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Narzisstentreff im Forum

zneit_sxuch/exr


schon wieder hellrot, die sprechblase

Deine Locken sind es,

Dein Gesicht,

Nur bleich wie Du

Ist das Kindlein nicht.

Deine Stirne ist es

Und Dein Mund

Und auch Dein Auge

So kindlich-rund.

Dein Lächeln ist es,

Dein Zucken gar ...

Das immer

Heimliches Weinen war.

Ada Christen

(1839-1901)

hoffe es geht hier immer weiter und weiter.

zWeitX_swucher


nix nix nix

aus isses mim narzißtentreff

nein, nein, nein, nein! Das hab ich nicht gewollt! Bitte lasst mich nicht alleine! Ein Thread so alt wie das Forum. Nie Streitigkeiten, keine zickereien, nur wir selbst unde, btw, immer wieder sehr schöne Sprüche und Gedichte.

WARUM SOLL DAS JETZT ZU ENDE SEIN?

z2e`it_$suchxer


aus trotz und zum Thea Fussball

guenter netzer

guenter netzer hat gesagt

ist doch alles kokolores: elf

freunde seid ihr schon mal

nicht &s reicht wenn ihr elf

profis seid - strich sich die

geometrie seines schopfs

mit vaseline nach, ganz &

gar erfuellt von seltsam

aerodynamischen ideen

die sie ihm zuschrieben

stieg er in seinen ferrari

den er fuer alle anderen

unauffindbar in seinen

gedanken, der beruehmten

tiefe des raums geparkt hatte

Stan Lafleur

(*1968)

RIainerd Marixa Rilke


___________ *:) ____________

die meinen Geist beflügelt...

die meiner Sinne Rausch befiehlt...

die meine Seele widerspiegelt...

und ihren Pfeil ins Herz mir zielt...

ich kann nicht Deinen Namen nennen

denn schließlich soll von allen Schönen

doch jede selbst sich hier erkennen

;-D

R,ainerf Mcaria Rxilke


___ :)^ ___

Rilke!

Du Hund!

Es gibt keinen größeren als Dich!

Dein Dich auf ewig liebender Rainer-Maria

;-D

D8erErle>uchjtetxe


Huch...!


z(eitJ_sucxher


weiter geht's

Frühlingslust

Seht den holden Frühling blühn!

Soll er ungenossen fliehn?

Fühlt ihr keine Frühlingstriebe?

Freunde! weg mit Ernst und Leid!

In der frohen Blumenzeit

Herrsche Bacchus und die Liebe.

Die ihr heute scherzen könnt,

Braucht, was euch der Himmel gönnt,

Und wohl morgen schon entziehet.

Denn wer ists, der wissen mag,

Ob für ihn ein Frühlingstag

Aus Aurorens Armen fliehet?

Hier sind Rosen! Hier ist Wein!

Soll ich ohne Freude seyn,

Wo der alte Bacchus lachet?

Herrsche, Gott der Fröhlichkeit!

Herrsche, denn es kommt die Zeit,

Die uns trübe Stirnen machet.

Aber, Phyllis läßt sich sehn!

Seh ich Amorn mit ihr gehn?

Ihm wird alles weichen müssen.

Weiche, Wein! Wo Phyllis ist,

Trinkt man seltner, als man küßt:

Bacchus, weg! ich will nun küssen.

Uz, Johann Peter (1720-1796)

hVera kxlit


@:) zeit_sucher @:)

Von den Sternen :)* :)* :)*

Lass uns von den Sternen reden!

Besiedle nur einen zum Spaß

Welche Räume sind da auf jedem,

wie groß ist das himmlische Maß.

Auch dort musst du ackern und rackern,

bringst Kornfeld und Rüben in Gang

und treibst dann das trottende Rindvieh

die staubige Milchstrasse lang.

Wjatscheslaw Kuprijanow :-o |-o :-p

R?ainer0 Mar?ia Rilxke


@:)

Ich schlaf in einem alten Bett aus alter Eiche

Das Bett gehörte einer jungen Schönen

aus einem fernen Königreiche

Man wollte sie mit einem alten Mann vermählen

Sie stürzte sich hinab und starb

Ihr rotes Blut verfloss im grünem Gras

Seit jenem Tag, so heißt es

spukt dieser Geist der jungen Schönen

in jeder Nacht in diesem Bett aus Eiche

Nun wart ich schon ein ganzes Jahr...

und nichts geschah...

;-D

R=aiCner Ma8rfia Rxilke


Bei Sokrates gewesen...

Bei Sokrates gewesen...

wieder mal, heut Nacht...

Heut Nacht in meinen kühnen Träumen

Da war ich auf der Weisheit hohem Gipfel

Wo alle Großen Geister wohnen

Und Sokrates, und ICH einst auch

Der Alte grinst mich an und sagt:

"Na Du Schweinebacke!"

Dabei hat ich noch gar nichts ihn gefragt

Muß man sich denn das gefallen lassen?

Daß heute alle Welt

Und selbst die Größen der Vergangenheit

Sich plump und bieder geben?

Ist so das Leben?

Irgendwie total daneben?

Ach Ihr Schönen dieser Welt...

Wo seid Ihr nur? Rettet mich!

(verweilet länger nicht, es eilet sehr)

{:(

z eit_s$uchxer


ES MUSS WEITER GEHEN

*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:)

Lieber sterben als lieben

Im Namen eines guhten Freundes

MAn sagt mir zwahr: Ich soll dich hassen /

und nicht mehr lieben / wie ich pflag /

so kan ich doch nicht vohn dir lassen /

ich fliehe dich auch / wie ich mag.

Wie offt hab ich mir fürgenommen /

du sollest mir in meinen Sinn /

O Galatee / nicht mehr kommen /

Nein / Nein / ich lieb dich wie vorhin.

Wir sind je nicht zu gleich gebohren /

eß gleichen unsre Sternen nicht /

mir hette Venus sich verloren /

dir aber schien ihr helles Licht.

Werd ich durch List dan hintergangen /

und hat man mir was beygebracht /

daß ich so stets an dir muß hangen

und ruhe weder Tag noch Nacht?

Seh ich dich an / so fühl ich Schmerzen;

genieß ich deiner Gegenwart /

so ist mir auch nicht wohl zuhm Herzen /

Ich stehe bey dir / wie erstart.

Die Rede will mir ganz nicht fliessen /

Ich zittre wie ein Espen Laub /

der Augen Quell muß sich ergiessen /

Ich bin wie Sinnloß / stumb und taub.

Auch glaub ich / daß auß diser Ketten

und auß dem harten Liebes Streit

mich Perseus selbst nicht könt erretten /

der doch Andromeden befreyt.

Darumb woll Cloto meinem Leben /

weil sonst mir nicht zu helffen steht /

die längst=gewündschet' Endschafft geben /

dardurch ein Mensch der Lieb entgeht.

Sibylla Schwarz

(1621-1638)

K äth6e-Rxose


Der feine Riß

Durch eines Fächers frechen Schlag,

Der leicht sie nur berührt aus Ärgernis,

Erhielt die Rosenvas' am hellen Tag,

Ganz lautlos einen feinen Riß.

Jedoch diese leichte Verletzung

Nimmt ihren unsichtbaren Verlauf,

des Bergkristalls feine Ätzung

Reißt Stund um Stund die Wunde auf.

Tropfen auf Tropfen verrinnen klar,

Die Blütenstengel verzehren sich sacht,

Ohn', dass es irgend jemand wird gewahr.

Berührt sie nicht: Gebt acht!

In den Augen der Welt als die Gleiche erscheinen,

Im gläsernen Grunde tief getroffen,

Fühlt sie tief unten ein Wachsen und Weinen.

Berührt sie nicht - Sie ist gebrochen.

(Sully Prudhomme)

.

.

.

.

Schön Gruß an den Chef und alle Voll- und Teilzeitnarzissten *:)

d/er ErDnst halOt


_______

Und doch...

Dort unten in der Tiefe

fühlt und ist sie auf immer "Rose" noch...

(Rilke nachempfunden ;-D)

KMäth@e-Roxse


huhu Kurt - immer schön ernst bleiben !!! @:)

A l t e R o s e

Eine Rosenknospe war

Sie für die mein Herz glühte;

Doch sie wuchs, und wunderbar

Schoß sie auf in voller Blüte.

Ward die schönste Ros im Land,

Und ich wollt die Rose brechen,

Doch sie wußte mich pikant

Mit den Dornen fortzustechen.

Jetzt, wo sie verwelkt, zerfetzt

Und verklatscht von Wind und Regen -

Liebster Heinrich bin ich jetzt,

Liebend kommt sie mir entgegen.

Heinrich hinten, Heinrich vorn,

Klingt es jetzt mit süßen Tönen;

Sticht mich jetzt etwa ein Dorn,

Ist es an dem Kinn der Schönen.

Heinrich Heine (1797-1856)

;-D

@:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:)

Ich grüße mich und alle Narzissten - vor allem den Chef *:) (wo

ist der eigentlich ??? )

@:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:)

z$eit;_s(uchxer


und weiter geht es hier!

Narzissen

Weißt du noch, wie weiß, wie bleich

in den Maiendämmerungen,

wenn ich lag, von dir umschlungen,

dir zu Füßen hingerissen,

um uns schwankten die Narzissen?

Weißt du noch, wie heiß, wie weich

in den blauen Juninächten,

wenn wir, müde von den Küssen,

um uns flochten deine Flechten,

Düfte hauchten die Narzissen?

Wieder leuchten dir zu Füßen,

wenn die Dämmerungen sinken,

wenn die blauen Nächte blinken,

wieder duften die Narzissen.

Weißt du noch, wie heiß? wie bleich?

Dehmel, Richard Fedor Leopold (1863-1920)

sicher kein dämel, der richard

grüsse an alle und nehte (wo bist du?)

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