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Suche Leute, die auch unter Angst und Panik leiden

m^csEmog_x77


Hallo zusammen

@Wolky

ich fahre und kann anhalten wann ich will usw... gibt mir sicherheit...denke halt, oh man früher warst du auch dabei und es war ok - und jetzt machst du dir so ins hemd...

Ich denke mir auch so oft, das es doch garnicht so schlimm ist, und nichts passieren kann. Doch diese Angst ist da oft stärker. War vor ein paar Wochen wieder beim Friseur, und es war die Hölle. Allein schon die Frage wie ich denn gern die Haare hätte war wohl zuviel für mich. Mir wurde heiß/kalt, schweißausbrüche und totales unwohlsein. Das ist doch nicht schön.

Dafür war ich letztens bei meinem ehemaligen Vorgesetzten zum Vorstellungsgespräch. Das lief sehr gut und ich war ziemlich entspannt :-). Hoffe das gibt was, und ich kann die stelle wechseln. Hier ist es oft so demotivierend.

Wie war es denn so auf der Messe, alles gut gelaufen?

Lg

RBuepe\l82


Ich bin 25 und habe seit knapp einem Jahr Panikattacken mit Agoraphobie... die kamen aus heiterem Himmel...! Bin super krass ausgelaut seit dem. Muss mir alles erkämpren. Meine Depression wird glaube immer schlimmer. Hab echt keine Kraft mehr...! Ein Med nehm ich nicht mehr da ich mich durcj meine Panik zu nem Hypochonder entwickelt habe...!ich weiß zur zeit nicht weiter... igel mich zur zeit zuhause ein...! Meine ausbildung zur erzieherin musste ich um 1jahr verlängern... daduch stehe ich unter dem druck es trotz allem zu schaffen... nur wie ??? niemand aus meiner familie nimmt mich ernst. Sie sagen ich spinn rum und soll mich gefälligst zusammenreißen...! Tipps?...

cIhi"lli-c~hocoDlaxt


@ rüpel

hmmm, das deine familie dich nicht ernst nimmt ist ein nachteil! warscheinlich ist die krankheit noch nicht in ihren bekanntenkreis vorgekommen... da fällt es schwer verständnis aufzubringen aber das macht es dir nätürlich nicht einfacher. woher weißt du denn deine diagnose? warst du schon mal beim arzt deswegen? ich glaube so ultimative tipps zu geben ist schwierig. kommt drauf an was genau deine probleme sind. jedenfalls brauchst du unbedingt eine therapie wenn es dich so einschränkt! ich komme mit medikamenten sehr gut hin, war etwa 4 monate krank geschrieben und fühle mich jetzt wieder stark genug um es schaffen zu können. meine schwester musste wegen einer depression auch ein jahr die ausbildung abbrechen. es war eine gute entscheidung aber sie muss jetzt schon was tun damit sie wieder gesund wird um in diesem jahr wieder einsteigen zu können. unsere familie unterstützt sie sehr da sie es ja auch von mir kennen. das hilft ihr viel. hoffe das du auch jemanden finden kannst der mit dir leidet und dich aufbauen kann. wünsch dir jedenfalls alles gute! *:)

R2uepe$lx82


@chili chocolat

Ich war im Mai '06 in der Klinik für 6 wochen. danach war erstmel alles ok. hab ambulant eine therapie weiter gemacht bis jetzt. aber es geht mir stetig schlechter. Bin absolut überfordert mit meiem Leben und diesem Kampf... Geh selten raus zur zeit und hab am liebsten ständig jemanden bei mir. Weiß echt nicht weiter. medikamente vertrag ich nicht.

c_hillUi-chaocolxat


verträgst du sie nicht oder glaubst du sie nicht vertragen zu können ??? ich hatte auch furchtbare angst davor aber ich wusste keinen anderen ausweg mehr. klar die nebenwirkungen sind in der ersten zeit schon präsent aber sie wurden von tag zu tag weniger. hatte zwar noch 2 monate diese stimmungsschwankungen die aber nicht mehr so extrem waren aber mit der zeit hat sich alles ziemlich gut eingependelt, fühle mich super. bin auch ein hypochonder aber diese gedanken sind nun ganz weit im hintergrund. ich hatte mich zum beginn der medikation wirklich schon bald sterben sehen weil ich auf alles geachtet habe. aber dann, nach ein-zwei tagen merkte ich: hey, du lebst ja noch! und man kann es ertragen! ich setzte hoffnung darein und akzeptierte das die tabletten ab nun ein teil von mir sind, auch wenns nicht leicht war zum anfang.

hast du denn nicht die möglichkeit jeden tag etwas für dich zu tun und dran zu arbeiten? such dir doch wieder eine therapie zu der du regelmäßig gehen kannst. oder beleg einen kurs für atemübungen und entspannungstechniken. irgendwas. versuch dir einen tagesablauf zu gestalten anstatt im bett zu bleiben. und die angst mit einzuplanen. spazieren gehen, etwas sport, zeitung lesen, jemanden besuchen, tee trinken usw. dir muss bewusst sein das es bestimmt 2 jahre dauern wird bis du es geschafft hast. schließlich dauert es ja auch viele jahre um so eine krankheit zu bekommen. man muss bereit sein diesen weg zu gehen um wieder "normal" zu werden und auch mal tiefpunkte zu überwinden. ich denke mir immer: ach grade gehts dir zwar schlecht, das ist blöd aber morgen oder übermorgen ist es bestimmt wieder besser... und wer sagts, schon bald wird es wirklich besser!

naja, lange rede kurzer sinn... hoffe das dir das etwas weiterhelfen konnte...

Rwuepe*l8x2


@ Chili- Chocolate

Mein Problem ist, dass ich mich kau, traue etwas zu unternehmen, weil ich immer denke das schaff ich eh nicht, oder es könnte mich runterziehen wenn das eintrifft was ich befürchte. Ich suche mir einen neuen therapeuten, aber find nix passendes. Hab gedacht, ich meld mich mal auf dieser seite an, als ersten schritt um mit menschen zu reden die ähnliche probleme haben. Ich find ja auch dass du recht hast, einfach zu versuchen weiter zu leben. Wenn es nur nicht so schwer wäre.... :°( Medis habe ich genommen... das Paroxetin hat nicht geholfen, und alles was danach kam, hat mich so umgehauen, dass ich die anfangszeit nie überstanden habe. Muss ja noch in meine Ausbildung... viell. versuch ich es in den Ferien erneut!? Bin dir wirklich dankbar dass du mir einige motivierenden Worte geschrieben hast. :)^

c6hilli-c"hocoxlat


ja verstehe das es scheint als wäre es aussichtslos... vielleicht ist es in der ersten zeit gut wenn dich eine freundin begleitet. als kleine sicherheit. und nach und nach zieht sie sich zurück. bevor du rausgehst male dir die situation aus die auf dich zukommen könnte. und dann überleg gleich danach schon was du im falle dagegen unternehmen kannst. zuerst muss man die angst einfach nur aushalten. danach wirds besser. was hast du denn genommen alles? ich habe sertralin 100 mg heißt das es ganz gut verträglich wäre

R{uepePl8x2


@ Chili- Chocolate

Habe Paroxetin und Fluoxetin und das andere weiß ich nich mehr, war ne Probe-packung. Ich werd mal versuchen es umzusetzen was du mir rätst. Hab im Moment Was mitn Magen und muss krasse Tabletten nehmen. Die hauen mich voll weg... Wenn ich das hinter mir hab, wird my angst bestimmt wieder besser denk ich. Die Veränderung meines Körpers, die Schmerzen und die Nebenwirkungen verunsichern mich total und verschlimmern meinen psychischen Zustand immer voll, weil ich sone Katastrophen- Gedanken hab, weißte...?!

czhillGi9-chocoxlat


...ja ich weiß... :-)

mpucukxi4


@ Ruepel82

Hallo, so wie es dir geht, geht es mir auch gerade. Ich habe die Panik jetzt seid zwei Jahren. Zum Hypochonder habe ich mich erst im laufe der Zeit entwickelt. Ich bin schon soweit, dass ich kaum noch alleine Auto fahre. Autobahn schon gar nicht. Mehr als 40 bis 50 km von zu hause weg geht gar nicht. Immer in Gedanken, wo ist der nächste Arzt oder ein Krankenhaus etc. Ich habe eine drei einhalbjährige Tochter zu hause, das hilft mir nicht ganz zu verzweifeln. Meine Gedanken machen mich auch teilweise total fertig. Ich habe riesige angst, dass ich es bald nicht mehr aushalte und mir etwas antue. Ich gehe jetzt mit einer Bekannten ins Fitnessstudio das ist zwar eine riesen überwindung und manchmal denke ich jetzt fall ich tod um, aber ich merke, dass es nicht so ist. Du musst lernen, deinem Körper wieder vertrauen zu können und dir eine Aufgabe suchen die dir Mut und Kraft gibt. Es gibt mehrer Bücher, wie man Angstzustände in den Griff bekommen kann. Z.B. ,, Die zehn Gesichter der Angst". Weiss leider nicht wer der Autor ist. Was war das für eine Klinik? Eine Art Kur? Eine psychosomatische? Ich habe eune Therapie abgebrochen und habe nun jemanden mit dem ich gut zurecht komm, sie gibt mir das Gefühl das sie mich ernst nimmt. Ich soll auch eine sechs wöchige Kur machen. Hab voll schiess. So alleine und so weit weg von meiner Familie vorallem sechs Wochen ohne meine Tochter eine Horrorvorstellung. Ach man, ich hätte lieber nen Gibsbein, aber so ne Krankheit zu haben ist ne totale betrafung. Ich sage mir immer anderen geht es noch schlechter. Die die Krebs haben oder so. Ich beneide die Menschen, die da noch Kraft haben zu kämpfen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und das du auch bald aus dem teufelskreis wieder rauskommst......Viel Glück :-)

W[oSlkVy


hi mc, *:)

melde mich mal wieder...

mir gehts zur zeit (klopf auf holz ;-)) ganz gut. bzw. kurz mal schlechter/ich habe mehr angst/bedenken aber legt sich dann wieder, bzw. ich "rede o. atme sie mir aus..."

sonntag ist oft so ein blöder tag, weiß auch nicht warum...

auf der messe war's echt ok. die fahrt mit den kolleginnen war sehr schön und lustig - war ein erfolgserlebnis :)^ bei ner shuttle-busfahrt wollt die angst kommen, aber hab mich abgelenkt und mit den anderen geredet und dann waren wir auch schon da...

beim friseur war ich am freitag. ist auch ein bissl heikel... aber war auch wieder ok.

wovor hast du da angst? gibts ne spezielle situation?

bei mir ist es ein bissl wg. kreislauf, das aufstehen nach dem haarewaschen - flimmer-schwindel.... aber vergeht eigentl. auch immer und ich rede mit der friseurin, dann werd ich wieder lockerer.

das sind auch meine haupt-tips bei (akuter) angst: in aktion treten: sprechen (mit anderen), bewegen, aus der angst-situation oder -haltung kommen!

meine busen-kumpelin will heuer wieder mal mit mir in urlaub... das ist ein rel. harter brocken ... muss mal schauen dass ich's so hinkrieg dass es für mich auch ok. ist.

werde patin vom ungeborenen kind von meinem cousin :-D wird ein junge...

wie gehts dir ??? was ist aus dem vorstellungsgepräch geworden? hat hoffentl. geklappt.... ??? ? :)^

melde mich wieder, muss langsam gehen...

lg an dich und alle anderen und ganz wenig angst :)* :)*

wolky

JRuqley


Hallo ihr Lieben,

bin neu hier....hab lange überlegt ob ich mich anmelden soll hier...nun hab ich es getan. Da ich hier sehr viel gutes gelesen habe, auch teilweise zu meinem Problem... Und hoffe dass mir hier noch mehr geholfen werden kann...

Also, es ist so...(verdammt ist das schwer, drüber zu reden/schreiben...) ich leide seit einigen Monaten an Depressionen, Panikattacken, Stimmungsschwankungen....vor allem die Nächte sind schlimm, die bestehen fast nur aus Angst..., zusätzlich leide ich an Migräne mit Aura. Seit einem Klinikaufenthalt im Januar nehme ich Medikamente.....war dort auch in Therapie, aber seitdem ich wieder draußen bin war ich nicht mehr in Therapie, obwohl ich müsste, kann mich nicht aufraffen eine Therapeutin zu suchen, das kostet zuviel Kraft... aber ohne schaffe ich es nicht.... komme einfach nicht weiter... Ich hoffe ich nerve euch nicht mit meinen Problemen...Es ist schon spät, ich sollte schlafen....aber die Angst hält mich zurück... kann mir jemand helfen ??? Danke schon mal im Voraus.... LG und gute Nacht... Juley :-|

m_uBc]kxi4


Hallo Juley,

ich leide auch an Migräne mit Aura seid dem ich sechs bin. Habe es mal mehr und mal weniger. Anfangst dachte ich, dass die Angst und so davon kommt. Habe lange nicht war haben wollen, dass es psychisch ist. Ich habe auch keine Kraft gehabt und das schlimmste war, dass ich nicht wußte was mit mir passiert. Lebst du alleine? Hast du jemanden mit dem du über deine Ängste und Probleme sprechen kannst? Das hilft mir sehr gut. Meine Familie steht voll hinter mir, obwohl die sich verdammt dolle Sorgen um mich machen und mich oft nicht verstehen können, aber sie geben mir Kraft und helfen mir immer wieder ein bißchen Mut zu fassen und weiter zu kämpfen. Ich hätte lieber ein Gibsbein oder ähnliches wo ich weiß, dass ist bald überstanden. Ich habe die Panik jetzt seid zwei Jahren und ich sage mir immer, dass ist eine Krankheit, die du irgendwann besigst. Ich denke immer, es gibt viele Menschen, denen es viel schlechter geht als mir, denen man vielleicht nicht mehr helfen kann. Weißt du denn was deine Ursachen für die Depressionen und so sind? Versuche die Kraft aufzubringen und such dir nen Therapeuten. Ich weiss es ist schwer, aber es wird dir helfen..... Ich wünsche dir ganz viel Kraft, gib nicht auf. Viel Glück!@:)

Jeulexy


Hallo mucki *:)

Also die Migräne hab ich zur Zeit ganz gut im Griff, hab das auch erst seit November, allerdings hatte ich über ca. 2 Monate fast jeden Tag die Migräne. Seit Anfang Februar hab ich jetzt aber kaum mehr Kopfschmerzen, dafür umsomehr Angst und Depressionen. Keine Ahnung was die Ursache ist, ich hatte vor 3 Jahren schon mal Depressionen, wurde nur medikamentös behandelt da ich eine Therapie verweigert habe. Jetzt eben wieder Medikamente... Es ist total schwer ne Therapeutin zu finden (will unbedingt zu einer Frau, sie sollte in der Nähe sein und ich muss mit ihr klar kommen...dat is nich so einfach).... Ich schaff das nich....meine Neurologin aus der Klinik meint ich soll die Medikamentendosis erhöhen wenns mir schlecht geht, aber das is ja keine Lösung... Hast du eine Therapie gemacht oder machst du gerade eine? Ja, ich lebe alleine, habe aber einen Freund und ne supi Familie, ich rede aber nich so oft über meine Probleme, will niemanden belasten. Außerdem weiß ich nich ob die mich verstehen würden... Egal...da muss ich jetzt durch irgendwie... Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft und möglichst keine Angst mehr!!! :)* Viele liebe Grüße!!

Jzulexy


...ich kann nich mehr... :°( Der Tag geht, die Angst kommt, jeden Tag das selbe aber zur Zeit ist es besonders schlimm... Warum.... ???

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