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Mein "zweites Ich",

a%lt$hea


grüss dich diamond,

gut das ist etwas das ich eher nachvollzieh kann, also hat es nichts mit nem 2 ich zu tun sondern wohl eher der wunsch danach über den eigenen schatten springen zu können um sich selbst nicht mehr so "abzuschneiden". gut das ist etwas das ich kenne, seit 2 jahren streckt mich angst und panik attacken vom leben fast ab. gut es ist besser aber ich war früher nicht so wie heute.

dadruch kann ich das wohl nachvollziehn den wunsch dinge einfach tun zu können ohne drüber nachzudenken.

deine ängste wirst du immer behalten, die frage ist nur wie du damit umgehen gedenkst ;-)

die angst ist ein ständiger begleiter der einen auch schützt davor falsche entscheidungen zu treffen aber dieser "schutzmechanismus" (angst) kann auch überhand nehmen und führt dazu das man dinge nicht tut die man eigentlich gerne machen würde ...

ich würd dir rate klar zu unterscheiden zwischen dem gefühl und dem verstand, das ist ne taktik die ich selbst betreibe aber ist noch lange nicht so ausgefeilt um wirklich sagen zu können das ich wieder (oder so änlich) wie früher wäre. vorallem der hintergrund "was hab ich zu verlieren" ...

wo ein wille ist ist auch ein weg, nur das der weg manchmal nicht klar ersichtlich erscheint, manchmal über grosse umwegen nur zu bestreiten ist aber eines tages, wenn man es am wenigstens erartet ist man auf dem richtigen weg und dann gehts von allein...

ich wünsch dir viel kraft und durchhalte vermögen das du es schaffst und dich selbst findest.

-Tdiamomnd2x2-


@ Wolky:

Mhm, deine Mutter scheint ähnlich gewesen sein wie meine....Ja klar kannst du mehr darüber erzählen, mich interessiert das! :-) Bist du schon länger in Therapie? Ich habe mir das auch schon überlegt....Aber so ganz entschlossen bin ich noch nicht, auch wenn ich irgendwie glaube, dass es besser wäre, auch, weil bei mir die Angsterkrankung ja auch eine Rolle spielt (aber ich bin froh, denn durch Überwindung und "Annehmen" der Angst geht es mir momentan eigentlich fast wieder wie früher....ich hoffe immer noch, diese Art der Angst kommt einfach nicht mehr so wieder, wie es vor ein paar Monaten war....).

Also wie gesagt, erzähl ruhig noch was :)*

@ althea:

Danke :-) Ja, ich weiß, dass ich meine Ängste wohl nie ganz loswerden würde..Aber richtig, in mancher Hinsicht muss ich lernen, anders damit umzugehen...Ich will nicht mehr, dass ich durch meine Ängste so oft gehemmt werde....

Wie genau machst du das, zwischen Gefühl und Verstand entscheiden? Was sagst du dir in solchen Situationen?

Ich habe nicht 100%ig verstanden, was du mir damit sagen wolltest...

Meintest du, wenn nur mein Gefühl wieder sagt "Ich bin ängstlich", dass ich dann die Angst eher versuchen sollte zu überwinden, wenn mir aber der Verstand von etwas abrät, ich darauf hören sollte? Oder meintest du es anders?

Bist du wegen der Angst- und Panikattacken in Therapie? Wenn ja, hilft sie dir? Weil ich ja auch überlege (siehe oben). Allerdings sind sie bei mir wohl längst nicht so stark ausgeprägt wie bei dir...

Liebe Grüße,

diamond

*:)

FCenxta


diamond

Ich wollte dazu auch noch unbedingt was sagen, find das Thema super! Leider hab ich momentan Stress, aber vielleicht geht sich's morgen aus! Dann schreib ich mehr!

Liebe Grüße,

@:)

1t7,m


Meintest du, wenn nur mein Gefühl wieder sagt "Ich bin ängstlich", dass ich dann die Angst eher versuchen sollte zu überwinden, wenn mir aber der Verstand von etwas abrät, ich darauf hören sollte? Oder meintest du es anders?

Nein, es sollte genau andersrum sein ;-)

Mehr auf das innere Gefühl und die spontanen Einfälle achten und versuchen deinen Verstand einfach zu übergehen wenn man in so einer Situation ist. Man muss über seinen eigenen Schatten springen und natürlich muss man auch überhaupt erkenne was der Verstand ist und was dein inneres Gefühl sagt..

Einfach ausgedrückt: einfach mal spontan sein und seine Ängste überwinden. Mir hilft es wenn ich mich bewusst diesen Situationen stelle, sie sogar manchmal richtig suche. Wenn ich dann erfolgreich bin, ist das ein grosser Erfolg der einem Mut macht und lange im Gedächtniss bleibt. Man muss sich da langsam herrantasten bis man ein Gefühl dafür bekommt.

1m7,m


ohh ich hab da was verdreht :-D

natürlich solltest du auf den Gefühl nur hören wenn es dir nicht gerade sagt änstlich und zurückhaltend zu sein. Ist es bei dir so das dir dein Gefühl das sagt während dir dein Verstand was anderes sagt??

Bei mir weiss ich es noch garnicht, was mein Gefühl ist und was mein Verstand...

FUen]txa


So... ich wollte mich zum Thema Kindheit und Erziehung ja noch äußern, nun finde ich endlich die Zeit dazu.

Meine Mutter war zwar eine strenge, aber gleichzeitig auch unglaublich liebevolle Frau. Ich habe nie Angst vor ihr haben müssen und sie hat mir nie unnötigen Druck gemacht. Bis heute habe ich ein sehr inniges Verhältnis zu mir. Mein Vater ist ein sehr kühler Mann, der es aber nicht anders gelernt hat... er hat nie erfahren, wie man seine Gefühle zeigen kann. Deswegen ist es bis heute hin und wieder schwierig mit ihm, denn er ist oft sehr aufbrausend, obwohl es keinen Grund dafür zu geben scheint, während er ansonsten keine Regung zeigt. Er war jedoch nie jemand, der einem Angst eingejagt hätte, sondern eigentlich ein ganz lieber. Doch das nur nebenbei.

Als ich noch klein war, war ich schon sehr schüchtern, vor allem Fremden gegenüber. Wir waren mal in einem Vergnügungspark und ich wollte Zuckerwatte haben. Meine Mama meinte, ich solle hingehen und sie mir selbst holen, aber ich hab mich nicht getraut. Es gab viele solcher Situationen, manchmal ging meine Mutter dann doch und hat mir das geholt, was ich wollte und manchmal eben auch nicht. Dann hatte ich die Wahl doch den vermeintlichen Schrecken auf mich zu nehmen und selbst zu gehen, oder auf die Sache zu verzichten. Ich habe mich etwa zu gleichen Teilen für die jeweilige Alternative entschieden.

Obwohl das alles klingt, als wäre ich als Kind der ultimative Angsthase gewesen, stimmt das so nicht. Im Spiel mit meinen Freunden habe ich regelrecht wagemutige Dinge unternommen, bin auf die höchsten Bäume geklettert, war ein kleiner Speedfreak beim Skifahren, etc. Die ersten Jahre meiner Schulzeit waren toll. Ich verstand mich mit allen Klassenkameraden gut und hatte an keinem einzigen Tag Angst vor der Schule oder vor einem Klassenkameraden. Fremden gegenüber war ich zwar dennoch sehr zurückhaltend, aber naja, das lag wohl von Geburt an in meiner Natur. Als ich dann die Schule wechselte (Gymnasium), ging es noch eine zeitlang gut, aber als die Klassen dort neu gemischt wurden, hatte ich quasi die Arschkarte gezogen. Ich war ein perfektes Opfer und wurde wo es nur ging fertig gemacht. Zwischen meinem 12. und 14. Lebenjahr habe ich fast ausschließlich schlechte Erinnerungen. Ich wurde immer verschlossener und unzugänglicher. Die Zeit, in der man vom Kind zum Jugendlichen wird, vielleicht erstmals Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht sammelt oder seinen ersten Kuss bekommt, habe ich damit verbracht, jeden Tag wieder neu die Schule zu überstehen. Ich war so unglaublich froh, wenn Wochenende oder Ferien waren, konnte wenigstens ein paar Stunden abschalten. Es hat mich so geprägt, dass ich sogar heute noch zB wenn im Bus gekichert wird, denke: "Die lachen bestimmt über mich". Obwohl ich weiß, dass das kaum sein kann.

Ich denke, dadurch wurde mir sehr früh verwehrt, ein offenerer und mutigerer Mensch zu werden. Davon habe ich mich nie ganz erholt und diese Zeit ist heute noch oft in meinen Träumen. Einen großen Teil meiner Jugend habe ich als Einzelgänger verbracht, das es mir nicht möglich war, auch nur das kleinste Vertrauen anderen Menschen gegenüber aufzubringen. Ich denke, wenn meine Schulzeit anders verlaufen wäre, wäre ich heute auch ein bisschen ein selbstsicherer Mensch.

So, das war mein Beitrag zu diesem Thema... vielleicht konnte ja noch jemand was damit anfangen! :-)

Liebe Grüße an alle,

*:)

WzoLlky


hallo zusammen,

ich spüre es z.z. wieder ganz deutlich. am abend z.b. hüpfe ich froh und lustig durch die disco und denke "die welt gehört mir" und am nächsten tag (früh) bin ich wieder ein nachdenk-bündel, das vor allem und jedem angst hat...

ich hatte natürlich div. vorgespräche bei therapeuten. so richtig hab ich jetzt 9 stunden verhaltensthera. hinter mir. hat mir echt gut geholfen als basic um mit meinen attacken umgehen zu lernen und einiges über mich/meine eltern rauszubekommen. demnächst fang ich dann mit der analyse an - sie ist ja tiefgründiger... (hoffe dass sie anschlägt :-o)

in der verh.th. haben wir viel mit meinem "inneren kind" gearbeitet - hilft mir auch ganz gut!

und nehm seit august ein AD, bin morgen wieder beim neuro, muss was verändern - so optimal ist es noch nicht :-(

ich freu mich echt über die zeiten in denen es mir gut/super geht - da hab ich echt hoffnung dass alles wieder "normal" wird - aber dann wieder... :-/

es sagt sich so leicht, dass man alles lockerer nehmen soll, aber das geht irgendwie nicht immer bei mir...

ganz lg

wolky

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