Dauer Verhaltenstherapie? Angst/ Zwangsgedanken

Huhu Ihr Lieben,

mir ist da noch eine Frage eingefallen. Da ich jetzt seit ca. 2 Monaten eine Verhaltenstherapie mache, würde ich gerne mal wissen, wie lange Ihr dafür gebraucht habt, bis Ihr die Therapie erfolgreich beendet habt? :-)

Bei mir ist der Schwerpunkt auf meine Ängste / Zwangsgedanken gerichtet. Vielleicht gibt es ja sogar Gleichgesinnte hier, wovon ich ausgehe :-|

Meine Thera meinte, dass man mit so 25 Sitzungen locker auskommen könnte, jedoch erscheint mir das ziemlich kurz und ich kann mir nicht vorstellen, so schnell "geheilt" zu werden. Nun weiß ich natürlich, dass man das nicht verallgemeinern soll, würde aber trotzdem gerne mal wissen, wie lange das so bei Euch ablief?

Dann würde mich mal interessieren, wie Euer Leben nach der Therapie weiter ging? Wie sah / sieht es nun ohne (?) Ängste / Zwangsgedanken aus? Hat die Therapie Erfolg gebracht?

Ich würde mich über zahlreiche Antworten freuen!!!! :-D

Grüße,

Skippi :)*

Sjkeippxi

Also meine Therapie dauert nun schon 1 3/4 Jahre an. %-| Ausschlaggebend war aber eine Essstörung. Aber seit nem guten 3/4 Jahr versuchen wir die Ängste und Zwänge in den Griff zu kriegen. Vermutlich dauert es nun schon so lange, weil ich auch in der Therapie ein Schisser bin. Ich traue mich nicht, manche Dinge anzusprechen und mir ist vieles peinlich. :-/

Aber eigentlich hat deine Thera mit ihren ~25 Sitzungen recht. Wenn der Patient gut mitarbeitet. ;-) :)* @:)

o(ut+siDdexx

Huhu *:)

danke für Deine Antwort!! Hat mir schon weitergeholfen :-D

Dass ich in der Therapie ein Schisser bin, ist bei mir zwar auch so, aber ich springe über meinen Schatten und auch wenn mir was peinlich ist, versuche ich drüber zu reden 8-)

Die 25 Stunden wären ja ein Traum :)^ Kommt mir nur so wenig vor und wäre ja cool, wenn man sowas so einfach in den Griff bekommt....

Würde mich über weitere Antworten freuen!!!

Grüße,

Skippi @:) :)*

S2ki|ppxi

Hallo Skippi,

Deine Therapeutin hat Recht, die 25 Stunden sind schon realistisch. Zwänge/Ängste lassen sich eigentlich gut und schnell behandeln - länger dauert die Therapie meistens, wenn noch andere Erkrankungen vorliegen (also z.B. Depression, Essstörung). Aber da hängt auch viel von Dir selber ab, ob Du zu Hause übst, Dich darauf einlässt, mitarbeitest usw. :)*

Es ist gut möglich, dass auch wenn Du nicht mehr in Thera bist, immer mal wieder latent ein paar Zwangsgedanken oder Ängste auftauchen. So unterschwellig, wo Dir Dein Bewußtsein sagt 'Moment, das kennst Du doch'. Aber Du wirst sicher auch mit Deiner Therapeutin besprechen, was Du in solchen Situationen machen kannst, wie Du am besten reagierst usw.

Ich bin mir sicher, dass Du das gut in den Griff bekommst! @:)

LG

STham/anxin

Huhu Shamanin *:)

Dir auch danke für Deine Antwort @:) :)*

Ich werde mich dann mal überraschen lassen, wie es mit mir so weitergeht ;-)

Ob ich noch andere Erkrankungen habe, ist eine gute Frage. Im Moment nehme ich Antidepressiva --> also gegen Depressionen und die Zwänge / Ängste. Aber ist man nicht automatisch depressiv, wenn man unter Zwängen / Ängsten leidet? ???

Ehrlich gesagt ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Essstörung habe, denn ich bin ja Emo. Ich würde sagen, ich habe eine Essblockade und esse halt sehr einseitig und unregelmäßig. Halt alles was dazu gehört. Aber zählt das schon unter Essstörung? ???

Liebe Grüße,

Skippi :)* @:)

SHkippxi

länger dauert die Therapie meistens, wenn noch andere Erkrankungen vorliegen (also z.B. Depression, Essstörung). Aber da hängt auch viel von Dir selber ab, ob Du zu Hause übst, Dich darauf einlässt, mitarbeitest usw.

hmm... :-/ leider... schade, dass man nicht einfach schnipp machen kann und alles ist weg und wieder gut und man ist glücklich. %-|

was Du in solchen Situationen machen kannst, wie Du am besten reagierst usw.

Rückfälle passieren sicherlich, aber es kommt immer darauf an, wie du damit umgehst. Lass sie zu und sage dir "das nächste mal mach´s ich besser" oder "das passiert halt mal, es ist ok" oder sowas. :-/

oDutsidxex

Da sagst Du was...

schade, dass man nicht einfach schnipp machen kann und alles ist weg und wieder gut und man ist glücklich.

Da gebe ich Dir Recht. Wie gerne hätte ich das schon gemacht?! :-(

Wie lange hast Du denn jetzt insgesamt damit zu tun, Outsidex??

Oki ich werde mal gucken, was mich noch so alles erwartet. Ich werde ja sicherlich auch in der Thera gute Verhaltensweisen lernen, um mit späteren "Rückfällen" klar zu kommen :-)

Im Moment habe ich nur leider ein kleines Tief. Es ging so gut in der letzten Zeit, aber seit Freitag... Ich weiß auch nicht...

Grüße,

Skippi :)*

SUkixppi

hallo skippi,

ich noch mal *:)

ber ist man nicht automatisch depressiv, wenn man unter Zwängen / Ängsten leidet?

nein, ganz so ist das nicht. stell dir vor, du hast eine spezifische phobie (z.b. angst vor spinnen) - das beeinträchtigt dein leben ja kaum. problematischer wird es eben, wenn du verschiedene ängste oder zwänge hast, die dich in deiner gewohnten lebensführung beeinträchtigen. wenn eine agoraphobie mit panikstörung dazu führt, dass man sich zurückzieht, sich nicht mehr mit freunden trifft - dann kann sich auch aufgrund dessen eine Depression entwickeln. aber das muss eben nicht der fall sein.

warum bekommst du denn antidepressiva? hast du auch depressionen oder werden sie eher wegen der der zwänge/ängste gegeben (was häufig der fall ist)?

deine emo würde ich nicht als esstörung bezeichnen, sie gehört schon zu den angsterkrankungen. jemand mit schluckphobie hat auch eine angststörung und keine essstörung ;-) vielleicht bessert sich die emo auch, wenn du an deinen zwangsgedanken/ängsten arbeitest!

Im Moment habe ich nur leider ein kleines Tief. Es ging so gut in der letzten Zeit, aber seit Freitag

das ist doch ganz normal - therapie ist immer ein auf und ab. wichtig ist, dass du nicht den mut verlierst und trotzdem weitermachst. rückschläge und tage, an denen es nicht gut läuft, gehören dazu. versuche, das einfach zu akzeptieren und nicht zu viel daraus zu machen... belohn dich, wenn es gut läuft und ermuntere dich selbst immer mal ein wenig!!!:)*

lg

S@ham(anin

Was genau meinst du mit "damit"?

Ich bin jetzt seit Aug. 2004 in Therapie, allerdings mit einigen z. T. längeren (6-8 Wochen) Unterbrechungen. Vorrangig bin ich hin wegen der Essstörung.

Und eigentlich dachte ich, dass sich "das andere" (Depr., Ängste und Zwänge) dann schon von alleine legt. :-/ Die Zwänge sind auch wirklich weniger im Vergleich zu früheren Jahren, als ich zwischen 12 und 18 Jahre alt war. Aber sind halt doch noch welche dar, aber zum Glück nicht mehr so extrem. Es ist schon doof, wenn du dir im Kopf klar machst "das ist Blödsinn was du da machst" (Licht öfters an und ausschalten z. B.) aber du kommst nicht gegen deinen inneren "Teufel" an.

Irgendwie hängt aber alles miteinander zusammen: Depressionen mit der Essstörung und die Essstörung mit der fehlenden psychischen Stabilität, Ängste mit Selbstbewusstsein und Zwänge mit... ach keine Ahnung. Ein ewiger Kreislauf irgendwie... aber zum Glück habe ich wenigstens die Essstörung schon mal überwunden. :)^ Und da kann ich mir selber auf die Schulter klopfen, denn es war ein harter Kampf.

Nun... jetzt hör ich mal auf, weil wir noch zu meinem Bruder fahren müssen.

:)*

oUutsi4dex

Toll jetzt habe ich einen ganz langen Text geschrieben und dann war er auf einmal weg :°( :°( :°( :°( :°( :°(

Ich schreibe später nochmal, jetzt hab ich da keinen Nerv mehr zu :-(

Grüße,

Skippi :)*

S/kippxi

Oki, dann fange ich nochmal an :-/

Also zuerst einmal nochmals danke an Euch Beide, dass Ihr mir immer antwortet und mir so fleißig Fragen beantwortet und helft. Das ist wirklich sehr hilfreich!! :)*

So, zu Dir, Shamanin:

Ich habe jetzt verstanden, dass Depressionen und Zwänge / Ängste nicht automatisch zusammengehören ;-) Allerdings verstand ich nicht alle Fachbegriffe für die Ängste / Krankheiten, die Du aufzähltest, aber das nicht nicht schlimm und will ich auch gar nicht alles wissen, was es da noch so gibt, sonst bekomme ich wieder nur noch mehr Schiss :-/

Es ist so, dass meine Hausärztin mich damals, nachdem das alles angefangen hat mit den Ängsten / Zwängen (war übrigens letztes Jahr im November nach einer Hyperventilation), zu einer Therapeutin in die Notfallsprechstunde geschickt. Sie überwacht mich auch heute immer noch und ist auch die jenige, die mir die Medis gab. Ich nehme übrigens gerade Sertralin 50 mg.

Diese Therapeutin hat gemeint, dass ich unter Depressionen leide. Meine ich selber aber auch. Und würde dem auf jeden Fall zustimmen.

Dann habe ich noch eine "normale" Therapeutin, bei der ich jede Woche einen Termin habe. Sie stellte fest - im Gegensatz zu der Anderen - dass ich unter Zwangsgedanken leide. Dagegen sind die Tabletten ja auch :-D

Ich hoffe, Deine Frage einigermaßen beantwortet zu haben?! :)*

So, nun zu Dir Outsidex:

Was genau meinst du mit "damit"?

Wer meint was womit?? Ich verstehe nicht ganz und stehe glaube ich gerade total auf dem Schlauch :-/

Darf ich fragen wie alt Du bist und wann das bei Dir alles angefangen hat? :-|

Ich denke dafür, dass Du die Essstörung schon überwunden hast, kannst Du Dir echt auf die Schulter klopfen!! :)^ :)^ :)^

Ja, dass das alles ein Teufelskreis ist, merkte ich auch schon. Irgendwie ist das doof, das Eine führt zum Anderen und dann wieder zum Ausgangspunkt zurück... :°( Aber ich denke, wir werden das schaffen ;-) ich bin da eigentlich ganz zuversichtlich, wenn ich nicht gerade eine meiner Tiefs habe :-/

Ich habe mir zuletzt überlegt, ich nutze es einfach als Erfahrung. Es ist zwar gerade irgendie schon ne harte Zeit, aber wenn ich sie überstanden habe, dann bin ich um eine Erfahrung reicher. Oder sehe ich das jetzt ZU positiv, wie ich es auch schön hörte?!? %-|

Eigentlich hatte ich noch 1 oder 2 Fragen, aber die habe ich jetzt vergessen :-(

Liebe Grüße,

Skippi :)* @:)

Smkippxi

Wie lange hast Du denn jetzt insgesamt damit zu tun, Outsidex??

Das meinte ich mit "damit".

Ich bin 23 :-/ und angefangen hat das mit den Ängsten/Zwängen vor... ähm... grübel und überleg... ich glaube vor 12 Jahren (ungefähr). Mit der Emo kann ich verschiedene Erlebnisse in Verbindung bringen, in denen ich direkt oder indirekt "angeschissen" wurde. Also nicht wegen dem ***, sondern wegen meinem Verhalten davor/danach. Ich hab schon oft mit meinem Thera über die Emo geredet, aber erst vor einer Woche hat er mich das erste mal gefragt, ob ich Erlebnisse dazu hatte. Und: er war erstaunt, dass ich mich an alle so gut erinnern kann. Für mich ist das nicht erstaunlich. Ich glaub ich kann ab einem gewissen Alter jedes *** "erzählen".

bin da eigentlich ganz zuversichtlich, wenn ich nicht gerade eine meiner Tiefs habe

Geht mir ähnlich. Es gibt Tage/Momente, da denke ich positiv und sage mir "vielleicht schaffst du es ja doch, dein Leben auf die Reihe zu kriegen" und dann gibts wiederum Tage/Momente die sind total negativ. Da würde ich am liebsten von der nächsten Brücke springen. Bin nur zu feige dazu...

Das ganze als Erfahrung zu sehen, finde ich eigentlich ne ganz gute Einstellung. Da hast du dann vielen anderen etwas voraus. Sicher... Ängste und Zwänge als Erfahrungsgrund sind nicht die besten Dinge, aber es stärkt einen (vielleicht).

Bin sauer auf meinen Bruder. Der hat mir alle Fotos von der 60. Geburstagsfeier von meinem dad gelöscht!!! >:( :°( Und ich bezweifel, dass ich die jemals wieder sehen werde. >:(

Wie ist denn bei dir der familiäre Zusammenhalt und wie ist dein Kontakt zu Freunden?

oNutsixdex

Hallo Outsidex @:) :)*

Sag mal, bist Du eigentlich männlich oder weiblich? Ich denke weiblich, oder? Ich kann das irgendwie nie so genau herausfinden, anhand der Nicks.. :-/

Das mit der Emo geht mir genauso. An jedes einzelne Erlebnis kann ich mich erinnern und es geht nicht mehr aus meinem Kopf raus!! Wirklich schrecklich. Und ich freue mich soooo auf morgen, da hab ich wieder Therapie und dann kann ich meiner Therapeutin endlich die Unterlagen zur Emo in die Hand drücken und sie weiß auch drüber bescheid! :-)

Ich hätte übrigens gar nicht gedacht, dass Du auch Emo hast. Das war aber jetzt nicht die eigentliche Essstörung, wegen der Du die Therapie machst, oder? ??? Was für eine Essstörung hattest Du denn?

Mir fällt da noch ne Frage zu Emo ein, vielleicht kannst Du mal Deine Meinung dazu sagen:

denkst Du Therapeuten könnten sich mal eben so mit einer "neuen" Krankheit (--> Emo) beschäftigen und dann direkt Patienten mit eben dieser behandeln ohne dass es einen Unterschied macht, ob es nun eine vorher bekannte Krankheit ist oder Emo, die sie vorher nicht kannte?

Verstehst Du, wie ich das meine?

Dass Dein Bruder die Fotos gelöscht hat, tut mir leid, ich hoffe, Du kannst sie irgendwie wieder bekommen, obwohl ich das auch bezweifel :°_ Ich habe auch einen Bruder. Er ist 2,5 Jahre jünger als ich und ein absoluter Chaot!!

Dein Dad ist aber ganz schön alt ;-D

Hmm... mein Verhältnis zu Familie und Freunden. Das ist ein schwieriges Thema. Also Familienverhältnis ist seit der Scheidung meiner Eltern vor ca. 10 Jahren nicht mehr so toll. Scheidung ist ja nie toll >:( Doch ich ging immer davon aus, dass ich gut damit klar kam, was wohl aber doch nicht sooo der Fall ist zumindest befürchte ich, werden bei der Thera noch ne ganze Menge Sachen zum Vorschein kommen, die auch mit der Scheidung zu tun hat und ein paar Problemchen nach sich zog. Ich habe z.B. tierische Berührungsängste gegenüber Männern :-( Wobei ich nicht weiß woher das genau jetzt kommt, ich hoffe es aber noch rauszufinden!

Freunde habe ich ehrlich gesagt keine. Zumindest nicht wirklich viele. Ich habe eine RICHTIG gute Freundin, die kenne ich jetzt seit knapp einem halben Jahr :)^ und meine letzten "beste" Freundin, die ist irgendwie komisch geworden - oder ich bin komisch geworden, ich weiß es nicht und so hat sich das dann auseinander gelebt. Sie will zwar noch Kontakt, aber ich bin damit durch....

Sonst hab ich halt noch ein paar Bekannte, aber mit denen treffe ich mich nicht, sind halt von der Berufsschule usw.

Da hängt so einiges schief zur Zeit. Ich gehe nie weg, verstecke mich immer nur in meinem Zimmer, hänge vor dem PC oder vor der Glotze oder schreibe halt - wenn sie Zeit hat - mit meiner Freundin (s.o.) Mails (sie wohnt weiter weg)..

Was ist mit Dir? :-D

Liebe Grüße, ich muss jetzt BWL lernen, wir schreiben morgen eine Klausur und ich nahm mir extra einen halben Tag Urlaub, weil ich es bisher noch nicht "schaffte" (eher bekomme ich meinen Hintern nicht hoch!!!) zu lernen :-(

Skippi :)* @:)

SRkipxpi

Ob jemand weiblich oder männlich ist, siehst du meistens anhand der Farbe des Nicks (rot ist weiblich, blau ist männlich; manche sind grün).

Ähm... du drückst deiner Thera Unterlagen über Emo in die Hand, damit sie bescheid weiß?! Weiß sie denn nichts darüber?! Sie ist doch Psychologin/Psychotherapeutin! Dass wir uns die Situationen so gut merken können, liegt wahrscheinlich daran, dass sie uns so unangenehm waren/sind.

Ich hätte übrigens gar nicht gedacht, dass Du auch Emo hast. Das war aber jetzt nicht die eigentliche Essstörung, wegen der Du die Therapie machst, oder? Was für eine Essstörung hattest Du denn?

Ausgangspunkt für die Therapie war schon die Essstörung. Angefangen hat es mit Magersucht, die dann letztendlich in Fresssucht umgeschlagen ist. Und letzteres konnte ich noch weniger ertragen, als gefährlich-dünn zu sein. Ich hab jemanden in der Praxis anrufen lassen, alleine hätte ich das nicht gekonnt. Und ich habe erstmal von einer Magersüchtigen einen symbolischen Popotritt gebraucht, damit mir die Essstörung überhaupt bewusst wurde. Aber bulemisch wurde ich nie! Eben wegen der Emo.

Handfester Auslöser für meine momentanen offensichtlichen Probleme (Konzentrationsstörungen, Depressionen, Lernstörung,...) war die Essstörung. Allerdings sitzen die wirklichen Auslöser ganz woanders (keine Ahnung wo). Und auch die Ängste und Zwänge waren schon vor der Essstörung da.

denkst Du Therapeuten könnten sich mal eben so mit einer "neuen" Krankheit (--> Emo) beschäftigen...

Ich denke schon, dass sich deine Thera in das Thema "Emetophobie" einarbeiten kann. Sie hat halt nicht die Erfahrung, wie andere Ärzte. Was ist denn deine Therapeutin für eine Therapeutin (komische Frage): Ärztin oder Psychotherapeutin? Und seit wann bist du bei ihr in Therapie?

Die Emotophobie ist ja auch eine Form der Angst. Und im Prinzip ist es so, wie bei allen Ängsten: Du muss dich der Angst stellen. Aber das ist immer leichter gesagt, als getan; das weiß ich selber.

Hast du schon mal darauf geachtet, wann diese Angst häufig auftritt? Und wo sie auftritt? Und... (was dir halt noch einfällt).

Ich hatte vor 4 Monaten eine Magen-Darm-Verstimmung. Der Horror für einen Emotephobiker. :-/ Aber dieses mal habe ich genau darauf geachtet, wie sich mein Körper "davor" und "danach" gefühlt hat. Wie sich mein Bauch gefühlt hat. Und wie sich mein Körper allgemein gefühlt hat. Das hat mich schon ein ganzes Stück weitergebracht im "Kampf" gegen die Angst.

War mir noch einfällt: ich habe panische Angst davor, mich vor anderen zu blamieren. Es gibt anscheinend auch eine Unterscheidung zwische Emetophobikern, die sich sonst nicht davor fürchten, sich vor anderen zu blamieren, und solchen, die davor Angst haben, sich generell vor anderen zu blamieren.

[[http://www.emetophobie.de/emetophobie.html Eine Emetophobie-Homepage]]... falls du sie noch nicht kennst.

Das ist ein schwieriges Thema. Also Familienverhältnis ist seit der Scheidung meiner Eltern vor ca. 10 Jahren nicht mehr so toll. Scheidung ist ja nie toll Doch ich ging immer davon aus, dass ich gut damit klar kam, was wohl aber doch nicht sooo der Fall ist ...

Irgendwo her kenn ich das... :-/ Meine Eltern haben sich vor ca. 15 Jahren getrennt und vor ca 11 Jahren scheiden lassen. :-| Und ich dachte auch, dass ich damit relativ gut klar käme... :-/

Berührungsängste mit Männern habe ich auf den ersten Blick nicht. Aber wenn´s dann z. B. ans Küssen gehen würde, blockiere ich. An weiteres hab ich eh noch nie gedacht und ein Bedürfnis Sex zu machen, hatte ich auch noch nie. Ich denke, das hängt auch mit der Vergangenheit zusammen. Hatte auch schon seit 6 Jahren keinen Freund mehr, obwohl mir doch auch ein paar "hinterher(ge)laufen" (sind). :-/ Aber ich doofe Nuss... naja... anderes Thema.

Freunde habe ich ehrlich gesagt keine. Zumindest nicht wirklich viele.

Geht mir ähnlich. Richtige Freunde hab ich hier keine. Die beste Freundin, die ich habe, stellt eher eine Gefahr für mich dar. Sie ist magersüchtig und sie zieht mich ab und zu runter (bzw. ich lasse es zu). Aber sonst ist sie schon in Ordnung. Und sie wohnt in Norddeutschland. Von daher ist dies nicht wirklich eine Freundschaft, auf die man bauen kann. Oberflächliche Bekanntschaften gibt es noch in der Hochschule und im Sportverein.

Und: immer, wenn ich jemanden gerade gern hatte und eine gute Freundschaft daraus werden konnte, kam was dazwischen. Die eine ist nach Amerika gezogen, die andere hat ne Stelle in ner anderen Stadt bekommen und der andere wollte etwas zu viel von mir und ist auch weg-gezogen. Daher hab ich mir irgendwann gedacht: wenn das so ist, dass Freundschaften eh nicht lange halten können, dann mach ich lieber gar keine.


Anscheinend hat die Fotos nicht mein Bruder, sondern seine Freundin gelöscht. :-| Keine Ahnung, wer es genau war. Auf jeden Fall gab´s vorhin ziemlichen Streit und blabla... die Fotos waren noch auf dem Rechner. Jetzt hab ich sie. Und nun bin ich mal wieder Schuld... :-|


Hmm... lernen... ähm... da sagst du was. Die Prüfungen sind schon in sechs Wochen und ich hab noch nicht mal richtig angefangen. Klar, eigentlich sollte man ja kontinuierlich lernen, aber mir fehlt seit der 13. Klasse die Kraft. :-( Manchmal schaffe ich es, mich ein paar Tage länger hinzusetzen. Aber dann lässt das nächste Loch nicht lange auf sich warten. :-/

Ich wünsch dir noch einen schönen Abend un viel Glück :)* für morgen!

odutQsidex

Entschuldigung wegen des langen Textes. :-/

oDutRsixdex

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