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Narzisstentreff im Forum

h"er[ak lixt


Schnee!! Schnee!! Schnee!!

Theodor Fontane

Im Garten |-o

Die hohen Himbeerwände

trennen dich und mich,

doch im Laubwerk unsre Hände

fanden von selber sich.

Die Hecke konnt' es nicht wehren,

wie hoch sie immer stund;

ich reiche dir die Beeren,

und du reichest mir deinen Mund

Ach, schrittest du durch den Garten

noch einmal im raschen Gang,

wie gerne wollt' ich warten,

warten stundenlang.

-------------------------------------:-)

nicht frei nach Fontane ;-D

du dichterische Katastrophe ;-D ;-) :)^

;-) ;-) ;-) ;-) --------genießt den Winter :-p

Szexnse


:-D Es schneit *:) ;-) *:) x:) *:)

Es schneit dicke Flocken,

Nicht warm, aber frisch gebacken.

Die setzen sich in meine Dichterlocken,

In meinen Schiebernacken,

Auf meine Smoking-Socken.

Sie machen den Polizisten

Gemütlich zum Weihnachtsmann.

Da legen die Touristen

Ihre Polarausrüstung an.

Wir wollen uns alle zusammentun,

Um den Beschluß zu fassen:

Es dürfen alle Sachsen von nun

An nicht mehr ihr Land verlassen. :-o

Sie querten mit wilder Behaglichkeit

Karlmayisch gedachte Fernen

Und blieben Sachsen. Es wird für sie Zeit,

Sich selbst erst mal kennenzulernen.

Es schneit.

Wenn hundert Leute sich einig sind,

Dann fühlen sich die als Giganten

Und schwafeln vor einem vernünftigen Kind

Wie taube verwunschene Tanten.

Es schneit. Wie in unserer Kinderzeit,

Zum Wintersport eingeladen,

Gehe ich schlafen. Es schneit. Es schneit.

Es schneit für den Landmann Kuhfladen.

Es schneit für die Zukunft Straßendreck.

Auf Gräber schneit's weiße Rosen.

Doch es schneit Erbsensuppe mit Speck

In die Taschen der Arbeitslosen.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

%-| ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ :-| ;-D

totzdem schöne Aussicht, strahlendes Weiß :-D :)^

*:)

bNiokn


** *:) x:) :-x x:) *:) hallo narzissten *:) x:) :-x x:) *:)

Der Bauer und sein Kind

Der Bauer steht vor seinem Feld

und zieht die Stirne kraus in Falten:

"Ich hab' den Acker wohl bestellt

auf gute Aussaat streng gehalten,

nun sieh' mir eins das Unkraut an,

das hat der BÖSE FEIND getan!"

Da kommt sein Knabe hochbeglückt

mit bunten Blumen reich beladen,

im Felde hat er sie gepflückt,

Kornblumen sind es, Mohn und Raden.

Er jauchzt:"Sieh' Vater, nur die Pracht,

die hat der liebe GOTT gemacht!

Julius Sturm


:-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)

Cmrassxus


Dreizehnlinden

Mußte ich in der Schule auswendig lernen.

Wonnig ist's in Frühlingstagen

nach dem Wanderstab zu greifen

und den Blumenstrauß am Hute

Gottes Garten zu durchstreifen

Droben zieh'n die weißen Wolken

unten geh'n die blauen Bäche.

Bunt, in neuem Kleidern prangen,

Waldeshöh' und Wiesenfläche.

Auf die Bleiche bringt das Mädchen,

was der Winterfleiß gesponnen.

Und dem Hain erzählt die Amsel,

was im Schnee sie still ersonnen

Sind es auch die alten Töne,

die bekannten, längst vertrauten,

doch die Bleicherinnen lauschen

gern den süßen lieben Lauten.

Gern, den süßen lieben Lauten,

die in Berg und Tal erklingen.

Hirtenbub und Köhlerknabe

horchen auf, um mitzusingen.

Mitzusingen frisch und fröhlich

nach des Winters langen Schmerzen.

Alte, halbvergess'ne Lieder

werden wach im Menschenherzen.

Halbvergess'ne alte Lieder

werden wach in meiner Seele.

Hätt' ich nur sie auszusingen

wilde Amsel deine Kehle.

das geht noch viele Strophen so weiter und ich kann es auswendig. Es gefällt mir aber auch sehr gut

N,ethxe


** Moin Crassus *:) *:) *:) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) *:) *:) *:)

Helf'uns Gott

den Weg zur Heimat

Aus dem Erdenelend finden:

Betet für den armen Schreiber,

Schließt der Song

von Dreizehnlinden.

-------------------------:)D :)^ ;-) 8-) 8-) *:)


Moin Heraklit+Sense+bion *:) *:) *:)

-------------------------;-) ;-) ;-) ;-)

h'etrakxlit


Moin Nethe *:) Sense *:) bion *:) ottaL *:)

und alle Teilzeitnarzißten ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-) ;-)

Andreas Gryphius

Es ist alles eitel :-|

Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.

Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;

Wo jetzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,

Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden;

Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden;

Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;

Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.

Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.

Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?

Ach, was ist alles dies, was wir vor köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind,

Als eine Wiesenblum, die man nicht wieder find't!

Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten.

:-) :-D :-p :-( :-o |-o :-x x:) 8-) %-| :-/ :°( >:(

zDe5it_sruchxer


Mahlzeit, Narzisten.

Dieses Stück hat mich heute morgen ins Leben gerufen. War ein schöner Start.

Fließende Wasser

Seh die die Wolken so nah

seh wie der Grund sich verliert

Leg die Hände aufs Wasser

und spüre ich bin noch hier

Alles kommt wie es kommt

mit mir oder ohne mich

kann nur sehn was mir scheint

und vergessen sieht man nicht

Und wie jedesmal

kennt nur das fließende Wasser

den einen Weg der es so einfach macht

Und könnte ich sein

wie das fließende Wasser

Ich tauschte alles gegen diese Kraft

Wenn der Regen beginnt

kannst Du den Strom noch nicht sehn

wen er trifft reißt er mit

und ihm kann nichts widerstehn

Plötzlich scheint alles gleich

auf einmal bist du wie ich

alles andere wird leicht

sag mir kennst du das nicht?

Und wie jedesmal

kennt nur das fließende Wasser

den einen Weg der es so einfach macht

Und könnte ich sein

wie das fließende Wasser

Ich tauschte alles gegen diese Kraft

Und wär es so wie ich´s sag

käm die Nacht vor ihrem Tag

käm die Freude vor der Furcht

käm die Sonne durch

Und wär es so wie ich´s sag

käm die Nacht vor ihrem Tag

käm das Dunkel vor dem Licht

sag mir kennst du das denn nicht?

Laith al Deen

*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:)

Allen ein schönes WE!

Grüsse

g:roße gKatajstrophxe


na, ihr Narzissten, wie gefällt Euch dieser Schmarrn ? ;-D

Chamisso, ich zitiere: " Für die Frauenwelt ausgewählt "

Immer froh und ohne Sorgen!

Alles, alles muß gedeihn,

Und ihr sollt mit jedem Morgen

Glücklicher und jünger sein.

Geil, was?

na, Heraklit, ist das Dichtkunst? Würg! :-p ;-D

NRethxe


** :)^ *:) ;-) ;-) :)D große Katastrophe %-| :-/ :°( :°( :°(

Moin Heraklit +zeit_sucher.------*:) *:)




Volker von Törne(geb 1934 in Quedlinburg)



-----Amtliche Mitteilung-----------------


Die Suppe ist eingebrockt:

wir werden nicht hungern.

Wasser steht uns bis zum Hals:

wir werden nicht dürsten.

Sie spielen mit dem Feuer

wir werden nicht frieren.

Für uns ist gesorgt.


;-) ;-) ;-) :-) ;-D ;-) :-) ;-D *:)

astt]oxL


** Moin ihr Lieben !!! *:) *:) *:) besonders der Chef !!! ;-)

Vom Büblein auf dem Eis

Vom Büblein auf dem Eis

Gefroren hat es heuer

noch gar kein festes Eis;

das Büblein steht am Weiher

und spricht so zu sich leis:

Ich will es einmal wagen,

das Eis, es muss doch tragen.-

Wer weiß?

Das Büblein stampft und hacket

mit seinem Stiefelein,

das Eis auf einmal knacket,

und Krach! Schon brichts hinein.

Das Büblein platscht und krabbelt

als wie ein Krebs und zappelt

mit Schreien.

O helft, ich muss versinken

in lauter Eis und Schnee!

O helft, ich muss ertrinken

im tiefen, tiefen See!

Wär nicht ein Mann gekommen,

der sich ein Herz genommen,

o weh!

Der packt es bei dem Schopfe

und zieht es dann heraus,

vom Fuß bis zu dem Kopfe

wie eine Wassermaus.

Das Büblein hat getropfet,

der Vater hats geklopfet

zu Haus.

Friedrich Güll (1812-1879)

.

.

Schönes Wochenende euch allen !!! :-)

a7tto.L


:-p

Ein tapferer Sinn verwandelt

große Katastrophen in kleine.

Demokrit

(460 - 370 v. Chr.)

8-)

N_ethxe


** Moin attol ;-) ;-) ;-) *:) :)^ :)D ;-) ;-) ;-) :*) ;-) ;-)

Demokrit aus Abdera(460-370 v. Chr.)


-----------------;-D ;-D ;-D *:)

----------------------------------8-) 8-)

Seltenheit

macht

die Genüsse

besonders erfreulich.

-------------------------------x:) x:) *:)

Morschn Truppe-- *:) ;-D ;-D *:)


hseraklxit


Moin catastrofe ;-D ebenfalls würg >:(

Erk Vollmer

Bisweilen schreib ich ein Gedicht ... |-o :-x

Bisweilen schreib´ ich ein Gedicht.

Warum? Wozu? – das weiß ich nicht.

Weiß auch nicht, ob ich Dichter bin.

- und seh´ darin auch keinen Sinn.

Nichts treibt mich an. Nichts drängt hinaus.

Ich sage grundsätzlich nichts aus,

schreibe das Zeug nur einfach hin.

- Hauptsache, es ist frei von Sinn.

Nein, bin auch kein Missionar.

Ich komm´ auch ohne Wahrheit klar.

So manches Mal denk´ ich: Ich spinn´.

- Zum Glück. Sonst hätt´ es doch noch Sinn..

Ich bin, ganz klar, sehr liberal.

Mir ist fast alles sch...egal.

Und trotzdem steh´ ich mittendrin

- Es lebt sich prächtig ohne Sinn.

---------------------------------- ;-D

Moin Nethe + bion + Sense + Lotta *:)

..und große und kleine Katastrophe *:) *:)

..und zeit_sucher *:)

..und edziboese *:)

??? Alle ???

b|ion


** *:) x:) :-x x:) *:) hallo narzissten *:) x:) :-x x:) *:)

Der Weltenfahrer

Ist das des Fahrers unstet Los,

Zu kreuzen über fremde Seen?

Zu treiben wie auf einem Floß,

Wenn raume Winde stürmisch wehen?

Er fühlt der Wellen Wechselspiel,

Kennt Regen, Kälte, Sonnenglut.

Die unbekannte Welt ist Ziel,

An Hoffnung fehlt es nicht und Mut.

Es hält ihn nicht am selben Ort,

Auch wenn man ihn zum Bleiben drängt,

Die Ferne ruft und treibt ihn fort,

Ein Traumbild seine Schritte lenkt.

Er will entdecken, weiter ziehen,

Der Fahrer ist ein Vagabund.

Er muss dem, was ihn engt, entfliehen -

Allein im weiten Weltenrund

Werner Hardam


:-) *:) :)^ ;-) :-D ;-D :-| %-| :- :-/ :-( :°( >:( :-o |-o :-x x:) ??? :-p 8-) :)D 8-)

S[eLnxse


** *:) Es lebt sich prächtig ohne Sinn >:( ;-D :-p ;-) *:)

Sehnsucht nach zwei Augen

(September 1930)

Diese Augen haben um mich geweint.

Denk ich daran, wird mir weh.

Wie die mir scheinen und spiegeln, so scheint

Keine Sonne, spiegelt kein See.

Und rührend dankten und jubelten sie

Für das kleinste gute Wort.

Diese Augen belogen mich nie.

Nun bin ich weit von ihnen fort,

Getrennt für Zeit voll Ungeduld.

Da träumt's in mir aus Leid und Schuld:

Daß sie noch einmal weinen

Werden über meinen

Augen, wenn ich tot bin.

Joachim Ringelnatz

(jaja, mit dem hab ichs gerade... ;-D)

:°( ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ :-) :-)

Grüße an Lotta~bion~Nethe~heraklit :-D x:) *:)

und alle :-p *:)

zeit_sucher :)^ :-)

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