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Erfahrungsberichte Zwangsbefürchtungen

Tthe_M\astDexr hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich wollte mal fragen was Ihr für Erfahrung und Bewältigungstechniken bei Zwangsgedanken-/-befürchtungen gemacht habt (positive Berichte ?) ?

Ich habe bis vor kurzem solche Zwangsbefürchtungen gehabt ich könnte irgendwie verrückt sein im Rahmen meiner Panikattacke. Hatte dann noch die Befürchtung meine Freundin könnte auf einmal nicht mehr da sein. Einfach so. Außerdem wird mir ganz übel wenn ich in der Zeitung Berichte lese über irgendwelche Mörder, Verbrecher. Da denke ich: Oh Gott. Sind die einfach so von einem Tag auf den anderen so geworden ? Was ist wenn man selber, weil man plötzlich verrückt wird auch so wird? Dann falle ich eine Panikattacke. Ich male mir dann aus wie das dann wäre und bekomme Angst vor diesem Gedanke alleine schon.

Führe schon seit geraumer Zeit ein "Mut" Tagebuch in den ich meine Ziel zu Verbesserung meiner Situation sowie viele Erfahrung, Einschätzungen meiner Person schreibe. Das hilft mir enorm. Nächste Woche folgt ein Therapiegespräch und danach folgt eine Langzeittherapie.Parallel les ich ein Buch über Angststörung, das mir sehr weiterhilft.

Ich denke mir seit kurzem (genau gesagt gestern): Hey diese Gedanken, Gefühle bist nicht vollständig Du. Es sind nur doofe Gedanken, Gefühle. Nicht mehr.Du weisst wer Du bist und welche Einstellung, Werte etc. Du kannst nicht einfach verrückt werden wie diese Leute. Ich falle nicht auf diesen "Angstkreislauf" rein! Durch diese Technik beruhige ich mich und die Gedanken verschwinden und tauchen dann auch nicht mehr so oft auf. Ich bin dann richtig glücklich und freue mich. Versuche ich aber irgendwie zu begreifen, woher diese Angst kommt etc. Und zack beginnt wieder das Grübeln. Der Teufelskreis beginnt durch das Grübeln von vorne. Und ich krieg höllische Angst.

Erzählt mir Eure Erfahrungen

Antworten
Tehe_dMasUter


Mir fällt auch auf: Je mehr positive Berichte über Angst etc. ich lese, desto beruhigter bin ich und desto weniger werden diese Befürchtungen. Dann allerdings wenn ich im Internet, Filmen, Berichten schlimme Sachen lese isb. auch über Verrückte, Auswegslosigkeit, negative Berichte isb.über meine Befürchtungen, dann kommen diese Gedanken wieder verstärkt hoch und ich kriege wieder Angst. Dann wird der Gedankenstrudel quasi wieder losgetreten und ich nehme mein "Mut" Tagebuch zur Hand...

D;ra'usxi


Halllo The_Master

Versuche ich aber irgendwie zu begreifen, woher diese Angst kommt etc. Und zack beginnt wieder das Grübeln. Der Teufelskreis beginnt durch das Grübeln von vorne. Und ich krieg höllische Angst.

So ähnlich kenne ich es auch. Ich glaube es ist ein großer Unterschied zwischen zulassen, verdrängen und zu versuchen sie sich zu erklären.

Ich habe furchbare Angst das die Zwangsgedanken sich bei mir einbrennen :°(

G@rass-Haxlm


ich weiss nicht ob das auch für dich unter Zwangsbefürchtungen geht:

Ich muss mir immer wieder gewisse Szenen vorstellen. Und zwar Szenen, wo anderen, die ich liebe, was zustösst. Z.B. dass meine Eltern bei nem Unfall sterben. Die Szene läuft immer wieder und wieder vor meinen Augen ab, in vverschiedensten Versionen, und ich weine dabei und fühle mich beschissen, bringe sie aber nicht weg.

Oder dass meine Katze stirbt. Solche Sachen halt.

mit mir selber habe ich solche Gedanken nicht.

D2rzausdi


Hallo Grasi

Bei mir ist es so das sich wirre Gedanken und Erinnerungen in meine Gedanken drängen wenn ich alleine und nicht abgelenkt bin. Es ist also kein konkreter Zwangsgedanke. Ich finde mich auch in den Wikipedia Einträgen nicht wieder.

C<ynde"rel


ich

hatte/habe unglaublich viele zwangsgedanken..es kommt am ganzen tag dazu...und ich geb mir mühe sie irgendwo abzustellen..(ingedanken) und sie nicht an mich ranzulassen..oder -ich gehe einfach in diese situation rein..und merke, dass es nur gedanken sind.

seit ich fluoxetin nehme...ist es viel besser geworden..ich muss sagen, dass dies das einzige medi ist was bis jetzt auf diese zwangsgedanken reagiert hat.

T(he_TMasxter


Habe in "Der Kobold im Kopf-Die Zähmung von Zwangsgedanken..." von Dr. Lee Baehr gelesen, daß Zwangsgedanken besonders dann stark werden, wenn man sie unterdrückt.

Versuche sie einfach als Zwangsgedanken zu akzeptieren und sie nicht so nah an mich heranzulassen. Sie also als harmlos zu begreifen.

Wenn man sich an sie gewöhnt und als harmlos begreift geht sie Stück für Stück weg. Möchte mit meiner Therapeutin nächste Woche (1. richtiger Langzeittermin) die direkte Konfrontation mit meiner Angst (z.B. diese "Tonbandkassettentechnik"). Ich denke nur das wird und kann helfen.

Cnyndexrel


ja

dies konfrontationstherapie -finde ich wirklich sehr gut...wie gesagt..ich geh auch meist in die gedanken hinein..und dann merke ich wie es besser wird..nur manchmal geht es eben nicht..bei besonders schlimmen ängsten..ist es manchmal nicht möglich...es gibt ja welche, die so schlimm dran sind ..das sie nicht mehr aus dieser situation alleine rauskommen..

ich kenne jemanden der stundenlang damit beschäftigt war das licht aus und anzumachen..er kam nicht aus der wohnung..


T+he_M2aster


Ja alleine werde ich das bestimmt nicht machen. Nur mit der Unterstützung meiner Therapeutin. Ich glaube ein wenig hat mir auch schon alleine die Tatsache geholfen zu akzeptieren, daß diese Zwangsgedanken harmlos sind sowie meine Angststörung als solche auch zu akzeptieren. Manchen Situationen allerding z.B. wenn ich denke, hey es ist doch eig. garnix (wenn es mir gut geht), zeigen aber daß ich diese noch nicht vollständig akzeptiert habe. Oder wenn ich an allem zweifele z.B. die Angst daß ich nachts irgendetwas sehen könnte was nicht da ist.

T@he_MakstKer


...besonders krass ist die Spiegelsituation bekannt aus vielen schlechten Horrorfilmen. Man schaut in den Spiegel und auf einmal ist hinter einem jemand. Man dreht sich um und es ist nix da.

Vor dieser Situation habe ich am meisten Schiss, auch wenn sie noch nie da gewesen ist. Spinne mir noch weiter zurecht, was wäre wenn diese Situation eintreffen würde, dann wärst Du schizophren vielleicht und Dein ganzes Leben wäre "zu Ende". Dann denke ich, man könnte so Wahnvorstellung bekommen, daß man auf einmal verrückt wird, wie dieser Stephen King Shiningmann z.B. und man läuft Amok.

Völlig krank was diese scheiss Filme so einen beeinflussen können.

Also "Ring" könnte ich heute nicht mehr gucken. Damals ging der Film spurlos an mir vorbei...

DBraPusi


Bei mir laufen sie nicht so ab wie in Wikipedia beschrieben.

Habe sie in meinem Faden [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/218808/8/#3799118]] mal erklärt. Nochmals danke Grasi für die Infos @:)

Meine Thera meint ich sei nicht wegen der Gedanken unruhig sondern hätte die Gedanken weil ich durch die vielen Veränderungen die jetzt passieren unruhig bin und sie deshalb habe.

C5ynderxel


Manchen Situationen allerding z.B. wenn ich denke, hey es ist doch eig. garnix (wenn es mir gut geht), zeigen aber daß ich diese noch nicht vollständig akzeptiert habe. Oder wenn ich an allem zweifele z.B. die Angst daß ich nachts irgendetwas sehen könnte was nicht da ist.

ich glaube, da geht es dir nicht anders als uns allen..

bei mir ist das auch so...ich denke im traum nicht dran..wenn es mir wieder gut geht..und fühl michimmer aufs neue überrumpelt...wenn sie dann wiederkommen..

DOraus!i


Cynderel

Grade heute ist mir, in Bezug auf Erinnerungen, klar geworden wie recht Du hast.

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