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Citalopram absetzen

Mpr)s.8 Lxong hat die Diskussion gestartet


N'abend

Mein Mann versucht gerade Citalopram ab zusetzen.

Er sollte von 20mg täglich auf 10mg reduzieren. Dann nur noch 10mg jeden 2. Tag. Bis er es gar nicht mehr braucht.

Doch er hat die üblichen Entzugserscheinungen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Medikament? Ist es normal Entzugserscheinungen zu haben, egal wie langsam man reduziert?

Danke ;-)

Antworten
sdchwind$elinxa


Also ich habe es einfach so abgesetzt, waren allerdings sowieso nur 10 mg pro Tag. Das ist jetzt 4 Tage her und ich habe bis jetzt keine Entzugserscheinungen.

Kenne aber welche, die sehr empfindlich beim Absetzen reagieren. Versucht es bitte so: Täglich 1 1/2 Tabletten nehmen. 1 Woche lang. Danach auf 1 Tablette für 1 Woche runtergehen. Dann auf 1/2 reduzieren. Wenn dein Mann merkt, daß er mit einer Woche nicht auskommt, kann er auch ruhig alle 2-3 Wochen um eine halbe Tablette reduzieren. Zum Schluß schließlich nur noch alle 2 Tage 1/2 nehmen. So müßte es eigentlich klappen. Viel Erfolg, hoffe für deinen Mann, daß er so besser klar kommt.

M^rs,. Loxng


Hi

Danke für die Antwort.

Aber ich verstehe folgendes nicht:

Täglich 1 1/2 Tabletten nehmen. 1 Woche lang.

Er nimmt im Moment 20mg, also täglich 1 Pille.

s.chwi\ndelxina


Ach ja, stimmt. Ich hatte eine andere Darreichungsform, nämlich 1 Pille = 10 mg.

Dann sollte dein Mann für 1 Woche (evtl. auch länger, kommt darauf an) 1/2 nehmen und dann 1/4 alle 2 Tage. Ich denke, das ist ausschleichend genug, da dürfte eigentlich nichts passieren.

Darf ich fragen, wie lange und warum dein Mann die Tabletten genommen hat? Bei mir haben sie nämlich nicht lange geholfen, nur für 1/2 Jahr. Sie wurden mir wegen einer Somatisierungsstörung verschrieben.

GAr`asn-Halxm


Ist es normal Entzugserscheinungen zu haben, egal wie langsam man reduziert?

ist bei jedem anders - ich habe das Problem bei Paroxetin, das war echt furchtbar, habs dann wieder genommen. Hab aber von anderen gehört, bei denen es kein Problem war.

Falls das mit den Tabletten nicht klappt, gibt es vom Citalopram auch Tropfen - in der Schweiz aber nur vom Originalpräparat, die Generika sind nicht als Tropfen erhältlich. Vielleicht ist das bei euch anders.

ich schätze, die Tropfen kann man besser dosieren.

Lwu&po04x9


Er nimmt im Moment 20mg, also täglich 1 Pille.

*einmisch*

Sie ging wohl davon aus, dass Dein Mann bisher 2 Pillen a 10mg täglich nimmt, deshalb die Idee 1,5 Pillen usw.

Wenn man unter starken Entzugserscheinungen / Absetzsymptomen leidet, muss man versuchen, so langsam wie möglich vorzugehen und in möglichst kleinen Schritten zu reduzieren. Deshalb ist die Idee, sich evtl. 10 mg-Pillen verschreiben zu lassen, gar nicht so schlecht, damit lässt sich das Teilen der Tabletten einfacher gestalten.

Das beschriebene und gerne empfohlene "ausschleichen" innerhalb ein paar Wochen kann evtl. schon zu schnell sein, so scheiterte mein erster Absetzversuch. Der 2. dauerte 8 Monate, war aber erfolgreich....

Alles Gute & Grüsse

Lupo

snch.wwindelxina


Man muß das Absetzen ganz idividuell sehen, gestaltet sich wahrscheinlich bei jedem anders. Wenn man merkt, daß sich Entzugserscheinungen einstellen, sollte man die Abstände zwischen der Dosisreduzierung verlängern. Irgendwann gewöhnt sich der Körper an des Ausbleiben bzw. die Verringerung des Wirkstoffes und verlangt dann auch nicht mehr danach.

M5rs. ILonxg


Danke euch für die Antworten :)*

Ich werde ihm sagen, er soll es soooo laaaangsam wie möglich absetzen...mal sehen...

Darf ich fragen, wie lange und warum dein Mann die Tabletten genommen hat?

So ca. 2 Jahre wegen Depressionen. Hat ganz gut geholfen. Mal gespannt wie es 'ohne' ist :-/

Bin auch grad beim Pille absetzen (Betablocker)...das scheint weniger 'intensiv' zu sein... :-/ So weit, so gut :)^

LG

tQoCbi48x5


Absetzsymptome - wie lange?

Hi @all,

kurz zu meiner Geschichte: Nehme seit 3 Jahren täglich Citalopram, 30 mg.

Nun hab ich mit meinem Arzt besprochen, das Medikament abzusetzen, da es auch teils unerwünschte Wirkungen hatte. Habe 1 Woche lang eine halbe genommen (15 mg.) und seit Sonntag jetzt garkeine mehr.

Im großen und ganzen hab ich auch keine Probleme, nur ein paar Absetzsymptome nerven mich. Vorallem Schwindel, leichte Kreislaufprobleme und vermehrter Hang zu Kopfschmerzen. Ich komm damit gut klar, aber mir wäre natürlich lieber, mir gings besser ;-) .

Ich möchte jetzt nicht darüber reden, ob die Art des Absetzens vielleicht zu schnell war, sondern vielmehr nur eine Frage stellen an Betroffene, die das Absetzen schon hinter sich haben - die Suchfunktion hat mir leider nicht konkret geholfen.

Und zwar: Wie lange muss ich in etwa rechnen, bis sich der Körper an die neue Situation gewöhnt hat und die Absetzsymptome nachlassen? Ist das eine Sache von 1-2 Wochen oder ggf. länger? Wie sind eure Erfahrungen dabei?

Ich sag schonmal danke im voraus für eure Antworten.

Tobi

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