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Narzisstentreff im Forum

RnaiSneKr M7aria, Rilkxe


___________-___________

Bin auf diesem Ozean

so ewig lange hin und hergefahren

und spüre immer noch

die Sehnsucht von vergang'nen Jahren

Nach einen kleinen Hafen

von dem ich wohl einst aufgebrochen

und der mein letztes Ziel sein wird

dort legt mein Herz sich hin zum Schlafen

Bin längst schon müde

hab alles schon geseh'n und doch...

es treibt mich weiter, immer noch...

zu fernen Zielen, fern von mir

Wann kehr' ich endlich heim zu Dir

dem kleinen Hafen tief in mir

in meiner Seele Heimat

dem All-Das-Was-Ist

dem Gott, der alles selber ist

der alle Wege selber geht

sich selbst in alle Schmerzen fügt

um sich zu finden in Allem-was-es-gibt

Allen schöne Pfingsten

zXeit_suBcher


es geht los, es geht loooosss

Der Ball

Du Runder, der das Warme aus zwei Händen

im Fliegen, oben, fortgiebt, sorglos wie

sein Eigenes; was in den Gegenständen

nicht bleiben kann, zu unbeschwert für sie,

zu wenig Ding und doch noch Ding genug,

um nicht aus allem draußen Aufgereihten

unsichtbar plötzlich in uns einzugleiten:

das glitt in dich, du zwischen Fall und Flug

noch Unentschlossener: der, wenn er steigt,

als hätte er ihn mit hinaufgehoben,

den Wurf entführt und freiläßt -, und sich neigt

und einhält und den Spielenden von oben

auf einmal eine neue Stelle zeigt,

sie ordnend wie zu einer Tanzfigur,

um dann, erwartet und erwünscht von allen,

rasch, einfach, kunstlos, ganz Natur,

dem Becher hoher Hände zuzufallen.

Rainer Maria Rilke

(1875-1926)

R6aifner MaOri2a Rilxke


Ach..., das ist auch von mir?

;-D

Den schönsten Strauß

Gedankenblüten

der einen Schönen dort

Die meine Stunden teilt

in meinen Sinnen weilt

wie eine Muse schöner Künste

Die ich erblicke jeden Tag

die ich vermisse jede Nacht

der im geheimen ich Geheimes sag

und deren Blick mich schweigend macht

z0eit_Ysuchxer


Rainer ? ? ?

ghostwriting? :-p

Nleztxhe


** Nabend zeit_sucher *:) *:) *:) *:) *:) *:) :)o :)o ;-D

Hallo zeit_sucher

sende Dir einen Spruch.

Ein Anfang ist kein Meisterstück,

doch guter Anfang

halbes Glück.

(Anastasius grün)

Gruß von Nethe *:) *:) ;-D ;-D ;-) :-)

aLtto@L


@:)

:)*

:)o

8-)

*:)

S[enxse


*:) x:) @:) zzz :-o :-p x :)*:)

Wer ständig glücklich sein möchte,

muss sich oft verändern.

Konfuzius

:- ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ %-|

Mal sehen, was Klinsi uns heute an Veränderungen beschert ;-D

8-)

:)o

*:)

zJeiXt_sucehe6r


komentarlos

miroslav klose

seine ersten wm-tore schosz er noch

aus einem pfaelzischen bezirksliga-

match heraus: wo sich die maedels

kichernd ueber den schuechternen

jungen unterhielten, der nach jedem

treffer einen angewinkelten salto

sprang. die eigenen spruenge nicht

begreifend waehlte er den direkten

weg zwischen zwei verteidigern, die

vom blitz seiner raschen aktion

geblendet stirn an stirn aufeinander

prallten: alter grusz der verdutzten

Stan Lafleur

(*1968)

R%ainer MMaria} Rilke


_____zzz_____

In einer lauen Sommernacht

da hab ich es gemacht...

Nach langem Sehnen

nach "sich schon nah dem Ziele wähnen"

dann wieder zweifelnd nah den Tränen

da hab ich es gemacht...

"Ja was denn nun?", wird macher fragen

Muß ich's denn wirklich sagen?

Entweder kommt jetzt eine gute Pointe

oder ich lass die Antwort lieber offen

Dann kann noch jeder auf was Bess'res hoffen

Punkt

zjeit1_Gsuxcher


Die Jahreszeiten

An Sidonie

Jede Jahreszeit trägst Du im Bilde! Die goldenen Locken

Gleichen dem Ährengefild, wenn es die Sonne bestrahlt:

Reifen, lieblichen Früchten sind diese reizenden Lippen

Ähnlich; zum weihenden Kuß schwellen sie sittsam empor.

Auf den Wangen blüht dir der rosige Lenz: und der Winter

Hat dir mit blendendem Schnee Busen und Arme bestreut.

Louise Bachmann

(1777-1822)

Sidoneie = Sidonie von Hardenberg, Schwester von Novalis

zeeitE_suc/her


der bär ist tot!!

Der Bär und der Liebhaber seines Gartens

Ein unerfahrner Bär voll wilder Traurigkeit,

Den in den dicksten Wald sein Eigensinn verstecket,

Vertrieb, unausgeforscht, durch Klipp' und Berg gedecket,

Wie ein Bellerophon die Zeit.

Hier sträubet sich der Petz; er liebt nur diese Kluft,

Und meidet stets die Spur der Bären, seiner Brüder.

Mit Brummen wälzt er sich im Felsen auf und nieder;

Sein schwaches Haubt scheut freie Luft.

Dies macht ihn ganz verwirrt. Ihm gleicht vielleicht die Zunft

Der Weisen dunkler Art, der schweren Sonderlinge;

Die fliehen Licht und Welt, und haschen Wunderdinge;

Nur nicht die Gabe der Vernunft.

Einst, da er saugend sinnt, wird ihm sein Lebenslauf

(Wenn das ein Leben ist) auf einmal sehr verdrießlich.

Er will gesellig sein; dies hält er für ersprießlich.

Und kurz: er macht sich taumelnd auf.

Wohin? das weiß er nicht: das Glück mag Führer sein,

Das Glück, der Thoren Witz. Nicht weit von seiner Höhle

Lebt' ein bejahrter Mann mit einer trägen Seele,

Fast wie der Petz, stumm, und allein.

Auch der sucht keinen Scherz, der andern artig scheint.

Was Herbst und Sommer zollt, des grünen Frühlings Gaben

Vergnügen seinen Fleiß. Ich müßt' ein mehrers haben:

Was aber? Einen klugen Freund.

Der Fluren bunter Schmelz entzücket das Gesicht;

Pomonens Ueberfluß kann tausend Freude machen;

Man darf mit Blum' und Frucht vertraulich reden, lachen;

Doch nur in Fabeln: weiter nicht.

Nicht wahr? die Einsamkeit ist nicht auf ewig schön.

Unmitgetheilte Lust muß Ueberdruß erwecken;

Der bringt den Greis ins Feld, um Menschen zu entdecken.

Mein Timon wird zum Diogen.

Er wandert nach dem Forst; hier irrt er hin und her,

Und mißt und sucht die Bahn auf unbekanntem Stege.

Zuletzt begegnet ihm, in einem hohlen Wege,

Ein andrer Eremit, der Bär.

Er stutzt. Was soll er thun? Zur Flucht ist keine Spur.

Er fasset sich; hält Stand: das wird gut aufgenommen.

Petz sieht ihn gnädig an, und spricht: Mein Freund, willkommen,

Besuche mich, und eile nur.

Der Greis versetzt gebückt: Die Gunst verpflichtet mich.

O würde mir erlaubt, in meinem nahen Garten

Mit einem schlechten Mahl gehorsamst aufzuwarten!

Der Vorzug wäre königlich.

Ich habe Milch und Obst; zwar weiß ich gar zu wohl,

Die Kost ist ziemlich schmal für euch, ihr Herren Bären;

Ihr Großen dieser Welt, ihr könnet besser zehren:

Doch auch mein Honigtopf ist voll.

Der Vorschlag wird beliebt; noch zeigt sich nicht das Haus,

Da die Bekanntschaft schon recht preislich angegangen.

Es will sogar der Bär den neuen Freund umfangen;

Doch der bedankt sich, und weicht aus.

Bald haben diese zween den schönsten Bund gemacht.

Sie bleiben ungetrennt, und werden Hausgenossen.

Der eine pflanzet, impft, und wartet seiner Sprossen;

Der andre legt sich auf die Jagd.

Unwissenheit und Ernst schließt öfters beider Mund;

Ihr Umgang nähret sich durch beider stumme Blicke.

Man machet sich die Lust aus diesem Eintrachtsglücke

Einsilbigt, auch nur selten, kund.

Petz kehret einmal heim; da schlummert sein Orest

Zur schwülen Mittagszeit. Er gehet bei ihm liegen,

Bewacht den Schlafenden, zerstreut den Schwarm der Fliegen,

Der seinen Wirth nicht ruhen läßt.

Er schnappt, fängt, scheuchet, lauscht, gafft nach dem Alten hin,

Und sieht auf dessen Stirn sich eine Raupe regen;

Ha! brummt er: dir will ich das Handwerk zeitig legen!

Geschmeiße, wißt ihr, wer ich bin?

Er holt den größten Stein; und, weil er's treulich meint,

So muß durch einen Wurf so Raup' als Greis erkalten.

Fürwahr, den klugen Feind muß man für schädlich halten;

Doch ja so sehr den dummen Freund.

Friedrich von Hagedorn

(1708-1754)

N}etxhe


** :°_ *:) ;-D zeit_sucher+sense+attol+rilke *:) *:) *:) *:)

Wir sind dabei. *:) *:) ;-D ;-D ;-D ;-D ;-D


Johann Heinrich Pestalozzi:

Kraftvolle Menschenl ieben,

was ihre Kraft anstrengt.

Aber alle Schwächlinge

lieben es nicht,

solche Männer

in ihrer Mitte zu haben.


*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) ;-D ;-D ;-D ;-D ;-) ;-) ;-)


Wie gehts in Austria *:) *:


zpeitS_suTchxer


ja, ja, die liebe

An den unsterblich Geliebten

Meere sind zwischen uns und Länder und Tage.

Aber ich weiß,

Du wartest auf mich

Jetzt und immer.

Wissend und gut.

Meere sind zwischen uns und Länder und Tage.

Ich sehne mich nach dir,

Nach deinen sanften Händen,

Nach deiner frommen Schönheit,

Nach deiner klugen Güte.

O ich sehne mich nach dir.

Alles, was ich habe, will ich dir schenken,

Alles was ich denke, will ich dir denken,

Ich will dich lieben in allen Dingen,

Meine schönsten Worte will ich dir singen,

All meine Schmerzen und Sünden will ich dir weinen.

Meiner Seligkeit Sonnen werden dir scheinen.

Was ich bin, will ich dir sein.

Meine Träume sind voll deiner Zärtlichkeit.

Mein Blut singt süß deine Unendlichkeit.

Weiße Seele

Unsterblich Geliebter.

Du blühst sehr wunderbar

Im Gestirn meiner Liebe,

Im Schauer meiner Ängste,

Im Lachen meines Glücks.

Du blühst sehr wunderbar

Im Gestirn meiner Liebe.

Francisca Stoecklin

(1894-1931)

Nwarzis[simxus


** Hallo Narzisstengemeinde *:) @:) :)* :)D 8-) :)o

Der Fußballwahn ist eine Krank-

heit, aber selten, Gott sei Dank.

Ich kenne wen, der litt akut

An Fußballwahn und Fußballwut.

Sowie er einen Gegenstand

In Kugelform und ähnlich fand

So trat er zu und stieß mit Kraft

Ihn in die nächste Nachbarschaft.

Joachim Ringelnatz

*:)

Ncarzisnsixmus


Hallo Narzisstengemeinde *:)

was´n hier los ??? kränkeln alle noch am fussballfieber oder sitzet ihr vor euren narzissenumrankten spiegeln und huldigt euch als elite der drittbesten fussballnation ???

da geruhe ich schonmal in die eurigen gefilde herabzusteigen und niemand würdigt mein erscheinen :°(

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