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Ungewolltes Schweigen

S}ibi]rien hat die Diskussion gestartet


Helft mir, ich weiß langsam nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich gehe mir langsam selber auf die Nerven.

Ich habe Probleme, aber ich kann nicht mit jemandem darüber reden. Hier zu schreiben, fällt mir nicht sonderlich schwer, aber ich kann mit keinem darüber reden. Gestern abend habe ich einer meiner Freundinnen versucht klarzumachen, dass ich ein Problem mit Tabletten habe, aber ich hab es einfach nicht über mich gebracht. Ich hab angefangen, über den Abend vorher zu reden, an dem wir was trinken waren. Ich habe ihr gesagt, dass mich das Gefühl anekelt, die Kontrolle zu verlieren. Das ist unter anderem mein Problem mit den Tabletten. Ich schlucke ab und zu Schmerz- und Beruhigungstabletten, wenn es mir psychisch schlecht geht, quasi um mich zu betäuben. Und ich hasse es, wenn ich dann nicht mehr voll die Kontrolle über mich habe.

Ich weiß, ich sollte vielleicht einfach nicht mehr die Tabletten nehmen, aber es wird langsam zur Sucht. Heute morgen war ich schon froh, als es fertig gebracht habe, die Beruhigungstabletten zu Hause zu lassen.

Manchmal bräuchte ich einfach jemanden, um darüber zu reden. Mit einem anderen Problem komme ich langsam auch alleine zurecht, aber was wenn es wieder schlimmer wird?

Manchmal habe ich das Gefühl, es würde sowieso keinen interessieren. Vielleicht würden sie mir zuhören, aber würden sie es wirklich ernstnehmen? Und würde sich jemand länger darum kümmern, wenn ich zum Beispiel wirklich ärztliche Hilfe bräuchte? Wisst Ihr, ich fühle mich so unwichtig, so unnütz. Ich habe weder Minderwertigskomplexe, noch fehlt es mir an Selbstbewusstsein, wirklich nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass meine Probleme, worum es auch gehen mag, einfach nicht wichtig genug sind, als dass ich jemand damit behelligen dürfte.

Antworten
CBRYNforxME


mhm

genau das was du beschreibst vonwegen:

Wisst Ihr, ich fühle mich so unwichtig, so unnütz. Ich habe weder Minderwertigskomplexe, noch fehlt es mir an Selbstbewusstsein, wirklich nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass meine Probleme, worum es auch gehen mag, einfach nicht wichtig genug sind, als dass ich jemand damit behelligen dürfte

genau das kenne ich auch,...warum weiß ich nicht,...ich denke mal es hat auch was mit seinem eigenen sein zutun,...das heisst man kann nach aussen hin super viel selbstbewusstsein haben ,aber wenn man alleine ist merkt man eigentlich wie scheiße es einem geht,..vielleicht ist einfach noch nicht die richtige person gekommen der du alles erzählen könntest,...oder versuche doch einfach mal einen brief zu schreiben und ihn der person zu schicken oder zu geben,..sage dann das es dir leichter fällt darüber zu schreiben als zu reden,....denn das habe ich immer gemacht und es hat geholfen,..nur so als kleiner tip am rande

LG

deine

SCibirpiexn


Mal wieder

Cryforme, im Grunde ist Dein Tipp mit dem Briefschreiben wirklich gut, aber ich glaube, es ist eher nicht die richtige Person da, denn bei dem Gedanken, irgendjemanden von meinen Freunden einen Brief zu schreiben, komme ich mir nur noch komischer vor.

Ich weiß, das hört sich alles seltsam an, wozu hat man denn Freunde, wenn man ihnen nichts erzählen kann. Hm. Meine eine Freundin hat zu Hause große Probleme, weil ihre Mutter todkrank ist, und im Grunde will ich sie nicht noch mehr belasten. Ihr könnte ich es aber vielleicht sagen. Eine andere sehe ich zu selten um mit ihr über sowas lange zu reden. Mit einem meiner Freunde gibt es sowieso ein anderes Problem und ich habe keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll.

Würde ich jemand schildern, was ich ihm gegenüber fühle, würde er sagen, ich sei verliebt, aber das ist nicht so. Es ist auf jeden Fall mehr als Freundschaft, anders kann mir die Gefühle nicht erklären, wenn er mit jemandem anderes flirtet oder sich irgendwie von mir abwendet.

Es ist eine komische, besitzergreifende Liebe (wenn man das so nennen kann). Ich will zwar eigentlich nicht mit ihm zusammen sein, aber ich will auch nicht, dass jemand anderes das ist. Alles, was ich möchte, ist seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

Ich hab mir selber schon oft gesagt, dass das so nicht geht, weil der Mensch mir nicht gehört. Ich sollte mich entscheiden, d.h. entweder mit ihm zusammen sein oder einsehen, dass er auch für andere Menschen "zugänglich" ist. Das ändert aber trotzdem nichts. Der Gedanke daran, dass mit jemand anderem zusammen sein könnte, tut mir so weh, dass ich gleich wieder meine Tabletten suche.

Ich wusste doch schon immer, dass ich irgendwie nicht ganz richtig im Kopf bin!!

Werde versuchen, den heutigen Tag ohne Tabletten zu überstehen, auch wenn ich sie aus Angst einfach mal mitgenommen habe.

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