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Wut- und Aggressionsbewältigung?

K!errsy2


Wie finde ich denn heraus was es ist (ich glaube nicht das es auf Grund fehlender Liebe oder Zuneigung meiner Eltern ist)

Bei mir war es so und ich habe gebraucht, um mir das eingestehen zu können. Aber ok, d. h. nicht zwangsläufig, dass es bei Dir auch so ist.

und ist es überhaupt wichtig zu wissen woher es kommt um es weg bzw. besser unter kontrolle zu bekommen?

Ich denke schon. Nur so kann man diese alten Denkmuster, egal, ob aus dem Elternhaus oder woanders her, durchbrechen.

Magenschmerzen werde ich auch nur los, wenn ich die Ursache kenne. Die kann ich dann bekämpfen. In psychischen Angelegenheiten kann man z. B. bestimmte negative Denkmuster stoppen, wenn man weiß, woher die kommen. Wenn man sich z. B. Scheiße findet und das früher immer zu hören bekam, dann kann man sich das in Erinnerung rufen und sich sagen, dass das eben früher war und nicht stimmt.

axnna0x1


glaubst du es gibt auch einen Weg das herraus zufinden ohne Therapie? Kann man das auch alleine oder ist man in so einem Fall auf Hilfe angewiesen?

K;eQrrxy2


Ich kenne für mich keinen anderen Weg, aber das heißt ja nicht, dass es keinen gibt.

Wenn Du glaubst das alleine hinkriegen zu können, solltest Du es versuchen. Du sollttest Dich zu keiner Therapie zwingen, die bringst sonst nix. Hilfe kannst Du Dir immer noch holen. Nur solltest Du dann nicht warten bis der Leidensdruck zu groß wird.

SoilmsariqlJloxn


also ganz ehrlich... ich kann mir auch nicht vorstellen, mit jemandem darüber zu sprechen... Wenns einen Weg gibt, es alleine zu schaffen/los zu werden, würde ich das hingegen sofort machen.

Ich hab immer schon Hemmungen, über Gefühle zu reden, ich kann sie eher zeigen, aber das bringt in so einer Situation wohl nicht sehr viel...

aSu nWur "mal xso


Wenns einen Weg gibt, es alleine zu schaffen/los zu werden, würde ich das hingegen sofort machen.

und wie zum teufel ist der weg nun :-( ich will ihn auch wissen, denn alleine durch "umdenken" geht das nicht. der kopf schaltet bei mir nämlich in solch einem moment (leider) total aus.

Kcer\ry2


und wie zum teufel ist der weg nun ich will ihn auch wissen

Wie bist Du denn drauf? Geht das auch in einem vernünftigen Ton? Wir wollen den Weg alle wissen, nicht nur Du.

denn alleine durch "umdenken" geht das nicht. der kopf schaltet bei mir nämlich in solch einem moment (leider) total aus

Ich nehme mal an, dass Du noch keine Therapie gemacht hast? Oder? Woher weißt Du dann, dass Umdenken nicht hilft? Man muss auch ein bißchen was tun wollen für diesen Weg und sich nicht nur gegen Vorschläge sperren, trotzig mit dem Fuß aufstampfen und verlangen, dass andere bequemere Wege aufzeigen.

aEu nuZr maSl sxo


Wie bist Du denn drauf? Geht das auch in einem vernünftigen Ton? Wir wollen den Weg alle wissen, nicht nur Du

Das war nicht böse gemeint *:) eher nur verzweifelnd, sorry wenn es falsch rüber gekommen ist.

Und ich glaube für eine Therapie fehlt mir die Kraft und der Mut :-(

S/ilm|arixllon


Und ich glaube für eine Therapie fehlt mir die Kraft und der Mut :-(

das wirds wohl auch bei mir sein... und in den Momenten, wo ich für sowas in der Lage wäre, denke ich da am Wenigsten dran - weil dann gehts mir ja grad blendend %-|

K&erryh2


au nur mal so,

Das war nicht böse gemeint eher nur verzweifelnd, sorry wenn es falsch rüber gekommen ist.

Ok, kein Problem.

Und ich glaube für eine Therapie fehlt mir die Kraft und der Mut

Die Kraft, die Du jetzt aufwenden musst, um mit Deiner Verzweiflung zu leben, ist mit Sicherheit nicht geringer als in einer Therapie. Aber ich verstehe, man muss erst an den entsprechenden Punkt kommen. Ich bin auch nicht sofort zum Therapeuten gegangen, habe lange gewartet.

S^ilmaJrilblon


Kerry2

hast du dann alleine den Entschluss gefasst, etwas zu ändern bzw. zum Therapeuten zu gehen oder hat dir das wer anders empfohlen?

KXerr?y2


Ich habe mich alleine entschieden. Der Moment war da und ich spürte ihn.

acnUna0x1


HI, wie sehen denn deine Gespräche beim Therapeuten so aus?

Was fragt und tut er und was verlangt bzw. zu was rät er dir?

Vielleicht hilft uns so etwas schon weiter, wenn wir uns diese Fragen selber stellen würden.

LG

Anna

Kverrxy2


HI, wie sehen denn deine Gespräche beim Therapeuten so aus? Was fragt und tut er

Also, er beginnt meist mit der Frage: "Was kann ich heute für Sie tun?" Und ich erzähle dann, was mich aktuell am meisten belastet. Wir ergründen dann gemeinsam, was daran so belastend ist. Ob es etwas ist, dass mich an früher erinnert oder eben was gegenwärtiges. Oft erzähle ich träume, die ich meistens zu Hause für mich bereits gedeutet habe (er verlangt das nicht, ich tue es, weil ich es kann. Tue das auch oft für andere). Er sagt mir dann, was ihm noch dazu einfällt. Die Traumdeutung ist für mich seeehrr hilfreich.

und was verlangt bzw. zu was rät er dir?

Er verlangt gar nichts, nie. Er sagt, der Patient sei autonom und könne selbst entscheiden, was er tut. Ratschläge sehen so aus, dass er aus seinem Leben Beispiele bringt, wie er bestimmte Dinge geregelt hat. Die Hilfe, die er leistet, erfolgt über die richtigen Fragen im richtigen Moment und über diese Beispiele und über seine absolute Offenheit. Er lobt, wenn er was gut findet und weißt mich auch zurecht, wenn ich scheiße rede, z. B. wenn ich mich selbst runterpute.

Ich kann mir für mich keinen besseren Weg vorstellen.

Sxi{lma@rillxon


aber wie kannst du über das reden, was in dir so vorgeht? ich glaube nicht, dass ich das einfach so könnte, ohne regelrecht gezwungen zu werden und dann ist die Frage, ob das dann so hilfreich ist.

Ich kann mir nur vorstellen, dass es denjenigen helfen kann, die auch offen über ihre Probs reden können. Bloß - was ist dann mit den anderen..?

Oder bin ich jetzt grad voll auf dem falschen Dampfer?

afnn=a01


Wie lange machst du das schon und kannst du von dir aus sagen, dass es dich schon weitergebracht hat oder bist du noch mittendrin?

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