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Angsterkrankung - Willkommen im Club?

LEerWnendxer


Hi Tom

Aber habe ich auch gedacht, das hier jemand in der allgemeinen Analyse weiter ist.

Er hat seine Analyse überprüft, verbessert, verworfen...

Verstanden dass die Dinge nicht genau so sind wie sie für ihn zu sein scheinen...

Er könnte ja darüber nachdenken wie er sein Leben in den Griff bekommt... aber sein Gehirn ist leider noch mit Gott und der Welt beschäftigt...

;-D

TLom2x2


Hi Isa ..

Sorry,wusste ich nicht.Aber ich kann auch nicht immer verstehen das Frauen die Typen noch teilweise in Schutz nehmen.Meine Dich nicht.

Als ich damals noch mehr ein "Asi" war,standen trotzdem mehr Mädels auf mich als jetzt. Liegt irgendwie in der Natur manscher Menschen, die sich zu Schweinen hingezogen fühlen. Ist im ersten moment nicht langweilig, doch dann kann aufeinmal durch Psycho-Terror deren Leben zerstört sein.Ich weiß das ich mich ungeschickt ausdrücke,daher verstehe ich schon wenn Du Dich mal verschreibst,brauchste nicht unbedingt richtig stellen,weiß schon was Du meinst und will nicht wissen wie viele Flüchtigkeitsfehler ich mache !Ich möchte nicht verallgemeinern,aber ich kann meine Meinung nicht

ignorieren,weil ich die Dinge sehen muss. Jeder weiß wie schlecht die Welt ist !

Du hast es auf den Punkt gebracht - es kommt hauptsächlich auf die Erziehung an Punkt,Punkt,Punkt ! Ich habe gewisse Vergleiche aufgestellt,welche natürlich nicht auf alle zutreffen.Deutsche Eltern sind augewandert und haben in den USA ein Kind zur Welt gebracht und erzogen.Schon mit 3 Jahren durch veramerikanisiertere Erziehung macht das Kind ein viel wacheren,cleveren,klareren und Selbstbewussteren Eindruck als ein vergleichbares 3 Jähriges Kind von hier. Das wird um so deutlicher je älter sie werden.Das ist halt der verbreitete Erziehungsstyle in den USA die Kinder so früh wie möglich selbstbewusst,freidenkend und Realitätsnah zu erziehen. Das ist aber auch unbedingt Notwendig,weil in den USA ein noch härterer Wind weht,aber viele durch ihre Erziehung fürs Leben Fit gemacht werden und es so leichter haben sich in einer kranken Welt zurechtzufinden,so auch die Depression,diein einem solchen Land jeden zweiten betrifft,nicht zu tief sacken zu lassen. Sie lassen den Dreck viel leichter und ungezwungener raus,was Gesellsellschaftlich dort keinen stört,im Gegenteil,dadurch wird durch eronischem rauslassen der Probleme einem sogar nicht langweilig.Allgemein härscht in solchen Ländern mehr Lebendigkeit. Nicht umsonst kann man mit 16 dort den Führerschein machen.Jugendliche werden allgemein als vollwertig und gleichberechtigte Personen gesehen.Damit will ich nichts schlecht machen,nur aufzeigen wo konkret unterschiede bestehen und jeder denkt sich sowiso was er will.

Mich bedrücken unsere verwirrenden Einflüsse.Viele sehens und raffen nichts. Kinder wachsen hier unter amerikanischen Einflüssen auf(TV,Lifestyle Magazine,heutige Jugend,amerikanische Vorbilder usw.),werden auf der anderen Seite Ernst-Deutsch erzogen und am ende wissen viele garnicht mehr wer sie überhaupt sind.Warum drehen meine Generationen denn so durch? Viele wundern sich beim älter werden warum die Traditionellen Dinge sowie Systempolitische Sachen hier so nicht wie im TV vorzufinden sind. Viele wundern sich warum es hier so anders und so Ernsthaftig abläufft. Sie verwechseln halt das amerikanische Fernsehprogramm mit der Realität. So Sprüche wie "euer Ehren" und hundert anderer + die damit umgebene Stimmung sind nicht Deutsch und das sollte man den Kindern auch durch offene und ehrliche Erziehung rüberbringen.Insgesammt sollte man den Kids keine Traum-Welt vorspielen, ansonsten werden einige Kids sehr unzufrieden mit der Zeit werden. Klar kenne ich Deutsche,fast auf amerikanischen Level lebende Leute auch hier,doch haben die wunderbare Eltern meisst aus der 68´er Zeit stammend. Davon können viele nur träumen,eingeschlossen ich. Diese Studie über Erziehung und Lebensgefühl wurde tatsächlich schon wissenschaftlich bestätigt und jedem ist doch klar das in Holland,Frankreich,USA,Spanien usw ein Temprament im Spiel ist. Unser Temrament wie Schröder schon sagte,ist es alles Schlecht zu machen.Toll, bei mir hat wohl unser Temprament voll eingeschlagen. Bitte verstehe,mir fallen die Leute besonders auf,auf denen unser nicht gewolltes Temprament nicht fällt.Puh,wie umständlich drücke ich mich mal wieder aus. Aber ein erschrekender Beweiss dafür sind nunmal die Statistiken, indenen hervorgehen, das in Deutschland die Krankheit Depression wie in keinem anderen EU-Land zunimmt.Ich sehe dies zur Zeit verstärkt weils mir dreckig geht und weil ich die Zeit habe drüber nachzudenken. Und das seit 5 Jahren !Ich hoffe Du verstehst jetzt warum ich so festgefahren bin ! Da ist es nur Klar,das ich mit den früheren Studentenbewegung syhmpatisiere.Otto Schilly war sogar RAF Anwalt.Fischer kam auch aus der Bewegung.Daher achte ich sie auch.Außerdem waren unsere Politiker in den 70ern noch nicht so verbittert oder hatten wenigstens Profil und Persönlichkeit.Siehe nur Schmidt,Brandt usw.Das streiten noch nicht mal unsere heutigen Politiker ab !Ich denke das die meissten von uns sehr Passiv geworden sind.Alleine bei dem "tollen" Tv Duellen hat man gesehen das mansche Politiker sich in Maschienen verwandelt haben,und jede Individualität verloren haben.Mit Passiv Agressiv meine ich auch das alles sofort angenommen wird,was den Staat kritisiert wie z.B. der Steuersong oder ähnliche Sachen wobei man nicht sein Gesicht zeigen muss.Außerdem bin ich davon überzeugt das Bundes Statistiken allgemein gefälscht sind wie sich auch bei den Arbeitslosen Statistiken rausgestellt hat.Als ich eine Selbstmord Statistik gesehen habe wo hervorgeht das sich in Deutschland jählich 11.000 ´Menschen das Leben nehmen,war ich wenigstens zufrieden das dies eine Realistische Statistik war.Ein wenig sakastisch aber wie soll man sonst soetwas hinnehemen. Ich weiß,das hat alles nichts mit meinem Persönlichen Leid zu tun,nur muss ich mich darüber aufregen.Wenn hier alles so wäre wie man uns teilweise weiß machen möchte,dann verstehe ich immer noch nicht warum alle Psychologischen Einrichtungen überlaufen sind.Zudem haben meine und jüngere Generationen ein nicht zu verharmlosenes Drogenproblem.Ich weiß es selbst durch

mein erlebtes und gesehenes am besten.Aber jetzt mal beiseite,ich bin nur am Leben weil ich genau weiß das es trotzallem auch hier relativ viele gute Menschen leben,aber wie ich schon erwähnte habe ich sie größtenteils in Therapien kennengelernt.Für mich schon etwas seltsam.Ich denke die tollen Leute in meinen Augen tätoowiren sich das nicht auf die Stirn und sehen drausen wie jeder andere aus.Zur Zeit habe ich leider zu viele Komplexe und erdrückende Probleme die mich garnicht mehr arbeiten lassen.Beziehe aber keinen Cent vom Staat.Das sage ich nur für die jenigen die auf Arbeitslose draufhauen weil sie Steuern bezahlen und mit Ihrem eigenen Leben so unzufrieden sind das sie am liebsten Arbeitslose Hänger aufhängen würden.Klar ziehen mansche den Staat ab,aber irgendwann fallen die selber in die Depression.Ich selbst habe überall nach Hilfe gesucht,bin aber immer wieder hin und her geschoben worden bis ich wieder resigniert habe.Bevor ich Therapie ins Auge gefasst habe,habe ich doch selber in meinen Möglichkeiten alles versucht um mich selbst zu Therapieren.Von Bund bis Schulen,nur musste ich merken das man ohne Bezugsperson aufgeschissen ist.Im Gegenteil,merine Mutter versucht mich wenn sie besoffen ist auf Nazi-Weise zu erniedrigen.Ich will nicht damit prahlen,aber in der Stationären Kur in der ich war,bin ich am längsten von allen anderen jemals dagewesenen geblieben,weil ich auch nichts zu verlieren hatte.In meiner Gruppe waren huptsächlich missbrauchte Menschen,und ich bin dagegen nur ewig Misshandelt worden und trotzdem war ich der Depressivste.Das erwähne ich nur weil ich ehrlich sein möchte.Mir macht es nichts mehr aus Weihnachten und Sylvester alleine zu verbringen,wie ich es auch gemacht habe.Nur hasse ich mich selbst wie ich viele andere hasse und so kann ich nicht mehr richtig lieben und geliebt werden.Man verliert seine Ausstrahlung und ist nicht mehr fähig normale Tralala Gespräche zu führen.Das heisst Rückzug in sich selbst und bewusst mitzuerleben wie mein Leben Tag für Tag an mir vorbeizieht.Na ja, mein Plan sieht zum Glück anders aus.Ich kann nicht zum Unfairen Täter werden wie die Leute die mir das angetan haben.Aber ich kann für die Opfer reden und vielleicht mal einem Täter auf die Schnauze hauen. Denn es gibt keine entschuldigungen zum Täter zu werden und wenn ich mal einem Perönlichen Täter eine gebe dann bin ich kein Täter sondern eher der Räscher wie "Robin Hood",auch wenns nur ne Legende war.Das ist nur ein dummes Beispiel und bewerte es bitte nicht über. Wenn es wirklich entschuldigungen gebeb würde,dann könnte ich ja seelenruhig zum Eiskalten Killer werden,der wiederrum auf unschulduge draufgeht. Ich habe doch schon lange erfahren das mich meine Einstellung bei den betroffenen zum ehrenwerten Menschen macht ,woraus ich viel Stärke gezogen habe.Denn wer hat schon die Kraft alles mit sich alleine auszumachen und wieviele Leute schaffen es keine unbeteligten mitrunter zu ziehen?Mansche clevere Frauen haben es teilweise etwas einfacher Männer zu finden von denen sie aufgefangen werden.Obwohl es nicht die Lösung bedeutet kann es erstmal über den Berg helfen.Ich merke total wie wichtig eine Mutter gewesen wäre,nur was soll ich dagegen tun?Leute wie ich überleben nur noch und müssen sich teilweise kluge Ratschläge anhören wie einfach das Leben ist.Drauf gesch....,ist ja immer leicht für die jenigen,weil genau diejenigen die mir etwas erzählen wollen normale Familienverhältnisse zu Hause haben.Das sind so Leute z.B. auf gewissen Ämtern usw. oder auch Freunde bei denen zu Hause nun wirklich vieles stimmt. Habe jetzt lange genug mir den Frust von der Seele geschrieben,könnte aber Wochenlang weitermachen -ein bodenloses Fach - aber ein Wunder nach 22 Jahren Negativ erfahrungen ?Meine Positiven Erfahrungen werden immer mehr zum Tropfen auf den heissen Stein. Wenn Du es geschafft hast,bis hier hin Dich vorzukämpfen wirst Du geshen habe das mein Lieblingswort "aber" ist,beschreibt genau meine Kronische Depressivität zu allem ein aber einzubauen,an dem schon viele Therapeuten zerbrochen sind.Das ist meine Wahrheit.Das Wetter ist heute gut, ABER ..... alles Scheisse !Typisch ich !

Dank Dir für Deine Antworten und hoffe das Du Positiver als ich bleibst ! Also machs gut

@ lernender :

Stimmt , aber kann man jemals damit fertig sein über Gott und die Welt nachzudenken ?Ich weiß,wäre aufjedenfall gesünder egoistisch gesehen aber welches Resultat sollte bei rauskommen wenn man damit abgeschlossen hat ? Auch nur der Satz der einen Unterbewusst depressiv macht ohne das man es vielleicht merkt : Alles Scheisse oder Traurig aber wahr ! Bei einer Analyse muss man beide Seiten des "Teuros" sehen.Aber eventuell meinst Du das Positive ,welches man rausziehen sollte !?

Lverne2n*dexr


Naja

Gott und die Welt analysieren.

Es bringt kein vernnünftiges Ergebnis.

Man versucht etwas in einer einzigen grossen Analyse über einen Kamm zu scheren wozu eigentlich tausende/millionnen von Einzelanalysen nötig wären.

Dazu kommt noch dass man (von aussen gesehen) ein paar heftige Macken hat, die das Ergebnis der Analyse nicht gerade genauer machen...

Selbst wenn man dann ein einigermasses wages Ergebnis hat, ok was immer noch besser ist als überhaupt keins, was will man dann damit anfangen ?

Man hat nicht das Wesen/die Energie Politiker zu werden.

Für den Revolutionär/Terroristen(RobinHood) ist man nicht hart genug.

Das einzige was ich mir vorstellen kann ist vielleicht dass man ein Buch schreibt in dem man diesen ganzen Schwachsinn anklagt.

Wäre vielleicht ein guter Abschluss.

Um dann deprimiert festzustellen dass es keiner liest weil schon klügere Köpfe die Missstände genauer analysiert hatten... :-)

Ich hab auch dieses Gott und die Welt analysieren - Problem.

Alleinerziehende Mutter die gerne mal heftig austeilt -> Die Mutter das Allmächtige -> Frauen sind für mich Götter -> Männer mag ich nicht leiden -> Dieses rumanalysieren an der Männer-Gesellschaft ?

Ich glaube wenn unsere Gesellschaft eine Frauen-Gesellschaft wäre würde ich weniger an ihr rumanalysieren. OK, ich denke dann wäre unsere Gesellschaft auch besser, aber selbst wenn sie das nicht wäre wäre ich doch damit zufrieden dass meine Götter an dem Platz sind an den sie gehören...

Ok das mit den Göttern ist etwas übertrieben... oder doch nicht ? ;-D

Scheiss Problem...

C^hriUs-Paxok


Ängste!!!!

Hallo an alle!!!

Ich muss euch sagen das ich es sehr sehr gut finde, das es so Internet Seiten gibt wie die hier. Beim lesen der Beiträge geht es mir viel besser weil ich weis das ich nicht alleine bin mit meinem Problem. Bei mir hatten die Ängste schon als Kind begonnen. Sie kamen immer aus heiterem Himmel und immer nur Abends. 2-4 mal im Jahr. Ich hatte mir nie viel daraus gemacht, weil ich nicht wusste das es Ängste waren. Ich dachte immer nur das es mir nicht gut geht das ich vielleicht krank bin oder so. Das kam ja alles immer in Verbindung mit Übelkeit, schwindelig sein u.s.w. Also hatte ich mir nie so richtig Gedanken darüber gemacht. Bis Ich meine Frau kennen gelernt hatte. Sie hatte es ja auch mit bekommen und Sie sagte das ich mal zu einem Psychologen gehen sollte. Ich wollte es aber nie glauben und hatte es immer verdrängt. Entweder hatte ich mir nie Zeit genommen, oder ich redete mir ein das ich Kern gesund war. Im laufe der Jahre als ich noch am Flughafen gearbeitet hatte, kamen keine Ängste, sondern immer wenn ich z.B gut gegessen hatte in der Kantine oder so und mich dann unter Leuten befand z.B In einem Bus,Kino oder manchmal in der Kantine selbst wo ja auch viele Menschen sind kam mir öfters so ein druck Gefühl im Magen es hatte sich dann immer alles verkrampft in der Magen Gegend wo ich auch immer das Gefühl hatte das ich mich gleich Übergeben müsste. Ich hatte es aber nie so ernst genommen. Das gute ist ja, sobald ich aus dieser Situation raus kam, das heißt sobald ich diese Räume verlassen hatte oder ich frühzeitig aus dem Bus raus kam ging es mir sofort besser. Das ist schon irgendwie komisch. Als ich aber meinen Job am Flughafen aufgab, und ich dann meine Berufskraftfahrer Ausbildung erfolgreich beendet hatte wollte ich unbedingt als Busfahrer angefangen zu arbeiten. Ab da begann die Hölle auf Erden. Es wurde alles schlimmer. Sobald der Bus voll war den ich gefahren bin, kamen mir die selben Gefühle hoch. Magenkrämpfe Schweiß Ausbruch, schwindelig, das Gefühl mich gleich übergeben zu müssen, kopf schmerzen u.s.w sobald der Bus leer war ging es mir wieder besser. Es ging 8 Monate so und es wurde als schlimmer. Ich bekam Panik Attacken Ängste und war die letzten 2 Monaten nur noch zuhause und bei den Ärzten. Die Ängste kamen dann auch Tags über und es ging mir richtig schlecht. Ich konnte nichts mehr machen. Kein Sport mehr nichts mehr. Sobald mein Herz angefangen hatte schneller zu schlagen hatte sich das sofort in Ängste umgewandelt. Schon irgendwie komisch. Ich wollte alles besser machen Beruflich und es ist alles viel viel schlechter geworden. Ich hatte das Vertrauen in mir verloren und in meinem Körper. Eines Abends wo es mir so schlecht ging und ich keinen Ausweg mehr wusste bin ich zur Notaufnahme ins Krankenhaus gegangen um endlich zu erfahren was mit mir los ist. Ich verlangte eine Psychologin zu sprechen, die auch nach 2st warten auch endlich kam. Ich hatte ihr meine Situation geschildert und sie sagte knall hart zu mir ich hätte eine Angstkrankheit ohne wenn und aber. Das hatte mir den Rest gegeben. Ich hatte daraufhin 1 Woche lang 24st am Tag Ängste kein Hungergefühl mehr und ich hatte das Gefühl das das ganze Leben umsonst sei. Ich bin von 73kg auf 64kg abgemagert. Was sich jetzt Gott sei dank wieder normalisiert hat. Das war echt sehr schlimm für mich. Gott sei dank habe ich meine Frau die mich sehr unterstützt und ich wieder einigermaßen Lebensfreude gefunden habe und ich es ohne irgendwelche Medikamente geschafft habe ohne große Ängste zu Leben. Ich habe mich auch endlich aufgerafft zu einem Psychologen zu gehen. Der gibt mir auch sehr gute Tipps. Das einzigste was mir jetzt fehlt ist ein guter Job, aber kein Busfahrer mehr. Danke das ihr mir zugehört habt und ich würde mich echt riesig freuen wenn ihr mir vielleicht ein paar Tipps geben könnt. Ist vielleicht eine Stationäre Therapie ratsam für mich ???

Lieben Gruß!!!

I>saBbell


Hallo Chris,

erst mal möchte ich Dir raten, Dein Posting in einen eigenen Thread zu setzen, hier liest nämlich nicht jeder mehr mit :-)

(Dazu oben auf "Ein neues Thema beginnen" gehen und Deinen Text einfach reinkopieren).

Zum Thema:

Den ersten SChritt hast Du schon erfolgreich bewältigt: Eingesehen, dass es eine Angststörung ist, also psychisch. Du würdest nicht glauben, wie viele jahrelang herumrennen und glauben (auch glauben WOLLEN), sie wären pysisch krank. Es ist hart zu erkennen, dass man keine Krankheit hat, die mit Pillen, einer Operation oder mit der Zeit einfach mal so weg geht. Aber man gewöhnt sich dran :-)

Ob Du zu einer stationären Therapie gehen solltest kann Dir wohl keiner hier so aus dem Stehgreif beantworten. Was sagt denn Dein derzeitiger Therapeut?

Wenn Du magst, schau doch mal auf meine Seite, ich habe vor kurzem eine Selbsthilfegruppe im Internet gegründet, [[http://www.angsthaeschen.de]]

Liebe Grüße

Isa

T om2x2


@lernender ...

Stimmt,scheiss Problem,wird sich bei mir leider nie ganz abstellen.Das Problem entsteht bei fast allen,einfach aus der Tatsache heraus das wir alle heutzutage mit Informationen übersättigt werden die uns nach Sicherheiten oder Auswege suchen lassen um uns nicht damit zu beschäftigen oder uns so ablenken von der Realität. Zudem waren wir schon immer das Volk der Dichter und Denker und daher vielleicht schon immer ein wenig depressiv.Was aber ohne den 2. Weltkrieg nicht viel geschadet hätte.Im Gegenteil.Aber was wenn hätte oder aber. Die Ballerman Touristen entwickeln sich z.B. zurück,obwohl sie durchschnittlich schlaue Menschen sind.Das liegt für mich an den Informationsfluten,denen wir ungeschützt ausgesetzt sind.Wenn man die ganze Zeit vorgesetzt bekommt wie wir uns im Endeffekt selbst in den Tod leben,treibt uns die Gewissheit in die Flucht und ins verdrängen.Wir wissen z.B. was uns umbringt oder schadet und machen es trotzdem.Wie z.B. Rauchen,Alkohol,BSE,Nitrofen,Pommes+Chips und generell hocherhitzte Lebenmittel durch Acrylamid versäucht,Mirkrowellenfras,Unser schweres Erbe !,tägliche Horrornachrichten u.s.w.,das sind alles Dinge durch die jeder Bürger muß. Ein höchst annerkannter Psychologe nach Freud hat oft mürrisch erwähnt - alle in die Klapsmühle - weil keiner mehr im wirklichen Sinne in der heutigen Nachrichten Welt gesund sein kann ! Man kann sich nur ablenken und immer mehr Leute lenken sich leider durch Primitiv dumme Sachen ab und laufen in Ihr eigenes Unglück,welches sie aber bis zum Lebendsende abstreiten und total kaputt sagen-mir gehts gut-.

Wenn ich mitbekomme wie viele sich vergiftet durch ihr eigenes Unwohl gegenseitig bekämpfen, könnte ich platzen.Zusammengehörigkeitsgefühl ist schon lange verloren gegangen und findet nur in Millionen Einzelgrüppchen statt.

Unser Soziales Problem liegt für mich an dem Krieg und der Nachkriegszeit in der wir immer noch oder gerade erst jetzt die vollen Nachwirkungen spühren ! Unser Unterbeswusstsein spührt dies deutlich. Das macht viele verkämt und verbittert. Und da uns die Medien sowiso schon alles Negativ überbringen,haben wir noch nicht mal die Möglichkeit zuerst rüber herzuziehen und können es so nur noch schlucken.

Der Deutsche Humor besteht größtenteils nur noch aus Sakasmuss und Eronie und ich finde das gut.Aber "seriöse" Nachrichten Magazine sollten nicht auf der Schiene fahren,weil wie gesagt es zur totalen Gleichgülltigkeit führen kann.

Mir doch egal ...,na ja, die Welt ist fast unbelehrbar und erst in der Zukunft wenn die Welt immer mehr zu grunde geht werden einige aufwachen. Ich bins leid die von mir gemeinten Marionetten zu ihrem eigenen Glück zwingen zu wollen. Wenn unsere Geselschaft nicht checkt das man durch in sich "reinfressen" der Probleme sehr krank wird, dann sollen sie doch alle untergehen. Nur leider reissen diejenigen zu viele mit runter,was ich nicht tue. Ein Resultat kann man sich ersparen.

Auf das "Buch" bin ich auch schon oft gekommen und habe sogar konkrete Vorstellungen und tausend Ausreden warum ich es nicht schreiben kann. Leider bin ich echt nicht der geborende Schrifftsteller aber falls jemand meine Ideen umsetzt würde es schon für Aufregung sorgen.

Klar haben einige von mir auch hoch geschätzte Kritiker wunderbare Bücher geschrieben, nur, Du weisst wie schnelllebig unsere Zeit ist ,also ist immer wieder Platz für Aktuellisierungen und die eigene Sicht der Dinge.

Und das ich tausende von Einzelanalysen hinter mir habe,kannste mir ruhig glauben.Das macht mich größtenteils zum Borderliner. Seine eigene Psyche zu analysieren gibt Aufschluss auf die geammte Psyche des Menschens.Jeder wird mit der gleichen Ausstattung geboren. Aber dieses Wissen kann einen wirklich in den Wahnsinn treiben. Aber unsere alte Gesellschaft ist zu traumatisiert und unsere jüngere auf dem besten Weg zum Marionettentum. Hauptsache alles Peinlich überlächeln und sich dabei innerlich zu verletzen auf den Kosten der eigenen Ehre und Würde.

Es ist so einfach gesünder,selbstbewusster und Qualitativer zu leben - einfach seine Gedanken auszusprechen - wenn man den Mut besitzt werden immer viele Ja Sager hinter einem sstehen.Aber wenn man nicht gerade Dieter Bohlen ist,scheint es niemanden zu interessieren.

Ich sollte Berufs-Kritiker werden und mich durch diese erfüllende und gleichzeitig Seelenbefreiende Arbeit gesund fluchen !

Dir alles Gute und leg bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage, führt sowiso nirgends hin !

Ach ja, weiß garnicht genau was Du mit den Göttern meintest aber was kann eigentlich noch großartig übertrieben werden. Die früheren Übertreibungen sind heute Realität und so geht es bis ans Ende unserer Tage ... Nur die Gottes Frage können wir erst nach den Tod klären.

Sei´s drum

Lka3usi}ncxhen


@isa

vielen dank für deine antwort und deine guten wünsche, hab diese erst heute gelesen. stöbere viel im forum herum und es gehört einmal gesagt: "isa du hast herz, hirn und humor an der richtigen stelle". (hab viele deiner eintragen gelesen)

schön, dass es dich hier gibt!!!

schließe mich deiner meinung an, dass es auch "ohne" gehen muss, da ich auch kein fürsprecher dafür bin. doch man sollte sich selber keinen druck machen, wenn man es doch in anspruch nimmt. bin überzeugt, dass du weißt was du tust.

alles, alles liebe für dich.

liebe grüße

IMsab)ell


Hallo Lausinchen,

erstmal Dankeschöne für das Lob, ich freue mich echt darüber *freu,freu*...es ist soooo schön das mal zu hören :-)

Ich stimme Dir zu. Über diese "Drucksache" habe ich gerade in den letzten Monaten viel nachgedacht und dabei die Erfahrung gemacht, dass es bei uns Panikern eine große Rolle spielt. Ob es nun Druck von außen ist oder gerade der von Innen...er lähmt uns dermaßen, macht uns Angst ohne Ende, so dass die Attacken vorprogrammiert sind. Seitdem ich den Druck von mir nehmen, bzw. von außen gar nicht mehr an mich ranlasse, geht alles viel besser, von Tag zu Tag. Ich tue ohne weiteres Dinge, von denen ich vor kurzer Zeit nur träumen konnte (nur mit dem Einkaufen hapert es noch :-).

Und Du hast recht: Mein Wille ist so stark (hätte ich nie so gedacht), dass bei mir die Gefahr eines Tablettenmißbrauchs nicht gegeben ist. Jetzt bin ich schon seit 4 Wochen völlig Tablettenfrei!

Ich drücke auch Dir die Daumen, dass es weiter "ohne" gut geht!

Liebe Grüße

Isa

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