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Panikattacken, ein Hilfeschrei

EZm0ama hat die Diskussion gestartet


habs schon mit einer anderen Überschrift versucht, aber da hat mir leider Keiner geantwortet.

Ich weiß nicht mehr weiter, seit zwei Wochen hat es mich wieder völlig weggeschmissen.

Ich leide seit mehr als 10 jahren an einer Angststörung, die ich mal mehr und mal weniger im Griff habe. Aber im Moment bin ich weg. Habe vor zwei Wochen bei einer Beerdigung eine Panikattacke bekommen, die so heftig war, dass es mir unheimlich war, denn so kannte ich das bisher nicht. Da ich das Ganze aber auf den Umstand der Beerdigung geschoben habe, ging es, habe mich danach nicht so verrückt gemacht, wie es sonst meine Art ist. Dann habe ich zwei Tage späterkurz Hersstolpern gehabt und natürlich gedacht, dass es jetzt wieder losgeht. Es ging dann, ich konnte es unter Kontrolle halten, aber seither bin ich nicht mehr ich selbst.

Am Dienstag war ich beim Friseur, dort musste ich mit nassen Haaren nach Hause gehen, weil es nicht ging, ich bekam so eine Panik. Ich hab mich da einfach wieder reingesteigert und keinen Ausweg gefunden. D.h. also, ich bin abgehauen, meiner Angst davon gerannt, habe mich nicht gestellt und es hat ewig gedauert, bis es langsam wieder besser wurde.

Nun habe ich natürlich ständige Angst, dass so ein Anfall wieder kommt und im Moment bin ich ständig sooooo angespannt, dass mir alles weh tut, meine Arme und Beine sind wie gelähmt (also ich kann sie noch bewegen), aber ich habe Angst sie sind gelähmt, ich habe wie Muskelkater. Ist das normal, das kannte ich bisher noch nicht.

Denn so geht es ja weiter, dann bin ich eigentlich schon relativ gut meine Symptome auch der Angst zuzuordnen, aber jetzt denke ich natürlich, was wenn ich doch etwas habe.

Ich weiß nicht, was ich jetzt noch schreiben soll, außer dass ich mir wünsche, dass Jemand schreibt, dass ich mich austauschen kann. Ich hab so Angst zu sterben!!!

Ich bin alleine mit meiner kleinen Tochter, mein Freund ist unter der Woche auf Montage. So kann es nicht weitergehen.

Normalerweise bin ich lebenslustig und geh gern unter Leute, aber seit Dienstag macht es mir Angst wohin zu gehen, das kenn ich nicht von mir, was soll ich nur machen.

Weiß Jemand Rat? Ach ja zu ´ner Therapie geh ich seit zwei Wochen, aber da sind wir noch in der Kennlernphase!

Ach ja und wenn das Jemand kennt, das einem die Arme und Beine so weh tun, dann bitte ich um Info, damit ich mich da nicht mehr so in die Angst reinsteigere....

Liebe Grüße von EMAMA

Antworten
E{maOma


auch wenn hier keine Rückmeldung gekommen ist, werde ich diese Diskussion zu meiner machen und als Art Tagebuch führen.

Das hilft mir und wenn Jemand was anzumerken hat, wäre ich dankbar und würde mich ebenfalls freuen, wenn ich Jemandem helfen kann.

Nachdem es mich am Dienstag beim Friseur so weggeschossen hat, habe ich mich gedacht, da muss was passieren. Ich kann mich nicht von meiner Angst vor einem erneuten Panikanfall vom Leben fernhalten. Denn meine ganzen Sinne waren danach ausgerichtet. Nun hatte ich am Mittwoch ein Vorstellungsgespräch, wegen Diplomarbeit, da bammelte es mir natürlich, weil so ein Termin ja schon so mit Aufregung verbunden ist und wenn ich mich dann wieder so reinsteigere, nur weil ich mein Herz spüre....

Buh.. es war ganz schön hart, aber man will ja auch souverän rüberkommen. Scheinbar hat es funktioniert, obwohl ich mich nicht mehr an alle Einzelheten des Gesprächs erinnern kann, weil ich mehr mit mir zu tun hatte. Jedenfalls hat es ´ne halbe Stunde gedauert und der Mann hat gesagt, ich hätte gute Ideen und könnte mich auch gut ausdrücken (ehrlich gesagt, mir kams vor, als ob ich nur Stuss erzählt hätte), naja ´ne Rückmeldung, ob es geklappt hat, bekomme ich erst am Montag. Aber ich drück mir selbst die Daumen.

Dann war ich nach dem Termin nochmal bei dem Friseur, um zu sagen, dass es mir gut geht und um mich selber nochmal dorthin zu zwingen. Ich habe auch Glück, denn meine Freundin, über die ich zu diesem Friseur kam, hat mir angeboten das nächste Mal mitzukommen, wenn ich denke, ich schaff es nicht, hab ich der Friseurin auch so erzählt und dann muss ich mir beim nächsten Mal nicht doof vorkommen, wenn ich da mit Anstandswauwau hinkomme...

Gestern war dann weniger schön, da bin ich schon früh mit einer Unruhe aufgewacht, das ich mich nicht auf den Tag gefreut habe. Ich war dann bei meiner Schwägerin zum Frühstück eingeladen, da wollte ich schon nicht mit, weil ich Angst hatte, dass ich panike ;-) was natürlich dann auch passierte, am liebsten wär ich aufgestanden und weggegangen, aber man kommt sich ja auch doof vor, also sass ich da, hab nix runtergekriegt und kaum ein Ton gesagt. Es ging dann wieder, hab ihr dann ein bisschen darüber erzählt (sie wusste ja Bescheid, weil sie auch auf der Beerdigung war) und bin dann nach Hause. Hab dann Dr. google etwas gequält und meine Diskussion hier eröffnet.

Musste dann meine Tochter holen und dachte, meine Beine klappen gleich zusammen, beim aussteigen und in der Kita hatte ich totale Panik die Kleine zu holen, weil ich ja nicht zurechnungsfähig sei und nicht in der Lage das Kind zu erziehen. Tja aber was soll ich tun... war also tapfer, bin hoch und alles hat geklappt, waren dann schön auf den Spielplatz und in mir beruhigte sich langsam alles und abends war dann alles bestens.

Heute früh bin ich auch wieder mit so einer Aufregung aufgewacht, hab mir dann zur Ablenkung ein Buch genommen und gelesen, bis meine Tochter wach wurde (ich wache immer eher auf, als sie, meine Zeit ist seit Tagen 6,10Uhr, dafür bin ich auch hundemüde...).

ich habe mir letzte Woche ein Buch gekauft "wege aus de Angst", damit beschäftige ich mich abends immer ein wenig und gestern habe ich von der Konfrontationstherapie gelesen. Nun ist mir seit Dienstag bammelig, wenn ich irgendwohin muss, weil ich denke, dass es mich überall weghauen kann. Ich gehe Freitag immer zur Rückenschule und davor hats mir heute echt gebammelt. Am liebsten wär ichnicht hingegangen, aber ich dachte mir, da sind Leute, wenn da was passiert, dann helfen die schon. Ich bin dahin... natürlich war ich aufgeregt, dachte es erwischt mich gleich, mein Herz fing auch wieder an zu pochen und am Anfang hatte nur zu tun, mich innerlich zu beruhigen, habe dann meine Übungen mitgezählt oder mir gesagt, dass ich jetzt "ziehen" muss oder ähnliches. Es ging, mit jeder Übung wurde ich fröhlicher und stolzer, erstens dass ich gegangen bin und zweitens, dass ich es geschafft habe....

Und was soll ich sagen, nach meiner "mutprobe" für heute, fühle ich mich stärker und habe den Eindruck ich kann der Angst trotzen.

ich weiß, dass es morgen oder auch schon nachher wieder ganz anders aussehen kann, aber im Moment lass ich mir das nicht vermiesen und lerne daraus, dass es nur auf einen selbst ankommt und das es schaffbar ist, was mir am Dienstag garnicht danach aussah...

So das war es von mir, bis zum nächsten Mal....

-YdiamWoUndx22-


Hey,

das hört sich doch schonmal klasse an.

Ich denke, diese "Konfrontation", also der Angst in die Augen zu sehen und sich zu sagen "Okay Angst, du bist da, aber du wirst nicht über mich bestimmen", ist meiner Meinung nach ein guter Weg bei Angsterkrankungen.

Du sagst, du hast die Angststörung eigentlich schon seit 10 Jahren.

Wie hat es denn damals angefangen? Bzw., wie hast du die Angst die letzten 10 Jahre in den Griff bekommen? Hattest du vorher schonmal eine Therapie?

Was sagt denn dein Mann eigentlich dazu? Ich hoffe, er kann dich da auch ein wenig unterstützen....

Ist doch jedenfalls schonmal super, dass du seit 2 Wochen in Therapie bist. Was ist das für eine Therapie? Ich hoffe, sie kann dir helfen...

Ansonsten denke ich, musst du so weitermachen...Überall trotzdem hingehen, auch wenn du das Gefühl hast, du kippst gleich um...Und ich persönlich finde auch, dass es hilft, wenn viele Leute davon wissen...Dann gehen sie einfach verständnisvoller mit einem um, und man fühlt sich nicht so alleine, irgendwie...

So geht es mir zumindest.

Ich leide auch unter Ängsten...Eigentlich bin ich schon immer ein ängstlicherer Mensch, schon vor ein paar Jahren hat es angefangen, dass ich bei leichten Zipperlein immer gleich an schlimme Krankheiten gedacht hab und google um Rat gefragt hab (seeeehr schlecht *g*)...

Dann letztes Jahr wurde mir nach einem Sonnenbad ganz arg schwindelig, schlecht, zittrig.... - ich war alleine zu Hause und dachte, eben hat mein letztes Stündchen geschlagen. Ja, und das war bei mir der entscheidende Auslöser.

Seitdem beschäftigten mich ständig Angstgedanken, hauptsächlich der Gedanke, umzukippen und im schlimmsten Fall zu sterben....

Die ersten paar Monate danach war es wirklich schlimm.

Die Wochen darauf wurde mir überall mal komisch und zittrig, ob das daheim war, im Bett, im Auto, auf einem Fest, in stickigen Räumen...Und am liebsten hätte ich diese ganzen Orte gemieden, es war echt schlimm.

Aber ich habe mich gezwungen, trotzdem wegzugehen, und wenn meine Beine ganz zittrig waren und ich das Gefühl hatte, ich bin gleich weg, hab ich mich kurz hingesetzt...Meine Freunde wussten auch Bescheid, und haben mich unterstützt. Klar bin ich trotzdem oft früher heim mit meinem Freund, oder lag mal wieder flach..

Aber ich habe es versucht, und nach und nach wurde die Angst weniger.

Wie äußert sich so eine Attacke bei dir eigentlich?

Bei mir fing es meist mit so einem ganz komischen unwohlen Gefühl an...dann wurde mir wie schwindelig, aber eher so, als würde man einen Schleier vor die Augen bekommen und so einen Druck auf Augen und Stirn...dann wurden meine Knie weich, mir wurde ganz warm, oft auch zittrig...Ja, und je mehr ich mir reingesteigert habe, desto schlimmer wurde es dann.

Mittlerweile habe ich das ganz gut im Griff - mir wird meist nur noch viell. 2,3 Sekunden komisch, aber ich sage mir sofort "Alles okay", atme ein paar Mal durch und es geht wieder.

Aber die Gedanken habe ich noch tagtäglich, und vor ca. 1 Woche hatte ich abends im Bett auch wieder einen Rückfall - totale Panik plötzlich, ich hatte das Gefühl ,mein Puls wäre schwacher, mir wurde schwindelig, ich bin aufgesprungen....

Seitdem muss ich wieder echt aufpassen, mich nicht reinzusteigern..

An eine THerapie habe ich auch schon gedacht, den Schritt bis jetzt aber noch nicht gewagt.

Sorry, so viel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben ;-)

Ich hoffe, dir geht es bald wieder besser und du schaffst das!

Liebe Grüße,

diamond

*:)

E$maxma


@diamon22

vielen Dank für deine Zeilen....

Ja seit 10 Jahren. Wie das angefangen hat ist schon eine lange Geschichte, ich versuche es kurz zu machen...

Zum einen habe ich schon als kleines Kind manchmal Angst gehabt vorm Sterben, vorm Vergewaltiger (der war damals in unserer Ecke aktiv), vorm Alleinsein, vorm Dunkeln... o.ä. Das kam und ging.

Mein Vati ist Alkoholiker (zwar seit 12 Jahren trocken, aber meine ganze Kindheit über gesoffen..) und es gab eine Zeit, vor seiner Therapie, da war es besonders schlimm und in dieser Zeit habe ich angefangen, ständig beim Arzt zu sitzen, weil ich dachte ich habe irgendeine schlimme Krankheit. Das war echt eine schlimme Zeit, weil ich nur über sowas nachdachte, hab in der Zeit viel gelesen über alle möglichen Symptome (Großer Fehler!!). Naja, als es meinem Vati wieder gut ging, wir mal über meine Probleme in der Familie gesprochen haben, ging es mir besser (nicht gut, aber besser).

dann hab ich Ausbildung gemacht und nach meiner Ausbildung war ich ohne Job und da fingen die Panikanfälle an. Da bin ich dann aus Eigeninitiative zu einem Psychiater und der hat mir eine Therapie empfohlen. Da war ich dann auch.

Da gings mir dann besser, habe dann auch einige Dinge in meinem Berufsleben umgestellt und mir ging es gut.

Und vor knapp drei Jahren ging es wieder los, erst mit Krankheitsangst, dann mit Gedanken, so in die Richtung "warum soll ich mir ´ne neue Couch kaufen, wenn ich dann eh irgendwann sterbe", das und noch viel grasser (die Gedanken, die da in einem rumwuseln, kann man so schlecht in Worte fassen, aber trotzdem sind sie mit sovielen Angsgefühlen verbunden, manchmal kann ich das selber nicht greifen). Tja und weil mein Leben auf dem Spiel stand, im Sinne von Lebensquali und ich auch eine kleine Tochter habe, die damals noch nicht mal ein Jahr war, bin ich zu einem Therapeuten.

Der hat mit mir eine kognitive Verhaltenstherapie gemacht und seither kann ich die Symptome besser einschätzen und weiß bei den meisten, dass sie zur Angst gehören. Ausserdem hat man ja mit den Jahren so seine Erfahrung gemacht und einiges hatte man schon gehabt und es war nix organisches festzustellen, so dass man sich beim nächsten Mal ja wieder dran erinnert und sich dadurch beruhigen kann.

Wie gesagt, die Therapie hab ich bis letzten August gemacht, aber richtig geholfen hat sie nicht, sonst wär es ja jetzt nicht wieder da. Was heisst wieder da, es war nie weg, aber es war besser. Der Therapeut hat zu sehr auf dem Alkoholproblemen meines Vaters rumgehackt, ich bin aber relativ sicher, dass es das nicht alleine sein kann. Zum Beispiel geht es mir immer schlecht oder ich erwarte schon, dass es mir schlecht geht, wenn ich weiß, dass ich alleine bin, wenn ich keine Perspektive habe (wie gesagt, warte im Moment auf eine Zusage, wegen einer Diplomstelle). Mein Freund ist auch in der Woche auf Montage, das macht das Ganze nicht leichter!!

Tja seit meiner Panikattacke bei der Beerdigung, bin ich wieder in Therapie, war gleich an dem Montag drauf bei meiner Hausärztin und hab gesagt, dass ich eine Therapie machen will. Ich denk alleine krieg ich das nicht hin. Heute bin ich euphorisch, weil das heut früh so gut geklappt hat, aber ich weiß auch noch, wie es mir nach meinem Friseurtermin ging und da will ich nicht wieder hin, ich dachte mein letztes Stündlein hat geschlagen...

Wie sich bei mir die Panikattacken äußern. Tja, jetzt ist es meist so, dass ich mein Herz merke. Also wie es schlägt und wenn es dann (meines Erachtens) zu schnell ist, dann steiger ich mich da rein, weil es so bei der Beerdiung war, dass mein Herz schlug wie verrückt und ich konnte dem nicht ausweichen, dann habe ich Angst ohnmächtig zu werden, meine Hände werden klamm, mir ist schwindelig und meine Beine kommen mir vor, wie gelähmt (später wird dann Muskelkater draus)...

Also ich denk einfach, dass ich vielleicht am Die, den Panikanfall garnicht bekommen hätte, hätte ich mich nicht so in meinen Herzschlag reingesteigert, genauso war es auch gestern bei meiner Schwägerin, reines Reinsteigern, sogenannte Angst vor der Angst....

Tja und nun habe ich mir selbst den Kampf angesagt und hoffe mit Hilfe der Therapie und auch des Buches (da stehn Tipps drin, wie man mit den Panikattacken umgehen kann, wie man sich sozusagen neu programmieren kann), das ich dach endlich langfristig in Griff bekomme.

Weißt du, ich finde es gehört auch viel Mut dazu, sich seinen Freunden anzuvertrauen, wil man auch schnell auf die Psychoschiene geraten kann, allerdings muss ich sagen, das es mir nicht hilft, wenn ich mit Samthandschuhen angefasst werde, man geät dann schnell in die Situation, dass einem alles abgenommen wird. Hab mir für die Zukunft vorgenommen, Niemanden in so einer Paniksituation anzurufen, sondern selber damit klarzukommen, denn am Die beim Friseur hab ich auch mit meiner Freundin telefoniert und darüber hab ich mich noch mehr reingesteigert. Sie hat es gut gemeint, um Gottes Willen nicht falsch verstehen, aber hätten wir über was ganz anderes geredet, wäre das besser gewesen, glaube ich zumindestens...

So hab jetzt zwar nicht alles beantwortet und trotzdem ganz viel geschrieben...

Liebe Grüße

Gsychexn


Ganz konkret

Liebe Emama,

kenne das auch mit den Panikattacken. Furchtbar!!!! Zwinge mich mittlerweile nach über 10 Jahren Therapie, zu bleiben, wo ich bin, und auch wenn es es ein Raum mit unbekannten Leuten ist, darüber zu reden. war mal in einer Seilbahn so...

ABER: Ich trage immer folgendes mit mir: 1. ACONITUM C 30 Globulis gegen alles was plötzlich und unerwartet kommt. 5 Stck nehmen und 5 Stück in einem halben Glas Wasser auflösen, alle 15 min 2 Schluck.

2. Arsenicum album C 30 Globulis gegen Todesängste genauso zu nehmen wie oben.

3. Argentum nitricum für alles wozu man viel Mut braucht, gegen Höhenangst, bei Prüfungen, verwenden wie oben.

Alle 3 nicht gleichzeitig einnehmen, also bei einer Attacke zB. Aconitum 5 Stück nehmen und Arsen auflösen. Manchmal hilft es auch, es einfach in der Hand zu halten.

Mir hat es IMMER geholfen und reden, auch wenn es den andereren zum Hals raushängt. Mein Mann ist auch heute noch mein bester Angstkiller!!

Versuchs mal !Viel Glück.

Jede Panickattacke geht vorbei!!!

Liebe Grüße steffi

C:yn1derel


Mir hat es IMMER geholfen und reden, auch wenn es den andereren zum Hals raushängt.

ich denke auch, dass genau das richtige ist..immer und immer wieder drüber reden.

weißt du, ich habe jetzt nicht viel hier gelesen..nur deinen eingangsfaden..das andere war mir zu viel..so viel geduld habe ich einfach nicht -hast du schon therapie gemacht?

du wirst sonst nicht aus diesen sch...s attacken rauskommen..

mir ging es früher genauso und fast mit den gleichen symptomen wie du sie hattest..jedesmal wenn es nur annähernd dunkel wurde..bin ich amok gelaufen..ohhh das war so eine schreckliche zeit..aber je mehr ich meine vergangenheit bearbeitet habe..um so mehr ist diese schreckliche angst verschwunden -heute habe ich nur noch ab und an angst..vor verschiedenen dingen..und situationen..aber nicht mehr diese schreckliche schlimme angst vor der dunkelheit.

ich schick dir ne menge kraft :)* :)* :)* :)*

und wünsche dir das du auch den weg aus der angst findest..

gerade die angst vor der angst..ist das schlimmste..die kannst du nur noch über eine therapie verlieren.

nimmst du medizin?

EOmama


hi cynderel

nein medikamente nehme ich nicht und habe ich eigentlich auch nicht vor, weil ich schon selbst da raus kommen will.

Liebe Grüße

E6mamxa


hallo an alle,

also... mein WE war weniger berauschend, zwar war mein Freund da, aber erst seit Sa gegen 21.ooUhr und ist gestern 24.ooUhr wieder gefahren. Scheiß Montage!!

Ja, wie gesagt, Freitag himmelhochjauchzend und Sa sah dann ganz anders aus. Bin wieder mit so ´nem doofen Bauchkribbeln aufgewacht (wie immer auch zu meiner Zeit 6.10Uhr) und hab mich dann nicht beruhigen können, sonder schön reingesteigert. Geplant war eine Geburtstagsfeier bei meiner SchwieMu, bin schon vorm Mittag hin, die ganze Zeit mit dem Scheißgefühl im Bauch. Da kann ich mich dann auch nicht selber wegdenken, wie soll das gehen, ich versuche dann immer einen Auslöser zu benennen. Das war ja nun nicht schwer, der Geburtstag!! Naja bis die ersten Gäste kamen, hab ich schon so ´ne Meise gehabt, hab mir sämtlichen Scheiß gedacht und alles immer schon mit Emotionen beladen. Wär am liebsten gegangen.

Naja aber mit den ersten Gesprächen und einem Spaziergang löste sich meine Spannung und zum Abend hin ging es dann wieder.

Gegen Neun kam mein Freund ... Freude!! Film geschaut... der war Mist, da fing ich wieder an mich reinzusteigern "..wenn jetzt mein Herz toller schlägt, was mach ich dann..." bin nicht kollabiert, sonder habs dann mit schlafen probiert!

Sonntag das gleiche Scheißgefühl, ging bis in den Nachmittag, dann wurde es besser, aber nie ganz weg, mir war die ganze Zeit bewusst, dass ER dann wieder weg ist...

Heute früh, was soll ich sagen... Scheißgefühl... war dann beim Arzt, wegen dem Konsillarbericht vom Therapeuten, hab mit meiner Ärztin noch gesprochen, erstmal meine Angst, dass ich doch was im Kopf habe (wegen der ständigen massiven Verspannung im Nacken und den damit verbundenen Schmerzen im Arm) beruhigt und sie hat mir was von "familiy affair" erzählt. Kennt das Jemand? Werd heut mal im Internet recherchieren, mal sehen?

Auf jeden Fall, hab ich es heute dann auch noch zu meinenr Rückenschule geschafft -- hat gut geklappt und jetzt bin ich wieder etwas obenauf(er). Mal schaun!

Heut Nachmnittag kommt ´ne Freundin vorbei, ich hoffe, da bin ich abgelenkt....

Bis denne...

E1mama


ich nochmal kurz. Mein Freund hat grad angerufen, wir haben nämlich gestern eine Bewerbung für ihn fertiggemacht und weggeschickt. Die laden ihn zum Vorstellungsgespräche. Mann, das wär geil, dass ist hier nämlich gleich um die Ecke....

nzirax99


hallo emama,

ich kann mir vorstellen wie du dich mit deiner angst fühlen mußt.mir ging es fast sechs jahre genauso wie dir.ich konnte nicht mehr arbeiten,keine menschen mehr treffen,nur noch diejenigen,die mir am nächsten standen.es klingt vielleicht etwas verrückt,aber ich habe es mit dem heiler ewald jansen in den griff bekommen.er riet mir damals(dez.2002)dennoch weiterhin mit meinem arzt daran zu arbeiten.3 monate,nachdem ich bei herrn jansen war fing ich wieder richtig an zu leben.ich bin immer wenn ich an meine schreckliche zeit mit der panik zurück denke,froh,daß ich diesen schritt getan habe.viele glauben mir das nicht,obwohl sie natürlich zugeben mußten daß ich mich zum positiven entwickelt habe.alles gute,nira99

p3ri!ebi


an emama

Hallo emama,

ich bin heute zum ersten Mal auf dieser Seite gelandet, obwohl ich schon seit Jahren zu diesem Thema suche und lese, habe aber noch nie selbst dazu etwas geschrieben.

Deine Probleme kenne ich persönlich seit etwa 15 Jahren, und bin

durch diese lange Zeit quasi zum Experten für mich selbst auf dem Gebiet geworden. Weil ich weiß, wie viel Kraft und Schmerz das abverlangt , tut es mir immer leid, zu lesen oder zu hören, wenn es andere auch so hart trifft Meine Erfahrungen sind so umfangreich, daß ich jetzt auf keinen Fall so pauschal davon berichten kann, aber ich sehe bei dir einige Ansatzpunkte, zu denen ich vielleicht etwas beitragen könnte.

Ich glaube, daß viele Therapeuten total überfordert sind (zeitlich und persönlich ) und daß es deshalb sehr nötig ist ,daß die Betroffenen sich selbst untereinander helfen müssen.

Und darin sehe ich auch schon den ersten und auch sehr wichtigen Punkt im Kampf gegen das Ungeheuer Angst.

Nämlich darüber zu reden und zu sehen, ich bin nicht allein damit,

oft hilft dieses Bewußtsein schon ein kleines bißchen .

Und jedes winzige Stückchen Hilfe ist gut und wichtig auf dem langen und oft endlos scheinendem Weg aus dieser " Hölle" der Angst .

Auch wenn das jetzt vielleicht keine große Hilfe für dich ist, aber

jedes einzelne Mal, da du über eine Attacke hinwegkommst und sie dich nicht getötet hat, ist einmal mehr ein Sieg gegen den Feind.

Ich selber habe gerade gesiegt, ich weiß nicht, für wie lange,

aber ich lebe jetzt seit ein paar Wochen ohne Medikament , habe

mein Leben und meine Einstellung in vieler Weise geändert und glaube, daß ich es schaffen kann , irgendwann wieder ein ganz "normaler" Mensch zu sein.

vielleicht bis bald , wenn du magst,

priebi

E`mamxa


hi....

@ priebi,

ich hab dir eine pn geschrieben!!

@ niera99,

von solchen Beiträgen möchte ich gerne Abstand gewinnen, man gewinnt, wenn du dich extra für diesen einen Beitrag anmeldest, den Eindruck du willst hier ´ne Promoaktion starten!!

Tja, gestern ging soweit ganz gut über die Bühne, wie gesagt Nachmittags kam ´ne Freundin, wir haben geplauscht, zwischendrinn wollte sich eine Panik oder was auch immer durchdrängeln, aber ich habs versucht zu ignorieren, hat scheinbar funktioniert, denn es war dann wieder weg.

Abends war nicht ganz so toll, irgendwie hatte ich Bauchweh oder so, jedenfalls ´ne Art Hitzegefühl im Körper, hab dann bevor ich mich reinsteigern konnte, den fernseher ausgemacht und geschlafen (zum Glück funktioniert das bei mir!!).

Heute früh, was soll ich sagen, mein Gefühl der Aufregung, Angst oder was auch immer, war wieder da. Habs versucht mit ´nem Buch, später bin ich dann aus dem Haus. Es hielt sich zwar, aber wenn man nicht ganz so drauf achtet, gehts.

War heute bei meiner Therapeutin... hab viel geweint, wollte auch soviel loswerden, rede manchmal so schnell, weil ich denke, die Zeit rennt davon und du musst ihr alles erzählen. Jedenfalls sind mir einige Dinge aufgegangen über meine Mutter, ich glaub sie hat viel damit zu tun, dass ich so bin, mit Dingen die sie gemacht hat, aber noch mehr mit Dingen die sie, soweit ich mich erinner, nicht gemacht hat. Und sofort, wenn ich böse über sie denke oder rede, habe ich ein schlechtes Gewissen, sie ist doch meine mutter und sie hat es nur gut gemeint... Vorallem, bei der Therapie, wenn ich über sie geredet habe, da war meine Panik da, meine Hände waren ganz klamm, ob das ein gutes Zeichen ist? Jedenfalls gibtsmir Stoff zum Nachdenken (obwohl ich damit schon, dank meiner Angst, genug zu tun habe).

Tja, wie man sieht ein ewiger Kreislauf.

Naja bis jetzt habe ich alles geschafft, was ich mir für heute vorgenommen habe, in ´ner stunde geh ich mein Kind abholen und fahr dann, mit meiner Mutti (???) zum geburtstag!!

Liebe Grüße

EMAMA

F|ee2~5


Hallo Emama!

Mir ging es im letzten Jahr ähnlich wie dir! Ich saß beim Friseur und plötzlich überfiel sie mich die Panikattacke, nie zuvor hatte ich sowas, ich bekam Herzrasen, schweißaubrüche, furchtbare Gedanken. aus heiterem Himmel, ich dachte ich würde kollabieren und niemand kann mir helfen.

1 Woche später bin ich in Urlaub geflogen und im Flugzeug wieder Panikattacken vom feinsten so schlimm das ich sogar erbrechen mußte.

der Urlaub war gelaufen ich konnte kein Restaurant betreten weil ich Angstzustände hatte warum kann ich dir nicht sagen.

Ich konnte in kein Kaufhaus nichts immer war diese Angst dabei.

Zunehmend bekam ich einen starken Schwankschwindel und hatte das gefühl nicht mehr richtig anwesend zu sein, alles erschien unreal man nett das Desrealisation.

Es begann ein Ärztemaratthon ohne Ergebniss!

ich bekam antidepressiva die ich nie genommen habe.

ich habe mich im Grunde selbst therapiert indem ich raus bin mich der Angst gestellt habe auch wenn es schwer war. ich bin zum Fiseur, in Kaufhäuser, in Restaurants und Discos irgendwann ging es besser und besser, jetzt ist es soweit weg!

Außer im Flieger habe ich noch probleme aber genau deshalb fliege ich bald wieder.

Alles Liebe

Eomapm(a


@fee25

ich denke, ganz so einfach wird es bei mir nicht laufen, dass ich das im Selbstgang hinkriege. Ich bin schon der Meinung, dass ich mich nicht aufgebe und ich geh überall hin, was ich mir vornehme, auch wenns manchaml nicht schön ist, weil einem die Angst einen Strich durch die Rechnung macht und man mehr zu tun hat, dass man das ganze heil übersteht, aber ich geb dahingehend nicht auf!

Zu meinem heutigen restlichen Tag... tja, der war Kacke! Im Rückblick jetzt gehts, aber bei dem Geburtstag vorhin, gings mir durch und durch. Habe die ganze Zeit ein ungutes Gefühl gehabt, sodass ich mich anfangs garnicht am Gespräch beteiligen konnte. Immer nur mit dem Fuss gewackelt und aus dem Fenster geschaut. Mit der Zeit ging es dann und momentan bin ich wieder gut drauf...

Weiß nicht, woran es liegt, dass es mir abends immer besser geht?! Vielleicht bin ich dann froh, dass ich den Tag mehr recht als schlecht geschafft habe? Mhm.... muss ich noch ein bißchen nachforschen. Jedenfalls lass ich mich gleich fallen und berieseln von den "Gilmore Girls". Hoffe heute bleibe ich obenauf :-)

Alles Liebe

E(maxma


hi...

heut ist wieder Scheiße, bin jetzt ´ne Stunde mit dem Auto rumgefahren und trotzdem bin ich total wuschig...

Ich weiß auch garnicht, was da los bei mir ist. Bin den ganzen Tag aufgeregt und mache mir Gedanken über jeden Scheiß und dann immer dieses Gefühlschaos in mir, ich glaub das macht mich am meisten fertig, weil ich einfach nicht weiß, woran ich bin... Gibt es da einen speziellen Auslöser jetzt, denn ich natürlich immer suche und dann alles mögliche verantwortliche mache... Oder ist es wirklich was von früher, was sich jetzt wieder durchwurschtelt?

Kann mir da mal Jemand weiterhelfen?

Liebe Grüße

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