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Kiffen abgewöhnen?

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Re:

In einer Studie haben Forscher wochenlang Ratten Cannabinoide injiziert - Chemikalien, die sich verhalten wie THC, der hauptaktive Bestandteil in Marihuana - um sie an die Verbindung zu gewöhnen. Weil Cannabinoide einige Zeit im Körper bleiben können, erfahren wenige Marihuanagebraucher auch nur annähernd einen körperlichen Entzug, wenn sie aufhören zu rauchen. Um einen "kalten" Entzug zu simulieren, spritzten die Forscher diesen gewöhnten Ratten dann eine Droge, die die Effekte von allen Cannabinoiden blockiert.

Nach der Blocker-Injektion beobachteten die Forscher ein Ansteigen der Hirnchemikalie CRF in der Amygdala, einem Teil des Gehirns, der mit Gefühlen von Angst und Aggression zu tun hat. Die Gegenwart von CRF in der Amygdala wird verbunden mit Streß und Ängstlichkeit. Entzug von Heroin, Kokain und Alkohol steigert ebenso das CRF in der Amygdala. An diese Erkenntnisse lehnen die Autoren der Studie ihre Andeutung, daß Marihuana sich im Gehirn verhält wie es andere mißbrauchte Drogen tun und daß Raucher nachgiebig gegenüber Heroin, Kokain oder Alkohol werden könnten, wenn sie aufhören, Marihuana zu rauchen, um die Unerfreulichkeit von CRF in der Amyglada loszuwerden.

Eine zweite Marihuana-Studie (nicht finanziert von der NIDA) , die in derselben Science-Ausgabe erschien, und ebenso in den Artikeln von Times und Post erwähnt wurde, untersucht die Wirkung von Cannabinoiden eingehender. Sie fand nach einigen Cannabinoid-Injektionen einen Anstieg des Neurotransmitters Dopamin im Nucleus accumbens der Ratten - oft das "Freudenzentrum des Gehirns" genannt. Die meisten Genußdrogen wie Heroin, Kokain, Alkohol und Nikotin erhöhen den Dopaminspiegel im accubens. Trotzdem sie anerkennen, daß andere Forscher an dem Versuch gescheitert sind, mit Cannabinoidgaben einen steigenden Dopaminspiegel zu erzeugen, benutzen die Autoren ihre Ergebnisse, um zu behaupten, daß Marihuana Kokain und Heroin ähnlicher ist, als bisher geglaubt.

Tsyler-|D#urdxen


Re: hunnebicke und phoebethewitch

also sicher kann der kanabis konsum angstzustaände verstärken. thc verstärkt im allgemeinen alle gefühle und gedanken. daraus folgt auch der endorfinausstoß. wenn man vorher schon für angstanfälle anfällig ist oder verborgene ängste hat kann thc diese freilegen, keine frage.

nun der alkohol verstärkt unter umständen thc um das x fache. jedoch kann man nicht davon ausgehen. man sollte stets bei dem konsum von drogen beachten, daß man nicht mehrere drogen mischt. das kann sehr böse ausgehen. im allgemeinen rate ich von alkohol ab. alkohol ist die unreinste und verkümmerste droge von allen üblichen.

nun zu den webseiten über thc entzug. die seite über die franziskaner nehme ich in keiner hinsicht ernst. solche seiten sind in meinen augen probaganda in reinster form. wenn die kirche wein als blut christi symbolisiert und auch bei der kommunion (evangelisch) nutzt, kann ich kein wort von wegen "verunreinigt eure körper nicht" ernst nehmen.

der versuch an den ratten bestätigt eigentlich meinen eintrag, jedoch kann man thc nicht durch einen ähnlichen stoff ersetzen. das gehirn ist ein sehr komplexer kasten, der bei geringsten abweichungen der substanz anders reagiert. im groben und ganzen stimmt aber die ausschüttung des stoffes der deprisionen verursacht. jedoch der stoff verschwindet in kürzester zeit wieder und entsteht durch den mangel an endorfinen, die sich mit der zeit wieder einfinden. drogen haben alle die gleiche wirkung: ausschüttung von glückshormonen.

thc auf eine stufe mit coks und heroin vor allem von alkohol zu stellen ist lächerlich. diese substanzen haben nur eins gemeinsam: sie sind drogen, das kann ich nicht oft genug sagen. das sollte man nie vergessen.

all diese von phoebetthewitch bezeichneten "genußdrogen" haben eine andere wirkunsweise. wie oben erwähnt, das gehirn ist komplex. xtc zumbeispeil setzt mit unter am gleichen wirkungspunkt wie thc an, jedoch noch viel weitreichender. aber die synapsen werden bei xtc regelrecht zerschlagen und bei thc haben sie die möglichkeit wieder richtig zusammen zu wachsen und sich zu regenerieren. xtc macht definitiv blöd mit der zeit.

:-o syntetische drogen schaden um das xfache wie natürliche :-o

.

ich hoffe ich habe ein paar neue informationen verdeutlichen können. ich bin der überzeugung, wenn man etwas konsumiert sollte man zumindest die folgen kennen um das risiko, das man eingeht sehen zu können.

ach ja by the way fällt mir gerade ein, daß in den oberen einträgen etwas von wegen krebsgefahr und joints gesagt. grundsätzlich stimmt es, daß die mischung von tabak und kanabis viel stärker krebserregend ist als tabak pur. es gibt jedoch im modernen zeitalter geräte die das thc aus dem kanabis extrahieren und dem körper beifügen. thc ist bis jetzt keine krebserregende eigenschaft nachgewießen worden. sollte es auch nur den geringsten verdacht in der richtung geben, hätten diverse propagandavereine es längst angeprangert.

so nu is schluß

[[http://www.black-or-white.de]] <--- wer fight club mag, mag auch diese seite. darauf gibts auch ein foto von mir ratet mal wer ich bin. bitte tragt euch ins gästebuch ein, wenn ihr draufgeschaut habt(freue mich immer über meinungen)

T8ralum2tanxz


RE-tylor

Also Du meinst, das Kiffen Angstzustände offenlegen können aber NICHT auslösen. wie gesagt ich hatte am besagten Abend schon 2-3 Bier getrunken, welche Kombination ich zukünftig meiden werde.

(Hunebicke=Traumtanz)

Gruss aus Regensburg

T#yle_r-Dursdexn


Re: traumtanz

jub haste richtig geschnallt. fallste sonst noch irgentwelche fragen hast nur zu. finde es gut aufzuklären.

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