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Selbstmord? Gute oder eher schlechte Idee?

saucam`edixca


Ich fahre jetzt wieder mit dem Zug und wieder muß ich der Versuchung am Bahnhof widerstehen.

pJeace8ful<l


Ich fahre jetzt wieder mit dem Zug und wieder muß ich der Versuchung am Bahnhof widerstehen.

--> hmm.. was ischt den nun eigentlich bei dir im leben dass dich so runter zieht.. wenn ich fragen darf :°_ ..

Coyndedrel


ich habe leider nicht alles gelesen..nur diesen satz..

den möchte ich mal eben aufgreifen..

aber: ein selbstmord ist einfach nicht vertretbar - sowohl aus ethischer als auch aus religiöser sicht. ist für mich immer ein anzeichen von feigheit sowie auch von (extrem) mitleidserheischung (wie gesagt). durch den selbstmord will man sich ein "denkmal" setzen - aber das ist ein irrglaube

weißt du, wenn man wirklich so weit ist..und ein ende setzen will..dann ist es einem scheissegal..was andere davon halten..da kannst du dann sogar kinder haben..oder sonstige enge geschichten..das ist alles total in den hintergrund getreten..da ist es dir auch egal was du danach bist..oder was danach kommt..

C6yndxerel


Achja in Japan ist Suizid Strafbar, ANgehörige müssen dann eine saftige Geldstrafe zahlen

das finde ich äusserst interessant..denn..liebe deinen nächsten wie dich selbst..das würde bedeuten..jeder mensch, sollte sich so um den anderen kümmern..dass er keine chance hat selbstmord zu begehen.. ja, die meisten sind ja alleine..oder fühlen sich alleine..und haben die ganze weltkugel auf dem rücken..und finden keinen weg raus aus der misere..wenn man auf seinen nebenmann achtet..kann so was nicht passieren..

deshalb..auch strafe für die angehörigen..ich finds top :)^

Csyndeerel


Im übrigen kann ich sehr wohl besser gut beurteilen das ein Mensch der sein leben lang ans Bett gefesselt ist ärmer drann ist als jemand der hin und wieder mal in seinem leben den schwarzen Peter zieht und daran zerbricht... und die Aussage das manche Menschen eben einfach zerbrechlicher sind kann man bei einem solch dermaßen großen extrem unterschied von Leid wohl nicht mal mehr ernst nehmen...

irgendwie habe ich das gefühl..du stellst dich mit gott auf eine stufe..was um alles in der welt..vergleichst du da..?? diese vergleiche hinken einfach..

wie schon gesagt, jemand der suizidgefährdet ist..dem interessiert es nicht ob es dem nebenmann auch schlecht geht..ihm geht es einfach nur schlecht..und er macht sich darüber keine gedanken..wie es anderen geht..die gedanken kreisen nur noch darum..das man einfach seine ruhe haben möchte..und tief unter der erde sein möchte..

das ist eine krankheit..und ..die kann man nicht mit vergleiche wieder herstellen.

CGyndterexl


bei mir ist es die Vergangenheit die mich immer einholt und den Weg wieder mit runterzieht, mir es sozusagen verbietet voll und ganz glücklich zu sein.

(aber ich tue mein bestes! ich lasse mich nicht hängen und gebe mein bestes es doch noch zu schaffen)

das muss man auch mal beachten..es ist ja nicht so dass ein mensch sein leben einfach davonwirft ..wie einen alten schuh..nein, es wird gekämpft und gekämpft..

super :)^

msar$ycsxue


wenn man auf seinen nebenmann achtet.. kann so was nicht passieren..

es gibt durchaus menschen mit gefestigten sozialen kontakten,die eben einfach krank werden.oft genug, können die angehörigen NICHTS dafür.wie du schon geschrieben hast,

das ist eine krankheit

und kann somit jeden treffen.

ein vergewaltigungsopfer mit toller familie, wie eine alleinerziehende mutter mit schreikind,wie eine alte alleinstehende dame,wie eine pubertierende 15jährige.

in japan ist mir sowieso einiges schleierhaft, aber geldstrafen für angehörige...man man...manchmal sind tatsächlich die angehörigen genug gestraft.

SMtraxuch


So ein scheiß das die angehörigen eines Selbstmörder Strafe zahlen müssen kann auch nur den Japsen einfallen. -.-

Als ob die schon durch den Tod ihres Familienmitgliedes nicht schon gestraft genug wären!

Sxtraucxh


>>irgendwie habe ich das gefühl.. du stellst dich mit gott auf eine stufe.. was um alles in der welt.. vergleichst du da..?? diese vergleiche hinken einfach..<<

Ab dem zeitpunkt ab dem die Medizinische Wirkung aufhört ist der einzelne so gut wie machtlos gegen den Suicid eines anderen... man kann ihn vor sichtbaren krankheiten heilen aber nicht vor sich selber.... wenn jemand massiven Selbsthass hat kann man ihn villeicht medis verschreiben und versuchen mit ihm zu reden... aber dir ist ja hoffentlich auch klar das nur ganz selten jemand mit starken psychischen Problemen wieder geheilt werden kann.

Er muss sich schon selber heilen... warum ich überhaupt mit behinderten angekommen bin ist weil ich gesagt habe das ich nur suicid bei einem Todkranken der onehin bald sterben wird gutheisen kann weil er sich onehin nur leid ersparen würde..

Im übrigen ob man macken mit der Psyche die weder biologisch noch Medizinisch erkennbar oder erklärbar als Krankheit zu bezeichnen ist meiner Meinung nach ansichtssache.

mwaryslue


ich denke schon das man das als krankheit bezeichnen kann. und das werden psychische erkrankungen ja auch.mittlerweile werden diese ja auch ernst genommen.

ob man suizid nun gut oder schlecht findet, ist ansichtssache.ich kann es bei einem todkranken schon eher nachvollziehen,aber da die betroffenen eben wirklich leiden und nicht zurecht kommen,kann ich mir durchaus vorstellen das der gedanke nahe liegt.

Er muss sich schon selber heilen

:)^ eben...anders geht es nicht.

darum meine frage vor längerer zeit : was tut ihr?

S#. wwall isixi


@ Pro-Suizid

Bei dem Faden, und besonders dem Titel, werdet ihr euch laufend rechtfertigen müssen, das ist schon klar, oder?

@Strauch

Was motiviert dich eigentlich in diesem Faden zu schreiben?

Sgtrauxch


@ mary

Hey mir fällt gerade auf das du auch aus München kommst... ;-)

Nun gut ich denke zu aller erst sollte die betroffene Person mal einen Psychologen oder Neurologen suchen der gut ist... manche sind einfach nur beschissen. Deswegen sollte man am besten mal nachfragen ob jemand jemanden aus dem umfeld kennt.

Bei schweren depressionen sowie andere Laster die stark sind ist wahrscheinlich leider eine medikamentöse Behandlung unumgägnlich... ebenfalls sollte man die Schilddrüse untersuchen und viel Vitamine und so ein zeug essen... wenn all das gemacht wurde und keine besserung besteht ist es wahrscheinlich so das man aus Medizinischer sicht nicht viel machen kann... ab diesem ZEitpunkt muss man sich fragen ob man es weiterhin als krankheit ansehen sollte oder als einfache Schwäche.

Aus eigener erfahrung weis ich das es alles andere als förderlich ist es als krankheit anzusehen. Ein Beispiel.

Bei mir wurde ADS diagnostiziert... ich bin leicht zu reizen... hyperaktiv... werde schnell traurig und auch ein bisschen depri wenn etwas schlimmes passiert... ich fühle mich häufig antriebslos.... manchmal wertlos... verängstigt... schwach... von Natur aus. Das sind die besten voraussetzungen für eine Depression. Schlimmer wurde es als ich herausfand das ich ADS habe bzw... als mir klar wurde das meine Persönlichkeit absolut in dieses Schema passte und die dort beschriebene "symtomatik" fast 100% zutraff so das alleine vom beschreiben her meine Ärztin meine ich wäre das Musterbeispiel für diese "Krankheit"

Ich dachte es würde mir helfen doch seid dieser feststellung hat sich alles nur noch verschlechtert... die ansichtsweise es sei eine Krankheit brachte mich in eine hoffnungslose Situation... eine Krankheit kann man nicht alleine mit gutem willen bekämpfen... die Trauer und die Depression, die Wut und hoffnungslosigkeit wurde stärker... wenn man ADS als einfache schwäche ansehen würde... oder als Charaktereigenschaft... ich hätte damit weniger Probleme gehabt. Und ich denke so verhält es sich auch bei anderen psychischen Dingen... es gibt das Doretsyndrom... es gibt Schizophrenie und Katatonie... dingen bei denen man sagen kann das es nicht mehr in der Macht des jeweiligen steht irgendwas daran zu ändern oder zu rüteln... psychologische gespräche hilfen bei den Menschen auch nicht. Ihre Seele ist ok... nur irgendwas stimmt mit ihren Gehirnfunktionen nicht... nun gibt es Menschen die sind depri... viele kann man mit antidepressivas heilen... der Rest allerdings braucht die gespräche um damit klarzukommen... medis helfen ihm meist nichts... oder nur wenig denn die ursache liegt in der Lebenseinstellung und im Charakter... wenn man ihm nun sagt das es eine Krankheit ist... würde man dann nicht noch zusätzlich villeicht ein wenig mehr hoffnungslosigkeit schaffen?

Könnte es nicht villeicht sogar sein das viele Leute dann fest davon überzeugt sind das ihre Lebenseinstellung ihre stärke ihre zerbrechlichkeit nicht mehr in ihrer Hand liegt? Ein Leiden ohne Ende? Es ist zum einen befreiend zu sagen man ist krank was soll man machen? Aber es ist auch Gift für die Seele... denn krank zu sein bedeutet auch sich mit seinem Zustand abfinden zu müssen... und viele können das nicht und begehen selbstmord...

Andere wiederum halten daran fest das es eine Krankheit ist und schöpfen daraus kraft einfach nur ärmer dran zu sein als die anderen... die Leute gehen damit verschieden um aber eines haben sie gemeinsam: Sie werden so niemals glücklich werden.

Nun zu deiner Frage was man sonst noch so tun kann.

Du kannst versuchen deinen Platz in der Welt zu finden... und dich nicht länger als schwach anzusehen... depressive Menschen haben meiner Meinung nach viel mehr emphatie als andere...

Villeicht sich die Fähigkeiten zu nutze machen... ein depressiver Mensch darf sich nicht länger nutzlos fühlen! Das zerstört ihn...

man muss ein Ziel ein Sinn im Leben finden.

S%tjrauch


@ wallisi

Weil ich weis was es bedeutet sich hoffnungslos zu fühlen...

S8. walAlisixi


@ Strauch

Danke für die Antwort. Ich werde mir deine Beiträge bei Gelegenheit nochmal durchlesen, ehrlich gesagt hörten sie sich recht starr an, als würdest du an deinen Ansichten irgendwie krampfhaft festhalten, um nicht etwas anderes sehen zu müssen. Als würde es dir irgendwie schaden Verständnis für "nur"-seelische Probleme aufzubringen. Ich finde leider nicht die passende Formulierung, aber vielleicht sagt es dir ja trotzdem was. Ansonsten kannst du den Beitrag einfach unkommentiert überlesen.

SFtra=uch


Nun mir hat es geschadet als man meine Persönlichkeit als krankheit angesehen hat... gut ist einstellungssache aber starr sehe ich meine Überzeugung nicht... wieso sollte ich etwas anderes sehen? Abwann kann man urteilen ist eine Psyche krank und wann nicht?

Bei einem körper geht das ganz leicht... aber eine Lebenseinstellung... bist einsam sagt man dir nach du hast soziale störungen... bist du verträumt sagt man du hast ADS... bist du ein Arschloch hast du ein starkes Egoproblem... und bist du unberechenbar hast du Borderline... ich möchte nicht sagen das die betroffenen es nicht immer leicht haben... wenn jemand probleme hat soll er sich durchchecken lassen medis nehmen und darüber reden... ich sag ja nicht das alles firlefanz ist... das ist eher so ein Tom cruice sciontology scheiß... aber was ich sagen will ist das man mit der Beurteilung krank oder nicht vorsichtig sein sollte... denn eine denkweise oder psyche die weder körperlich noch sonstwas bedingt ist einfach nur als krank abzustempeln ist sehr leicht... und sein wir mal ehrlich... wäre die Gesellschaft nicht so oberflächlich wären viele Menschen die man als depressiv oder krank bezeichnet ok... exentrisch villeicht ein bisschen aber immerhin zufrieden... meinst du nicht auch?

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