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Psychologiestudium

FzIL]OxU hat die Diskussion gestartet


hallo ihr da draussen *:)

bis jetzt sehe ich immer nur beiträge die in diesen bereich passen, aber ich möchte gerne was zum thema psycholigiestudium wissen und hoffe, ich bin hier trotzdem richtig:

ich habe letztes jahr mein abi gemacht und im oktober eine ausbildung als krankenschwester angefangen. ich bin mir aber sicher, dass ich das keinesfalls mein ganzes leben lang machen möchte und ich weiss auch nicht, ob es wirklich hundertprozentig das richtige für mich ist.

eigentlich wollte ich psychologie studieren, aber als ich gelesen habe, dass man gut in mathe sein muss und gut in englisch habe ich mich nicht getraut, ich war letztes jahr um diese zeit sehr depressiv und hab alle bewerbungsformulare in den müll geschmissen. immer, wenn mir die ausbildung gerade nicht so gut gefällt überlege ich mir, wie es wohl wäre psychologie zu studieren.

ist das wirklich so schwer?ich hatte schon in der schule psycho und das hat mich total fasziniert.

das witzige ist, dass mein freund auch gerne psycho studieren würde, dann würde er sein studium jetzt (lehrer) abbrechen.

ich habe beschlossen, mich fürs wintersemester zu bewerben, wahrscheinlich nehmen die mich eh nicht. aber was wenn doch?

würdet ihr erst die ausbildung (noch 2 1/2 jahre) beenden?dann könnte ich mir das studium auch finanzieren. aber ich bin jetzt schon 21, wäre dann also mindestens 24 wenn ich mit dem studium anfangen würde und das dauert 5 jahre!

oder hat jemand mit dem bachelor studiengang erfahrung?der dauert nur drei jahre.

ich weis jetzt gar nicht so genau was ich von euch hören will, aber wenn sich jemand mit dem studium auskennt würden mich erfahrungsberichte sehr interessieren.

vielen dank

Antworten
S6h?amanixn


*:) filou,

wenn du tatsächlich psychologie studieren möchtest, dann solltest du dich zu allererst über die inhalte des studiums genau informieren. sehr viele beginnen ihr studium mit völlig falschen vorstellungen. an sich ist das psychologiestudium überhaupt nicht mit dem Schulfach zu vergleichen - das studium befähigt dich nämlich in erster linie dazu, wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten. deshalb wird auch der statistik/forschungsmethoden-bereich im psychologiestudium so hoch gehalten. ansonsten ist das studium - wie so viele andere auch - unheimlich theorielastig und häufig sehr trocken.

letztlich kommt es darauf an, wie hoch deine motivation ist. der großteil der fachliteratur ist englisch und an vielen unis zieht sich die statistik durch das gesamte studium. das alles ist mit mühe und aufwand auch zu bewältigen, wenn man nicht so gute vorkenntnisse mitbringt. aber du solltest dir schon überlegen, warum du ausgerechnet dieses studium wählen willst. die jobaussichten sind nicht wirklich rosig, die verdienstmöglichkeiten erst recht nicht und wenn du mal als therapeut arbeiten möchtest (was ich fast denke), dann hast du noch eine lange und teuere zusatzausbildung vor dir.

ich will dir keinesfalls abraten. nur muss man einen solchen schritt schon überlegen, weil sich hinter dem studium meist etwas anderes verbirgt als man erwartet. es ist eine art 'modestudium' geworden, womit die leute etwas unglaublich faszinierendes verbinden. aber so ist es ganz und gar nich... wenn, dann würde ich dir auch raten, deine ausbildung zu beenden, das kann gerade im klinischen bereich von nutzen sein. viele psychologiestudenten sind schon etwas älter (n.c.-bedingt), was manchmal gar nicht schlecht ist. gerade wenn man noch sehr jung ist, haben die leute oft akzeptanzprobleme, weil sie einem nichts zutrauen - gerade im therapeutischen bereich.

an einigen unis gibt es nur noch ba/ma. keiner kann heute sagen, welches berufsfeld es dann für die bachelor gibt. psychologen werden derzeit sowieso vielerorts unterbezahlt. was dann ein bachelor bekommen mag, daran will ich gar nicht denken. und wenn du den therapeuten machen wölltest, müsstest du wohl auch den masterstudiengang noch absolvieren, dann wären das auch insgesamt 5 jahre.

wenn du noch fragen hast, gerne :)*

lg,

v$eru&nszichUertexr


hi du

ich war am offenen tag der uni mainz auch bei der psychologie vorstellung, kann mich nicht erinnern, dass man gutes englisch braucht.mathe wurde erwähnt, aber nur weil man mit statistiken arbeiten können muss.

wenn dich das interessiert machs doch! wär schade um die zeit, fang jetzt an.

FvILOU


hallo ihr zwei!

vielen dank für eure antwort.

@shamanin

ich denke, du hast auf jeden fall recht, man sollte sich das schon gut überlegen, aber sei mir nicht bös wenn ich mich davon nicht einhscüchtern lasse, ich finde, deine schilderung klingt sehr ernüchternt. da hab ich schon ganz viele andere sachen gehört, aber das es kein zuckerschlecken wird war mir ja schon vorher klar :-/

@verunsicherter

ja, das würde ich gerade am liebsten, wenn ich denn einen studienplatz bekomme. aber meine vernunft sagt mir halt auch, dass es ja quasi "nur" noch 2 jahre sind und dann hab ich eine abgeschlossene ausbildung, also das ist goldwert heut zu tage.

ich hät da noch zwei fragen:

1. weiss jemand, wie lange so ein studienplatz frei bleibt?

denn ich glaube nicht, dass ich mich jetzt bewerben kann und dann noch zwei jahre warten bevor ich anfange, das geht sicher nicht, oder?und wenn ich jetzt eine zusage er halte und nicht annehme, könnte ich mich dann ein semester später nochmal um den selben platz bewerben?

2. wie ist das mit dem nc und wartesemstern. ich hätte jetzt schon 4 wartesemester, um wieviel verbessert das meinen schnitt?

danke für eue hilfe

Z|imt


wie ist das mit dem nc und wartesemstern. ich hätte jetzt schon 4 wartesemester, um wieviel verbessert das meinen schnitt?

Gar nicht, es ist ein weit verbreiteter Irrglaube dass sich mit den Wartesemestern der schnitt verbessert.....Es ist definitiv nicht der fall.

Derzeit sind es bei der Psychologie 14 Wartesemester wenn man den zu erreichenden Schnitt von 1,X nicht erreicht. Mehr Wartesemester als bei den Medizinern, Biologen oder Pharmazeuten

S!hama"nixn


hallo filou,

es ging mir nicht darum, dich einzuschüchtern... ich habe dieses studium hinter mich gebracht und würde es auch sofort wieder tun.

es gibt aber in diesem studium nun mal eine hohe abbrecherquote, die vor allem damit zusammenhängt, dass die leute sich nicht vorher informieren. mein rat ist einfach, sich nicht blindlings auf ein studium zu stürzen, von dem man noch nicht weiß, was einen erwartet. ging mir bei meinem ersten studium so und führte dann auch sehr schnell ins unglück ;-)

was hältst du denn davon, dich einfach mal in ein paar vorlesungen an der uni zu setzen? dann bekommst du ein gefühl dafür... dein englisch kannste vielleicht ein wenig auffrischen, indem du englische bücher liest. man kommt auch während des studiums rein, es kostet aber zeit und ist besser, wenn man schon vorbereitet ist.

aufsparen kannst du deinen platz nicht... wenn du ihn nicht nimmst, wird er weitergegeben. wenn du allerdings jetzt einen bekommen solltest, warum dann nicht in zwei jahren auch? ansonsten kannst du versuchen per losverfahren, per klage etc. einen platz zu erkämpfen. du kannst auch in holland oder österreich studieren, da brauchst du den hohen nc nicht..

lg,

B|rexe


Hallo FILOU!

Ich kann Dich da leider auch nicht unbedingt bestärken gerade diesen Studiengang zu wählen, da er mit sehr hohen Kosten, viel Aufwandt und späterer unzureichender Bezahlung verbunden ist (bei klinischen Psychologen, in der Wirtschaft ist es O.K.). Man sollte ein sehr hohes Maß an ideelen Vorstellungen mitbringen um ohne den totalen Hass aus dem Studium oder der darauf folgenden Weiterbildung (3-5 Jahre) heraus zu kommen. Das Studium ist recht trocken und bereitet mehr auf die Forschung vor, als auf die Praxis. Mathematik und Englisch spielen in der Tat eine gr. Rolle, man kann aber an der Uni Übungen oder Seminare zur Auffrischung besuchen, somit ist es für motivierte Studenten in jedem Fall schaffbar! Die Weiterbildung ist mittlerweile für klin. Psychologen ein Muss, da man ohne bereits heute keinen Job mehr bekommt. Diese W. zahlt man natürlich aus eigener Tasche! Mein Rat an Dich studiere Medizin, dort kannst Du auch in Richtung Therapie gehen, falls dies Deinem Wunsch entspricht! Mediziner sind beinahe durchweg besser gestellt als Psychologen und bekommen sogar ihre Weiterbildungen von den Kliniken finanziert, haben allerdings größtenteils eine sehr oberflächliche Ausbildung.

Dein Alter ist gar kein Problem, da eh ca. 50% der Studierenden im zweiten Bildungsweg studieren wärst Du wahrscheinlich noch bei den jüngeren.

LG

o-ut@sidxex


Also wegen deines Alters würde ich mir keine Gedanken machen! Ich bin 23 (fast 24) und sitze grad im 4. Semester fest. Somit bin ich eigentlich erst im 2. Semester. Ich hab mein Abi gemacht, was begonne zu studieren (für meine mom und oma), es dann abgebrochen und dann was neues angefangen. Das macht mir sehr viel Spaß aber ich versage auch hier. Aber das ist ne andere Geschichte. Siehst du ich bin 23 und du erst 21. Und wenn du mit deiner Ausbildung fertig bist hast du mit 24 was in der Hand! Und ich hab mit 24 noch rein gar nichts in der Hand, außer mein beschissenes Abi (würde im Nachhinein nur die FOS machen).

Kannst du in Erfahrung bringen, wie es ist, wenn du in 2 Jahren (also nach deiner Ausbildung) anfängst zu studieren. Also wie da schätzungsweise die Aufnahmebedingungen sind und die Bewerberzahlen usw.? Kommen in diesem Jahr nicht sehr viele Abiturienten raus, weil sich das 8-stufige mit dem 9-stufigen Gymi überschneidet (keine Ahnung)?

FyIL{OU


also, ich hab mich genau informiert, aber mal ne vorlesung besuchen wär sicher nich schlecht.

jetzt weiss ich aber nicht, ich denke nicht, dasss ich sofort einen studienplatz bekommen würde, deswegen wollte ich mich jetzt bewerben, um nach der ausbildung anzufangen. es läuft nur blöd, wenn die mich jetzt doch nehmen. könnte ich mich dann in zwei jahren nochmal fürs selbe studium bewerben oder is der zug abgefahren, wenn ich die chance nicht nutze?

ich hab dazu nirgendwo was gefunden...

-1diaNmonHd22-


Vielleicht kannst du mal einen Termin mit der Studienberatung dort ausmachen, oder eine email hinschreiben. Ich denke, am Besten kann dir solche Sachen wirklich die Uni beantworten, an die du auch willst *:)

oQubtsipdxex


Da stimme ich diamond zu. Schreib doch einfach mal ne email! Normalerweise kannst du dich auch in 2 Jahren nochmal bewerben, auch wenn du eine Chance nicht wahrgenommen hast. Du musst dich halt wie alle anderen nochmal bewerben, wirst nicht bevorzugt oder benachteiligt. Aber frag am besten mal.

nburein}e%fragex21


Hallo Folou,

ich bin in einer ähnlichen Situation wie du: ich möchte ab nächstem Semester Psychologie (in Köln) studieren - und zwar deshalb, weil in Köln der Fokus nicht auf den Naturwissenschaften, sondern auf den sozialwissenschaftlichen Fächern liegt... in Freiburg z. B: muss man im Psychologiestudium auch z. T. Chemie machen, in Köln hingegen nur biologische Psychologie

Also: so wie ich das bis jetzt gehört habe, soll die Kölner Uni sehr gut sein wegen ihres sehr, sehr breiten FÄcherangebots, aber natürlich auch sehr überfüllt usw.

Ich habe allerdings auch ein bisschen Bedenken, was meine Studienwahl angeht: findet ihr, dass es ok ist, Psychologie zu studieren, wenn man psychisch selbst nicht ganz ok ist?

ZWimt


Naja, also wenn ich wirklich psycho studieren wollte (schaut euch doch die aktuellen NC-Werte bei der ZVS an, es sind gnadenlose 14 Wartesemester wenn man den erforderlichen Schnitt nicht erreicht...das sind...moment... 7 Jahre!!!!wartearsch.)

wenn ich da durch ein Los oder so den Platz gewinnen würde (und es unbedingt machen wollte) würd ich mir den Arsch abfreuen und SOFORT zugreifen.

Gesetz man erhält den Platz über Los.

Wenn du ihn auch so bekommst weil du den erforderlichen NC knackst oder genug WS hast, dann ist es ja kein Problem, mit genug WS knackst du ihn auch noch 2 jahre später. Bedenke aber dass der NC sich dramatisch ändern kann. Muss nicht, aber kann.

ich finde das sollte man in die Überlegungen miteinbeziehen. Auch kann es sein dass der scheißladen namens ZVS irgendwann ganz abgeschafft wird und dann nur noch über Note zugelassen wird, dann wäre aus für alle "Warter". Wer weiß schon was in 2 jahren ist, niemand hat ne Glaskugel. Wenns mein traum wäre, mein ein und alles würd ich den Platz sofern ich ihn bekommen könnte direkt annehmen. Nur meine meinung....niemand muss sich dran orientieren.

@nureinefrage:

Hast du so nen guten schnitt dass du es dir aussuchen kannst wo du hinwillst oder musst du überhaupt froh sein nen Platz zu bekommen. Falls letzteres zutrifft solltest du dich nicht auf Köln versteifen. Vielleicht weißt du das auch, aber du machst nicht gerade den Eindruck auf mich. Es entscheidet sich immer zuerst bei der ZVS ob man einen Platz bekommt und erst dann werden ortswünsche berücksichtigt. Ne Platzgarantie ist also noch lange keine garantie auf nen Platz an deinem Wunschort, außer du liegst jetzt zwischen 1,0-1,3 oder so, dann hast du relativ freie Wahl, das ist kar.

Und mach ja nicht den Fehler und gib im Antrag an dass du NUR an den von dir ausgewählten Orten studieren willst. das ist ein K.O. Kriterium, damit verspielst du dir eventuell die chacne darauf überhaupt einen Platz zu erhalten. Und sind wir mal ehrlich , lieber Irgendwo nen platz als gar keinen. Wechseln kann man im höheren semester immernoch.

Auch nur so meine bescheidene meinung zum Thema

*:)

Z>imxt


btw. es gibt auch ständig neuquotiereungen , seit dem WS 05/06 haben sich die Quoten ja geändert...was wenn sie sich in nem halben Jahr wieder ändern? Niemand weiß es, kann es vorhersagen...deshalb...einmal nen Platz==> zugreifen und sich freuen.

ngureinefkrakge2x1


Hallo Zimt,

Mist, ich habe den Fehler schon gemacht und bei der ZVS nur die Uni-Köln angegebén. Ich bin in letzter Zeit mehrmals umgezogen und schaffe es einfach nicht, schon wieder (in eine andere Stadt) zu ziehen.

Ich habe schon einen ziemlich guten NC, aber nicht 1,o oder so - ich warte einfach mal ab, ansonsten studiere ich weiter meine jetzigen Fächer.

Habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass ich für das Psychostudium zu "dumm" bin - habe zwar nen sehr guten NC, aber im Moment belastet mich so einiges so sehr und ich weiß nicht,ob ich da so ein schwieriges Studium hinbekomme.

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