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Innerlich ''leer''/ körperliche Symptome

BBankxz hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich hab mal eine Frage. Hoffe jemand kennt das.

Ich habe psychosomatische Beschwerden und die sind ja bekanntlich durch psychische Probleme ausgelöst bzw. bleiben deshalb permanent da.

Wenn sich also das psychische Problem löst, dann wird sich das körperliche auch auflösen.

Nur ist es bei mir so, dass ich mich seelisch total elend fühle, nur nicht weiß wieso. Klar hatte ne schlechte Vergangenheit, aber es quält mich jetzt kein bestimmtes Ereignis.

Wie soll man da weiterkommen?

LG

Antworten
M3orniDngJ Stxar


Hallo,

was für Beschwerden hast du genau?

Bwank9z


Atemprobleme, Sehstörungen, Schwindel , Benommenheit, Kopfschmerzen...

MRT mit KN o.B.

VEP o.B.

neurologische Untersuchung (Anamnese) o.B. (war bei 3 Neurologen)

Dann hab ich bald auf eigenem Wunsch noch ne LP,VEP, MEP,SEP um 1000% sicher zu sein.

Wurde sonst viel viel zu oft geröngt (Thorax-CT, Röntgen-Thorax), EKG, Belastungs-EKG, 24h EKG, Farbdoppler,Magenspiegelung, Hals-CT, großes Blutbild, LuFu, Belastungs-LuFu, Provokationstest usw.

Wurde also alles abgecheckt und alles total in Ordnung.

Nur die Symptome.. :-/

Bin jetzt auch in einer Therapie, nur ich fühl mich halt so leer und hab das Gefühl ich schaffe so nichts.

LG

MBorning^ Stxar


Hallo

also, ich würde sagen, du gehörst zu den am besten untersuchten Menschen die ich kenne.

Ist doch schon mal prima dass körperlich alles o.B ist.

Somit hast du die Sicherheit, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Dieses Gefühl der inneren Leere kommt häufig bei affektiven Störungen ( Depressionen, etc.), Persönlichkeitsstörungen, Psychotischen Störungen, Burn-Out-Syndrom oder CFS, PTSD, neurotischen und psychosomatischen Störungen, sowie Suchterkrankungen vor,

Was für Diagnosen hast du bekommen?

Baankxz


Nochmal zu den Untersuchungen

Untersuchungen :

Allgemein :

Anamnese (so 100 ^^ mal)

Blutuntersuchung (11x)

abhören/abklopfen/abtasten(so 100 mal)

Sauerstoffsättigung (20-30 mal)

Kopf :

Schädel-MRT (1 mal)

Hals :

Kehlkopfspiegelung (so 20 mal)

Hals-CT (1 mal)

Herz :

EKG (10-12 mal)

Belastungs-EKG (2 mal)

24Stunden-EKG (1 mal)

Echokardiographie mit Farbdoppeldarstellung (1 mal)

Lunge :

Thorax-CT (2 mal)

Röntgen-Thorax (5 mal)

Lungenfunktion (bestimmt auch 10 mal)

Lungenfunktion mit Laufbandprovokation (2 mal)

Blutgasanalyse (3-4 mal)

Magen :

Abdomen-Ultraschall (2 mal)

Magenspiegelung (1 mal)

Lief damals von Arzt zu Arzt, deshalb so viele Untersuchungen.

Und seit 06 (fingen Sehstörungen an)

MRT mit KM (1)

Röntgen-Thorax (1)

VEP (1)

Reflextest (3 )

Augenärztliche Untersuchungen (war bei 2 Augenärzten + einmal in der Notambulanz)

Wurde nicht wirklich was gefunden. Ein kleines venöses Angiom , Zyste (soll beides nicht schlimm sein) im MRT und ein leichte Hornhautverkrümmung.

Hab am 24. nochmal um die Angst loszuwerden ein SEP,MEP,VEP und ne LP - dann ist halt wirklich alles durch.

Und zur Psyche :

Hatte ne scheiss Kindheit (bin 17), meine Thera meinte Depression, Hypochondrie und psychosomatische Beschwerde. Außerdem sind da viele Traumen.

LG

B`a<nkz


Aber wie gesagt, ich denke halt an ne schlimme körperliche Krankheit, hab aber kein seelisches Problem.

Ok bin total unzufrieden und das ganze Leben hat keinen Sinn für mich, aber das sind ja auch Symptome oder?

M7ornYing SS9txar


Ich würde deiner Therapeutin ohne Abzüge zustimmen.

Kenne dich ja nicht persönlich aber eine hypochondrische Störung kann ich jetzt schon aus deinen Aussagen diagnostizieren. Aufgrund der hohen Komorbitität mit anderen psychischen Störungen ist die Wahrscheinlichkeit auch an einer affektiven Störung erkrankt zu sein recht hoch einzuordenen.

Da du bereits in Therapie bist, wünsche ich dir alles Gute.

Gruss Michael

Bkankz


Aufgrund der hohen Komorbitität mit anderen psychischen Störungen ist die Wahrscheinlichkeit auch an einer affektiven Störung erkrankt zu sein recht hoch einzuordenen.

Sprich Depression + Psychosomatik usw?

LG

BkanMkz


Ok und wie kommt man da raus?

Ich meine ich bin ja leer, rede dann über Themen, die sich ereignet haben oder so. ABER es bringt mir halt nichts.

LG

Mworning0 Stxar


Seit wann bist du in Therapie? Und was für eine Form der Psychotherapie machst du??

Manchmal kann es Jahre dauern bis das Ziel ( Symptomauflösung ) und Beseitigung der inneren Konflikte erreicht ist.

Aber und das ist erwiesen, soll dich aber nicht verunsichern:

Es gibt auch therapieresistente Klienten.

Ebenso wie es Menschen gibt, die auf eine Medikamenten-Einnahme nicht den erwünschten Erfolg zeigen und ebenfalls resistent reagieren.

Michael

Bvanxkz


Mach das seit ca. 2 Monaten - Hatte früher schon Therapien gemacht, aber immer abgebrochen.

Und was ist , wenn man dann resistent ist?

Wird man dann die Kacke nie mehr los?

LG

B@ankWz


Es ist halt voll quälend, weil manche Symptome permanent da sind.. :-(

Mtorni}ng Sxtar


Es besteht immer noch die Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung der am stärksten beeinträchtigenden Symptome.

Aber du solltest vielleicht auch mal bereit sein ein bischen mehr an Ausdauer und Durchhaltevermögen zu investieren damit es dir wieder besser geht.

L{upo`0x49


Hallo Bankz,

solche schönen "Diagnostik-Listen" habe ich auch immer geführt....und Deine kann sich durchaus sehen lassen ;-)

Ich denke auch, Du solltest Dich auf einen längeren Weg einstellen. Ein Weg allerdings in die richtige Richtung und letztendlich der einzige, der auf Dauer von Erfolg gekrönt sein kann. Du bist zwar erst 17, bei einer traumatischen Kindheit bedeutet das aber andererseits auch, dass Du 17 Jahre gebraucht hast, um in Deine jetzige "Lage" zu kommen. Deshalb ist schon etwas mehr Geduld gefragt, auch wenn's bei anhaltenden körperlichen Symptomen zugegeben schwerfällt.

Die Tatsache, dass Du aufgrund Deines "jugendlichen" Alters doch recht früh dran bist, den Hebel umzulegen, lässt jedenfalls hoffen, dass das ganze gut ausgeht.

Also, bleib dran. Irgendwann wirst Du vielleicht mal sagen können, "Damals, mit 17, da hatte ich eine Krise...".

Viele Grüsse

Lupo

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