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Leiden durch zu viel Denken

O\lsen$8x3


Also ich bin bei einem Psychologen. hatte aber erst 2 Sitzungen, daher kann ich noch nicht so viel sagen. Irgendwie hab ich aber das Gefühl, wir reden manchmal aneinander vorbei :-/

K6erryx2


Behalte das "Aneinandervorreden" im Auge. Das können wirklich Anfangsprobleme sein, aber es kann durchaus auch sein, dass Ihr nicht zueinander passt. Dann solltest Du dort nicht zuviele bewilligte Stunden vergeuden.

anndrersa9nvdxers


Kerry2

Die Definition von besser sehe ich in Vorteilen gegenüber anderen -es stimmt das es gut ist wenn man dazu steht eine Therapie zu machen - aber ich denke es ist besser wenn man keine Therapie braucht! Und sich seine Probleme einzugestehen zuegt von Stärke - aber wenn ich überhaupt Probleme hab und die anderen nicht - sind diese besser dran! - ich bin zwar überhaupt nicht stolz auf mich in keinster weise - aber nach aussen zeig ich mich als ob ich das wäre - den ich sehe das eigene zugestehen von Schwächen nachteilhaft - es könnte ja jemand anders sehen das ich diese Schwächen habe! Und wenn ich Schwächen habe und die anderen nicht - sind die anderen besser!

Sorry das ist irgendwie in meiner Denkweise verankert!

K>errxy2


Keine Therapie zu BRAUCHEN ist ja wieder was anderes als sich für schlechter zu halten, WENN man eine braucht.

"Schwächen" zeige ich auch nicht jedem, weil das wirklich oft ausgenutzt wird. Da muss man sich die Leute schon aussuchen.

Mit Deiner Denkweise ziehst Du Dich aber noch zusätzlich runter.

KYleixo


andersanders

Sorry das ist irgendwie in meiner Denkweise verankert!

Es liegt an Dir, was Du in Deiner Denkweise verankerst und was nicht.

arndersahnders


Sorry ich hab das nicht ausreichend definiert - Ich hab eigentlich mehr das unterbewußte Denken gemeint! - oder kann man aufs Unterbewusstsein Einfluß nehmen?

KuleiSo


andersanders

Sorry ich hab das nicht ausreichend definiert - Ich hab eigentlich mehr das unterbewußte Denken gemeint! - oder kann man aufs Unterbewusstsein Einfluß nehmen?

Was meinst Du mit unterbewusstem Denken? Ein Denken, dass Dein bewusstes Denken beeinflusst, ohne dass Du selbst etwas dagegen machen kannst?

K[errsyx2


Wenn Du es benennen kannst, ist es ja nicht mehr unbewusst.

a[ndersa6nderxs


Ok ich versuche es mal zu erklären! Es gibt Verhaltensmuster nach denen man haldelt - unbewusst!

Wenn du aber über dich selber nachdenkst dann weiß du welches Verhalten aus deinem Unterbewusstsein kommt!

Trotzdem kannst du es nicht ändern - höchstens zwanghaft!

Das ist wie bei einer Argumentation - du hast zu einem Thema schon im Vorhinein eine Einstellung, und auch wenn sich die Argumente des anderen plausiebler anhören - wirst du nur sehr schwer zu einem Stellungswechsel zu überreden sein!

Oder- dir gefallen nur Blondienen und du suchst nur welche - wenn du darüber Nachdenkst weiß du das es nicht richtig ist Frauen nach der Haarfarbe auszusuchen - das weiß du jetzt - und auch wenn du es dir vornimmst das nicht zu machen - wirst du unbewusst nach Blondienen ausschau halten - oder?

KJleixo


andersanders

Trotzdem kannst du es nicht ändern - höchstens zwanghaft!

Was z. B.?

Das ist wie bei einer Argumentation - du hast zu einem Thema schon im Vorhinein eine Einstellung, und auch wenn sich die Argumente des anderen plausiebler anhören - wirst du nur sehr schwer zu einem Stellungswechsel zu überreden sein!

Klar, wenn jemand seine Meinung gar nicht ändern will, dann wird man nichts erreichen, aber Du willst doch etwas ändern, oder?

Oder- dir gefallen nur Blondienen und du suchst nur welche - wenn du darüber Nachdenkst weiß du das es nicht richtig ist Frauen nach der Haarfarbe auszusuchen - das weiß du jetzt - und auch wenn du es dir vornimmst das nicht zu machen - wirst du unbewusst nach Blondienen ausschau halten - oder?

Nicht unbedingt. Du hast selbst geschrieben: "Es gibt Verhaltensmuster nach denen man haldelt - unbewusst!

Wenn du aber über dich selber nachdenkst dann weiß du welches Verhalten aus deinem Unterbewusstsein kommt!" Wenn Du Dich reflektierst, dann holst Du es in Dein Bewusstsein und dann machst Du es nicht mehr unbewusst. Dann ist Dir während Deiner Handlung bewusst, was Du tust und wenn Du es nicht willst, kannst Du es ändern, Dein Musterverhalten durchbrechen, ein anderes Verhalten ausprobieren, beobachten, wie es Dir damit geht, usw. usw. Wenn Du es also nicht als richtig ansiehst, dann kannst Du es bewusst ändern - natürlich sofern Du es willst.

a#nde!rsand8ers


Wenn Du Dich reflektierst, dann holst Du es in Dein Bewusstsein und dann machst Du es nicht mehr unbewusst - das hört sich leichter an als es ist!

Zudem wenn ich denke, das ich nicht mehr so denken soll wie ich dachte, dann denk ich ja noch mehr als ich ehe schon denke;)

Aber so viel sinn hat das thema mit der Therapie nicht weil ich es für mich falsch finde - zudem brauch ich keine!

Ist so als ob ich mir einreden sollte eine Therapie zu brauen nur weil ich zu viel denke!

Aber in einem Punkt kann ich dir nicht ganz zustimmen, den dein Unterbewusstsein handelt erst und dann kannst du darüber nachdenken wie du dich verhalten hast!

a!nders_andxers


Und das Einreden auf sein eigenes Unterbewusstsein ist auch nicht grade einfach!

K]le1ixo


Wenn Du Dich reflektierst, dann holst Du es in Dein Bewusstsein und dann machst Du es nicht mehr unbewusst - das hört sich leichter an als es ist!

Leicht mag es nicht sein, wenigstens am Anfang nicht. Die Frage bleibt: Willst Du etwas ändern?

Zudem wenn ich denke, das ich nicht mehr so denken soll wie ich dachte, dann denk ich ja noch mehr als ich ehe schon denke;)

Hast Du es probiert? Wenn Du ein Verhalten verändert hast, dann gibt es darüber nichts mehr nachzudenken.

Ist so als ob ich mir einreden sollte eine Therapie zu brauen nur weil ich zu viel denke!

Eine Therapie ist immer hilfreich. Die Arbeit nimmt Dir niemand ab, auch ein Therapeut nicht. Er kann Dir nur Wege aufzeigen. Gibt es Beschäftigungen, bei denen Du nicht nachdenkst? Sport z. B. Gibt es Beschäftigungen, bei denen Du Dich konzentrieren kannst, wie z. B. lesen und Du liest nur?

Aber in einem Punkt kann ich dir nicht ganz zustimmen, den dein Unterbewusstsein handelt erst und dann kannst du darüber nachdenken wie du dich verhalten hast!

Genau. Dann überlegst Du, wie Du Dich das nächste Mal verhalten willst, bleibst bewusst bei Dir und probierst es das nächste Mal aus. Wenn Du darüber nachdenkst, was andere über Dich denken, dann wird es das nächste Mal natürlich wieder unbewusst ablaufen.

Und das Einreden auf sein eigenes Unterbewusstsein ist auch nicht grade einfach!

Da gibt es einen sehr schönen Faden:

DBT - Dialektisch - Behaviorale Therapie

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/168417/]]

KBerryx2


Wenn Du Dich reflektierst, dann holst Du es in Dein Bewusstsein und dann machst Du es nicht mehr unbewusst - das hört sich leichter an als es ist!

Es sich bewusst zu machen, ist gar nicht mal das schwere, sondern dann mit dem leben zu lernen.

Zudem wenn ich denke, das ich nicht mehr so denken soll wie ich dachte, dann denk ich ja noch mehr als ich ehe schon denke;)

Das ist auch keine Sache, die man sich willentlich vornehmen kann. Natürlich kann man anfangs bewusst an was anderes denken und das ist schwer, aber wirklich umdenken lernt man, wenn man erkennt, woher diese Verhaltens- und Denkweisen kommen. Man Symptome nur dauerhaft lindern, wenn man deren Ursache kennt. Einfach nur das Verhalten ändern, finde ich, reicht nicht. Deshalb mag ich persönlich auch keine Verhaltenstherapien, aber ist Ansichtssache.

Aber so viel sinn hat das thema mit der Therapie nicht weil ich es für mich falsch finde - zudem brauch ich keine!

Wenn Du für Dich einen besseren Weg findest....umso besser.

Ist so als ob ich mir einreden sollte eine Therapie zu brauen nur weil ich zu viel denke!

Nicht weil Du zuviel denkst, sondern weil es Dich belastet. Auf sein Unterbewusstsein einreden hilft auch nicht, sondern das Erkennen, woher kommt das alles jetzt. Erst dann kann man bewusst dagegensteuern. Das ist aber ein Prozess, der nicht eben gerade mal in einem Forum abgehandelt werden kann, sozusagen durch Überzeugungsarbeit.

l~uomxaren


@andersanders

Dein Problem erscheint mir nicht unbekannt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich zum Teil die ganze Nacht nicht schlafen konnte, weil ich unbedingt noch etwas durchdenken musste. Zum Glück habe ich das so gut wie gar nicht mehr, aber das hat auch etwas mit einem Reifeprozeß zu tun, der einige Zeit gebraucht hat.

Die wichtigste Einsicht für mich war eigentlich:

Don't worry about the future. Or worry, but know that worrying is as effective as trying to solve an algebra equation by chewing bubble gum. The real troubles in your life are apt to be things that never crossed your worried mind, the kind that blindside you at 4 p.m. on some idle Tuesday.

(aus Baz Luhrmanns Everybody's Free, Text von Mary Schmich)

Meistens hat mir das ganze Nachdenken nicht wirklich viel gebracht und die Situation hat es auch nicht wirklich gelöst. Also habe ich irgendwann aufgehört, mir einen Kopf zu machen.

Das hat aber auch was damit zu tun gehabt, wie ich dachte, meine Umgebung zu kontrollieren. Damals meinte ich einfach, alles durchplanen zu müssen, um zu einer korrekten Lösung zu kommen. Meistens kam dann aber auf der halben Wegstrecke etwas dazwischen, was ich nicht vorhersehen konnte.

Mittlerweile habe ich gelernt etwas zu improvisieren. Das mag sich zwar komisch anhören, aber dadurch hat man mehr Kontrolle über gewisse Situation, obwohl man weniger kontrolliert.

Außerdem finde ich Eure Diskussion gerade schon etwas komisch. Wenn man so viel nachdenkt, beschäftigt man sich zu einem gewissen Grad stärker mit unbewussten Sachen als andere Leute. Gerade beim Denken macht man sich ja Sachen bewusst.

Als Tipp würde ich noch vorschlagen, dass ihr mal generell über den Sinn Eures Nachdenkens nachdenkt. Durch Selbstbeobachtung könntet ihr wie ich überprüfen, was es denn wirklich bringt. Selbstkritisch genug seid ihr ja.

Gutes Gelingen,

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