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"Der Sandman" psychische Analyse des Nathanaels

d4emoilaxnt


Ich fande die Geschichte eigentlich ganz nett! :)^

E_scalda


fand die scheisse.

antogone war geil :)D

dBemo~lanxt


Antigone war langweilig! :(v

Egs'caxda


du hast doch einen am helm :-/

d;em`olanxt


Nein! Antigone stinkt! ;-D

E'scaxda


du bist plöth :-(

d1emolaxnt


:°_

Tut mir Leid!

Ecscaxda


schon besser :-|

d;emola'nt


Noch einmal! :°_

Dann grinst du wieder! ;-D

Eesc6ada


:-) geschafft!

F)ragenLÜberFr:agexn


Nun gut, da du die Hausaufgabe schon vorgelesen hast, ist es jetzt ja auch fast egal...

Ich habe das Buch geliebt, vermutlich aber auch, weil ich den vermutlich besten Deutsch-LK hatte, den man sich vorstellen kann.

Er war zwar auch unheimlich anspruchsvoll, a ber gerade das hat mir gefallen.

Ich wäre gerne früher auf deine Hausaufgabe gestoßen, da hätt ich dir noch ganz viele Anmerkungen gemacht.

Ich hätte dieses HA nämlich ganz anders gemacht. Mir ist sie zu ungeordnet.

Aber in welcher Klasse bist du denn? Und ist es ein LK oder ein GK?

LG, *:)

TIwil8ighxt


ALso ohne deinen ganzen Text durchgelesen zu haben, und ich hab auch das Buch nicht gelesen, aber eine Kollegin hat einen Vortrag darüber gehalten von einem Jahr etwa, glaube mich aber noch ziemlich genau daran zu erinnern.

ALso zu deiner These dass der gute an der Schizophrenie erkrankt ist, muss ich sagen, dass ich dem nicht zustimme, denn du hast zwar die Symptome einer Schizophrenie beschrieben, nicht jedoch deren Ursache. Dass der Ursprung genetisch ist, sei dahingestellt, doch bricht die Krankheit ja nicht einfach aus, sie braucht einen Auslöser.

Die Schizophrenie muss wie alle psychischen Erkrankungen als Abwehrmechanismus des Geistes verstanden werden. In diesem Fall ist die Schizophrenie eine Projektion der Innenwelt auf die Aussenwelt, die der Schizophrene aber nicht als Projektion erkennt, sondern sie als Realität aufnimmt.

Wie schon gesagt ist die Schizophrenie eine Projektion der Innenwelt und zwar eine umgekehrte, also ein Schutzmechanismus. Du musst wissen, dass Schizophrenie, wie so viele psychischen Krankheiten in einer Angst gründen. Diese Angst kann viele Formen annehmen. Ich nenne dir ein Beispiel einer Frau die an paranoider Schizophrenie leidet: Sie hat plötzlich das Gefühl, dass Männer sie verfolgen, wenn sie im Tram sitzt, glaubt sie, dass alle Männer sie betrachten würden und zwar mit einem sexuellen Verlangen, sie wacht vielleicht auf und glaubt von einem unbekanntem vergewaltigt worden sein, oder sie wurde von unbekannten Mànnern empführt, sie glaubt also, dass die halbe Männerwelt hinter ihr her ist. Nun, warum? Wie oben gesagt ist die Schizophrenie als Projektion und als Schutzmechanismus zu verstehen. Die Frau glaubt nämlich in ihrem innern nicht an sich selbst, sieht sich als absolut unsexy als nicht begehrenswert, hat angst vor Beziehungen weil sie sich als minderwertig sieht. Nun projeziert der Geist dies sozusagen auf die Aussenwelt, doch er konfrontiert sie nicht mit der Angst, sondern mit einem Schutzmechanismus, sie glaubt jetzt alle Männer seien hinter ihr her, weil sie sich eben total widerlich findet. Verstehst du?

Natürlich gibt es noch andere Schizophrenie Arten, doch ich glaube diese würde deinem Buch am nächsten kommen oder?

Doch ich denke nicht, dass der kleine Junge, der blöderweise in das Labor des Vater geht und dort fast das Auge ausgestochen bekommt eine Schizophrenie entwickelt. Gewiss, es ist ein Trauma, aber seine Paranoia ist nicht schizophrener Art, da sie ihn ja ständig mit seiner Angst konfrontiert. WEnn ich mich nicht irre, verliebt er sich dann in eine Puppe, die fast menschenähnlich ist. Am schluss springt er vom Turm. Mehr weiss ich leider nicht mehr. Wenn du ihn psychologisch analysieren willst, so würde ich sagen, dass er ein Trauma erlitten hat, dass sich dann in der Gestalt des Sandmanns manifestiert hat. Jedoch würde ich es keine Schizophrenie nennen.

Auch ein Thema des Buches ist natürlich die Kritik an der Schubladisierung der Schönheit und an der verpuppung des Schönheitsideals in der Gesellschaft. Makellos und Rein heisst ja die Devise, hat doch was von Puppen, findest du nicht?

Nun gut, ich hab das Buch nicht gelesen, ich hoffe ich konnte dir jedoch trotzdem ein bisschen helfen *:)

dqemozlanxt


FragenüberFragen

Ich wäre gerne früher auf deine Hausaufgabe gestoßen, da hätt ich dir noch ganz viele Anmerkungen gemacht.

Lass dich nicht aufhalten. Sehe es als Zweckungebundene Diskussion. Wir schreiben schließlich noch ne Arbeit darüber. ;-D

Dass der Ursprung genetisch ist, sei dahingestellt, doch bricht die Krankheit ja nicht einfach aus, sie braucht einen Auslöser.

Aus psychoanalytischer Sicht sicher, aber nicht aus biologischer. Denn die genauen Ursachen der Schizophrenie sind unbekannt. Es ist wohl die Summe einzelner Faktoren. Aber ich rate dir mal den gesamten Text durchzulesen, denn ich habe auch etwas dazu geschrieben. Siehe Vulnerabilitätskonzept! Da findest du auch deinen Auslöser! Da werden auch viele von dir angesprochenen Punkte erläutert.

;-)

Jedoch würde ich es keine Schizophrenie nennen.

Mein Deutschlehrer lud vor einiger Zeit einen Chefarzt der Psychiatrie in den Unterricht ein, der genauso wie ich auf die Schizophrenie gekommen ist.

Danke, dass du dich damit etwas befasst hast, wobei mir deine Entstehungstheorie der Schizophrenie nicht sehr geläufig ist. Wie genau kommst du denn darauf?

Thwilixght


Oke, ich sehe, du gehst davon aus, dass der böse Mann gar nicht existiert, sonder eine Wahnvorstellung ist.

Während des Zustands der Panik hate der Patient sozusagen die Welt vor Schuldzuweisungen geschützt und sich weitgehend selbst die Schuld für seine eigene Niederlage gegeben. Jetzt externalisiert er dieses GEfühl wieder. Er verspürt ein vages Klima der Feindseligkeit. Die Welt ist schrecklich. Ein Gefühl der Bedrohung umgibt ihn. Er kann dem nicht entfliehen

Quelle: Silvano Arieti, war Professor für klinische Psychiatrie.

Der Patient erlebt oft irgendwelche Phänomene, die ihn überzeugen, dass etwas gegen ihn geplant oder im Schilde geführt wird. Er ist das Opfer eines Komplotts. Er wird beschuldigt, ein Spion, ein Mörder, Ein Verräter zu sein. Er hört halluzinatorische Stimmen, die diese Beschuldigungen wiederholen. Er ist unglücklich, voller Angst, ot auch wütend und traurig. Auf den ersten Blick könnte es scheinen, dass die Entwicklung dieser Symptome gar kein Abwehrmanöver ist. In der Tat leidet der Patient. Ein psychodynamische Interpreation der Schizophrenie betrachtet diese Phänomene jedoch anders. WEnn wir etwas tiefer schürfen, werden wir erkennen, dass die Umwandlung innerer Konflikte in Symptome, die sich auf die Aussenwelt beziehen, für den Patienten vorteilhaft ist. So unangenehm es ist, von anderen beschuldigt zu werden, so ist es doch nicht so unangenehm, wie sich selbst zu beschuldigen, für sich selbst inakzeptabel zu sein

Silvano Arieti

Siehst du? Du hast zwar die Symptome geschildert, doch was eine Schizophrenie wirklich ist, hast du in deinem Aufsatz nicht erwähnt, nämlich ein Schutzmechanismus, und das ist sehr zentral für diese Krankheit, wenn man sie heilen will. Vor was muss er sich denn schützen?

Auch wird ja die Kindheit beschrieben, doch ich glaube solche drastischen Selbstzweifel und Selbstbeschuldigungen werden nicht beschrieben oder? Auch erscheint es mir seltsam, dass ein Kind an Schizophrenie erkrankt, da die Adoleszenz doch eine genau so grosse Rolle in der Persönlichkeitsausbildung spielt, wie die Kindheit. In der Tat, Kinder können ein schizoides oder sprunghaftes Wesen entwickeln, dies ist jedoch lediglich die Vorstufe der Schizophrenie und muss noch lange nicht dazu führen, wenn die Adoleszenz es beheben kann.

Kannst du mir denn sagen, ich kenne ja das Buch nicht und es würde mich doch sehr interessieren, vor was sich der kleine schützen muss?

Schau, ich kenne eine Person die hatte Agoraphobie und ihr sind zum Teil ähnliche Sachen passiert, nämllich hat sie sich auch ein Feindbild geschaffen, sozusagen die Verkörperung der Angst.

EJsIxst


Worum geht es Dir eigentlich in Deiner Hausaufgabe?

Ob Nathanael wirklich unter Schizophrenie leidet, sei hier einmal dahingestellt.

Mir erscheint diese Hausaufgabe nur reichlich "konstruiert", um es einmal so auszudrücken.

Du schreibst:

Bevor ich nun auf die einzelnen Symptome eingehe, muss erst einmal der Begriff der Schizophrenie geklärt werden:

Schizophrenie: Endogene Psychose, gekennzeichnet durch eine schwere Störung der Gesamtpersönlichkeit mit Verlust von Einheit und Ordnung der Wahrnehmung, des Denkens, der Affekte und der Identität.

Es steht wohl außer Frage, daß dieser Satz aus einem Fachbuch oder einer Website stammt; erkennbar allein schon am Satzbau.

Aber welchen Sinn macht es nun, einen Fachbegriff durch einen anderen Fachbegriff zu erklären?

Unser Laie, der Deine Hausaufgabe liest, weiß also nun, daß die Schizophrenie eine endogene Psychose ist.

Aber was in Gottes Namen soll sich unser Laie nun unter einer endogenen Psychose vorstellen ???

Hättest du den Begriff der Schizophrenie hier in eigenen Worten erklärt, wäre immerhin ersichtlich gewesen, daß Du selbst ihn in seiner Tragweite verstanden hast. Denn daran habe ich erhebliche Zweifel.

Zudem: die Definitionen der Schizophrenie nach Bleuler und Schneider unterscheiden sich erheblich. Auf welche Definition beziehst Du Dich?

Was bedeutet für Dich "Verlust von Einheit und Ordnung der Wahrnehmung"? Was soll sich unser Laie darunter vorstellen?

Doch weiter:

Dabei muss noch ergänzt werden, dass Schizophrene Erlebnisweisen so ungewöhnlich sind, dass sie von ihrer Umwelt kaum nachzuvollziehen sind. In den meisten Fällen verliert der Erkrankte den Bezug zur Realität und kann, die normalerweise fest definierten Grenzen von Sein und Schein, nicht auseinanderhalten. Man muss hierbei zwischen Fälle unterscheiden, die sehr stark verlaufen und Fälle, die durch einen gemäßigten Verlauf beschrieben werden.

Wie definierst Du die "fest definierten Grenzen von Sein und Schein"? Wer legt solche Grenzen fest?

Worin unterscheidest Du die Fälle mit starkem verlauf von den Fällen mit gemäßigtem Verlauf?

Jedoch wird nach dem Vulnerabilitätskonzept auch auf einen psychosozialen Hintergrund geschlossen, welcher die einzelnen Krankheitsphasen verstärken kann.

Was soll sich unser Laie unter dem "Vulnerabilitätskonzept" vorstellen, was unter dem "psychosozialen Hintergrund"?

Durch psychische und/oder körperliche Belastung kann sich der Hirnstoffwechsel verändert, was sogar einen Krankheitsausbruch zur Folge haben kann.

Kleiner Syntax-Fehler –grins- Manchmal erkennt man daran, daß hier etwas lediglich übernommen und falsch eingebaut wurde.....

Insgesamt wirkt der ganze Text auf mich sehr schwülstig und eher wie eine Mischung zusammengefügter Fragmente diverser Websites, nicht aber wie eine eigene Schöpfung.

Wenn ich Dich einmal aus einem anderen Faden zitieren darf:

Hand aufs Herz. Was bleibt mir anderes übrig als mein Halbwissen aus dem Internet oder Büchern zu beziehen? Ja, es ist Halbwissen und ich gebe es auch zu. Ich habe aber niemals den Anspruch erhoben ein Psychiater zu sein. es ist eine Materie, die mich ganz einfach interessiert. Das ist der Grund! Dass ich mit meinen 18 Jahren noch keine praktischen Erfahrungen in Psychiatrien gemacht habe, ist dabei doch auch nicht so selten, oder? Ich habe auch keine psychischen Erkrankung an meinem eigenen Leib erlebt und spreche deshalb, im Gegensatz meiner meisten Mitdiskutanten, nicht aus Erfahrung. Das haben mir hier wohl einige voraus.

Warum machst Du eine Hausaufgabe nicht einfach auf der Art, die einem Schüler Deines Jahrganges entspricht, statt Dich in Bereiche zu verlieren, die Du nicht ganz verstanden zu haben scheinst?

Wie sahen wohl die Aufsätze Deiner Mitschüler aus?

Und die Ausführungen von Twilight sind erstklassig. Statt sie herunterzuspielen, solltest Du sie verwerten!

Ich hoffe auf eine lehrreiche Diskussion.

Wenn Du alles, was nicht Deiner eigenen Meinung entspricht, abwertest und zu entkräften versuchst, frage ich mich, inwieweit ene Diskussion für Dich lehrreich sein soll ???

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