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Leiden durch zu viel Denken

Kjerrxy2


dass ihr mal generell über den Sinn Eures Nachdenkens nachdenkt.

Genau. Also, Hinterfragen der Ursachen.

a?nde_rsagndHers


Ok - als Zusammenfassung der von euch genannten Vorschläge werde ich versuchen mehr wie ein Schlumpf zu leben la la lala la la ohne daran zu denken das auch morgen Gargamel kommen könnte!

Das mit dem Aufschreiben der positiven Taten wirkt sich schon nach zwei Tagen positiv auf meine Stimmung aus, denn wenn mein Gehirn größtenteils nur negative Gedanken speichert, dann grübelt es als Vorsichtsmaßnahme automatisch darüber nach was wäre wenn - muß ich ihm halt ein wenig nachhelfen - (Hätte nie gedacht das es gut tut sich seine guten Taten am ende des Tages noch mal durchzulesen)

Mit den Problemen der anderen werde ich mich künftig auch nicht mehr von selber beschäftigen - Ich glaube wenn ich anderen Menschen die Option lasse auf mich zu zukommen, wird davon meine Soziale Ader nicht aussterben!

Und um meine Gedankengänge so aussehen zu lassen wie ich will, werde ich es anstatt mit einer Therapie erstmal mit Yoga probieren! - Denke da könnt ihr mir zustimmen das Yoga bei meinem Problem hilfreich sein könnte?

Danke schon mal für eure tatkräftige Unterstützung!

_Ksoph4iex_


@andersander.....

dein letzter Beitrag hat mich total fröhlich gestimmt, mich sehr berührt.

Wie du das machst, das finde ich gut....die "Sache" erst einmal anpacken...in kleinen Schritten...eins nach dem anderen.

Auch Rückschritte einkalkulieren, die jedoch keinen Stillstand bedeuten, sondern weiteres Vorwärtsstreben nach sich ziehen sollten.

Verspricht Yoga nicht, was du erwartest versuche es mit Tai Chi. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Entspannung nach Jacobsen war für mich eine Katastrophe.

Du bist auf einem guten Weg....laß dich nicht entmutigen, auch wenn es oft nicht einfach sein wird.

Vertrauen

Schritt für Schritt

Stück für Stück

Stärker näher

Tiefer weiter

Meine Träume

Die sage ich dir

Meine Narben

Die zeige ich dir

Meine Liebe

Die gebe ich dir

Und Heimat --

Das ist bei dir

Franz

O{lseWn83


Hmm, also ich hab mir die bisherigen Antworten alle durchgelesen und muss sagen die Ideen sind gut!

Aber: Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich so einfach ist! Einfach zu versuchen die Gedanken abzuschalten...

bei mir funktioniert das nicht.

was mir schon aufgefallen ist:

Besonders schlimm ist es bei mir, wenn ich alleine bin und dazu noch Langeweile habe....

Ich versuche dann zwar, die sache irgendwie unter Kontrolle zu halten aber es geht kaum. Mir kommt dann alles so komisch vor, teilweise auch irreal.

was ich euch noch fragen wollte:

Diese ständigen Negativgedanken müssen ja von irgendwas kommen. Könnt ihr für euch einen bestimmten Auslöser oder Grund festmachen? Ich kann das nicht! Wie ich oben schon erwähnt habe, habe ich ein großes Problem mit Frauen, weil sich bei mir beziehungstechnisch rein gar nichts tut bzw. wenn ich den Mut finde auf eine zuzugehen ich dann bisher nur Körbe gefangen habe ("als Freund find ich dich toll....blabla"). Ich denke mal, ich projeziere dieses "Versagen" in genau diesem bereich auf mein komplettes Leben. Ich sehe mich irgendwo als Versager an, weil ich in diesem wichtigen Bereich nichts zustande bringe. Daher kommt evtl. auch mein nichtvorhandes Slebstvertrauen und evtl. auch viele Ängste..

Wurde euch früher gesagt dass ihr nichts wert seid, bzw. gab es einen Auslöser?

Gruß

aQnder_sanUd,ers


**Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich so einfach ist! Einfach zu versuchen die Gedanken abzuschalten...

bei mir funktioniert das nicht.**

Versuch zu erst mal deine Gedanken auf positive Sachen zu konzentrieren! (Denn wenn mein Gehirn größtenteils nur negative Gedanken speichert, dann grübelt es als Vorsichtsmaßnahme automatisch darüber nach was wäre wenn) -sprich zusätzliches überflüssiges Denken!

Besonders schlimm ist es bei mir, wenn ich alleine bin und dazu noch Langeweile habe... Das geht jedem so! Da hilft ausser häusliche Ablenkung!Diese ständigen Negativgedanken müssen ja von irgendwas kommen.z.B. das unerfüllte Bedürfniss nach Nähe wirkt sich sehr sehr stark auf die Stimmung aus- ga ging es mir genau so!weil sich bei mir beziehungstechnisch rein gar nichts tut bzw. wenn ich den Mut finde auf eine zuzugehen ich dann bisher nur Körbe gefangen habe Ein kleiner Tipp (Da ich auch keine Frauenchecker bin!) Wenn du z.B. irgendwo in der Disco bist, deine Runden drehst und dir auffält das dich eine Frau beim Vorbeigehen länger anschaut als das bei einem flüchtigen Blick ist - dann weiss du das zumindest schon mal das Interesse an dir besteht(optisch!) - Probier es mal bei diesen Frauen!

Wurde euch früher gesagt dass ihr nichts wert seid, bzw. gab es einen Auslöser?Ich wurde früher gehänselt, wodurch ich bis heute Zeitweise komplexe habe! Aber das aussehen ändert sich ja!Und wenn du erst mal richtig Erfolg gehabt hast - wirst du die negativen Erfahrungen aus der Vergangenheit (Die Körbe) ganz schnell vergessen!

_usopChiex_


Ich war in den Augen meiner Mutter nichts wert.....

sie sagte mir al 13-jährige mal....du wirst nie einen Mann bekommen.....du wirst noch einmal auf Knieen vor mir liegen und mich anbetteln, dass dich deine jünger Schwester zu ihren Treffen mitnehmen darf/soll.

Ich war total traurig.....hab das lange geglaubt, bis ich mir vornahm....mich äußerlich ins rechte Licht zu rücken.....habe erst einmal viel mit den "Jungen" gespielt/geflirtet (dachte ja immer....ernst meint es mit mir keiner), bis ich dann herausfand.....wie sehr die Jungen unter meinem Verhalten litten.

Ich packte die "Sache" ernster an und spürte, dass es den anderen DOCH um MICH ging.....ich war ihnen etwas wert.

Es hat lange gedauert, bis ich danach lernte, dass es ihnen auch nicht nur um Sex ging. Ich konnte die Dinge nicht immer im rechten Licht sehen....habe aber niemals aufgegeben und immer wieder an mir gearbeitet. Auch viele Rückschläge erlebt.

Sobald mich Negativgedanken runterziehen, gehe ich raus....suche mir eine Aufgabe, die mir Spaß macht...gehe zum Tanzen...bummeln oder ins Kino...plane etwas mit meiner Familie.

Die Übung macht auch hier den Meister. Desto öfter du dadurch positive Erlebnisse verbuchen kannst, um so öfter klappt es, rechtzeitig den "Hebel" umzulegen. Niemals aufgeben, niemals glauben...jetzt geht nichts mehr...oder..... mir geht es jetzt sooo gut...ich brauche nichts mehr für mich tun. Es wird nie aufhören, dass du an dir arbeiten mußt oder etwas für deine Seele tun mußt. Menschen die so sensibel sind wie WIR HIER......müssen sich ständig "pflegen".

Leg dir ein Konzept zurecht, was du tun kannst, wenn die Negativgedanken wieder kommen. Ist es dann soweit, lese es dir durch und handele. Es klappt.....du mußt nur wollen, die nötige Energie freisetzten....auch wenn da etwas in dir ständig hämmert...es geht nicht...ich kann nicht....usw.

Wenn du dich selber erkennst, werden auch die Frauen dein wirkliches ICH erkennen und dich mögen....nicht nur als Freund.

Ich denke/meine (:-)....wer unsicher ist, mit wenig Selbstwertgefühl, strahlt dies auch aus, und die anderen bekommen Angst...sehen sich selber oder nehmen einen nicht für voll. Außer Menschen mit einem Helfersyndrom....da kannst du Glück haben, dass die voll auf deiner Seite stehen, aber ob das für eine Liebe reicht....bezweifele ich.

Viel Glück für dich!

PS ich schrieb viel....du mußt....

Ist aber nicht so gemeint........du darfst oder du könntest....

das wäre besser!

__sophUie_


Auslöser ???

Auslöser für Negativgedanken sind bei mir manchmal Langeweile, Einsamkeit oder eine negative Bemerkung gegen meine Person oder mein Handeln, die mir im Laufe das Tages entgegengebracht wurde.

l+uomoaren


@ kerry2

Mir ging es nicht so sehr, darum nach den Ursachen zu suchen. Stell Dir lieber die Frage: Bringt es mir was?

Gruß,

l:uomarxen


@andersanders

Erwarte keine schnelle Verbesserung der Lage. Einmal zwingen dich meine Vorschläge, erstmal mehr nachzudenken. Du willst Dich verändern und hast jetzt begriffen, was Du verändern willst. Das heißt ja noch lange nicht, dass Du am Ziel bist. Momentan suchst Du den Weg.

Eine der häufigsten Gründe für mangelndes Selbstvertrauen kommt daher, dass andere Leute einem sagen, dass man irgendwas nicht kann. Als Kind kann schon mangelnde Anerkennung durch die anderen Kinder das auslösen. Irgendwann glaubst Du selbst dran und schon traut man sich viel weniger.

Eine recht einfache Methode sich stückchenweise aufzubauen, ist mal zu überlegen, was man hinbekommen hat, was vorher unmöglich schien. Man muss sich sowas suchen und feiern. Das bringt gute Gefühle, über seinen Schatten zu springen. Ausserdem wird dann Ungewohntes nicht mehr so schlimm.

Wenn's mit den Frauen nicht so klappt, zwei Tipps: 1. Suche nicht die Frau für Leben. Das klappt nicht, weil Du dann viel zu verkrampft bist. (ich habe daran auch einige Zeit nicht geglaubt. das ist auch normal.) Das nimmt Dir den Erfolgsdruck und lässt Dich Körbe besser verdauen. 2. Nimm Tanzstunden. Ein total schüchterner Bekannter einer Bekannten hat dadurch ziemlich viele Freundinnen bekommen, was man gar nicht ihm zugetraut hätte.

Ich persönlich mache Taichi - allerdings nicht wirklich aus Entspannungsgründen. Der Reiz liegt für mich eher in der Anwendung dieser Kampfkunst. Am Ende ist es egal, ob du Yoga, Taichi oder Qigong zur Entspannung machst, solange es das richtige für dich ist. Bei Yoga könnte allerdings der Frauenanteil noch etwas höher als bei Taichi sein. Vielleicht könnte das auch als Ersatz für die Tanzstunden dienen. ;-)

Bis denne,

KXle+io


Kerry2

Das ist auch keine Sache, die man sich willentlich vornehmen kann. Natürlich kann man anfangs bewusst an was anderes denken und das ist schwer, aber wirklich umdenken lernt man, wenn man erkennt, woher diese Verhaltens- und Denkweisen kommen. Man Symptome nur dauerhaft lindern, wenn man deren Ursache kennt. Einfach nur das Verhalten ändern, finde ich, reicht nicht.

Dem kann ich nur zustimmen. Nur das Verhalten zu ändern, muss nicht unbedingt zum Erfolg führen, wobei ja das auch schon einiges ändernt. Ich stimme Dir aber zu, dass es wichtig ist, die Ursachen herauszufinden. Manche Verhaltensweisen sind manchmal unbegründet, eine lästige Gewohnheit, andere wieder rühren aus tieferen Gründen her und so lange man sich nicht damit auseinandersetzt, ist es schwer, sich nur anders zu verhalten, weil man sich vorkommt, als würde man eine Rolle spielen. Wenn man sich hingegen selbst erkennt, sich seiner bewusst wird, herausfindet, was einem wichtig ist was man will, fällt es auch nicht mehr so schwer das Verhalten zu ändern.

KHleio


_sophie_

Verspricht Yoga nicht, was du erwartest versuche es mit Tai Chi. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Entspannung nach Jacobsen war für mich eine Katastrophe.

Sehe ich auch so. Manchmal macht man sich viel zu viel Gedanken, vor allem um andere, was sie über einen denken könnten, was sie von einem erwarten könnten, usw. usw. Man ist mehr bei anderen oder ganz bei anderen und nicht bei sich selbst, man nimmt sich und die eigenen Bedürfnisse nicht wahr. Die Gedanken einfach Gedanken sein zu lassen, einfach wahrzunehmen ohne ständige Abwägungen, Beurteilungen, sich zu spüren, die Sonne auf der Haut spüren ist eine gute Methode, den Kopf zu entlasten. :-)

a(nderJsandexrs


Danke lumaren

Am Ende ist es egal, ob du Yoga, Taichi oder Qigong zur Entspannung :)^ machst, solange es das richtige für dich ist. Bei Yoga könnte allerdings der Frauenanteil :)^ noch etwas höher als bei Taichi sein. .

Entspannung und ein hoher Frauenanteil scheinen ein unschlagbares Argument zu sein!

Ach ja - Probleme mit Frauen hab ich nur in der Hinsicht das ich noch nie ne Beziehung hatte - Sex leider um so öffter!

K3erry$2


Luomaren

Mir ging es nicht so sehr, darum nach den Ursachen zu suchen. Stell Dir lieber die Frage: Bringt es mir was?

Also, mir bringt es sehr viel. Ich kann durch das Wissen um das "Woher" sehr oft schlechte Gedanken stoppen. Natürlich würde ich meine Denkweise niemanden aufdrängen wollen. Ist einfach nur ein Vorschlag, sozusagen eine weitere Möglichkeit.

*:)

O>ls|en8W3


Hi,

also allein schon das alles zu lesen was Ihr hier schreibt hilft sehr finde ich!:)^

Besondere Beachtung fand bei mir dieser Satz von Sophie:

Niemals aufgeben, niemals glauben... jetzt geht nichts mehr... oder... mir geht es jetzt sooo gut... ich brauche nichts mehr für mich tun. Es wird nie aufhören, dass du an dir arbeiten mußt oder etwas für deine Seele tun mußt. Menschen die so sensibel sind wie WIR HIER... müssen sich ständig "pflegen".

Dieses niemals denken mir geht es soo gut, fand ich besonders interessant, weil ich das von mir kenne: man hat immer mal ein, zwei tage da ist alles toll, da passt einfach alles und schon denkt man (oder denke ich) "so schwer ist es doch alles gar nicht!" oder auch "so, ich glaube von jetzt an gehts bergauf!" Meistens gehts dann gerade ab diesem Punkt wieder bergab!

Diese Gedanken/Ängste die ich (bzw. wir) haben, haben ja viel mit nicht vorhandenem Selbstvertrauen zu tun. Ich glaube, sich selbst zu vertrauen heißt nicht nur, nach außen extrovertiert zu sein, bzw. auf andere Menschen einen starken Eindruck zu machen. es heißt vor allem, sich zu trauen dass man es schaffen kann, dass man so wie man ist in Ordnung ist. Wenn man an diesem Punkt angelangt ist, hat man eigentlich keinen Grund mehr sich den Kopf zu zerbrechen! Weil meistens kreisen diese ganzen wirren Gedanken ja um einem selbst, bzw. wie man wahrgenommen wird oder ob das was man gesagt, getan hat richtig war (in den Augen anderer). So ist das zumindest bei mir....

Mir bereitet am meisten Schwierigkeiten in dem Moment, wenn ich merke es wird wieder schlechter, den Hintern hochzubekommen, mich abzulenken und was dagegen zu tun. Ich neige leider viel zu häufig dazu, mich dann völlig fallen zu lassen :-| daran muss ich arbeiten!

cpin}derel^lxa1983


Hallo,

mein Mann macht seit kurzem eine Gesprächstherapie bei einem Psychotherapeuten - die Wartezeit war mega lang habe ihn im September '05 angemeldet und Ende März '06 war der erste Termin. Er machte sich auch ständig Gedanken über alles mögliche. Für mich waren das banale Sachen - nicht böse gemeint, aber nichts worüber es sich lohnen würde, Gedanken zu machen. Unser letzter Sommerurlaub war so extrem, das er oft mit bedrücktem Gesicht rumsaß und nicht richtig wußte warum. Darauf sprach ich mit ihm und überzeugte ihn, eine Therapie zu machen. Der Therapeut sprach von einer Zwangsstörung ohne Kontrollzwang.

Inwieweit oder wie lange es dauert, bis es ihm besser geht, das weiss ich nicht. Nur bin ich froh, dass er in proffessionellen Händen ist - und es ihm hoffentlich bald besser geht. Es tut mir immer weh, ihn so bedrückt zu sehen und ihm nicht helfen zu können.

Viele Grüße an Alle und alles Gute

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