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Narzisstentreff im Forum

N]arzirssimuxs


Hallo, Narzisstenvolk *:)

Die Ideen, für die man

durchs Feuer gehen will,

sind oft nur ein Vorwand,

um das Feuer zu legen.

@:) :)* @:) :)D 8-)

Kräthe-PRose


Im Frühlingsanfang

Erwacht zum neuen Leben

Steht vor mir die Natur,

Und sanfte Lüfte wehen

Durch die verjüngte Flur.

Empor aus seiner Hülle

Drängt sich der junge Halm,

Der Wälder öde Stille

Belebt der Vögel Psalm.

2. Die Flur im Blumenkleide

Ist, Schöpfer, dein Altar,

Und Opfer reiner Freude

Weiht dir das junge Jahr;

Es bringt die ersten Düfte

Der blauen Veilchen dir,

Und schwebend durch die Lüfte

Lobsingt die Lerche dir.

3. Ich schau' ihr nach und schwinge

Voll Dank mich auf zu dir,

Dem Schöpfer aller Dinge,

Gesegnet seist du mir!

Weit über sie erhoben,

Kann ich der Fluren Pracht

Empfinden, kann dich loben,

Der du den Lenz gemacht.

4. O Vater, deine Milde

Fühlt Berg und Tal und Au,

Es grünen die Gefilde,

Beperlt vom Morgentau;

Der Blumenweid' entgegen

Blökt schon die Herd' im Tal,

Und in dem Staube regen

Sich Würmer ohne Zahl.

5. Glänzt von der blauen Feste

Die Sonn' auf unsre Flur,

So weiht zum Schöpfungsfeste

Sich jede Kreatur,

Und alle Blätter dringen

Aus ihrem Keim hervor,

Und alle Vögel schwingen

Sich aus dem Schlaf empor.

6. Lobsing' ihm, meine Seele,

Dem Gott, der Freuden schafft!

Lobsing' ihm und erzähle

Die Werke seiner Kraft!

Hier von dem Blütenhügel

Bis zu der Sterne Bahn

Steig' auf der Andacht Flügel

Dein Loblied himmelan!

Christoph Christian Sturm, 1740-1786

Auf daß der Frühling nun endlich kommen möge !!! Viele Grüße an mich, Alle Narzissten, besonders den Chaf und alle Fans !!! @:)

JWoh.-Wo=lfg./v.mGoethxe


Bald sprießt es wieder in Wald und Flur

bald steht der Halm

und auch die männliche Natur

Bald wehen Blütendüfte über's Land

und durchs Gehirn zieh'n schwüle Lüste

nach Weiberröcken, strammen Brüsten

Wie soll man dabei schicklich bleiben?

wenn selbst die Pfarrer es nun treiben

auch sie getrieben von Hormonen

die lauernd, lüstern in uns wohnen

Ein kaltes Bad, ein kühler Trunk

das bringt doch keine Besserung

Wo ist der Sinn?

Am besten ist, ich geb mich lustvoll hin

;-D

h_e|raklxit


Moin ihr Narzißten @:) @:) @:) @:) @:) @:)

Ich hab mir lang den Kopf zerbrochen,

Mit Denken und Sinnen, Tag und Nacht,

Doch deine liebenswürdigen Augen,

Sie haben mich zum Entschluß gebracht.

Jetzt bleib ich, wo deine Augen leuchten,

In ihrer süßen, klugen Pracht -

Daß ich noch einmal würde lieben,

Ich hätt es nimmermehr gedacht.

:-p Heinrich Heine :-p

N'ar<zissdimuxs


Hallo, Narzissten *:) @:) :)*

Man liest zu viel geringe Sachen,

womit man die Zeit verdirbt und

wovon man weiter nichts hat.

Man sollte eigentlich

immer nur das lesen,

was man bewundert.

(nochmal was vom alten Goethe)

N}arz<is3simuxs


Bei den Weisen bleibt

überhaupt kein Platz für Haß.

Denn wer - außer ganz großen Dummköpfen -

haßt wohl die Guten?

Die Schlechten aber zu hassen, ist sinnlos.

(aus: "Trost der Philosophie", 4. Buch, 4. Prosa

-Anicius Manlius Torquateus Severinus Boëthius-

römischer, christlicher Philosoph und Politiker

**um 480 (Rom)

†um 525 (Ticinum/Pavia, hingerichtet)

....und aus "Zar und Zimmermann" vor mich hinträllere:

Oh, ich bin klug und weise....

(mein Spiegelbild huldvoll grüßend und mich ehrfurchtsvoll davor verneigend)

h^ewraklIit


Michel de Montaigne :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Das Meisterstück eines Menschen,

auf das er besonders stolz sein kann,

ist,

sinnvoll zu leben;

alles übrige,

wie regieren, Schätze sammeln, Bauten errichten,

sind Nebensachen.

:-p bravo Narzissimus :-p :-p :-p :-p

z]eit)_suxcher


zeitt suchend? winkewinke

Reglose Jagd

Die Ställe hangabwärts, es heißt, den Hasen

habe ein Marder geholt, ein Fuchs, niemand

ist sicher, man lebt hier selten

nachts. Das Haus zu groß

für ein Haus, die Menschen zu reich, um aus

meiner Zeit zu sein. Und dennoch gehen wir

auf die Jagd gemeinsam, durch die verwachsenen

Ränder des Familienerbes, kein Tier

knackt das Unterholz, kein Kadaver

legt seinen Geruch wie ein spukender Ahne

an die Grenze des Grundstücks. Ich glaube, alles

hält die Terrasse verborgen, niemand

folgt mir nach, wie sollten sie auch, meine Tage

liegen anderswo. Nur die Seeadler auf den Pfosten

lassen mich nicht aus dem Blick, ich fühle

ihre gefeilten Augen mir in den Nacken starren,

bis ich stürze, doch das ist unwesentlich, nur

eine kurzfristige Veränderung des alten Gebäudes.

Nora Bossong

(*1982)

N$etxhe


** @:) @:) zeit_sucher+Heraklit+Narzi @:) @:) *:) *:) *:)

Johann W.Goethe


Man kann nicht

für jederman leben,

besonders für die nicht,

mit denen man nicht

leben möchte.


Gesamte Truppe ein dreifaches Ahoi ;-D ;-D ;-D *:) *:) *:) *:) @:) @:) @:) :-) :-) :-)


hserakklixt


Guten Abend @:)

Ich lehne Gewalt ab,

weil das Gute,

das sie zu bewirken scheint,

nicht lange anhält;

dagegen ist das Schlechte,

das sie bewirkt, von Dauer.

-------------------------------- :-)

Mahatma Gandhi :)* :)* :)* :)* :)*

z`eit_is@uxcher


auch wieder sich lesen will

La Querida

Deine Umarmungen sind wie Sturm,

der uns über Weltenabgründe schwenkt,

Deine Umarmungen sind wie wildduftender Regen,

der das Blut mit Traum und Irrsein tränkt.

Aber dann ist Tag. Nachtschwere Augen brechen auf,

herwankend aus goldner Vernichtung und Tod,

Durch Ströme dunklen Bluts rausch ich zurück

wie Ebbe, fühle schneidend eine Not,

Höre deines Herzens Schlag an meinem Herzen klopfen

und weiß doch: du bist ganz fern und weit.

Fühle: überm Feuer dieser Lust, die wir entfacht,

weht eine Traurigkeit,

Näher an dir! Gewölk, das meinem stillern

Tagverlangen dein Gesicht entzieht,

Fremdes, darein du flüchtest, drin sich deine Inbrunst,

ferne Liebeslitaneien betend, niederkniet,

Herzblut, das tropft, verschollene Worte,

Streichen über heiße Stirn, Finger gefaltet,

Blicke zärtlich tauend, die ich nie gekannt -

Grenzenloses streckt sich wie ein undurchdringlich

tiefes, dämmerunggefülltes Land,

Gärten, zugewachsen, die ins Frühlicht eingeblüht

bei deiner Seele stehn -

Ich weiß: du müßtest über hundert Brücken,

weite zugesperrte Straßen gehn,

Rückwärts,

in dein Mädchenland zurück,

Müßtest deine Hand

mir geben und das lange Stück

Mit mir durchwandern,

bis Erinnerung, Lust und Wehe dir entschwänden,

Und wir in morgendlich begrünten Furchen

vor dem Tal des neuen Aufgangs ständen ...

Aber du blickst zurück. Schrickst auf und schauerst.

Lächelst. Und deine Lippen sinken,

Geflügel wilder Schwäne, über meinen Mund,

als wollten sie sich um Erwachen

und Besinnung trinken.

Ernst Stadler

(1883-1914)

N,erth+e


** @:) @:) *:) *:) zeit_sucher+Heraklit+Narzi *:) *:) @:)

Die Wahrheit

ist ein seltenes Kraut,

noch seltener,

wer es gut verdaut.


--------------------------:°_ :-/ :-/ ;-D ;-D ;-) ;-) ;-D :-D :-D :-) :-) ??? :)^ *:) *:) *:)


JWoh.-WYolf0g.vD.Goethe


Der alte Goethe liebt eine Maid

die aber zeigt sich nicht bereit

Statt dem Verehrer

liebt sie den jungen Lehrer

Der Lehrer kommt in arge Nöte

denn er ist schwul

(Er liebt den alten Goethe)

So lieben sie im Kreis herum

und keiner ahnt des and'ren Leid

Die Welt ist ein Kuriosium

so war es alle Zeit

Der eine liebt, der andre haßt

Den einen stört, was andren paßt

Der eine ignoriert

womit ein and'rer sich gern ziert

So geht es weiter immer fort

so wird es bleiben hier und dort

Es ändern sich nur Kleinigkeiten

Und wir, wir sagen

es sei'n die Zeiten

zweit_s0ubcher


auch wieder da

Nach der Lektüre Tu Fus gehe ich hinaus in den Obstgarten

Östlich von mir, westlich von mir, reifer Sommer.

Wie viel tiefer als anderswo ist die Dämmerung im eigenen Garten.

Vögel fliegen auf der Suche nach einem Zuhause

kreuz und quer über den Rasen,

Während die Nacht wie ein kleines Boot heranweht.

Tag für Tag werd ich mir selbst nutzloser.

Einer Drossel gleich

husche ich von einem Ding zum nächsten.

Worauf soll ich mich freuen mit vierundfünfzig?

Morgen ist dunkel.

Der Tag nach Morgen ist noch dunkler.

Die Himmelhunde winseln.

Glühwürmchen schleppen Abendstille aus dem feuchtem Grass.

In den Tumult der Welt, in das alltägliche Chaos,

geh, geh nur.

Charles Wright

(*1935)

h/era]k2lixt


Moin Nethe, zeit_sucher, Goethe :-o :-o :-o :-o

Fu Kiang :-D :-) :-|

"Ein Teppich lag auf einem Weg, den viele gingen.

Und als es Abend wurde, war er grau und Staub wie der Weg.

Da sprach ich zu meiner Seele:

Dies ist dein Gleichnis, o Seele,

wenn du den Markt und die Ereignisse des Marktes über dich gehen lässt."

@:) x:) :-) :-D >:( :-o |-o :-x 8-) zzz :-p :-/ :-( :)*

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