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Borderline

Czynde9rel


ich werde später weiter in dem Buch lesen... mal sehen, ob ich noch mehr finde, was mir aus der Seele spricht.. weil das irgendwie verdammt gut tut... zu sehen, dass man nicht alleine ist...

wisst ihr eigentlich..wie super ich das finde..nicht etwa dass es jemandem so schlecht geht..nein, ich finde es gut ...dass ich nicht alleine bin damit !!!

und he... du bist so verdammt stark... was du alles durchgemacht hast - und schau, wo du jetzt bist!!

ja ...und jetzt kommt das aber wieder -und ich denke..du kennst das sicherlich auch..wenn man gerade unten ist...dann ist es wahnsinnig schwer darauf zu schauen..und das bestätigt zu wissen..wenn man gut drauf ist..dann weiß man es.

W`aschwxeib


Hallo!

Sorry, wenn ich mich so einmische, aber ich denke auch oft das ich Borderline habe.

Kann man das mit Sicherheit herrausfinden ob ich das habe?

Meine Symptome sind:

Sehr wechselhafte Stimmungen, ein schlechtes oder gar kein Selbstbild, manchmal bin ich gegenüber mich selbst aggressiv, da ich mich dafür hasse, dass ich geboren wurde und das mich niemand mag. Dies kommt aber seit ein paar Jahren nur noch selten vor. Ich bin sehr sensibel, besonders, wenn mich jemand kritisiert. Ich bin sehr emotional, kann diese Emotionen aber nur gegenüber Menschen zeigen, die ich sehr sehr mag. Mit Menschen kann ich keine richtigen Beziehungen aufbauen, bin aber oberflächlich ganz nett.

Es liegt aber keine dauerhafte Belastung vor, zwischendurch geht es mir sehr gut.

Grüsse Alex

CayncderYel


ich denke

das hört sich ziemlich normal an...denn..

Ich bin sehr emotional, kann diese Emotionen aber nur gegenüber Menschen zeigen, die ich sehr sehr mag.

das können bordies auch nicht..sie zeigen emotionen -erst recht - keinem, den sie mögen.

GTras-UHaxlm


du kennst das sicherlich auch.. wenn man gerade unten ist... dann ist es wahnsinnig schwer darauf zu schauen.. und das bestätigt zu wissen.. wenn man gut drauf ist.. dann weiß man es.

ja...das sind wieder die zwei Seiten....

Ist man auf der einen Seite, scheint die andere Seite nicht mehr zu existieren...und umgekehrt...

s&weet:core


hallo ihr!

ich mach mir gerade gedanken darüber, daß wenn so sensible menschen wie wir sich intensiv mit sich selbst beschäftigen (in form einer psychotherapie, tagesklinik oder mehrere wochen stationär in einer klinik,..).. ob daß einen manchmal nicht "kränker" macht wie man eigentlich ist?

was meint ihr? *frage in den raum werf

G1raOs-Haxlm


ähem, ich hoffe doch mal nicht, ich bin nämlich ab Mittwoch stationär.. :-

c'.c.


alles gute für dich gras-halm und du schaffst des :)* :)* :)* @:) :)* :)* :)*

*:)

GkraJs -Halxm


danke! @:)

iGchha=ba`ngst


Hallo

also ich finde eine Therapie tut einem mal ganz gut. Ich habe kleine Erfolge während eines 3 Monatigem Klinikaufenthaltes bemerkt.

*daumen auch drück*

Cjynderxel


beschäftigung

da gibts ja mehrere möglichkeiten..wir beschäftigen uns, wenn wir uns mit uns selbst beschäftigen -mehr mit der negativen seite in uns..in der klinik ..werden wir mit unseren guten seiten konfrontiert..sozusagen findet dort eine gedankenwäsche statt..wenn du so willst sogar eine konditionierung unserer gedanken. ich finde -man kann nichts besseres tun -wenn es einem schlecht geht..als so eine klinik. ich bin selbst dort zum leben erwecht worden -ich kann nur positives berichten.

obwohl...es ist harte arbeit ..mit dem ganzen scheiss den man hat ..erst mal konfrontiert zu werden..und sich die dinge noch mal anzuschauen..aber dann atmet man wieder richtig gut durch.

nur positiv denken!!!!!!! -dann klappts auch!:)* :)* :)*

s[weetcxore


@ grasi:

auch von mir alles gute für die bevorstehende zeit :)^

wollte dich nicht entmutigen...

@ cyndie:

obwohl...es ist harte arbeit.. mit dem ganzen scheiss den man hat.. erst mal konfrontiert zu werden.. und sich die dinge noch mal anzuschauen..

genau das mein ich ja... umso mehr ich über gewisse (kranke) verhaltensweisen nachdenke, umso schlechter geht es mir danach. es ist mir schon auch klar, daß ne stationäre therapie kein zuckerschlecken oder gar urlaub ist. und das macht mir ziemlich angst!

C7ynd]e-rel


aber

wirklich fähige therapeuten ...stricken dich wieder so zusammen...dass es dir hinterher wieder besser geht.

SdeiltänYzeWrin


Sorry, ihr seid hier so ein "eingeschworener Kreis", da wollte ich mich nicht so eben mal dazwischendrängen...

Aber ich muß mal meine Geschichte loswerden. Ist alles vielleicht etwas verworren. Hoffentlich macht euch das nichts aus, muß es mir von der Seele schreiben, denn reden kann ich nicht:

Also, ich bin bald 23 und Studentin. Ich habe NIE die Dagnose Borderline bekommen, aber Menschen, die sich gut auskannten und eine Beratungsstelle haben mir das mal so an den Kopf geworfen (weswegen ich das Weite gesucht habe und daher auch nie eine Therapie machen wollte- kann gar nicht gut über Gefühle reden und verfalle in Zynismus der ersten Klasse).

Ih bin Einzelkind und hatte bis zur Grundschule ein tolles Leben, soweit ich mich erinnere. Danach kam ich aufs Gymnasium, wo alles anfing, langsam den BErg hinabzupurzeln. Ich kam in die Pubertät, in der ich der Inbegriff von Häßlichkeit wurde. Das führte dazu, daß sich nach und nach alle, mit denen ich mich in der Grundschule gut verstanden habe, von mir abgewandt haben. Dauernd haben sich alle im Bus und in der Schule vor anderen Leuten über mich lustig gemacht oder mich auch geschlagen. Manchmal selbst die extrem wenigen Menschen, die ich meine Freunde nannte. Dazu muß ich sagen: ich war und bin keineswegs ein schüchternes Mäuschen, das auf sich rumtrampeln läßt. Ich hab immer , soweit ich es über mich bringen konnte, mich gewehrt und rmgeschrien, denn auf den Mund bin ich auch nicht gefallen. Aber innerlich wolte ich wirklich sterben- und genau das stand auch in meinen Tagebüchern- seit ich 12 bin. Ich hab mich innerlich taub gefühlt, häßlich und abstoßnder als alles andere auf der Welt. Mit der Zeit begann das Verhältnis zu menen Eltern immer schlechter zu werden. Sie haben sich immer um mich gekümmert und waren gut zu mir, das weiß ich jetzt. Aber was sie völlig versäumten, war mich mit meinen Ängsten und mener Trauer ernst zu nehmen. Ich hab denen nie vom Mobbing erzähöt, erst als ich 19 war, hab ich einen mehr o. weniger krüppeligen Satz darüber gebracht und sie haben gelacht und mich nicht ernstgenommen. So war es immer. Immer wenn es mir schlecht ging, und sie es mitbekommen haben, haben sie es runtergespielt, denn anderen Menschen gehe es viel schlechter und die würden sich auch nicht soin den Vordergrund spielen wie ich. So wußte ich nie, wie ich mit all dem inneren Schmerz umgehen sollte. Ich wollte auch nicht schlecht vor meinen Eltern dastehen, wollte daß sie stolz auf mich sind. Ber es ging nie...ich begann, mich selbst zu verletzen, was seinen Höhepunkt von 17-20 erreichte. Gleichzeitig versuchte ich, nach außen hin niemanden merken zu lassen wie es mir ging, weil ich ANgst hatte, man würde mich ebenso wenig ernst nehmen wie meine Eltern es taten. Mit ihnen stritt ich mich nur,schrie und heulte und warf Dinge durch die Gegend. ODer ich schwieg und schnitt. Fühlte mich als würde ich neben mir stehen, hatte viele Affären mit verschiedenen Typen,meist im besoffenen Zustand, wei ich es nüchtern gar nicht hinbekam, da ich mich wie die widerwärtigste Person der Welt fühlte. Versuche einer BEziehung scheiterten, weil ich entweder der PErson nie vertrauen konnte oder mich noch mehr verletzte oder diese PErson so fertigmachte und von oben herab behandelte, daß sie von alleine ging. Ich denke, ich wollte nicht, daß mich jemand zuerst verließ, weil es mein Bild noch mehr kaputtmachen würde. Also ginbg ich zuerst. Gelichzeitig wollte ich sop sehr geliebt werden, auch wenn es gar nichtzu mir drang. Auch heute klappt das kaum, bzw. wird manchmal so schlimm, daß ich meinen jetzigen Freund einfach verlasse, um dann wiederzukommen...

Geändert hat sich, daß ich mich mittlerweile kaum noch verletze (jedenfalls nicht mehr oft schneide, aber mir dafür immer andere Methoden der Bestrafung ausdenke, weils einfach in meinem Hirn drin ist, daß ich nicht glücklich sein darf und deswegen auch kein anderer mit mir glücklich sein kann). Und was bei mir vielleicht anders ist als bei vielen hier: ich hab aus lauter Angst, daß meine Eltetrn oder mein Umfeld meine Selbstverletzumg und meine Entfremdungs und Hassgefühle mitbekommen, damit aufgehört. Hört sich total dämlich an. Aber meine Eltern kommen aus einer "Welt", in der es nur Schmerzen gibt, wenn eibnem was angetan wird. Keine seelischen Schmerzen. Sie hätten mir aus Unverständnis ihre Liebe entzogen oder sieghätten mich nicht mehr als ihre Tochter haben wollen. ODer sie hätten mich nie mehr aus den Augen gelassen, weil sie mich für eine Irre gehalten hätten. Alles ohne böse Absicht, einfach weil sie es nicht anders kennen...Deswegen seit ich 20 bin ein beständiger VErsuch, mein Leben so wie andere zu leben. Aber ich fühle mich dauernd überfordert, verstricke mich in ein Muß-Knäuel, das ich mich nicht traue aufzugeben, weil ich Angst hab, dann nichts mehr zu haben. Alle engen Menschen in meinem Umfeld lasse ich entweder leiden, indem ich sie so garstig behandele , daß es kich selbst gruselt. Lockere Bekannte halten mich für die überlegene, sarkastische Frau, die immer zu allem was zu sagen hat. Wenn ich versuche, meinen Freund nicht mir all den Sachen zu verletzen, von denen ich genau weiß, daß sie ihm weh tuntn (besonders schlimm ist dieses Verhalten von mir bei Menschen, die ich liebe, weil ich ihnen nicht das GEfühl geben will, daß sie über mir stehen. Ich willm daß sie denken ich brauch sie gar nicht), dann sperre ich mich in mein Zimmer ein, heule mir die AUgen aus, verletze mich. Oder esse rtausend Dinge, nach denen ich mih beschissen fühle. Dann gehts wieder zur Uni, alles auf die Reihe kriegen, arbeiten, gutes Kind sein, tolle Freundin sein, weil nich plötzlich Angst krieg, mein Freund könne gehen und mich hassen. Danach wieder ihn hassen, mich hassen, ihn kaputtmachen wollen, innerlich brodeln, explodieren können, dann andere Menschen zerstören wollen. Damit keiner mir zuvorkommt und mich zerstört. Immer eine Stufe höher als andere sein und einen Schritt weiter. Obwohl man sich fühlt wie das abstoßendeste...

Es ist nicht so, daß ich immer traurog bin. Früher war ich meistens destruktiv drauf, mittlerweile schwanken meine Stimmungen von total extrovertiert und mitteilungsbedürftig zu einer kleinen Maus, die sich verstecken will und alles haßt )am meisten sich selbst). Es geht rauf und runter. Ich bin so müde. Ich weiß nicht ...mir gehts schlecht,mweil ich mich in mir selbst so festgefahren habe. Mit all den Dingen, die ich mir zusammenklamüsere, um nach außenhin ein normales Leben zu haben. Seit Wochenf fällt mir wieder alles schwer. Ich will nicht zur Uni, geh ich auch nicht, arbeite nur noch, wei, ich MUß, weil ich sonst kein Geld hab...

Danke an die, die es geschafft haben, bis hierher zu lesen..

Ich bräuchte vielleicht Tipps für den Alltag, weiß nicht, irgendwas.

Caynd*erel


hallo seiltänzerin

was soll ich dir raten.. :-/ es sind ja viele fascetten die du aufzeigst..erstmal dein name..ist schon selbstredend..

seiltänzerin..die ..die immer auf einem dünnen seil wandert..und jeden moment herunterfallen könnte.. :-/

hast du jemals den versuch gemacht ...deinen eltern einen seelischen einblick zu geben?? bist du mal drangeblieben..und hast versucht ihnen dich etwas näher zu bringen..

dein ausdruck..es ist alles nicht so schlimm...den nehmen viele eltern..weil sie nicht wollen, dass ihre kinder unglücklich sind..und weil sie denken, sie könnten das kind damit wieder aufheitern...ja so wie du schon sagst..sie haben es nicht anders gelernt..aber vielleicht solltest du einfach mal damit anfangen.. :-/ es ihnen nahezubringen..vielleicht gibts ja noch eine andere reaktion..eine, mit der du garnicht rechnen würdest??

wenn sie merken dass es dir richtig ernst ist damit..vielleicht nehmen sie dich dann auch ernst.

das du gemobbt wurdest..das passiert vielen -irgendwann ..ist schluss mit lustig..dann wirst auch du dich durchsetzen können..und ihnen dein starkes gesicht zeigen können..nur musst du jetzt erst mal sehen -wo deine stärke herkommt..

wie wäre es denn mal mit einer therapie?? -sicherlich..frierst du jetzt ein und denkst: nein, bloss keine therapie -so habe ich früher auch gedacht..aber es hat mir wirklich geholfen..und tausend anderen auch.

das was du schreibst..deutet schon arg auf ein verhalten hin..dass borderline sein könnte..aber -ohne wirkliche analyse -und ohne eine wirkliche untersuchung beim doc -solltest du dich nicht so bange machen..der mensch strauchelt schon mal ..auch ein gesunder...und macht derartige dinge..erst wenn es sich manifestiert hat..und du nur noch solche gedanken hast..

dann ..könnte man draufkommen ..dass du ein bordie bist..aber die diagnose ändert ja auch nichts..

nimm dir mal eine auszeit ..und suche dir einen fähigen therapeuten -mit dessen hilfe du zu dir selbst findest...

und versuche deinen eltern mal nahezubringen..wie übel es dir geht.

:°_ :°_ :°_ liebe grüße

C#yndevrexl


malikas faden

mal wieder nach oben schieb!:)*

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