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"Der Sandman" psychische Analyse des Nathanaels

dPe%molFant


Twilight

An der Ausführung des Professors würde mich interessieren, wann er das denn gesagt hat? War es vor kurzem oder schon länger her?

Nun zu den Ursachen:

Die Ursachen gehen aus dieser Novelle keineswegs hervor. Sie beginnt damit, dass dieses Kind Nathanael sich eine sehr negative und paranoide Vorstellung von dem Sandmann bastelt. Das bedeutet, dass der Leser nicht erfahren kann, ob es sich hier um eine tumorbedingte Folgeerkrankung, den von dir beschriebenen Schutzmechanismus oder irgendetwas anderes handelt. Ich möchte nicht sagen, dass diese Erläuterung Blödsinn ist. Denn sie mag zwar plausibel klingen, allerdings herrscht in Fachkreisen noch eine gewisse Uneinigkeit, was die Ursachen anbelangt. Gesichert ist hierbei jediglich die genetische Disposition, welche auch erläutert, warum 40% der Kinder von Erkrankten selbst schizophren werden. Dabei muss es sich also nicht zwangsläufig um einen Schutzmechanismus handeln.

@ EsIst

Mich würde jetzt erstmal interessieren, wer du überhaupt bist. Bist du ein Psychiater? So führst du dich nämlich auf. Denn du gibst ja an, dass du die Schizophrenie verstanden hast, indem du sagst, dass ich sie nicht verstanden habe.

Deinen Vorwurf des konstruierten Textes würde ich vielmehr als ein Stilmittel bezeichnen.

Es steht wohl außer Frage, daß dieser Satz aus einem Fachbuch oder einer Website stammt; erkennbar allein schon am Satzbau.

Ja und? Ich sehe da nicht das Problem. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich mir diese Definition selbst ausgedacht habe.

Natürlich hätte ich es für Laien noch verständlicher ausdrücken können. Aber bitte berücksichtige, dass ich am selben Tag das Buch gelesen und den Aufsatz geschrieben habe. Ich hatte dann reichlich wenig Lust nochmal jeden Begriff mit meinen Worten zu erklären. Aber ich denke, dass du ja damit umgehen kannst. Dann passt es doch!

Wie definierst Du die "fest definierten Grenzen von Sein und Schein"?

Jeder Mensch kann unterscheiden, ob etwas real oder beispielsweise ein Traum ist. Das können Schizophrene nicht. Sie können nicht von dem unterscheiden, was ihr Gehirn produziert und was wirklich Realität ist. Aber bitte jetzt nicht mit der philosophischen Frage: Was ist Realität? argumentieren.

Worin unterscheidest Du die Fälle mit starkem verlauf von den Fällen mit gemäßigtem Verlauf?

Ein starker Verlauf ist für mich, wenn die Symptome sehr häufig und sehr stark zum Vorschein treten. Beispielsweise, wenn es häufig vorkommt, dass Nathanael seine Freundin für eine Puppe hält, die er durch die Gegend schleudert.

Insgesamt wirkt der ganze Text auf mich sehr schwülstig und eher wie eine Mischung zusammengefügter Fragmente diverser Websites, nicht aber wie eine eigene Schöpfung.

Das Fachwissen kommt auch von Websites. Ich bin doch nicht mit dem Krankheitsbild groß geworden. Aber die Übertragung auf die Person Nathanaels geschah selbstständig. Ich fühle mich geehrt, dass du meinem Text einen derart hohen Stellenwert gibst, indem du soetwas behauptest.

Warum machst Du eine Hausaufgabe nicht einfach auf der Art, die einem Schüler Deines Jahrganges entspricht, statt Dich in Bereiche zu verlieren, die Du nicht ganz verstanden zu haben scheinst?

Ich weiß nicht, wie das auf deiner Schule vermittelt wurde, allerdings habe ich gelernt, dass es durchaus lehrreich sein kann, wenn man sich auch mal auf ungewohnte Gebiete begibt. Da wirst du mir doch sicherlich zustimmen.

Und die Ausführungen von Twilight sind erstklassig. Statt sie herunterzuspielen, solltest Du sie verwerten!

Ich habe sie nicht heruntergespielt. Merkst du eigentlich, dass dein Beitrag voll von solchen substanzlosen rhetorischen Mitteln ist? Ich denke auch nicht, dass Twilight das so aufgefasst hat. Aber ich bezweifle einfach, dass dies die Ursache bei allen schizophrenen Erkrankungen ist.

Wenn Du alles, was nicht Deiner eigenen Meinung entspricht, abwertest und zu entkräften versuchst, frage ich mich, inwieweit ene Diskussion für Dich lehrreich sein soll

Für mich ist schon die Auseinandersetzung mit anderen Meinungen lehrreich. Nur, weil jemand etwas sagt, muss es doch noch lange nicht 100%ig stimmen. Man kann es ja trotzdem hinterfragen!

T@wiligxht


Demolant, du erkennst an deinen Sätzen wohl selbst, dass du dich hier extrem angegriffen fühlst, du blockst ab.

In der Tat, dein Aufsatz ist eine Aneinanderreihung von Fachbegriffen und es wird klar ersichtlich, dass du dich selbst nich tiefgründig genug mit dem Buch auseinander gesetzt hast. Du bist nämlich von deiner Idee, das der Gute an Schizophrenie erkrankt ist, überzeugt und suchst nun nach Indizien dafür. Klar dass du diese findest, aber es ist die falsche Methode, um ein Buch zu analysieren. Es ist die gleiche Problematik wie mit den Statistiken, wenn jemand von einem Tatbestand überzeugt ist, dann findet er schnell mal die Indizien dafür. Du musst es jedoch umgekehrt machen: Du musst von den Gegenheiten des Buches ausgehen und dann erst eine Schlussfolgerung ziehen. Du machst es nämlich genau umgekehrt.

Zu deiner Frage: Das Buch kam 1989 raus. Es gibt jedoch ein Vorwort, das erst später hinzugefügt wurde. Silvano Arieti war, denn er ist gestorben, ein Spezialist in Sachen Schizophrenie. Seine Fachkompetenz soll man deshalb nicht in Frage stellen.

Dann weiter zu deinem Aufsatz: Du erklärst die Handlungen im Buch anhand von deinen psychischen Analysen, das heisst, du hast deiner psychischen Analyse mehr Aufmerksamkeit gewidmet als dem Buch. Auch das musst du umgekehrt machen, mehr auf den Buchinhalt eingehen und von dort aus deine psychische Analyse machen. Nicht die Schizophrenie in ihren Symptomen beschreiben und zwischendruch noch ein bisschen Inhalt bringen. Im übrigen wissen wohl die wenigsten deiner Klasse, was eine Psychose ist. Dein Aufsatz wirkt zu gekünstelt.

40%? Was ist das für eine Studie? Wenn beide Elternteile an der Schizophrenie erkrankt sind, oder nur ein Teil? Im übrigen sind 40% nicht mal die Hälfte. Ich sag ja auch gar nicht, dass die Schizophrenie rein psychischer Natur ist und dort ihren Ursprung findet, denn sonst würde die medikamentöse Behandlung nicht anspringen. Aber du musst ganz klar sehen, dass eine psychische Erkrankung ihren Ursprung nicht nur in der Biologie hat, sonst wären nämlich alle Kinder von schizophrenen Eltern geheilt. Ich sehe das vielmehr so, dass eine biologische Veranlagung da ist, die jedoch einen psychischen Auslöser braucht, die Psyche steuert den biologischen Vorgang im Menschen nämlich enorm, das sollte man unbedingt beachten. Ist wohl auch ein Problem der Medizin, dass wir diese Gebiete trennen wollen, doch die Wirkung eines Placebos ist wohl ein sehr starkes Gegenargument.

T_wili$ght


sollte nicht geheilt heissen: Sonst wären alle Kinder von schizophrenen Eltern auch schizophren :-)

EKscgada


Demolant, du erkennst an deinen Sätzen wohl selbst, dass du dich hier extrem angegriffen fühlst, du blockst ab.

hab ich dir doch auch gesagt, domo :-|

Du bist nämlich von deiner Idee, das der Gute an Schizophrenie erkrankt ist, überzeugt und suchst nun nach Indizien dafür

die betonung liegt auf ÜBERZEUGT :-D das kennen wir ja von dir ;-)

nicht böse sein :°_ :)*

E>sIsxt


Ich habe nicht gesagt, daß Du die Schizophrenie nicht verstanden hast. Ich habe lediglich gesagt, daß ich daran Zweifel habe und Du sie nicht verstanden zu haben SCHEINST.

Warum verdrehst Du meine Aussagen ???

Oder ist das Deine typische Erlebensweise?

Und einen konstruierten Text als Stilmittel zu bezeichnen empfinde ich nun ziemlich als Ausrede. Meine Meinung......

Jeder Mensch kann unterscheiden, ob etwas real oder beispielsweise ein Traum ist. Das können Schizophrene nicht. Sie können nicht von dem unterscheiden, was ihr Gehirn produziert und was wirklich Realität ist. Aber bitte jetzt nicht mit der philosophischen Frage: Was ist Realität? argumentieren.

Wenn Du 10 Augenzeugen eines gleichen Geschehnisses, z.B. eines Banküberfalls, ihr Erlebnis wiedergeben läßt, wirst Du 10 verschiedene Geschichten hören. Dann hast Du 10 verschiedene Täterbeschreibungen, 10 verschiedene Angaben über die Dauer und den Ablauf des Geschehens etc. etc.

Gerade das macht Ermittlungen oft so schwer.

Wie willst Du dann definieren können, was real oder Illusion ist, was das Gehirn produziert ???

Ich habe sie nicht heruntergespielt. Merkst du eigentlich, dass dein Beitrag voll von solchen substanzlosen rhetorischen Mitteln ist? Ich denke auch nicht, dass Twilight das so aufgefasst hat. Aber ich bezweifle einfach, dass dies die Ursache bei allen schizophrenen Erkrankungen ist.

Wenn Du sie nicht heruntergespielt hast, wie darf ich dann diese Ausdrucksweise verstehen:

Ich möchte nicht sagen, dass diese Erläuterung Blödsinn ist. Denn sie mag zwar plausibel klingen, allerdings herrscht in Fachkreisen noch eine gewisse Uneinigkeit, was die Ursachen anbelangt.

...nicht sagen, daß diese Erläuterungen Blödsinn sind.....

hmja.....

Gesichert ist hierbei jediglich die genetische Disposition, welche auch erläutert, warum 40% der Kinder von Erkrankten selbst schizophren werden. Dabei muss es sich also nicht zwangsläufig um einen Schutzmechanismus handeln.

Wenn 40% der Kinder von Schizophrenen selbst schizophren sind, muß es sich auch nicht zwangsläufig um eine genetische Disposition handeln. Gerade (und nicht nur) bei Angsterkrankungen wird eine ängstliche Grundhaltung von den Eltern auf die Kinder übertragen. Selbst bei 0 Prozent genetischer Disposition.....

Wie sagt man sehr treffend: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm....

d2eJm^olaxnt


Ich fühle mich nicht von dir angegriffen. Nur kriege ich ne allergische Reaktion, wenn EsIst anfängt zu argumentieren. Wahrscheinlich bin ich aufgrund von anderen Threads aber schon vorbelastet.

Du bist nämlich von deiner Idee, das der Gute an Schizophrenie erkrankt ist, überzeugt und suchst nun nach Indizien dafür. Klar dass du diese findest, aber es ist die falsche Methode, um ein Buch zu analysieren.

Nunja, mir ist durchaus bewusst, dass ein Germanistikprofessor mit einem solchen Ansatz die Krise kriegen würde. Aber das heißt doch nicht, dass es absolut unzulässig ist. Mich langweilt diese verbreitete Methodik und ich wollt mal was anderes probieren. Ob das jetzt hingehauen hat, oder nicht mag wohl jedem selbst überlassen sein. Ich habe es zumindest probiert.

Aber ich denke, dass dieser Nathanael psychisch krank ist. Da bin ich mir recht sicher. Ich bin aus diesen Gründen auf die Schizophrenie gekommen, da sie aufgrund der Symptomatik wohl das passendste ist. Man darf aber auch nicht den Fehler machen, das zu ernst zu nehmen.

Also belassen wir es dabei. Es ist nicht zulässig und ich mach es nicht mehr, allet klar?

Grüße *:)

EPsWcadxa


Nur kriege ich ne allergische Reaktion, wenn EsIst anfängt zu argumentieren

aber warum? :-|

d)e/molaxnt


Weil ich vorbelastet bin und seine Aussagen überinterpretiere.

EGscazda


vorbelstet? hab ich wat verpasst?

E1sIsxt


Aber warum?

Vielleicht, weil er mich für Jaron hält ???

Mit dem oder der muß er sich ja ganz schön gefetzt haben.

Ansonsten:

wenn meine Argumente so völlig in den Mist gegriffen sind, müßten sie ihm ja am Alerwertesten vorbeigehen....

dVemolxant


Ach nicht so wichtig. Habe ihn vermutlich zu sehr als Yaron gesehen und deshalb. Aber man kann ja auch mal Fehler machen...

Esscxada


aber wieso solltest Du denn Yaron sein? ist doch quatsch oder...

ERsIsxt


Schön...

Weil ich vorbelastet bin und seine Aussagen überinterpretiere.

Schön, daß Du Deinen Fehler einsiehst

*:)

dUemola8nxt


Yepp..

Aber mich würde trotzdem mal interessieren, ob du in dem Bereich arbeitest. Hab dir übrigens ne PN geschrieben.

TmwilIigxht


schon gut Demo! Du musst wissen, dass ich äusserst kritisch bin ;-D Vorallem wenn es um Interpretationen oder allgemein Texte geht :-) ICh wollte dich hier auch nicht angreifen, sondern lediglich meine Position kundtun, was ja nicht immer ganz einfach ist :-) Aber oke, belassen wir es dabei, ich hoffe es stellt sich bei dir jetzt nicht die Resignation ein, denn mit Kritik muss man umgehen, sie ist auch gut, da man so seine Meinung ausbilden oder ausreifen kann!

Suerte!:)^

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