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Borderline

J,uleOy


Ich reanimiere diesen Faden mal, vllt hat ja der eine oder andere Lust hier zu schreiben...

Ich würde mich freuen @:)

Bin momentan einigermaßen stabil bzgl Borderline, kein SVV mehr seit fast 7 Monaten, eine stabile Beziehung, keine Suizidversuche, keine Dissos usw. :)^

Miija^07


Hallo :) Ich hatte grade einen Faden im Forum "Beziehungen" eröffnet, bis mir dann jemand "Borderline" kommentiert hat und ich mich nun grade in Wikipedia informiert habe.

Ich selber leider nicht darunter, habe aber das Gefühl, dass eine andere Person darunter leidet und weiß leider überhaupt nicht wie ich damit umgehen soll.

Als ich mir Wiki grade komplett durchgelesen habe, hab ich echt gedacht ich lese mir grade sein Verhalten durch :/

Vielleicht könnt ihr mir ja besser weiterhelfen.

Das ist der Thread :

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/663764/#p20204386 Kurze Beziehung, schnell beendet: Kein Vertrauen]]

N*umber! Of T7he Bexast


@ Mija07

Hey, ich habe deinen anderen Faden gelesen. Ich weiß nicht so recht was ich dir raten soll, da du nicht wirklich viele Möglichkeiten hast. Die eine Möglichkeit ist, dass du sein Verhalten akzeptierst (dir aber natürlich nicht alles gefallen lässt und du dich, wenn er es übertreibt, zurückziehst bis er sich wieder eingekriegt hat). Die andere Möglichkeit ist, dass du gehst! Und zwar für immer. Wie gesagt, wenn du das mit ihm nicht aufgeben willst, dann musst du damit leben, dass er sich nicht mehr viel ändern wird. Ob er nun Borderline hat oder nicht wäre für mich jedenfalls nicht relevant, da mich so ein Verhalten sowieso verletzen würde.

MSijax07


Ich würde zunächst ersteres in Betracht ziehen. Er ist immerhin noch ein Mensch und irgendjemand muss es doch mal versuchen.

Mich würde nur interessieren, vielleicht von jemandem der selber unter Borderline leidet, ob das grade eine Phase ist ? Man redet da ja auch von Schüben wenn ich das richtig verstanden habe. Wielange dauert so etwas an ? Hat jemand von euch schonmal in einer solchen Situation, wie er grade, gesteckt ?

Ich würde jetzt erstmal ein paar Tage abwarten, bis sich die Lage entspannt hat. Da er mich ja nun blockiert hat, obwohl ich ihm garnicht schreibe, ist Kommunikation grade eh weggefallen.

Kann mir ein Betroffener sagen wie lange so etwas in etwa dauert ?

N>umber( Of T$he Beaxst


Ich bin selber betroffen, und das was dein Freund macht, habe ich auch bei meinem Exfreund gemacht. Als Phase würde ich das nicht bezeichnen. Bei mir ist es mit der Zeit immer schlimmer geworden. Ob das bei deinem Freund genauso wird, kann ich nicht beurteilen.

Bplaueos_Aqxuarexll


Hallo ihr =)

Ich weiß nicht ob die Frage die ich hier stellen möchte schon einmal beantwortet wurde. Aber ich habe nach einigen Seiten das Durchhaltevermögen verloren mich weiterhin durch die verschiedenen Antworten in diesem Thread zu wühlen.

Seit etwa einem Monat habe ich die Diagnose Borderline.

Die Symptome sind klassisch, meine Vorgeschichte lässt jeden Psychologen im Kopf die Diagnose schon vornotiere.n

Ich dachte der Quelle der sich immer weiter auftürmenden Probleme einen Namen geben zu können wäre eine Erleichterung. Doch kaum hatte die Ärztin mir erklärt was es damit auf sich hat fiel ich in ein tiefes Loch. Sie las mir eine Kurzbeschreibung aus einem Psychologie-Handbuch vor um mir das Verständniss der Problematiken dieser Krankheit einfach und schnell klar zu machen.

Und das machte mich fertig. Denn dieses Buch beschrieb bis auf die Promiskuität und die Aggressionen gegenüber anderen mich. Meinen Charakter mit Schwächen und Stärken.

Wieder allein fragte ich mich:

Was bin ich eigentlich? Dass alles was ich dachte, das es mich ausmacht in ein Taschenbuch passt.

Habe ich denn überhaupt einen eigenen Charakter? Oder bin ich nur Krankheit?

Was mache ich denn wirklich, weil ich es machen will? Oder steckt hinter jeder Handlung ein Bedürfniss, das durch die Krankheit hervorgerufen wird?

Ich nehme mich nur noch als ein Produkt der Borderline-Erkrankung wahr. Hinterfrage jede meiner Gedanken und Handlungen. Gleichzeitig weigere ich mich aber auch das zu akzeptieren, will mich als ganz normalen Menschen mit ganz normalen Problemen sehen. Ich war immer so, nie anders. Und auf einnmal soll das alles eine Krankheit sein und nicht ich?

Die Ärztin verstand gar nicht was ich ihr damit sagen wollte sondern betonte nur immer wieder, dass es verschiedene Ausdrucksformen dieses Syndroms gibt.

Bin ich durch die Krankheit in diesem Teufelskreis gefangen? Oder ist es normal sich solche Gedanken zu machen?

Über eine Antwort von euch würde ich mich wirklich sehr freuen, vor allem von den Borderlinern die sich schon von ihrer Krankheit distanzieren konnten.

Und danke fürs lesen dieses etwas längeren und sich oft wiederholenden Fragenkataloges

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