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Leiden durch zu viel Denken

_rsophxie_


Danke Novallee...

für den Buchtipp.

Werde es mir holen.

Die negativen Gedanken umwandeln in gute, das hat mir eine Mailfreundin auch schon eimal empfohlen. Sie hatte selber gute Erfahrungen damit.

Eine zeitlang hat sie die postiven Gedanken für mich immer geformt. Was ich negativ an mir sah, sprach sie in positiver Form aus---wandelte es um.

Ich denke, es hilft wirklich.

Nur die Geduld darfst du nicht verlieren, nicht erwarten, dass es von heute auf morgen klappt.

Ich schaffe es für mich persönlich nicht immer, aber in meinem Berufsalltag kann ich das sehr gut anbringen.

Danke für den Tipp!

Ndovaxllee


sophie..

bitte gerne!

die autorin hat 100e von Büchern und cd´s die solche dinge behandeln.

ich mach nun nen vorschlag und setz ihn auch gleich um.

werde im "Schönheit und Wohlfühlen" thread einen faden eröffnen, wo ich mir von woche zu woche eine affirmation reinschreib und auch vornehm und umsetze..

hab das in letzer zeit eh viel zu wenig gemacht..

@all:

macht ihr mit?!

novi :)*

_]sopHhiex_


@Novallee

hört sich gut an!

Ich werde mal in deinen Faden reinschauen.

Wenn es soweit ist, kopier ihn mir doch mal als PN.

Bis denne!*:)

T!he_MWaster


Hey Olsen,

Deine Geschichte hört sich ja harr genau an wie ich mich fühle. Seit gestern abend habe ich kein einzigen Gedanken gehabt und ich war so fröhlich darüber. Da hab ich richtig Glücksgefühle bekommen. In meinen "schwachen" Phasen hatte ich auch schon die Gedanken "OH Gott" jetzt kommt ein Zug und es macht KLICK. Dann spring ich völlig willenlos wie ein Verrückter vor diesen Zug. Einfach so weil ich verrückt werde. Am schlimmsten sind allerdings die Schuldgefühle. Habe vor 2 Tagen noch Angst gehabt einzuschlafen, dann einfach aufzuwachen und verrückt zu sein , wie in Shining auf einmal meiner Liebsten was anzutun ohne das ich es will.

Mein Kopf hat dann durchgespielt, was wäre wenn diese Situation auftreten würde. Mein dem Gedanken habe ich einen Panikanfall bekommen. Ich dachte ich werde dann einfach alles verlieren. Besonders mein "Ein und Alles"--meine Freundin. Diese Schuldgefühle und diese Leere und Trauer, die ich dabei gefühlt habe...unbeschreiblich.

Gleichzeitig kam die Panik. In selbiger Nacht habe ich dann ein Erstickungsanfall bekommen, mein Herz hat gerast und meine Finger zitterten wie noch nie. Am nächsten Morgen habe ich mich ausgekotzt gefühlt. Kopfschmerzen etc.

Habe aber gestern ein Buch von Amazon bestellt:

" Der Kobold im Kopf - Die Zähmung von Zwangsgedanken/-befürchtungen"

von Dr. Lee Baehr.

Da sind fast genauso Fälle drin wie ich z.B. Zwangsbefürchtungen verrückt zu werden etc. Mal sehn wie das ist.

Donnerstag hab ich endlich Therapiestunde.

ONlseBn83


@ sophie:

Was mir bei meiner jetzigen Therapie besonders viel gebracht hat, war die Aussage der Psychologin: "Wie wollen sie erkennen, was richtig ist, wenn sie die Dinge nur einseitig tun, immer nur eingleisig fahren. Sie sollten lernen, dass es immer zwei Seiten im Leben gibt. Um das richtige Mittelmaß zu finden, müssen sie beide Seiten kennen. Bisher waren sie immer (sagen wir mal... ) brav und bescheiden. Nun sei'n sie auch mal frech und egoistisch."

Ich antwortete ihr, dass ich angst davor hätte, weil ich bestimmt ins Extreme umschlagen würde, mein Maß nicht kenne und jeder würde denken... jetzt schnappt sie über oder mein Mann würde sich von mir abwenden.

Genau das ist auch mein problem!

Ich lebe in einem ständigen hin - und her zwischen irgendwelchen reglen und Zwängen! Früher war es das viele Lernen (unter 10h gehts nicht, sonst scheitert das Studium! So dachte ich...). das hab ich mittlerweile hoffentlich einigermaßen im Griff. Und neben meinen vielen Gedanken gibt es eben diese Ängste, z.B. Alkoholiker zu werden, weil ich mal an 2 Abenden hintereinander Alkohol getrunken habe! was ich auch noch sagen wollte: Ich hatte auch schon diese Vorstellung einfach mal ins Extreme zu verfallen, alle Regeln über Bord zu werfen. dann kommen aber sofort diese Ängste, von denen du auch gesprochen hast, das ganze nicht mehtr unter Kontrolle zu haben. Daher leg ich mir immer Regeln auf, um Kontrolle zu haben. Irgendwie will ich alles kontrollieren aus Angst es könnte alles kaputtgehen.

@The_Master:

Ich weiß nicht genau ob es Schuldgefühle sind bei mir! Mir scheißen einfach diese Bilder in den Kopf. Ein beispiel:

Ich komme mit deer Art einer Person mit der ich viel zu tun habe nicht so ganz klar. Er regt mich einfach auf (soll ja vorkommen hehe). jedenfalls hab ich dann oft Bilder im Kopf (gerade wenn er mich tierisch nervt) wie ich total auf Ihn einschlage oder sowas. Genau wie du sagst, auf einmal bin ich nicht mehr ich und dreh völlig durch. davor habe ich wohlö die allergrößte Angst! Schuldgefühle hab ich nur, wenn ich sehr schlecht über Menschen denke, die mir absolut nichts Böses wollen. Dann habe ich schuldgefühle und hasse mich auf eine gewisse Art dafür.

Danke für den Buchtipp!

Schönen Abend

l+uom~agren


@Olsen83

Ich kenne auch dieses Regelsetzen in Bezug auf Alkohol. Aber da bin ich eigentlich froh, dass ich recht wenig trinke. Bei Schokolade sieht das ganz aus. Ich hoffe mal, dass Dein Verhalten nicht nur aus Regeln bestehst.

Ich bin eigentlich sehr zurückhaltend und habe immer gedacht, wenn ich mehr aus mir herausgehe, werde ich unhöflich. Ich habe so viel Höflichkeit in mir, dass es wirklich unwahrscheinlich ist, unhöflich zu werden.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du auch noch nie jemanden vermöbelt hast, auch wenn Du grade in der Stimmung warst. Deine Kontrolle funktioniert. Versuch mal einige Regeln wegzulassen, weil Du sie nicht brauchst. Das hilft wirklich.

Es gibt noch einige Leute, die meinen ich sei immer noch stocksteif. Im Vergleich zur vor drei Jahren hat sich das mächtig geändert. Es fing irgendwann an, dass ich plötzlich nicht mehr der schüchternste in einer Gruppe war. (Sehr ungewohnte Situation, zumindest am Anfang).

Gruß,

lBuoma7ren


@sophie und master

Affirmationen sind ein sehr starkes Mittel, Veränderungen bei sich selbst zu bewirken. Ich habe damit schon Höhenangst und andere Ängste überwunden.

Eine Angst besteht für mich mittlerweile aus einer negativen emotionalen Kodierung einer Situation. Jedesmal wenn man diese Situation erfährt, werden bestimmte Hormone ausgeschüttet. Im schlimmsten Fall führt das zu einer Phobie, weil die negativen Signale immer wieder verstärkt werden. Man kann diese Reaktion durchbrechen, wenn man die negativen Signale durch positive ersetzt. Meistens sehnt sich der Körper nach den gewohnten Signalen und es ist sehr schwer da auszubrechen.

Das Ganze ist mir erst klar geworden, nachdem ich den Film What the bleep do we (k)now? gesehen habe. Vielleicht hilft der auch weiter.

Ich hoffe, alles war verständlich.

Gruß,

NPov^allexe


guten morgen...

meine therapeutin hab auch gesagt, dass ich viel zu brav bin.

ich soll mal viel mehr ICH sein.

Die frage nach "wer bin ICH" war dann das, was wir auch in der therapei durchgenommen haben..

ich habe es immer allen recht gemacht.

ich war immer gut drauf, war nie grantig oder wütend.

und wenn ich mal wütend war, dann hat sich da schon was jahre lang aufgebaut und ich habs einfach nie rauslassen können.

ich habe einmal durchgedreht, bei was völlig belanglosem. also meine schwester hat es so empfunden, dass es belanglos war.

ich hab völlig abgedreht. hab nur noch geschrien, und bin neben mir gestanden. total wirr, irgendwie trance-mäßig.. total scheiße.

danach haben wir lange geredet - und sei meinte ich müsse versuchen, meine gefühle immer sofort auszusprechen.

wenn ich was nicht mag, mal auf den tisch haun und so.

meine thera sagte, das ich einfach ein sehr sensibler mensch bin..

wie seht ihr das bei euch?

ich hatte auch sehr viele zwänge als kind und teen.

zb. habe ich immer hinter jede türe schauen müssen, wenn ich einen raum betrete, ob sich eh nicht irgendwas oder irgendwer dahinter versteckt.

ich habe als kind meinen pullunder, den ich iin der nacht getragen habe immer verkehrt angehabt, denn wenn ich das nicht gemacht hätte, wäre meiner meinung nach was schlimmes passiert.

es waren gaaaaanz viele kleinigkeiten - und auf dauer sehr belastend.

wenn ich so nachdenke, solche "durchdreh" gedanken hatte ich echt schon lange nicht mehr :)^ wow, dass freut mich grad voll!

naja, so dinge wie, ich spring vom balkon, so richtig ohne nachzudenken, das hab ich schon noch öfters. wenn auch nicht mehr sooooo extrem!

oder wenn ich auto fahre, dann kommen oft so gedanken und stimmen: dreh das lenkrad schnell rum, mach mach mach...

das ist sehr grausig, hatte ich aber trotzdem schon des längern nicht mehr.. zumindest nicht sooo intensiev wie früher!

ich hab dann immer lauthals gesungen, fester runtergekurbelt und viel geatmet..

so, *:)

W~o&lkxy


hallo,

melde mich hier auch als "denkerin" :-/

das leben könnte so (relativ) einfach sein... bei anderen geht's doch auch... wie ich die beneide, die dinge einfach auf sich zukommen lassen...

ich war auch schon als kind so, dass ich mir dinge oft in den schlimmsten farben ausgemalt hab usw...

hab bis vor kurzem ne 1 std. kurz-verhaltensthera als "basic" gemacht und mach jetzt ne ps.analyse um diversen dingen auf den grund zu gehen.

denke ich werde mir auch mal das von novallee vorgestellte buch zulegen. denn leider "vergesse" ich das positive denken nach und nach wenn ich mich nicht immer anstrenge...

z.z. stehen wieder einige dinge an, vor denen ich angst habe, natürlich zermartere ich mich mein hirn wieder extrem mit den "tollen" "was ist wenn"-fragen :-/ (allein sein, kurzreise etc...)

auch ein gutes buch: peter geißenfeld, "wege aus der grübelfalle" - hilft auch gut, wenn man's ernsthaft liest - sollt ich auch mal wieder machen statt hier "klug" zu schreiben ;-)

gibt echt gute tipps und erklärungen wie man diese gedankenspiralen unterbrechen kann...

find affirmationen auch super :)^ arbeite auch schon ein bissl damit wenn ich mich beruhigen will/muss...

lg

wolky

T3he_MaCster


@all

Also ich hatte so was --soweit ich mich erinnern --kann bis vor meiner ersten Panikattacke Ende März 06 noch nicht.

Es ist als, ob es Peng! gemacht hat. Ich mag tw. schon garkeinen aggressiven Gedanken mehr durchspielen aus Angst es löst eine Art Verrücktheit aus. Ich weiss, daß ist falsch denn Aggressivität, Wut und Haß sind menschliche Emotionen. Wenn man die lange unterdrückt dann ist das sicher nicht so gut. Bei mir ist das Problem, daß

ich solche Emotionen wie Aggressivität, Wut und Haß immer abgelehnt habe. Habe auch oft nicht gezeigt, daß ich einen Mensch eig. nicht so sehr mag. Einzig allein, daß ich ihn einfach ignoriert habe bzw. wenig Worte mit ihm gewechselt habe konnte erahnen lassen, daß ich keine gute Beziehung zu ihm habe.

Eine richtige 1:1 Konfrontation habe ich dabei aber nie gesucht. Ich denke also ich habe viele Emotionen heruntergeschluckt. Dazu gehört auch Trauer etc.. Habe z.B. die letzten 5 Jahre nicht geweint vor meiner Freundin aus Angst es könnte Schwäche zeigen. Auch davor gabe es kaum bis garkeine Situation an die ich mir erinnert habe geweint zu haben. Auch alleine dachte ich mir immer, wenn Du jetzt heulst bist Du einfach schwach.

Ich befinde mich gerade in meiner sensibelsten Phase meines Lebens und habe in der letzten Woche sehr oft vor Verzweifelung, Schuldgefühle geweint.

Ich versuche einfach diese Zwangsbefürchtungen, aggressiven Zwangsgedanken zu verstehen. Das ist aber nicht ganz so leicht. Denn schließlich, weiss man nicht ob das was man sich da zurecht denkt auch dierichtige Schlussfolgerung ist.

Habe auch festgestellt, daß ich besonders bei den Personen, die ich am meisten Liebe (in erster Linie meine Freundin), eben diese Gedanken auftauchen. Genau dann kommt diese unbeschreiblichen Schuldgefühle und das Gefühle ich würde sie verlieren. So als ob ich dann alles verlieren würde. Die schlimmsten Gefühle überhaupt, so als ob einem das Herz zerbricht. Dann kommt die Panik.

Besonders belastend ist es, darüber nachzudenken woher diese Gedanken kommen könnten.

Hat Euer T. Euch schon erklärt, woher, warum diese Zwangsbefürchtungen, -gedanken bei Euch kommen ? Welche Vermutung habt Ihr?

Mich würde das wirklich brennend interessieren.

Ndova$lhlexe


ich..

habe MICh immer unterdrückt, weil ich so "erzogen" worden bin.

meine mum hat mich sehr streng erzogen. sprich sie hat nur mit mir geschrien. vorallem, oder eigentlich nur, wenns um die schulischen leistungen ging.

schon im kindergarten hat sie mich mehr oder weniger erpresst.

"wenn du nicht sofort in den kindergarten gehst, sperre ich dich den ganzen tag in den begehbaren schrank ein

sie meinte das durchaus ernst. sie schrie wie eine furie, hat mich auch geschubst und auch ein bisschen geschlagen.

in der schule gings so weiter. sie saß neben mir, ich heulend und wenn ich pipsend (anders gings eh nimma) eine falsche antwort gesagt hab, dann: AHHHHHHH: "das darf doch nicht wahr sein..blabla. mit den fingern aufs papier geklopft. und geschrien, geschrien geschrien. dann nochmal die frage: mit wut u zorn...

tja, das da nix mehr vernüftiges rausgekommen ist :-/

mit 16 hatte ich meine erste feste beziehung die ähnlich ablief. er schrie, ignorierte, lachte mich aus, oder sagte dinge wie: dir haben sie ins hirn geschissen.... >:(

WAS: frag ich mich, soll denn da herauskommen!

so blöd es klingt, ich hab das alles zwar als schlimm entfunden, aber niemals gedacht, das daher meine probs kommen.

wenn du nur immer hörst: du bist dumm, du machst das nicht ordentlich, du bist faul, hässlich, stinkst (ohh jaa - das hat meine mutter öfters gesagt) dann wirds irgendwann so im hirn gespeichert. man merkt ja selber nicht das diese empfindung einem selbst gegenüber da ist - aber handelt danach.

ergo:

man getraut sich nix sagen, nicht schimpfen, oder wütend sein..

man muss immer allen alles recht machen, weil die mutter (oder wer auch immer) immer noch im hnterstübchen mit erhobenen zeigefinger steht und ermahnt...

in meiner therapie hab ich gerlernt, mich wieder gern zu haben.

denn, ich hab das ja alles so fortgeführt wie meine mum es mir beigebracht hat.

ich hab mich geschimpft, anstatt meiner mutter

ich hab mich ermahnt, anstatt meiner mutter

usw...

rauskommt, ein mensch der sich unbewusst nicht ausstehen kann und sich selber fertig macht.

in der thera hab ich meine mutter ersetzen müssen.

die dinge die ich an ihr vermisst habe, hab ICH mir geben müssen.

zb. bei angst, hab ich mich selbst in den arm genommen und gesagt, hey ich bin da und ich finde deine angst in ordnung.. (meine mutter hätte gesagt - und ich auch selber: STELL DICH DOCH NICHT SO AN!!)

versteht ihr?

ICH muss das wieder gut machen, was meine mum verbockt hat, und nicht den gleichen fehler machen, den sie gemacht hat: mich schimpfen, mich nichtsnutz nennen usw.. sonst hört das nie auf!

ich habe angefangen, mich selbst zu lieben und seitdem - tja, es ist gut!

:)^

mein slelbstvertrauen ist repariert! :-)

boahhhh - hoffe ich hab euch nicht damit gelangweilt - und hoffe, ich bin nicht vom thema abgekommen...

KJerQryx2


Hallo The_master

Hat Euer T. Euch schon erklärt, woher, warum diese Zwangsbefürchtungen, -gedanken bei Euch kommen? Welche Vermutung habt Ihr?

Bei meinen momentanen Ängsten handelt es sich hauptsächlich um Verlustängste und um die Blockade der Freude.

Ich hatte früher keine richtige Bezugsperson. Nun, da ich diese Person für kurze Zeit habe (den Therapeuten) habe ich natürlich Ängste ihn zu verlieren.

Zur Freude: Früher wurde mir immer alles kaputtgemacht bzw. genommen, sobald man merkte, dass es mir Freude bereitet. Auch das zeigt sich in der Therapie. Ich erlaube mir nicht, mich über meine Therapieerfolge zu freuen.

Der Verstand hilft da auch nur bedingt. Man weiß, dass es "falsch" ist, kann es abner nur langwierig mit dem Verstand heilen.

OUl@sen83


@ luomaren:

Also, ich versuche das schon so ein wenig, diese vielen Regeln abzubauen, nur beim Alk bleib ich hart, weil ich einfach zum Teil nicht verstehe, warum manche so viel saufen... das Problem mit der Schüchternheit hab ich zum Glück nicht (gut, gegenüber Frauen teilweise schon). Mir gehts oft so, wenn ich die Klappe mal wieder zu weit odffen hab, und manche kucken dann komisch, denk ich gleich, ich wär unnormal. Vielleicht sinds ja auch die anderen?!?

@ Novallee

Zum Thema Wut rauslassen kann ich auch einiges sagen. Mir gehts es auch so, dass ich sehr selten meine Wut wirklich rauslasse bzw. genau das sage was ich auch denke. Meistens aus Angst als "Motzkopf" oder immer schlecht gelaunt angesehen zu werden. Als ich in der Pubertät war, bin ich teilweise wegen Kleinigkeiten völlig durchgedreht. Vielleicht versuche ich mich auch deshalb so extrem zu beherrschen, weil ich Angst hab, wenn ich die Wut mal rauslasse, keine Kontrolle mehr zu haben.

ich habe angefangen, mich selbst zu lieben und seitdem - tja, es ist gut!

Wie recht du damit hast! leider bin ich noch nicht so weit....

WZolkxy


@ novallee

bei mir war's ähnlich. denke bei mir liegt auch einiges an der erziehung durch meine mutter... mittlerweile verstehen wir uns ziemlich gut z. glück - sind uns durch meinen "zusammenbruch" letzten sommer wieder näher gekommen...

das was du erzählst was du in der thera machst, erinnert mich an meine "innere kind-arbeit" in meiner kurz-verhaltensthera... hab auch darüber ein buch - müsste mir mal die zeit nehmen und den mut mich so richtig darauf einzulassen und mich richtig damit zu beschäftigen :-/

ich hoffe ich bin auch mal so weit wie du und kann sagen "es ist gut" :)^

lg

TNhe_MDaster


@ Kerry:

Hast Du auch diese Angst verrückt zu werden (z.B. Schizo, Psychose) und dann die Kontrolle zu verlieren?

Seit Tagen geht es mir wirklich besser. Allerdings weiss ich, dass noch einiges getan werden muss. Besonders abends kommt dieser Gedankenstrudel meistens immernoch sehr oft hoch. Habt Ihr diese Erfahrung auch gemacht?

Ich muss wirklich sagen letzte Woche bin ich wirklich durch die Hölle gegangen. So viel Schuldgefühle, Panik, Tränen, Hoffnungslosigkeit ...

Habe noch nie so ein Schmerz gefühlt in meinen bisher 28 Jahren...

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