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Mein Freund hat Ads

k1eiaxx


Hast du offen mit ihm über deine Gedanken gesprochen ?

Teilt er deine Bedenken ?

Habt ihr euch auch die Frage gestellt, ob ihr eventuell ein Kind bekommen wollt das auch ADS hat ?

Das sind einige fragen, die mir jetzt gerade in den Kopf schiessen.

Die Entscheidung ob du bereit bist, mit ihm ein Kind aufzuziehen kann dir niemand abnehmen.

Zu den Methoden damit umzugehen,

Routine ist wie oben schon erwähnt ganz praktisch, da muss man sich nichtmehr so extrem konzentrieren, wenn man eine Sache schon beinahe automatisch erledigt.

Meine Freundin schreibt sich alle gemeinsamen Thermine auf, weil ich die ohnehin vergessen würde (Was währe ich blos ohne Sie und mein Handy mit Reminderfunktion(wobei ich da schon wieder zu oft vergesse Thermine einzutragen)).

Das Problem ist, das ADS eine bezeichnung für symptome sehr verschiedener Ausprägung ist. Um sie zu bewältigen entwickelt jeder so seine eigenen Strategien ...

Dein Freund hat sicher auch solche Strategien entwickelt. Versucht diese Strategien auszuprägen und auszuweiten.

Gruß

Keiax

-5--aYmelixe---


Ja er teilt meine Gedanken. Nur ist die krankheit auch vererbbar?? Gibt es darüber Studien?? Oder Internetseiten in denen ich lesen kann ???

Pgummmelxchen


@amelie

Also, soweit ich weiß wird ADS von hauptsächlich von Männern auf die Kinder weitervererbt. So sagt dies zumindest unser Kinderarzt.

P!um?melUcheLn


Moment, ich hab Dir eine Seite, auf der sehr genau erklärt wird, wie das mit der Vererbbarkeit ist. Nicht erschrecken, nebst ADS wird auch Hochbegabung und Asperger erklärt.

Ich finde die Seite sehr informativ.

[[http://www.bkjpp.de/forum/for403/asperger-hochbegabung-ads.htm]]

k,eiaxx


Im allgemeinen nimmt man an, das ADS vererbbar ist, zumindest eine gewisse anfälligkeit für diese erkrankung wird vererbt, was bedeutet, das euer Kind ADS haben kann, aber nicht unbedingt haben muss.

@Pummelchen

Meines wissens nach, kann das geschlechtsunspezifisch sein ( und ich zumindest habs von meiner Mutter).

Ich werd mich die Tage mal auf die Suche machen, hab gerade aus dem Stehgreif keine vernünftige ADS bezogene Seite im Kopf

Quelle

Deutsches Ärzteblatt

[[http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=49704]]

4.1 Genetische und exogene Risikofaktoren

Im Sinne einer multifaktoriellen Genese ist an Wechselwirkungen verschiedener Gene und das Zusammenspiel genetischer und exogener Faktoren zu denken.

Familien-, Adoptions- und Zwillingsstudien zeigen, dass genetischen Faktoren die größte Bedeutung in der Ätiologie zukommt (14, 15). Etwa 65 bis 90 Prozent der phänotypischen Varianz werden auf genetische Faktoren zurückgeführt (16), unabhängig davon, ob ADHS als abgegrenzte Störungskategorie oder in seinen drei Kerndimensionen gefasst wird. Geschwister, Eltern oder andere Verwandte haben ein et-

wa drei- bis fünffach erhöhtes Risiko ebenfalls an ADHS zu erkranken. Biologische Eltern leiden häufiger unter ADHS (18 %) als Adoptiveltern (3 %) (17, 18). Wahrscheinlich spielen DNA-Polymorphismen verschiedener Gene eine Rolle bei der Entstehung der ADHS (17, 8).

Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, ein erniedrigtes Geburtsgewicht, Infektionen und Toxine (z. B. pränatale Alkohol-, Benzodiazepin- oder Nikotinexposition), ZNS-Erkrankungen und -verletzungen sowie ungünstige psychosoziale Bedingungen gelten als exogene Risikofaktoren (8, 19–22). Pränatale Alkohol- und Nikotinexposition sind sogar bedeutsame eigenständige Risikofaktoren (21, 22). Die immer wieder diskutierte Assoziation zwischen atopischen Erkrankungen (wie Neurodermitis) und ADHS konnte bislang nicht zweifelsfrei belegt werden (23, 24). Insbesondere wurde kein kausaler Zusammenhang zwischen IgE-Titer und ADHS-Symptomatik nachgewiesen (25).

Schwere Deprivation in der frühen Kindheit (z. B. Vernachlässigung bei institutioneller Erziehung, sehr ungünstige psychosoziale Bedingungen in der Familie) sind ätiologisch bedeutsam

(26, 27), tragen aber vor allem zu Schweregrad und Stabilität der Symptomatik sowie zum Auftreten assoziierter Beeinträchtigungen bei, insbesondere zu aggressiven und dissozialen Verhaltensauffälligkeiten (28). Aber auch hier bedarf es der weiteren Klärung

zu Wechselwirkungen zwischen genetischer Veranlagung und Umgebungsfaktoren.

Ich weiss nicht in wiefern du mit Medizinischen Texten gut umgehen kannst, aber alles in allem ist das Ärzteblatt eine relativ gute quelle,

sofern man die Texte versteht (was nicht immer allzu leicht ist)

Wenn du die Zahlen im Artikel auf der DÄB-Homepage anklickst kommst du zu den Quellenangaben.

Du siehst schon allein an diesem Absatz wie fielfältig und unbekannt die Ursachen der Erkrankung sind.

Wie oben schon gesagt, ich werd die tage mal schauen ob mir noch etwas über den Weg läuft, und wenn ja es dir zukommen lassen

Gruß

Axel

-T--am^elie--x-


Ersteinmal danke ich Euch beiden. Ich bin am Montag mit dem Therapeuten verabredet. Gehe mit meinem Freund dort hin, mal sehen, was ermir für Hilfen geben kann.

Pummelchen, hast du Kinder die ADS haben. Haben sie dies vererbt bekommen?

Ich weiß garnicht von wem mein Freund diese Krankheit vererbt bekommen hat. Seine Mama und Papa haben es nicht. Kann es auch über mehrere Generationen verebt werden?

Amelie

-&--am-elie--x-


Ich habe mir die Seiten von euch mal durchgelesen und sie sind sehr informativ. Werde sie heute Nachmittag mal meinem Freund zeigen, mal sehen was er davon hält...

lLunacxy lxunacy


Hallo Amelie,

die habe ich alle selbst mal gelesen - kannst/willst du mit englischen auch was anfangen?

[[http://www.adhs.ch]] (absoluter Standard, beide Varianten beschrieben)

[[http://www.seelenfarben.de/add/addundich.htm]]

[[http://www.addwildcat.de/]]

[[http://www.kinderpsychiater.org/linksads.htm]] (diagn. Leitlinien und noch ein Haufen Links!)

[[http://www.mike2k.iwebland.com/AD(H)S/Erwachsenen-ADHS.html]]

[[http://www.sghl.de/]] (Forum)

Gruß,

Lu.

lOunacy( Mluna$cxy


Tschuldigung, der vorletzte ist natürlich so:

[[http://www.mike2k.iwebland.com/AD(H)S/Erwachsenen-ADHS.html]]

lhuRnacyA lun`acy


Mist, wieder nichts %-| ;-D *kopfschüttel*

muss man irgendwie zusammenhängen.

Gruß,

P$u-mmmelcrhexn


@amelie

Also wir alle 3 Diagnosen von der Seite die ich Dir hier reingestellt habe. Mein Sohn ADS(Träumerchen), hoher Intellekt und Asperger.

Mein Mann: höchstbegabt und ADS

ICH: ADS, hoher Intellekt.

Unser kleiner Sohn hat glaub echt gar nichts davon außer das er intelligenzmäßig sehr fit ist.

Also, falls Du Fragen hast, dann stell sie ruhig :-)

kqarlaxnxda


Ich kenne auch eine Freundin, die behauptet ADS zu haben. Geht dabei in eine Selbsthilfegruppe und kein Psychiater oder aber Psychologe hat ihr jemals ADS diagnostiziert.

Zu schreiben, Dein Freund sei lustlos lässt auf vieles schließen, nicht aber auf ADS. Davon abgesehen, vertrete ich auch die Meinung, dass ADS Borderline als derzeitige Modeerscheinung abgelöst hat und so gar nicht existiert. Menschen, die sich mit diesem Etikett versehen, versuchen so meist Verzweiflung rüberzubringen, aber sich damit auch irgendwie aufzuwerten.

Was mich außerdem erschreckt ist die Vielzahl von Selbstdiagnosen. Nur weil man irgendwo etwas gelesen hat, und sich in diesem und jenem vielleicht wiederfindet, heißt das nicht, dass man diese Störung hat. Und letztlich kann auch nur ein Arzt oder aber Psychologe feststellen, um was genau es sich handelt.

Zudem halte ich bei psychischen Störungen Selbsthilfegruppen nur für sehr bedingt hilfreich, da ich sehe, dass es oftmals zwar Verständnis, aber keine wirkliche Weiterentwicklung gibt, vielmehr ist es ein gegenseitiges Hochschaukeln. So empfinde ich es auch teilweise in diesem Forum. Menschen mit Halbwissen haben die Vermutung irgendeiner Störung und andere Menschen mit Halbwissen, wollen dann fundierte Ratschläge unterbreiten. So entsteht eine Dynamik, in der vieles auch hochgezüchtet wird.

krarlaxnda


Was mir auch aufgefallen ist, ADS'ler wollen sich gerne als verwirrt und dabei besonders hochbegabt rüberbringen. Auch so eine fragwürdige Aufwertungsgeschichte, denn die mir bekannten Personen, die an sich ADS festgestellt haben, sind allesamt durchschnittlich intellegent und sogar reichlich naiv was den Umgang mit Menschen angeht. Gesunder Menschenverstand fehlt da leider so gut wie völlig.

kzeiaxx


Re: karlanda

@karlanda

Ich kenne auch eine Freundin, die behauptet ADS zu haben. Geht dabei in eine Selbsthilfegruppe und kein Psychiater oder aber Psychologe hat ihr jemals ADS diagnostiziert.

Der eigendliche Begriff ADS ist scharf Umrissen.Wenn das Jemand von sich behauptet, ohne die Definition der Krankheit zu kennen.

Zu schreiben, Dein Freund sei lustlos lässt auf vieles schließen, nicht aber auf ADS.

Faktisch hast du damit recht, nur hat sie irgendwann geschrieben, dass ihr Freund deshalb auch in Therapie ist.

Davon abgesehen, vertrete ich auch die Meinung, dass ADS Borderline als derzeitige Modeerscheinung abgelöst hat

Damit magst du in Bestimmtem ausmaße recht haben, die Diagnoße wird bei Kindern heute oft viel zu schnell gefällt.

und so gar nicht existiert.

Und das nehme ich dir jetzt übel. Wer die Quellen, Studien und die Definition der Erkrankung nicht wirklich kennt, sollte in der Beziehung besser den Mund halten.

ADS hat diverse Ursprünge (s.O.) bewirkt aber eine Stöhrung im Dopaminstoffwechsel, die Messbar ist.

Du solltest nicht so vorschnell aufgrund wehniger erfahrungen urteilen. Nur weil sich Pummelchen als besonders Intelligent hinstellt, und deine Bekannte, die !!!Nie!!! Eine Diagnose hatte, behauptet sie hätte es. Ich empfehle dir mal den Artikel im DÄB durchzulesen. Oder sind für dich etwa alle Psychischen Erkrankungen keine Krankheiten?

Menschen, die sich mit diesem Etikett versehen, versuchen so meist Verzweiflung rüberzubringen, aber sich damit auch irgendwie aufzuwerten.

Und Menschen die das Verhalten einzelner so Pauschalisieren ...

Ich denke ich muss nichtsmehr dazu sagen.

Was mich außerdem erschreckt ist die Vielzahl von Selbstdiagnosen. Nur weil man irgendwo etwas gelesen hat, und sich in diesem und jenem vielleicht wiederfindet, heißt das nicht, dass man diese Störung hat.

In erster Linie muss ich dir zustimmen, aber ich würde das nicht nur auf ADS beschränken, dass ist mit vielen Körperlichen und Psychischen Erkrankungen der fall.

Und letztlich kann auch nur ein Arzt oder aber Psychologe feststellen, um was genau es sich handelt.

Dann müsste ein Arzt deiner Ansicht nach ja etwas nicht vorhandenes Diagnostizieren. Du solltest dich vileicht mal entscheiden an was du jetzt glaubst.

So empfinde ich es auch teilweise in diesem Forum. Menschen mit Halbwissen haben die Vermutung irgendeiner Störung und andere Menschen mit Halbwissen, wollen dann fundierte Ratschläge unterbreiten.

Erstens dreht es sich in diesem thread nicht um irgend eine vermutete Stöhrung, sondern eben um ADS (Keiner von uns hat diese Diaagnose gestellt, was ich mir auch nie anmaßen würde).

Zweitens, dieser Satz hätte in manch anderem Thread erheblich mehr sinn.

Was mir auch aufgefallen ist, ADS'ler wollen sich gerne als verwirrt und dabei besonders hochbegabt rüberbringen.

Soll ich etwas dazu sagen? Besser nein, denn Menschen wie du, die alles gleich pauschalisieren...

Auch so eine fragwürdige Aufwertungsgeschichte, denn die mir bekannten Personen, die an sich ADS festgestellt haben, sind allesamt durchschnittlich intellegent und sogar reichlich naiv was den Umgang mit Menschen angeht.

Du kennst das krankheitsbild also absolut nicht. Wenn du einen gesamt IQ nimmst hast du bei den meisten ADS'lern einen durchschnitts IQ. Oft haben sie in den Bereichen die mit Konzentration einen relativ niedrigen Selektiven IQ, dafür in anderen bereichen einen überdurchschnittlichen.

Dass sich pummelchen hier als besonders Intelligent hinnstellt, finde ich auch nicht unbedingt passend, aber deine Äuserungen haben das Niveau einer gewissen deutschen Zeitung die mit B anfängt und mit D aufhöhrt. Du bist auch reichlich Naiv was den Umgang mit Erkrankungen angeht, und stellst dich mit den Letzten Sätzen auf die gleiche Stufe wie die von dir so beschimpften Selbstdiagnostizierten.

Dass eine gewisse Sozialisierungsdefizite mit zum Krankheitsbild gehören, ist nicht bis zu dir durchgedrungen ... Übrigends verwechselst du da gerade Intelligenz und Sozialkompetenz, aber das wundert mich jetzt nichtmehr.

Lies dir wirklich bitte mal den Artikel im Deutschen Ärzteblatt mal durch.

Gesunder Menschenverstand fehlt da leider so gut wie völlig.

Der scheint bei dir ja auch nicht unbedingt vorhanden zu sein.

In sofern, bevor du solche Pauschalisierende Beiträge schreibst solltest du deine Meinung etwas ausdifferenzieren.

Gruß

Keiax

m\anixc.


Was mir auch aufgefallen ist, ADS'ler wollen sich gerne als verwirrt und dabei besonders hochbegabt rüberbringen.

Ist das wirklich eine ADS-Marotte? ;-)

Da hat karlanda leider schon ein bisschen Recht... und mir missfällt das manchmal auch ein bisschen. Haben es ADSler wirklich nötig, sich zu "verteidigen"?

Hin und wieder habe ich auch den Eindruck, dass man es der Normalbevölkerung eintrichtern muss, dann ADS nichts mit Dummheit oder Geisteskrankheit zu tun hat. Unter ADSlern gibt es genauso das ganze Spektrum an Begabungen, wie unter der "Normal"bevölkerung!

Meiner Meinung nach LEIDEN aber am meisten die "begabteren", wenn sie weit HINTER ihrem möglichen Potential bleiben. Diese Diskrepanz zwischen intellektuell fähig sein und tatsächlich leisten schafft Frustrationen und treibt den ADSler in die Abwärtsspirale zwischen Versagensängste und Misserfolge.

Das ist wohl auch der Grund, warum "man" im Erwachsenenalter so wird, wie amelie ihren Freund beschreibt.

Ich war angeblich ;-) ein hyperaktives Kind, nach der Pubertät hat sich das gedreht und ich wurde wohl das, was man jetzt als hypoaktiv bezeichnet. Durch die negativen Reaktionen aus der Umwelt kapselte ich mich immer weiter ab. Leider muss ich amelie sagen, dass dieser Zustand eher schlimmer wird, wenn man nichts dagegen unternimmt. Mit 30 war dann "endlich" bei mir der Leidensdruck so hoch, dass ich bzw. auch meine Frau etwas unternommen hat.

Alleine Ritalin hilft nicht. Es unterstützt aber ungeheuerlich bei einer Therapie. Es hilft dabei, das umzusetzen, was man "im Kopf" hat. Aber man braucht auch einen Coach, der einen ab und zu mal in den Hintern tritt ;-) und den Verlauf (und vor allem die Erfolge) mit einem reflektiert. Selbst ist man so in dem Negativem gefangen, dass man das Positive gar nicht zu sehen vermag. Zumindest am Anfang.

Zu den Kindern:

Wenn Du dich dafür entscheidest, dann musst du damit rechnen, dass auch Deine Kinder ADS haben. Meine Kinder haben alle 3 ADS, eines davon mit Hyperaktivität und eines *aufgepasst* mit Hochbegabung. Das Leben damit ist am Anfang überhaupt nicht einfach. Das Hauptproblem ist die Umwelt, die besser informiert ist als jeder echte Spezialist und einen ständig mit ihrem Halbwissen belästigt und versucht zu verunsichern.

Auf jeden Fall ist es einfacher mit einem ADS-Kind umzugehen, frühzeitig zu fördern usw., wenn man von Anfang an weiß, worum es sich handelt. Bei unserem jüngsten haben wir ein halbes Jahr vor der Einschulung mit den Therapien begonnen und sein Selbstbewusstsein hat bisher in der Schule noch keinen Schaden genommen (was bei den anderen - und bei mir - sehr schnell ging).

LG

manic

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