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Borderline

C,ynde|rxel


lewian

genau das wollte ich auch damit aussagen -denn - nicht alle - die therapeutisch tätig sind..haben auch die klassifikation dazu.

nicht alle..haben automatisch ein gefühl dafür..und nicht alle..dürften diesen beruf ausüben..na ja....mir persönlich ist es erst einmal passiert..das mich einer grundsätzlich abgelehnt hat..

aber der nächste hat dafür gepasst..

man muss eben nur suchen..um zur passenden therapie zu finden..

hier müssen sich zwei suchen..denn..alleine schafft man es nicht.

COleexni


aber dieses gewachsenen sein für einen Klienten, hat nicht speziell etwas mit Borderline zu tun, finde ich. Wenn sich zwei Suchen, dann ja, denn der Klient muss einfach dazu auch bereit sein und dies hat dann nichts mehr damit zu tun ob der Therapeut "uns gewachsen ist". Denn "UNS" ist so weit gefächert, wie alle Menschen nunmal sind, auf der Klientenseite und auch auf der Therapeutenseite. Deshalb finde ich, dass es, damit eine Therapie gelingen kann, beide Seiten wollen müssen und nicht Sache ist, wer wem gewachsen ist, denn dies rückt den Klienten meiner Meinung nach irgendwie einen Pult der aber nur verlieren kann. Denn der Klient möchte Hilfe und nicht der Therapeut.

C+yndGere)l


aber dieses gewachsenen sein für einen Klienten, hat nicht speziell etwas mit Borderline zu tun,

in dem fall schon (finde ich) denn ..hier weiß er sofort das es fast immer aussichtslos ist diesen kampf mit dem patienten zu gewinnen. Die meisten rutschen immer wieder ins krankheitsbild hinein..und das bedeutet -für viele -persönlicher rückschlag.

C>leexnxi


dies geschieht doch aber nicht nur bei der Borderline-Diagnose. Diese Rückschläge, Tiefschläge, gibt es bei jedem Menschen, ja es kommt darauf an, wie sehr es den einzelnen mitnimmt.

Ich finde nicht, dass es ein Kampf in der Therapie ist, bei dem der Therapeut mit dem Klienten kämpft, vielleicht verstehen wir uns da jetzt auch falsch.

Ich denke schon, dass der Therapeut und der Klient wissen, dass es zu Rückschlägen kommt und wenn es der Klient noch nicht weiß, dann wird er höchstwahrscheinlich die Erfahrung machen. Und dann finde ich es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und dies ist doch dann auch ein Therapieschritt!!! Und kein auswegsloser Kampf.

Ich weiß nicht, ob es so gesagt werden kann, dass die meisten da wieder zurückrutschen, falls du es darauf beziehst, dass überhaupt keine Änderung stattfindet. Es ist schwer ja, und es kostet Kraft. Doch es ist immer die Entscheidung vom Klienten, ob er diesen Kampf aufnehmen will oder nicht. Der Therapeut hat damit nichts zu tun, also kann er doch eigentlich gar nicht den Kampf verlieren. :-/

Ctyndexrel


na ja

eigentlich...verstehst du mich nicht..und..ich bin gerade nicht so in der lage es zu erklären..mach ich aber ..wenn ich wieder besser drauf bin..oder..lewian erklärt es -ich sehe, er hat es verstanden.

lg

CKlesenxi


also ich würde deine Ausführungen ja gerne verstehen, deshalb schrieb ich, was ich verstanden habe und welche Ansicht ich habe.

Ich weiß nicht, ob Lewian wirklich damit ausdrücken wollte, dass die Therapeuten nicht die Klassifizierung haben, wie du es ausdrückst.

Ich habe es so verstanden, dass es allgemein bezogen war, wie Therapeuten auch empfinden können, denn es sind ja auch Menschen. Ich bin mir aber dessen bewusst, wie gesagt, dass es auch "schwarze Schafe" gibt, wie überall.

in dem fall schon (finde ich) denn ..hier weiß er sofort das es fast immer aussichtslos ist diesen kampf mit dem patienten zu gewinnen. Die meisten rutschen immer wieder ins krankheitsbild hinein.. und das bedeutet -für viele -persönlicher rückschlag.

Ich habe dich hier so verstanden, dass der Therapeut davon ausgeht bei einer Borderline-Diagnose einen Kampf von vornherein schon verloren sieht. Ich frage mich da, welchen Kampf du meinst? Denn gewiss hat garantiert jeder seine Probleme und es ist bestimmt auch nicht einfach sich mit sich in einer Therapie mit sich auseinander zu setzen. Doch so wie es da steht, klingt es so aussichtslos und dies muss es aber nicht sein, wie ich finde. Und ich weiß nicht, ob es viele Therapeuten so sehen :-/.

CdynddeSrxel


Doch so wie es da steht, klingt es so aussichtslos und dies muss es aber nicht sein, wie ich finde. Und ich weiß nicht, ob es viele Therapeuten so sehen .

so weit ich weiß..ist borderline nicht heilbar ..nur auf einen günstigen stand zu bringen..

viele bordies..gehen mit einem therapeuten ziemlich schlecht um..und lassen sich von anfang an nichts sagen..

viele bordies..lassen gar keinen an sich heran..

viele bordies..haben immer wieder rückfälle..

da gibts noch mehr..was ich aufführen könnte..

und..sicherlich muss es nicht so sein..aber mir ist nicht bekannt..das es auch anders geht..ansonsten..frage ich mich..wieso das noch ein bordie sein soll..wenn er sich so unter kontrolle hat../haben kann ??? (nur meine überlegung)

ja..aber so in etwa meine ich es..

ich habe diese erfahrungen gemacht..und von vielen so was gehört..die schlichtweg abgelehnt worden sind..unter dem aspekt -dass sie bordie sind.. wie auch immer..ich bin einmal abgelehnt worden..habe diese erfahrung nicht so machen können..aber auch machen können.

Diese Rückschläge, Tiefschläge, gibt es bei jedem Menschen,

ja klar, dass will ich auch nicht abstreiten..aber..es ist nun mal bekannt -dass bordies die schwierigeren menschen sind..und keine struktur im kopf haben..können...wollen..ich weiß nicht..wie ich mich weiter ausdrücken soll..wie gesagt..ich bin heute ein wenig..(wieso nur heute :-/ ) ok..heute ganz besonders ...streuselig im kopf..und krieg das nicht hin..es zu erklären.

Crl;eexni


so weit ich weiß.. ist borderline nicht heilbar.. nur auf einen günstigen stand zu bringen..

das war die Diskussion auch mit Lewian, und er schrieb ja dazu was für ihn Heilung bedeutet. Was verstehst du unter Heilung?

Es geht nichts rückgängig zu machen, was passiert ist, ist passiert, die Verhaltensmuster haben ihre Gründe, das ist mir klar. Schrieb ich ja schon, doch es geht doch um jeden einzelnen, dass er mit sich klar kommt besser mit sich lernt sich anzunehmen z. B. Es ist auch bei anderen Dingen so: ein Rollstuhlfahrer ist dementsprechend ja auch unheilbar, wenn die Heilung nur darin besteht, dass er wieder laufen lernen muss. Es ist eine Entwicklungfrage: ja er kann daran auch kaputt gehen seelisch, oder er lernt die Tatsache so zu akzeptieren und dann mit seinen Gegebenheiten seinen Weg zu bauen und da kann er auch glücklich werden, hat die Chance zumindest es dann zu werden.

Wir selbst haben es in der Hand zu entscheiden, ob ich es will, dass ich mich darin verliere, oder ob ich kämpfe (und das ist schwer und kostet Kraft, soll jetzt nicht so "einfach" da stehen).

viele bordies.. gehen mit einem therapeuten ziemlich schlecht um.. und lassen sich von anfang an nichts sagen..

viele bordies.. lassen gar keinen an sich heran..

viele bordies.. haben immer wieder rückfälle..

da gibts noch mehr.. was ich aufführen könnte..

ich denke mal, dass es bei Therapien immer zu "Reibereien" kommen kann. Wenn jemand sich von Anfang an nichts sagen lässt, wieso sollte ein Therapeut dies dann ändern können? Wenn jemand sich von Anfang an nichts sagen lässt, sucht er dann wirklich eine Therapie?

Die Angst die hinter Veränderungen steckt kenne ich und ich weiß auch, dass Therapie kein Zuckerschlecken ist. Doch egal ob jetzt Borderline diagnostiziert wurde oder nicht, über diese Angst muss jeder drüber und das ist schwer, doch ohne diesen Schritt zu machen, kann einfach kein Therapeut ran, denke ich. Es kommt bestimmt auch auf die Intensität der Abwehrhaltung an, denn der Körper hat ja aus einem bestimmten Grund diese Mauer aufgebaut zum Schutz, trotzdem kann nur er laufen und nicht der Therapeut.

ansonsten..frage ich mich.. wieso das noch ein bordie sein soll.. wenn er sich so unter kontrolle hat../haben kann (nur meine überlegung)

das ist das was mir auch bei meinen Überlegungen durch den Kopf ging, habe ich ja schon geschrieben gehabt: aber heißt es denn, dass die Kontrolle von Anfang an da sein muss? Sicher nicht denke ich, wir sind keine Maschinen und die Enwicklung dauert nunmal seine Zeit. Meinst du wirklich, dass er dann nicht mehr als Bordie gilt? Steckt dann da Angst dahinter, wenn ich befürchten muss dieses Schild abgeben zu müssen? Und wieder keine Erklärungen zu haben, falls es mal zum Rückschlag kommen sollte?

ich habe diese erfahrungen gemacht.. und von vielen so was gehört.. die schlichtweg abgelehnt worden sind.. unter dem aspekt -dass sie bordie sind.. wie auch immer.. ich bin einmal abgelehnt worden.. habe diese erfahrung nicht so machen können.. aber auch machen können.

sicherlich, aber es gibt garantiert auch ganz viele Personen denen es nicht so ging, aber die zählen dann wieder nicht zum Extrem also werden nicht erwähnt, denke ich. Denn über etwas "normales" wird ja nicht so sonderlich geredet, eher über ungewöhnliche Dinge :-/.

aber..es ist nun mal bekannt -dass bordies die schwierigeren menschen sind..

wer sagt dies? Ich denke wir Menschen sind so unterschiedlich, dass für uns alle etwas anderes als schwierig erscheint.

und keine struktur im kopf haben.. können

Diese Strukturlosigkeit merke ich auch bei mir, trotzdem besteht die Möglichkeit auch damit zu arbeiten in der Therapie daran zu lernen und wie du es mal ausgedrückt hast, sich da Krücken zu nehmen.

LIewiaxn


Ob ich Cynderel nun richtig verstanden habe - keine Ahnung... aber ich kann mir schon was vorstellen darunter, was sie geschrieben hat.

In der Psychotherapie ist die Beziehung zwischen Patient und Therapeut sicherlich viel wichtiger als in der Medizin und speziell die Borderline-Diagnose hat viel mit dem Verhalten in sozialen Beziehungen zu tun. Von daher denke ich, ist da die Beziehung zum Therapeuten schon heikler, also auch viel schwieriger und anspruchsvoller als bei vielen anderen "Beschwerden".

Ueber den Satz "Borderline ist unheilbar" habe ich ja schon einiges geschrieben - da stehe ich Cleenis Ueberlegungen wohl naeher als Cynderels.

C(yPnde9rexl


dann

habe ich sicherlich ..einige beiträge nicht ernsthaft gelesen.. :-/ ich hole es nach sobald es mir besser geht..

deine überlegungen ..also im letzten beitrag -kann ich nachvollziehen..ich möchte jetzt nur nur wissen..ob du da für dich eine antwort suchst..und -ob du es als schlimm empfindest nicht mehr als borderliner gelten zu dürfen.. :-/ (so habe ich es jetzt herausgelesen..wenns nicht stimmt.. ???) also..ich würde es als ein riesenglück empfinden..wenn ich als nicht-mehr-bordie gelten würde..und ich brauche eigentlich kein schutzschild..ich empfinde das nicht als schutzschild..ich empfinde diese hässliche last als ein so schlimmes makel...das ich es überhaupt nirgendwo brauche..also..als angabe was bei mir nicht stimmt..nur hier im forum..stehe ich dazu...sonst braucht es keiner wissen...und soll es keiner wissen -das ist nur mein empfinden..also das was ich dazu denke.

Meinst du wirklich, dass er dann nicht mehr als Bordie gilt? Steckt dann da Angst dahinter, wenn ich befürchten muss dieses Schild abgeben zu müssen? Und wieder keine Erklärungen zu haben, falls es mal zum Rückschlag kommen sollte?

-wenn es einen rückschlag geben sollte..und...wofür braucht man denn diese erklärung..für sich selbst?? oder doch für andere?? grübel..

sicherlich, aber es gibt garantiert auch ganz viele Personen denen es nicht so ging, aber die zählen dann wieder nicht zum Extrem also werden nicht erwähnt, denke ich. Denn über etwas "normales" wird ja nicht so sonderlich geredet, eher über ungewöhnliche Dinge

mit dem kann ich mich anfreunden..ja, auch ich ..habe diese gedanken..denn..wer redet schon über normales..ja, so wirds sein.

Ich denke wir Menschen sind so unterschiedlich, dass für uns alle etwas anderes als schwierig erscheint.

darum gehts nicht..finde ich ..es geht darum..(nur jetzt mal aus meiner sicht..und aus meinem krankheitsbild geschrieben) dass ich als bordie..keine normalen überlegungen anstellen kann..ich habe die vergleiche garnicht..ich kann nicht abgewogen denken..wie andere menschen..ich kann nicht gestaffelt denken..ich kann nicht wie andere..mir ein bild machen..wie es normal auszusehen hat..für mich ist meine wahrheit..die wahrheit..weil ich nichts anderes kenne..ich sehe schon..ich kriegs wieder nicht auf die reihe es zu erklären..

also..nochmal ..ich empfinde borderliner..als schwierig..weil sie keine gewalt über ihre sinne haben..(so in etwa) oder..sie können sich noch so anstrengen...und nichts gelingt ...so wie bei einem normalen menschen..der immer erst drüber nachdenkt..und dann gezielt reden kann..also ..bei mir klappt das nicht...

Wenn jemand sich von Anfang an nichts sagen lässt, sucht er dann wirklich eine Therapie?

ich weiß es ehrlich gesagt nicht...ich erlebe es gerade bei einer bekannten..die kriegt sich mit jedem therapeuten in die wolle..und mit jedem therapeuten..bekommt sie einmal mehr die aussage..sie sind nicht therapierbar ..das meinte ich damit..ich habe da weniger von mir gesprochen..denn ich habe eigentlich -bis auf dieses erwähnte eine mal..immer gute therapeuten gehabt...und ich habe mich bemüht weiter mit zu machen..

aber..wie gesagt..auch aus der kur..kenne ich einige..die einfach alles boykottiert haben...und sich nur in sachen ärger und streit auskannten..

das hat nichts mit einsehen oder so zu tun..sie können es einfach nicht anders..sie haben eben diese art von borderlne..das sie nichts an sich heranlassen können..

jede art von borderline ist ja anders..bei mir äussert sie sich darin, dass ich mich abspalten kann..also..jeden teil von mir..ich kann von jetzt auf gleich..gefühle abspalten..und ich denke..das können auch viele.

Ueber den Satz "Borderline ist unheilbar" habe ich ja schon einiges geschrieben

hierzu auch noch schnell was...ich sage es von mir aus nicht das es unheilbar ist..ich behaupte: das man es lernen kann..damit zu leben! die krankheit selbst..bleibt wohl immer..(keine ahnung) aber ..man lernt mit sich selbst im reinen zu sein..und seine macken (oder wie man es nennen kann) zu akzeptieren..oder ..damit zu leben. {:(

so..jetzt habe ich einfach drauf losgeschrieben in der hoffnung..das ich mich etwas ausdrücken konnte..

C=leen_i


deine überlegungen.. also im letzten beitrag -kann ich nachvollziehen.. ich möchte jetzt nur nur wissen.. ob du da für dich eine antwort suchst.. und -ob du es als schlimm empfindest nicht mehr als borderliner gelten zu dürfen..

Ich wollte eigentlich nicht ausdrücken, nicht mehr als Borderliner zu gelten :-/. Ich habe nur überlegt, wie es zur Meinung kommen kann, dass Borderline als unheilbar gilt. Ich für mich merke, dass ich innerlich diese Zerrissenheit, diese Strukturlosigkeit, das innere Chaos auch in mir drin habe. Dies ist alles noch da, doch seit ich in Therapie bin, also um genau zu sein, seit ich bei meiner derzeitigen Therapeutin bin, merke ich immer mehr, dass auch wenn die Gefühle noch so sehr verletzt sind, es die Möglichkeit gibt, sich erst einmal mit sich auseinander zu setzen: also wenn die Gefühle hoch kommen, probiere ich für mich erst mal, zu horchen, woher die Gefühle kommen könnten und nicht gleich 1:1 übersetzen zu wollen und damit andere vielleicht zu verletzen, die eigentlich gar nicht der Grund für das momentane Gefühlschaos sind und wenn ich einfach agieren würde, mir nicht geholfen wäre und dem anderen auch nicht. Ja es ist sehr kopflastig und ich hadere da auch oft stark mit mir, warum ich diese Gefühle denn nicht einfach so rauslassen darf, wenn sie doch jetzt nun mal da sind, warum muss ich, bloß weil ich in Therapie bin, jetzt so überlegt handeln. In diesen Momenten kommt es mir manchmal so vor, als ob die Therapie dann irgendwie ein Nachteil zu sein scheint. Denn ich bewundere da andere doch, die einfach ihre Gefühle raus lassen können, weil ich dies nicht kann. Ich merke aber auch oft bei mir, dass wenn ich doch mal impulsiv reagiere, also mich eine Situation trifft ich unüberlegt reagiere, mein Gegenüber überhaupt nicht weiß, was eigentlich Sache ist, es mich noch mehr verwirren würde, würde ich dann da nicht drüber nachdenken. Denn gerade durch das Nachdenken, staune ich oft selber, wie stark das Gefühl doch noch verletzt ist und womit dies und jenes zusammenhängen könnte. Meine Therapeutin meinte mal, dass es nicht heißt, seine Gefühle nie rauslassen zu dürfen, aber es kommt schon darauf an, bei wem man sie rauslässt. Und dies muss denke ich jeder eigentlich überlegen, wo er instinktiv reagieren kann, oder wo es einfach besser ist, seine Gefühle nicht so offen zu zeigen.

Ich denke, dass es vielen anderen, deren keine Persönlichkeitsstörung zugeschrieben wird, leichter fällt ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten und ja ich merke ja selbst, dass es Kraft kostet und dass es dann garantiert schwerer ist, dies erst zu lernen, als wenn es durch die persönliche Entwicklung schon "mitgegeben wurde".

ich würde es als ein riesenglück empfinden.. wenn ich als nicht-mehr-bordie gelten würde..

hmm ich weiß nicht so recht, ob ich dich da jetzt richtig verstehe, für mich klingt es so, als ob es einfach passieren müsste, dass du nicht mehr als Bordie giltst und vor allem dass es von anderen abhängig ist, also dass andere dies nicht mehr so sehen sollen. Du selbst hast es in der Hand (auch wenn es sich so einfach anhört :-/) niemand anders legt dir dies auf.

und ich brauche eigentlich kein schutzschild.. ich empfinde das nicht als schutzschild.. ich empfinde diese hässliche last als ein so schlimmes makel... das ich es überhaupt nirgendwo brauche.. also..als angabe was bei mir nicht stimmt.. nur hier im forum.. stehe ich dazu... sonst braucht es keiner wissen...

So wie du es schreibst, klingt es für mich, als ob du daran nichts ändern kannst, wie eintätowiert. Ich weiß nicht, ich habe aus anderen Beiträgen rausgelesen, dass dir auch hilft, Dinge zu erklären bei dir selbst :-/. Also mir hilft es schon verschiedene Überlegungen in Betracht zu ziehen, als nur die einschienige Sicht zu haben, die mich damals eher zum Verzweifeln brachte und ich dachte total außerirdisch zu sein.

-wenn es einen rückschlag geben sollte.. und...wofür braucht man denn diese erklärung.. für sich selbst?? oder doch für andere?? grübel..

ja für sich selbst in erster Linie, so meinte ich es.

Ich denke wir Menschen sind so unterschiedlich, dass für uns alle etwas anderes als schwierig erscheint.

darum gehts nicht.. finde ich.. es geht darum.. (nur jetzt mal aus meiner sicht.. und aus meinem krankheitsbild geschrieben)

dass ich als bordie.. keine normalen überlegungen anstellen kann.. ich habe die vergleiche garnicht.. ich kann nicht abgewogen denken.. wie andere menschen.. ich kann nicht gestaffelt denken.. ich kann nicht wie andere.. mir ein bild machen.. wie es normal auszusehen hat.. für mich ist meine wahrheit.. die wahrheit.. weil ich nichts anderes kenne..

Was sind "normale" Überlegungen für dich? Also mir kommt es schon so vor, als ob du die Vergleiche hast, sonst könntest du doch gar nicht wissen, was du meinst mit "normalen Überlegungen" die andere haben? Wenn du nichts anderes kennst, heißt dies für dich, dass du nichts anderes kennen lernen darfst/kannst?

also..nochmal ..ich empfinde borderliner.. als schwierig.. weil sie keine gewalt über ihre sinne haben.. (so in etwa) oder..sie können sich noch so anstrengen... und nichts gelingt... so wie bei einem normalen menschen.. der immer erst drüber nachdenkt.. und dann gezielt reden kann.. also ..bei mir klappt das nicht...

Ja es ist schwierig die Gedanken zu ordnen, ich denke nicht, gleich immer gezielt reden zu müssen, das wäre bestimmt zu viel verlangt. Bei den Menschen, also Freunden, denke ich mal, dass sie einen nicht so streng anschauen, sondern dass es eher die eigene Angst ist. Ich jedenfalls hatte selbst davor riesengroße Angst mich mitzuteilen und dachte: ach die verstehen dich einfach nicht, doch als ich mich dann doch mal rausgewagt habe, habe ich selbst gestaunt, dass es Menschen gibt, die Verständnis haben. Aber dazu muss man sich selbst ja erst mal rauswagen :-/ und dies hatte mir am meisten Angst gemacht.

das hat nichts mit einsehen oder so zu tun.. sie können es einfach nicht anders.. sie haben eben diese art von borderlne.. das sie nichts an sich heranlassen können.

Meine Therapeutin meint oft, dass wir schon mehrere Möglichkeiten haben, und dass es nicht nur die eine gibt. Es kommt darauf an, welche wir für uns in Betracht ziehen..

Czy>ndexrel


ich denke auch das wir mehrere möglichkeiten haben

Meine Therapeutin meint oft, dass wir schon mehrere Möglichkeiten haben, und dass es nicht nur die eine gibt. Es kommt darauf an, welche wir für uns in Betracht ziehen..

ABER..und jetzt kommt wieder mein ABER..es muss einem auch im geeigneten moment einfallen..ich denke..wenn ich das jetzt so alles durchlese von dir..das ich zu doof bin..einfach zu minderbemittelt..um diese dinge so differenziert zu betrachten..

ich habe das gefühl das der verstand..bei mir nicht so funktioniert..warum auch immer..ich kann mir nicht so klare vorstellungen machen..und ich kann mir auch keine mehreren möglichkeiten ausrechnen..obwohl ich mich noch so anstrenge..es gibt für mich im bedarfsfall ..ein rechts..oder ein links..und diesen weg geh ich..bzw. werde ich gegangen..

ach die verstehen dich einfach nicht, doch als ich mich dann doch mal rausgewagt habe, habe ich selbst gestaunt, dass es Menschen gibt, die Verständnis haben

Bei mir spielt es mittlerweile keine rolle mehr ..ob mich ein mensch versteht oder nicht..deshalb mag ich auch nicht drüber nachdenken..ich habe da meinen partner ..den ich im bedarfsfall ansprechen darf..und kann..aber mehr..mehr menschen..möchte ich nicht um mich herum haben..so schwer das auch für andere ist nachzuvollziehen..z.b. mein therapeut..dem musste ich ellenlang erklären ..warum ich jetzt diese isolation gewählt habe..und das es mir gut dabei geht.

Was sind "normale" Überlegungen für dich? Also mir kommt es schon so vor, als ob du die Vergleiche hast, sonst könntest du doch gar nicht wissen, was du meinst mit "normalen Überlegungen" die andere haben? Wenn du nichts anderes kennst, heißt dies für dich, dass du nichts anderes kennen lernen darfst/kannst?

als normal bezeichne ich ...die mehrheit der menschen, die ich als familie erleben durfte..und..die so mit sich gut klar kamen..ohne das ich es für mich..kennenlernen konnte..obwohl ich mir mühe gab es nachzuahmen..aber ..für mich kam es nicht in frage..irgendwie habe ich mein gehirn nie aufgeräumt gekriegt..

heißt dies für dich, dass du nichts anderes kennen lernen darfst/kannst?

nein, ich rede immer aus erfahrung..also nie ..über etwas das gegenwart oder zukunft ist.. -die erfahrung..ist die vergangenheit..und nur die kann man beurteilen..

also wenn ich jetzt davon rede..dann nur..weil ich es so erlebt habe an mir..und mir trotz aller großer mühe..es versagt blieb..es anderes kennenzulernen.

das ich für die zukunft ..doch einmal anders denke..das halte ich mir offen..und dafür bin ich auch offen..nur ..nach 50 jahren ..hält man so was nicht mehr für sooo möglich.. :-/

So wie du es schreibst, klingt es für mich, als ob du daran nichts ändern kannst, wie eintätowiert. Ich weiß nicht, ich habe aus anderen Beiträgen rausgelesen, dass dir auch hilft, Dinge zu erklären bei dir selbst .

da trifft jetzt auch das zu was ich eben erklärt habe.. -

ja sicher..klingt es wie eintätowiert..weil es nach 50 jahren heftigster bemühung..zu sehr wenig fortschritt geführt hat..

aber -ich mit meinem jetzigen zustand zufrieden bin..und ..mich nicht mehr großartig um was anderes bemühen werde..weil ich einfach merke..das ich meine ruhe brauche..

für mich war das größte ziel..das ich mich nicht mehr äusserlich verletzen muss..wer weiß..vielleicht kommt bald ein anderes ziel..aber dieses ziel...habe ich ziemlich gut erreicht..und halte es auch....(hoffentlich) ja sicher..die angst das ich es wieder tue..besteht darin..das ich mich mit menschen einlassen muss..und sie mich wieder verletzen können..ich habe also ein meideverhalten an den tag gelegt.. nun frage ich mich nicht ob es gut ist..denn für mich ist es ja ziemlich gut, dass ich mich nicht mehr verletze.. (schwierig??)

Also mir hilft es schon verschiedene Überlegungen in Betracht zu ziehen, als nur die einschienige Sicht zu haben, die mich damals eher zum Verzweifeln brachte und ich dachte total außerirdisch zu sein.

na ja..ich war auch ziemlich verzweifelt..als es noch darum ging ..mir zu erklären warum ich so bin...aber die erklärung habe ich ja erhalten..also..fällt es mir leichter mich so anzunehmen..

und ..frieden habe ich..der ab und an von einem körperlichen krieg unterbrochen wird..den nehme ich an...damit er schnell vorbeigeht.. -und dann..oder nur dann ..fühle ich mich nicht mehr ausserirdisch...weil es ja kein mensch mitbekommt..

hier im forum...ist mir das eigentlich egal..denn..hier denken viele wie ich..und hier ..kann ich mich gut öffnen..

hmm ich weiß nicht so recht, ob ich dich da jetzt richtig verstehe, für mich klingt es so, als ob es einfach passieren müsste, dass du nicht mehr als Bordie giltst und vor allem dass es von anderen abhängig ist, also dass andere dies nicht mehr so sehen sollen.

für mich ist es von der meinung anderer abhängig..also..die, die zwangsläufig mit mir zu tun haben müssen..

wobei ich das so empfinde..das jeder bestraft ist der mit mir zu tun hat..also..ich habe keine kontakte die näher sind..und so tu ich auch keinem weh..und am wenigsten mir selbst..

ich weiß nicht ob das jetzt nachvollziehbar ist..

ich habe meinen frieden..in dem ich mir die menschen vom hals halte..jedenfalls auf lange sicht. kurze treffen..haben da nicht geschadet..und tun mir auch gut.

Du selbst hast es in der Hand (auch wenn es sich so einfach anhört ) niemand anders legt dir dies auf.

ja, ich habe es so gewählt..und habe so meinen frieden..

ich weiß das es mir niemand auferlegt..ich selbst habe das gewählt..

Ich denke, dass es vielen anderen, deren keine Persönlichkeitsstörung zugeschrieben wird, leichter fällt ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten und ja ich merke ja selbst, dass es Kraft kostet und dass es dann garantiert schwerer ist, dies erst zu lernen, als wenn es durch die persönliche Entwicklung schon "mitgegeben wurde".

ich denke nicht...dass es ihnen leichter fällt ihre gefühle unter kontrolle zu halten..sondern..dass sie sich und ihre gefühle wahrnehmen..das ist der punkt..

also ..wenn ich meine gefühle wahrnehmen könnte..dann wäre ich ja schon ein stück weiter..

wenn ich merke..es belastet mich was..bin ich doch schon lange wieder aus der situation raus..oder..mir schlägt es so in den kopf..das ich über garnichts mehr nachdenken kann..

es ist ein solches chaos in mir..das ich die situation weder beschreiben noch wiedergeben kann.

Meine Therapeutin meinte mal, dass es nicht heißt, seine Gefühle nie rauslassen zu dürfen, aber es kommt schon darauf an, bei wem man sie rauslässt. Und dies muss denke ich jeder eigentlich überlegen, wo er instinktiv reagieren kann, oder wo es einfach besser ist, seine Gefühle nicht so offen zu zeigen.

na ja...wie schon oben erwähnt..es ist schon richtig was du schreibst..aber..dazu muss man auch seine gefühle wahrnehmen..oder wahrnehmen können..und..mich so differenziert zu verhalten..und instinktiv die gefühle nicht offen zu zeigen..oder sie zu verlagern..diese gedanken treten bei mir nicht auf..

ich habe das gefühl..ich bin eine marionette..und erst wenn der zustand schon vorbei ist..kann ich alles betrachten..so von oben..als wäre ich ein statist..und meine rolle..wird von mir gespielt..

keine ahnung..das klingt alles sehr verworrren..muss ich zugeben..dass dies für keinen menschen lesbar ist..

ich selbst..fühl mich jetzt wieder so gesplittet..wo ich das alles niederschreibe..deshalb ist es für mich auch sehr schwer ..das alles so aufzuschreiben..

Lqewixan


Cynderel

Ich finde, du schreibst sehr lebendig... sehr lesbar, fuer mich.

CJynd4eYrel


danke :-)

C:yndterxel


gefühle einem kind gegenüber..

und -das hätte ich nicht gedacht..

ich kann nicht einmal meinem enkel nahkommen..

er schob vorgestern sein kleines händchen in die meine..

und..ich wurde stocksteif..

es ist schrecklich...wie ich innerlich erstarre..wenn es um gefühle geht..von einem menschen, der mir nah steht..

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