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Panikattacken, ein Hilfeschrei

PCaulv xRe.


Kribbeln im Bauch?

Hallo erstmal.

Ich habe glaube ich ein ähnliches Problem, wie ihr.

Im Internet wurde ich nicht fündig, da wurde das als Verliebtheit oder oder so abgestempelt.

Ich denke mal dass es sowas ähnliches wie Panikattacken sind.

Ich schildere das Problem mal kurz:

Was ist das Bauchkribbeln?

Also es kribbelt halt so in Bauch oder Magen oder so. Wenn das auftritt kann ich dann nicht

richtig sprechen, und da es so kitzelt bewege ich mich meist auch unwillkürlich.

Es ist irgendwie wie Lampenfieber (was denke ich jeder kennt)

Und es ist absolut nicht schön (im Gegensatz dazu was ich im Internet las)

So nun mal ne Begebenheit wo es mir passiert ist:

Neulich bin ich mit meinem Bruder auf seinem Motorad mitgefahren. Da dachte ich die ganze

Zeit: "Wenn es mich jetzt im Bauch kribbelt, dann bewege ich mich vielleicht komisch und

lasse das ihn los und lieg auf der Straße oder so"

Ich konnte das Kribbeln zwar unterdrücken aber je mehr ich daran dachte desto schlimmer

wurde es.

Auf dem Rückweg war es nicht so schlimm. Da wir aber körperlich gearbeitet hatten kann es

auch mit der Erschöpfung zu tun gehabt haben.

Früher war das noch nicht so schlimm wie heute.

Weiterhin habe ich es manchmal wenn ich bei anderen Leuten im Auto mitfahre.

Obwohl da weniger weil ich weiß, dass da ein Kribbeln nicht so schlimm wäre, weil ich ja

nichts schlimmes anstellen könnte im Auto wenn ich mich bewege oder so.

Auch beim Zahnarzt oder Frisör kamen schon so leichte anfänge des Kribbelns.

(das kommt immer dann wenn es nicht kommen darf, also wenn ich z. B. ruhig sitzen oder

liegen muss wie halt beim ZA oder Frisör)

Das ganze wird schlimmer und ich habe das Gefühl, dass ich es immer schlechter unter

Kontrolle bekomme.

Ich hab Angst, dass ich es irgendwann nicht mehr beherrschen kann und mich dann lächerlich

mache oder mich verletze.

Noch eins: Wenn ich alleine mit dem Fahrrad fahre, habe ich das Problem nicht, weil ich da

weiß, dass ich wenn ich es kriege anhalten kann und dann kommt es erst garnicht.

Falls ihr ähnliches erlebt habt, würde ich mich sehr freuen wenn ihr mir das schreiben

könntet oder wenn ihr Tipps habt, was ich dagegen tun könnte oder so...

Es ist aber keine Panikattacke im eigentlich Sinne. Immer nur die Angst vor dem Kribbeln und

insbesondere seine Folgen.

EGmamxa


@Hasenengel

also ich hab auch eine Hornhautverkrümmung und trage Kontaktlinsen, aber ich hab vom Optiker extra Linsen dafür bekommen? Trägst du auf dem Auge normale Linsen oder welche mich Krümmung(oder wie auch immer, also Linsen, die "DOPPELT" so teuer sind wie die anderen?)? das mit dem verschwommen sehen, kenne ich, vielleicht solltest du es mal mit anderen Linsen probieren? Also ´ne andere Firma.

Das Ganze löst natürlich das Autofahrenproblem nicht, aber vielleicht das mit der "doofen" Linse ;-D Und wenn ich lange Strecken Auto fahr, dann nehm ich eh die Brille, dann trocknen meine Augen auch nicht aus...!!

Ist euch denn schonmal was Gruseliges auf der Autobahn oder beim Fahren passiert? Also Unfall oder ExtremDrängler oder so, worauf man die Angst zurückführen könnte?

Liebe Grüße

EvmaJma


@löwenzahn75

also dein Beitrag erinnert mich doch sehr an meine eigene Problematik, ich kann heute noch genau sagen, wann es mir in meiner "Angstkarriere" am schlechtesten ging, nämlich immer dann, wenn sich bei mir was ändert. Ebend genau jetzt, wo ich mit meinem Studium soweit fertig bin und Diplomarbeit anfange (bald!!) und dann nicht weiß, wie es weitergeht...

Bei mir liegt es zwar an vielem anderen anscheinend auch, aber ist schon komisch, dass es mich immer besonders hart in solchen Momenten trifft...

Was machst du derzeit? Gehst du arbeiten?

E.m]amxa


@DannyS.

@:) @:) @:) @:) @:)

Danke schön!!!

Ich muss sagen, mir hilft das Forum schon, ich weiß, dass ich abens oder manchmal auch tagsüber, immer irgendwo den Dreck loswerden kann, meine Erfolge erzähle und auch den Scheiß (ich werde hier noch rausgeschmissen, so oft, wie ich das Wort benütze), der so in meinem Kopf rumspuckt, manchmal tut es gut einfach nur drauf loszuschreiben, dann sieht man auch (ab und an), dass der Tag garnicht so schlecht war. Allerdings die Situationen, in denen mir es schlecht ging, auch wenn sie nur kurz waren, überschatten den Tag, weil man immer Angst hat (zumindestens ist es bei mir so), dass es mal wieder so schlimm wird, wie in "Glanzzeiten"...

Und manchmal... manchmal bin ich stolz auf mich, auch wenn ich Jemand einen Tip geben kann, wie man was verändern/-bessern kann und es auch hilft.... Dann seh ich, ich bin auf den richtigem Weg.

Meine Therapeutin hat gestern gesagt, dass sie gut findet, dass ich das ALLES (den ganzes Scheiß) mit Humor erzählen kann (das geht natürlich nur, wenn es mir gut geht, steck ich in der Krise, da kann ich nicht lachen, bei weitem nicht), sie sagt, das sieht man, dass ich schon ein gewissen Abstand innehabe und es ganz rational betrachten kann.

Nun ja, wie du schonmal geschrieben hast (in nem anderen Faden), es tut gut zu wissen, dass es auch anderen beschissen geht (nicht, dass ich das auch einem nur gönne oder wünsche, aber ist ja nun mal so), dann weiß man erstens man ist doch nicht verrückt und zweitens hat man Jemand zum Austauschen, bei dem man sich nicht so doof vorkommt....

Alles Liebe

:)* :)* :)* :)*

DdannyxS.


Emama

Du hab Dir gerade auf meinem Faden geschrieben.Dann haste ein bisschen Sonne von mir....... @:)

Ebmaxma


@PaulRe.

wie du es beschreibst, sind es keine Panikattacken im herkömmlichen Sinn, weil die so heftig sind, die kann man nicht verkennen...

Aber dieses Gefühl des "Verliebtseins", wie du es beschreibst, das kenn ich, genau das trifft mich fast jeden Morgen.

In einem Buch habe ich gelesen, das dies eine Art Daueranspannung ist, es soll irgendwas im Einklang zwischen Körper und Seele nicht stimmen. Tja wird schon so stimmen, bei mir jedenfalls.

Weißt du, Lampenfieber ist ja auch "ANGST", und wenn es bei dir wie Lampenfieber ist, dann ängstigt dich wahrscheinlich irgendwas an den Situationen, vielleicht weil du nicht selber der Bestimmer bist, wie z.b. auf dem Fahrrad.

In meinem Eingangsbericht habe ich ja von meiner Friseurgeschichte erzählt (hab ich doch, oder?) und mir ging den Tag durch den Kopf, das ich da sitzen muss, bis die Farbe rausgewaschen wird, das hat mich wahnsinnig gemacht, weil ich nicht "Herr der Situation war".

Hilft dir das? Ich glaube nicht, aber mehr kann ich im Moment nicht dazu sagen...

Trotzdem alles Liebe

T8he_yMaxster


@ Emama

ich glaube ich habe ein ähnliches Problem wie Du. Auch die Situation ähnelt meiner sehr. Hatte zum ersten mal eine Panikattacke. Auch ich machte mir total den Kopf wegen meiner Diplomarbeit und was sich so alles ändert wird usw. Das hat mich total unter Druck usw. gesetzt, weil ich mir unbedingt vorgenommen habe mindestens eine 1,7 besser noch eine Note von 1,3 zu kriegen. Dann kam noch der Krankenhausaufenthalt meiner Freundin usw. dazu. Habe wie Du auch Angst vor Veränderungen. Das allerdings habe ich erst jetzt begriffen.

Naja wollte einfach mal fragen, wie daß genau bei Dir angefangen hat. Einfach um zu wissen, daß ist jemand in ähnlicher Situation. Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht auch anderen in diesem Forum. Vor allem das Gefühl, daß man nicht der einzige mit diesem Prob ist.

The_Master

Gesponsert durch

E7maxma


@the_master

hab deinen faden eben nochmal gelesen. Also mal abgesehen davon, dass ich die ganze Prblematik schon etwas(!!!) länger mit mir herumtrage, ähnelt es sich schon sehr.

Für dieses Mal: hab im Februar meine ltzten für´s Diplom wichtigen Prüfungen gemacht. Allerdings bei mir ist es so, dass ich erst garkeine Lust auf Lernen habe, um dann im Endspurt auch nachts durchzuarbeiten, zudem habe ich eine kleine Tochter, die mir auch nicht viel Zeit tagsüber zum Lernen lässt. Somit sind es bei mir nicht nur Einser geworden, aber mit ´nem glatten Zweierdurchschnitt (mit Kind), denk ich, bin ich gut dabei.

Gut tut aber nix zur Sache. Genau in meiner ersten Prüfungswoche (ich hatte Di, Mi, Do -Diplomprüfung!!!) hatte mein Freund eine Art Schlaganfall, wo erstmal keiner wusste, was los war, ausser dass er klassische Symptome hatte, wie Sprachstörung, nicht lesen, Sehstörung. Ich war völlig fertig, wollte aber auch die Prüfung mitschreiben. Laut CT stellte sich raus, dass es erstmal nicht lebensbedrohlich war, sodass ich mich ab Mo auf meine Prüfung konzentrieren konnte.

Dann hatte ich mich schon im Januar für Diplomstellen beworben, eine Zussage (wo ich nicht hinwollte), eins in der Schwebe, bis letzte Woche, jetzt stehts. Dann das Wissen, es ist nur für eine begrenzte Zeit, was kommt danach...arbeitslos?

Ich hätte gern noch ein Kind, ist eigentlich in Arbeit, aber was, wenn ich jetzt Arbeit kriege, wie gehts dann weiter?

Mein Freund ist seit drei wochen wieder auf Montage, ich allein, mit all der Verantwortung für mein Kind, WE_Beziehung, war auch nie mein Ziel und kotzt mich richtig an....

Kleinen Einblick bekommen??

Kein Wunder , dass ich ´ne MAcke hab!!!

Liebe Grüße

l2oewe!nzahnx75


@Emama

Mir ist bezüglich meiner Panikattacken auf der Autobahn noch wie was Schlimmes auf der Autobahn passiert. Ich bin sogar früher gerne Autobahn gefahren und fand es immer eher entspannend. Ich glaube, es ist einfach der Punkt, dass man "fahren muss" und nicht jederzeit anhalten kann. Die Geschwindigkeit ist mir auch unangenehm, obwohl das früher nicht der Fall war und es keine Ursache dafür gibt (jedenfalls keine, die mir bewusst wäre). Inzwischen habe ich ja auch in anderen Situationen Angst, wo ich nicht so einfach "wegkann", in der S-Bahn z.B..

Ja, das ist bei mir ganz genauso! Es ist immer am schlimmsten, wenn ich nicht weiß, wie es weitergeht. Ich habe keine Prüfungsangst, d.h. mir hat weder das Abi an sich noch meine Magisterprüfung an der Uni als solches soviel ausgemacht, sondern vielmehr die Tatsache, dass ich jeweils nicht wusste, was danach kommt und wie es genau weitergehen wird/soll. Bei mir ging es auch los, als ich mich zur Prüfung angemeldet habe, und wusste, dass der Abschluss jetzt unweigerlich kommt und damit auch die Frage, was ich danach genau machen werde.

Mein Problem ist derzeit, dass ich nach der Uni absolut keine Job kriege. Ich war 2004 im Herbst fertig (habe Germanistik studiert) und was weiß ich wieviele Bewerbungen geschrieben (suche was im Bereich Unternehmenskommunikation, PR, wo ich auch schon mehrere Praktika gemacht habe). Leider hat sich gar nix aufgetan... Ich mache daher meine damaligen Studentenjob derzeit immer noch weiter. Ich gehe so 2-3 Mal in der Woche arbeiten. Der Job an sich ist auch ganz o.k., aber natürlich ist die Situation insgesamt nicht sehr zufriedenstellend. Ansonsten bewerbe ich mich halt weiter und schaue, ob sich noch was auftut. Mein Problem ist natürlich deshalb, dass ich momentan die ganze Zeit in der Luft hänge und nie weiß wie es weitergeht (klappt es doch noch mal, wann, was kriege ich dann für einen Job und wie wird es mir damit gehen, was mache ich, wenn ich gar nichts mehr kriege usw.). Das bekommt mir überhaupt nicht... ich bräuchte dringend ein geregelteres Leben und eine Plan, was ich die nächste Zeit so vor mir habe und machen werde. Na ja, die Situation lässt sich halt nicht ändern. Ich mache meinen Job eben weiter und bewerbe mich weiter und sehe, was kommt..

D\annOySx.


Wie geht es Dir?

Guten Morgen Emama :-D

Schreib wie es Dir geht.Wie war Deine Nacht?Ich bin nur kurz wach geworden,dachte ich hätte mich übernommen,ging dann wieder.Hab den Kreislauf unterbrochen.....indem ich zu müde war,nachzudenken.Bis später....fahren mal in die City (...da war ich schon ein halbes Jahr nicht mehr.)Grüße Danny

HHas,enenxgel


@Loewenzahn75

Hallo Du!

Ja ich hatte früher auch keine Probleme beim Autofahren, bin aber schon immer ungern nachts gefahren oder bei Regen. Seit die Panik so schlimm ist, ist auch das Gefühl der Deperso oft da und ich denke das macht mir Angst, dass ich mich nicht unter Kontrolle habe beim FAhren. Dann sehe ich schlecht und irgendwie begünstigt eins das andere. Bin auch nicht so fit momentan, so dass der Kreislauf auch mal spinnt und mir dann die Geschwindigkeit noch Schwindelgefühle beschert. Tja ich zwinge mich weiterhin zum Fahren und manchmal ist auch gar nichts. Zu meinen Ellis fahre ich ca. 1 Stunde und das geht meistens noch. Treibst du Sport?

Kann verstehen, dass du momentan sehr unzufrieden bist. Viele Angsthäschen leiden ja darunter, dass sie kein geregeltes Leben führen und für mich gehört zu dieser Regelmäßigkeit auch der job. Überhaupt geht es mir gut, wenn ich eine gewisse Struktur drin habe und ich funktioniere unter Stress am besten. Im Gegensatz dazu bekomme ich die Krise wenn ich mal einen Tag zu hause bin....Zu viel zeit zum nachdenken und selbst beobachten :)* Was machst du denn so in deiner Freizeit? Mir bekommt es immer ganz gut wenn ich kreativ bin. Malen, Gartenarbeit oder spazieren gehen sind toll zum entspannen :)D

Also vielleicht können wir uns ja irgendwie helfen bei dem Autoproblem....Freue mich von dir zu hören....LG @:)

Huasen,engexl


Emama

:)D

Ich habe so eine Speziallinse, die ihr Geld absolut nicht wert ist....Zumindest nicht bei trockenen Augen ;-D

Mir ist auf der Autobahn nichts passiert. Wir hatten mal einen Unfall, als ich 12 war.Aber ich selbst bin immer sehr sehr gern Auto gefahren auch gern schnell. Außer dem Erlebnis letztes Jahr nichts. Und das war aber der Auslöser für die extreme Panik...Aber wie gesagt ich konfrontiere mich weiter und denke, wenn die innere Ruhe wieder einkehrt und ich auch so wieder mehr Erfolgserlebnisse habe, wird das schon werden. Und eine längere Strecke zu meinem Freund bin ich ja auch schon wieder gefahren. Man darf sich von seinen Gefühlen nicht so überrumpeln lassen. Soweit man weiß wo die Probleme begründet sind....bei mir zum Beispiel Verlustängste durch Todesfälle in der Familie und Angst vor Krankheiten, weiß man ja in welche Richtung man arbeiten muss. Die Verhaltenstherapie hilft da ja sehr gut. Ich selbst mache zu hause noch Progressive Muskelentspannung und führe mein Angst- oder Muttagebuch. Und wenn ich mal so eine Gedankenspirale habe mit Katastrophenvorstellungen und so dann rufe ich innerlich ganz oft STOP und versuche bewusst tief zu atmen.Schlimm ist auch, wenn man nach einer Attcke noch ewig darüber grübelt. Man sollte schon wissen,warum die Attacke da war aber dann ist es auch gut. Ich halte mir dann den Teufelskreis der Angst vor Augen und so sieht das Ganze auch ziemlich logisch aus.

Mein Psychologe hat einen sehr wichtigen Satz gesagt: Ein entspannter Körper kann nicht gleichzeitig angespannt sein!Das ist mein persönlicher Anknüpfungspunkt. Entspannung auf allen Ebenen. Physisch als auch psychisch und dann sollte man das doch schaffen, oder? Zumindest wäre ich froh, wenn ich wieder so wie früher leben könnte. Aber diese heftigen körperlichen Attacken in den letzten 1,5 Jahren bitte nicht mehr :-/

E maxma


@all

nur kurz: bisher gings soweit ganz gut. jetzt bin ich wieder relativ ruhig, habe aber heute zwei Termin gehabt, die mich sowohl vorher, als auch während beschäftigt haben, mit nervöser Unruhe und ständigem "in mich hineinhorchen", aber jetzt gehts... wahrscheinlich, weil ich es geschafft habe :-D

War nämlich heut früh das erste Mal beim Pilates, ich glaub aber das ist nix für mich, dass ist ja nur so ruhiges Zeug, wo ich mein Herzschlag spüre und mein Atem, dass macht mich unruhig. HAbs aber durchgezogen und das allein ist schon was wert!!

Dann hatte ich 13.ooUhr mein Gespräch, wegen meiner Diplomarbeit, da musste ich dann noch ´ne halbe Stunde warten, das war NERV, weil ich schon so aufgeregt war und dann noch die Warterei, am liebsten wollt ich gehen (die Aufregung ist ja so, wie bei einem beginnenden Panikanfall--zumindestens bei mir). Naja bin dann doch noch dran gekommen ;-) und es lief gut.

Jdenfalls das Thema das nimmt schon Ausmaße an, da werd ich richtig gefordert, im Moment fühle ich mich zwar überfordert, aber ich hoffe, ich bin der Sache gewachsen....

Meld mich heute Abend wieder, muss jetzt mit Kind zum Sport...

Termine... Termine....

:)*

lKoehwenz_ahnx75


@Hasenengel

Hallo,

bei Regen und Dunkelheit (also beides zusammen) bin ich auch noch nie gerne gefahren, sonst aber schon. Ich bin auch gerne schnell auf der Autobahn gefahren und fand das sogar entspannend.

Diese Derealisation/Depersonalisation ist bei mir auch ganz schlimm. Dieses Gefühl macht mir auch immer Angst. Beim Autofahren ist es dann in der Tat besonders schwer, weil man ja wirklich aktiv was machen muss (in der S-Bahn kann man sich der Angst leichter stellen). Ich komme mir dann auch so vor als würde ich die Kontrolle über das Auto verlieren, weil ich mich so dereal fühle, als würde ich durch ein PC-Spiel fahren... Angst und Derealisation begünstigen sich dann auch bei mir gegenseitig. Schwindelgefühle kenne ich auch. Da ich auch Probleme mit Höhe habe, ist es besonders schlimm, wenn ich über eine Brücke fahre oder man sehr ins Weite schauen kann.

Na ja, ich fahre im Moment, wie schon gesagt, gar nicht mehr (also als Beifahrerin schon, aber nicht wenn ich selbst fahre) auf die Autobahn, sonst stelle ich mich der Angst aber in allen Situationen und kämpfe mich mal besser mal schlechter durchs Leben.

Ich finde es gut, dass du trotzdem noch fährst! So lange es irgendwie geht, würde ich das auch auf jeden Fall durchziehen, denn wenn man erst mal anfängt, nicht mehr zu fahren, wird es umso schwerer, wieder damit anzufangen.

Sport mache ich nicht so viel, ich gehe ab und zu joggen, lasse es momentan aber auch leider etwas schleifen, ich müsste wieder mehr machen, bin früher auch 2x in der Woche schwimmen gegangen...

Ja, das stimmt, mir würde ein geregelter Tagesablauf ganz sicher gut tun. Außerdem würde es mein Selbswertgefühl sicherlich erheblich aufpolieren, wenn ich mal was Gescheites arbeiten würde und nicht die ganze Zeit das Gefühl hätte, das mein Studium anscheinend umsonst war. Es ist bei mir auch so, dass eine Struktur ganz wichtig ist. Stress macht mir auch nichts aus, im Gegenteil, meistens laufe ich unter Stress ebenfalls eher zur Hochform auf als umgekehrt. Da ist meine jobmäßige Situation natürlich absolut kontraproduktiv, auch wenn es schon mal besser ist 2,3 Tage die Woche meinen kleinen Job zu haben als gar nichts.

In meiner Freizeit schreibe ich gerne. Ich schreibe Kurzgeschichten, Gedichte und Kurzprosa. Außerdem lese ich in letzter Zeit mal wieder öfter was. Gartenarbeit finde ich auch klasse (wenn nur das Wetter mal besser werden würde!) und mit meinem Mann gehe ich ganz oft spazieren und radfahren oder wie gehen auch öfter mal aus.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du das Autoproblem wieder in den Griff bekommst. Ich muss erstmal wieder den Rest auf die Reihe bekommen, bis ich mich wieder an die Autobahn wage (aber immerhin fahre ich als Beifahrerin wieder mit, was ich kurzzeitig auch vermieden habe). Aber mein langfristiges Ziel ist natürlich trotzdem auch, dass ich irgendwann mal wieder über die Autobahn brause! ;-)

Skpo|rtlkerixn


Hallo :-)

Ihr schreibt ihr habt auch probs mit autofahren? Mir gehts auch seit zwei Jahren so... ich bin in die Stadt gefahren damals und stand mitten drin an ner roten Ampel... und genau da wurde mir schwindelig und ich bekam so ne richtig schöne Attacke :-( Ich hab mir nur gedacht ich muss da raus, aber ich kann das Auto ja schlecht einfach stehen lassen... ??? also.. augen zu und durch.... und genau diese Situation hat sich bei mir eingebrannt leider...... :-( Ich krieg heut die Krise wenn ich ein paar Meter fahren muss... egal wohin... :-( Autobahn ist ganz vorbei, weil wir im Feb. nen Totalcrash auf der A 3 hatten .... :-( Ich muss ganz ehrlich sagen, alles andere wie Einkaufen, Weggehen unter vielen Menschen , etc.. hab ich alles alleine in den Griff bekommen aber das mit dem Auto fahren... da bin ich echt überfordert.. da weiss ich nimmer was ich machen soll.... was meint ihr??

Ansonsten hab ich im grossen und ganzen 2 1/2 Jahre gebraucht um einigermassen wieder fit zu sein.... ich kann das ganze supergut nachvollziehen.. :-(

Wünsche euch allen Frohe Ostern

Gruss

Cat

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