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Narzisstentreff im Forum

bjion


:-D *:) danke schön, sense *:) :-D

:-D ~ *:) ~ :-D euch auch allen eine wundervolle halloween-nacht :-D ~ *:) ~ :-D


Das trunkene Lied

O Mensch! Gib Acht!

Was spricht die tiefe Mitternacht?

"Ich schlief, ich schlief -,

"Aus tiefem Traum bin ich erwacht: -

"Die Welt ist tief,

"Und tiefer als der Tag gedacht.

"Tief ist ihr Weh -,

"Lust - tiefer noch als Herzeleid:

"Weh spricht: Vergeh!

"Doch alle Lust will Ewigkeit -,

"- will tiefe, tiefe Ewigkeit!"

Friedrich Nietzsche


:-) *:) ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)

t{heorxie


ich kenne auch ein gedicht

ich kannte eine annett,

die sprang vom dreimeterbrett.

die hat sich vor gar nichts gegraut,

ausser vor pudding mit haut.

joseph guggenmos

stolz,

-jLotKtax-


hihi - die theorie - will auch eine Narzisse werden :-D

In der Praxis ist vielen Menschen

die Theorie

doch lieber als die Praxis.

Ernst Ferstl

(*1955)

8-)

hRerak+lit


aus "Des Knaben Wunderhorn" :-o

Hab ich bis heute nicht gewußt %-|

Das bucklige Männlein

Will ich in mein Gärtlein gehn,

Will mein Zwieblein gießen,

Steht ein bucklig Männlein da,

Fängt gleich an zu niesen.

Will ich in mein Küchel gehen,

Will mein Süpplein kochen,

Steht ein bucklig Männlein da,

Hat mein Töpflein brochen.

Will ich auf mein Boden gehn,

Will mein Hölzlein holen,

Steht ein bucklig Männlein da,

Hat mir's halber g'stohlen.

Will ich auf mein Keller gehn,

Will mein Weinlein zapfen,

Steht ein bucklig Männlein da,

Tut mir'n Krug wegschnappen.

Setz ich mich ans Rädlein hin,

Will mein Fädlein drehen,

Steht ein bucklig Männlein da,

Läßt das Rad nicht gehen.

Will ich an mein Bänklein knie'n,

Will ein bischen beten,

Steht ein bucklig Männlein da,

Fängt gleich an zu reden:

"Liebes Kindlein, ach, ich bitt',

Bet' für's bucklig Männlein mit".

;-D Na, Süßes oder Saures ergattert ???

x:) ;-) :-) 8-) :-| :-/ |-o :-x :-p

SXense


Geistergruss :-o :-| :-D :-D :-p 8-) *:)

Ich sah ein holdes Weib im Traum

Auf rotem Laube sitzen

Wohl unter einem bereiften Baum,

Der tät' wie Silber blitzen

Er blitzte wie Silber und Kristall

In lieblicher Wintersonne;

Leis rauscht' der Wind, wie Demantenfall

Perlt's von des Baumes Krone.

Und auch der Schönen wallendes Haar

Sah weiss wie Schnee ich prangen;

Denn ach, wie manches liebe Jahr

Ist schon ins Land gegangen!

Doch blühte noch ihr Antlitz fein

Gleich weissen Rosenauen,

Im Aug' der alte Sternenschein

Und rot der Mund zu schauen.

"Wo kommst du her, wo gehst du hin?"

Sprach ich mit sanftem Beben,

"Bist selig? Bist du Büsserin?

Wo lebst du nun dein Leben?"

Sie lächelte mild am selben Ort,

Auch hab' ich sie nicken sehen;

Sie sprach ein halb gehauchtes Wort,

Das konnt' ich nicht verstehen.

Des Reifes Flocken fing sie dann,

Die fallenden, unverdrossen

Und bot mir die Juwelen an,

Die auf der Hand zerflossen.

Drauf stieg der Nebel aus dem Tal,

Empor aus Fluss und Weihern,

Verhängend rasch des Waldes Saal

Mit seinen dichten Schleiern.

Ich sah sie zwischen die Bäume hinein

Tief in den Schatten gehen

Und ihres Haares Silberschein

In Düsternis verwehen.

Noch hat es hier, noch hat es dort

Wie Augenglanz gefunkelt;

Zuletzt war die Erscheinung fort

Und auch der Traum verdunkelt.

Gottfried Keller (1819-1890)

:°( ~~~~~~~~~~~~~~~~ :-o

*:) heraklit~Lotta~bion *:)

:-( Nethe ist verhext ??? :-/ *:)

b_ion


*:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ edzi :-D *:)

:-D ;-D :-p ;-D :-D es ~ ist ~ geisternacht :-D ;-D :-p ;-D :-D

-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~

Was ich gestern war

Was ich gestern war,

Bin ich heute nicht.

Jeder neue Morgen

Zeigt ein neu Gesicht.

Paul Scheerbart

-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~

:-) *:) ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)

-sLotztax-


Einen schönen November wünsch ich euch !!!

Der Monat November

ist die blütenreichste Zeit

des ganzen Jahres:

Nirgendwann sonst

brechen die NeuRosen in diesem Ausmaß aus.

;-D

Manfred Poisel

(*1944)

8-)

hOera7klixt


Moin ihr Narzißten :-D *:)

Apfelkantate

Der Apfel war nicht gleich am Baum

Da war erst lauter Blüte.

Das war erst lauter Blütenschaum

und lauter Lieb und Güte.

Dann waren Blätter grün an grün

und grün an grün nur Blätter.

Die Amsel nach des Tages Mühn,

sie sang ihr Abendlied gar kühn

und auch bei Regenwetter.

Der Herbst, der macht die Blätter steif

der Sommer muß sich packen.

Hei! Daß ich auf die Finger pfeif

da sind die ersten Äpfel reif

und haben rote Backen.

Und was bei Sonn' und Himmel war

erquickt nun Mund und Magen

und macht die Augen hell und klar.

So rundet sich das Apfeljahr

und mehr ist nicht zu sagen.

--------------------------------|-o

Matthias Claudius (1740-1815)

;-D :-) :-| %-| x:) ??? :-x :-D :)D :-p :-o 8-) *:) x:)

-{Lottxa-


Moin ihr !!! *:) hihi - heraklit - die Apfelkantate kann ich

SINGEN !!! :-D

.

.

.

DIE TEILUNG DER ERDE

Nehmt hin die Welt! rief Zeus von seinen Höhen

Den Menschen zu, nehmt, sie soll euer sein.

Euch schenk ich sie zum Erb und ewgen Lehen,

Doch teilt euch brüderlich darein.

Da eilt was Hände hat, sich einzurichten,

Es regte sich geschäftig jung und alt.

Der Ackermann griff nach des Feldes Früchten,

Der Junker birschte durch den Wald.

Der Kaufmann nimmt, was seine Speicher fassen,

Der Abt wählt sich den edeln Firnewein,

Der König sperrt die Brücken und die Straßen,

Und sprach, der Zehente ist mein.

Ganz spät, nachdem die Teilung längst geschehen,

Naht der Poet, er kam aus weiter Fern.

Ach! da war überall nichts mehr zu sehen,

Und alles hatte seinen Herrn!

Weh mir! So soll ich denn allein von allen

Vergessen sein, ich, dein getreuster Sohn?

So ließ er laut der Klage Ruf erschallen,

Und warf sich hin vor Jovis Thron.

Wenn du im Land der Träume dich verweilet,

Versetzt der Gott, so hadre nicht mit mir.

Wo warst du denn, als man die Welt geteilet?

Ich war, sprach der Poet, bei dir.

Mein Auge hing an deinem Angesichte,

An deines Himmels Harmonie mein Ohr.

Verzeih dem Geiste, der, von deinem Lichte

Berauscht, das Irdische verlor!

Was tun! spricht Zeus, die Welt ist weggegeben,

Der Herbst, die Jagd, der Markt ist nicht mehr mein.

Willst du in meinem Himmel mit mir leben,

Sooft du kommst, er soll dir offen sein.

Schiller

.

.

.

Das muß meine Tochter grad für die Schule lernen... aber mit der Betonung hat sie es nicht so ... jetzt ist sie in ihr Zimmer verschwunden, weil sie nicht mehr hören wollte, wie ich das Gedicht betone... :-( .... :- ... ;-D

8-)

bsioxn


*:) :-D lotta ~ sense ~ heraklit ~ nethe ~ edzi :-D *:)

Blumen in der Schule

In dumpfer Schule sitzen kleine Mädchen;

da draußen lacht der Frühling, weit und breit;

die Vögel singen und die Blumen blühen,

die Erd’ ist eine Braut im Hochzeitskleid.

O Frühling, mit den grünen Rebensprossen

schlägst du ans Fenster, und dein Sonnenschein,

er spielt im Schulstaub; doch du pochst vergebens,

nur leise ruft das Kinderherz: Herein!

Und dennoch weißt du heimlich einzuschleichen:

Ein Wohlgeruch weht durch die schwüle Luft,

als käme er von Veilchen und Narzissen,

als wär’s von Birkenlaub ein frischer Duft.

Die Kinder haben dich hereingetragen

in Blumensträußen, heimlich, ungesehn;

die liegen duftend unterm staub’gen Tische;

liebst du die Kinder, laß es still geschehn!

O, dulde Blumen in den dunklen Räumen,

weis’ ihnen nicht die Tür mit barschem Wort!

Wenn Du die Blumen aus der Schule weisest,

treibst du die Liebe und den Frühling fort.

Des Kindes Herz ist auch wie eine Blume;

es sehnt sich nach des Frühlings Sonnenschein.

Soll es erblühn, der Welt und Gott zur Freude,

so muß das Lehrerherz die Sonne sein.

Franz Poppe


:-) *:) ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)

N[ethxe


*:) Moin Heraklit,Lotta Sense,bion,Edzi,Oktoberhase *:)

Nüsse sind gut

für die Nerven,

besonders Genüsse.


Vone Geschefftsreise zuricke :-D :-)


N=ethxe


*:) War in Sachsen *:) *:) ;-D :-) :-) :-)

Es gab:


Gaggau ;-D :-)

Nonnferzehn :-) :-)

Gwahrggliddscher ;-D ;-D

Bäffschdägg 8-) 8-)

Bliemchn :°( :°(

Schdrummsohln :-/ :-/

Gorgkn %-| %-|


Gäddsche nich !!!!!

;-D ;-D :-D :-D :-) :-) *:) *:)


S[eEnsxe


:-D Der Nethe vone Gecheftsreise :-D *:)

De Genüsse :-o

geen Word vorschdann...Beafsteak, Blümchen... ??? :-/

leggor :-p ;-D

~~~~~~~~~~~~ :-x

Der Mensch und die Güter des Lebens.

Tausend Libellen umgaukeln den Menschen und schillern und locken,

Aber die schönste ist grau, wenn er sie endlich erhascht.

Wäre es anders und schmückte der goldene Staub, der die Flügel

Jeder schweifenden ziert, eine gefangene nur;

Glänzte das Gut, das wir haben, wie jenes, welches uns mangelt,

Stände das Gut, das uns fehlt, nackt vor den Blicken, wie dies:

Welch ein Heil für uns alle! Wir würden nicht töricht verlangen

Und des bescheidensten Glücks ruhig und still uns erfreun!

Friedrich Hebbel

~~~~~~~~~~~ %-|

*:) Nethe :-D :-x ;-)

*:) und die Truppe x:)

8-)

Nuethxe


Friedrich Hebbel (1813-1863) *:) ;-) ;-) *:)

Moin Moin Sense -


-:)D-î 15î%-|î-*-)- *-)-;-D :-D ;-) *:)

--------------------------------------:-x :-x

Wenn der Mensch überhaupt dauert,

so dauert er als Individuum.

Denn er ist ein

geborner Mittelpunkt.

--------------------------------------x:) x:)


Edzi naus ausse Gisde ;-) :-D *:)


h"eIra+klixt


Moin!!! Alle wieder da ???

Achte auf Deine Gedanken,

denn sie werden Deine Worte,

achte auf Deine Worte,

denn sie werden Deine Taten,

achte auf Deine Taten,

denn sie werden Dein Charakter,

achte auf Deinen Charakter,

denn er wird Dein Schicksal!

Aus dem Talmud

:-D ;-)

grau und trist und trostlos - einfach November :-| :-|

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