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Borderline

cFlownVy_Quits)chxnase


:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* viele Kraftsternchen für diejenigen hier lasse, die es im Moment gebrauchen können :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Einen schönen Abend wünsche ich euch @:) :-x *:)

Mdalikxa


Bin heute auch irgendwie hibbelig gewesen... Musste ständig irgendwas machen... Konnte nicht ruhig sitzen... Obwohl ich schon den ganzen Tag totmüde war...

cdlairN de lunxe


Wegen der Wut:

Das Mädchen befindet sich in stationärer Behandlung - ist also unter ständiger ärztlicher Aufsicht. Und sie soll wegen der SV lernen, die Wut rauszulassen. Der an dem Abend diensthabende Arzt ist auch ihr Therapeut!!! Und dieser wurde sofort gerufen. Er hätte sie doch lassen können und den Wutanfall beobachten oder so. Danach wäre er da gewesen um drüber zu reden. Aber wenn man das sofort im Keim erstickt? Wo solls denn hin? Aber sich wundern, wenn man dann wieder zur Klinge greift? Klasse! :)^

MkalKika


Manchmal denke ich, dass sich manche Ärzte und Therapeuten diesen "Ausbrüchen" nicht gewachsen fühlen... Die sind viel zu unsicher um einen "machen zu lassen"...

C:yn%dereJl


was

meint ihr ..warum uns so viele therapeuten ablehnen..weil sie uns nicht gewachsen sind..

;-)

CuleDeni


noch mal zu Lewian @:)

Es ist so schwierig, psychische Probleme irgendwie klar in den Griff zu bekommen.

Ich habe mich jetzt die Tage gefragt, ob es so außergewöhnlich ist, psychische Probleme klar zu definieren. Denn ja wie du sagtest, sind wir Menschen sehr unterschiedlich und dies überhaupt nicht nur auf irgendwelche Probleme bezogen. Warum sollte es dann bei Problemen einfacher sein? Mir kamen dann so Sätze die gerne gebraucht werden: "psychische Probleme sind nicht so sichtbar wie z. B. die Tatsache, dass ein Mensch z. B. im Rollstuhl sitzt. Hinter dem Sichtbarsein des Rollstuhls steckt ja trotzdem auch eine Geschichte und Gefühle, die den ganzen Menschen ausmachen und da reicht der Rollstuhl auch nicht aus um zu wissen, wie es in dem Menschen vorgeht, was diesen einzelnen Menschen ausmacht. Da ist der Rollstuhl ein Teil vom ganzen. Hmmm nun sehe ich da keinen großen Unterschied mehr zum "Borderline". Denn auch mit der Borderline-Diagnose wird nicht der ganze Mensch automatisch beschrieben. Ich möchte betonen, dass ich damit NICHT!!!! die Probleme herunterspiele, die jeder einzelne hat!!! Frage mich aber, wem genau diese Diagnose dann im Endeffekt nützt. Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr muss ich mir selbst eingestehen, dass es schon manchmal so ist, dass die Diagnose auch ein "Entschuldigungsschild" zu sein scheint: denn wenn ich mal grantig reagiere, kann ich ja sagen, dass ich Borderline habe. Aber ich denke, dass es mir selbst hilft, wenn ich mir mein Verhalten erklären kann, ich weiß, warum ich so oder so reagiere und es möglich sein könnte, dass Borderline da mit reinspielt. Aber ich denke auch: dass es trotzdem keine Entschuldigung sein dürfte, wenn ich andere z. B. damit verletze. Denn andere zu verletzen, dazu hat niemand ein Recht. Wenn da angefangen wird Ausnahmen zu machen, wird es sehr schwierig werden da überhaupt Grenzen zu finden, inwieweit dies oder jenes zulässig ist. Vor allem wer soll sich da das Recht rausnehmen dürfen, zu entscheiden, was erlaubt ist und was nicht?

Dann kamen mir da noch so Gedanken, ob es vielleicht gar nicht so nachteilig ist, dass psychische Probleme nicht gleich so sichtbar sind: denn beim gebrochenen Bein sieht man was Sache ist und meint genau zu wissen, weshalb der andere dann so und so reagiert. Doch wenn mir jemand sagt, dass er psychische Probleme hat und so oder so reagiert, wie kann ich dies nachprüfen? Dies wird sehr schwierig werden, also denke ich, dass es vielleicht auch ein "Versteck" hinter der Diagnose sein kann, denn was soll mir der andere denn da rein reden können? Er kann es doch gar nicht verstehen, weil es ja so schwer sichtbar ist. Und dies kann auch zum Vorteil genutzt werden, denn was soll der andere denn für Argumente bringen können, wenn ich es doch selbst bin, die da nur genau bescheid weiß?

Da stehen zo Symptom-Listen drauf und so Definitionen wie "wenn mindestens vier von sechs der folgenden Dinge zutreffen"... Jetzt gibt es aber sehr unterschiedliche moegliche Kombinationen da von "vier aus sechs" (bin Mathematiker ), woraus folgt, dass "Borderline" fuer sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder verwendet werden kann, die kaum etwas gemeinsam haben.

ja und zusätzlich zu dem ganzen kommen ja noch die ganzen anderen menschlichen Eigenschaften, die nichts mit Borderline zu tun haben müssen. Was ist, wenn ein Mensch von sich aus ein impulsiver Typ ist? Muss dies was mit Borderline zu tun haben? Es gibt so viele Charakterzüge und wenn ich nun mal schnell gekränkt bin oder mich verletzt fühle, muss doch im Prinzip gar nichts mit der Diagnose zu tun haben. Es gibt ja diese vier Charaktertypen unter anderem den Hystrionischen Typ. Was ist, wenn dieser Typ zusätzlich Dinge hat, die dann auf die Borderline-Diagnose zutreffen, heißt es dann automatisch, dass, weil er hystrionischer Natur ist, dass dies dann zur Borderline-Diagnose dazu gezählt wird?

Die Medizin und weitgehend auch die Psychologie sind heute leider gepraegt von dieser "wissenschaftlichen" Idee, alles in Kategorien einteilen zu muessen. Einige von euch wissen sehr genau, wofuer das gut ist: "Dann hat es halt einen Namen"... das kann beruhigend sein, fuer Patienten, aber auch fuer Aerzte und Therapeuten. Man macht etwas behandelbar, wenn man ihm einen Namen gibt. Und ein Arzt kann kompetent erscheinen, wenn er sagen kann, "dies ist die Krankheit XY, da macht man dann das und das".

ja weil wir irgendwie für alles immer eine Erklärung brauchen. Andererseits ist es aber auch so, dass erst genau dies und jenes nachgewiesen werden muss, ehe uns bestimmte Fördermittel, oder Hilfsmittel zustehen. Also müssen wir schon mal ausgegrenzt werden, damit wir in eine bestimmte Kategorie fallen um dann Hilfe zu bekommen, um dann vielleicht wieder mit der Hilfe integriert werden zu können: also erst aussondern um dann Mittel zu bekommen um wieder dazuzählen zu können. Ich habe mal erlebt, das einem Menschen eine bestimmte Pflegestufe nicht zugestanden wurde, weil ein bestimmtes Merkmal fehlte, dafür aber ein anderes da war, was aber in dem Kategorienkatalog nicht stand. Tja Pech gehabt, so traurig das auch ist. Aber irgendwie zeigt dies, dass wir schon in irgendwelche Kategorien MÜSSEN um nicht alleine zu kämpfen.

Der Begriff ist nicht einmal 100 Jahre alt. Die Frage "habe ich wirklich Borderline" hat keine Antwort... weil ihr alle so verschieden seid (natuerlich, aehnlich auch auf bestimmten Gebieten), und es in einer Welt voll Verschiedenheiten kein "wirklich" gibt. "Borderline" ist ein Versuch, mit euch umzugehen, euch einzuordnen. Es ist keine "Wahrheit", denn eine solche Wahrheit koennte niemand beobachten.

ja :-/, wie bei anderen Dingen auch: ich glaube, mir selbst ist auch nicht geholfen, wenn ich probiere genau zu gucken, ob denn noch dieses und jenes Merkmal zutreffen könnte und ich dann so eingeschränkt bin mit meiner Sicht, weil ich ja genau irgendetwas erwarte. Mir ging es so, als ich las, dass es zu impulsiven Gefühlsausbrüchen kommen kann. Hmm aber es ist bei mir nicht so, ich bin da eher introvertiert und es bekommt niemand mit. Klar steht das Gegenteil auch drinne. Aber was ist dann daran Borderline, muss es Borderline sein? Hilft es mir in dem Moment? Ich dachte jedenfalls immer: dir glaubt es doch niemand. Du zeigst so wenig nach außen, aber innerlich kämpfe ich auch solche Kämpfe mit mir, aber es bekommt niemand so mit. Es würde aber niemand so für voll nehmen. Meine Therapeutin hat mich auch erst darauf aufmerksam gemacht und in vielen Punkten finde ich mich auch wieder, aber die sind nicht so für andere sichtbar. Da habe ich schon an mir gezweifelt. Doch jetzt frage ich mich dann schon: wozu will ich dies denn, dass es sichtbar ist? Ich weiß es doch für mich, warum muss ich dann Merkmale zeigen, die ich nicht habe, aber die so leichter sichtbar für andere sind? Vieles fällt erst auf, wenn es von unseren eigenen Vorstellungen abweicht. Dann sieht man, dass derjenige vielleicht doch "anders" ist. Aber dies ist doch auch wiederum bei jedem unterschiedlich und anders.

"Borderline" ist nur insofern unheilbar, als dass man vermutlich in den naechsten 100 Jahren nichts entdecken wird, was Diagnostiker daran hindert, jemanden, der schon mal als "Borderline" diagnostiziert wurde, wieder so zu diagnostizieren.

"Heilung" koennte bedeuten, das Beste aus eurem Leben und den Gegebenheiten machen zu koennen - sich mit dem Leben wohlfuehlen zu koennen.

Wenn das so waere, gaebe es keinen Grund, warum es keine Heilung geben koennte. (Bei einigen sind die Gegebenheiten halt schwierig - aber es geht ja darum, das Beste daraus zu machen.)

Ich habe mich da auch gefragt, ob es vielleicht auch sein könnte, dass wenn ein Mensch lernt mit sich umzugehen, also das beste für SICH draus zu machen, ob er dann vielleicht gar nicht mehr unter die Kategorie "Borderline" fällt :-/. Denn je mehr ich mich mit mir auseinander setze und Möglichkeiten finde, nicht mehr selbstschädigend zu reagieren, desto weniger Merkmale treffen zu, die für die Diagnose Borderline wichtig sind. Ich weiß nicht, ob jemand einen anderen als Borderline diagnostizieren würde, wenn er ihn in einem Zustand trifft, wo er sich besser mit sich klar kommt. Aber innerlich sind ja trotzdem noch so viele verschiedene Gefühle, die vielleicht dann doch noch in die Kategorie passen würden. Vielleicht gilt es deshalb als unheilbar, weil Menschen dann einer anderen Kategorie entsprechen und gar nicht geguckt wird, wie er denn anfing, als er noch Borderline-Merkmale zeigte. So werden jedes Mal Personen dazu gezählt die diese Merkmale aufweisen, also könnte es ja gar nicht heilbar sein in dem Sinne.

Ich glaube Heilung kann wirklich nicht bedeuten, aus uns einen ganz anderen Menschen zu machen uns so verhalten zu müssen, "wie es jeder normale auch macht", und so zu tun, als ob nie irgendetwas vorfiel, weshalb jeder Mensch zu diesen oder anderen Mitteln greift um für sich zu überleben (auch wenn sie für andere als zerstörerisch wirken können). Denn dies gehört alles zu diesem einem Menschen dazu und damit und daran kann er nur wachsen.

.

M$aliYkxa


cleeni *:) *:) *:) *:) *:)

Komme jetzt leider nicht dazu das alles zu lesen... Mache das heute abend, okay?

s&weeptcosre


hallo cleeni!

interessantes posting! ich denke in vielen punkten ähnlich!

:-) @:)

SpenSsxe


Hallo *:), hab als "Angehörige" mal eine Frage

Ich dachte mir, es kann mir doch sicher jemand Literatur empfehlen über Borderline/r, deren Persönlichkeitsstrukturen...Symptome dieser Kategorie bei Jugendlichen :-/

Nicht nur aus Bequemlichkeit (|-o) frag ich hier, irgendwie frisst mich das Thema gerade an und möchte mich jetzt nicht durch einen Berg Fachliteratur wühlen...

@:)

Cqleexni


Artikel I.

was

meint ihr.. warum uns so viele therapeuten ablehnen.. weil sie uns nicht gewachsen sind..

Ich meine, dass ich es schade finde, wenn es bei jedem Therapeuten so sein würde, dass der Klient abgelehnt wird. Zur Therapie gehört nun mal der Wille mit sich arbeiten zu wollen und dies jetzt unabhängig von der Diagnose. Ich denke, dass es gar nicht so viel mit Borderline zu tun hat und dass es dann ja doch größtenteils ein gegenseitiger Entschluss ist, ob eine Therapie durchgeführt werden kann oder nicht.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es Therapeuten gibt, die jemanden sofort ablehnen, schwarze Schafe gibt es nun mal überall. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass man als Klient hingeht und sagt: ich habe Borderline, nun mach mal. Es ist ein langer Prozess, beide Seiten müssen sich erst kennen lernen und da ist Borderline nicht alles und bei einer Therapie ist es nun mal wichtig, dass der Klient auch den Willen zeigt eine Therapie machen zu wollen. Ansonsten wird es wenig helfen, wenn der Klient zum Beispiel nur dort hingeht, weil andere meinten, er solle doch mal eine Therapie machen. Die Einsicht muss von ihm kommen. Dies hat wieder rum auch nichts speziell mit Borderline zu tun: eine Therapie durchzuführen, bei der der Klient sich dagegen stellt, ist für ihn keine Hilfe und um ihn geht es ja. Was soll der Therapeut denn machen, wenn der Klient nicht will.

Sicherlich verlaufen garantiert auch einige Stunden mal so, dass es keine Annäherung gibt, diese Stunden meinte ich nicht, denn diese gehören ja auch dazu. Doch vom Grundtenor muss der Klient einfach bereit dazu sein. Und dies hat dann nichts mehr damit zu tun, ob der Therapeut dem Klienten gewachsen ist. Denn es ist kein Wettkampf zwischen beiden Seiten, da der Klient dann wohl der Verlierer sein wird, weil ihm nicht geholfen werden kann. Der Therapeut hat dann andere Klienten und dieser Klient? Er muss sich einen anderen Therapeuten suchen, wenn er denn möchte

C5leexni


hallo Sense *:)

guck mal hier auf der ersten Seite stehen gleich mehrere Bücher über Borderline die zu empfehlen sind.

Schluss mit dem Eiertanz ist vorrangig für Angehörige

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/152435/1/]]

S\exnse


Danke, Cleeni *:)

Zu faul auf Seite 1 zu klicken... %-| Ich schau gleich mal @:)

S@en^se


achso

das ist der Bücherfaden...nicht mein Tag heut ;-)

C~lexeni


;-) *:) :)* :)*

LFewjian


Cleenis Beitrag...

...enthaelt viele sehr gute Gedanken, finde ich. Mir imponiert diese gewissenhafte Art, ueber sich selber nachzudenken und anderer Leute Beitraege nachdenklich zu pruefen, sehr. @:)

Ich moechte vielleicht noch hinzufuegen, dass ich Borderline fuer ein sehr extremes Beispiel halte, was die Wirkungen und Probleme von kategorisierenden Diagnosen betrifft, aber das trifft alles nicht nur fuer Borderline, und nicht nur fuer psychische Erkrankungen zu.

Es gibt ja in der Medizin Sachen, die sehr einfach zu diagnostizieren sind, wie z.B. Beinbrueche, aber die Sachen, die ich immer mal so habe (und auch die meisten Leute, die ich kenne) gehoeren nicht dazu. Da rennt man von Pontius zu Pilatus und bekommt unterschiedliche Sachen zu hoeren, die man alle nicht so richtig einleuchtend findet. Also ich glaube, dass allgemein eine Diagnose, die einen in eine klare Schachtel packt, nur eine Gedankenkruecke ist, aber kein Verweis auf "Wahrheit". Nur dass im Falle "Borderline", was eine besonders wenig "greifbare" Diagnose ist, die Folgen davon sehr wesentlich sind, also positive wie negative.

Aber irgendwie zeigt dies, dass wir schon in irgendwelche Kategorien MÜSSEN um nicht alleine zu kämpfen.

Das ist wohl so - so sehr ich die Diagnostik kritisiere, letztlich kommt man doch nicht aus, ohne ein irgendwie kategorisierendes Wort zu finden.

Mir geht's nicht darum, zu sagen, "Borderline gibt es eigentlich gar nicht, ihr seid eh alle unterschiedlich", sondern eher, dass, wenn so ein Wort erstmal gefunden ist, man es zwar benutzt, wo es nuetzlich ist, sich aber nicht davon beherrschen laesst - "ich bin Borderline, Klappe zu"...

Zu Cynderel:

was meint ihr.. warum uns so viele therapeuten ablehnen.. weil sie uns nicht gewachsen sind..

Sicher... ist aber auch viel verlangt von den armen kleinen Therapeuten, euch allen gewachsen zu sein... die haben schliesslich auch ihre Schwierigkeiten mit dem Leben, manchmal ziemlich ernsthaft, und stehen nicht ueber allem...

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