mit 2 jahren in eine Kindertagesstätte gesteckt, damit siene Mami die dikce Kohle machen konnte und dabei ist einiges auf der Strecke geblieben, vielleicht kommt das daher.?

dazu kommt ja noch das er sehr viel trinkt, also nicht hochprozentiges aber Bier und das jeden Tag und er raucht auch noch jeden Tag, und ich rede hier nicht von Zigaretten, leider.

Das machts das alles noch viel schwieriger, eine eigene Wohnung können wir uns sowieso nicht leisten und er wird auch bald arbeitslos ein wenn er sienen Grundwherdienst geleistet hat, und dann? Ich glaub bei uns liegt nicht nur das Problem vor das er cholerisch veranlagt ist, ich glaub wir haben auch so Beziehungsprobleme. Aber ich könnte mich nie von ihmr trennen, ich glaub ich könnte das auch nicht wenn er mich schlagen würde, ich würde sicher zu den Frauen gehören die das totschweigen würde (und das mit meinen jungen 19 ^^)

Also es gibt da Therapien gegen? Aber wie sollte ich das meinem Freund klar machen? Ich meine wenn ich ihn so darauf anspreche das er Choleriker ist, dann alcht er drüber und sagt 'ja kann sein' aber ernsthaft darüber reden ist nicht drin, dann blockt er ab und rsagt gar nichts mehr, wie ein kleines Kind und wenn ich immer wieder nachhake wird er wieder wütend, also kanni ch ja gar nicht mit ihm darüber sprechen.

D(ie_^Wolxke


indiskrete Frage

sind bei Deinem Partner auch andere Drogen im Spiel?

Ich rede von Amphetaminen, Ekstacy und dergleichen.

Diese Sachen machen mit der Zeit extrem aggressiv. Vor allem dann, wenn die betreffende Person sowieso schon ein bissel hyperaktiv ist.

Was Du beschreibst kenne ich von meinem Sohn. Der hat es mal ein Zeit lang übertrieben. Sein Aggresionspotential war dann derartig hoch, das er ab und zu Sachen kaputt gemacht hat, rumgebrüllt hat, Schweissausbrüche, Zittern usw. Dann ist er auch auf meinen Mann losgegangen, ganz übel! Wir haben ihn rausgeworfen, mit Hausverbot.

(Er hatte eine kleine Wohnung, sowieso)

Seither muss er sein Leben alleine auf die Reihe bringen und das war das einzig Richtige. Wenn er jetzt wütend werden sollte, gibt es weit und breit niemanden, der "schuld" ist und sein eigenes Mobilar macht er natürlich auch nicht kaputt.

Diesem drastischen Verhalten muss man drastische Mittel entgegesetzen. Auch wenns schwer fällt! (Und wenn es sein muss auch die Polizei rufen, bevor was wirklich Schlimmes passiert)

Du musst ihn auf jeden Fall raus gehen lassen. Denn Bewegung und Sport (Rad fahren usw., egal was, Hauptsache es strengt an, aber KEIN Boxen oder so, das führt der Aggression nur neue Energie zu!) helfen enorm, die Wut abzubauen.

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